Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er sich in gerichtlicher Hast befindet, so ist darüber ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugniß des Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung des Gerichts vorzulegen.
Den Grobherzoglichen Bürgermeistereien liegt es ob, darauf aufmerksam zu machen, daß ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militärdienstes unwürdig ist, und find deshalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen.
Im Anschluß an das Ersatz-Geschäft findet
Freitag den 7. April im Rathhaus zu Lich, Donnerstag den 13. April in dem Schul hause in der Schulstraße zu Gießen,
Montag den 17. April im Gafthau s zum Rappen zu Grünberg,
die Elasfifteirung der Mannschaften der Reserve, der Landwehr ersten und zweiten Aufgebots und der Grsatz-Reserve rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt.
Es haben daher diejenigen Reservisten und Landwehr- männer ersten und zweiten Aufgebots, sowie die Ersatz- Reservisten, welche im Falle einer Einberufung aus Zurückstellung wegen häuslicher Verhältnisse einen Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, Morgens 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen.
Gießen, den 10. März 1893.
Der Civil-Vorsitzende der Ersatz-Commisfion des Kreises Gießen. Dr. Melior, RegierungSrath.
totales unö provinzielles.
Sieben, 18. März 1893.
** WaS soll der Junge werden! Es wird wohl bei allen der diesmaligen Confirmanden diese Frage schon entschieden fein. Es sei deshalb nur noch auf Nachfolgendes aufmerksam gemacht: Aller Anfang ist schwer, und Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Es geschieht oft, daß ein Knabe zwei- oder dreimal seinen Berus wechselt. „Ja, der arme Junge, er war zu schwach", hört man da oft die Eltern sagen, die manchmal nur zu leicht einen Entschuldigungsgrund gelten lassen, wenn ihr Sohn ins Elternhaus zurückkehrt. Da lehrt die Nothwendigkeit, die Körperbeschaffenheit des Knaben vor der Entscheidung in Betracht zu ziehen, ja, bei einer so ernsten Sache vielleicht das Unheil eines Arztes einzuholen. Es ist zwar klar, daß ein schwächlicher Knabe nicht gut Metzger werden kann, doch kommt die Ausbildung des Körpers gerade in dieser Zeit manchmal erstaunlich schnell, und Niemand vermuthet die Kraft und den Kern, welche in einem kleinen Körper manchmal mehr vorhanden sind, als in einem großen. Hierzu spricht daS Turnzeugniß der Schule. Bei der Frage, was der Knabe werden soll, bestimmt die Eltern auch nur zu oft die Eitelkeit. Die alte Sitte, daß der Sohn dem Vater in seinem Berufe folgt, ist im Allgemeinen von Vortheil, wenigstens mehr zu empfehlen, als wenn jetzt jeder Handwerker meint, fein Sohn müsse mindestens ftubiren; denn daS Handwerk hat immer noch goldenen Boden. Natürlich hat dieses Drängen nach oben auch eine Ueber- füllung der gelehrten Stände zur Folge- daher kommt es, daß sich mancher biedere Handwerksmeister in besseren Verhältnissen befindet, als ein hoher Beamter, der vielleicht sein Bruder ist und die kostspielige, lästige Etikette auf sich ruhen hat. Ferner ist es durchaus keine Schande, wenn auch ein Sohn einen vermeintlich niederen Berufszweig ergreift — niedriger ist er ja nur in den Augen des Vorurtheils — wenn die Anlagen dazu nöthigen. Diese Eitelkeit ist umsomehr falsch, je mehr Aussicht gerade die jetzige praetische Zeit auch in praetischer Beziehung auf erfolgreichen Erwerb bietet. Man bedenke, daß es große und größte Industrielle gibt, die als Arbeitsgesellen begonnen haben. Also bei der Wahl bau und Viehzucht gediehen und ernährten das Volk. Durch den Glanz des Gottesdienstes wurde der letzte Rest des HeidenthumS überstrahlt, die wunderthätigen Reliquien in der Kirche zogen zahlreiche Pilger in die Stadt, die such der Bevölkerung viele Vortheile brachten.
Und trotzdem wurde die große Zeit der Kirchenverbesserung mit Jubel auch in Schotten ausgenommen. Der Prediger Johann Usener hatte sich schon zu Beginn des sechszehnten Jahrhunderts bemüht, die allzuhäufigen Festtage zu vermindern und anderen Schäden der Kirche entgegen zu treten. Er war ein wackerer Vorläufer der Reformation, die schon 1527 eingesührt wurde. Der letzte katholische Geistliche Frosch räumte den Platz dem ersten lutherischen Prediger Heil. Reliquien und Heiligenbilder, auch die Bilder der beiden schottischen Prinzessinnen wurden beseitigt und wanderten bei der puritanischen Einfachheit des lutherischen Gottesdienstes in die Rumpelkammer, und erst in unserem Jahrhundert haben die Holzbüsten der beiden schottischen Schwestern Diemu d iS und Rosa munde ihre Auferstehung aus Staub und Schmutz gefeiert. Sie haben wieder einen würdigen Platz in der alten Kirche gefunden.
Auch in den stillen abgelegenen Thälern des Vogelsbergs spielt sich ein Theil der Weltgeschichte ab. Nicht Kaiser und Könige allein spielen in derselben eine Rolle, Jedermann ist berufen, dabei mitzuwirken, der Reiche und Mächtige sowohl wie der Niedere und scheinbar Unbedeutende. ES setzt sich die Weltgeschichte nicht nur auS Kriegen und Siegen zusammen- die gesummte Knlturentwickelung eines Volke- ist ein viel wesentlicherer Theil der Weltgeschichte. Wehe dem Volke, bei dem diese Kulturentwickelung eine rückläufige ist. ES ist auf dem Wege, auS der Weltgeschichte auSgestrichen zu werden, zu verschwinden.
eines Berufes entscheide körperliche Beschadenheit, Neigung und Anlagen.
Zar Beachtung für Reisende. Die wahrend der Beförderung von Gepäckstücken noch immer vorkommenden Verschleppungen find vielfach dem Umstande zuzuschreiben, daß die an den Gepäckstücken vorhandenen alten Beklebungen bei der Aufgabe nicht entfernt werden. Um den auS der Nichtbeseitigung solcher Bezettelungen etwa entstehenden Unzuträglichkeiten nach Möglichkeit vorbeugen und bei eintretenden Verschleppungen den Eigenthümer deS Gepäckes fofort ermitteln zu können, hat die Eisenbahn-Verwaltung im Interesse des reisenden Publikums die nicht zu unterschützende Einführung kleiner, mit BefestigungSriemen versehener Ledertäschchen getroffen, welche an den Gepäckstücken befestigt werden können. In diese Täschchen kann ein Stück Papier oder eine Visitenkarte so eingeschoben werden, daß die Aufschrift von außen sichtbar ist. Der Preis eines solchen Täschchens beläuft sich auf 0,40 Mk., und ist der Verkauf den Bahnhofsbuchhändlern und BahnhofSwirthen seitens der Eisenbahn-Verwaltung übertragen worden.
vermischter.
* Ein Besuch des heiligen Petrus. In dem ungarischen Städtchen Bezdon bildet jetzt eine interessante Geschichte daS Tagesgespräch. Der Landmann Franz Reizgei starb vor einigen Tagen und hinterließ seiner kinderlosen Wittwe ein Sparkassenbuch über 800 Gulden. Von dieser Thatsache hatten auch die Dorfbewohner Kenntniß. Kurz nach der Beerdigung Rezgeis hob die Wittwe aus der Sparkasse 400 Gulden, um am nächsten Tag größere Einkäufe zu besorgen. Abends zählte die alleinwohnende Frau nochmals ihr Geld, band es in ein Tuch und legte das Päckchen unter ihr Kopfkissen. Gegen 9 Uhr begab sie sich zur Ruhe. Kaum war sie aber eingeschlummert, da wurde an die Thür gepocht. Auf die Frage: „Wer ist da?" erwidert eine dumpfe Stimme: „Ich bin es, der heilige Petrus. Laß mich ein, denn ich bringe Dir Botschaft von Deinem Gatten aus dem Jenseits." Die zitternde Frau bekreuzte sich und öffnete die Thür. Da stand „wirklich" der heilige Petrus mit langem weißem Bart, in blendend weißem Talar vor ihr. — Er trat ins Zimmer, nahm an dem Tische Platz und erklärte der Frau, die vor ihm in die Knie sank, daß ihr Gatte vor der Pforte des Himmelreiches stehe. Er könne aber nicht eingelassen werden, ehe er nicht — 800 Gulden erlege, denn soviel brauchte er, um von seinen irdischen Sünden gereinigt vor dem Herrn zu erscheinen. Weinend suchte die arme Frau ihr Geld hervor und überreichte dasselbe dem himmlischen Besucher, ihn bittend, er möge am folgenden Tage wiederkommen, dann würde sie ihm auch die übrigen 400 Gulden geben, die noch in der Sparkasse lägen; denn lieber wolle sie bettelnd ihr Leben fristen, als daß ihr Mann in der Hölle gepeinigt werden und nicht ins Himmelreich kommen sollte. Der heilige Petrus steckte das Geld ein und eilte davon. Am nächsten Vormittag erschien die Frau in der Sparkasse und verlangte ihre 400 Gulden. Auf die Frage des Directors, ob sie denn die am Tage vorher erhobenen 400 Gulden schon verausgabt habe, erzählte ihm die Frau, zu welch' frommem Zwecke sie das Geld benöthige. Der Director bemühte sich, die Frau über den Schwindel aufzuklären, dem sie zum Opfer gefallen, was ihm jedoch nicht gelang, denn die Frau bestand hartnäckig auf ihrem Verlangen. Die 400 Gulden wurden ihr auSgefolgt, zugleich wurde jedoch auch die Gendarmerie von der Angelegenheit verständigt. Der Betrüger war aber pfisfig genug, bevor die Gendarmerie kam, die zweiten 400 Gulden abzuholen. Jetzt wird nach dem verwegenen Thäter recherchirt.
* Der Postverkehr in Kamerun. Daß der postalische Verkehr in dieser westafrikanischen Kolonie Deutschlands nicht unbedeutend ist, berücksichtigt man die Verhältnisse, erhellt auS folgenden, das Jahr 1892 betreffenden, Ziffern. ES wurden gelöst für Postwerthzeichen 4237 Mk.; zur Beförderung
Wo ist außer Schutt und Trümmern noch ctwaS zu finden vom großen und hochentwickelten Volke der Assyrer? Die mächtigsten Bauwerke und zahlreiche geschichtliche Ucber- licferungen bezeugen die ehemalige Größe des ägyptischen Reiches; waS ist noch jetzt da? Ein paar armselige Fellachen sind der letzte Rest. Wo ist daS römische Reich hingekommen, daS unter die Fittiche seiner LegionSadler die ganze bekannte Welt zwang? Die Länder sind noch da, aber das Reich ist längst untergegangen.
Es ließen sich die Beispiele solcher absteigender Völker in der Kulturgeschichte noch wesentlich vermehren. Erfreulicher sind die Bilder, die ein kulturell aufsteigendes Volk darbietet. Und daS ist das deutsche Volk.
Von dem frühesten Anfang an, von dem kein geschriebenes Wort Kunde bringt, sehen wir bei dem deutschen Volke ein fortwährendes Aufsteigen; es kann dasselbe durch besondere unglückliche Verhältnisse aufgehalten werden, ja es kann sogar ein zeitweiser Rückschritt eintreten, sind aber diese Hemmnisse und bedauerlichen Umstände glücklich überwunden, so beginnt rascher oder langsamer wieder ein Fortschreiten in der Kulturentwickelung einzutreten. Die traurigen Folgen deS unglückseligen dreißigjährigen Krieges machten sich bei dem deutschen Volke durch zwei Jahrhunderte geltend; die Napoleonischen Kriege mußten ebenfalls hemmend auf die Kulturentwickclnng deS deutschen Volkes einwirken, wenn auch nicht so nachhaltig, wie andere unglückliche Zeiten, dann aber begann wieder ein segensreiches Aufsteigen, und jetzt freuen wir uns, Angehörige eines Staates zu fein, der fest und unbeirrt vom Geschrei neidischer Nachbarn aufwärts und vorwärts strebt und sich seiner Ausgabe höherer Kulturentwickelung ganz und voll hin geben kann. z (
gelangten 384 Einschreibebriefe, 22 Geldbriese, 157 gewöhnliche Packele, 12 Stück mit Werlhangabe und 479 Postanweisungen in einem Gesammtbetrage von 73765 Mk. Angekommen waren 316 Einschreibebriefe, 22 Geldbriefe, 657 gewöhnliche Packele, 24 Packete mit Werlhangabe und 34 Postanweisungen zur Auszahlung im Gesarnrnrbetrage von 3501 Mk. Hierzu wird künftig noch der Depeichenverkehr infolge der neuerrichteten Telegraphenlmie zwischen Kamerun und Deutschland kommen. Der postalische Verkehr in Kamerun weist für da- Jahr 1892 in fast allen Zweigen eine Steigerung gegen daS Vorjahr auf.
* Profit! Vom Gute A. an der russischen Grenze wurden kürzlich einige Wagen mit Spiritus nach der Stadt geschickt. Unterwegs stieß die Deichsel eines Fuhrwerks den Boden eines Fasses ein, daS auf einem anderen Wagen lagerte, und 500 Liter flössen auf die Straße und in den Dorfgraben. Im Nu waren die Dorfbewohner zur Stelle, legten sich lang auf den Boden und sogen mit Schmutz und Schnee den Spiritus ein. Einzelne kauten den mit Spiritus getränkten Schnee.
* Die Kremdenindnstrie in der Schweiz. Welche voiks- wirthschaftiiche Bedeutung der Fremdenverkehr für die Schweiz besitzt, dies erhellt aus den kürzlich herauSgegebenen staiistischen Mittheilungen deS schweizerischen H otelierS.Vereins. Hiernach schätzt man die Zahl der Fremden, welche in einem normalen Jahre die Eidgenossenschaft besuchen, auf durchschnittlich 250,000, auS welchem Fremdenbesuch die schweizerische Hotelindustric eine Totaleinnahme von rund 67 Millionen Franken erzielt. Rechnet man dann noch die Summen hinzu, welche von den Fremden für Eisenbahnen, Dampfer, Wagen, Führer, Vergnügungen u. s. w. auSgegeden werden, so stellt sich ein Gesammterträgniß von 107 Millionen Franken heraus, welches der schweizerischen VolkSwirthschast dlirchschninlich jährlich aus dem Fremdenverkehr erwächst. DieS wissen aber auch die Schweizer zu würdigen und darum wird in der Schweiz wie kaum in einem zweiten Lande für die Be> dürsnisse und Bequemlichkeiten der Fremden gesorgt, nota bene freilich wenn sie entiprechend bezahlen.
Citaratur und Aunft.
— »Deutscher Loldatenhort", tllustrirte Zeitschrift für da» deutsche Heer. Herausgeber: General-Lieutenant z. D. H. v Below. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Karl SiegiSmund, Berlin W., Mauerstraße 68. IV. Jahrgang Heft 17 erschien soeben und enthält u. A.: Porträt Sr. Königlichen Hoheit de» Prinzregenten Luitpold von Bayern. — Zum Geburtstage Sr. Königlichen Hoheit deS Prinzregenten Luitpold von Bayern. — Am Skagerrak. Kampf eine» deutschen Kriegsschiffes mit Naturelementen. Erzählung von Alexander Richter. Fortsetzung. — Der Ulan. Original-Nooelletle von C. v. Falkenburg. — Bild: Lawinensturz Mit Inl. — Deutsche Armeegeschichte: Erinnerungen de» in seinem 10O Lebens jahre verstorbenen König!. Sächsischen Generals Gras v. Holtzendmst'. Die Geschichte de» Festung-wesen» in Deutschland. Von I. Scheider t, Major j. D. Mit Abbildungen. Fortsitzung. — Von der deutschen Armee und Marine: Rekruten-Brleie eineü alten Invaliden an.seinen Sohn. 14. Brief. Ein französische» UrtheU übet dcn commar dir enden General de» 16. Armee-Evip4. Excellen« Graf Häfeler. Eine für Hamburg gefährliche 'Nacht. Von B. o. D.
— lieber die in der Deutschen Verlaa».Anstalt in Stuttgart erschienene illustrirte Pracht-AuSgabe von Hauff» Werken baden wir un» im Laufe ihre» Erscheinen» mehuach tn anerkennendem Sinne geäußert und dürfen wir nun, da da» Prachtwerk vollständig vorltegt, diese Hauff-Ausgabe erneut auf da» Wärmste empfehlen. Heute noch, trotz aller gegenteiligen Strömungen, ist Hauff unoer» altet geblieben und noch so manche Generation wird sich an feinen Märchen und Sagen, aber auch an feinen Satiren aufrichtig erfreuen. Erhöht wird diese Freude durch den herrlichen Illustration, Schmuck, welche diese Pracht-AuSgabe durch eine Reihe auSgezrichneter Illustratoren gesunden bat und die, ganz im Geiste de» Dichter» fühlend, seine Gebilde mit dem Stifte commcntht haben. So ist in Verbindung mit der prächtigen Ausstattung hinsichtllch Druck, Papier ic. ein Prachtwerk entstanden, da» einen Ehrenplatz im deutschen Haus beanspruchen darf. Die Verlag»handlung Hal nun neuerdings, um die Anschaffung de« P-achtwerke» zu erleichtern, auf dasselbe eine neue Subfcriplion in 40 Lieferungen ä 50Psg. eröffnet, sodaß damit allen denen, welche efl nach und nach beziehen möch en, willkommene Gelegenheit zur Erwerbung geboten ist. Die erste Lieferung der neuen Subscriplion ist durch jede Buchhandlung zur Ansicht zu erhalten.
Derfcbr, CanO» und volkrwirthschast.
— De» Hauses Vorgarten — überall, wo man geschmackvolle und gesunde Häuser baut, baut man sie mit Vor, ärten, alle villen- straßen sind mit Vorgärten versehen, kleine vorgäik.n oder Plätze, die daS werden könnten, sind vorhanden in Stadl und Land — und doch für den Privatmann kein Rathgeber gerade für Hefen Zweck'. Da schreibt I. 6. Schmidt in Erfurt gerade zur rechten .Set« ein hübsch auSgestattete» Büchelchen ,De» Hause« Borgarten« (1 x in jeder Buchhandlung) und man weitz j-tzt klipp und klar, wo, wann, mit wa«, nach welcher Zeichnung da» Gärtchen anzulegen ist. Kur», practtsch, verständlich, mit 20 Vorlagen.
elf Diejenigen, welchedte Echmückunq von Grabstätte« beab 4lUv sichtigen, feien auf da» (xrabeteln-tieachätt, oerdun
den mh Bildhauerei, de» Herrn Emil Kalbfleisch, Ltcherstrage 1, aufmerksam gemacht, welche» wohl al« ba-j größte dieser Branche am hiesigen Platze genannt werden kann. In ihrem Verkauf-locale, sowie in einem weiteren Lagerräume bringt gen. Firma nahezu 200 fertige Grad-Monumente, Grab kreuze, Grabsteine u. s. w. in allen Steinarten zur Ausstellung, welche in ihrer Ausführung al» künstlerisch zu bezeigen sind, und durch die reichhaltige Auswahl kann sowohl den bescheidensten, al» auch den weitgehendsten Anforderungen Rechnung Getragen werden. Auch tn Grab einsaffungen befindet sich bafdbft ein große» Vager. Wir können de-halb allen Interessenten eine Besichtigung dieser Aus
stellung besten-empfehlen. Sehr schön au-geführte Entwürfe liege» ebenfalls zur gefälligen Ansicht auf und werden etwaige Aufträge in kürzester Zeit auSgeführt bei billigster Preisberechnung.
bei Gebrüder Stamm Ne schönste JrCUlt JlltvCT Auswahl der neuesten VuckSkin», Abe» vistS «vd Kammgarne c. zum meterroeifm verkauf sowohl al» auch zur besten Anfertigung nach Maß auf eigen« WerkftaNe
Fertig, Herren- und Enabenanzüge, Havelock», Paletot» «Nd Aoppea re. zu sehr billigen Preisen. 1118


