Ausgabe 
12.3.1893 Erstes Blatt
 
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leicht sein, da der Hohlweg, in dem sie hinaufführt, bei heftigem Gewitterregen zu einem siarkströmenden Bach wird. Diese Anlage kostete 197 Mk. 3) Der vor zwei Jahren begonnene schöne Fußpfad nach der Hochwart wurde um ein größeres Stück fortgesetzt, soweit die am Waldrande stehenden, die Fortsetzung des Weges noch hindernden Bäume entfernt sind. DaS noch bis zum Aufstieg auf den Berg verbleibende kleine Stück kann hoffentlich im laufenden Sommer fertig gestellt werden. Die in den letzten beiden Jahren vollendeten Strecken wurden da, wo der Grund sich in Wurzellöcher re. gesetzt, auSgesüllt. Dieser Weg verspricht ein hervorragend schöner Spazterpfad zu werden. Die im Berichtsjahre aufgewendeten Kosten belaufen sich auf 104,48 Mk. (Sin weiterer Wegweiser nach dem Hochwartberg soll an der Licherstraße, an der Einmündung der 10. Schneise, angebracht werden. 4) Die Ausführung des schon seit längerer Zeit geplanten FußbanketS an der alten Steinbacher Straße, dem sogen, alten Schiffenberger Weg, wurde be­gonnen, der Mangel an Mitteln ließ jedoch ein Weiterführen des Weges nicht zu. Die fertig gestellte Strecke bis zur Oberhessischen Eisenbahn ist ein recht angenehmer Spazierweg, wenn ihm auch zur Zeit noch die geplante Daumreihe fehlt. Der Bericht drückt die Hoffnung aus, daß die Strecke bis zum Walde weitergeführt und im Herbst mit Bäumen be­pflanzt werden kann. Vorerst muß allerdings abgewartet werden, bis die Stadt endgiltig Beschluß darüber gefaßt hat, ob vielleicht der Friedhof nach dieser Richtung nicht erweitert wird. Für die bis jetzt ausgesührten Arbeiten wurden 104,40Mk. aufgewendet. 5) Am Ludwigsbrunnen, bezw. am Hexentanzplatz wurden drei weitere Natur-Bänke ausgestellt, weil für die namentlich bei Waldfestlichkeiten sehr große Anzahl von Besuchern die vor­handenen Bänke nicht ausreichen; ebenso wurden Unterhaltungs­arbeiten an den Wegen ausgeführt, was einen Kostenaufwand von 65 Mk. veranlaßte. 6) Sechs neue Ruhebänke, sowie 12 neue Schildchen kosteten 240,50 Mk. - die Bänke werden in diesem Frühjahr aufgestellt an der Leihgesterner Krcisstraße und an der Steinbacher KreiSstraße. 7) Nach dem Beschluß der vorjährigen Generalversammlung wurden 300 neue Karten der Umgegend angefertigt, welche einen Kostenaufwand von 194,30 Mk. verursachten. Das rechnerische Ergebniß ist hiernach folgendes: Einnahme: Kasseuvorrath aus vorigem Jahre 500,50 Mk., an Guthaben bei A. Heichelheim 190,10 M., an Mitgliederbeiträgen 1016 Mk., an Zinsen 5,85 Mk. - dieser Einnahme im Gesammt- betrage von 1720,45 Mk. stehen die Ausgaben sür die oben angeführten Arbeiten, ferner für Druckkosten, Erhebungskosten re. gegenüber mit inSgesammt 1665,79 Mk. Voranschlags- weise würden sich sür das nächste Jahr die Ausgaben auf folgende Posten vertheilen: 200 Mk. für Unterhaltung der vorhandenen Anlagen, Gerälhe, Bedienung des Wetter­häuschens, 100 Mk. für Geschäftsunkosten, 200 Mk. für Fertigstellung deS Fußpfades an der Mannenschneise nach der Hochwart- danach könnten etwa 450 bis 500 Mark für neu auszusührende Arbeiten übrig bleiben. Bon diesen Arbeiten käme zunächst in Betracht die Fortführung deö Banketts an der alten Steinbacher Straß: bis zum Walde. Der vom Herrn Vorsitzenden Aug. Heß am Schluffe seines Berichtes zum Ausdruck gebrachten Hoffnung, daß der Verein auch im kommenden Jahre recht erfreulich gedeihen möge, schließen wir uns und jedenfalls auch die Einwohnerschaft Gießens sich an. Möge das von dem Verein in Anbetracht seines verhältnißmäßig kurzen Bestehens zur Verschönerung der Stadt und ihrer Umgebung Geschaffene ihm viele neue Mitglieder zuführen.

** Unter dem Vorsitze des HcLrn Geheimen Oberschul­raths Sold an von Darmstadt fand gestern von 8 bis 1 Uhr die mündliche Prüfung der Abiturienlen des Real- Hymnasiumö statt und konnten alle (11 an der Zahl) mit dem Zeugniß der Reife entlassen werden. Die mündliche Prüfung der Gymnasialabiturienten fand heute unter demselben Vorsitze statt.

** Zur Sonntagsruhe. Das Grvßherzogl. KreiSamt zu Darmstadt hebt zur Beseitigung von Zweifeln ausdrücklich hervor, daß Inhaber von Tabak- und Eigarrenhandlungen, einerlei ob dieselben diese Artikel ausschließlich führen oder daneben auch noch andere Gegenstände verkau-fen, ihre Verkaufsstellen an Sonn- und Festtagen nur von 69 Uhr Vormittags und von 11 1 Uhr Mittags offen halten dürfen. Eine weitcrgehcnde Geschäftszeit, wie sie nach der Veröffentlichung vom 28. Decembcr v. I. für Läden, in welchen ausschließlich Tabak und Cigarren fcilgeboten werden, zugelaffen war, ist somit nicht mehr gestattet.

** In einer in Köln stattgehabten Sitzung des Vor- standöratheS des Verbandes deutscher Gewerbevereine sprach man sich zu Gunsten von Gewerbekammcrn auS. Außerdem sandte der VorstandSrath eine Petition an den Reichskanzler ab, worin um Aushebung der Verordnung gebeten wird, daß an Sonntagen der Unterricht an den Fortbildungsschulen nur gestattet sein soll, wenn die Schüler Gelegenheit haben, dem Hauptgotiesdienst oder einem eigens für die Schüler abgehaltenen Gottesdienste beizu­wohnen.

** Die Erinnerungen an denFeldzug 1870/71 im Kaiserpanorama hatten sich auch diese Woche eines so starken Besuche- zu erfreuen, daß diese Serie auf Wunsch vieler Auswärtigen noch bis Dienstag den 14. März Abends ausgestellt bleibt. Wir rathen Jedem, der dieselbe nicht ge­sehen hat, die noch gebotene Gelegenheit wahrzunchmen. Die wir vernommen, wird daS Panorama nächsten Winter wieder nach hier kommen und die Weltausstellung in Chicago zur Ansicht auSstellcn, wo jetzt schon Verhandlungen mit der Leipziger Gesellschaft zwecks Ausnahme angeknüpst sind.

* * Diebstahl. Vorgestern Abend wurden in einer hiesigen Wirthschaft einem alten, total betrunkenen Manne 1 43 Mk. baarcS Geld entwendet- gestern wurde ein der Thal dringend verdächtiger HülfSbremser in Hast genommen und

fanden sich bei deffen Durchsuchung in den Taschen noch 63 Mark vor. __________

Laßt die Kinder nicht allein! Ein erschütterndes Unglück hat eine brave Familie in Tiefenbach heimgesucht. Am 3. März hatte die Fran deS Bergmanns Philipp Müller in Tiefenbach auf kurze Zeit die Stube verlosten, in der ihre beiden Kinder spielten und in welcher ein Topf kochenden Masters auf dem Boden stand. Kaum war die Frau einige Augenblick fort, da kam daS älteste der Sinder herauSgestürzt, um sie zurückzu­holen. AlS die Mutter die Stube wieder betrat, sah sie daS zurückgebliebene Shnb in dem heißen Wasser sitzen, in welches es hineingefallen war. Sofort wurde alles Mögliche gethan, das dem äußeren Anschein nach nicht schwer verletzte Kind vor weiterem Schaden zu bewahren. ES sah in der That auch eine Zeit lang so auS, als sei daS Kind auf der Besserung. Später stellte sich jedoch heraus, daß die in Folge der Ver­brennung stattgehabten Verletzungen so fdjrocr waren, daß jede Hoffnung ausgeschlossen erscheinen mußte. Der am Nach­mittag heimkehrende Vater sand sein Kind im Sterben. Der Unglücksfall erregt allenthalben das wärmste Mitgefühl.

Vom Laude, 10. März. Man befürchtete vielfach, daß die jungen Ob st bäume, welche in den letzten Jahren zahl­reich in hiesiger Gegend gepflanzt wurden, in Folge der starken Winterkälte viel gelitten hätten. Bei dem Beschneiden derselben ergiebt sich jedoch, daß dem nicht so ist und dieselben meistens vom Froste unbeschädigt geblieben sind.

Vermischtes.

* Braunschweig, 8. März. Ein entsetzliches Un­glück ereignete sich auf der KarlShütte bei Delligsen. Den Arbeitern des Werkes ist eS erlaubt, außer der Betriebszeit das sür ihren Bedarf erforderliche Holz mittels der Kreissäge zu zerschneiden. Bei di.ser Gelegenheit kam der Former Temme der Kreissäge zu nahe. In einem Augenblick die Säge macht ca. 800 Touren in einer Minute war der Körper deS Unglücklichen von der linken Schulter bis zur \ rechten Hüfte buchstäblich durchschnitten.

* Augsburg. 11. März. Das Schwurgericht ver- urtheilte den Bauer Kratzer au8 Weinhausen wegen deS in der Nacht vom 13. zum 14. Januar an der Wittwe Jehle in Lindenberg verübten Raubmords zum Tode.

* Ein bemerkenSwerther Versuch, Arbeiterhauser zu recht billigem Preise herzustellen, wird augenblicklich im I Dorfe Britten bei Merzig gemacht. Die dort zu er­bauenden Häuser werden drei Räume enthalten und, obwohl allen Anforderungen entsprechend, welche eine Arbeiterfamilie stellen kann, dennoch kaum je 1000 Mk. kosten. Gegen wöchentliche Zahlung von nur 1 Mk. wird der Arbeiter in 23 Jahren das Häuschen zu seinem freien Eigenthum machen können. Die Anregung zu diesem Versuch gab der Gemein­sinn eines bekannten Wohlthäters aus dem Kreise.

Auszug au* den Stan-esanrtsregift-rn

der Stadt Gießen.

Aufgebote.

März: 4. Karl Borck, Küfer dahter, mit Marie Unkelbach hterselbst. 4. Dr. med. August Hanau, pract. Arzt dahter, mit Charlotte Schiff zu Homburg o. d. H. 6. Karl Johann Schäfer, Ctgarrenmacher zu Burkhardsfelden, mit Katharine Christine Umsonst hterselbst. 8. Adam Volz, Schneider dahter, mit Christine Hahn von Lehnhetm. 9. Karl Wilhelm Louis Adolf Theodor Textor, Kaufmann von hier, mit Karoltne Wilhelmine Auguste Brück von hier. 9. Konrad Zimmer, Sergeant dahier, mit Margarethe Emrich zu Röthges. 9. Louis Rühl, Postschaffner dahter, mit Katharina Karpf zu Storn- fels. 10. Karl August Friedrich Christian Schäffer, Calculator dahter, mit Charlotte Wilhelmine Catharina AgneS Burghard zu Harburg. 10. Karl Wilhelm Vogt, Pfarroerwalter zu Darmstadt, mit Anna Clara Antonte Windecker von hier.

Gheschltetzvngen.

März: 8. Sally Stern, Bäcker und Condttor dahier, mit Sophie Mühlhausen hterselbst. 10. Gustav Wohlmuth, Kaufmann zu Berlin, mit Jenny Aron hterselbst. 10. Ludwig Peter Kraft, Sattler zu Biedenkopf, mit Maria Größer hterselbst.

»tborem.

März: 1. Dem Zuschneider Georg Saar ein Sohn, Ludwig. 2. Dem Posthtlfsboten Georg Pfaff eine Tochter. 3. Dem Schreiner- meister Wilhelm Weigel eine Tochter, Emma. 3. Dem Restaurateur Georg Müller ein Sohn. 3. Dem Seifenfabrtkant Peter Josef Mobs ein Sohn, Karl Ferdinand. 4. Dem Former Johannes Lemp ein Sohn, Wilhelm. 5. Dem Metzger Friedrich Schreiner eine Tochter, Frieda. 6. Dem Schuhmacher Friedrich Wilhelm Strack ein Sohn. 7. Dem Bäckermeister Karl Germann ein Sohn. 8 Dem Bremser bet der Matn-Weser-Bahn Johannes Stehltng eine Tochter, Paula Luise Elisabeth Marte Margaretha. 8. Dem Spenglermetster Theodor Waldschmidt ein Sohn, Wilhelm Theodor Hans. 9. Dem Taglöhner Karl Becker ein Sobn, Wilhelm.

Gestorben«.

März: 4. Karl Hermann Stempel, 49 Jahre alt, Gutsbesitzer dahier. 4. Bertha Walldorf, 11 Monate alt, Tochter von HandetS- mann Isaak Walldorf dahter. 5. Ernst Ferdinand Konrad Johann BonartuS, 2 Jahre alt, Sohn von Schlosser Konrad BonartuS dahter. 6. Marie Bötticher, 76 Jahre alt, ledig dahter. 6. Caroline Holtz­mann, geb. Sachs, 75 Jahre alt, dahier, Wittwe von Professor Dr. Carl Alexander von Holtzmann. 6. Theodor Friedrich Appel, 1 Jahr alt, Sohn von Tapezier Friedrich Appel dahier. 8. Ludwig Heinrich Becker, 7 Monate alt, Sohn von Schlosser Ludwig Becker dahter. 8. Anna Marte Becker, geb. Henrich, 86 Jahre alt, W ttwe von Maurer Jacob Becker zu Heuchelheim, Kreis Gießen. 9. Paula Luise Elisabeth Maria Margaretha Stehltng, 1 Tag alt, Tochter von Bremser bet der Matn-Wesei-Bahn Johannes Stehltng dahter. 10. Wilhelm Becker, 13 Stunden alt, Sohn von Taglöhner Karl Becker dahier.

Auszug aus -en Kirchenbüchern

ver Stavt Giesten.

Evangelische Gemeinde.

Getauft«.

M at thäuSge meinde.

Den 5. März. Dem Schutzmann Johannes Schwarz ein Sohn, Wilhelm Heinrich Carl, geboren den 14. Januar.

Denselben. Ein unrheUcher Sohn, Ferdinand Emil, geboren den 31. Januar.

T nsrldlN. Dem Fuhrirann Christoph Wagner eine Tochter, Marie Ernsttne, geboren den 9. Februar

MarkuSgemetnde.

Den 5 z. Dem Schre.nei Martin Stroh eine Tochter, Mathilde Anna Marxa>eihe Rrola, geboren den 26. Dccember 1892.

Denselben. Dem Taglöhner Adam Ohr ein Sohn, Adel Christian, geboren den 12. Januar.

LukaSgemeinde.

Den 5. März. Dem Telegraphen-Berwalter Georg Maneseld eine Tochter, Äina Marie Adoinne, geboren den 8. Januar.

Denselben. Dem Bahnarbeiter PHUipp Balser ein Sohn, Ludwig, geboren den 24 December.

Johanneggeme tobe.

Den 5. März. Dem Lackrrer und Weißbinder Johann Georg Beimborn ein Sohn, Georg Konrad, geboren den 18. December 1892.

Denselben. Dem Schlosser Heinrich Deibel eine Tochter, Marte, geboren den 9. Februar.

veerdtgte.

Matthäus gemetnde.

Den 6. März. Heimann Stempel, Gutsbesitzer, alt 49 Jahre, gestorben den 4. März.

Ten 8. März. Marte Bötticher, Tochler des zu Homberg a. b. CV verstorbenen Kreisrath- Loui» Bötticher, alt 76 Jahre elf, gestorben den 6. März.

Joban neSgemeinde.

Ten 9. März. Caroline Holtzmann, geb. Sach», Wittwe des Professors Earl Holtzmann, alt 75 Jahre, starb den 6. März.

Literatur und Annst.

- Di« Cntbeckang Amerika» «nd ihre Bon

Dr. G Schuster. Berlag der Schweiz. VerlagS-Druckerel in Basel. DaS vorliegende Werk des auch in weiteren Kreisen bekannten und sehr geschätzten Herrn versasser» ist aus den neuesten Wissenschaft- lichen Forschungen auigebaut. Jo gemeinverständlicher Darstellung und in übersichilicher Form sucht e- da- große, wellerichütternde und umwälzende Ercigniß der Entdeckung ttl vierten DelNheilS dem Leier vor Augen zu führen: efl vrnolgt die Entstehung und Ent» Wicklung des Gedanken» einer westlichen Caenfafrrt, btt zur Aul- ftnduog Amerika» führte, durch die verschiedenen Zeiten und gibt durch zahlreiche gewtssenhaste Nachweise der einschlägigen Literatur dem denkend en Leier Gelegenheit, über einzelne Fragen, die, der Natur der Sache nach, nur kurz zu berühren waren, durch eigene» Studium sich genauer zu orieottren. Eine ausführliche Biographie deS kühnen Seefahrers bringen die CapUel: Christcph Eolvmbu Jugend Columbu- in Portugal öolumbu» in Spanten Fahrt nach der neuen Welt Tie anderen Westfahrten de» Columbu» Columbus AuSgang. Neuartig an diesem Werk« und besonder« vortheilhast ist die knappe, aber überfichtliche Darstellung der Folgen deS großen Ereignisse». E- extsttrt d s jetzt kein Buch, da» di« Folgen so erschöpfend und in solcher Form behandelt.

Verkehr, Land- und Volksu»».. Schaft.

11. März. Marktbericht. Auf dem heutigen öodtcnmarft kostete: Butter pr. Psd- A 1,100 00, HÜLnrreter per Stück 6- X 2 Stück 11- X RMt pr. 6t. 5-8 X -eäfematte pr. St. I 4, Erbsen pr. Liter 24 4, Linien vr. Liter L0 4, tauben pr. Doar A 0,70-1,00, Hühner pr. Stück A 1,001 20. Hahnen pr. St- A MO-2.00, Enten pr. St- A 1.70 bi» 2,0 ", Qchseoffeisch pr. Pfd 6372 4 Kuh» und Rindsseisch pr. Vid. 5056 4, Schweine- Sch pr. Psd. 60-70 4, KEettch pr Pfd 40 -60 4, Hammel» ch pr. Md. 40-70 4, Kartoffeln vr. 100 Kilo 4,00-4 20 A, Weißkraut pr. Stück 512 «>. »iwiedew pr- Centn er 12,50- 0.00 A. Milch pr. etter 12-18 4, Enteneier pr. St. 6 4

Alle Di fertigen, welchedtc EchmüSung von Grabstätten beabsichtigen feien auf das »wrabfiteln-tieeehütt, oerbun den mit Bildhauerei, bc» Herrn Emil Kalbfleisch. Lichtestraße 1, aufmerksam gemacht, welche» wohl al» das g'ößte dieser Branche am diesigen Platte aenannt werden kann. In ihrem Berkaufslocale, sowie in einem wetteren Lagerräume bringt gen. Firma nahezu 200 fertige Grab-Monument«, Grab kreuze, Grabstein« u. s. w in allen Steinarten zur Ausstellung, welche in ihrer Ausführung als künstlerisch zu bezeichnen sind, und durch die reichhaltige Auswahl kann sowohl den bescheidensten, al» auch den weitgehrndsten Anforderungen Rech­nung getragen werden. Auch in Grad-

einfaffungen befindet sich daselbst rin große» vager. können deshalb allen Jnter-ssrnten eine Besichtigung dieser Ausstellung besten» empseblen. S<hr schön ausgcsühetc »niwürf« liegen ebenfalls zur gefälligen Ansicht auf unb werden etwaige Aufträge in kürzester Zeit

ausgeführt bei billigster Preisberechnung.

Gin Hauptgrund in der Kunst da» Leden |u ver­längern ist der, zu streben länger jung |u bleiben. Um dies zu erreichen ist hauptsächlich eine vcrnüniUge Lebensweise er­forderlich und hier muß schon die Erziehung etnwtrkrn. Namentlich die Mutter, der das Kind in den ersten Jahren fast ganz anvertraut ist. muß hierzu schon den Grund legen, indem sie für die Körper­pflege und zwar ganz speziell für di« Hautpflege ihres Kinde« sorgt. Eine große Anzahl von Leiden finden inSbesondeie im KindeSairer durch die Haut ihren E'nzug in den per unb ta rS sich heraus gestellt hat, daß der wirksamste Schutz gegen da» Eindringen der Batterien, die solche Leiden verursachen, das mit Lanolin identische Hautsett ist, so folgt daraus, daß nicht« in der Kinderstube mebr anzurathen ist, als die Anwendung deS Lanolin». Man verwendet am besten zu solchem Zwecke das in fast allen Apotheken und Dro- guerien käufliche Lanottn-roilktte-Cream Lanolin, ta» von im Aerzten auch allgemein für kleinere Hauterkrankungen der Erwachse­nen empfohlen wird und da» da» trefflichst« Mittel zur «Erhaltung eine» guten Teints ist.

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