Betrage von 5,50 Mark zurückzugehen. Tie Kosten des Verfahrens nebst einem Averftonalbetrag von 25 Mark fallen der Gemeinde zur Last.
*• Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 18. Mai 1893, Nachmittags 4 Uhr pünktlich: 1. Die Errichtung eines Backstein« Häuschens am Krofdorferweg seitens des Heinrich Winn. 2. Gesuch des Dr. Georg Clemm um Erlaubniß zum Bauen bei der Wilhelmstraße. 3. Umpflasterung der Sonnenstraße. -4. Photographische Ausnahme alter, in der Umwandlung be» griffener Gebäude und Straßenbilder.
** Der König von Tanemark passirt heute Abend 7 Uhr 14 Min., auf der Reise nach Wiesbaden, die hiesige Station.
* In seiner gestrigen Sitzung beschloß der Vorstand des hiesigen aatioualliberale» Vereins einstimmig, Herrn Gutspachter C. Meinert in Konradsdorf bei Ortenberg der auf künftigen Mittwoch einberufenen Parteiver« fammlung als Candidaten für den Reichstag in Vorschlag zu bringen.
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..«ei Theater. Zum Benefiz für Fräulein Krone« gold und Fräulein Ziemann ging gestern Abend „Dichtet und Bauer", komische Operette in 3 Acten von Elmar, Musik von Suppe, über unsere Bühne. Ein harmloses, lustiges Stückchen, das eigentlich nur der beigegebenen Musik sein Bekanntwerden und seine Verbreitung verdankt, denn sein Inhalt ist herzlich mäßig. Durch 3 Acte schleppt sich die Handlung hin. hiS uns klar dargethan wird, daß ein Bauernmadch-n nicht zu einem Dichter, sondern zu einem Dauern, daß eine junge Dame nicht zu einem alten Gecken, sondern zu einem jungen Manne als Frau paßt, und beson« derS hochpoetische Gedanken werden dabei von dem Dichter auch rucht verzapft. Um so mehr hat der Eomponisl seine Schuldigkeit gethan, denn eine so reizende, frische und temperamentvolle Musik begleitet das Ganze und eine solche Menge herrlicher Lieder sind emgestreut, daß der „Dichter und Bauer" hierdurch ein Gemeingut aller Musikfreunde geworden ist. — Die Aufführung halte nur wenige Besucher ins Theater gelockt, was im Interesse der beiden Benefiziantinnen recht zu bedauern war, eine gewisse Verstimmung ließ sich denn auch, besonders bei Fräulein Kronegold („Hermine") nicht verleugnen, namentlich in der Durchführung des schauspielerischen TheileS ihrer Rolle. Fräulein Ziem ann gab das „Lieschen" recht fesch und natürlich. Beide Damen ernteten reichen Beifall und eine recht beträchtliche Anzahl prächtiger Blumenspenden bewies, daß sie es verstanden haben, sich in der kurzen Zeit ihres Hierseins viele Sympathien zu erwerben. Herr Bcermann, der den „Dichter" darstellte, war vorzüglich disponirt, hauptsächlich im 2. Acte wurde er Gegenstand des lebhaftesten Applauses, so daß er daS herrliche Lied an dieser Stelle da capo singen mußte. Auch Herr Neusch („Eonrad") und Herr Thiemann („Theophil") thaten ihre volle Schuldigkeit und erfreuten außerdem die Anwesenden durch einige recht hübsche Couplets, von denen jedoch daS von letzterem gebotene vom „verdammten Telegraph" sich nur schwer in dem Zusammenhang unterbringen ließ. Die übrigen Rollen waren alle in guten Händen und geben zu keiner besonderen Besprechung Anlaß.
** Pfingst Eisenbahn Verkehr. Von der Eisenbahn-Verwaltung wird beabsichtigt, zur Bewältigung des zu erwartenden lebhaften Pfing st -Personenverkehrs besondere Vorkehrungen zu treffen. So werden namentlich auf einzelnen Strecken vor den Personenzügen, welche erfahrungsmäßig einen starken Verkehr haben, Vorzüge zur Ablassung kommen. Diese Vorzüge werden den fahrplanmäßigen Personenzügen in kurzem Abstande vorauffahren, auf denselben Stationen, wie letztere halten und in Bezug auf Fahrkarten genau wie die Hauptzüge behandelt werden. Den Reisenden kann nur dringend empfohlen werden, sich möglichst frühzeitig zur Benutzung der Vorzüge auf den Abgangsstationen elnzufinden, wobei daraus aufmerksam gemacht wird, daß diese Züge mit Sicherheit die Anschlüffe auf den Uebergangsstationen erreichen. Soweit der Verkehr der hiesigen Gegend in Frage kommt, ' sind besonders folgende Vorzüge bcmerkenswerth: Samstag den 20. Mai: Vorzug zu Zug Nr. 100 von Gießen bis Frankfurt a. M. Derselbe geht 10 Minuten vor dem 5 Uhr 1 Min. Nachmittags von Gießen abgebcnden Personenzuge. Vorzug zu Zug Nr. 97. von Gießen bis Cassel. Derselbe geht 10 Minuten vor dem 5 Uhr 5 Min. Nachmittags von Gießen abgehenden Personenzuge. — Sonntag den 21. Mai: Sonder - Personenzug von Gießen nach Frankfurt a. M. Derselbe gehl Abends 7 Uhr 40 Min. in Gießen ab und hält auf allen Zwischenstationen. Ankunft in Frankfurt a. M. 9 Ubr 37 Min. Abends. — Montag den 22. Mai: Sonder-Personenzug wie am 21. Mai. — DienStag den 23. Mai: Vorzüge wie am 20. Mai.
Kirchgölls, 14. Mai. Heute Mittag starb an einem langwierigen Kehlkopfleiden Herr Lehrer Rahn sen., der etwa 54 Jahre in unserer Gemeinde daö Lehramt versehen und in segensreichster Weise hier gewirkt hat. Erst am 1. Mai d. I. trat der nunmehr Verstorbene, der am 27. November 1817 zu Altenstadt geboren war, in den wohlverdienten Ruhestand. Man kann wohl sagen, daß der größte Theil unserer Einwohnerschaft bei Rahn in die Schule gegangen ist, der Allen in Pflichterfüllung und treuer Hingabe an die Schule sowie loyaler Gesinnung stet- ein leuchtendes Vorbild war. Sein Tod wird in unserer Gemeinde und weit darüber hinaus schmerzvoll empfunden werden.
§ Ulfa, 12. Mai. Bei der heute dahier zum zweiten- male staltgefundenen Bürgermeisterwahl wurde Gast- wirth Lenz mit 120 Stimmen gewählt. Der seitherige Bürgermeister Döll erhielt 117 Stimmen. Bei der ersten Wahl siegte der Letztgenannte mit 10 Stimmen Majorität, diese Wahl wurde beanstandet und ist vom Provinziat-AuS- schuß cassien worden. Wie die Dinge hier liegen, wird es auch bei der letzten Wahl an Reklamanten nicht fehlen.
Schotte», 15. Mai. Herr Professor Dr. Backhaus, Göttingen — von RndloS, Hof bei Lauterbach — ist gestern als Candidar des Bundes der Landwirthe aufgestellt und von der nationalliberalen Partei, auf deren Programm er steht, auch angenommen worden. Dem Vernehmen nach wird Dr. Backhaus am dritten Pfingstfeiertoge hier sprechen.
Ulrichstei», 13. Mai. Sin Beweis für die seitherige wunderbare warme Witterung im Vogelsberg und für die ausnahmsweise frühe Entwickelung deS PflanzenwachSthums, ist cs auch für den Phänologen nicht ohne Jntereffe, daß heute schon bei Sellnrod in der Nähe von Fretenieen blühende und vollkommen entwickelte Kornblumen gefunden wurden.
Friedberg, 16. Mai. Dor acht Tagen feierte der hoch- geschätzte und hochverdiente Director der hiesigen Blinden- Anstalt, I. P. Schäfer, in voller geistiger und körperlicher Frische seinen 80. Geburtstag, aus welchem Anlaffe ihm von allen Seiten Beweise der Achtung und Liebe zugingen. Mögen ihm noch viele Jahxe ungetrübten Glückes in gleicher Rüstigkeit beschicken sein.
Vom Main, 14. Mai. Der Futter mangel wird im Mainthale immer drückender und bedenklicher. Der Preis des Heues ist bereits auf 6,25 Mk. per Centner gestiegen, gegen 3 Mark im Herbste. Die Landwirthe sind zur Reduzirung ihrer Viehbestände genölhigt. Gleichwohl sinkt das Fleisch nicht im Preise, weil das Schlachtvieh rar und theuer ist.
Alzey» 14. Mai. Die heute hier stattgehabtc Vertrauens« männer Versammlung der deutschfreisinnigenPartei des ReichSragswahIkreiseS Bingen-Alzch proclamirte Albert Träger als ihren Candidaten. Dem seitherigen Vertreter des Wahlkreises, Dr. Bamberger, wurde emmüthig der wärmste Dank votirt.
Vermischtes.
* Tie Jahresversammlung der sudwestdeutschen Eonferenz für innere Mission, der in 1893 Frankfurt a. M. hinzugetreten tst, so daß das VereinSgebiet jetzt Baden, das Groß« herzogthum Hessen, die Pfalz und Frankfurt a. M. umfaßt, wird am 7. und 8. Juni in Frankfurt abgehalten, wo schon in früheren Jahren dem Jahresfeste freundliche gast- weise Aufnahme entgegen gebracht wurde. In der ersten Hauptversammlung, die am 7. Juni Nachmittags 3 Uhr im Vereinshaus Westend, Neue Mainzerstraße 41 stattfinden wird, wird Herr Superintendent Petri aus Zellerfeld über „die innere Mission im Dienste der organisirten Kirche" reden, worüber vielfach verschiedene Meinungen bestehen. Eine der wichtigsten Fragen der Gegenwart ist die der Sonntagsruhe und Sonntagsheiligung. S'e soll nach zwei Seiten hin beleuchtet werden. Darum lautet daö Thema des zweiten Tages: Der Sonntag: 1. in der neuesten deutschen Gesetzgebung (Referent Landgerichtsrath Büff aus Kaffel), 2. im Dienst der christlichen Liebe (Referent Pfarrer I. Ninck aus Winterthur). In einer Specialconferenz in der Weiß- frauenktrche (Vormittags 8 Uhr) wird Herr Pfarrer Götz aus Köln sprechen über „Arbeiterverein und WohnungS- genosse^schaft", womit die vorjährigen Verhandlungen in Offenbach weiter geführt werden sollen. In den Gottes- diensten werden reden Herr Senior Dr. Krebs aus Frankfurt (Donnerstag früh ya 8 Uhr in der Weißfrauenkirche) und Herr Pastor D. Jeremias aus Leipzig (Mittwoch Abend 8 Uhr in der Katharinenkirche). Bei der geselligen Vereinigung in den ReichShallcn werden einige der vorgenannten Herren, auch Herr Pastor Evers Berlin, eine Ansprache halten.
* Frauentag in Wiesbaden. In den Tagen vom 5. bis 7. Juni findet in Wiesbaden die diesjährige Generalversammlung des Vereines „Frauenbildungs-Reform" statt. Die Vormittage sind geschlossenen Sitzungkn deS Vereines gewidmet, während die Abende öffentlichen (Jedermann zugänglichen) Vorträgen Vorbehalten bleiben. Die Generalversammlung verspricht insofern von besonderem Jntereffe zu werden, als das Mädchen-Gymnasium, daS der Verein im September zu Karlsruhe eröffnen will, einen Hauptgegenstand der Mittheilungen bilden wird. — Das Bekanntwerden der bevorstehenden Gründung genannter Schule hat übrigens dem Vereine aus der Frauenwelt der gebildeten Kreise zahlreiche neue Mitglieder zugeführt, die sich durch ihren Beitritt an der Stiftung des Mädchen- Gymnasiums zu betheiligen wünschten. Der jährliche Beitrag der Vereinsmitglieder beträgt zwei Mark.
* Abgestürzt. Einige in Lausanne studirende deutsche Jünglinge bestiegen dieser Tage zu Fuß den Nayefelsen. Beim Abstieg gerieth der zwanzigjährige, auS Karlsruhe gebürtige C. Berger trotz vieler Mahnungen Seitens seiner Freunde auf eine gefährliche Stelle. Um ihn au8 der schlimmen Lage zu befreien, wurde die Hülfe eines erfahrenen Jägers der Gegend, Borloz, in Anspruch genommen. Nachdem die schlimmste Stelle überwältigt war, weigerte sich der junge Deutsche, die Hand seines Führers zu ergreifen, wurde vom Schwindel befallen und stürzte über den 200 Meter hohen Felsen hinunter- Borloz wurde nur Dank seiner mit eisernen Spitzen beschlagenen Schuhe gerettet.
* Eharlottenbarg, 16. Mai. Am Sonntag Nachmittag wurde der 6*/zjährige Knabe Erich Klinger von dem 27jährigen Barbiergehülfen Ernst Kappler in der Nähe deS Exerzierplatzes ins Gebüsch gelockt, schauderhaft mißbraucht, verstümmelt und dann erwürgt. Ein deS Weges kommender Arbeiter ergriff den Thäter und lieferte denselben der Polizei auS. In den Taschen deS Lustmörders fanden sich BonbonS vor, womit er sein Opfer angelockt hatte.
* Jena, 16. Mai. Die Abhaltung des deutschen GastwirthetageS wurde mit Rücksicht auf die Reichstags- wählen auf den 20., 21. und 22. Juni verlegt.
Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemefien am 16. Mat, Mittags »wische» II und 12 llhr - Dister 15, Luft 18 Grad. Rübsamen'sche vadeanftalk.
* bsidon, 15. Mai. Bei Lundy stieß der Dampfer ^Ctty of Hamburg" mit dem Dampfer „Eounteß Eoelmr" zusammen. Letzterer iank, 8 Paffagiere und 16 Matroien ertranken.
' her Mnsik auf den „iineren Mensches.
Ter RestaurationSpächter in den Theodor Thomas scheu Con certsälen zu New York sagt über Musik und Magen etwa Folgendes: „ES ist merkwürdig, welchen Einfluß die Musik au» den Magen hat. An den Abenden, wo das Orchester Wagners spielt, setze ich fünfmal so viel Lagerbier ab als - I sonst. An den Mendelssohn-Abenden kauft Niemand Schinkenbrötchen, und da ich bei denselben 85 pCt. verd-ene, . halte ich nicht viel von Herrn Mendelssohn. Johann Strauß ist der Compomst, der den Wein fließen macht. Der Mewch fühlt sich wohl, wenn er einem Walzer von Strauß lauscht, . . unb er bestellt sofort eine Flasche Ehampagner". Der praktische Mann weiß gewiß, w e Keiner, das Angenehme mit dem Nützlichen in „Einklang" zu setzen.
' Humoristisches. Macht der Gewohnheit. Er: „Liebes Weiberl, morgen mach' ich eine Lustballon Fahrt mit." — Sie: „Ich habe nicht- dagegen, — nur bring mir was Schöne- mit!"
* Nalurfehler: .Herr Lieutenant, haben S:c schon einmal versucht zu singen?" — „Hab mal vor Spiegel probiert, geht aber nicht. Zu kleinen Mund'-
* Höchste Kaltblütigkeit. Hausierer (der soeben hinaus- gcschmiffen wurde): „Brauchen Sie vielleicht ein Schild Hausiren verboten?" („Flieg. Bläu.")
Literatur und Ifanft.
— lieber Nervenüberreizung und elektrische Ättrm berichtet der bekannte Physiologe Profeffor W. Prever In dem neuesten Hefte pon „Zur Weiten Stunde* i Berlin W 57, Deutsches LeelagShauS Bona & Eo.) Der Per fass er bebt die not- trefflichen Erfolge hervor, die die neuere Medizin mit Hülfe der Slrctrizstät erzielt bat. Ist Meier Artikel der leidenden Men bheit gewidmet, so qiebt Helene Pichler den Glücklichen, welche Gesundheit, Zeit und Ged besitzen, um die Weltausstellung in Csicaao besuchen ju können, praktische Winke in ihrem Aussatz lieber den C^an. Nicht minder interessant ist die Schilderung, die Paul Todert ?ott dem großartigen Berliner DorortSoerkehr flieht. 6d ist btfannt, daß mit Einführung deS Z nentarisS der Verkehr innerhalb der Berliner Umgebung sich coloffal gesteigert hat und Ne Freuden und Leiden der Ausflügler werden in lustiger Weife geschildert, dir io ihrer Wirkung durch die treff.ichen Illustrationen L. Dctlmanus aufs beste unterstützt wird. Wer auch nicht auS eigener Ersah: ing das Gedränge auf den Bahnhö'en und in den Eoup'-S kennt, u-ird doch die hübschen iatttjen Bilder dieses Austatze- mit Peraoüge» betrachten. Em sehr wirkungsvolle» Bild stellt R. Änötel» ja» dat'.on dar: einem Soldaten werden vor versammeltem .'crte;-' ooll die Abzeichen seines Ranges beruntergeriffen. Auch die lonftigcn künstlerischen Beiträge des HesteS sind ganz ausgezeichnet, und nicht minder rühmen-wnth die Romane und Novellen von H. J?dhrrg, Fedor von Zabeltitz und Olga Wohlbrück. Ter Preis d<S H.-steT von „Zur Guten Stunde" deren Gratisbeilage, die Illustrirt« Klassiker'-Bibliothek, jetzt llhland- Dichtungen verö'ientlich: bet Igt nur 40 Pf.
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— -Wiener Mode*. Der Umschlag d soeben erich» iti 15. Heftes muß atS befonta4 gelungen d-zcichnet rjetben. oo-rcbl die beiden reizenden Backsischlein vorne, als die elegante Dame auf der Rückseite sind lebenswahre, vollendete Bilder. Im I-ue sind unS die Porträts der Wiener Hostchauspiele-innen EhaNotte Wolter und Babette Reinhold in ihren neuesten Toiletten bef-nberfl aus» gefallen; auch hier ist daS Modebild zum Range einer Kunst nstung erhoben.
Schiffsnachrichten.
Hamburg, 13. Mai Der Hamburger Doppclschrauden- Schnelldamvier „Augusta Bicto-ia", öapitän Barend-, der Hamdur Amerikanischen Packe.fahrt Aclitii.Gesellschaft, welcher am 5. Mat von Southampton abgegangen, ist am 12. Mai, 5 Uhr A’aämltta,.», wohlbehalten in Newport angekommen. Reisedauer von Hamtli- biS Newyork 8 Tage 9 Stunden 45 Mir. Cceanfabit von S thamplon 7 Tage 7 Stunden 10 Min., von üueenetoron a j •-» rechnet 6 Tage 16 Stunden 10 Min.
Derfctyr, Land- und Volk-wjrtkfc'rasr.
ettttn, 1b Mai Marktbericht Aut bem Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. .< 1,20-1,30, Hühnereier per Stück 5- 2 _ tück 11- 4 tkäse pr. St. 6 8 H. matte
pr. St- 8 4, Erbsen vr. Lhter 18 4, Hinten pr. Liter 28 4. Zaube pr. Paar X 0,70— 0,90, Hühner pr. Stück .< 1,10— 1 50, Hannen pr. St X 1,70 -2.00, Enten pr. 61 x 1,80 bis 2.0-, C'Jen rsch pr.Bfd 65-72 4 Kub- und Rindfleisch pr. Md. 50-56 4, Schv. nr, fleisch pr. Pfd. 60 70 4, Kalbstettch pr. Psd 50 56 4. £>ot -ie> fleisch pr. Psd. 40 70 4, xartpflelr. vr 10 Jhlc i,5ü-4^ Xr Weitzkraul pr StÜckS 12 3. ^nriehef pr Lentn-r 14/0—15.0) x-, Milch p-. Vtter 12—16 Jt, Enteneier pr. St. IC—11 4. Wnfeder 10—12 4.
i’U/Qe modernen Kunstseifen enthalten mehr oder weniger VI Zusätze, die gar nicht in Seile gehören als Thon, Kreide, Talkum, Wasserglas, Kieselerde, Soda ?c. »c. Derartt^e Mischungen erlauben zwar eine Seife billiger zum Berkau t au«jubieten, sind für die Consumenlen ater von großem Rachthnl: 1) ist die Seife minderwertig und schädlich, 2) zerstört sie in kürzester Zell völlig die Haut, 3) vermascht sie sich oerhältnitzmähig sehr rai>. (fine Seife, die ganz unverfälscht, ohne Zusatz, ohne Was'erglaS, ohne Soda und sich nur sehr wenig abwascht, ist Doering« Selle mit der ErUe. In Qualität bessere, preiswürdigere und d r Haut zuträglichere Seife existirt nicht. [4556
Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen.
—1---- — -——1 — —!1 TS ■ ,!L----■—
Für die Abgebrannten in ^jell bei Alsfeld
sind ferner bei un« eingegongen: Bon Frl. A Görtz 3 X, D. Buchtzcld 2 X, Senner 0 50 X. I E. u. M. Jt. 10 X Zrau Zasttjfch Dornfeist 5X, S. F. 10»* Fab. V. -cheid 15 X, W. 54rr.it -bem 5 X, Alexander Salomon 5x Zusammen 5550 x InSz: amwt 227 X
Weitere Gaben nimmt beieitwilltgst entgegen
Die Expedition des .Gießener Anzeiger'
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