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der Stadt «ietzen.
Aufgebote.
December: 14. Joh. Ad. Treffert II., Schuhmachermetster, zu BenShetm, mit Anna Maria Hergarten, geb. Leymdecker, Wtttwe von Handelsmann Wtlh. Hergarten dahfer.
EbefchNetzaage«.
December: 13. Heinrich Brasset, Taglöhner dahier, mit Sophie Elisabeth Diehl Hierselbst.
Gehöret»«.
December: 7. Dem Ausläufer Wilhelm Fink ein Sohn, Karl Heinrich. 8. Dem Locomolivheizer bei der Main-Weser-Bahn Heinrich Langner ein Sohn, Haos Karl Heinrich. 8. Dem PolizeisecretSr Franz Peter Roth ein Sohn, Johann Franz. 10 Dem Schneider Johannes Schieserstein ein Sohn. 10. Dem Tapezier Wilhelm Böhling eine Tochter, Mathilde. 11. Dem Kalkwerfsbesitz« Earl Haas V. eine Tochter, Marie Lotse Sophie Emilie. 12. Dem Handelsmann Max Walldorf eine Tochter, Mathilde. 12. Dem Hoboist Wilhelm Ändrä eine Tochter, H-dwig Johanna Marie
0efiocb<tu.
December: 9. Karl Stephan, I Jahr alt, Sohn von Taglöhner Christoph Stephan dahier. 9. Louis Rothenberger, 49 Jahre alt, Kaufmann und Gerichtstaxator dahier. 10. Dr. Eugen Lellmann, 37 Jahre alt, Großh. Universitäts-Professor dahier. 10. Wilhelm Etohr, 10 Monate alt, Sohn von Siadtkassegehüifm Carl Stohr IV. dahier. 11. Karoline Petri, geb. Käß, 55 Jahre alt, Ehefrau von Bureaug'hülsen Karl Ludwig Petri dahier. 12. Luise Katharine Simon, geb. Christ, 48 Jahre alt, Ehefrau von Fuhrunternehmer Heinrich Simon dahier. 12. Emma Menges, 5 Monate alt, Tochter von Bahnarbeiter Johanne- Menges dahier. 13. August Lenz, 23 Jahre alt, Schneider von BernSburg. 13. Adam Weller, 52 Jahre alt, Ziegelei-Arbeiter dahier. 14 Wilhelm Briel, 91 Jahre alt, Rechtsanwalt dahier. 14. Wilhelmine Schraub, geb. Wetz, 42 Jahre alt, Witiwe von Maurer Ludwig Schraub zu Griedel. 14 Marie Jung, 6 Jahre alt, Tochter von Taglöhner Balthasar Jung dahier. 14. Christoph Häuser, 91/« Jahre alt, Sohn von Landwirth Cbriftnvb Häuser zu Haus n bei Butzbach.
Auszug aus den Kirchenbüchern
der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Matihausgemeinde.
Den 9. December. Friedrich Wilhelm Niemeier, Kaufmann in Wickrath, und Wilhelmine Sophie Luise Krämer, Tochter des verstorbenen Kaufmanns Julius Krämer in Frankfurt a. M.
Den 13. December. Heinrich Brasset, Taglöhner in Gießen, und Sophie Elisabeth Diehl aus Gießen.
•«taufte.
Matthäusgemeinde.
Den 10. December. Dem Schlosser Johannes Heinrich Naumann ein Sohn, Wilhelm Heinrich Conrad Theodor Christoph, geboren den 9. November.
Denselben. Dem Bahnarbeiter Leonhard Gerbig ein Sohn, Hermann, geboren den 25. October.
Lukasgemeinde.
Dm 10. December. Dem Former Anton Zirbus ein Sohn, Anton Philipp Wilhelm Johann, geboren den 22. November.
Den 14. December. Dem Schutzmann Johannes Schädel ein Sohn, Heinrich Karl, geboren den 2. November.
Johannesgemeinde.
Dm 10. December. Dem Fuhrmann Friedrich Jeschke eine Tochter, Marie Elise Lina, geboren den 13. October.
Denselben. Dem Kunst- und Handelsgärtner Wilhelm Gerhard eine Tochter, Clara Caroline Marie, geboren dm 18. October.
Beerdig»«.
Markusgemeinde.
Den 12. December. Caroline Petri, geb. Käß, Ehefrau von Bureaugehilfe Karl Ludwig Petri, alt 55 Jahre, starb den 11. December.
JohanneSgemeinde.
Dm 14. December. Luise Katharine Simon, geb. Christ, Ehefrau des Fuhrmunternehmers Heinrich Simon, alt 48 Jahre, starb den 12. December.
Verkehr, Land- und volkswirthschast,
Gießen, 16. December. Marktbericht. Aul dem heurtgm Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,10—1,20, Hühnern« per Stück 7—8 X 2 Stück — H, Käse pr. St. 5—8 4, Käsemade pr. 6t. 8 H, Erbsen vr. Liter 18 H, Linsen pr. Liter 30 4, Tauben pr. Paar 0,60—0,70, Hühner pr. Stück X 1,00—1,10, Hahnen pr. St X 0,70-1,00, Enten pr. St. X 1,60 bis 2.00, Ochsevfleisch pr. Pfd 62—68 X Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 50—56 Schweine, fleisch pr. Md. 60 —70 X Kalbfleisch pr. Pfd. 50—56 4, Hammel» fleisch pr. Md. 40-60 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00-5,00 X. Weißkraut pr. Stück 4 -10 3», Zwiebel^ pr. Centner 7,00—8,00 Milch pr. Ater 16 20 A, Gänse pr. Md. 50-60 4
Literatur und Runst.
— Georg Vogel in Beuern bietet uns für die Weihnachtsund Epiphanienzeit eine treff(idjc, wohl durchdachte Predigt (ur- fprünglich Misstonspredigt) über Evangelium LucL 18, 35—43; sie schildert in beredten Worten Jesum den Missionsherrn auf seinem Siegeszug durch die Völkerwelt. In 3 Theilm geht der Prediger ein aus die Nacht vor Jesu Kommen; 2. auf die Morgendämmerung bei Jesu Erscheinen; 3. auf den lichten Tag infolge des Kommen- Jesu.
L.
— Die Annoncm-Expediiion Haasenstein & Vogler A. G. hat soeben dem anzeigenden Publikum ihren ZitturigScatalog für 1894 übergeben. Dieses unentbehrliche Handouch unb sehr bewährter Rathgeber für alle, welche mit ihren Ankündigungen die Oeffentlichkeil suchen, schließt sich im Ganzen an die «probte Ein- theilung früherer Jahre an. Das in zahlreiche Rubriken zerfallende Verzeichniß der Leitungen ist einer eingehenden Revision unterzogen worden und entfpricht genau dem augenblicklichen Stande des ge- sammten Zeitungswesens. In der Vorrede ist das Anzeigen als Kunst und Wissenschaft behandelt und dargethan, aus welchen Gründen der führenden Hand eines Rathgebers beim Anzeigen nicht aitratben werden kann. Außerdem enthält der Cataloa umfangreiche Mit- theilungen über Vieles im Geschäftsbetrieb WissenSwerthe, beispielsweise Bestimmungen über Post- unb Telegraphenwesen, den Reichsbankverkehr unb einen Tageskalenber mit stattlichem Raum für Notizen. Wir machen auf den Catalog besonbers aufmerksam.
— „In ber Beschränkung zeigt sich erst ber Meister". Dieser bekannte Spruch unseres Altmeisters Goethe läßt sich auch tn treffenb« Weise auf bie weitverbreitete unb überall gern gelesene Familienzeitschrift »liebet Land ««d Meer" (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt) anroenben, denn eö giebt kein zweites Blatt, das auf dem so engbegrenzien Raum eines, wenn auch immer sehr stattlichen Heftes so eine Menge gediegener Gaben in Wort und Bild
zu bringen weiß, daß ein Jeder, ber daS Blatt zur Hanb nimmt, etwas feinem Gefcdwacke entfvrechenbeS vorfinbet. Diese Reichhalst-- keit in ber Beschränkung zeigt auch wiederum das soeben erschienene Heft der prachtvollen Großfolioausgabe. Welch eine lange Reihe von sorgfältig ausgewählten Gaben bringt dasselbe! Zuerst zwei treffliche Romane; „Die Schwestern" von Ida Boy-Ed unb „Der Irrweg" von Robert Misch, sowie bie köstliche „Humoreske: „Künstler- sahrten" von Albert Roberich, unb bann bte Menge interessanter Artikel aus allen Gebieten menschlichen LebenS unb Wissens! Daneben bietet baß Heft, bas nur 50 Pfennig kostet, mit tbm künstlerisch vollendeten Bildern, von denen wir die Kunstbeilage: „Ein Freiwilliger für da« Rettungsboot-, sowie daS stimmungsvolle „Pax“, beides außerordentlich gelungene Buntdrucke, «wähnen wollen, dem Auge einen wirklichen Genuß. In d« That ist in einem solchen Hefte das Vollkommenste geleistet, was man sich auf lovr- nalistischem Gebiete denken kann. Daher sollte ein Jeder, ber für seine Familie eine gediegene Leciüre sucht, sich auf diese schönen Hefte abonniren, wozu gerade jetzt beim Beginne deS neuen Jahrgang» ber geeignetste Zeitpunkt ist.
— »lieber Land und Meer* schrieb tn Nummer 11 deS Jahrgang» 1892/93 bet einer Besprechung von Weihnachtsgeschenken über Richters Anker-Steinbaukasten folgendes: „In erst« Linie haben wir die Anker » Steindankasten von F. Ad. Richter L Cie. tn Rudolstadt (Thüringen) auf unsere Geschenksliste gesetzt. Diese sind in ber That eine wirklich gediegene, prächtige Weihnachtsgabe, deren innerer Gehalt in ber Familie erst nach Gebrauch so recht sich kunbgiebt. Bald wird sich da, wir sprechen aus eigener Ersahrung, die Mutter wie der Vater den Häuf« und Schlösser bauenden Kindern zugesellen, und mit deren Theilnahme wächst auch tn den Augen d« Kleinen die Lust und Freude, wie das Interesse an d« zum Denken anregenden, das Schönheitsgefühl in hohem Maße weckenden, wechselvollen Beschäftigung. Wi- wüßten in ber That fein Spiel, daS so anziehend ist, wie diese Steinbaukasten mit ihrem bunten, soliden, reichen, corveejt geformten Material unb ben hübschen Vorlagen, wonach in überraschenber Naturtreue die wunderbarsten Bauten ausgestellt werden können. Es ist eine geradezu unerschöpfliche Quelle untetbaltenbfter Belehrung, ein Spiel, dem an erzieherischem Werth fein zweites an die Seite gestellt w«den fann. Ungemein fesselnd, neu unb eigenartig sinb auch bie erstaunlich billigen
von b« gleichen Firma; interessant unb unterhaltend auch für denjenigen, der an ernstere Beschäftigung gewöhnt ist; auch sie verdienen warme Empfehlung.", . t m „
Wir schließen uns dem Urtheil von „Ueb« Land unb Meer gern und vollständig an: Richters Anfer-Stetnbaukastm sind in bet Thal das beste F-stgeschenf für Kinder.
Briefkasten.
Z. Ihr „Eingesandt" bett. „Die Brüder" mußte wegm Raummangel dis zur nächsten Nummer zurückgefiellt w«ben. Red.
— Di- Jnfeettonskrankhelt Influenza charactertfirt sich durch catarrhaUsche Affectton dec Schleimhäute, besonders der Athmungsorgane, bei gleichzeitiger Körperschwäche und ft°ufleiben. Aus bie Hebung bes Catarrhs soll ber Leibenbe zuerst bedacht sein und nichts «weist sich hierfür bester als die jahrelang sich bewahrten Aay-LLchttt» Sodener Mineral-Pastille« in heißer Milch aufgelöst, tagsüber mehrmals genommen. Die hierdurch dem Leibenom gebotene Erleichterung und Linderung ist außerordentlich groß. Fays ächte Sodener Mineralpastillen sind in allen Apoioefen, Drogen- uno Mmeralwafferhandlungen ä 85 Pfg. per Schachtel zu haben. (9195
Bekanntmachung.
Montag den 18. d. Mts., non Nachmittags 1 Uhr ab unb die folgenden Tage werden in dem städtischen Magazin am Krämermarktplatze Fichten-Christbäumchen zu dem Preise von 10, 20, 30, 40 und 50 Pfg. pro Stück, solange der Vorrath reicht, ausgegeben.
Gießen, den 16. December 1893.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 10310
Submission.
Die Füllung des Eiskellers in den neuen Kliniken soll auf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden.
Lieferungsbedingungen können auf dem Verwaltungsbureau genannter Anstalt Nachmittags von 3—6 Uhr eingesehen werden. iosoo
Offerten sind bis Mittwoch den 20. December 1893, Vormittags 12 Uhr, dahin einzureichen.
Gießen, 16. December 1893. Großh. Direction der neuen Kliniken.
Merei-Verpchtung.
Freitag den 22. December 1893, Nachmittags 3 Uhr, soll die Fischerei in dem der Gemeinde Wieseck gehörigen Mühlgraben bei der Badenburg auf weitere 9 Jahre auf hiesiger Bürgermeisterei verpachtet werden.
Wieseck, 15. December 1893.
Großh. Bürgermeisterei Wieseck.
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Bekanntmachung.
Aus der „Herz-Baruch-Stiftung" ist Ende d. I. das Brautlegat zur Ausstattung armer verwaister jüdischer Mädchen aus dem Großherzog- thum Hessen im Betrage von ca. 200 Mk. zu vergeben. Bewerberinnen wollen ihre Gesuche, unter Anschluß von Zeugnissen, bis zum 30. December 1893 bei der unterzeichneten Stelle einreichen.
Gießen, den 6. December 1893. 10318
Die Verwaltung der Herz-Baruch-Stistung.
Eduard Hanau, Landjudenschafts-Vorsteher. Rabbiner vr. Levi.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Hattenrod für 1894/95 liegt vom 18. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Interventen auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier offen.
Hattenrod, den 17. December 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod.
10307______________________Petry.__________________________
Das Secretariat
ist erledigt. Bewerber um diese Stelle belieben sich schriftlich an den Vorsitzenden zu wenden.
Gießen, 15. December 1803.
Grostherzogliche Handelskammer.
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