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Darm ft ab t 13,046 Mk. vereinnahmt. Dom 1. April b. I. ab belief sich bic Gesammteinnahme dieser Steuer in dem genannten Bezirk auf 48,221 Mk. 10 Pf. (388 Mk. 50 Pf. weniger als im entsprechenden Zeiträume 1892).
** ES hat sich herausgestellt, daß die vorgeschriebene Leistung der Beiträge zur Invalidität«- und Altersversicherung für die nichtständigen Arbeiter, insbesondere für die außerhalb des eigenen HauseS arbeitenden Näherinnen und Waschfrauen, für Hafenarbeiter, landwirthschaftliche Accord- arbeitet u. s. w. vielfach noch nicht in zureichendem Maße erfolgt. Nach dem Reichsgesetz vom 22. Juni 1889 liegt die Verpflichtung zur Verwendung einer Beitragsmarke für die bezeichneten Personen jedem Arbeitgeber ob, so lange ihm nicht nachgewiesen wird, daß für die Kalenderwoche, in welcher die Beschäftigung, sei eS auch nur in Stundenbauer, statifindet, bereits anderweit eine Marke beigebracht, bezw. fällig geworden ist. Die Nichterfüllung der Beitragspflicht unterliegt nach $ 143 des erwähnten Gesetzes einer Ordnungsstrafe bis zur Höhe von 300 Mk.
** Zur Beherzigung fürs Publikum. Der „D. Tgl. Anz." schreibt: In poetischer Form geht uns ein Klagelied darüber zu, daß die Schneider zur Zeit vielfach arbeitslos sind, wogegen sich zur Herbstzeit die Arbeit oft dränge und kaum bewältigt werden könne. Die Sache selbst ist aber recht prosaischer und nüchterner Natur, weshalb wir auch die schlechten Verse in den Papierkorb geworfen haben und der Klage in dieser Form Ausdruck geben. Es könnte in der Thal manche Arbeit in Kleidungsstücken, die für den Herbst oder Winter zu vergeben beabsichtigt wird, jetzt schon auSge- sührt werden, zum Vortheil des Bestellers wie zum Nutzen des Schneidergewerbes, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer. Vielleicht helfen diese Zeilen dazu, daS Mißverhältniß etwas aus- zugleichen. _____________
K. Ranstadt, 14. August. Man hat in diesem Sommer allenthalben von soviel Felddiebstählen gehört, wie seit langen Jahren nicht, was wohl im Allgemeinen dem großen Futtermangel zuzuschreiben war. In letzterer Zeit hat man in hiesiger Gegend von Landwirthen häufig die Klage gehört, daß ihnen von den im Felde stehenden Fruchthaufen einzelne Garben entwendet worden sind. Einem hiesigen Landwirth wurde dieser Tage der sämmtliche Hafer von drei Aeckern während der Nacht weggesahren. Der freche Dieb wurde in dem 5/t Stunden von hier entfernten Nidda entdeckt.
8. Leidheckeu, 14. August. Einem hiesigen Butterhändler ist ein seltenes Glück widerfahren- er wurde nämlich von seiner Frau, welche ihm schon einmal Zwillinge geboren, auch mit Drillingen beschenkt. Mutter und Kinder sollen munter sein.
§ Vom oberen Vogelsberg, 15. August. In dem Orte 'Nieder-MooS wurde dieses Frühjahr ein Ziegenzucht- Verein gegründet, der sich die lobenswerthe Aufgabe gestellt hat, unsere Landziege sowohl bezüglich ihrer Milchergiebigkeit, als auch bez. ihres Schlages durch Kreuzung mit fremden Ziegen Su verbessern. Zu diesem Zweck hat der Verein reine Sennenziegen birect auS der Schweiz eingeführt- die Kosten sind ziemlich bedeutend, und hat der Verein, um auch dem ärmsten Manne die Erwerbung einer Ziege zu ermöglichen, es dahin gebracht, daß ein Jeder ohne jeglichen Kostenaufwand in den Besitz einer solchen gelangen kann. Der Verein hat nämlich in der Spar- und Leihkasse zu Nieder-Moos sür den ersten Bezug die nöthige Geldsumme ausgenommen und liefert 'hiervon jedem Mitglied eine Ziege- die dadurch entstandene Schuld wird durch die an den Verein bis zur Tilgung zurückzuliefernde Nachzucht ausgeglichen.
§ Vom höheren Vogelsberg, 13. August. Im Laufe der verflossenen Woche hatten auch wir hier günstig warme Witterung, so daß das Korn heimgefahren werden und die zweite Heu-Ernte beginnen konnte. Das Ergebniß des Korn-AusdruscheS ist ein ziemlich günstiges an Körnern, während das Stroh sehr kurz ist. Die sogenannte zweite Heu-Ernte ergiebt ebenfalls ein sehr günstiges Resultat. Die im Orte Bermuthshain gestern stattgefundene Gemeinde- Grasversteigerung ergab doppelten Preis gegenüber den
früheren Jahren. Die Kartoffeln entwickeln sich gegenwärtig vortrefflich. Auch Gerste und Hafer find noch ziemlich gut gediehen. Sollte diese Witterung noch einige Tage anhalten, so bekommen wir eine gute Ernte in Sommerfrucht und Grummet. Der zweite Schnitt Klee ist ganz bedeutend gewachsen, ebenso anderes Grünsutter. Die Preise in Vieh sind wieder ziemlich gestiegen, besonders der Handel in fettem Vieh und Schweinen ist sehr lebhaft.
§ Rieder-Moos, 16. August. Gestern fand hier eine Versammlung von Feldgeschworenen aus den umliegenden Orten statt. Es wurde über die für nothwendig bezeichnete Erhöhung der Gebühren der Feldgeschworenen verhandelt und einstimmig beschloffen, die Erhöhung der Gebühren durch eine Petition zu erreichen zu suchen.
8. Schotten, 16. August. Daß der Hafer dieses Jahr eine sehr gesuchte Getreideart ist, beweist die gestern in der hiesigen Gemarkung abgehaltene Versteigerung der Haferernte von Domanialgrundstücken. Die Steigerer waren aus den Orten Schotten, Rainrod und Wingershausen. Taxirt waren die Grundstücke zu 250 Mk. - sie ertrugen aber 459 Mk., also beinahe das Doppelte (ca. 80 pCt. mehr) gegen die Schätzung. Da wir gegenwärtig vortreffliches Erntewetter haben, bringen die Leute den Hafer gut nach Hause und gewinnen ein ausgezeichnetes Futtersurrogat im Haferstroh.
F. Friedberg, 16. August. Der Versandt der Wetterauer Zwiebeln, welche in Deutschland ein großesRenommö haben, fängt jetzt an. Der Gentner kostet mit Sack ca. 5 Mark 75 Pf. bis 6 Mark. Erwägt man, daß die Aussichten noch im Juni sehr schlechte waren, so muß man zugeben, daß die gegenwärtigen Preise sehr befriedigende sind. Allerdings muß dazu bemerkt werden, daß es sich zunächst um Verbrauchswaare handelt. Die Winterwaare kommt selbstverständlich höher.
A Mainz, 16. August. Bei der heute Mittag erfolgten Preisvertheilung der internationalen Bäckereiaus - ftellung wurden nachstehende Firmen mit Staats- und Ehrenpreisen bedacht: Gruppe A. Backwaaren: den Ehrenpreis des Großherzogs von Heffen: die Mainzer Bäcker- Innung. Je eine silberne Staatsmedaille und einen Ehrenpreis erhielten die Bäcker-Innungen Darmstadt-Bessungen und Worms, Schmidt'Karlsruhe, Schulze-Petersburg. Gruppe B. Conditoreiwaaren: eine silberne Staatsmedaille und den Ehrenpreis der Stadt Mainz: L. Göbel-Mainz. Einen Ehrenpreis: I. Göbel Mainz. Silberne Staatsmedaillen: Thälmann u. Co. Frankfurt, Zeiher-Ulm. Gruppe C. Regelmäßig zur Verarbeitung bestimmte Hülfsstoffe: Silberne Staatsmedaille: 1. Gesellschaft für Preßhefensabrikation-Grünwinkel, 2. Pfälzische Preßhefenfabrik-Ludwigshafen, 3. Crona Scheffel-Biebrich, 4. R. Hundhausen-Hamm. Gruppe D. Hülfsstoffe zur Verarbeitung. Silberne Staatsmedaille: 1. W. Magnon- Sieradz, 2. Luxando - Zara. Gruppe E. Maschinen: Ein Ehrenpreis und eine silberne Staatsmedaille: 1. Werner u. Paiderer-Cannstatt, 2. Bertram-Halle. Silberne Staatsmedaille: Escher, Wipß u. Co.-Ravensburg. Silberne Staatsmedaille und ein Ehrenpreis: 1. Gebrüder Röder-Darmstadt, 2. Benz u. Co.-Mannheim, 3. Grob u. Co.-Leipzig, 4. Herbst u. Co.-Halle, 5. Bannsert-Frankfurt, 6. Borbecker Maschinen- fabrik. Gruppe F. Feuerungen: die silberne Staatsmedaille: Mischerling-Rendsburg. Gruppe 6-. Historisches: die silberne Staatsmedaille: Verband „Germania"-Berlin. Ehrenpreise: 1. Zeitung „Austria"-Wien, 2. Niederländischer Bäckerbund, 3. Günther'sche Zeitschrift in Leipzig.
A Mainz, 16. August. Von dem anläßlich der Bäckereiausstellung hier stattfindenden 10. Verbandstag des Bäcker- verbandes „Germania" wurde betreffs der Sonntags- ruhe folgende Resoulution gefaßt, welche an den Bundesrath, Reichstag und die Bundesregierungen gerichtet werden soll: Der Centralverband erklärt es für eine unbedingt nothwendige Forderung: 1. daß die Feststellung der Verkaufsstunden den örtlichen Verhältnissen angepaßt und daß die Verwaltungsbehörden ermächtigt werden, die Bäckereien mit den Schank- wirthen gleichzustellen, also den ganzen Sonntag für den Verkauf von Back' und Conditoreiwaaren freizugeben- 2. daß
die definitiv festzusetzende Sonntagsruhe für Gehilfen und Lehrlinge auf 14 Stunden beschränkt werde."
Vermifcbtw.
• Frankfurt a. M., 16. August. Gestern früh um 5 Uhr wurden bic Bewohner der Praunheimerstraßc durch Hilferufe, die aus dem ersten Stock eine? Hauses drangen, aus dem Schlafe geweckt. Die Frau deS dort wohnenden, etwa 42 Jabre alten Chemikers Dr. R. rief mit blutüberströmten Kopse am offenen Fenster um Hilfe, weil ihr Mann sie und ihreKinder umbringen wolle. Drei Bäckerburschen begaben sich in die Wohnung, deren Thüren geöffnet waren. Der geistesgestörte Chemiker flüchtete vor ihnen, mit einem Meffer in der Hand, in ein Zimmer und schloß es hinter sich ab. Die Bäckerburschen sprengten die THÜre und bemächtigten sich des Rasenden. Inzwischen kam auch die Polizei und ein in der Nähe wohnender Arzt. Der Geisteskranke wurde in Gewahrsam genommen und die verletzte Frau erhielt die erforderlichen Verbände — sie hatte, laut „Int. - Bl.", einen Stich in den Hinterkopf und einen in den Nacken erhalten- ein achtjähriges Töchterchen, welches einen Stich in den Hals erhalten hatte, mußte nach vorläufiger ärztlicher Behandlung einem Spital überwiesen werden.
* Andernach, 16. August. Gestern spät Abends verunglückten unweit der Laachermühle bei Niedermendig drei Offiziere des 68. Infanterie-Regiments durch Scheuwerden der Pferde. Der von ihnen benutzte Leiterwagen wurde gegen einen Baum geschleudert und schlug um. Premierlieutenant Lehmann brach das Genick und blieb sofort tobt, Lieutenant Grolmann erlitt einen Oberschenkelbruch, Lieutenant Plehn eine Knieverletzung.
* Wien, 14. August. Ein 19jähriger Student hat sich aus Verzweiflung über die Nothlage seiner Eltern daS Leben genommen, indem er sich aus dem vierten Stock seiner Wohnung herabstürzte. Die Eltern waren sehr wohlhabend, hatten ihm eine vorzügliche Erziehung geben taffen und er sollte Jura studiren, als sie plötzlich ihr Vermögen verloren. Die Unmöglichkeit, ihnen zu helfen, scheint dem jungen Mann die Besinnung geraubt zu haben. In dem Tischchen neben seinem Bette sand man, wie das „N. W. Tgbl." meldet, einen Zettel folgenden Inhalts: „An meine Mitmenschen! Theure Mitmenschen! Ich bitte euch, mir meinen Frevel zu verzeihen, denn der Selbstmord ist wahrscheinlich ein Frevel nicht nur an der eigenen Person, sondern wegen des leider ansteckenden Beispiels der gesammten Menschheit gegenüber. Leider besitze ich nicht die moralische Kraft, mein Dasein weiterführen zu wollen. Edle Menschen, nehmt euch meiner armen Eltern an!"
♦ Ein Gegner der „Agrarier". Bei einem durch seine Wohlthätigkeit bekannten Kaufmann in Berlin bettelte kürzlich ein kräftig gebauter Mann, der über längere Arbeitslosigkeit klagte. Nachdem er zu essen und zu trinken erhalten hatte, erbot sich ein Hausbewohner, ihm auf dem Lande Arbeit zu verschaffen. Der Mann aber erklärte hieraus, er sei „ein entschiedener Gegner der Herren Agrarier" und könne bei solchen nicht arbeiten.
Verkehr, CanO* tmfc Volkrwirthschoft.
Limburg, 16.August. Fruchtmarkt. Rother Weizen (alter) jt 13.80, neuer Jt 13.05, weißer Weizen (alter) Jt 13.50, Korn (neues) Jt 11.50, alte§ Jt 11.00, (Seifte (alte) Jt 9 20, Hafer (neuer) Jt 7.30, Erbsen Jt —.
W itt e run g saussichte n
Wetterhäuschen, Südanlaae.____________________
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16. AuauN, Mttt. 12 Ubi
17. August, Moru. 8 Uhr
Barometer:
min. 752 mm, max. 754 mm
min. 750 mm, max. 753 mm „ + 9°R. „ + 14°B.
Tbermometer:
„ 4- 15° R. „ + 26° R.
Hygromclerstand:
Trocken.
Feucht. Gew ttrrbildg.
Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm.
Temperatur der Lahn und Luft
nachReaumur gemessen am 17.August, Mittags »wischen 11 und 12Uhr:
Wasser 19, Luft 22 Grad.
Rübfam^n'sche Badeanstalt.
Verdingungen.
Die zur Herstellung asphaltirter Bürgersteige im Seltersweg, vom Seltersthor bis zur Lowengaffe, erforderlichen nachbenannten Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege des öffentlichen Angebots
Donnerstag den 24. August, Borm. 11 Uhr, vergeben werden, nämlich: veranschlagt zu rd.
1) Maurerarbeit 526 Jt
2) Steinhauerarbeit (Lung-
steine) 3182 „
3) Pflastererarbeit (Basaltschichtpflaster) 1359 „
4) Lieferung von zwei
Straßen-Sinkkasten 90 „ desgleichen für die Schulstraße
Borm. 11 Vr Uhr : veranschlagt zu rd.
1) Maurerarbeit
2) Steinhauerarbeit (Lung- steine)
3) Pflasterarbeit (Basalt- schichtpflaster)
4) Mosaikpflaster
5) Lieferung von sechs Straßen-Sinkkasten
desgleichen für die Sonnenstraße Borm. 12 Uhr.
veranschlagt zu rd.
1) Maurerarbeit 114 Jt
2) Steinhauerarbeit (Lung-
fteine) 510 „
3) Pflasterarbeit (Basalt- schichtpflafter) 280 „
Pläne, Arbeitsbeschreibung und
Bedingungen liegen von heute ab auf dem Stadtbauamte offen, woselbst Angebote bis zum genannten Termin, Vorm. 11 Uhr, auf vorgeschriebenem Formular und für jede Straße getrennt, verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen sind.
Gießen, den 15. August 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 7044
Asphattirungen.
Die Herstellung von Gußasphalt auf Betonunterlage für Bürgersteige und Thorsahrten soll
Samstag, 26. August d. I., Sbornt. 11 Uhr,
im Wege des öffentlichen Angebots Iauf unserem Stadtbauamte
vergeben werden:
Loos I:
1) Seltersweg, vom Seltersthor bis zur Löwengaffe rd. 1130 gm
Loos II:
2) Fußgängerbrücke über dem Bahnhof der oberheff. Eisenbahnen rd. 85 qm
3) Schulstraße „ 448 „ 4) Sonnenstraße
(einseitig) ,, 134 „
5) Brücke, Sencken
bergstraße „ 40 „
zusammen rd. 707 qm
Arbeitsbeschreilmng u. Bedingungen liegen auf unserem Stadtbauamte offen, woselbst die Angebote auf eines oder beide Loose auf den vorgeschriebenen Formularen verschlossen bis zur genannten Stunde einzureichen sind. Auch können die Verdingungsunterlagen nebst Angebotformularen von unserem Stadtbauamte gegen Einsendung von 1 Jt, frei gegen frei, bezogen werden. — Zuschlagsfrist 10 Tage.
Gießen, den 15. August 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 7045
7082] Großer eiserner Stedkessel billig abzugeben ,8iebigshöhe .
751 Jt
2035
762
1915
Arbeitsvergebung.
Die zum Neubau einer Werkstätte, sowie eines Anbaues an das lestehende Hahneuhaus erforber» ichen inSgesammt veranschlagt zu Maurerarbeiten Jt 1391.74
Samstag den 19. August,
Vormittags 11 Uhr, zu Gießen im Güterbahnhofe der Main-Weser-Bahn läßt die Firma H. Rnbensoh« tn Cassel wieder gemäß Art. 343 u ff. L.G-B- auf Gefahr und Rechnung dessen, den eS angeht:
Zimmerarbeiten ,, 172.30
Dachdeckerarbeiten „ 103.40
Weißbinderarbeiten „ 441.68
Schreinerarbeiten „ 486.50
Glaserarbeiten „ 70.55
Spenglerarbeiten „ 84.14
sollen im öffentlichen Submifsionswege
1 Waggon (160 Sack) Roggenkleie
durch den Unterzeichneten öffentlich gegen Baar versteigern.
Versteigerung voraussichtlich bestimmt.
Engel,
7079 Gerichtsvollzieher in Gießen.
vergeben werden.
Zeichnungen, Kostenanschläge und Bedingungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht auf.
Verschlossene Angebote mit diesbezüglicher Aufschrift sind bis spätestens 23. August d. I., Abends 6 Uhr, daselbst einzureichen.
Gießen, 17. August 1893.
Städtisches Gas- u. Wasierwerk Gießen.
______Otto Bergen. 7076
Täglich frisch gebrochene
Koch- u. Tafel-Birnen
Reineclauden
z« Eonserven [7012 bei Heinr. Jentzen, Westanlage 3.
Aeilgeöolenes.
Stabt Schlachthaus.
Freibank. [7077
Heute und morgen: 8chwemeffeisch, nicht ladenrein, per Pfd. 40 Pfg.
Gänzlicher Ausverkauf.
6199] Wegen Aufgabe des Geschäfts werden sämmtliche Kinderwagen und «orbwaaren zu bedeutend herabgesetzten Preisen ausverrauft.
C, Mantow, Seltersweg 63.


