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Viel. Es ! Hamburg, 8. Juli. Das erareiieu • ^iff „Rugia", Capitän Leithäuser, ergreifen, | Packeffahrt-Actien-Gesellschaft, ist
und da erreichen wir durch bloße Belehrung nicht viel.
bleibe nichts übrig, als öffentliche Maßregeln zu
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31. Juli 1893 bei dem Gerichte
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wohl nicht verschleppt: eine Einschränkung des Waarenverkehrs sei unnöthig. Auch der Personenverkehr sei nicht zu beschränken, sondern nur eine gewiffe Zeit lang zu überwachen. Reisende Handwerksburschen, Bettler, Auswanderer müssen zwangsweise beobachtet werden, vor Allem auch der Wasserverkehr. Unsere Flußüberwachung werde jetzt in Rußland, Frankreich und Belgien nachgeahmt. Der Redner glaubt, daß unsere bisherigen Maßregeln sich bereits sehr nützlich erwiesen haben. Wenn sämmtliche Staaten gleichmäßig handeln, sei Hoffnung da, daß die Cholera ganz verschwinde.
anzumelden.
Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Glätt- bigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 120 der Concursord- nung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf
Dienstag den 8. August 1893,
Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Ter-
Allen Personen, welche eine zur Concursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Concursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, beni Concursverwalter bis zum 31. Juli 1893 Anzeige zu machen.
Gladenbach, den 8. Juli 1893. Königliches Amtsgericht.
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der Jnfectionsstoff müsse gesucht und vernichtet werden. Durch Maaren in trockenem Zustande werde die Cholera
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Hamburg, 7. Juli. Der Hamburger Doppelschrauben- Schnelldampfer „Augusta Victoria", Capitän Barends, der Hamburg- Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellsckaft, welcher am 30. Juni von Southampton abgegangen, ist am 7. Juli, 10 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen. Reisedauer von Hamburg bis Newyork 8 Tage 2 Stunden 45 Min. Oceanfahrt von Southampton 7 Tage 10 Min., von Queenstown aus gerechnet nur 6 Tage 9 Stunden 10 Min.
Hamburg, 7. Juli. Der Hamburger Dampfer „Stubbenhuk", Capitän Theile, von der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien- Gesellschaft, ist am 6. Juli, 6 Uhr Morgens, von Hamburg und Antwerpen wohlbehaltm in Montreal angekommen.
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?es Angeklagten geirrt hätten, und verwies die Sache zur neuen Verhandlung an das nächste Schwurgericht. Der Staatsanwalt hatte sieben Jahre Zuchthaus beantragt.
» Marseille, 6. Juli. Die Gesundheitsverhält- nisse unserer Stadt sind wesentlich ernstlicher geworden, was übrigens auch amtlich bestätigt wird. Die Gesammtzahl ier Sterbefälle ist auf das Doppelte der normalen Ziffern gestiegen und die ausgegebenen Berichte zeigen für jeden Tag 10—20 Cholera Todesfälle, sowie zahlreiche neue Krankheitsfälle infolge der Hitze und der Unmäßigkeit im Genüsse von Getränken und Früchten an.
* Koch und die Cholera — nochmals zur Beherzigung! Vor Mitgliedern des Abgeordnetenhauses hat Geheimrath Dr. Koch einen Vortrag über die Cholera gehalten. Das Wichtigste darunter sind folgende Miltheilungen, nicht neu, aber gerade jetzt immer wieder zu hören und zu beherzigen: Geheimrath Koch ist überzeugt, daß die Cholerabakterien die e gentliche Ursache der Krankheit seien - die entgegengesetzten Behauptungen treten immer mehr zurück, und selbst Forscher, wie Pettenkofer, scheinen der Ansicht zu sein, daß die Bakterien die Cholera verursachen. Arzneimittel haben gegen die Krankheit bisher wenig Erfolg gehabt. Die Hauptsache ist flute Diät und Sauberkeit. Mau könne in jedem Choleraorte leben, wenn man alles so haben kann, wie es nothwendig iü. Vor Allem nichts essen, was nicht durch Siedhitze desinficiert ist. Die Cholera ist so recht eine Krankheit der Armen,
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Bekanntmachung.
Damit die zum weiteren Ausbau der Stadt-Fernsprecheinrich- tung in Gießen erforderlichen Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig in Angriff genommen werden können, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen bezw. Geschäftsräume re. im Laufe dieses Jahres mit der vorbezeichneten Stadt-Fernsprecheinrichtung verbinden lassen wollen, ersucht, ihre Anmeldungen recht bald, spätestens bis zum 1. August d. I. an das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden. Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen Anmeldungen kann die Herstellung der Anschlüsse für den zweiten Bauabschnitt des laufenden Jahres in Aussicht gestellt werden. Verspätet angemeldete Anschlüsse können erst im I. Bauabschnitt des nächsten Jahres zur Ausführung gelangen.
Darmstadt, den 3. Juli 1893.
Der Kaiserliche Oberpostdirector.
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öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 10. Juli 1893.
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Ausübung des Zagdrechts in der Gemarkung Münchholzhausen wird hierdurch nochmals gegen schriftliche Gebote, die verschlossen und mit bezüglicher Aufschrift versehen bis den 15. d. Nt. einschließlich hier eingegangen sein müssen, ausgeboten. Bedingungen wie am 1. d. M. können auch während der Amlsstunden eingesehen werden.
Groß-Rechtenbach, 7. Juli 1893. Das Bürgermeister-Amt. 6109
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Die Lieferung von ca. 150 cbm Kies auf der Straße Gießen--Frankfurt, Abtheilung 68—74 (bei Butzbach) soll auf dem Wege öffentlichen Angebots vergeben werden.
Die Bedingungen sind bei unterzeichneter Stelle einzusehen, woselbst auch die Angebote mit Proben des zur Lieferung bestimmten Kieses bis Samstag den 22. Juli d. I., Vormittags 10 Uhr, rinzureichen sind.
Gießen, den 8. Juli 1893. Großh. Kreisbauamt Gießen.
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Ansprache des Psarrer! Lehrer in der dortigen lelcher aus seinen eigenen d der Lage der Evangr- t diesen Ansuchen trug rers Schneider ein aus Vereine zusammengesetzter erlandslieder vor. Zum »eissenbach den Sängern, dberg, welche bem herein Das unter fo vielfachen ewiß von Segen für die
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