Nationalitäten die Errichtung großer internationaler Verbände mit gemeinschaftlichen Arbeireriecretariaren. Aus Einladung der englischen Delegirten wurde beschlossen, den nächsten Gon- gretz im Jahre 1895 in London abzuhalten. Sodann wurde der Congreß geschloffen.
London. 12. August. Die Bergwerks besitz er in der Grafschaft Lancaster gewährten ihren Arbeitern die gesorderte Lohnerhöhung. — An der schottischen Kohlenbörse herrscht die allgemeine Ansicht, die Bergwerksbesitzer sollten den Arbeitern einen Shilling täglich Lohnerhöhung gewähren, um die Ausdehnung des AuSstandeS zu verhindern.
Petersburg. 11. August. Die letzte Poft aus dem Kaukasus überbringt die Meldung, daß das Räuberunwesen daselbst immer mehr überhand nehme und daß in letzter Zeit mehrere GenSdarmen im Kampfe mit den Briganten getödtet worden seien.
Petersburg, 12. August. Die offiziellen Choleraberichte der letzten Woche lauten' Podolien 390 Er« krankunaen, 136 Todesfälle, Don 106 bezw. 40, KurSk 69 bezw. 27, Tula 95 bezw. 22, Kiew 56 bezw. 28, Saratow 24 bezw. 3, Bessarabien 17 bezw. 8, Stadt Moskau 121 bezw. 48, Stadt Rostow 76 bezw. 35. Die Ziffern zeigen eine beträchtliche Zunahme der Epidemie.
Alexandria, 12. August. Der Bericht Schaffy Beys schildert die Lage der von Medina heimkehrenden fremden Pilger als trostlos. Die Cholera und andere Krankheiten raffen täglich eine große Anzahl Menschen hin. Die egyptische Regierung sandte zwei Transportdampfer mit Nahrungsmitteln nach Medina.
Chicago, 11. August. In einer Rede, welche Bürgermeister Harrison beim Empfange der verschiedenen StaatS- milizen hielt, erwähnte derselbe, daß die Zahl der hiesigen Arbeitslosen 200,000 betrage und daß, wenn der Gon» greß nicht mit Geldmitteln zu Hilfe käme, der Ausbruch von Unruhen unvermeidlich sei.
Neueste Kadett
WolffS telegraphisches Corrcspondenz - Bureau.
Zanzibar, 13. August. Reutermeldung. Wegen der feindlichen Haltung OmarüS, des ehemaligen Sultans von Witu, landete die Streitmacht die britischen Kriegsschiffe „Blanche", „Swallow", „Sporrow"- sie erstürmte und verbrannte die Stadt Witu nach zweistündigem hartnäckigem Kampfe. Ein Engländer wurde getödtet, zwei Lieutenants leicht verwundet.
Cocales rrnd ^provinzielles.
Gießen, 14. August 1893.
Militärisches. Aus höhere Bestimmung werden die zur Ableistung der activen zehnwöchigen Militär-Dienstpflicht, ftwie die zur ersten sechswöchigen Uebung einberufenen V o l k s s ch u l l e h r e r des gesummten elften Armcecorps-Bezirks in Frankfurt a. M. zu zwei Compagnien formirt und dem ersten Hessischen Infanterie- Regiment Nr. 81 zur Ausbildung unterstellt. Die erste Compagnie wird gebildet aus den zur Ableistung ihrer activen Dienstpflicht Einberufenen und übt in der Zeit vom 18. August bis einschließltch 26. October- die zweite Compagnie setzt sich zusammen aus den zur ersten Uebung Einberufenen und übt vom 15. September bis einschließlich 26. October. Das Ausbildungspersonal wird von den drei Divisionen deS Armeecorps zu gleichen Theilen gestellt.
** DaS alle Schloß. Heute wurde mit den Herftellungs - arbeiten am alten Schloß begonnen. Zunächst wird das Dach in Angriff genommen.
** Gestohlen. Einem Oeconomen In der LudwigSstraße sind in der Nacht vom 12. auf 13. d. MtS. ein Last- und Zwei Unterkummete vom Hose entwendet worden.
ebenso natürlich stellte er sich in der Folgezeit oft und öfter ein. Zwar wurde der neue liebreizende Magnet, welchen das ohnehin beliebte Local jetzt barg, auch von anderen entdeckt und umschwärmt, doch daS alte Wort, daß nichts zwei Menschen so fest aneinander binde, als ein wenn noch so kleines und unschuldiges Geheimniß, bewährte sich auch hier.
Da Wehr bereits im nächsten Jahre mit dem Forst- Versorgungsscheine abging, waren seine äußeren Aussichten ebenso günstig, als seine Liebe treu und ehrlich . . . nach mehreren Monaten waren die beiden bereits einig, daß sie ohne einander nicht zu leben vermöchten. Nun aber trat ihnen ein unerwartetes Hinderniß entgegen.
Herr Semmel, der WaldhauS-Wirth und Vormund, strich zwar sehr gern das schöne Geld ein, welches die Jäger bei ihm verzehrten, hegte aber sonst gegen das Militär einen
Südlichen Haß und ganz speziell gegen die luftigen Gritnrvcke weil Soldaten eine für den Steuerzahler sehr unerquickliche kostspielige Spielerei seien, wie xr sagte, in Wahrheit aber wohl, weil er selbst nie die Ehre gehabt hatte, des Königs Rock zu tragen. Ein besonderes Vergnügen machte es ihm, den erziehlichen Werth der Dienstzeit zu bestreiten- er gab vor, nicht glauben zu können, daß im einzelnen Manne Muth, Ehrgefühl, Pflichttreue und körperliche wie geistige Fähigkeiten gekräftigt, ja in vielen Fällen über- Haupt erst geweckt würden . . . obwohl gerade er täglich Gelegenheit gehabt hätte, diese unbestreitbare Thatsache zu beobachten.
Eines Tages nahm er Wehr bei Seite und eröffnete ihm, er werde ihm sofort sein HauS verbieten, falls er etwas von einem LiebeSverhälmiß gewahre. WaS half alles Bitten, Drängen, Widerlegen? Der hartköpfige Alte blieb dabei, w lange er Vormund fei, und dies dauere noch einige Jahre, dürste^ Minna keinen Soldaten heirathen. Um einander wenigstens sehen zu können, mußten die Liebenden sich fügen.
(Schluß folgt.)
* • Wiebergesttnden. Die in der vorigen Woche als gestohlen angezeigten Gegenstände, ein Sack Kaffee und ein Sack dürrer Zwetschen, haben sich bei dem Eigemhümer wieder vorgefunden.
* * Verhaftet. Ein hier in Diensten gestandene- Mädchen aus Laubach, welches zwei andern Dienstmädchen verschiedene Gegenstände, einen goldnen Ring und .Kleidungsstücke entwendete, wurde zur Haft gebracht.
• • Die Reichsbank hat den DiScont auf 5 pCt. und den Lombardzinsfuß für Darlehen gegen ausschließliche Verpfändung von Schuldverschreibungen des Reichs oder eines deutschen Staates auf 5?/,, gegen Derpiändung sonstiger Werthpapiere und Maaren auf 6 pCt. erhöht.
• * Getreidemarkt. Der deutsche Getreidemarkt stand in der abgelaufenen BerichtSwoche noch immer vorwiegend unter dem ungünstigen Eindrücke der andauernd niedrigen Weizennotirnngen vom amerikanischen Markte. Dieser Einfluß konnte auch nicht durch baß Dementi, welches die Nachricht von der angeblich wieder erfolgten Ausnahme der Handelsvertragsunterhandlungen zwischen Deutschland und Rußland inzwischen erfahren hat, genügend paralysiert werden, während anderseitS die Meldungen über das wieder eingetretene günstigere Erntewetter auch nicht zur Belebung beS einheimischen Marktes beitrugen, obwohl sonst die Berichte Über die Schädigungen der noch nicht eingebrachten Getreideernte durch die jüngste Nässeperiode nur zur Anfeuerung des Marktes dienen könnten. Auf den meisten Plätzen war daher die Stimmung für Roggen und Weizen, wie auch für Hafer eine ziemlich gedrückte, Umsätze fanden nur in beschränktem Maße statt. Notirungen on der Berliner Productenbörse: Roggen von 138 bis 146 Mark pro 1000 Kilogramm, Weizen von 152—165 Mk., Hafer von 167—185 Mk, Gerste von 125—170 Mk.
** Versichert die Ernte gegen FenerSgefahrDiese Mahnung ist jetzt zeitgemäß, denn nach alter Erfahrung steigert sich um die jetzige Jahreszeit die Anzahl der Brände. Oft werden sie durch Kinder veursacht, deren Eltern auf die Arbeit gehen und ihre Kleinen allein lassen. Wie oft greifen nun letztere zu den unverschlossenen Streichhölzern als Spielzeug, diese entzünden sich in der Hand der kleinen Ungeschickten — und eine Feuersbrunst ist die Folge. Aber nicht blos die Ernte versichert — viele versäumen es, ihr Hab und Gut bei einer soliden Feuerversicherungs - Gesellschaft zu versichern! Auch an diese sei die Mahnung gerichtet, das Versäumte nachzuholen, um sich den Folgen einer Feuersbrunst gegenüber schadlos zu halten. Wir denken, daß Beispiel der vielen, vorn Feuer betroffenen Personen, die ihre Habe nicht versichert hatten, wäre lehrreich genug!
** Cholera. Dem „Reichsanzeiger" entnehmen wir folgende Mahnung zur Aufmerksamkeit: Aehnlich wie vor einem Jahre wird auch jetzt aus den verschiedenen anderen Ländern (Rußland, Frankreich, Italien, Rumänien, Ungarn) berichtet, daß Cholera-Erkrankungen in wachsender Zahl zur Feststellung kommen. Man darf sich infolge dessen nicht verhehlen, daß auch für Deutschland gegenwärtig der Zeitpunkt gekommen ist, wo ein erneuter Ausbruch der Cholera mehr als bisher zu befürchten steht. Die obersten Reichs- und Staatsbehörden haben dieser Sachlage bereits besondere Aufmerksamkeit gewidmet und veranlaßt, daß die im Vorjahre behufs Bekämpfung der Cholera erlassenen Vorschriften, nachdem sie auf Grund der neueren Erfahrungen mehrfache, aber nicht erhebliche Abänderungen erfahren haben, allgemein wiederholt in Erinnerung gebracht werden. Die Thätigkeit der Behörden auf diesem Gebiet kann jedoch nur dann Aussicht auf Erfolg hoben, wenn sie von einem vernünftigen Verhalten aller Staatsbürger begleitet und von einer besonderen Unterstützung durch alle, die sich zu den Einsichtigeren rechnen, gefördert wird. Der Reichs-Anzeiger warnt sodann vor jedem unvorsichtigen Genuß rohen ober unreifen ObsteS, frischen Gemüses, besonders ungekochten Gurken :c., und fordert bei jeder Erkrankung an Durchfall und ähnlichen Uebetn die schleunigste Zuziehung eines Arztes gleich beim ersten Auftreten derartiger Krankheitserscheinungen. Ferner dürfe die untier» zügliche Anmeldung der Erkrankung bei der Polizei nicht unterbleiben. Sie herbeizuführen, liegt im wohlverstandenen eigenen Jntreffe aller derer, die einen verdächtigen Krank- heitsfall wahrnehmen, und wird mit besonderen Schwierigkeiten niemals verknüpft fein. Wenn es im vorigen Jahre gelungen ist, eine Verschleppung der Cholera von Hamburg nach anderen Theilen Deutschlands fast gänzlich zu verhindern, so ist das im wesentlichen der verständnißvollen Aufnahme zu verdanken, welche die Rathschläge der Medicinalbehörden bei der großen Mehrheit der Staatsbürger fanden. ES steht zu hoffen, daß auch in diesem Jahre unser Vaterland von einer weiteren Ausbreitung der Seuche dann verschont bleiben wird, wenn die empfohlenen Vorsichtsmaßregeln überall und von jedem Einzelnen gewifsenhaft durchgestihrt werden. Daß letzteres geschieht, wird aber unbedingt erforderlich fein zur Ueberwindung der Gefahren, die unß in dieser Beziehung drohen.
0. AuS Oberhesien, 13. August. Bor etwa sechs Wochen wurden Bestellungen bei der NothstandScommission gemacht, bis jetzt ist aber noch nichts eingetroffen. Die Der- legenheit ist ja durch die feuchte Witterung größtentheilS be- seitigt, allein man rechnet doch immerhin auf die bestellten Sachen und somit wäre eß gut, wenn sie eintreffen würden. Wir wollen mit diesen Zeilen eine Anregung dazu geben. WaS wir Landleute in der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Juli, wo ein Umschlag zum Besseren eintrat, durchmachen und leisten mußten, davon haben doch die wenigsten Städter einen Begriff. Es mag darum Folgendes mitgetheilt werden. Nachts um 1 Uhr wurde aufgeftiegen, in den Wald gezogen und RupfgraS und Futterlaub gemacht. Wenn jede Person bis etwa 4 Uhr ein Säckelchen voll „zufammen- fchrappchen" konnte, war man froh. Mit diesem kärglichen Futter wurde daS Vieh den Tag über erhalten, so gut eß
ging. Bon 4 biß 5 wurde gefüttert, die Tbiere geputzt, die Ställe gereinigt und die sonstigen Hausarbeiten verrichtet, dann ging eß ins Feld, wo mit Unterbrechung zur Mittagszeit bis Abends 8 Uhr geschafft wurde. Don 8 bis 9 oder 7,10 Uhr Abends wurden die FütterungS- und Hausarbeiten gethan, zur Ruhe gegangen und um 1 Uhr wieder aufgeftiegen, um denselben Kreislauf zu vollführen, wie TagS vorher. DaS ist eine zwanzigstündige Arbeit gewesen zwei Monate lang — und kein Mensch hat unß ein gut Won darum gegeben. Daß würden die Herren Socialdemokraten dazu sagen, wenn man ihnen so etwas znmuthen wollte. Im Sommer arbeiten wir Landleute durchschnittlich 16 Stunden den Tag und Niemand sagt etwas dagegen, weil wir wiffen, daß eß nicht ander- zu machen ist. Damit sich andere ein Beispiel daran nehmen können, haben wir da- hier mitgetheilt, eS kann nicht schaden, wenn auch weitere Kreise einsehen lernen, maß von einem Bauer verlangt wird.
§ Grebenhain, 12. August. An dem Neubau de- hiesigen Schulhauses stürzte gestern baß Gerüst zusammen, sodaß drei Arbeiter zur Erde fielen. Zwei derselben sind mit leichten Verletzungen davon gekommen, während der dritte schwere Verletzungen erlitten hat. Derselbe mußte nach Hause (Stockhausen) gefahren werden.
m. BadRauheim, 14. August. Vergangene Woche fuhr ein Knecht mit einem vollbeladenen Getreidewagen auf der Hinteren Fahrstraße de- Johannißbergeß nach der Stadt zu. Infolge Bersagenß der Bremsvorrichtung gerieth der Mann unter den Wagen und wurde eine Strecke von zwanzig Meter weit mitgeschleift, so daß er außer einem mehrmaligen Beinbruch noch schwere Verletzungen am Kopfe und Gesichte haüontrug. Die scheugewordenen Pferde wurden von (Sur» fremden an der Durgallee aufgefangen und dem Verunglückten, der ohnmächtig am Walde lag, durch verschiedene Aerzte die erste Hilfe gebracht.
Lber Mörlen, 11. August. Bon London sinb wieder 8000 Mk. hierher gesendet worden, die halbjährigen Zinsen des Vermächtnisses, da» unser in der englischen Hauptstadt verstorbener Landßmaun A. Geck, ein dort reich gewordener Schuhwaarenfabrikant, den Armen seiner Heimathgemeinde Ober-Mörlen in hochherziger Weise zugewendet hat. Die Summe fließt in Beträgen von nicht unter 50 und nicht über 150 Mk. den Hilfsbedürftigen unserer Gemeinde zu. ES ist dies die zweite uns gewordene Spende von 8000 Mk.
Mainz, 11. August. Von der Straßenbrücke sprang gestern Abend gegen 10 Uhr ein gut gekleideter fremder Mann in den Rhein. Als er aber daß kalte Waffer spürte, rief er laut um Hülse, die ihm aber leider wegen der Dunkelheit und da Niemand schnell genug herbeieilen konnte, versagt blieb, und so ertrank der BedauemSwerthe.
A Mainz, 13. August. Die Internationale Ausstellung für Bäckerei, Gon IVao r c i und verwandte Gewerbe, welche, wie bereits telegrWyisch gemeldet, gestern in Anwesenheit verschiedener fürstlicher Persönlichkeiten, beß Finanzminifters Weber, bet Ministerialräthe Emmerling und Michell, sowie den Spitzen der hiesigen Behörden, durch Staat-minister Finger seierlichst eröffnet wurde, läßt, waö Arrangement und Reichhaltigkeit betrifft, nicht baß Geringste zu wünschen übrig. Neben dem großen Jnnenraum unserer „Stadthalle" beherbergt ein großer umzäunter Platz hinter dem Garten der Halle die Ausstellung. Die vergrößerte Teraffe aus der Rheinseite der „Stadthalle" ist durch einen äußerst geschmackvollen Anbau zu einem höchst practischen Bankettsaa! umge» wandelt, der in seiner hohen lustigen Aussührung bet der gegenwärtigen heißen Temperatur einen sehr angenehmen Aufenthalt bietet und besonders am Abend bei elektrischer Beleuchtung Fremde wie Einheimische in Hellen Schaaren anzieht. Die Ausstellung selbst, deren nächster Zweck ist, ein möglichst vollständiges und getreues Bild von dem heutigen Stand der Bäckerei, Eonditorei und den verwandten Gewerben zu bieten, zergliedert sich in 7 Abheilungen und zwar A. Backwaaren, B. Gonbitoreiroaaren, C. Regelmäßig zur Verarbeitung bestimmte HülfSstoffe, D. HülfSstoffe zur Verarbeitung und zum selbstständigen Verkauf, E. Maschinen, Geräthe und Betriebseinrichtungen, F. Packungen, Feuerung-- und sonstige HülsSmaterialien und G. Historisches, Wohlfahrtseinrichtungen und Fachliteratur. Die Gefammtzahl der AuSstellungSnummern ist 290, worunter die Gruppen Backwaaren und Conditorei- roaaren natürlich den ersten Rang einnehmen. Bei den Backwaaren sind sowohl in Collectiv-AuSstellungen der Bäcker- Innungen von Mainz, Darmstadt und WormS wie in Ausstellungen der einzelnen Bäckereien in allen Formen und in allen Variationen die landesüblichen Backwaaren von den gewöhnlichsten bis zu den feinsten Sorten vertreten. AIS Fest- stadt zeigt sich die Mainzer Bäckerinnung mit einem 6' , Meter hohen u. 6 Mtr. breiten früheren Wickingerschifimit der Moguntia am Steuer, ganz auß Backwaaren der verschiedensten Sorten und Orte. Daß Schiff ist von 14 Mainzer Bäckereien nach Entwurf beß Malers Hoß-Karlßruhe hergeftellt. Sehr reichhaltig, anmuthig und süß ist die Gruppe Gonbitoreiroaaren, in welcher sich die tausenderlei Süßigkeiten der Branche in den künstlichsten Formen und Darstellungen präsentiren. Die einheimische Industrie hat sich besonder- durch die Firma Gödel-Mainz hervorgethan, die verschiedene Gruppen von der größten Sehenswürdigkeit zur Ausstellung gebracht hat. Besondere Anziehungskraft übt da- in Zucker auSgeführte deutsche Haus auf der Weltausstellung in Chicago, bei welchem die Architektur oorzüglich'getroffen ist. Die Gruppen C und D zeigen in reicher Auswahl die nothwendigen wie sonstigen HülfSstoffe wie Mehl, Hefe, Butter, Margarine, Kaffee, Kaffee- furrogate, Gacao, Chocolade, Obstconserven, Dessertweine, Liqueure rc. rc. Der weitaus interessanteste und für den Fachmann sicher wichtigste Theil der Ausstellung ist die Gruppe Maschinen, Geräthe und BetriebSeinrichtungen, durch welche daß Bäcker- und Gonditoreigewerbe in seinem ganzen Betriebe veranschaulicht wird. In sechß riesigen Backöfen sieht man die verschiedenen Backwaaren vollenden, zu welche» nebenan in den mannigfaltigsten Maschinen die Produkte zu-
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