Ausgabe 
14.9.1893 Erstes Blatt
 
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auch die schönsten Blüther»

prangte, sondern gleichzeitig zeigte.

t Sbersiadt bet Lich.

Rn bet In der Nähe unserer

(Setreidepreise und Gctrcidespeculationen.

Die fortwährend sehr niedrig stehenden Getreidepreise l erwecken mit Recht den Unmuth der Landwirthe, -denn solche Preise sind ohne Zweifel dazu angethan, die Landwirthschaft in eine große KrisiS hineinzulreiben. Dabei kann der Landwirth, wenn Fabrikanten und Kaufleute ebenfalls über schlechte Preise und Ueberproduction klagen, unbedingt seine Lage noch für ungünstiger halten, denn die Wahrnehmung einer günstigen Conjunctur, wie solche doch hin und wieder dem Fabrikanten und Kaufmann sich darbietet, bleibt nach den Erfahrungen der letzten Jahre, wo sich die größten Gegensätze zeigten, den Landwirthen verschlossen, wenn es ihnen nicht gelingt, den Schäden der Getreidespeculationen an der Börse mit einigem Erfolge entgegenzutreten. Angebot und Nachfrage bleiben ja stets die ersten Factoren der Preisbildung und gegenüber fortwährendem großen Angebot kann keine Preis« steigerung stattfinden. Aber neben dem wirklichen, natürlichen Angebote des Getreides giebt es auch noch ein künstliches, wie solches zumal in den sogenannten Baissespeculationen an der Börse zum Ausdruck kommt und diesem künstlichen Massen- angebot muß die Landwirthschaft entgegenzutreten suchen. Leicht ist dieses Entgegenwirken allerdings nicht, da die Börsen« speculanten nicht nur mit viel Geld, sondern auch oft sehr geschickt und sehr lange mit Scheinmanövern arbeiten und den Landwirthen Sand in die Augen streuen. Eine sehr eigenthümliche Erscheinung muß aber jedem die Getreidebörse mit Aufmerksamkeit verfolgenden Landwirth doch auffallen. Nämlich folgende Beobachtung kann man regelmäßig machen: Wenn die Landwirthe vor einer guten Ernte stehen und die Speicher sich zu füllen scheinen, so finden an der Börse stets stufenweise Preisrückgänge statt und dem Getreidebauer wird vorgeredet, daß wenn er nicht schleunigst sein Getreide auf den Markt bringe, so werde er sich später mit einem weit geringeren Preise begnügen muffen. JedeSmal aber dann, wenn der Landwirth keinen nennenSwerthen DerkaufSvorrath mehr hat, also der Landwirth auch keinen Nutzen wahrnehmen kann, beginnen die Getreidepreise gewöhnlich wieder zu steigen. Diese Manöver der Speculation in Bezug auf übertriebenen Druck der Getreidepreise und Abnahme des Getreides zu niedrigen Preisen, um hinterher höhere zu erzielen, sollte eben die Landwirthschaft niemals durch übereilten Verkauf begünstigen, sondern geeignete Centralstellen sollten daS Angebot regultren. Hätte zum Beispiel daS inländische Angebot in den letzten Wochen keine bedeutende Höhe angenommen, so wären Ange­sichts der hohen Zölle gegen Rußland sicher befiere Preise erzielt worden.

CocctUs nnfr provinzieller.

Gießen. 13. September 1893.

Frachten für Düngemittel. Die Königl. Eisenbahn« Direction Hannover hat an den Landwirthschaftlichen Verein der Provinz Oberheffen folgende- Schreiben gerichtet:Qn der Tagespreise ist in letzter Zeit wiederholt hervorgehoben worden, daß eine weitere Verbilligung de- Dünge» mittelbezuge- beabsichtigt werke. Demgegenüber sehen

100 Soldaten und 50 Polizisten konnte die Ordnung nicht aufrecht erhalten werden. Der Magistrat traf m:t Der- stärkung ein, um die übliche Aufforderung an die Ruhestörer zu richten.

Paris. 12. September. Durch einen Sturz vom Pferde hat sich General Miribel so schwere -Verletzungen zu« gezogen, daß er heute gestorben ist. General Miribel galt als oberster Heerführer im künftigen Kriege.

Pari«, 12. September. Da- Seichende gängniß Miribel- findet Freitag in Grenoble statt.

I Paris. 12. September. Der französische Gesandte in I Petersburg, Graf Montebello, trifft hier morgen ein und I überbringt die Instructionen des russischen Kaisers bezüglich des Besuches des russischen Geschwaders in

I Toulon.

Calais. 12. September. Der schwedische Gesandte in Paris eröffnete gestern feierlichst daS Kabel mit Scan« dinavien.

Kopenhagen. 12. September. Eine agrarische Bersamm« lung im Holmewald bei Sapkjöbing, dem Grafen Haugwitz« Hardenberg gehörig, war von 2000 Theilnehmern besucht, die nach den Dorträgen in großer Mehrheit ihre Zustimmung zu dem agrar-politischen Programm bekundeten.

Petersburg, 12. September. Zwischen den dicht an der i I Grenze bei Horsele manöverirenden preußischen und russischen Truppen fanden in der letzten Zett öfter freundschaftliche Annäherungen statt. Die Offiziere besuchten sich gegen­seitig.

Petersburg. 12. September. Wie aus Südrußland ge« meldet wird, hat gestern an verschiedenen Orten ein starke- Erdbeben stattgefunden.

Petersburg. 12. September. Die Maschinenfabriken landwirthschaftlicher Maschinen und Geräthe erließen ein I Rundschreiben an alle russischen Händler, worin sie denselben I anbieten, alle Maschinen zu denselben Preisen wie die deutschen I Fabriken zu liefern; hierauf antworteten die deutschen Fabriken I mit einer Preisrehgrcti on von 1015pEt.

Warschau. 12. September. Den Blättern wurde von I der Censurbehördc untersagt, über die österreichischen ! Manöver in Galizien zu berichten.

Wien, 13. September. DieWiener Zeitung" ver- I öffentlicht eine Verordnung des Ministeriums, wonach j nach kaiserlicher Genehmigung die zeitweilige Suspendirung | der Artikel 12 und 13 des Staatsgrundgesetzes über die j allgemeinen Rechte der Staatsbürger im Gebiete der Haupt- I ftadt Prag und der BezirkShauptmannschaften Weinberge, | Karolinenthal, Smichow, sowie die einjährige Einstellung der I Geschworenengerichte für den Landesgerichtssprengel Prag I für gewisse Delikte verfügt wird.

12. September. Heute Abend Kirche ein Biwak von zwei

c | wir uns veranlaßt, die bestimmte Mittheilung zu machen. ' I fcQB auf eine Ermäßigung der Düngemittelfrachten für

I diesjährigen Herbstbezug nicht zu rechnen ist.

I rheilen dies mit, um zu verhindern, daß die fraglicher I Transporte bis zur Zeit de» starken Herbstverkehrs aufge- I 'Haben und dadurch Schädigungen durch TranSponver- zögerungen in Folge der ' tariert Inanspruchnahme de-

I Wagenbestandes entstehen, indem wir zugleich ergebenst er- I 'Mm, in Interessentenkreisen diese Nachricht gefälligst ver.

I breiten zu wollen."

I . ** weites Theater. Wie unS mirgetheilt wird, beginnt die

I diesjährige Spielzeit mit Sonntag, den 1. Oct ober und soll | mit der in Gießen so überaus beliebten PoffeDer Registrator I ?uf Reisen" eröffnet werden. Herr Director Reinere I ein zahlreiche- und ausgezeichnetes Personal für die I Bühne gewonnen haben, und steht uns demnach, wenn wie noch einen BUck aus die stattliche Anzahl Novitäten

I rocr'm/ welche un- für diesen Winter geboten werden sollen I txnt sehr genußreiche Theatersaison bevor. Die Ankündigung I mit der Abonnement- Einladung wird in den nächsten Tagen I erscheinen.

I Dieser Tage find den verttauen-männern der Unter. I stützung-kaffe der hessischen LaadeSirreaaaßallea die Geichäns.

I berichte der Verwaltung sür da- Rechnungsjahr 189293, I sowie die Sammellisten zugegangen. Die erwähnte Äafjt I bringt den bedürftigen Pfleglingen der LandeSirrenonstalten | bei und nach der Entlassung au- ber Anstalt, sowie dm noth. leidenden Angehörigen dieser Pfleglinge diejenige Hilfe, die

I denselben ander- woher nicht oder nicht genügend gebracht I wird oder nicht gebracht werden kann. Nach Anordnung der I Staatsbehörde bedarf die Sollecte einer vorherigen Erlaubn.ß I Polizeibehörde nicht. Indem wir die Aufmerksamkeit I unserer Leser ans diese Sammlung zu lenken un- erlauben, I wrechen wir die Hoffnung au-, daß der Kaffe reckt viele und i reiche Beiträge -ufließen.

* Sommerfrische für Lehrer. In hessischen Leserkreisen beabsichtigt man die Errichtung einerSommersri sche" sür I erkrankte Lehrer. Für eine solche Anstalt wurde derAlten­burgs Kopf" bei Schotten in Aussicht genommen. Die erste Cornitö-Sitzung, welche nächsten Sonntag unter dem Vorsitze de- Herrn DirectorS Fiedler« Darmstadt irn Hotel Hartmoim zu Frankfurt abgehalten wird, will die weiter zu ergreifmden Schritte berathen.

* Zur Warnung. Wir finden in verschiedenen Blättern wieder ein Inserat, wonach von Paris au- binnen drei | Tagen Jedermann Geld bekommen könnte. Vor diesem ! Schwindel, welcher immer noch bei denen, die nicht alle wer« den, Erfolg hat, wurde schon Seitens der Reichsbehörden gewarnt und wollen wir die- hier ebenfalls thun. Wer auf den Leim geht, hat zunächst, anstatt Geld zu bekommen, solche» als Vorschuß an denedlen" Geber in Paris zu schicken und damit ist die Sache erledigt, denn im besten Falle erhält er Acceptunterschrift irgend eine- Ehrenmannes in Paris, Nr ihm Niemand diScontirt, meisten- aber giebt e- gar feint Antwort weiter und damit ist der Zweck der Annonce, nämlich der Gimpelfang in Deutschland, erreicht.

** Warnung. Bei Stellenangeboten au» London, die jetzt wieder in den Jnseratenspalten der Zeitungen aus« tauchen, ist den Reflectanten die größte Vorsicht dringend anzurathen. Während unsere einheimischen Stellenvermitte- lungS-Schwindler Leute aus allen Kreisen zu erlangen suchen, haben cs ihre Londoner Eollegen übrigen- meist Deutsche, die sich hinter einer schön klingenden englischen Firma ver­bergen zumeist auf junge Lehrerinnen, Gouvernanten und Gesellschafterinnen abgesehen. Bei Offerten folgender Firmen ist besonders Vorsicht anzuempfehlen : Mr. Malville, 52 Brewer Str. London W. und Charles Bulton u. (So., 41 London Street, Fitzroy Square W.

r.- Lich, 12. September. Die durch Herrn Kofler aus Darmstadt vorgenommenen Ausgrabungen de» RömercastellS in der Nähe der Berger Mühle nehmen einen rüstigen Fortgang. Bereit- sind die Süd», Oft- und' Westseite freigelegt und ebenso drei Thore mit ihren flankirten Thürmen aufgefunden. DaS Thor der Südseite ist ganz

besonders wunderbar schön erhalten, dergleichen die Mauer mit ihren abgerundeten Ecken auf der Westseite. Weiter ist zu bemerken, daß daS Profil der Umwallung-gräben voll- ständig nachgewiesen ist und daß dieselben auffallend steil von der schmalen Bermc abfallen. Die Straßen im Innern des CastrumS, welche durch da- West« und Südthor führten, können gleichfalls jetzt schon verfolgt werden. Nach allen bi» jetzt zu machenden Beobachtungen kann mit voller Bestimmtheit behauptet werden, daß die Bloßlegung dteseS Castell» viel Interessantere- bietet als desjenigen zu Butzbach. Man sieht deshalb mit der größten Spannung den weiteren Ausgrabungen entgegen

*** Lich, 11. September. In einem Baumgarten tn der Nähe des städtischen Reservoirs, dem Herrn vorschußkaffe- rechncr Dörmer gehörend, konnte man seither einen Apfelbaum beobachten, welcher nicht nur mit reichen prächtigen Früchte»

Lanterdurg, 12. September. Born badischen CorpS wurden gestern auf der Fähre bei Lauterburg vortruppen auf daS linke Rbeinufer gebracht, von 7 Uhr ab fand während der ganzen Rächt ein ununterbrochener Uebergang auf Ponton- bei Mothern statt. DaS 15. CorpS stand mit dem Gros bei HerrliSheim am Zorn. Cavalleriepatrouillen waren bis Lauterburg vorgeschoben, wo während der ganzen Nacht kleine Gefechte stattfanden. Um 5 Uhr begann, ge« schützt von der Artillerie, der Brückenschlag bei Lauterburg Der Gegner verhielt sich ruhig. Um 8 Uhr war die Brücke vollendet. Alsdann begann der Uebergang des 14. CorpS. Das 15. war mittlerweile herangekommen. Der Kaiser traf um 5i/i Uhr in Wörth ein. Er befindet sich geaenwärtio bei der geschlagenen Brücke.

Compagnien Ver 115er statt. Diese» militärische Schauspiel hat eine Menge Schaulustiger, namentlich au- dem benachbarten Lich, herbeigezogen.

A Von der oberen Cb», 12. September. In der gestrigen und heutigen Nackt sank die Temperatur bei scharfer Ostluft so tief, daß tm Thale Mni», Bohnen, Gurken und Kartoffetnsträucher erfroren sind. Durch da» Erfrieren de» Mai-, der hier eben erst zur Versütterung gelangt, ist der Schaden beträchtlich. Ebenso hätten auch die Bohnen, die noch voller Blüthen hängen, bet milder Witterung noch gute Erträge geliefert. Ueberhaupt hat die Wetterlage eine

Lauterburg, 12. September. Kurz nach 8 Uhr, nachdem die Schiffbrücke bei Lauterburg vollendet war, überschritt Se. Majestät der Kaiser mit dem Großherzog von Baden und Gefolge dieselbe, worauf da» Gros des 14. Corps unter den Augen Seiner Majestät die Brücke pasfirte. Die bis dahin bei Lauterburg und Mothern auf Ponton» und mittels Fähre Aber den Rhein gegangenen Bortruppen waren in« -wischen in südlicher Richtung vorgerückt, ohne auf den Feind, mit Au-nahme einiger feindlichen Cavalleriepatrouillen, zu stoßen. Das 15. CorpS wich überhaupt zurück und bis 1 Uhr Mittags war noch kein Zusammenstoß erfolgt. Se. Majestät ber Kaiser fuhr um 10 Uhr Vormittags nach Karlsruhe zu­rück^ um U®/4 Uhr folgten Allerhöchstdemfelben die anderen Fürstlichkeiten. Der Kronprinz von Italien hatte dem Beginn des Brückenschlages beigewohnt und sich dann zu dem Pontonübergang bei Mothern begeben. Bon hier rückte der Kronprinz von Italien sodann mit den Truppen des 14. CprpS toetter vor. Der Uebergang über den Rhein vollzog sich ohne Unfall. Den Truppen wird Waffer nachgeführt, da die Gegend des heutigen Manövergeländes und des Biwaks auö« getrocknet ist. Die kleine Stadt Lauterburg ist glänzend ge­schmückt. Aus dem Elsaß und der Pfalz sind Tausende herbeigeeilt. In Lauterburg wurde Seine Majestät der Kaffer heute vom Prinzen Alexander zu Hohenlohe be- j k>E^, h welcher um 2 Uhr Nachmittag- nach Straßburg!

Dresden, 12. September. Der König von Sachsen retst Sam-tag zur Theilnahme an den Manövern und den Hofjagden nach Günz in Ungarn ab.

Baris, 12. September. Da-Echo de Paris" meldet: Nur russischen Offizieren ist gestattet, als Abgesandte einer fremden Macht den Manövern des 6. Armeecorps in der nächsten Woche beizuwohnen.

121 September. Eine große Menge franzö- I fischtr Arbeiter zog heute Vormittag nach Auteuil, um gegen die Bauunternehmer zu protestiren, die bei dem I borttgen Brückenbau italienische und belgische Arbeiter beschästigen. Die Polizei mußte zum Schutze der ausländischen Arbeiter einschreiten.

Mons, 12. September. Von 24,000 Bergarbeitern im -öortnage, die zur Abstimmung über einen sofortigen I Uu-stand aufgefordert wurden, stimmten nur 12,000 dafür, ble übrigen enthielten sich der Abstimmung.

Depeschen de- BureauHerold". 1

Berlin, 12. September. DenBerl. Polit. Nachr." I zufolge haben die reichlichen Niederschläge, welche seit mehr I al- einem Monat in fast allen Theilen Deutschlands nieder- I gegangen sind, auf das Gesammtergebniß der Futterernte I bessernd eingewirkt. Der Ertrag des zweiten Grasschnitter ist durchweg befriedigend, sodaß von einer Futternoth keine I Rede sein könne.

Berlin, 12. September. Die Angabe eines hiesigen Blatte-, es bestehe die Absicht, den Schwerpunkt des kaifer« I lichen HofhaltS zukünftig von Berlin nach Potsdam! zu verlegen, wird in dem angegebenen Umfange bestritten, | da eine Aenderung des HoflagerS nicht geplant fei.

Berlin, 12. September. In parlamentarischen Kreisen wird davon gesprochen, der Reichstag werde bei seinem Wiederzusammentritt die nöthigen Wahlprüfungen, zunächst als die schwierigste Materie, erledigen.

Berlin, 12. September. (Amtlich.) Heute wurden zwei Personen als choleraverdächtig eingeliefert. Die bactc« | riologische Untersuchung ist noch nickt abgeschlofien.

Berlin, 12. September. Es verlautet, im Landtag werde I ein Gesetzentwurf zur Regelung der Gemeindever« hältnisfe in der Provinz Heffen-Naffau vorgelegt, welcher sich der neuen Gemeindeordnung für die östlichen Provinzen anschließen dürfte.

Hamburg, 12. September. Laut eingetroffenen Meld­ungen zerstörte eine heftige Feuersbrunst da- Kurhaus von Westerland vollständig. Der Materialschaden ist sehr bedeutend.

Leipzig, 12. September. DieNeuesten Nachrichten" erfahren aus bester Quelle, die ungünstigen Gerüchte über den I bedenklichen Zustand deS Fürsten Bismarck feien I wöflig erfunden. Der Fürst nimmt diese Woche wieder | leine Ausfahrten auf. Ein leichter JschiaSanfall ist fast ganz beseitigt.

Weimar, 12. September. Nachdem daS Eisenbahn­ministerium seine Zustimmung erteilte, wird für den Winter- sahrplan die Einstellung auch der dritten Wagenklaffe zwischen Bebra-Frankfurt in die Berlin-Frankfurter LuxuSzüge 5 und 6 auf der Thüringer Route erfolgen.

Prag, 12. September. Wegen antidhnastischer I Kundgebungen am KaiserSgeburtStage find 38 Personen verhaftet worden.

Lemberg, 12. September. DemPrzcglad" zu Folge wurden während der Manöver in verschiedenen Ortschaften I mehrere der Spionage verdächtige Personen! verhaftet und gegen dieselben die Untersuchung eingeleitet. I

London, 12. September. AuS Dewsbury (Yorkshire) | wirb gemeldet, daß daselbst 3000 AuSständische ver- I suchten, die Kohlenlader an der Arbeit zu hindern. Durch I