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18.2.1893 Erstes Blatt
 
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rneiftereien Ermittelungen anstellen, ob in den Gemeinden Viehwaagen vorhanden sind oder deren Anschaffung beabsichtigt wird.

Eine bemerkenswerlhe Erscheinung bietet in ver­schiedenen Gegenden Deutschlands der Umstand, daß seit einiger Zeit die Subhastationen von Immobilien aus dem Lande ab-, die in der Stadt aber zunehmen. Der Unter­schied ist sogar ein sehr bedeutender. Manche Leute wollen daraus schließen, daß die Lage des Landwirthes eine ver- hältnihmäßig gute, die des Städters eine verhältnißmäßig ungünstige ist.

Ausreichung neuer Ziusscheine zu den Schuldverschreib­ungen der Reichs-Anleihen vom Jahre 1877 und 1881. Die Zinsscheine Reibe V Nr. 1 bis 20 zu den Schuldverschreib- ungen der Deutschen Reichs-Anleihe von 1877 und Reihe IV Nr. 1 bis 20 zu den Schuldverschreibungen der Deutschen Reichs-Anleihe von 1881 über die Zinsen für die zehn Jahre vom 1. April 1893 bis 31. März 1903 nebst den An­weisungen zur Abhebung der folgenden Reihe werden von der Königlich preußischen Controle der Staatspapiere in Berlin, Oranienstraße 92/94, vom 1. März d. I. ab, Vormittags von 9 bis 1 Uhr, mit Ausnahme der Sonn- und Festtage und der letzten drei Geschäftstage jedes Monats ausgereicht werden.

Ordensverleihung. Se. Majestät der Kaiser hat dem bisherigen evangelischen Divisionspfarrer mit dem Character als Mtlitär-Oberpsarrer bei der Großh. Hess. (25.) Division Strack zu Darmstadt den Rothen Adler-Orden dritter Klasse mit der Schleife verliehen.

Der von Großh. Regierung der Kammer vorgelegte Gesetzentwurf, betr. die polizeiliche Beaufsichtigung der Mieth- Wohnungen und Schlafstellen, faßt mit Recht die schwierige Aufgabe in vorsichtiger Weise an. Er geht davon aus, daß vorerst, abgesehen von wenigen Bestimmungen über Schlaf­räume der Arbeiter, nur Miethwohnungen der Fürsorge des Gesetzgebers unterliegen sollen, weil diese Fürsorge, so lange irgend möglich, auf das dringendste Bedürfniß zu beschränken sei, dieses Bedürfniß aber bei den Eigenthümern des Wohn­hauses entweder nicht vorliege oder mit den gegenwärtigen staatlichen Mitteln nicht erfüllt werden könne. Die Vorlage schafft: 1) ein polizeiliches Recht der Controle des Zustandes aller Miethwohnungen; 2) ein polizeiliches Recht der Auf­stellung gesundheitlicher Rormativbestimmunqen für Mieth­wohnungen und Schlafstellen; 3) eine Anzeigepflicht der Ver- miether von kleinen Wohnungen und von Schlafstellen; 4) ein polizeiliches Recht zum Verbot gesundheitsschädlicher Wohw ungen mit Schutz der Betheiligten durch ein geordnetes Be- schlverdeversahren. Dabei sind 5) Ausnahmen getroffen für kleinere Gemeinden- 6) Strafen und Exmission für Zuwider­handlung gegen polizeiliche Beschlüsse angedroht- 7) die Ex- missionömaßnahmen für die Uebergangszeit durch ausgiebige Fristen gemildert. Der darüber von den Abgg. Reinhardt und Dr. Gutfleisch erstattete sehr umfangreiche Bericht des Zweiten Ausschusses kommt zu dem Schluß: Mit gewissen vorgeschlagenen Aenderungen halten wir das Gesetz für einen empfehlenswerthen und Erfolg versprechenden Versuch, auf Hebung so mancher Mißstände in unserem Wohnungswesen das zulässige Maß gesetzgeberischen Einflusses anzuwenden.

Oberhesfischer Obstbauverein. (Vereinsbezirk Schotten.) Sonntag den 19. Februar l. I., Nachmittags 3 Uhr, findet in dem Kißner'schen Saale zu Schotten eine Versamm­lung des Obstbauvereins mit folgender Tagesordnung statt: 1) Vortrag des Herrn Landwirthschaftslehrers Reichelt aus Friedberg überDie Sortenwahl in Bezug auf Lage, Boden und Obstverwerthung" und 2) Vortrag des Herrn Landwirthschaftslehrers Andrä aus Büdingen überKünst­liche Düngung in Anwendung auf Obstbau".

t Lich, 16. Februar. Herr Dr. med. H. Kratz von hier ist als Arzt an die Irrenanstalt in Heppenheim berufen worden.

t Lich, 16. Februar. Das für den Alice-Frauenverein in dem Casinosaale dahier zur Abhaltung gekommene Wohlthätigkeitsconcert war sehr zahlreich besucht und nahm den schönsten und deshalb auch befriedigendsten Verlauf. Es wurde eine Einnahme von rund 105 Mark erzielt. Der Casinogefellschaft, welche in liberalster Weise nicht nur das Local, sondern auch Hebung und Beleuchtung unentgeltlich stellte, sei hiermit herzlichsten Dank gesagt!

§ Trais-Horloff, 16. Februar. Auf Anregung des hiesigen Ortsgeistlichen Herrn Pfarrers Hein hat sich dahier ein Lese verein gegründet. Dem Verein, welcher die Be­schaffung und Verbreitung einer gediegenen Lectüre bezweckt, traten aus hiesigem Orte, sowie aus den Kirchspielsgemeinden Inheiden und Utphe eine ziemliche Anzahl Mitglieder bei. Ein ähnlicher Leseverein hat bereits früher dahier bestanden, eS wurde ober damals die Bibliothek durch einen im hiesigen Pfarrhaufe ausgebrochenen Zimmerbrand zerstört.

Friedberg, 15. Februar. Unser Frühjahrspferde­markt war gestern trotz des schlechten Wetters gut besucht. Händler und Oeconomen hatten schönes Material zu Markte gebracht, es wurde viel gehandelt und gute Verkäufe ab­geschlossen.

Bad-Nauheim, 15. Februar. Seit Sonntag ist ein hiesiger Prof essionist, der in bedrängter Vermögenslage war, von hier verschwunden. Denselben Tag noch sprach er bei einem nahen Verwandten tn einem Vogelsberger Dorfe vor, um ein Darlehen aufzunehmen, ohne jedoch ein solches zu erhalten. Da der Flüchtige nur mit sehr geringen Mitteln von hier abgereist sein soll, vermuthet man, daß er, als seine letzte Hoffnung auf finanzielle Hilfe sehlschlug, Hand an sich gelegt habe. Er ließ hier seine Frau mit acht Kindern, von denen erst zwei der Schule entwachsen sind, im Elend zurück. In dem benachbarten Ober- Mörlen kam es gelegentlich des Setzens eines Maienbaums für den neugewählten Beigeordneten zwischen Angehörigen

der siegreichen und der unterlegenen Partei zu einer Schlägerei. D. Ztg.

Büdingen, 15. Februar. Der Vorschuß- und Credit- verein E. ®. Büdingen hatte im Jahre 1892 einen Umsatz von 2 370 000 Mark und einen Reingewinn nach Abzug aller Geschäfts- und Verwaltungskosten von 9000 Mark erzielt, wonach der Dividendensatz ein günstiger sein dürfte.

t Wolf, 16. Februar. Ein erschütternder Unglücksfall hat sich gestern in unserem Orte zugetragen. Ein hiesiger Arbeiter ging mit seiner Frau in den Wald, um Holz zu sammeln - ihr kleines Kind ließen beide in der verschlossenen Stube allein zurück. Das Bett, in welchem sich das Kind befand, hat auf eine bis jetzt noch unaufgeklärte Weise Feuer gefangen und das Kind hat dabei so furchtbare Brandwunden davon getragen, daß es am Abend verstarb.

Leeheim, 14. Februar. Nebeneinander sind auf unserem Friedhof in den letzten zehn Tagen drei Leute beerdigt worden, welche auf ungewöhnliche Weise zu Tode tarnen. Zuerst erhängte sich ein alter Mann, dann stürzte ein Mann in mittleren Jahren und starb an den Folgen des Sturzes. Zuletzt erhängte sich vorgestern ein junger Mensch von 22 Jahren aus unbekannter Ursache.

nn. Darmstadt, 16. Februar. Zweite Kammer der Stände. Nach Verkündigung einer Reihe neuer Einläufe, darunter ein Gesuch der Stadt Bensheim umErrichtung eines Amtsgerichts daselbst, setzt die Kammer ihre Be- rathungen mit der Besprechung eines Gesuchs um Er­höhung der Pfleggelder für die taubstummen Kinder der Taubstummenanstalt Friedberg fort. Der Ausschuß beantragt, Großh. Regierung zu ermächtigen, die Psleggelder vom 1. April 1893 an angemessen zu er­höhen. Die Abgeordneten Vogt und Schröder befür­worten eine Erhöhung und beschließt das Haus demgemäß einstimmig. Ferner genehmigt die Kammer das Gesuch um GehaltLbewilligung an den israelitischen Reli­gionslehrer zu Heppenheim a. d. B. Bezüglich eines Antrags der Abgg. Pfanu stiel, Muth und Schönberge r auf Heb ernabme der Fortbildungsschulen auf die Staatskasse erklärt Großh. Staatsregierung, daß die angeregte Frage erst bei Aufstellung des Staatsbudgets für die nächste Finanzperiode in weitere Erwägungen gezogen werden könne. Die Kammer erklärt den Antrag zur Zeit für erledigt. Es folgt nunmehr die Berathung über die Vorstellung einer größeren Zahl von BesitzernportugiefischcrSchuldverschreibungen, hier die staatliche Aussicht über d ic Bant für Handel und Industrie. Abg. Wolsstehl bedauert, daß im Bericht des Ausschusses der Bank für Handel und Industrie die Absicht unterschoben sei, als habe sie eine Schädigung Anderer im Auge gehabt, als sie die portugiesischen Emissionen vornahm. Der Zusammenbruch des Banthauses Baring and Brothers, die Wirren tu Brasilien und andere Krisen hätten Portugals Finanzlage einen Stoß versetzt. Auch den Regierungen sei ebenfalls ein Theil der Schuld beizumessen, weil dieselben durch Herab­setzung des Zinsfußes die Capitalisten und das Publikum auf fremde Emissionen laneirt. Abg. Reinhardt-Worms, Mitglied des Anfsichtsrathes der Darmstädter Bank, ver- theidigt ebenialls die Bant gegen die schwere Beschuldigung des Ausschusses, als habe dieselbe mala fidos gehandelt. Niemand im ganzen Hause könne in dieser Beziehung den Beweis der Wahrheit antreten. Die Bant habe es an der nöthigen Vorsicht nicht fehlen lassen, und auch nachdem das Unglück geschehen sei, habe sie noch zu retten gesucht, was zu retten war. Die Behauptungen der Presse, als habe die Bank bei diesen Emissionen ungeheure Summen verdient, sucht derselbe zu widerlegen, indem er mit Zahlen nach- weist, daß die Darmstädter Bant von dem Anlehen Portu­gals im Werthe von 640 Millionen 64 Millionen begeben habe. Der Verdienst von den gefammten Emissionen habe 2,62 % betragen. Abg. Schröder beklagt, daß auch die Staatsaufsicht, unter welcher die Baut s. Z. gestanden habe, in laxer Weise geübt worden fei. Durch den Nimbus eines staatlichen Instituts seien viele Leute veranlaßt worden, nut der Bant in Verkehr zu treien und die von derselben auf­gelegten Emissionen als nur prima anzusehen. Die Finanz­lage Portugals sei von jeher keine gute gewesen und eine gewisse Vorsicht wäre hier am Platze gewesen. Nichtsdesto­weniger habe man Seitens der Bank ohne Fundirung emittirt und so eine Katastrophe herbeigcsührt, welche die Besitzer portugiesischer Werthe allein in Hessen um mehr als 60 Millionen gebracht habe. Er bedauere nur die kleinen Leute, welche hierbei bedeutende Verluste erlitten hätten. Er stellt einen Antrag, bei der Reichsregierung nochmals Schritte zu unternehmen, um die portugiesische Regierung an ihre Pflichten zu erinnern. Staatsminister Finger er­klärt, die Regierung habe bei Emissionen der Bank fein Urtheil abzugeben gehabt. Mindestens aber glaube diese nicht an eine mala fides. Mit der Reichsregierung sei die­selbe in der Sache ins Benehmen getreten, um gemeinsame Schritte in der Sache zu thun. Unhöflich halte er es, wenn man daher der Reichsregierung nochmals mit der Anregung von Maßnahmen komme. Abg. Vogt geht mit dem Ver- fahren der portugiesischen Regierung scharf ins Gericht. Dieselbe sei als Gewohnheits-Bankerotteur bekannt. Ihre Prospecte seien nicht klar gewesen, sonst hätte sie sich nicht ihrer Haftpflicht einfach entziehen können. Die Abgeordneten Metz-Darmstadt und Heinzerling glauben, daß der Antrag Schröder unnöthig sei, da die Reichsregierung und der Reichstag sich der Sache angenommen habe. Abgeordneter Gut fleisch bedauert, daß sich die Kammer für eine Sache, aus der Nichts herauskomme, eines Tages beraubt habe. Sache der Bundesstaaten sei es nicht, sich mit den Ansprüchen Privater an andere Staaten zu beschäftigen. Auch auf dem Wege der Klage sei nichts zu erreichen. Bei der Abstimmung I wird der Antrag des Ausschusses auf Ablehnung jeder I weiteren Schritte mit allen gegen zwei Stimmen angenommen,

die Anträge des Abg. Schröder einstimmig verworfen. Abg. Reinhardt enthielt sich der Abstimmung. Zum Schluß der heutigen Sitzung bewilligt die Kammer für die laudwirthschaftliche Haush altungs schule zu Lind heim 1000 Mk. Morgen früh 9 Uhr Sitzung.

Wörrstadt. 12. Februar. In dem Garten eines hiesigen Landwirthes wird zur Zeit ein Keller auSgegraben. Gestern stießen nun die mit dem Graben beschäftigten Arbeiter auf ein Gefäß, welches sich mit gröberer Münze in größerem Betrage ungefüllt zeigte. Das Gebiet besaß vor Jahren ein alleinstehender wohlhabender Mann und man nimmt an, daß daS Geld von demselben 1870 versteckt worden ist, da sich eine Anzahl preußischer Thaler, Gulden :c. bei dem Funde befinden sollen.

Dermifd>te».

* Marburg, 16. Fcbrüar. Selbstmordversuch. Am Montag hat sich der 64 Jahre alte H. Pansch ans Niederwalgern in einem Walde bei Oberwalgern aus einem Taschenrevolver drei Kugeln in den Mund geschossen, welche im Gaumen stecken blieben. Der Verletzte ist in die hiesige chirurgische Klinik verbracht worden. Lebensüberdruß soll das Motiv der That gewesen sein.

* Frankfurt, 16. Februar. Die Näherin Marie Katharine Gruner, am 5. November 1861 in Laubach, Kreis Schotten, geboren, wurde gestern Abend in ihrer Wohnung, Finkenhof­straße 23, an einem Handtuch erhängt ausgefunden. An­scheinend hat die Gruner zuerst versucht, sich zu vergiften. Die Leiche wurde nach dem Friedhof verbracht.

* Luckenwalde, 8. Februar. Was heutzutage doch alles gefälscht wird! Der Schlächtermeister K. ist wegen Betrugs zu einer Woche Gefängniß verurtheilt worden, weil er, um ein gekauftes Rind nicht bezahlen zu müssen, in das Fleisch künstlich Tuberkeln hineingespritzt hat.

* Düsseldorf, 16. Februar. Vom Schwurgericht ist heute der Schuhmacher Hermann Jacob Brendgen aus Cleve wegen Ermordung der Katharina Reinders zum Tode und wegen Sittlichkcitsverbrechens zu 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden.

llnioerfitäts - Nachrichten.

Pros. Dr. Lorey an der staatswissenschastlichen Facultät zu Tübingen hat einen von München an ihn ergangenen Rus, Pros. Btrt in Marburg den nach Breslau erhaltenen abgelehnt.

Der außerordentliche Professor des Strafrechts Dr.Woldemar v. Rohland in Dorpat ist als oideniltcher Professor nach Frei­burg i. B. berufen worden.

Verkehr, Land- nnd Volkrwirthschaft.

Limburg, 15. Februar. Fruchtmarkt. Rother Metren vH* 13.95, weißer Weizen 13 80, Korn vH* 11.00, Gerste vH* 9.85, Hafer vH* 7.10, Erbsen vH*.

kirchliche Anzeigen der Stadt Giehen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

Sonntag den 19. Februar, Jnvocaoit.

In der Stadtkirche:

Vormittags 9l/-> Uhr: Pfarroerwalter Dr. Grein.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Beichte und heiliges Abendmahl int Abendgottesdienst.

Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. (Keine Vorbereitung).

In der Friedhofscapelle:

Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Btbelstnnde am Montag den 20. Februar, Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Marcus Cap. 5, Vers 1: Die erste dem Herrn widerfahrene Abweisung nach Heilung eines Beseffenen. Pfarrer Dr. Naumann.

Mittwoch den 22. Februar, Abends 6 Uhr: 2. Pass io ns - andacht. Pfarrvermalter Dr. Gr ein.

Katholische Gemeinde.

Sonntag den 19. Februar, 1. Fastensonntag. Beginn der österlichen Zeit. Feier deS fünfzigjährigen Bischofs» jubiläumS Gr. Heiligkeit Papst Leo XIII.

Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um */r8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag: Vormittags von 8/46 Uhr an Gelegenheit zur hl- Beichte; um 6 Uhr erste hl. Messe; um 7 Uhr Austbeilung der hl. Communwn; um 8 Uhr zweite hl. Messe; um 8/<10 Uhr Feier­liches Hochamt mit Predigt. Nach dem Hochamte stille An­betung des Allerheiligsten bis zur Nachmittagsandacht. Nachmittags um 3 Uhr Feierliche sacramentalische Andacht mit Te Deum.

Abends «m 7 Uhrr Festversammlung in Steins Garten, wozu die ganze Gemeinde freundlichst eingeladen wird. t

Mittwoch: Abends um 6 Uhr Fastenandacht.

GMesdirnÜ der israelitischen Keligionsgesellschaft

Freitag Abend 450 Uhr, Samstag Vormittag 83J Uhr, Samstag Nachmittag 3°° Uhr, Samstag Abend 6»° Uhr.

Eingesandt.

Gießen, 17. Februar 1893.

H. Wie uns mitgetheilt wird, beabsichtigt derBauer'sche Gesangverein" unter Mitwirkung auswärtiger Gesangvereine und der Kapelle des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm im Lause des nächsten Monats ein Concert zum Besten der Armen hiefiger Stadt inSteins Saalbau" zu veranstalten. Dem gen. Verein, welcher schon des Oesteren Proben seines Könnens ablegte und, wo es galt, die Noth seiner Mitmenschen zu lindern, jederzeit thatkräslig eingriff, wünschen wir auch hierzu den besten Erfolg.

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