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cächtigte. -l c lockenden herrlichen ier gestrigen Snnü- J eine stattliche ^ahl ans allen ^heilen
r elngefunden. Die Stellungnahme zu rdere zu der Militär- ellt werden, daß in
rach zum Theil recht iun9 erzielt wurde, mmlung einstimmig
)ie von der Regierung ordern aber unserer- weijährigen Dienstzeit, und der Mtliwr-
-ung der Aosten der fftraße 23, welch-- ieht sich wsvlge des Enthalt dahm n°ch tat«! ®®te'* 8 in d!° 6illl|r,n ’uen 16. *i * :1® h(r tW«1* t*b "EL »«I ---1* »» sehen tW N larüber ;> Berlin/ J tw\t n AueE^ga,
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Regierung ersuchen, der Kammer darüber Vorlage zu machen, den Zug Nr. 40 der Nebenbahn Laubach-Hungen in Laubach anstatt Nachmittags um 5 Uhr 28 Min. 3/< Stunden später abgehen zu lassen, so daß derselbe in Hungen noch rechtzeitig genug eintrifft, daß die Reisenden, welche in der Richtung nach Gelnhausen fahren wollen, den Zug Nr. 17 der Oberhessischen Bahn, welcher in Hungen 5 Uhr 23 Min. Nachmittags abgeht, noch erreichen.
Landfriedensbruchs. Sie hatten am 4. Januar verabredet, die von der Mittagsschicht heimkehrenden, also nicht auS- ständigen Bergleute von Grube König ihren Acrger ob deren Arbeirswilligkeit fühlen zu lassen und zur Theilnahme Gleich-
— Kirchliche Dieustnachrichten. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 15. Februar dem Pfarrverwalter Heinrich Rheinfurth zu Burkhards, im Decanat Schotten, die evangelische Psarrstelle daselbst, — am 16. Februar dem evangelischen Pfarrer Carl Orth zu Jugenheim i. Rh. die evangel. Pfarrstelle zu Nierstein, im Decanat Oppenheim, zu übertragen.
-n. GroßenLiudeu, 11. März. Vom 1. Mai d. I. an halten auch die Züge Nr. 92 und Nr. 93 an hiesiger Hälteste lle an.
△ Mainz, 12. März. Auf den 27. d. Mts. hat der „Bund der Landwirthe" eine Versammlung in die hiesige Stadthalle anberaumt, zu welcher Einladungen an die Landwirthe von Baden, Baiern, Württemberg, Elsaß« Lothringen und dem Großherzogthum Hessen ergangen sind. Die Versammlung hat den Zweck, die jetzt nur in Norddeutschland thätige Agitation auch nach Süd- und Mitttel« Deutschland zu tragen. — Welche riesigen Summen hier für CarnevalSzwecke verausgabt werden, erhellt aus der Thatsache, daß der große Carnevalsverein „Narrhalla" bei dem verflossenen Carneval allein Mk. 80 000 in runder Summe vereinnahmt hat. Trotz dieser riesigen Einnahme- summe schließt die „Narrhalla" mit einem Deficit von annähernd Mk. 2000 ab, was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, daß die Prinzengruppe bei dem Zug bei Weitem theurer zu stehen kam, als veranschlagt war und der diesmalige Prinz Carneval von dem herkömmlichen Brauch abging und sich die Kosten seines Prunkwagens und seines Gefolges von dem Carnevalsverein bezahlen ließ. Der Zug hat im Ganzen circa 26 000 Mk. gekostet.
Vermischtes.
* Frankfurt a. d. O., 10. März. Der Scharfrichter '.Neindel hat heute den Schuhmacher Gustav Philipp, welcher am 22. Juli 1892 gelegentlich einer Wilddieberei den Förster Schulz ermordete, hingerichtet.
* 8ine rohe Thal. Auf dem Gute Gergchman bei Saalseld im Kreise Mohrungen wurde von einem unbekannten Thäter dem Heizer Schubert in der dortigen Meierei die Tabakspfeife halb mit Schießpulver gefüllt, worauf der Unhold ^abak stopfte. Sowie beim Rauchen das Feuer das Pulver erfaßte, erfolgte eine Explosion, durch welche dem Unglücklichen das ganze Gesicht buchstäblich zerfetzt wurde.
• Saarbrücken, 9. März. Ein recht unschönes Gemälde entrollte die heutige Schwurgerichtsverhandlung aus der ver- ilossenen Ausstandszeit, bei der das Ewig-Weibliche im Vordergründe der Handlung steht und eine gar traurige Rolle ipielt. Wie mitgetheilt wird, standen drei Weiber, ein unver- Iieirathetes und zwei verheirathete, unter der Anklage des
gesinnte, meist Frauen sowie die liebe Jugend, eingeladen. Aus der Straße von Neunkirchen, dem Wohnort der Angeklagten, nach genannter Grube wurden die Nichtsahnenden zwischen 4 und 5 Uhr von der Menge mit Hurrahgeschrei und Steinwürsen empfangen, wobei die drei sich besonders unrühmlich auszeichneten. Namentlich wird die Ehefrau Backes beschuldigt, die Jugend aufgefordert zu haben, Steine u. s. w. zu sammeln und zu werfen, auch selbst den ersten Wurf gethan und dadurch den übrigen das schlechte Beispiel gegeben zu haben, das, da der Ausstand damals noch in der Zunahme begriffen war, leicht Nachahmung hätte finden und größere Ausschreitungen veranlaffen können. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen die am meisten Betheiligte zwei Jahre, gegen die anderen beiden sechs Monate Gesängniß beantragt- das Gericht hielt die bereits mitgetheilte minder hohe Strafe von neun bezw. vier Monaten Gesängniß für angemessen- dazu die solidarische Tragung der nicht unerheblichen Kosten des Processes.
* Berlin, 13. März. Wegen geringfügiger Ursache ver- letzte die dreißigjährige Dienstmagd Wittkowska, in der Kanonenstraße bedienstet, ihren Herrn mit einem Küchenbeil durch Hiebe schwer und würgte ihre Dienstherrin. Beider Zustand ist bedenklich.
* So geht'8 im Kriege zu. Als im Jahre 1870/71 die Deutschen die stolze Seinestadt Paris Monate lang mit eisernen Armen umklammert hielten, hatten sich verschiedene ihrer Regimenter gar häuslich und gemüthlich eingerichtet in den von den Bewohnern verlassenen Vororten. So war auch von den preußischen Gardehusaren eine sehr vornehme kleine Soldat en wirthschaft etablirt worden mit zwei Livreedienern, vorzüglichem Koch und Keller und erstaunlichstem Comsort. Nur an Betttüchern fehlte es gänzlich. Die ganze Wäschepracht bestand in einem Tafeltuch, das war der Stolz der Grasen und Barone. Einst wurde gefrühstückt und der Herr Rittmeister vermißte das geliebte, weiße Tafeltuch. Der Diener wurde zur Rede gestellt. Er wurde verlegen und sah fragend den Regimentszahlmeister an, der in demselben Hause in Quartier lag und die Oberaufsicht über die Küche hatte. Der alte Herr, der besonders darum eingekommen war, den Feldzug mitmachen zu dürfen, als man ihn seiner 60 Jahre wegen in Potsdam bei der Garnison zurücklassen wollte, ward plötzlich bis unter sein kurz geschorenes Haar brennend roth - er stand auf und sagte: „Ich habe das Tafeltuch verwahrt, ich werde es sogleich holen." Als der Zahlmeister das Zimmer verlassen hatte, mußte der Diener beichten. Ec gestand Fürchterliches- denn die hochadligen Herren erfuhren zu ihrem Grausen: „Ja, der Herr Zahlmeister benutzt das Tischtuch jede Nacht als — Betttuch, und als ich vorhin den Tisch decken mußte, war der Herr Zahlmeister noch nicht aufgestanden. Da dachte ich denn, es würde zum Frühstück auch wohl mal ohne Tischtuch gehen." Die Offiziere standen starr vor Entsetzen. Als nun aber der alte Herr mit seinem kostbaren, doppelt nützlichem Linnen unter dem Arme cintrat, wich das starre Grausen vor der überwältigenden Komik der Situation. Die ganze Gesellschaft brach in ein homerisches Gelächter aus und der mobile Veteran stimmte bald in die allgemeine Heiterkeit ein.
Citeratur unb Kanft
— Zeitungswesen. Die Annoncen Expedition der deutschen und auständtschenZettungen vonGL.DaubeäCo. (begründet 1864), gtebt soeben ihren neuesten ZeitungS-Catalog heraus. Derselbe ist auch dieses mal wieder sehr geschmallvoll auS- gestattet und führt sämmtliche Zeitungen und Zeitschriften :c. de» In- und Auslandes in einer Reichhaltigkeit auf, wie ste in ähnlichen Verzeichnissen kaum zu finden ist. Bei den deutschen, öfierreichtsch- ungarischen und schweizer Blättern ist wie srührr die Tendenz deS beit. Blattes angegeben, was für viele Inserenten von Jnicreffe sein wird. Ein Ortsregtster am Schlüsse erleichtert das Auffinden der Städte, wo man zu inseriren wünscht. Die Firma K. L. DaubeLCo. ist in allen größeren Städten vertreten.
Vermehr, Land- uttfc Volkswirtyscbaft.
Gründerg, 11. März. Fruchtpreise. Weizen X 16.70, Korn X 14.00. Gerste X 14.00, Hafer X 14.30, Erbsen X 00.00, Linsen X 00.00, Wicken X 00.—. Cein.JK 26.—, Kartoffeln X,00.00, Samen X —.—.
Brodpreise vom 12. bis 26. März 1893. Der hiesigen Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod
2 Kg. (4 Pfd.) „
1 Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod bei Aug. Guhr
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot» bei Aug. Guhr
2 Kg. (4 Pfd.) „ . . . . . .
bei Aug. Guhr
3 Kg. (6 Pfd.) „ nur bei K. HaaS, L. Keil u. I. Lein
Der auswärtigen Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod bei Aug. Deibel von Wteseck .
2 Kg. (4 Pfd.) „ h „
2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod „ „
und Gustav Jacobi von Alten-Buseck
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei Gust. Jacobi von Alten-
Buseck bei Balth. Christ Wwe. und Aug. Deibel Wwe. von Wteseck
Der Brodverkänser.
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod
2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod
1 Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod
2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod
2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod
Gießen, den 11. März 1893.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Fresenius.
26 Pfg.
52 „
24
25
48
50
22
23
44
46
66
ff
ff
25 Pfg.
50 „
46 ,
69 „
70 „
26 Pfg.
52 „
24 „
48 „
22 „
44 „
Ipulpüm der vereinigten frankfurter Ltadttheatn.
Opernhaus.
Dienstag den 14. März: Der fliegende Holländer.
Mittwoch den 15. März: Sechstes (letztes) Abonnement-Conceri. Donnerstag den 16 März: Gringotre. Schmetterlingsjagd. Cavalleria rueticana. Freitag den 17. März geschloffen. Samstag den 18. März: A»da. Sonntag dm 19. März: Der Bajazzo. Regimentstochter.
Schauspielhaus.
Dienstag den 14. März: Don Carlos. Mittwoch den 15. März: Odette. Donnerstag den 16. März: Hetmatb. Freitag den 17. März: Hertha. Samstag den 18 März: Heimalh Sonntag den 19. März: Registrator auf Reisen. Montag den 20. März: Hertha.
Nutz und Brennholz-Verkauf.
in der Königlichen Oberförsterei Krofdorf.
1. Mittwoch den 15. d. M., Vormittags pünktlich Uhr icginncnb, im Weißbrod'schen Gasthause zu Salzböden aus dem Echutzbezirk Waldhaus: Distr. 58 (Lindenschied): Buchen: 146 rm Ccheit, 11 rm Knüppel, 36 rm Stockholz, 150 rm Reiser. Distr. („54 Münzenhau"): Eichen: 1 rm Schichtnutzholz, Buchen: 26 Stämme = 9,59 fm, 54 rm Schichtnutzholz, 776 rm Scheit, 194 rm Knüppel, 1134 rm Reiser.
2. Freitag den 17. d M., Vormittags pünktlich 91/2 Uhr beginnend, im Kahlert'schen Gasthause zu Krofdorf aus dem Schutzbezirk Krofdorf: Distr. 16 Kreuzschläge: Buchen: 267 rm Scheit, •63 rm Knüppel, 381 rm Reiser. Distr. 24 Kühbett Buchen: 20 rm Miser, 2 rm Weichholzreiser. Distr. 22 Kühbett: Eichen: 253 Stämme — 130 fm, (Schneide-, Werk- und Schwellhölzer, letztere auf Schwellenlänge geschnitten), 82 rm Schichtnutzholz, 1—4 m lang, 36 Derbholzstangen, 8 rm Knüppel, 612 rm Reiser. Buchen: 5 rm Schichtnutzholz, 2,5 m L, 66 rm Scheit, 35 rm Knüppel, 495 rm Reiser. Nadelholz: 6 Stämme = 1 fm, 300 Derbholz-, 600 Reiserholz-Stangen.
Krofdorf, den 9. März 1893.
2429 Der Oberförster
Freiherr Spiegel.
Mittwoch bett 15. März, Nachmittags 2 Uhr, wird aus LonyS »ierkeller wegzugshalber nachbenanntes noch ganz neues, äußerst gediegen gearbeitetes und vorzüglich schönes Mobiliar gegen Baarzahlung versteigert:
a) Wohnzimmer-Einrichtung in Eichenholz:
1 Büffet, 1 Schreibtisch, 1 Ser- Virtisch mitdoppelter Platte, 6 Seder- Kühle, 1 Ausziehtisch, 1 Quer- spiegel 30/18.
b) Saloneinrichtung, schwarz, mit Kupfereinlage:
1 Causeuse und 4 Sessel mit gemustertem Plüsch und glatter Ein- faffung. 1 Berticow, 1 Tisch, achteckig mit Plüschbezug. 1 Pfeilerspiegel mit Crystallglas 50/20, 1 Bücherschrank, zwetth, 1 Salon« lüftet, 2 Gallerien und 4 Rosetten, 3,40 m Er6me Franzen, 1 Plüschteppich.
c) Verschiedenes:
1 Waschkommode mit weißer Marmorplatte, 2 Nachtschränkchen mit
desgl., 1 «leiderschrank, einthür., 1 Kleiderständer.
Die Gegenstände können am Der- steigernngstage BoemtttagS 11 bis 12 Uhr Ui BersteigerungSlocal eingesehen werden.
2289] Im Auftrag:
F. Hoffmann.
Ieikgeöotenes.
<*• «St tf-
Die Restbestände eines Stickerei«, Kurz- und Weitz- waaren-Geschäfts in Wetzlar werden in Partien abgegeben. [2424
Näheres in der Sxped. d. Bl.
2412] Ein gebrauchter Herd (Kalkbrenner), sowie ein großer Krautständer (Steingut) ist umzugshalber billig abzu- geben. Bismarckstraße 22, 111.
«in Tafelelavier, ei« Herren- schreibtisch und großer Arbeitstisch zu verkaufen. [2419
Ludwigstraße 12, parterre.
Wermietliungen.
2160] LogiS zu vermiethen. ____________Grünbergerstratze 31.
24U9J Freundl. Familienwohnung zu vermietben. Kaplrneigasse 5.
2410] Ein einfach möblirteS Zimmer an einen soliden Herrn zu vermiethen. W. Böger, Seltersweg.
2421] Für Einjährige! Frdl. möbl. Zim. bitt. Jean Häuser, Gartenstr. 20.
Den noch vorhandenen Rest meiner Manufacturwaaren, bestehend in Kleiderstoffen, Bettzeugen, Hemdenzeugen, Leinen, Halbleinen, Handtüchern, Tischtüchern, Taschentüchern, sowie Bettbarchent verkaufe, um schleunigst zu räumen, zu jeden auch nur
annehmbare« Pr-Ne«. j. Klipstciü,
2121 Bahnhofstraße — Ecke Neustadt.


