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Kaufmann Normann von Duisburg von der Polizeiverwaltung in Worms wegen Zechprellerei; Dachdecker Wilhelm Wundermann (oder Wunderamm) von Hildesheim vom Amtsgericht Friedberg wegen Diebstahls und Betrugs; Kuhmelker Friedrich Ziebach von Meiringen in der Schweiz, zuletzt auf dem Jnsultheimer Hof bei Hochenheim in Baden, vom Amtsgericht Zwingenberg wegen Betrugs.
•• Zum Zovaliditats- und Alters-Verficherungsgesetz. Ein Arbeiter hatte aus seiner Quittungskarte einige von seinem Arbeitgeber für ihn eingeklebte, aber nicht entwerthete Beitragsmarken abgelöst und einem Dritten zum Kauf angeboten. Er wurde in allen Instanzen von der Anklage der Unter- schlagung freigesprochen,- ebensowenig wurde angenommen, daß er sich eines versuchten Betruges schuldig gemacht habe. Denn die Marken seien durch das Einkleben Bestand- theil oder doch Zubehör der Quittungskarte und damit Eigenthum des Versicherten geworden. Andererseits wäre auch durch den Verkauf der bereits verwendeten Marken weder der Käufer, noch der Arbeitgeber, noch die Versicherungsanstalt an ihrem Vermögen beschädigt worden. (Urtheile des König!. Schöffengerichts zu Breslau vom 14. Mai 1892, der zweiten Strafkammer des Königl. Landgerichts ebenda vom 4. Juli 1892 und des Strafsenats des Königl. Oberlandesgerichts ebenda vom 7. September 1892 in „Arbeiter-Versorgung" 1893 S. 31.)
** Zur Maffen-Petition durch ganz Deutschland gegen den Entwurf eines Tabak Steuer-Gesetzes. Wir werden gebeten, davon Mittheilung zu machen, daß das Ordnen, Zählen und Fertigstellen der bisher eingegangenen Petitionslisten in den nächsten Tagen beendet sein wird und daher nur solche Petitionen darauf rechnen können, dem Reichstage überreicht zu werden, die bis spätestens den 14. d. Mts. bei der Geschäftsstelle des Petitions-Ausschusses „Hotel Moser, Hamburg" eingegangen sind.
M. Bad Nauheim, 10. December. Heute Nachmittag wurde im kleinen Teich dahier unter dem Eise die Leiche eines ungefähr einjährigen Mädchens aufgefunden. Das Kind, das schätzungsweise schon 8—14 Tage im Wasser liegt, scheint von einer umherziehenden Bande in den Teich geworfen worden zu fein; dem Kind war der Mund mit einem Tuche zugebunden.
R. Reichelsheim i. d. W., 10. December. Unsere Umgebung ist von der Influenza (der allgemeinen Plag', wie die Landleute zu sagen pflegen) so inficirt, daß unser sehr beliebter Arzt, Herr Dr. S., manchmal saft kein Glied mehr rühren kann, so viele Besuche muß er machen. — Die Diphtheritisepidemie in dem nur eine halbe Stunde von hier entfernten Weckesheim, worüber Ihre Zeitung früher Nachricht brachte, hat n'rfjt weniger als 54 Erkrankungsfälle im Gefolge gehabt, Todesfälle waren es nur wenige. Die Epidemie hat ihren Höhepunkt überschritten und geht dem Erlöschen entgegen.
H. Aus dem Horlosfthale, 10. December. Wenn eine Gemeinde in unserer materialistischen Zeit etwas für Kirche und Gottesdienst thut, verdient dies immer Anerkennung. In unserem Thale bezieht sich dies auf die Gemeinde Bingenheim, welche eine prächtige Kirchenorgel und eine neue Heiz- einrichtung beschaffte. Die Orgel stammt aus der rühmlichst bekannten Fabrik des Herrn Förster aus Lich, welche Firma sich mit diesem Werke wieder ein schönes Zeugniß ihrer Leistungsfähigkeit ausstellte. Die Orgel besitzt außer zwei Koppelzügen und einem Collectiv 12 klingende Register, die sämmtlich einen vorzüglichen Ton haben und durch richtige Verbindung (Registrirung oder Jnstrumentirung) die feinste Wirkung vom leisen Pianissimo bis zum stärksten Fortissimo zu erzeugen vermögen. Auch das Aeußere der Orgel, das Gehäuse, ist sehr schön, soll aber dadurch noch mehr gehoben werden, daß es reich vergoldet wird. Die sämmtlichen Kosten für das ganze Werk mit Gehäuse und Vergoldung belaufen sich auf rund 3100 Mk., was ein sehr mäßiger Preis ist. — Mit der neuen Kirchenorgel, deren Aufstellung gestern zu Stande kam, trat auch die neue Kirchenheizung ins Leben. Zwei große Füllöfen sind im Stande, den ganzen Raum der Kirche mtt einer Wärme von 12—14° zu erfüllen. Hierdurch ist es auch den älteren Personen und solchen, die keine feste Gesundheit haben, ermöglicht, den Gottesdienst in rauher Winterszeit zu besuchen. Die Kirche macht schon in ihrem Aeußeren durch ihre zierlichen Verhältnisse und die durch Bäume, Ziersträucher und Rasenanlagen geschmückte Umgebung einen guten Eindruck; nun gewinnt sie auch bedeutend im Inneren, was der Gemeinde ! jedenfalls zur großen Ehre gereicht und den kirchlichen Sinn i fördert.
A Maiuz, 10. December. Von Seiten des Ministeriums ! in Darmstadt sind die hessischen Handelskammern zur schleunigen Aeußerung darüber ersucht worden, ob in ihrem Bezirke in letzter Zeit Arbeitseinstellungen und Arbeits-
entlassungen im größeren Umfange vorgekommen oder im Lause des Winters noch zu erwarten sind, sowie darüber, ob bezüglich einzelner in dem Handelskammerbezirk vertretener Productionszweige augenblicklich besonders ungünstige wirth- schaftliche Verhältnisse bestehen und worauf dieselben zurück- I zuführen sind. Die betreffenden Erhebungen sollen nach Mit- I theilung des Ministeriums dazu dienen, um übertriebenen, die Oeffentlichkeit aufregenden Behauptungen über augenblicklich bestehende Nothstände im gegebenen Fall entgegen treten zu können. Mit Rücksicht hierauf hat die hiesige Handelskammer die Großindustriellen und Fabrikanten ihres Bezirks aufgefordert, schleunigst die erforderlichen Angaben bezüglich ihres Betriebes zu machen.
Vermischtes.
* Breslau, 9. December. Unter der Last einer großen Kinderschaar brach die Eisdecke des Ohlefluffes hinter der Klostermühle ein. Alle Kinder versanken. Zwei 12 jährige Knaben sind ertrunken- die übrigen wurden gerettet. Die Leichen sind noch nicht aufgefunden.
* Rüdesheim, 6. December. Daß trotz der Weinvorlage noch nicht allen Freunden des edlen Rebenblutes der Humor ausgegangen ist, beweist der poetische Inhalt einer Karte, welche heute einer hiesigen Weinhandlung zugegangen ist- er lautet:
„Liebe Herrn am Rbetnesstrand, Schickt mir Euren Pretscourant, Aber eilig müßt Ihr? machen, Denn man brütet schlimme Sachen. Miquel will mit Zoll und Steuern Uns den Weingenuß versäuern, Darum noch vor Thoresschluß Euer Wein herüber muß!"
Die weise Vorsorge des reimlustigen Herrn verdient sicher Nachahmung. Wer kanns wissen!?
* Posen, 8. December. Der durch die Mainzer Säbel- affaire bekannte Lieutenant Frhr. v. Lucius, Sohn des früheren Landwirthschaftsministers, der zu dreimonatlicher Festungshaft vcrurtheilt und mit schlichtem Abschied entlassen worden war, ist gestern im hiesigen zweiten Leibhusaren- Regiment wiederum als Gemeiner eingetreten.
* Rom, 9. Dccember. Eine aus Palermo eintreffende Meldung besagt, daß dort einer der bekanntesten und angesehensten Rechtsanwälte eine Unterschlagung von 300,000 Lire begangen hat. Der Defraudant ist flüchtig geworden.
* Die Unficherheit in Chicago. Dem „Jll. Wien. Extrabl." wird unterm 4. Dec. aus Chicago gemeldet: „Die Beendigung der Ausstellung macht sich bereits durch große Arbeitslosigkeit und Hebet fluß an Gesindel sehr stark fühlbar. Im Laufe von 48 Stunden wurden hier zwei mit außerordentlicher Kühnheit inscenirtc Verbrechen verübt, ohne daß es bis nun gelungen wäre, der Thäter habhaft zu werden. Der Schatzmeister Drake ging Samstag vom Bureau der Indiana- Illinois-Towa Eisenbahn nach dem Bahnhofe, um die Bediensteten auszubezahlen. Das Geld, etwa sünfzigtausend Dollars,
weisen, deren Beachtung für die Absender von Packeten besonder- wichtig und geeignet ist, das Publikum vor Rachlhetlen und Unannehmlichkeiten zu schützen:
1. Die Verpackung der Packete muß fest und dauerhaft sein. Schwache Schachteln, Cigarrenkiften und dergl. sind zur Beförderung nicht geeignet und werden von der Post nur „auf Gefahr des Absenders" zur Beförderung angenommen.
2. Die Packele müssen mit einer dauerhaften, deutlichen und vollständigen Aufschrift versehen sein, so daß nöthigensalls das Packet auch ohne die Begleitadresse bestellt werden kann. Es empfiehlt sich, daß dem Inhalte der Packetsendungen ein Zettel bei- gefügt wird, der die vollständige Adresse enthält.
3. Die Packetaufschrift muß auf den Packeten selbst , niedergeschrieben oder an denselben so haltbar befestigt sein, daß sie ■ nicht während der Beförderung durch Zufall abgerissen oder abge- j streift werden kann.
4. Sogenannte Fahnen, welche bei der Versendung von Ge- I flügel, Hasen und sonstigem Wildpret vielfach verwendet werden, müssen I aus dauerhaftem Stoff bestehen und gut befestigt sein. Bet Fletschsendungen und anderen Gegenständen in Leinwandverpackung i darf die Aufschrift nicht auf der Umhüllung aufgeklebt fein.
5. Meliere Aufschriften rc, die sich auf dem Verpackungsstoff | etwa noch befinden, müssen vor der Auflieferung vollständig befestigt I ober unkenntlich gemacht sein. Ganz besonders aber wird angerathen, die Packete möglichst frühzeitig und nicht etwa in den letzten Tagen vor dem Feste abzusenden, weil bei der in diesen Tagen, wie allbekannt, statifindenden Massenauflieferung einerseits leicht Verzögerugen eintreten können, andererseits Packete, die nicht ganz dauerhaft verpackt sind, leicht Beschädigungen durch andere schwere Vackete aus- gesetzt sind.
^rrchlicheAnzeigen -erevang. Genreirrde.
Bibelstunde am Montag den 11. December, Abends 8 Uhr, im Confirmandensaale der JobanneSktrche: Markus Cap. 9, von Vers 14 an. Die alles Überwindende Macht des Glaubens. Pfarrer Dr. Naumann-
Andacht am Mittwoch den 13. December, Abends 8 Uhr, im Confirmandensaal der Johanneskirche. Johannes der Täufer. Pfarrer Dingeldey
10174] Unserer Zeitung lito.t heute eine Beilage von der renommirte« Atrma E. H. Schulz in Altona bei Hamburg bei Dieselbe betreibt bekanntlich ein ausgedeh«. teS Versandgeschäst aller Colonialwaaren, Delicatessen, Conserven, Cigarren « s. w. in vorzüglichster Qualität zu äußerst billigen Preisen; hiermit in Verbindung steht eine neu erbaute mit den vorzüglichsten Apparate« ausgerüstete Damps'Kaffeebrennerei und Feigenkaffee Fabrik. Die Größe dieses Geschäfts wird durch eine jährliche Cxpe- dttto« von ca. 150000 Postpackete« zur Genüge bewiese«.
Unpractische Geschenke verstimmen mehr den Beschenkten als sie ihn erfreuen; ein Gegenstand, der jederzeit ein Bedürfniß ist, ist das beste, das willkommenste Geschenk. Als ein solcher erweist fick gani vorzugsweise die vortreffliche Doering’s Seife mit der Eule. Dieselbe kommt für das diesjährige Wcihnachlsfest in hochelegant ausgestalteten, farbenprächtigen Cartons, je 3 Stücke Seife enthaltend, zum Verkauf, und empfiehlt sich in dieser Ausstattung als repräsentables Festgeschenk ganz besonders für die Damenwelt, weil Doerlng’s Seife mit der Eule für die Damentoilette geradezu unentbehrlich ist. Eine practischere Beigabe zu Weihnachtsgeschenken wird sich nicht finden. Die CartonS sind ohne Preiserhöhung erhältlich.
Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen.
hatte er in einer Handtasche bei sich. Auf dem Wege wurde er von Strolchen überfallen, die ihn von rücklings durch einen Schlag mit einem mit Sand gefüllten Sack niederschlugen und beraubten und ihm dann die Tasche entrissen. Das geschah bei Hellem Tage auf offener Straße. — In der Nacht auf Sonntag drangen Einbrecher in das Haus des Thomas Murphy, eines ehemaligen Parlamentsmitgliedes. Murphy hörte Geräusch, stand auf und wurde im nächsten Augenblicke von einer Kugel getroffen, die ihn sofort tödtete. Sein Sohn und seine Tochter eilten herbei, aber auch sie wurden mit Schüssen empfangen und schwer verletzt. Die Einbrecher konnten, ohne aufgehalten zu werden, ihre Flucht bewerkstelligen.
Schiffsnochrichten.
Hamburg, 8. December. Der Hamburger Doppelfchrauben- Schnelldampser „Normannia", Capitän Hebtch, der Hambuig- Amertkanischen Packelfahrt-Actien-Gesellschaft, welcher am 1. Decbr. von Southampton abgegangen, ist am 8. December, 4 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen. Reisedauer von Hamburg bis Newyork 7 Tage 19 Stunden 45 Min., Oceanfahrt von Southampton 6 Tage 19 Stunden 30 Min., von Queenstown aus gerechnet 6 Tage 19 Stunden 30 Min.
Hamburg, 9. December. Das Hamburg-Newyorker Postdamps- schiff „Scandia", Capitän Kopff, von der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, ist am 9. December, 2 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen.
Verkehr, Land- und Vottrrvirthschaft.
Gründer-, 9. December. Fruchtpreise. Weizen JL 14,80, Korn JL 13,90, Gerste 13,80, Hafer JL 16,20, Erbsen JL. 00,00, Linsen 00,00, Wicken JL 00,00, Lein JL 00,00, Kartoffeln JL. 00,00, Samen JL 00,00.
— Postalisches. Beim Herannahen des Weihnachts-Packet- Verkehrs erscheint es uns angezeigt, auf verschiedene. Punkte hinzu
Consnm 6Millionen Flaschen!
Dir unter königl. ltal. Staatsoontrolle stch-nden Tisch-, Tafel- und Dessertweine der Deutsch-Ital. Wein- Import-Gesellschaft
Daube, Donner, Kinen & Co. nomkntlich b|t Tischwein-Marken: Marca Italia, 1 ino da Pasto Nr. 1 und 3, CaHtel C'ologna üFlasche so Pf., Mk. 1.05, )Jlt. 1.80 u.Mk. i so, welche bekanntlich von alle» besseren Nochweinen sich In Deutschland jetzt be« grössten Oonsums erfreuen, sind nebst Preislisten sammtl. Sorten der Gesellschaft tn> haltend, zu beziehen in:
_______Gießen bei den bekannte« BerkaufSstellen. 110173 — Die Infektionskrankheit Jnstnenza djaractertfüt sich durch catarrhalische Affection der Schleimhäute, besonders der Athmungsorgane, bei gleichzeitiger Körperschwäche und Kopfleiden. Auf die Hebung des Eatarrhs soll der Leidende zuerst bedacht sein und nichts erweist sich hierfür besser als die jahrelang sich bewährten FayS ächte« Sodener Mineral-Pastillen in heißer Milch aufgelöst, tagsüber mehrmals genommen. Die hierdurch dem Leidenden gebotene Erleichterung und Linderung ist außerordentlich groß. Fays ächte Sodener Mineralpastillen sind in allen Aporbeken, Drogen- und Mineralwasserhandlungen L 85 Pfg. per Schachtel zu haben. [9195
tüjuetten
Brief- und Packet-Siegelmarken
fertigt tu billigen PreUen die BrühVsche Druckerei.
Schultirafte 7.
"d,
5.
Okffkntillhk Aufforderung.
Die Erbschaft des am 3. December I. Js. verstorbenen Gaftwirths Gustav Gühlholh zu Gießen ist unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten worden.
Es werden daher Alle, welche Ansprüche an fraglichen Nachlaß zu bilden haben, hiermit aufgefordert, svlche binnen 14 Tagen dahier an- zvmelden, andernfalls sie bei Ordnung des Nachlasses Berücksichtigung nicht finden können.
Gießen, 9. December 1893.
Großherzogliches Amtsgericht.
Stammler. 10164
Bekanntmachung. I
Der Voranschlag der Gemeinde Billingen für 1894/95! liegt vom 12. bis 20. December 1893 zur Einsicht der Betheiligten auf, dem Bürgermeisterei-Bureau dahier offen.
Billingen, den 10. December 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Billingen. 10188 ________________________________Koch.__I
Bekanntmachung
Der Voranschlag der Gemeinde Winnerod für 1894/95 liegt vom 12. bis 20. December acht Tage lang zur Einsicht der Inter-! effenteu auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier offen.
Bersrod, den 10. December 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Bersrod.
Bocher. 101711
Bekanntmachung.
Im Concurs über das Vermögen des Conditors Heinrich Kinkel in Gießen ist Schlußrechnung gestellt und auf der Gerichtsschreiberei des Großh. Amtsgerichts Gießen niedergelegt. Die zur Verthcilung kommende Maffe beträgt JL 169.33, die daran parti- cipirenden Schulden JL 15238.63 und erträgt es hiernach den Gläubigern 1.1%.
Gießen, 7. December 1893.
F. Hoffmann, 10167 Concursverwalter.
9985] Kornstroh verkauft
Ehr. SpieS, Neuenweg 29.
Ca. 800 Weihnachtsbäume sollen Donnerstag den 14. December 1893, Vormittags 11 Uhr, in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms, Schutzbezirk Frankenbach, Di- strict Jsseifcheid, an Ort und Stelle meistbietend verkauft werden.
10163] Fürstliche Oberförsterei.
Aeikgeöotenes.
Bei mir ist von heute an zu haben:
Presskopf
ä Pfd. 40 Pfg. [10187
Kehler, Roßschlächter.


