Ausgabe 
16.4.1893 Erstes Blatt
 
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London, 15. April. Nach einerTimes"-Depesche auS Zanzibar trafen Briefe des Sohnes Tippo-Tip» ein. Dieselben bestätigen den nach heftigem Kampfe erfolgten Tod Emin Paschas und seiner Leute.

find 2000 Mann Bürgergarde, von der jeder mit 35 scharfen Patronen versehen wird, einberufen.

Petersburg, 14. April. AuS Livadia wird gemeldet, der Lzar haben den Osterfeierlichkeiten wegen Erkrankung an der Influenza fern bleiben müssen. Der Czar befindet sich jedoch wieder besser.

Rewyark, 14. April. Nach amtlicher Feststellung tarnen bei dem letzten Chclon 40 Menschen um und 100 wurden verwundet.

der genannten Division die Herren Oberst Otto, Stadt- commandant, und DivisionSpfarrer Roack, beide in Darm stadt, bestimmt worden.

Der hessische tzauptvereia der Sastao.«holf ktiftaag begeht in diesem Jahre fein SOjährigeS Jubiläum und zwar in Verbindung mit der in diesem Jahre in Fried­berg abzuhaltenden Jahresversammlung. Als Festtage find vorläufig der 5. und 6., ev. der 12. und 13. Juli in Aus­sicht genommen.

** Ter Seinibeeerft. Im Getreidegeschäft trat während der letzten BerichtSwoche eine gewisse Hausse hervor, wozu namentlich verschiedene JnlandSberichte über ungünstigen Saatenstand, weiter unerwanete anregende Meldungen vom amerikanischen Weizenmarkt beitrugen. Speciell folgten Weizen und Hafer dieser Hausseströmung durch steigende Preise bei lebhafteren Umsätzen, während Roggen allerdings zurück- haltender war, da im Roggenverkehr besonders die schwer zu placirenden großen Frühjahrskündigungen einigermaßen drückten. Die Aufwärtsbewegung speciell beim Weizen ist aber, abgesehen von einigen Plätzen, nicht von langer Dauer gewesen, da inzwischen der fallende Barometerstand Regen anzukündigen schien; indessen hatte sich letzterer bis Ende der BerichtSwoche doch noch nicht eingestellt. An der Berliner Productenbörse notirten: Weizen per 1000 Kilogramm von 146 Mk. bis 158 ML, Roggen von 126 Mk. bis 135 Mk., Gerste von 115 Mk. bis 175 Mk., Hafer von 143 bis 159 Mk.

§ Bom Vogelsberg, 10. April. Eigenthllmlich ist es, daß kürzlich in dem Dorfe H. gelegentlich einer ArbeitS-Ber- gebung der dortige Beigeordnete beim Nachhausegehen eine tüchtige Tracht Prügel bekam, ohne daß der Thäter ausfindig gemacht werden konnte.

§ NeichloS (Kreis Lauterbach), 13. April. Nachdem feiner Zeit gegen die hiesige Bürgermeisterwahl Reclamation erhoben worden war, indem bei der Wahl-Commission nur ein Beisitzer fungirt hatte, so wurde diese Wahl vom Kreis - auSschuß des Kreises Lauterbach für ungültig erklärt. Heute wurde nun die zweite Wahl abgehalten, wobei nur 19 Stimmen abgegeben wurden und erhielt der in der Vorwahl bereits ge­wählte Karl Dahmer wiederholt die Majorität mit 15 Stimmen, der Gegencandidat, seitheriger Bürgermeister Hofmann, hatte nur 4 Stimmen erhalten. Hoffentlich wird -dies nun wohl die letzte Wahl gewesen sein.

x Au» der mittleren Welterau, 14. April. Wie in früheren Jahren wird auch heuer wieder eine anerkennenS- werthe Thätigkeit auf dem Gebiete der O d st b a u m z u ch t und Obstbaumpflege von Seiten der Behörden und der Vereine entwickelt. So wird gegenwärtig ein Obstbaum- wärtercursuS unter Leitung der Herren Andrae zu Büdingen und Metz zu Friedberg in Echzell abgehalten, an welchem sich neun junge Leute betheiligen. Die weniger bemittelten Schüler erhalten namhafte Zuschüsse (50 bis 60 Mark) zu den ihnen erwachsenden Kosten. Durch die rührige Thätig- keit der LandwirthschaftSlehrer und sachverständigen Docentcn im Obstbaufache ist ein frischer, kräftiger Zug in diese Branche gekommen, welche die erfreulichsten Erfolge erwarten läßt. Die jungen Bäume, welche in den letzten Jahren gepflanzt wurden, präsentiren sich vortheilhaster als manche der früheren Anpflanzungen, die in vielen Fällen an dem Fehler kranken, daß die Stämmchen zu tief gesetzt wurden. Das Beschneiden der Kronen, das Anbinden an die Pfähle, das Reinigen der älteren Bäume von Moos und Flechten, das Lichten der Aeste geschieht jetzt mit viel mehr Sachkenntniß als ehemals. Unwillkürlich kommt einem der Gedanke: Wie schade, daß dies alles nicht schon vor 20 Jahren geschah! Welch treff- lichen Früchte würden wir jetzt bereits ernten können. Was : die Aussichten hinsichtlich der diesjährigen Obsternte anbelangt, so sind diese recht erfreulich. Das kühle, frostige Wetter, mit leichtem Reis gegen Morgen, hat noch nicht geschadet. Das Steinobst tritt mehr und mehr in Blüthe, daS Kernobst ist noch zurück. Nicht unmöglich ist eS, daß wir dieses Jahr mit Ungeziefer zu thun bekommen.

CocaUs itttö provinzielle».

Gieße«, 15. April 1898.

* Neues Theater. Herr Director BaarS, der be­strebt ist, immer Neues und Bestes zu bringen, bot gestern dem zahlreich erschienenen Publikum Millöckers jüngste komische OperetteDer arme Jonathan". Die Handlung, welche die Gegensätze der Vertauschung deS ReichthumS mit der Armuth und umgekehrt, scharf abgegrenzt vorführt, ist an sich reich bewegt und mit guter Komik auSgestattet. Der an die Grenze des Verhungerns durch stetes Mißgeschick gebrachte Jonathan kommt mit dem an der Grenze der Uebersättigung stehenden CröfuS Vandergold in dem Augenblicke zusammen, da Beide in ihrem lebensüberdrüssigen Vorhaben sich inS Jenseits zu befördern zufällig sich stören. Es vollzieht sich hierauf ein gegenseitiger Tausch. Vandergold überträgt seine Reichthümer Jonathan mit der Clausel, beim einstigen Wieder­zusammentreffen die Millionen zurückzugeben. DaS Er- kennungSzeichen sei ein Lied. Jonathan, noch mehr aber seine geliebte Molly, findet sich rasch in die neuen, scheinbar glück- lidjen Verhältnisse, bis durch verschiedene, spätere unangenehme Vorkommnisse er schließlich froh, als unvermuthet Vandergold sich wieder einstellt, um alsdann mit Geringem wieder ge­nügsam zu sein. Die Musik bietet eine Fülle abwechSlung»- reicher, frischer Motive mit stellenweise hinreißender Wirkung. Die dankbaren, aber sämmtlich nicht leichten Rollen der Operette waren angemessen vertheilt, im Punkt deö Zusammenspielens l,eß sich nur wenig auSsetzen. Herr Conradi spielte den Jonathan mit gutem Verständniß. Herr Beehrmann als Vandergold war stimmlich dafür nicht gut diSponirt, bot jedoch eine gute schauspielerische Leistung. Frl. Kronegold fand als Miß Harriet den erforderlichen Ton in allen Nüancen mit großer Sicherheit. Frl. Zi e mann als Kammerkätzchen und nachherige Salon-Dame bot in Gesang und Spiel eine flute Leistung. Herr Thiemann als Impresario Oeckly gab diese Rolle in bester Wiedergabe, lieber die Chöre, Die Ausstattung des Stückes und die musikalische Leitung durch Herrn Capellmeister Frenzel kann man sich nur an­erkennend auSsprechcn. Der Erfolg war ein guter, reicher Applaus lohnte das Ganze.

* Neues Theater. Das LustspielLoloS Vater", welches morgen zum ersten Male gegeben wird, ist nun auch oom Stadttheater in Frankfurt zur Aufführung angenommen. Da diese Bühne sehr wählerisch im Ankauf von Novitäten ist, dürfte diese Thatsache ein neuer Beweis für den Werth der neuesten Dichtung von Adolf L'Arrongc sein.

* * AuS der Garnison. In der Zeit vom 25. Mai bis 7. Juni d. IS. gelangen beim hiesigen Infanterie Regiment Kaiser Wilhelm 43 Unteroffiziere, 427 Mann des beurlaubten» Landes (Reservisten) zur Einziehung. Die Unteroffiziere müssen bereits am 24. Mai eintreffen.

MilitarSeelsorge. Herr Pfarrer Dingeldey ist vom Königl. Kriegsministerium mit Wahrnehmung der Militär- scelsorge der hiesigen evangelischen Militär-Gcmeinde betraut worden.

* SinjShrig Freiwillige. Am 1. April d. Js. sind beim Jnfantene-Regiment Kaiser Wilhelm 42 Einjährig-Frei- willige eingestellt worden. Von diesen sind 19 Hessen, 22 Preußen (darunter ein geborener Russe), 1 Sachse.

Zimmerbraud. Gestern Abend entstand in einer Mädchenkammer deö Frankfurter Hofes ein Brand, der Betten, Kleidungsstücke rc. in Flammen setzte. Durch in der Wirthschast anwesende Gäste konnte das Feuer rasch gelöscht werden.

Viehmarkt. Der Austrieb zu dem am 11. und 12. d. MtS. dahier abgehaltenen Viehmarkt war nicht so bedeutend, an Rindvieh waren 840 Stück und Schweine 1097 Stück aufgetrieben. Der Handel bet Zucht- und Arbeitsvieh und Schweinen war lebhaft. Nächster Markt Dienstag, den 25. und Mittwoch, den 26. d. Mts., am letzteren Tage auch Krämcrmarkt, und findet MorgenS Uhr daS Verlesen der Krämerstände statt.

Medicinalveiae. Wie demMainz. Tagedl." von verläßlicher Seite mitgctheilt wird, beabsichtigt man jetzt gerichtlich gegen den Schwindel mit sogen. Medici nal- weinen streng vorzugehen. In erster Linie soll der massen- vast vertriebeneTokayer" einer strengen Beaufsichtigung unterworfen werden.

* Schuldienst-Nachrichten. Deine Königliche Hoheit der Großherzog hat den KreiSschulinspector bei der Kreis- schulcommission Lauterbach Karl Eckhard auf fein Nach- fudjen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, in den Ruhestand versetzt, den Oberlehrer an der Volks- schule zu Offenbach Heinrich Andres zum KreiSschul- Inspektor bei der kreiSschnlcommission Lauterbach ernannt.

* kirchliches. Gemäß dem Kirchengesetz vom 23. No­vember v. IS., die evangelisch-militärkirchlichen Verhältnisse innerhalb des GroßhcrzogthumS betreffend, sind als Abge­ordnete der Großh. Hessischen (25.) Division zu der Landes- svnode für die Dauer ihrer gegenwärtigen Dienststellung, bezw. bis zum Schluß der laufenden Shnodalperiode von

Citeratar und ICiinft.

~ Gießener Schul-Atla», entworfen und gezeichnet von dem al» Karten,etchner bekannten Lehrer Geißel ,u Frankfurt a M Wir wollen nicht verfehlen, unsere Leser auf diele» Werk aulmerklan »u machen. Dst Verlag-Handlung, das geographisch-lithographische Institut von W. Lebntna 4 Go., hat keine Mühe und »osten ge- scheut- um dasselbe trotz de» billigen Preise» von 80 Pfennig auf» Allerbeste her,ustellen. Eire Recenfion von berufen er Hand behalten wir uns vor und o.rweisen nur aus da» Inserat im heutigen Blatt

Eingesandt.

Gießen, 15. April 1893.

©eit Rubren ift auf dem hiesigen Friedhof ein Wasser-Nesirootr zum Zweck Begießen» von Grabstätten rc. erbaut, welche» indessen tn so mangelhafter Weise mit Wasser gespeist wird, daß sich Mancher £ Vorhaben, Wasser ,ur nothwendigen Unterhaltung der Grabstätten feinet Lieben zu entnehmen, getäuscht steht, indem er feinen Tropfen vorsindet. E» wird ihm daher ,ur Rothwendigkeit, den aus bergigem Terrainvergeblich" gemachten weg nach dem vor dem Friedhof an offener Staatsstraße befindlichen Brunnen etaiu schlagen, ein Weg, der Zeit und Mühe In Anspruch nimmt.

Bedenkt man nun, daß bei einer großen Hitze, die Jedermann vom verflossenen Sommer noch sehr im Gedächtntß steht, sowie bei dem jetzt herrschenden au-trocknenden Winde alle» aufgeboten werbe» muß um die von liebender Hand gewidmeten und gepflegten Pflanzen vor ihrem Untergänge ju bewahren, so wird die Frage doch wohl eine berechtigte sein, warum nicht dafür gesorgt wird, daß da» vor­handene Reservoir auch seinem Zweck entspricht oder wenigsten» der daneben befindliche Brunnen in brauchbaren Huftanb verletzt wird

Hoffentlich genügen diese Zeilen, den erwähnten 8uftanb iu befestigen und wird sich die zuständige Behörde den Dank vieler Be- wohner, reich wie arm, sichert.

Einer für viele.

Kaufmann Karl Flett dahier. 10. Karl Koch, 2'/, Jahre alt. Sah» oon Metzg<r Gustav koch dahier. 12 Johanne» klS», 81 Jahre nlt, Hoipttaltt dahier 12 Lasse Marr, geb. Baverthai, 57 Sabre tft, MMer »ittwe von Kaufmann Theodor Ma." 12.' frrtoiarb oO Jabre alt. Gastwirth dahier 12. Ludwig Thtriot

? Monate alt, Sohn von Schlosser Jscob tfrtriot dahier. *

Auszug aus den Airchenbücbern

»er Siadi «Sicken.

Auszug aus den Stanvesuntztsregiftern der Stadt «Sieben.

Vnfgedote.

April: 10. Kaspar Karl Eugen ASprion, Brauereibefitzer zu Gießen, mit Auguste karoline Susanne Plank von hier 12. Georg Ludwig Holtz, Kaufmann zu Düsseldorf, mit Marie Henriette Rockel hterselbst. 13. Emil Valentin Gernand, Bremser bei ben Ober hessischen Eisenbahnen dahier, mit Caroline Christiane Neumann zu Wetzlar.

GheschlietznnOen.

April: 8. Heinrich Karl H'imann, Feldwebel dahier, mit Johanna Luise Georgine Heck dahier. 8. Karl Schwetkhard, Herr- schasiSdiener zu WormS, mit Anna Maria Elisabelhe Heß aus Herrnsheim. 8. Loui» Rühl, Postschaffner dahier, mit Katharine Karpf von StornfelS. 10. Dr. Paul Ferdinand Straßmann, vract. Arzt zu Berlin, mit Hedwig Rosenberg oon hier. 11. Karl Borck, Küfer dahier, mit Maria Unkelbach hterselbst. 14. Karl Johann Schäfer, Cigarrenmacher von Burkhard»felden, mit Katharine Christine Umsonst dahier.

Geborene.

April: 3. Dem Schneider Christian Heinrich Sauer ein Sohn, August Adolf. 4. Dem Schreiner Benedict Steine! ein Sohn. 4. Dem Locomotivheizer bei der Main-We'er-Bahn Wilhelm Kettner ein Sohn. 4. Dem Barbier Adolf LangSbors ein Sohn, Otto Theodor Karl. 5. Dem Arbeiter Georg Becker HI. ein Sohn, Georg. 5. Dem Kohlenhändler Eduard «linke! eine Tochter, Anna. 6. Dem Weißbinder Heinrich F-ußer ein Sohn. 6. Dem Knecht Michael Heidmann ein Sohn, Heinrich Philipp 6. Dem Privatier Wilhelm Jochum eine Tochter. 7. Dem Bauunternehmer GottliebNauheimer eine Tochter, Marie Käthe Auguste Emma. 7. Dem Echachlmeister Wilhelm Jan, eine Tochter, Sophie Katharine. 8. Dem Schriftsetzer Paul Bom-dors ein Sohn, Paul Georg. 10. Dem TaglShner Johanne» Gilbert ein Sohn, Hermann. 11. Dem Oder-Postasstftenten Karl Gottlieb Schneider eine Tochter, Dorothea. 11. Dem Bäcker­meister Hermann Flick eine Tochter, Anna Elisabeth. 14. Dem Kaufmann Wilhelm Altig ein Sohn.

(Befta ebene.

April: 8. Lina Holland, 4 Jahre alt, Tochter von Schieß« budenbefitzer Adolf Holland dahier. 8. Ludwig Konrad Georg Wilhelm Laumann, 8 Jahre alt, Sohn von Fuhrmann Ludwig Baumann. 9. Luise Flett, geb. Friedrich, 84 Jab re alt, Wittwe von

öerfcbr, Can», Mn» vole.wirtkschaft.

16 April Marktbericht flat dem heutiger, Vutter pr. Pft>. x 1.10-1,20. Hühnereier per Stück 56 X 2 Stück X »äfe pr 6t. 610 4, Jtflkmatic pr. 6t. 8 X «rdsen vr. Liter 18 X Linien pr. Utter 32 X Tauben pr Baar X 0,600,90, Hühner pr. Stück x 0,901 20, Hahnen ®t X 1,101,70, Enten or. Et. X 1,60 bi» 1,80, Ochsoastessch 65-72Kuh, und Rindfleisch pr. Pid. 60-56 X Schweins Pr- ^60-70 4^, Kaldfl'etich pr. Pfd 50-66 X Hammel- fteifj pr. Pfd. 40 - 70 X Karwffeln pr. 100 Kilo 3,60-4,60 X, ®eWraul pr Stück 5-12 A, .Krokbefr pr Centn er 12,500.00 X. Würb p;. Liter 12-18 X Enteneier pr. St. 6-7 4, Gänseeier

♦treeu.

Matthäutgemeinde.

Ten 14. April. Karl Jodann Schäser, Sigarrenmacher im Gießen, und Katharine Christine Umsonst. Tochter de» verstorbenen Händler» Wilhelm Heinrich Umsonst in Ober-Florstadt.

Markutgemeinde.

Ä Den 9. AprU. Loui» Rühl, Postschaffner zu Gießen, und Katharine Karpf, Tochter de» Landwirlh» Georg Johann Karpf in otomfd».

Lukatgemeinde.

I Den 9. April. Johann.«) Michel, HUitheizer, und Marie Müller, Tochter de» Hüttenmeister» Ludwig Müller zu Gießen.

Derselben. Georg George, Brem»wörter, und Marie Pseisser. Tochter de» Privatier» Adam Pfeiffer zu Gießen.

Johannesaemeinde.

. b. April. Karl Schweikyard, Herrschaftsdiener zn Wmm», und Anna Mari. El,s.bethe Hcß, Tochter de» Schmiedmeister» Johann Ka4par Heß,u Gießen.

Denselben. Heinrich Earl Heimann, Feldwebel zu Gießen, und w ei*81"' tf' Zo4ln brt «»HcnMnMnl 3o»eui aUefU.

Markutgemeinde.'

Den 9. «pr«. Dem Heizer Jakob Wallbracht eine «nna Margarethe Georaine, geboten den 14. Mär, *** '

Denselben. Dem oebt einermeister WUhelm Weigel eine Tochter Emma, geboren den 3. März '

^ Den 13. «pril. Dem ArbeUer Philipp «eilen ein Sohn Heinrich Martin Emil, geboren den 1. Februar.

LnkaSgemeinde.

» , ? ®PriL Dem Bahnwärter Ehristoph Mootz eine Tochter,

Helene Luise, geboten den 24. Februar.

o . J!-12, ?pitLK Dem Schlosser Christian Grünewald ein Sohn, Karl Loui», geboten den 14. März

Johanne»gemeinde.

, , Den 9. April. Dem Schmied Heinrich Gemmer ein Sohn, Heinrich Georg, geboren den 17. März.

Beerbte«.

Matthäus gemeinde.

Den 12. April Ludwig Baumann, Sohn de» Arbeiter» Ludwig Baumann, alt 8 Jahre, aeftorben den 9. AprU.

Luka»gemeinde.

Den 11. April. Luise Flett, geb. Friedrich, Wittwe de» Kauf­mann» Karl Flett, aU 84 Iahte, starb den 9. tfpril. '

Johanne»gemeinde.

a c. §?,^ .«pril. Ferdinand Felsing, Gastwirth, alt 60 Jahre, narb Den 11. April.

c^n a5\2,fdL«n3oJen.ne6 Hospttolil, ein Wittwer, alt 81 Jahre, starb den 12. «pr«.

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