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11/11/1893 Erstes Blatt
 
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kiel der ist der Mordbube, dem das Leben seines

gattA Europa in Essen ge-

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großen und hiveren Fabrikate dieser Firma reichten die größten Fahr- cuge der preußischen Staatsbahnen, welche nur 30 000Kgr. i gen, nicht aus. Auf Veranlassung des genannten Etablisse-

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anbictet. Aber schließlich muß er kaufen und da er die er- Ghtcii Preise nicht bewilligen kann, so ist er gezwungen, ifo? Fabrikat zu versuchen, dcks die Cigarrenindustric nach Dilfiihrung der Fabrikat-Steuer darbietet. Dabei ist ein- Wichalten, daß bTT enorme Aufschlag auf den Rauchtabak dessen weiteren Consum vollstän­dig illusorisch macht. Der Händler probt nun die -Mark-Cigarre, die ihm neuerdings vorgelegt wird. Nach Oen ersten Zügen legt er sie beiseite, zündet eine zweite an ab wirft sie entrüstet weg.Pfälzer, nichts als Pfälzer, jjwer soll mir denn das Kraut abkaufen?" Der Reisende ihm die Antwort schuldig bleiben, denn kein Fabrikant Sein angesichts der Fabrikat-Steuer etwas anderes als pure D-itsschc Einlage zu 36 Mark liefern. Das Vcrhältniß bei dir neuen 6 Pfennig-Cigarre stellt sich vielleicht etwas gllnfitiger, in Wirklichkeit hält sie einen Vergleich mit der ditn Waare auch nicht annähernd aus und wird in der Lualität so verschlechtert, daß der Händler sie ebenfalls teil aller sittlichen Entrüstung zurückwcisen mag. Dem ürzen Kampf folgt ein trauriges Nachspiel. Der Verkäufer Niidrrholt in aller Gelassenheit seine Offerte, denn er weiß «ihr genau, sie muß einfach berücksichtigt werden. Nun IM gen die neuen Fabrikate auf den Regalen des Händ­lers. Der 5- und 6-Pfennig-Raucher, der all die Jahre ganz exquisit bedient werden konnte, versucht die neuen

sächlich keine zwei Pfennig galt, entkommen, , jkiang, seine Begleiter festzunehmen.

* Die leistungsfähigsten Eisenbahnwagen in iirften die neuerdings für die Firma ftrupp taten offenen Güterwagen sein. Für die

pentS wurden in Folge dessen zehn Wagen hergestellt, die In Eisenbahn-Direction Köln unterstellt sind und von dieser ribweise auch an andere Directionen abgegeben werden. stt»et dieser Wagen sind vierachsig und tragen 36000 Kgr., Itlii dritter, ebenfalls vierachsig, ist für eine Last von [40000 Kilogramm gebaut. Für drei weitere Fahrzeuge ist hi Ladegewicht von 48000 Kilogramm festgesetzt,- davon ' d zwei acht- und einer sechöachsig. Je 70000 Kilogramm ffinl» die letzten vier, auf vier Achsen ruhenden Wagen zu : igen im Stande. Da als Ladung größtentheils Kessel von iiteutenbcm Umfange in Frage kommen, sind die Böden der Misten dieser Wagen nach unten ausgerundet. Die Kessel lagern dadurch fester, und die Ucberschreitung des Ladeprofils rach oben läßt sich auf diese Weise besser vermeiden. Einige iiisrr Wagen zeichnen sich auch durch besondere Länge aus. Luc größeren Sicherheit dürfen sie in die Züge nicht un- mitLelbar hinter die Locomotivo^ gestellt werden, weil in biqetn Falle beim Passiren einer Brücke die gleichzeitig Ulkende Last eine zu große wäre - es müssen daher mindestens zalii gewöhnliche leere Güterwagen dazwischen zu stehen turimen.

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die Gefahr der Taliak-Fabrikat-Äeuer.

II.

Wir sind im vorigen Artikel von der Annahme aus- iqMngcn, daß die Detailgcschäfte, auf die wir cxcmplificirt ckkn, durchaus gut fundirt sind, und daß ihnen die Zahlung =r Nachsteuer keine finanziellen Schwierigkeiten bereitet. Der- Iorliige Handlungen werden zwar eine empfindliche Einbuße eilciöcn, den Rückgang ihres Umsatzes eonstatiren, aber Minerhin werden sie die Krisis überdauern. Wie steht es nun aber mit der weit überwiegenden Mehrheit von De- tailliften, die mit sehr geringem Kapital arbeitet oder gar auf den Credit ihrer Lieferanten angewiesen ist? Der ßtc.it wird bei genügend gewährter Sicherheit die Nach- ieucr 6 auch 9 Monate creditiren, aber eines Tages cr- | ch^iat doch der Zahlungstermin, es hilft kein Ach und 1 Wd)i, das baare Geld muß der Zollbehörde hingezählt wer- I fei. Ohne Zweifel werden sehr viele Händler zu einem traten Mittel greifen und ihre Lieferanten bitten, ihnen * ben Betrag der Nachsteuer, über den sie nicht verfügen, vor-uschießen. Der Fabrikant wird es sich zweimal über- Jtqcii, ob er den Wunsch seines Clienten erfüllt. Einmal |i tt bei der neuen Lage selbst eines weitaus vermehrten Geschäftskapitals bedürftig, dann wird er sich sehr hüten, aus so geradezu leichtsinnige Weise sein ohnehin großes Wicp zu vermehren. Was geschieht nun? Der Staat herlringt fein Geld, kennt keine Rücksicht und wird natur- acvriß auf die vorräthigeu Maaren Beschlag legen. Jn- Icsst n rücken auch die Berfalltermiue für bie bezogenen Wilireuposten näher. Bei dem verschlechterten Geschäfts- fliinjie ist an Befriedigung der Gläubiger nicht zu denken. Ile Fabrikanten werden sich vielleicht zu einem Moratorium »crsl chen, aber da alles in der Welt seine Grenzen hat, so iirb sehr bald die Stunde erscheinen, wo der Lieferant [em Geld haben und der Gerichtsvollzieher dem Detaillisten ms Haus kommen muß. Eine Unzahl Existenzen, die seit- scr von dem Vertrauen der Tabak-Großindustriellen ge- ftltcm wurde, wird vernichtet und ihr und ihrer Familien Mim mit Eintritt der neuen Aera besiegelt.

Wir kehren zum Detaillisten zurück, der in der Crcdit- jiiln seines Lieferanten mitgut bis fein" bezeichnet ist. «Seine Vorrüthe werden naturgemäß einmal zur Neige «hm und er wird darauf Bedacht nehmen müssen, sie aufs Seite zu ergänzen. Sein Hauptabsatzgebiet bewegt sich in W ä: und 6-Pfennig-Cigarre. Die 5-Pfennig-Cigarre, die WihLr mit 36 bis 40 Mark bezogen wurde, kostet jetzt 46 fe 5)0 Mark, die 45-Mark-Cigarre erhöht sich auf 55 Mark. 3er Händler kann gar nicht daran denken, diese Preise anullegcii, dafern er mit einigermaßen ersprießlichem Nutzen i Merten will. Mißmuthig wird er das erste-, vielleicht auch Ls xweitemal den Reisenden abweisen, der ihm seine Maaren

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Marken. Er kommt verstimmt wieder, wählt sich eine zweite Sorte aus, das drittemal bleibt er ganz weg und sagt sich sehr richtig:Ehe ich solches Kraut rauchen soll, verzichte ich lieber ganz auf den Genuß." Selbstverständlich macht der Händler den Vorschlag, doch mit einer theureren Cigarre die Probe zu machen. Hin und wieder mag das gelingen, aber die Majorität der Raucher, die nach ihren Verhältnissen gewohnt ist, 5- und 6'Pfennig-Cigarren zu consumiren, läßt sich schlechterdings eine höhere Preislage nicht aufzwiiigen, und wenn auch das Jahr über aus dem Laden des Händlers einige Mille theucrere Cigarren mehr abgeholt werden, so wird doch der Verbrauch derjenigen Sorten, bie bislang für bie Lebensfähigkeit bes Geschäftes maßgebend waren, in so erschreckender Meise zurückgehen, daß von einem lucrativen Cigarrenabsatz fortan nicht mehr die Rede sein kann und die bittere Noth- wendigkeit an den Händler herantritt, über kurz oder laug sein Geschäft aufzugeben.

(Gin dritter Artikel folgt.)

Uitberfttätf - Kad>rid?tcti.

Aus Heidelberg meldet man der N. B. L.: Nachdem die naturwissenschaftliche Facultät der hiesigen Universität weibliche Studenten zum Besuch der Vorlesungen zugelassen hat, ist nunmehr auch, wie wir hören, in der philosophischen Facultät ein Beschluß zu Stande gekommen, daß kein principielles Hinderniß bestehe, weibliche Studenten zu der Doctorpromotion zuzulassen. Die Dame, welche die Entscheidung dieser principiellen Frage veranlaßt hat und zum Doctorexamen zugelassen werden soll, ist eine Tochter des berühmten Juristen Windscheid.

Schiffsnach richten.

(Mitgethetlt durch den Agenten des Norddeutschen Lloydes, Herrn Carl Loos in Gießen.)

Bremen, 9. Novbr. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Lahn, Capitän H. Hellmers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 31. October von Bremen und am 1. November von Southampton abgegangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Hamburg-Amerikanische Packetfabrt Actien-Gesellschaft.

DampferWandrahm" ist am 6. November. 10 Uhr Morgens, von ^tewyork nach Hamburg abgegangen. PostdampferCheruskia", von Hamburg nach Westindien unterwegs, hat am 6. Btovember, 8 Uhr Abends, von Havre die Reise nach St. Thomas fortgesetzt. DampferGrimm", ist am 6. November, 11 Uhr Nachts, von Montreal in Hamburg angekommen. DampferBohemia", von Stettin nach Newyork bestimmt, ist am 6. November, 8 Uhr Abends, von Christiansand abgegangen. PostdampserScandia" ist am 7. Bkovember, 3 Uhr Nachmittags, von Baltimore in Hamburg angekommen. PostdampserFlandria" ist am 6. November von Bremen via Havre in St. Thomas angekommen.

dteratur und KttnfL

Einen Inhalt zu bringen, der mit Allem und in seiner ganzen Ausdehnung Jedermann befriedigt, ist für jede Zeitschrift, vornehmlich aber für ein Familienblalt so ziemlich ein Ding der Unmöglichkeit. Denn hier sprechen gar häufig Neigungen und Sonderwünsche mit, die in dem Rahmen einer Zeitschrift einfach nicht unterzubringen sind. Wenn nun gleichwohl ein solches Blatt mit gesteigertem Ansehen in das zehnte Jahr seines Erscheinens hat treten können, so kann das zweifellos als ein vollgültiger Beweis seiner inneren Güte hingenommen werden. Das hier Gesagte gilt nun im besten Wortsinne von dem illustrirten Familienblalt »Universum^ (Verlag des Universum, Dresden), dessen erste Nummern des neu eröffneten zehnten Jahrganges uns vorliegen und zu dem oben Gesagten aulorisiren. Als Stichprobe für die Reich­haltigkeit des Gebotenen fei hier der Inhalt des letzterschienenen Heftes angeführt, in dem wir u. A. verzeichnet finden:Die Erbin von Helmstede", Roman von Wilhelm Jensen.Das Rauhe Haus in Horn bei Hamburg". Von Harbert Harberts. Mtt Original: illustrationen von H. Haase.A. V. St." Humoreske von Balduin Groller.Gegen die Nervosität", von Dr. Friedrich Dornblüth. Unser Regiment". Ein Reiterbild von Georg Freiherr von Ompieda. Gluck-Gluck", Roman von Karl von Heigel. Biographie von Hermann Gruson.DaS Reiterdenkmal Kaiser Wilhelm I. in Bremen." Dem Gedächtniß Friedrich Friesens". Humoristisches. Rälhsel rc. Dazu eine Auswahl bestechend schöner Illustrationen in Lichtdruck und Holzschnitt. ______________

Jedermann kennt wohl das schmucke Mädchen, welches emsig beschäitigt ist, KalhreinerS KneiPP'Malzkaffee zu mahlen. Eine nicht minder hübsche Schwester dieser Kathremer'schen Köchin scheint es zu sein, welche wir zur Zeit in den meisten Colonial- waarengeschäften mit einem Körbchen auf dem Schooßc finden, wie sie unentgeltlich künstlerisch ausgesührle Bilder anbietet. Die Motive entstammen offenbar der Mappe eines berühmten Malers, der sie gleichzeitig mit erklärenden Inschriften versehen hat. Der Druck der letzteren dürfte aber sehr alten Datums sein, denn er kommt uns etwasräthselhast" vor und wird es gewiß Jrdem eine Freude machen, sich mit der Lösung dieser Inschriften zu befassen. Wir halten es daher für Pflicht, die Aufmerksamkeit der Leser darauf zu lenken und sie zu veranlassen, sich sofort in einem Laden, wo man Kathreiners Kneipp Malzkaffee verkauft, von dem reizenden Mädchen einige Bilder geben zu lassen.

Bei der Redaction eingegangene Bücher rc.:

Bon den letzten Dingen. I. Was wird aus uns nach dem £obe? II. Ist Christi Kommen bevorstehend? Von H. Varley- London. Autoris. deutsche Ueberletzung von Dr. v. Zwrngmann. Gr. 8. Eleg. catt. 1 Mark. Verlag von Carl Meyer (®. Prior) in Hannover.

kirchliche Anzeigen -er Stafct Gietzerr.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

24. Sonntag nach Trinitatis, den 12. November:

Vormittags 9'/r Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Kinderkirche Vormittags 11 Ubr: Pfarrer Schlosser.

Am Sonntag den 19. November: Beichte und heil- Abend­mahl im Abendgottesdienst.

Von nächster Woche an werden jeden Donnerstag Abend 8 Uhr im Turnsaale der neuen Knabenschule (Kirchstraße) Bibel­stunden gehalten werden und zwar jedesmal die eine Woche von dem Pfarrer der Matthäusgemeinde, die andere von dem Pfarrer der Markusgemeinde. Die erste findet statt Donnerstag den 16. No­vember, Abends 8 Uhr-

Die seither in der Kleinkinderschule abgehaltenen Bibel­stunden sollen alsbald nach Einweihung der Johanneskirche wieder ihren Anfang nehmen und zwar im Conftrmandensaale der neuen Kirche; sie werden wie früher an jedem Montag Abend \ 8 Uhr gehalten werden. Pfarrer Dr. Naumann.

Katholische Gemeinde.

Sonntagden 12. Novbr., 25. Sonntag nachPfingstenr

SamStag: Nachmittags um 4*/e Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag: Vormittags von 6Vt Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6'/, Uhr erste hl. Mefle; um 7*/e Uhr Autztbeilung der bl. Communion; um 8 Uhr zweite bl. Mefle; um 9'/, Ubr Hochamt mit Predigt; Abends um 5*/t Ubr Christenlehre; darauf Andacht.

BekauutMachung.

Aufschrift der Postsendungen.

. Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Bostsendungen müflen auf denselben Empfänger und Bestimmungs» Senau bezeichnet sein, bafcjeber Ungewißheit vorgebeugt wird.

Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten:

1. Bei Postsmdungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die WobiiungSangabe stet» an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe biä Bestimmungsorte«, erfolge.

2. Auf dm nach Berlin bestimmten Smdungm ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Postbezirk (0., NO. k.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbe­zeichnung .Berlin" zu vermerkm.

3. Gibt eS mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügm. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postvcrkehr alS maßgebend anzusehen sind, ergibt sich au« demVerzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender SB oft» orte*, das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung feber ReichS-Postanstall bezogen werden kann.

4. Wmn der im Reichs Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanftalt versehen, dessenungeachtet aber nicht al« allgemein bekannt anzunehrnen ist, so empfiehlt es sich, die Lage deS Ort« in der Aufschrift der Sendung noch de« Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungm eignet sich die Angabe deS Staates und bei größeren Staaten de« politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen ((Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) re.), oder von Gebirgen s(Harz), (Riesengebirge) rc.) Nicht minder find zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc.l für den Zweck geeignet.

6. Aus Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen BestimmungSorte noch die j en t g e P o st­au st alt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an ben Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll.

6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten »u rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch daS betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben.

Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Ueberfunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und e« liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendungen hiernach genau onzuserttgen.

Verfälschte schwarze Seide.

Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verloscht bald und hinter­läßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, nament­lich glimmen dieSchußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff er­schwert),und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegen­satz zur ächten Seide nicht träufelt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nickt. Die Geidenfabrik Gl. Henneberg; (f. u. f. Hoflieferant) Zurich versendet gern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke oorto- und zollfrei ins Haus. [8282

5788] Tausendfaches Lob, notariell beftätigt, über Holländ. Tabak von B. Becker in Sees-n a. Harz. 10 Pfd. sco. « Mk. hat d. Exp. d- Bl. eingesehen.

Verlag von J. F. Schreiber In Esslingen bei Stuttgart.

Dr. G. H v Schuberts

M atunjesfhidite der drei D pi pL p mit der Anatomifc des Menschen. 11 vl VILU

2500 Abbildungen auf 205 Farbdrucktaieln und .375 Seiten Text.

Tierreich

III. Abteilung:

Das

42 Tafeln

nit 683 farbigen Abbildungen.

IV. Abteilung. Dor Bau des nenscblichen Körpers.

.0 Tafeln mit 100 Abbildungen.

I. Abteilung:

91 Tafeln

mit 850 farbigen Abbildungen.

IL Abteilung: Das Pflanzenreich

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