Ausgabe 
15.7.1893 Erstes Blatt
 
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Der Gießener Anzeiger rrfchemt täglich, it Ausnahme drS Montags.

Die Gießener Is«»ikie« v lätter »erden dem Anzeiger »Achentlich dreimal beigelegt.

Erstes Blatt. Samstag den 15. Juli

1893

Gießener Anzeiger

Keneral-Anzeiger.

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Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für denGießener Anzeiger" entgegen.

Amtlicher Theil.

Brücken "Sperre.

Die im Ort Trohe gelegene Wiefeckbrücke ist von heute ab bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt.

Gießen, den 14. Juli 1893.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

v. Gagern.

Bekanntmachung,

betreffend Maul- und Klauenseuche zu Kohden.

Die Maul' und Klauenseuche zu Kohden Kreis Büdingen ist erloschen.

Gießen, den 13. Juli 1893.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

v. Gagern.

Deutsches Reich.

Darmstadt, 12. Juli. DerDarmst. Ztg." wird unterm 11. dss. Mts. auS London geschrieben: Seine Königliche Hoheit der Großherzog fuhren gestern früh nach Frogmore, nahmen dort mit Ihrer Majestät der Königin das Frühstück ein und verblieben bis gegen Mittag mit dem Herzog von Connaught und dem Prinzen und der Prinzessin Heinrich von Battenberg im Park. Um 2 Uhr sand das Luncheon bet Ihrer Majestät der Königin im Schlosse statt, nach welchem sich Seine Königliche Hoheit von Ihrer Majestät ver Königin verabschiedete, um sich nach London, Buckingham Palace, zu begeben. Hier besuchte der Großherzog die Royal-' Akademie, sowie das Imperial Institut, wo die sämmtlichen Hochzeitsgescheuke des Herzogs und dec Herzogin von York in großen Sälen ausgestellt sind. Um 8 Uhr dinirte Seine Königliche Hoheit mit dem Prinzen und der Prinzessin Christian von Schleswig - Holstein, dem Herzog und der Herzogin von Connaught, dem Prinzen und der Prinzessin Heinrich von Battenberg nebst dem Gefolge und nahmen dann um 11 Uhr an dem Staatsball im Palaste Theil, zu welchem Seine Majestät der König von Dänemark und der Prinz von Wales mit den Prinzessinnen-Töchtern und der Herzogin von Teck erschienen Seine Königliche Hoheit der Großherzog führte in der Royal-Prozession und auch zum Souper Ihre Königliche Hoheit die Frau Herzogin von Con« naught. Seine Königliche Hoheit begaben sich heute Mittag 1 Uhr nach Windsor Castle, um Dort den Geburtstag der Prinzessin Schwester, der Frau Prinzessin Heinrich von Preußen, mitzufeiern.

Berlin, 12. Juli. Die Abgeordneten Gamp, v. Kar- dorff, Mirbach und Graf v. Arnim haben mit Unter­stützung anderer Mitglieder der Rcichsparrei den Antrag eingebracht, der Reichstag wolle beschließen: den Herrn Reichskanzler zu ersuchen: I. mit möglichster Beschleunigung einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch welchen 1) dem ge­lammten Handwerk eine organisirre Vertretung in Handwerkerkammern gegeben wird, denen die Beauf­sichtigung des Lehrlingswesens, des Herbergswesens re., sowie die Aufgabe zu übertragen wäre, die Jntereffen des Hand« werks in technischer und wirthschaftlicher Beziehung zu ver­treten, 2) diejenigen von der Ausübung des handwerks­mäßigen Betriebes ausgeschloffen werden, welche ihre Be­fähigung zu diesem Betriebe nicht durch längere Ausbildung als Lehrling und Geselle dargethan haben (Befähigungs- nachweis)- II. bei den Bundesregierungen dahin zu wirken, daß die die Handwerker schädigende Beschäftigung der Strafgefangenen nach Möglichkeit eingeschränkt wird.

In Bayern sind den am 5. Juli vorgenommenen Urwahlen zum Landtage am 12. Juli die Wahlen der Abgeordneten durch die Wahlmänner nachgefolgt, womit das Bild der bayerischen Wahlen übersichtlich geworden ist. Es sind gewählt: 3 Conservative, 73 Clericale, 7 Bauern- bündler, 68 Liberale, 1 Volksparteiler und 5 Socialdemo­kraten - zwei Mandate erscheinen noch zweifelhaft, sie werden jedoch voraussichtlich den Bauernbündlern zufallen. Das Centrum verlor 6 Mandate, hauptsächlich zu Gunsten der Bauernpartei, die Liberalen büßten 7 Mandate ein, vor­wiegend zu Gunsten der jetzt zum ersten Male in die baye­rische Volksvertretung einziehenden Socialdemokratie. Das Centrum hat demnach seine bisherige absolute Mehrheit ein­gebüßt, die liberale Minderheit ist noch weiter zurückgegangen, dafür erscheinen jetzt Bauernbündler, Socialdemokraten und Conservative als ausschlaggebende Gruppen im Landtage. Bei dieser seltsamen Zusammensetzung der neugewählten baye­

rischen Abgeordneten darf man deren Verhandlungen mit In­teresse entgegensetzen.

Deutscher Reichstag.

5. Sitzung. Donnerstag, den 13. Zuli 1893.

Eingegangen: Nachtragsetat, Anleihegesetz.

Abg. Osann (natl.) begründet die von ihm eingebrachte Inter­pellation:ob nicht angesichts des bebauetltchen Nothstandes in Be­treff von Futter- und Streumitteln, welcher in verschiedenen Theilen von Deutschland herrscht, von der geplanten Abhaltung von Ma- növern in diesen Landesthetlen abgesehen werden kann." Mit Rück- icht auf die Cholera habe man Manöver ausfallen lasten und bei )er Choleraeptdemie habe es sich um einen minder schweren Noth- tand gehandelt als bei dieser jetzigen Futternoth. Er glaube nicht, > das Militärische Interesse an den Manövern ein so eminentes ei, daß dagegen dieser Nothstand zurücktreten müßte.

Preußischer Kriegsminister v. Kaltenborn-Stachau: Von dem Augenblicke an, da die Nachrichten über die Futternoth ein­trafen, ist die preußische Regierung dieser Frage näher getreten. Sie ist auf Ersatz der Streumittel bedacht gewesen und hat die Füllung der Straßburger Magazine mit Fleischvorräthen angeordnet, wozu daS Vieh in Gegenden mit Futtermangel aufgekaust wird. (Beifall.) Die angestellten Umfragen über den theilweisen Ausfall der Manöver lauteten dahin, daß der Zeitpunkt noch nicht gekommen sei, eine mit Rücksicht aus die nöthige Ausbildung der Mannschaften so bedenkliche Maßregel zu beschließen. Dagegen sollen alle Vorkehrungen getroffen werden, damit durch die Manöver der Nothstand nicht verschärft werde. So werden u. A. Wasserwagen mitgeführt (Heiterkeit), selbst­verständlich nur für die Fußtruppen, nicht zum Tränken der Pferde. Das ist eine Maßregel, die von den bethetligten Behörden sehr zweck­mäßig erachtet wird.

Abg. Broekmann (Ctr.) betont die Nothwendigkett des Weg­falls der Manöver in der besonders durch die Futternoth schwer heimgesuchten Rheinprovtnz.

Abg. Dr. v. Frege (Cons.) begrüßt das Eintreten der National- liberalen für die landwtrthschastlichen Forderungen als die Morgen- röthe einer neuen Aera. (Heiterkeit.) Die Futternoth tritt glück­licherweise nicht überall in gleicher Schärfe aus; der Wunsch, daß in den Gegenden, in denen sie herrscht, die Manöver beschränkt werden, ist wohl berechtigt. Es ist dringend nöthig, daß namentlich dem kleinen Landwirth sein Viehbestand erhalten bleibt und nach dieser Richtung muß Alles geschehen, was geschehen kann. (Beifall.)

Bundesbevollmächtigter General Lieut. v. Funk: Die Militär­behörde geht allenthalben im Einvernehmen mit den Etotlbehörden vor, damit überall den Verhältnissen Rechnung getragen werden kann.

Abg. Burger (Centr.) spricht die dringende Bitte aus, daß in den Gegenden mit Futternoth die Manöver ausfallen. Wenn günstigeres Wetter eintritt, so entsteht die Gefahr, daß das, was noch wächst, ntedergetreten wird.

Abg. Kröber (Vlksp.) verlangt Ausfall der Manöver in Mittel- franken, wo eine Futternoth herrsche, wie nie zuvor.

Abg. Köhler (Reformp.) führt aus, daß die Bauern unter den augenblicklichen Verhältnissen die Last der Einquartirung nicht tragen können.

Bayer. Kriegsminister v. Asch erklärt, daß in Bayern auf die Nothlage thunlichst Rücksicht werde genommen werden.

Abg. Dr. Schoenlank (Soc.) ist von den Erklärungen des Kriegsmtnisters nicht befriedigt. Die Erleichterungen, welche derselbe ankündtgte, mögen solche für das Militär sein, für die Bevölkerung enthalten diese Maßregeln keine nennenswerthe Erleichrerung.

Abg. Dr. Osann ist gleichfalls von den Erklärungen des preu­ßischen Kliegsministers nicht befriedigt, die des bayerischen Kriegs­ministers seien um so dankenswerther.

Abg. Frank (ratl.) bittet um Einstellung der Manöver in Baden.

Abg. Kühn (Soc.) verlangt Aufhebung der Manöver im Inter­esse des kleinen Grundbesitzes; der Großgrundbesitz habe allerdings kein Interesse daran, daß die Manöver unterblieben.

Abg. Schnaidt (Vlksp.) wünscht, daß die Manöver in Württem­berg unterbleiben.

Württembergischer Kriegsminister Schott von Schottenstein erwidert, daß die Militärverwaltung bemüht sei, die Quartierlast von den Gegenden fern zu halten, die von der Futternoth be­troffen sind.

Abg. Graf Limburg-Stirum (Eons.): Bei den vom preußi­schen Krtegsmintster in Aussicht gestellten Maßnahmen, als Magazin­verpflegung u. dgl., sei eine Benachthctligung des kleinen ländlichen Besitzes ausgeschlossen.

Abg. v. Grand-Ry (Centr.) befürwortet Ausfall der Manöver. Darauf wird die Debatte geschloffen.

Die Interpellation der Socialdemokraten betr. den Empfang .öon Mitgliedern des aufgelösten VereinsFedelta" durch den Po­lizeipräsidenten Richter in Straßburg wird von der Tagesordnung abgesetzt, da Staatssecretär v. Bötticher dieselbe morgen beant­worten will.

Hierauf wird in die zweite Lesung der Militärvorlage ein- g< treten.

Abg. Graf Hompesch (Centr.) verliest als Vorsitzender der Fraction des Centrums eine Erklärung desselben, durch welche die Charaktertsirung dieser Partei als eine demokratische durch den Reichskanzler zurückgewiesen wird. Das Centrum trete für die Rechte der katholischen Kirche, für die Erhaltung des föderativen Charakters des Reiches u. s. w. ein, stehe also auf conservativen Grundsätzen.

Reichskanzler Graf Caprivi: Ich freue mich dieser Erklärung, werde aber, bevor ich mein Urtheil modifizire, die weitere praktische Entwickelung der Dinge abwarten. (Heiterkeit.)

Abg. Dr. Lieber (C.) sucht in längerer Rede seine Kölner Rede, auf welche der Reichskanzler bei der ersten Lesung Bezug genommen, zu rechtfertigen. Das Centrum sei eine reichstreue Partei und müsse sich gerade deshalb gegen eine Ueberanspannung des Imperialismus und des UnitarismuS wenden. Der Reichskanzler glaube, es drehe sich Alles um ihn, während er sich selber gedreht habe. Er handle damit nach großen, aber nicht empfehlenswerthen Mustern. Das Centrum stimme gegen die Dorlaze, weil die Lasten für das Volk un­

erschwinglich seien und weil damit der erste Schritt zur vollen Durch­führung der allgemeinen Dienstpflicht gethan werde.

Reichskanzler Graf Caprivi: Ich werde wenigstens in der Kürze dem Vorredner über sein. Seine Rede enthielt ein unerfreu­liches und ein erfreuliches Moment. Unerfreulich war die Behaup­tung, daß mein großer Vorgänger hier ein schlechtes Beispiel gegeben. Erfreulich war, daß er im Gegensatz zu dem Inhalte seiner Aschaffen­burger Rede royalistische Gesinnungen bekundete:tout pour le roia. Ich hoffe, daß Dr. Lieber an diesen königStrruen Gesinnungen fest­halten möge.

Abg. Weiß (srs. Volksp.) spricht gegen die Vorlage, durch welche das System des Militarismus weiter gefördert und dem Volke unerschwingliche Lasten aufgebürdet werden.

Abg. Zimmermann erklärt Namens der antisemitischen Reformpartei deren Zustimmung zu der Vorlage, nachdem der Reichs­kanzler erklärt habe, daß von einer Erhöhung der Brau, und Brannt­weinsteuer keine Rede mehr sei und daß die Börsensteuer anders und einträglicher gestaltet werden soll. Dieses Versprechen sei ein bindendes und es sei zu erwarten, daß es ganz und voll gehalten werde. Seine Freunde wollen nicht durch ihre Stimmen die Ableh­nung der Vorlage herbeiführen, weil daraus wtrthfchaftliche Nach­theile erwachsen und unser Ansehen im Auslande herabgesetzt würde. (Beifall).

Abg. Gras Moltke (Rp.) tritt mit einemwarmmpatriotischen Appell für die Vorlage ein.

Nachdem Abg. Dr. Lieber wiederholt, daß seine köntgstreue Gesinnung über jeden Zweifel sei, wird abgestimmt.

Die Abstimmung erfolgt durch Namensaufruf und ergiebt 198 Stimmen für und 187 Stimmen gegen § 1, der die Friedens- Präsenzstärke auf 479229 Mann feststellt. 8 1 ist somit ange­nommen. Dafür stimmen Conservative, Reichspartei, National­liberale, Freisinnige Vereinigung, Deutsche Resormpartei und Polen, von den Wilden Graf Herbert Bismarck, Prinz Carolath und Rösicke und vom Centrum Prim Arenberg und Lender.

Nicht anwesend sind u. A. Abgg. Ahlwardt und Liebermann von Sonnenberg.

Zu Art. 2 begründet Abg. Prinz Carolath den von ihm ge­meinsam mit dem Abg. Rösicke eingebrachten Antrag, die Einleitung des Artikels wie folgt zu fassen:Für die Zeit vom 1. October 1893 bis zum 31. März 1899 treten bezüglich der activen Dienstpflicht folgende Bestimmungen in Kraft, welche für die spätere Zeit auch so lange gelten, als die Friedenspräsenzstärke nicht unter die im Art. 1, 8 1,1 bezeichneten Zahl herabgesetzt werden wird und die im S 2 vorgesehenen Neuformationen erhalten bleiben." Der Antrag bezwecke nur die Mehrheit für die Vorlage zu erhöhen und er werde auch dann für die Vorlage stimmen, wenn der Antrag abgelehnt werden sollte. Eine Zurücknahme der zweijährigen Dienstzeit würde so wie so undurchführbar sein.

Abg. Frhr. v. Stumm erklärt sich gegen den Antrag und er­sucht die Antragsteller, denselben zurückzunehmen.

Reichskanzler Graf Caprivi: Der Antrag sei unschädlich, aber unnöthig. Er sei ermächtigt zu erklären, daß, wenn sich bei der Durchführung der zweijährigen Dienstzeit nicht unwiderstehliche Hinder­nisse Herausstellen, nicht die Absicht bestehe, nach Ablauf von 5 Jahren aus eine Verlängerung der Dienstzeit zurückzukommen.

Abg. Dr. Bachem (Ctr.) spricht gegen den Antrag, der keine Verbesserung, sondern eine Verschlechterung der Vorlage bedeute.

Abg. v. Bennigsen: So lange der Antrag aufrecht erhalten werde, werden seine Freunde dafür stimmen, ohne aber das Schicksal der Vorlage mit dem Anträge zu verbinden.

Abg. Frhr. v. Hültlingen (Rp.) nimmt im gleichen Sinne Stellung zu dem Anträge.

Abg. Dr. Barth (fis. Ver.) wünscht die Annahme deS Antrags Carolath, um dem Lande Beruhigung über die Aufrechterhaltung der zweijährigen Dienstzeit zu schaffen. Es können künftig andere Anschauungen die Oberhand gewinnen und andere Leute an der Leitung der Geschäfte stehen.

Abg. Frhr. v. Manteuffel (Cons.) stimmt mit seinen Freunden gegen den Antrag Carolath.

Abg. Richter (srs. Volksp.): Der Antrag Carolath werde viel zu sehr aufgebauscht. Das Schicksal der Mllitärvorlage wird in der dritten Lesung viel mehr durch den Gesundheitszustand auf der e nen oder der anderen Sette des Hauses beeinflußt, als durch diesen Antrag, dessen Annahme ein ganzes Heer von Streitigkeiten im Ge­folge haben würde.

Abg. Rösicke erklärt, er würde den Antrag zurückziehen, wenn er nicht wüßte, daß er sofort von anderer Seite wieder auf- genommen werden würde.

lieber den Antrag Carolath ist Abstimmung durch Namens­aufruf beantragt, doch wird die Abstimmung auf morgen vertagt.

Auf Antrag des Abg. v. Kardorsf setzt der Präsident eine neue Sitzung auf 51/» Uhr an mit der Tagesordnung: Nachttagsetat und Anleihegesetz.

6. Sitzung am 13. Zuli.

Auf der Tagesordnung: erste Berathung der Gesetzentwürfe über den Nachtragsetat und die Anleihe. Beide Entwürfe werden der Budgetcommission überwiesen.

Morgen 1 Uhr: Mtlitärvorlage, Nachtragsetat, Einstellung der Strafverfolgung gegen Ahlwardt, Interpellation von Bebel, Fedelta-Affaire betr. " -=

Neueste Nachrichten.

WolffS telegraphische« Correfpondenz-Bureau.

Derby, 13. Juli. 25,000 Bergarbeiter erhielten die Benachrichtigung von einer 25procentigen Lohnherab­setzung.

Newyork, 13. Juli. DerN.-Y. Herold" meldet aus Managna: Der Bürgerkrieg in Nicaragua ist wieder ausgebrochen. Die Einwohner der Stadt Leon haben sich gegen die neue Regierung erhoben und halten den Prä-