schlossene Thür öffnen (affen will, mit dem berechtigten In- Haber der Wohnung feftzustellen, ein Verpflichtung, die mir Recht dem Schlosser selbst als dem verantwonlichen Gewerbetreibenden vom Gesetze auferlegt ist.
• Die Arbeiten am Bau bei neuen Reichigerichtigebaubei sind nunmehr nach der Winterpause wieder im vollen Umfange auigenommen. Gegenwärtig ist man mit dem mächtigen Kuppelbau beschäftigt, ter die Mitte des Gebäudes fönen soll,- er wird anderthalb Mal so hoch wie der gegenüberliegende Justizpalast, der auch erst in den letzten Jahren erbaut ist. Noch während dieses Jahres wird über den Säulen der Hauptfa^ade, welche in ihrer Höhe den mächtigen altrömischen Säulen im Pantheon zu Rom entsprechen, der gewaltige dreieckige Giebel angebracht werden. Dieser wird reichen, allegorischen, auf die Justiz bezüglichen F gurenschmuck erhalten, seine Breite beträgt 26 Meier, ein Umfang, wie ihn die Kunstgeschichte aller Zeiten bei derartigen, mit Sculpturen geschmückten Giebeln nur selten kennt. Nach seiner Vollendung im Jahre 1895 wird daS neue Reichs- genchtSgebäude den größten Monumentalbau Leipzigs dar- stellen.
♦ Kaum eine andere Gegend Deutschlands ist fo reich an geschichtlichen Xenfmälern wie das Elsaß. Bon der Grenze der bayerischen Pfalz an bis zum Jura sind die Borberge der Vogesen reich mit Burgen und ehemaligen Klöstern gekrönt, unter ihnen manche von weitverbreitetem Rufe. So der Wasigenstein, wohin die Sage den Schauplatz des WalthariliedeS verlegt, Burg Niedeck, das Kloster St. Odilien, die HohkönigSburg, die Abtei Murbach, baß Schloß der Grafen von DagSburg und hundert andere. In der Ebene, namentlich am Gebirge hin, ist noch manches Städtchen mit wohlerhaltenen mittelalterlichen Ringmauern und Thürmen umgeben, so Oberehnheim, Kaisersberg mit der ehemaligen kaiserlichen Pfalz, Reichenweier und andere. In zahlreichen Orten finden sich neben uralten auch mittelalterliche kirchliche Gebäude von dem größten kunstgeschicht» licheir Werthe vor. Auch Bauwerke aus der Römerzeit fehlen nicht, und selbst aus der altgermanischen und keltischen Vorzeit sind noch deutliche Spuren in Gestalt von Hcioenmauern, Druidensteinen, Hünengräbern vorhanden. Schon zur französischen Zeit bestand eine Gesellschaft, die sich die Erkaltung der geschichtlichen und Kunstdenkmäler zu ihrer Aufgabe gemacht hatte. Jndeß fehlte es früher sehr an den nöthigen Mitteln. Die deutsche Regierung hat schon öfter größere Summen zu RestaurationSzwecken angewiesen. Diese Fürsorge ist umsomehr anzuerkennen, als es sich in den allermeisten Fällen um die Erhaltung solcher Denkmäler handelt, die aus der deutschen Vergangenheit des Elsaß stammen.
* Deutsche Industrie in Sud-Amerika. Zu den bereits vor ein'ger Zeit in Betreff der „Fabrikation von Liebigs Fle is ch ' Extra et" gebrachten Notizen tragen wir heute Folgendes nach: In besonders regen Jahren werden bis über 200000 Thiere in den sechs bis sieben Monaten der Arbeitssaison geschlachtet. So belief sich z. B. im Jahre 1890 die Schlachtung auf 210000 Stück, welche einen Werth von 10 Millionen Mark in lebendem Zustand repräsentiren. Der nach des großen Erfinders genauer Vorschrift, unter ständiger Controle durch einen von Herrn Professor Dr. M ax von Pettenkofer (ehemaliger Schüler LiebigS) bestellten Chemiker, frei von Fett. Kochsalz und allen sonstigen nachtheiligen Substanzen hergestellte Extract wird noch heiß in große Blechkannen gefüllt und an daS Depüt der Gesellschaft nach Antwerpen versandt, wo erst die Abfüllung in die bekannten Porzellantöpfe stattfindet. Man kann circa 40 Pfund Fleisch auf ein Pfund Extract, d. h. circa 7 biß 8 Pfund Extract auf ein Schlachtthier rechnen. Bei dem bekannten Namen der Liebig-Company erscheint es eigentlich überflüssig, die finanziellen Daten des Unter- inhmenS noch besonders hervorzuheben, doch mögen einige wenige hieraus bezügliche Daten der Vollständigkeit halber Platz finden. Auf daS mit 500000 Dollars autorifirte Capital sind ursprünglich nur 360000 Dollars einbezahlt worden. Da jedoch auS den trotz hoher Dividenden und Abschreibungen rasch anwachsenden Reserven vor mehreren Jahren eine neue Bonusactie auf drei bezahlte Actien ver- theilt werden konnte, so steht heute daS Capital mit 480 000 Pfund Sterling zu Buch. Daß hierauf nach wie vor Dividenden von 25 pCt. in dem Jnfluenzajahre 1890, von 171/2 pCt. im Vorjahre, trotz steter Neuerwerbungen vertheilt werden konnten, beweist die unbestrittene Größe des Geschäftes und des enormen Umsatzes. ES ist jedoch auch zu bemerken, daß infolge ständiger Abschreibungen der Jmmobilienbesitz der Gesellschaft ungemein niedrig zu Buch zu steht; so z. B. figuriren die 22 Quadratmeilen Camp fammt Vieh, die ganzen Fabriksanlagen in Fray- BcntoS und Antwerpen in der letzten Bilanz mit nur 129 161 Dollars, während allein der bloße Camp daS Doppelte werth fein dürste. Unter solchen Verhältnissen erklärt eß sich auch, daß in der letzten Zeit die Erweiterung deS so ungemein glänzenden Geschäftes durch die Anlage einer Filiale auf argentinischem Boden ventiUrt werden konnte. Wenn auch noch nichts Definitives in dieser Hinsicht beschlossen worden ist, so darf man doch annehmen, daß eine so gute Idee, einmal lancirt, nicht wieder fallen gelassen werden wird.
* 6anität8bunbf sind dem preuß. KriegSministeriiim von einem Herrn Jean Bungartz vor geführt worden. Derselbe hat interessante Versuche darüber angestellt, ob Hunde in einem künftigen Krieg für den Dienst deS Rothen Kreuzes Berwend ing finden könnten. ES war ihm besonders darum zu thun, die Thiere zum Aussuchen der Verwundeten, zum Botendienst zwischen den SanitätScolonnen und, wenn es möglich war, auch zum Fortschaffen der Verwundeten selbst auSzubilden. Die dazu auSgewählten Thiere gehören zur Rasse der schottischen Schäferhunde. ES gelang, eine noch nicht einjährige schottische SchäferhÜndin so wett zu bringen, daß sie tadellos bie versteckten Verwundeten suchte,
sofort und richtig sand und ihren Fund regelrecht meldete. DaS Kriegsministerium hat dem Dresseur nach Vorführung der Thiere bestätigt, daß er in der Ausbildung von Hunden zum Aufsuchen Versteckter die vorzüglichsten Ergebnisse erreicht hat.
* „Gefärbte lebende Blumen" sind ein neuer Industrie zweig, der soeben von Paris nach Berlin importirt tft, und welcher in dem Blumenhandel vielleicht eine Umwälzung Hervorrufen dürfte. Herr Obergärtner W. in SpindlerSseld zeigte in der letzten Versammlung des Vereins zur Beförderung deS Gartenbaues dortfelbst nach neuester Art gefärbte Blumen. Diese sind im Laboratorium zu SpindlerSseld dadurch hergestellt worden, daß man die frisch abgeschtüttenen Blumen mit dem Stiel in Lösungen von Anilinfarben gesteckt hat. Infolge der noch vorhandenen Sastcirculation tritt bann bie Farbstofflösung in bad Innere der Pflanze und färbt bie Blume. Aus bie Weise lassen sich ganz grüne Blumen auS Hellen Blumen z. B. Flieder, weißem CrocuS oder Hyazinthen u. bergt, erzielen Die Pflanzen durch Vermittlung der Wurzel zu färben ist zwar noch nicht gelungen, doch äußerte sich ein anwesender Chemiker dahin, daß auf Grund von bereits gemachten Versuchen die Möglichkeit nicht abzusprechen ist, durch die Wurzel hindurch künstliche Färbung herbeizuführen. — Ob bie Blumen badurch schöner werden??
* Heimgezahlt. Der Schuhmachern!eister 3E. wird zum Baron U., einem hochnäsigen Mann befchieben, um ihm zu einem Paar Stiesel das Maß zu nehmen. Der Meister tritt in baß Zimmer beß BaronS, ber gerade mit bem Lesen eineß interessanten Z 0 la schen Romans beschäftigt ist. Der Meister wartet, räuspert sich, hustet, doch ber hoffärtige Baron hört ihn nicht. Evblich wirb eß aber bem Meister zu viel, darum sagt er: „Der Herr Baron haben mich zum Maßnehmen hierher bestellt, da bin ich!" Der Baron sieht sich pflegmatisch um, und als er den Meister erkennt, hebt er den rechten Fuß hoch und sagt, ohne sich weiter stören zu lassen: „Da?" DaS ärgert den Meister gewaltig und er spricht mit bedeutungsvollem Accent: „Sie entschuldigen, Herr Baron, ich bin ber Schuhmacher, aber nicht etwa ber Hufschmied.",
* Was soll der Zunge werden ’.
Was soll nun aus dem Bengel werben?
Daß ist bie Frage weit unb breit, Wo einer von ben „Schulgelehrten" Jnß ernste Weltgetriebe schneit.
Die Kirche schenkte ihm den Segen, Die Schule pflanzte reiche Saat: Nun heißt eß selbst bie Hänbe regen, Aus fromme Wünsche folgt bie That! Der erste Wenbepunkt im Leben Tritt feierlich an ihn heran, Erheischt ein zielbewußtes Streben, Der Ernst beß Daseins fängt nun an. Die Zeit der Spiele ist vorüber, Der Fröhlichkeit im Elternhaus — Und frisch aufs Arbeitsfeld hinüber, Zum Kampfe in die Welt hinaus?
Ein Handwerk soll der Bub nicht treiben, Denn dazu ist er viel zu gut;
Er kann so wunderntedlich schreiben, Ist ein so feines junges Blut.
Nur ja kein Handwerk — Gott bewahre!
Das gilt ja heute nicht für fein: Und wenn ichS mir am Munde spare, Er muß schon „etwas Besseres" fein! Das ist der wunde Punkt zu Zeiten: Ein jeder will aufs hohe Pferd;
Ein Jeder will sich nobel kleiden, Doch Niemand feinen Schneider ehrt. Der Hände Schaffen kam zu Schanden, Der Arbeitsblouse schämt man sich;
Das rächt sich noch in deutschen Landen, DaS rächt sich einmal bitterlich?
Daß Handwerk hat noch goldnen Boden, Hält eß nur mit dem Zeitgeist Schritt? Folgt eß den Künsten unb den Moden, Und bringt man zu ihm Liebe mit.
Wenn Bildung sich unb Fleiß vermählen, Und thut der Meister seine Pflicht, Mögt Ihr eß zum Beruf erwählen — Eß ist baß Schlechteste noch nicht?
C. Kyff Hausen. (Deutsche Warte.)
Verkehr, Land- nnd Volkswirtkschafi.
- Nahrhafte und ttlli-ere frtttmiee der Pferd« Bet den anbaltenb hohen Hafervreisen kommt der Unterhalt der Pferde aflen Pserdebesitzern und zumal auch den Vanbmiitben, bedeutend höher zu stehen alt sonst calculirt wird. Eß soll deshalb hier auf bie Methode vieler Müblenbesitzer und Pserd.haller ausinerksam gemacht werden, die in dem Fachblatt„Deutscher Muller" veröffentlicht ist, und die den Unterhalt der Thiere bedeutend herabdrückt. Eie quetschen einfach den Hafer und sparen dadurch wenigstens 20 Procent gegen die ganzen Körner. 20 Pfund gequetschten HaferS bekommen ben Pferven besser und sie werden kräftiger als bei 25 Pfund ganzen HaferS. Auch für junge Pferde soll man den Hafer quetschen und nicht bloß für die alten; die jungen Thiere fressen viel zu gierig unb zu schnell und schlucken den ganzen Hafer biß zu 40 Procent ungekaut hinunter, ber auch so wieder zur Freude der Sperlinge aufgeworfen whb. Deshalb quetscht den Hafer; gut gekaut ist schon halb verdaut. Auch sei hier erwähnt, daß nach Ansicht einiger Pferdezüchter in Ostpreußen der Hafer dann viel bester nährt refp. verdaut wird, wenn vor der Haferration die Pferde erst etwas Heu frefien. ES soll auch auf diele Weile ein Viertel deS HaferS bet ber PserdefÜtterung erspart werden können.
Citeratar unö Arrnst.
— Jugend »artenlaude. Vierteljährlich 1 Mk Verlag ber Kinder-Gar turiaude tn Nürnberg. Banb UI Heft 4 1893 enthält: .Große Reife", Gedicht von Käte Dorn; — „6m Spaziergang unb feine Folgen", Erzählung von H. Heyn, mit Farbcndruckbild; —
.In ber Aue", von P. Benndorf; — .9hi<eabenteuer eineß £ntlei»l" van L. H 'zog; — .Lchw.sterlcinS L'ub' von E Würthwano, mit fitöner Illustration; — daS Gedicht »Ha'te rein Hand, Mund und Her,". — Ferner: .Aufgaben"; — .Räthiet"; — .Schc-z": — .Briefkasten". — Endlich außerdem zwei r ächttge colo ritte Silben tafeln. ES wird sehr viel GuteS für den biütgen Pre s von 1 Mark vierteljährlich geboten, werthvoll für j<be Familie.
— .Teolfdler Loldatenhort", illustrirte Zeitschrift für bat deutsche Heer. HirauSgever: Genera.-Lieutenant z. D. H. v. Below, Preis pro Quartal 1.80 Mk. Vertag von Kart Siegt Sm und. Berlin W., Mauerftraße 68. IV. Jahrgang H.ft 19 erichien ioeben unb enthält: Oster grüß. — Zum Geburt: tage 6r. Hoheit deS Herzogs Georg von Sachsin-Meiningen. — Zum Geburtslage 6r. Durchlaucht deS Fürsten H.-inrich XXII. Reuß i L. — Am Skagerrak. Kampf eines deutschen Kriegsschiffes mit Naturelementen Erzählung von Alexander Richter. Schluß. — W-e der Feldwebel von bet sechsten zu einer Frau kam. Von Referendar Wilhelm Fadrwick, Berlin — Porträt Sr. Durchlaucht deS gürst-n Heinrich XXII. Reutz L. L. — Po trät Er. Hoheit deS Herzogs Osiorg von Sachsen- Meiningen. - AuS dem Leben Kaiser Friedrichs. — Jagdschloß HudertuSstock. Mit Abbildung. — Deutsche Aimetgeschichte Die Geschichte deS Festung« weienS in Deutschland. Bon I. Scheiber t. Major z. D. Mit Abb'ldungen Schluß. — Spruch. - von der beudten Armee unb Marine R krUten Briese eines alten Jr validen an seinen Sohn. 16. Brief. — Sp üche. — AuS fremden Heeren: General Baton KauldarS Über die österreichisch ungarische Armee. — Die deutsche Schutztruppe in Ostafrika. Von Georg Maercket, See.» Lient. im Jnf.-Regt. 137. Fortsetzung - Bild CrsteS ff latz. geschäst in den Reichslanden. Lriginalzeichnung von ff Röchling. Mit Tex». — Bild: DajakS von der Kop'iagd zurückgekehtt. Nach einer Zeichnung von R. Knorr. Mit Zeit: Die DajakS auf Borneo. — Bermischie«. — Preis AuSschreiben — Vaterländische Gedenktage. — Militär-Literatur. — Briefkasten.
— »Tat Klein der Weise«". Das soeben erschienene vierte Heft dieser viel gelesenen populärwissenschaftlichen Revue (1. Hart lebenS Verlag, W en) enthält wieder eine ansehnliche Zahl mte, essanter technischer Abhandlungen übet Panzetschistbau, Gasdruck und Gasverbrauch, Messung ber Lich'quellen, Blitzableiter Constructione», Einrichtung ber Sägewerke, sobann die naturwister.schafttrchen Abhandlungen Accommodation deS AugeS, Dichte deS Meetwassertz, Die GieShüblet Sa uerbrunri quelle u. A. Die sinnreiche Conftructton der „Electrischen Thurmuhr-Regulirung" wird an ber Hand zweier Figuren klar unb mrständnitzooll erläutert. Eine Abbildung unb eine Karte beS Nicaragua Genala sind von beionbertz aktuellem Interesse. Außer den beiden großen Tafeln „Fähre auf dem Tedu" (Marokko) unb „Lanciren eines Torpedo" zählt daS vorliegende Heft 41 Abbildungen, ein LuxuS, wie ihn wenige Zeitfchrifteu auf» bieten.
— Hoch »Freundschaft und Geselligkeit'>ne Sammlung auSgewählter Reben und Trtnksprüche bei Einladungen, geselligen Abenden, bei Spiel und Tanz, Weihnacht» unb Sylvester feiern, sowie im engeren Freundeskreise. Unter Mitwirkung eines hervorragenden zeitgenössischen Redner» herauSgegeben von IustinuS Abel. 112 Seiten 8®. Verlag von Levy 4 Müller in Stuttgart. Preis 1.20 Mk. Mit diesem Bändchen hat die vorliissiiche Sammlung ber Abelschen Rebe- und Toasibücher ihren Abschluß gefunden. War im „Festredner im Familienkreise" baß hiuSliche, im »Gewandten Redner an patriotischen sowie öffentlichen Festen und Ehrer tagen" daS öffentliche, in ,<5ß lebe unser Verein!" daS Verein» Leben berücksichtigt, io finden wir in dem unS heute vorliegenden. 112 Setten starken Bändchen „Hoch Freundschaft und Geselligkeit!" daS gesellige Leden tm engeren und wetteren Freundeskreise behandelt.
Tierleben
— Soeben erscheint —
in zweiter, gänzlich neubear beite ter Auflage:
Volks- und Schulausgabe
von Richard Schmidtiein.
Mit 1200 Abbildungen im Text, 1 Karte und 3 Chromotafeln. 52 Lieferungen zu je 50 Pfennig — 30 Kreuzer oder J Halbfranzbände tu je 10 Mk. — 6 Fl. 6. IV.
Die erste Lieferung sur Ansicht. — Prospekte gratis.
Zu beziehen durch bie Ferber sche Univ. Bnchhsndlung in Gießen.
Verfälschte schwarze Seide.
Man verbrenne ein Müftercken deS Stoffe«, von dem man kaufen will, und bie etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: «erbte, rtin gefärbte Seide kräuselt sosort zusammen, verlöscht bald unv
fort, namentlich glimmen die .Schußfäden" weiter (wenn ehr mtt Farbstoff erschwert), und b'nterläßt l^e dunkelbraune /IIche^ die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräusel., sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seche, fo die
ber verfälschten nicht. •***'•***
(JL u. K. Hottre^eran, Zfirleh versendet »ern Muster von ihren echten Seidenstoffe an ^Aermann unb lidert txnylm Roben und ganze Stücke oorto- und zollfrei rnS HauS. 1970
THEE MESSMER SÄ
«■»Mil nnicL ntfSlMbnr1 • M. tJ*«. M.MOpf. Pf*. Pro**- usr’Lsu §0 rc. » l • I *- Mir Mebi A. i»*t*t* [239J


