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ihre Rohproducte, Fabrikate und Nebenproducte aller Arten und in allen Stadien der Entwickelung vorsühren und ihr Mehl durch dcn Bäckermeister Tarrach aus Petersburg auf dem Ausstellungsplatze verbacken läßt. — Die Ausstellung wird am 12. August, Vormittags 11 Uhr, durch den Protector, Großherzog Ernst Ludwig von Hessen, feierlich eröffnet. Der Ehrenpreis des Landesherrn ist bei Juwelier Knewitz dahier in Auftrag gegeben. — Neben den Verhandlungen des Central- verbandstages des Bäckerverbands Germania, welche besonders wichtige Fragen des Gewerbes betreffen, läuft ein reichhaltiges Unterhaltungs-Programm her. Es enthält außer Militär-, Vocal« und Jnsirumentalconcerten, Ball, Festbanket, Volksfest uiro.; außer Besichtigung der Museen, Kunstsammlungen, der Hafenanstalten, vornehmlich ein großes venetianisches Nachtsest im Stadtpark (y9?eue Anlage") und eine Rheinfahrl auf Salondampfern der Köln-Düffeldorfer Gesellschaft bei großartiger Beleuchtung der Rheinufer, der Berghöhen, der Fabriken und Landhäuser am Rheine, der Hafengebäude und der Straßenbrücke in Mainz. — Den Festgästen wird also das Möglichste geboten,- ihre Zahl wird jedenfalls eine große - werden; haben doch allein schon 60 Bäckermeister aus England Zimmer belegt. — Die badische Regierung hat den Absatz der Loose für die Ausstellungslotterie im Bereiche des Groß- berzogthums Baden gestattet. Der Generalvertrieb liegt in Händen des Hoflieferanten I. B. Heim jr. zu Mainz.
Vermifcbtes.
* Berlin, 10. Juli. Das „Berliner Tageblatt" meldet: Der Paffagierdampfer „Freya", welcher gestern früh 900 Passagiere, meist Berliner Ausflügler, von Stettin nach Rügen befördern sollte, gerieth gegen 4 Uhr Morgens infolge des starken Nebels in der Nähe vom Papenwasser auf den Strand. Alle Bemühungen, die „Freya" wieder flott zu machen, waren vergeblich. Auch vier andere Schiffe, welche auf der Unsallstätte erschienen, konnten die „Freya" nicht abbringen. Diese nahmen die Passagiere der „Freya" an Bord und brachten dieselben nach Swinemünde.
* Spremberg, das demnächstige „tausendjährige Geburtstagskind", verdient die Zuwendung des allgemeinen Interesses auch als der geographische Mittelpunkt des neuen Deutschen Reiches. Diese Thatsache ist längst durch Heinrich Matzat, den bekannten Schulmann und Gelehrten, erwiesen. Der nördlichste Punkt des neuen Reiches liegt bei dem Dorfe Nimmersatt nördlich von Memel 55 Gr. 52' 56" n. Br., der südlichste am Ursprung der Siilllach, eines Quellflusses der Iller in den Allgäuer Alpen, 47 Gr. 15' 48" n. Br. Das Mittel hieraus beträgt 51 Gr. 34' 22". Der östlichste Punkt -liegt bei dem Dorfe Schilleningken unweit Schirwied an der Scheschuppe, 40 Gr. 32, 25" ö. L. von Ferro, der westlichste beim Dorfe Isenbruch (Regierungsbezirk Aachen) 4 Kilometer von der Maas, 23 Gr. 31' 50" ö. L. von Ferro. Das Mittel hieraus ist 32 Gr. 2' 7" 2". Der geographische Mittelpunkt des Deutschen Reiches ist also der Punkt, welcher unter 51 Gr. 34' 22" n..Br. und 32 Gr. 2' 7" 2" ö. L. liegt. Dieser Punkt aber liegt innerhalb der Stadt Spremberg.
* liebet die Brunnenbohruug in Schneidemühl veröffentlicht Landesbauinspector Chudzinski im „Amtsbl. der Bauv." einen längeren technisch-wissenschaftlichen Artikel, nach welchem Brunnenmeister Beyer des Waffers nun endlich Herr geworden zn sein scheint. Der Versuch zum Schließen der Quelle wurde am 20. Juni vorbereitet, das unheimliche Rauschen der unheilbringenden Quelle hat aufgehört und sich bis jetzt nicht wieder vernehmen lassen. Das Verstopfen der Rohre soll erst nach einigen Tagen erfolgen, nachdem der Erdboden völlig zur Ruhe gekommen ist. Die über die Waffermassen ausgestellten Maßtadellen zeigen, daß in der Zeit vom 4. Mai bis 21. Juni d. I. im Ganzen etwa 132000 Kubikmeter Wasser aus der Quelle abgeflossen sind, in welchem im Durchschnitt -4,4 v. H. feste Bestandtheile sich befunden haben. Hiernach sind vom Waffer rund 5800 Kbm. Boden ausgespült worden. Da die ausgespülten Bodenmassen annähernd dem Inhalte der Bodensenkung entsprechen, -o dürste anzunehmen sein, daß größere Höhlungen im Erd- innern sich nicht gebildet haben und wesentliche Nachsenkungen, so lange die Quelle verstopft ist, nicht auftreten werden, daß der Baugrund vielmehr in kurzer Zeil seine frühere Sicherheit zurückgewinnen wird.
* In Kirchhasel wurde dieser Tage ein großer F e l s - block im Bette der Saale trocken gelegt, auf dem die Jahreszahl 1793 und etwa die Worte: „Zur Erinnerung an eine große Dürre" eingehauen sind. Die Chronik von Kirchhasel soll es übrigens bestätigen, daß man zu jener Zeit unter abnormer Dürre zu leiden gehabt hat.
* Folgen der neuen Orthographie. Aus einem eigen; thümlichen Grunde ist diesmal der Wähler F. in T., das einem weirnarischen Wahlkreise angehört, von der Wahlurne weggeblieben. Er gibt selbst darüber in folgendem Schreiben Auskunft: Geehrtester Herr! Länger als 30 Jahre gehöre ich der liberalen Partei an und bin stets für dieselbe thätig gewesen. Seitdem aber der Vorstand die Putt kam er'sche Schreibweise angenommen, habe ich alle Zuneigung verloren. Denn nichts ist mir verhaßter als diese......
Schreibweise^ die nur den Sinn und den Begriff der ver- kiüppelten Wörter erschwert. Ob die Aneignung der Puttkamerei eine Weisheit ist, kann ich nicht beurtheilen. Einem Candidaten, der ihr huldigt, kann ich meine politische Vertretung im Reichstag nicht anvertrauen. Seit 1848 in dcr politischen Bewegung stehend, bedaure ich in der Seele, diesmal nichts thun zu können, sogar mich der Stimmabgabe enthalten zu müssen. Entschuldigen Sie, daß ich Ihnen diese überflüssigen Zeilen schreibe, aber ich muß meinem Herzen Luft machen. Gegen meine alten Grundsätze stimme ich nicht, etwa für X und Consorten, lieber gar nicht. Hoffentlich gelingt es, Ihren Candidaten durchzubringen und der Militärvorlage noch eine Stimme zu. In aller Hochachtung (Name)."
* Lahr, 6. Juli, lieber ein schreckliches Unglück, das sich in Mahlberg ereignete, liegen folgende nähere Nachrichten vor: Rathschreiber Naudaschor mit seiner Frau nebst mehreren seiner Kinder pflückten, vielleicht eine halbe Stunde vom Städtchen entfernt, Kirschen, wobei ihm sein Schwager, Schreiner Rieder gleichfalls mit mehreren seiner Kinder, sowie Feldhüter Sch. behilflich waren. Zwischen 4 und 5 Uhr Nachmittags zog ein schweres Gewitter über unsere Gegend, der Regen stürzte in Strömen hernieder. Gewaltige Donnerschläge machten alles erbeben. Genannte Personen suchten unter ihren Bäumen Schutz. Ein Blitzstrahl — und alle liegen am Boden. Endlich veranlaßt das jämmerliche Geschrei eines Knaben einen in der Nähe befindlichen Mann, nahe zu kommen. Aber welcher Anblick! Die Frau des Nathschreibers, sowie ihr Bruder Schreiner R. sind tobt; Rathschreiber N. sitzt am Boden und hat Schaum vor dem Munde, Feldhüter Sch. wälzt sich am Boden, zwei Kinder des Rathschreibers und zwei.des getöbteten Schreiners ftnb ebenfalls vom Blitz getroffen. Von neun Personen ftnb zwei tobt unb sechs mehr ober weniger beschäbigt. Bei letzeren ist Hoffnung vorhanben, daß sie am Leben erhalten bleiben. Rathschreiber N. hat vier und Schreiner R., ganz unbemittelt, neun unversorgte Kinder. Das Mitleid für die Unglücklichen ist allgemein. An dem Baum ist merkwürdigerweise keine Beschädigung wahrzunehmen.
* Danzig, 10. Juli. Wie die „Danziger Zeitung" meldet, ist der ehemalige Oberbürgermeister van Winter heute Nacht 11 f/2 Uhr aus seiner Besitzung Gelens bei Kulm gestorben.
* Posen, 10. Juli. Das große Stationsgebäude von Bentschen ist heute Nacht vollständig niedergebrannt.
* London, 10. Juli. Der bekannte Clavierbauer Broadwood, welcher die eisernen Rahmen einsiihrte, ist, 83 Jahre alt, gestorben.
* Von der Weltausstellung in Chicago wird vom l.Juli telegraphisch berichtet: Ungefähr 2,400,000 zahlende Personen (Erwachsene und Kinder) besuchten die Ausstellung während des Monats Juni. Die Einnahmen, obgleich gut, werden von der Verwaltung nicht als befriedigend angesehen. Das Direetorium hoffte, nicht nur die laufenden Ausgaben, sondern auch einen Tyeil der Schulden bezahlen zu können. Die laufenden Ausgaben sind damit bestritten worden, jedoch ist wenig Geld übrig zur Tilgung der im Mai contrahierten Schulden. Dieselben betragen noch 6,500,000 Dollars. Die gegenwärtigen täglichen Ausgaben belaufen sich auf 20,000 Dollars. Der Vorstand hofft jedoch, dieselben bald auf 13,000 Dollars reducieren zu können.
* Chicago 2160 000 Einwohner. Die bevölkertste Stadt Amerikas ist nach der Angabe des Verlegers des Wohnungsanzeigers Chicago. Die Zahl der Einwohner wird 'auf 2 160000 geschätzt — 400000 mehr als Newyork.
* Der größte Diamant. Wie ans London gemeldet wird, wurde auf Grube „Newjagers Fontaine Company" im Oranje-Freistaat am 30. Juni, 12 Stunden vor Uebergabe der Grube an eine andere Compagnie, ein weißer Diamant von 971 Karat gesunden. Es ist dies'der größte Diamant der Welt.
* 40 000 Wohnungen sollen gegenwärtig in Berlin zu vermiethen fein, ein Angebot, wie solches noch bei keinem Quartalswechsel in der Reichshauptstadt zu verzeichnen gewesen ist. Die Zahl der in Neubauten zum October 1893 beziehbaren Wohnungen soll ebenso groß sein, wie die Anzahl der durch Kündigungen frei werdenden Miethsräume. Besonders zahlreich sollen die Wohnungskündigungen diesmal in der Königstadt, sowie im Südwesten und Süden der Stadt gewesen sein. Auch Läden stehen in großer Anzahl leer.
* In die Klemme ist kürzlich in Nürnb er g ein Gauner gekommen; er schlich sich Nachts in einen Weinkeller ein und packte eine Anzahl Flaschen zum Forttragen zusammen. Vorher wollte er aber die Weine selbst kosten; er trank zwei Flaschen Champagner und machte aus einer Liqueurflasche auch einige tüchtige Schlucke. Darob schlief er ein, so daß er am anderen Morgen im Keller aufgefunben wurde, worauf dann die Polizei sich feiner freundlich annahm. Die Strafkammer, vor welcher der Gauner sich dieser Tage zu verantworten hatte, nahm an, daß durch das Einschleichen die Momente des Verbrechens des Diebstahles gegeben seien, während die Vertheidigung nur auf Vergehen lautete. Es wurde, da der Angeklagte sich noch verschiedener anderer Strasthaten schuldig gemacht hat, eine Gesammt-Zuchthaus- strase von zwei Jahren und sechs Monaten ausgesprochen.
* Geigenauction. Dieser Tage wurden von der Firma Puttick unb Simpson in London einige werthvolle Instrumente, das Eigenthum des verstorbenen Sir Peter Maxwell unb Mr. I. Williams, versteigert. Der Totalerlös betrug 48,000 Mk. Eine Violine von Antonius Strabivarius erzielte 10,000 Mk., eine Violine von Carlo Bergonzi 7000 Mk., eine solche von I. B. Guillaume 680 Mk., ditto von Graguani 480 Mk., von Lupot 1740 Mk., ein Violoncello von Testore 1000 Mk., eine Violine von Tononi 560 Mk.
Universität- - Nachrichten.
Bonn, 10. Juli. An Stelle des im Herbst d. I. in den Ruhestand tretenden hiesigen Gynäkologen Geh. Ober-Medinalraths Pros. Veit ist der Geh. Medicinalrath Prof. Heinrich Fritsch, zur Zeit an der Universität Breslau, hierher berufen worden und hat den Rus angenommen.
Königsberg, 8. Juli. Die Hörer der königlichen Augenklinik haben den Besuch eingestellt, weil sie durch Prof. Dr. Kuhnt nicht höflich genug behandelt worden seien.
Schisisnachrichten.
Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschast.
— Postdampfer „Grasbrook" von Hamburg nach Puerte Rico und Columbien bestimmt, ist am 6. Juli 51/» Uhr Nachmittags von Bremen weitergegangen. Dovvelschrauben-Schnelldampfer „Augusta Victoria" ist am 7. Juli 10 Uhr Morgens von Hamburg und Southampton in Newyork angekommen. Doppelschrauben-Schnell-
dampfer „Normannia", von Hamburg nach Newyork bestimmt, ist am 7. Juli 10 Uhr Morgens von Soutbampton weitergegangrn Doppelschrauben-Schnelldampser „Columbia" ist am 6. Juli 1 Uhr Nachmittags von Newyork via Southampton nach Hamburg abgegangen. Dampfer „Essen" ist am 2. Juli 11 Uh, Vormittags von Hamburg in Baltimore angekommen. Postdampfer „Stubbenhuk" ist am 6. Juli 6 Uhr Morgens von Hambuig und Antwerpen in Montreal angekommen. Postdampfer „Galicla" ist am 6. Juli von St. Thomas via Havre nach Hamburg abgegangen.
fil„ Hamburg, 8. Juli. Das Hamburg-Newyorker Postdampf- schist „Chemnitz", Capiiän Hellerich, von der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, ist am 8. Juli, 6 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen.
Citeratar und Nun ft.
— Die berühmte Bibliothek des unlängst verstorbenen Professors Zarncke in Leipzig ist von einem Amerikaner angekauft und der Cornell Universität in Jthsca N. Y. geschenkt worden. Die Bibliothek umfaßt 18 000 Bande und soll in ihrer Art von keiner Privat-Btbliotbek an Werth übertroffen werden. Die schönsten Ausgaben der Meisterwerke der Literatur säst aller alten Culturvölker, sowie auch hauptsächlich der deutschen Literatur sind in ihr vertreten.
Verkehr, Canfc* und Volkrwirthfchaft.
Gietzen, 11. Juli. Marktbericht-i Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. .* 1,05—1,20, HÜHneräer per Stück 6-4, 2 Stück 11 H, Käse pr. 6t. 5-8 A, Käsematte pr. St. 3 -4, Erbsen er. Liter 18 H, Linsen pr. Liter 28 4^, Tauben pr. Paar X 0,70—0,90, Hühner pr. Stück X 1,10—1.50, Hahnen pr. St. X 1,70-2.00, Enten pr. St. X 1,80 bis 2,00, Ochsevfleisch vr. Pfd 60 -68 Kuh- unb Rindfleisch pr. Pfd. 30—40 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 60 -70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 35-40 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 40 -70 Kartoffeln pr. 100 Kilo 6,00—7,00 Weißkraut pr Stück 5-12 4, Zwiebeln pr. Centner 11,00-00.00 X* Milch D-. Lite* 16 20 3», Enteneier pr. St. 6— 4, Gänseeier 11—12 Kirschen pr- Pfd. 18—20 H.
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— Reichsgericht. Das Nrthetl des k. Landgerichts Berlin I in dem bekannten Markenschutz - Proceß der Firma Kathreiner gegen Baer (dieser wurde zu Mk. 200. — Geldstrafe und den Kosten veruriheill) ist dieser Tage von dem II. Strafsenat des Reichsgerichts bestätigt worden. Die Urtheils-Begründung enthält' so interessante Momente, daß deren Wiedergabe auch für weitere Kreise von großem Interesse sein dürfte, zumal da auf fast allen Gebieten der Industrie in letzter Zeit ähnliche Nachahmungen stattfanden. In der Begründung heißt es unter Anderem: „Die Nachahmung erstreckt sich nicht allein auf das geschützte Waarenzeichen selbst, sondern auch auf die ganze äußere Ausstattung, deren Nachahmung in Form, Farbe und Größe aber deutlich die Absicht ergiebt, das Publikum zu täuschen." Weiter heißt es in der Begründung wie folgt; „Es kommt nicht darauf an, ob sich einzelne Theile eines Waarenretchens unb einer Nachbildung von einander unterscheiden, sondern darauf an, ob das dem Betrachtenden sich bietende Gesammtbild einen derartigen Eindruck macht, daß die Abweichungen der als Nachbildung incriminirten Darstellung von dem geschützen Waarenzeichen, auch ohne Anwendung besonderer Aufmerksamkeit wahrgenommen werden könne. Unter vorgedachtem Gesichtspunkte ist es im vorliegenden Falle als festgestellt angesehen, daß trotz der vorhandenen Abweichungen in einzelnen Theilen, die Erkennung der Verschiedenheit beider Zeichen eine besondere Aufmerksamkeit erfordert. — Es ist hierbei zu berücksichtigen, daß den Käufern bei ihren Einkäufen der mit den nachgemachten Zeichen versehenen Waare die echte Marke nicht vorliegt unb daher die Möglichkeit einer Vergleichung nicht geboten ist."
SritaWt
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Wetterbäuschen, ©übanlagc.
>1. Juli, Morgens 8 Uhr 111. Juli, Mittags 12Uhr Barometer: min.743mm, max. 748 mm Imin. 741 mm, max. 744mm
Thermometer: „ + 1C° R. „ + 16V? R. „ + 1C° R. „ + 21'/,° R.
Hygremeterstand: Neigung f. nasses Wetter.sNeigung f. nasse Witt.
Mittlerer Barometerstand bei 0° R. — 744,7 mm.
Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 11. Juli, Mittags zwischen 11 unb 12 Uhr: Wasser 171/,. Luft 16 Grad.
Rübsamen'sche Badeanstalt.


