Ausgabe 
10.12.1893 Erstes Blatt
 
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wie vorher bezahlt worden war, notirte schließlich infolge , überwiegenden Angebotes wieder niedriger, bei ebenfalls nur mäßigen Umsätzen. Angesichts der herannahenden Festtage steht der Eintritt einer lebhafteren Lenden; im Getreidege­schäft wohl auch kaum zu erwarten, auch dürfte die mit Sicherheit zu gewärtigende Genehmigung der neuen Handele« Verträge, speciell aber des Vertrages mit Rumänien, Seitens des Reichstages, schwerlich auffrischend auf die laue Haltung des Marktes emwirken. An der Berliner Productenbörse notirren: Weizen per 1000 Kilogramm mit 137148 Mk., Roggen mit 123-129 Mk., Hafer mit 147182 Mk., Gerste mit 118185 Mk.

Bermuthshain. 6. Decernber. Der Landwirth Heinrich Alt in dem benachbarten Herchenhain schlachtete heme ein Schwein, welches das ansehnliche Gewicht von 448 Pfund hatte.

In Herchenhain sand am 6. d. MtS. eine christlich­sociale Versammlung statt, wobei als Redner der Redacteur der ZeitungDaS Volk" auS Berlin auftrat und reichen Beifall fand. Viele Personen traten als Mitglied der christlich­socialen Partei bei.

Herbstei». 7. Decernber. Dem Posttllon Andreas Ruhl der hiesigen Postsuhrstation ist in Anerkennung seiner guten Dienstflihrung und seiner Fertigkeit im Blasen deS Posthorns von der Kaiserlichen Oberpostdirection in Darmstadt ein Ehren- Posthorn verliehen worden.

AuS dem Kreise AlSfeld. 8. Decernber. Das Großh. Kreisamt bringt zur Kenntniß der Interessenten, daß auch für diesen Winter die Veranstaltung von Polizeijagden zur Verminderung des Schwarzwildes von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz angeordnet worden ist. Die Leitung dieser Jagden ist Großh. Oberförster Ruths zu Maulbach übertragen worden. Die Jagd wird auSgeübt, ohne Rücksicht auf die Grenzen der einzelnen Jagdreviere. Der Erlös deS erlegten Schwarzwildes wird nach Abzug der Kosten der betr. Jagd an den Jagdberechtigten abgeliefert.

§ Vom Vogelsberg, 8. Decernber. Für den Landwirth ist gegenwärtig die Zeit deS häuslichen Schlachtens gekommen. Rindvieh wird eben in größerem Maße ge­schlachtet, als in anderen Jahrgängen, da jeder Landwirth seinen Viehbestand auf den unbedingt noihwendigen Stand reducirt. Das Schlachten der Schweine für den Hausbedarf zeigt, daß die Mast eine besonders gute gewesen. Die geschlachteten Schweine wiegen allgemein Uber Erwarten schwer. Diese gute Mast liegt an der reichlichen Fütterung von Frucht. Da letztere so tief im Preise steht, wird sie viel häufiger zur Verfütterung gebraucht, als sonst. Die Preise für die fetten Schweine sind wieder etwas zurückgegangen, von 45 Pfg. pro Pfund Lebendgewicht auf 43 und 44 Pfennig.

Mainz. 7. December. Am 15. Decernber findet hier die Conferenz der Kreisschulinspectoren des Groß- herzogthumS statt. Bet dieser Gelegenheit werden die Herren eine Besichtigung der Schule für geistig zurückgebliebene, aber noch bildungsfähige Kinder vornehmen, außerdem in den Hauptelementarfächern, im Rechnen, Schreiben und Turnen in verschiedenen Klassen Prüfungen vornehmen.

* Wermertshausen, 8. December. Am Mittwoch den 29. November, Mittags 12 Uhr, ging der Lehrer F. TruS- heirn von Wermertshausen, Kreis Marburg, von zu Hause weg, um seinen Sohn in Kirchhain zu besuchen und von dort später nach Marburg zu seinen Verwandten zu reisen. Trotzdem derselbe gegen 4 Uhr Nachmittags gesund und wohl durch RoSdorf, dem letzten Dorfe, das er zu passiren hatte, ge« gangen ist, so ist er weder in Kirchhain noch in Marburg bei seinen Verwandten angekommen und es läßt sich vermuthen, daß ihm ein Unfall zugestoßen ist. Diejenigen, welche den allgemein beliebten und geachteten Mann etwa von Mittwoch den 29. November ab noch gesehen haben sollten, werden gewiß nicht versäumen, den Angehörigen davon Nachricht zu geben.

* Berlin. 8. December. Der von der Wiener Polizei gesuchte flüchtige BankgeschäftSinhaber Lejeune wurde heute Nachmittag hier verhaftet.

* Wien, 8. December. Der bekannte Pianist August Stradal, ein Schüler LiSzt'S, wurde wahnsinnig und mußte inS Irrenhaus gebracht werden.

* Eine 80jährtge Frau in Stottoff bei Lübbenau hatte Ihren Mann, mit dem sie die lange Reihe ihrer Ehejahre friedlich und still verlebt hatte, durch den Tod verloren. Die Leiche, schon im Sarge gebettet, stand im Zimmer aufgebahrt. Am Abend vor dem Begräbnißtage sang nach der Sitte des Ortes der Lehrer mit den Schulkindern vor dem Trauerhause ein Todtenlied. Während deS Singens schlief das alte Mütterchen auf ihrem Stuhl, den Kopf auf das Bett gelegt, ein. Als man nach einigen Minuten näher nach ihr sah, sand man, daß sie ihren Äthern still auSgehaucht hatte und ihrem Gatten in den Tod gefolgt war.

Loudon, 8. December. Seit gestern Nacht wllthet wiederum heftiger Sturm, besonders in Irland und Schottland. ES sind bereits verschiedene Strandungen ge meldet worden.

Etwa« vom Berliner Banfchwiadel. Die Ankündigung, daß als Nachwirkungen des hannoverschen Spieler- Prozesses Prozeffe gegen Berliner Geld- und Sachwucherer in Aussicht stehen, scheint namentlich bei allen Leuten, die dem Bauschwindel gegenüber machtlos dastehen, belle Freude hcrvorgerufen zu haben. Ein seit Kurzem in Berlin erscheinendes OrganDer Mittelstand" begrüßt die Tharsache mit einem Jubel-Artikel, in welchem auSgesührt wird, daß der hannoversche Spielerprozeß zu dem Berliner Bauschwindel und Bauwucher im Verhältniß der Mücke zum Elefanten steht. Wie die Sachen bei dem Bauschwindel gemacht werden, erzählt da-

genannte Organ in folgendem drastischen Beispiel. Ein Zimmermann L. in Berlin wurde Bauunternehmer und baute in einer Straße Moabits fünf palastartige Gebäude. Der Mann ist schließlich in EoncurS gekommen. Vier der von ihm erbauten Häuser hatte er durchschnittlich mit 25000 Mk. Verdienst verkauft, daS fünfte Gebäude ist subhastirt worden, war jedoch bis zum Dollwerth mit Hypotheken belastet. Der Unternehmer hotte also 100000 Mk. v-rdient, und trotzdem waren bei dem Concurse ca. 360000 Mk. Handwerker­und Lieferantenforderungen vorhanden. Der EoncurS dauert bereits über/» Jahr, und noch weiß Nieman) von den Handwerkern, wie die Sachen stehen. Die Frau deS L-, welche früher mittelloses Dienstmädchen war und jetzt mit ihrem Ehemann eine höchst elegant eingerichtete Wohnung bewohnt, hat den Gläubigern 15 Proc. angeboten und baut inzwischen wieder ein palastartiges HauS. Sie soll 60 000 Mk. auf diese Baustelle angezahlt haben. ES ist begreiflich, daß sich die Bauhandwerker darüber den Kopf zerbrechen, wo daS Geld herkommt, und wo das Geld für Handwerkerforderungen geblieben ist.

Der Pferde- und Rinderbestand in den wichtigsten Culturländer«.

Für jeden Landwirth und Viehzüchter ist eS ungemein intereffant und lehrreich, den Viehbestand der verschiedenen Culturländer zu kennen, denn daraus laffen sich ohne Zweifel die werthvollsten Schlüffe für den Werth und die Bedeutung der Viehzucht und das Zahlenverhältniß der Zuchtthiere ziehen. Bei einer solchen statistischen Zusammenstellung muß allerdings auch vorausgeschickt werden, daß derselben die Zählungen der Jahre 1892 und 1891 zu Grunde liegen, also inzwischen, zumal in Folge der Futternoth, was wir in Deutschland durch die bevorstehende Viehzählung näher erfahren werden, auch manches verändert werden kann. Im Großen und Ganzen dürfte aber folgendes Zahlenverhältniß für den Pferde- und Rinderbestand der wichtigsten Culturländer richtig sein. Hervorgehoben muß da werden, daß bezüglich deS Pferde« und Rinderbestandes Deutschland verhältnißmäßig einen sehr hohen Besitz aufweist, zumal wenn man die 'vorzüglichen Raffen und die meist gute Qualität der im deutschen Reiche ge­haltenen Rinder und Pferde in Betracht zieht. Der Pferde­bestand stellt sich im Deutschen Reiche nach der letzten Zählung auf 3 817 939 Stück- von europäischen Staaten übertrifft nur Rußland (21 122 204) diesen Bestand allerdings in einer sehr erheblichen Weise, von den außereuropäischen Staaten nur die Vereinigten Staaten von Nord Amerika (16 206 802) und die argentinische Republik (4262 917). Ueber eine Million steigt die Pferdezahl außerdem in folgenden Staaten: Oesterreich - Ungarn (3 297 056), Frankreich (2 883 460), Großbritannien (2067 549), Japan (1546368), Canada (1226 295), Asiatisches Rußland (1070 000) und Britisch- Indien (1 050 655); über eine halbe Million Pferde weifen sodann nur Italien (720000), Uruguay (590000) und Rumänien (500291) auf, zwischen hundert und fünfhundert Taufend: Schweden (487 429), Neu Süd-Wales (459 755), Victoria (459 343), Queensland (399 364), Venezuela (387 650), Dänemark (375 533), Spanien (310 275), Nieder­lande (276 245), Belgien (271 974).

Bezüglich des Rindviehbestandes nimmt baß Deutsche Reich im Allgemeinen namentlich nach den berechneten Verhältniß« zahlen keine so günstige Stellung ein, wie bezüglich deS Pferdebestandes, doch wird Deutschlands 17 496 696 Stück ausmachender Bestand nur von Britisch - Indien mit 52 701 299 Stück, den Vereinigten Staaten mit 52 378283, Rußland mit 28 889167 und Argentinien mit 21963 930 überragt. Erwägt man aber dabei, daß Deutschland viel beffere Raffen und Qualitäten in feiner Rinderzucht besitzt als Nordamerika, Indien, Rußland und Argentinien, so nimmt Deutschland bezüglich seines Rinderbestandes offenbar doch noch mit den ersten Rang ein. Nach Deutschland kommen bezüglich der Anzahl der Rinder: Brasilien mit 17 000 000 Stück, Oesterreich Ungarn mit 14 116 134 Stück, Frankreich mit 13 661533 Stück, Großbritannien mit 11518 417 Stück, Venezuela mit 8 476 300 Stück, Uruguay mit 8 338 600 Stück, Queensland mit 6 192 759 Stück, Italien mit 5 000000 Stück, Canada mit 4 097 915 Stück, Schweden mit 2 399 491 Stück, Rumänien mit 2284421 Stück, Neu Süd Wales mit 2046 347 Stück, Victoria mit 1813159 Stück, Niederlande mit 1 490148 Stück, Spanien mit 1 460 253 Siück, Dänemark mit 1459 527 Stück, Belgien mit 1 382815 Stück, Schweiz mit 1215238 Stück, Serbien mit 1 145 600 Stück, Japan mit 1044 976 und Norwegen mit 1004 191 Stück.

Schifs-nachrichten.

Der Postdampfer .Nooidland" derRed Star Line" in Ant- roerptn ist laut Telegramm am 7. December wohlbehalten in New­port angekommen.

verkehr, nnd volkswirlhschafi.

itttn# 9. December. Marktbericht. Hui dem heutigen Wochemnarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1.051,20, Hühnereier per Stück 78 A. 2 Stück A, »äse pr. St. 5-8 A, Jt8fcmaöe pr. St. 8 A, Erbsen vr. Liter 18 A, Linsen pr. Liter 30 A, tauben pr. Paar X 0,600,70, Hühner pr- Stück X 1,001,10, Hühner pr. St- X 0,70-1,00, Enten pr. 6t- X 1,60 bis 2.00, Ochsensteisch pr. Psd 6268 A Kuh» und Rindsteisch pr. Pfd. 5056 A, Schweine­fleisch pr. Pfd. 60-70 A, «albfletsch pr. Pfd. 50-56 A, Hammel­fleisch pr. Pfd. 4060 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,50-4,00 X, Weißkraut pr Stück 4 -10 A .Hnntbdr pr- Lenin er 7,00 8,00 X, Milch pr. Liter 16- 20 A, Gänse pr. Pfd. 46-54 A-

Die Aufbewahrung frischer Blumen in Eis kann gegenwärtig alB vollkommen gelungen bezeichnet werden, nachdem au» 'Neu-Seeland eine neue Sendung von Blumen, dtrect in Ei»- blöcken cingesroren, in tadellosem Zustande nach London gelangt ist. Auch die Conservirung von Obst zwischen Ci» hat einen bedeutenden Erfolg zu verzeichnen, da e» bl» heute noch bei einigen großen deutschen Odstzüchtern gute» Sommerobst au» dem vorigen Jadre Siebt, tz» ist somit ein weiterer Schritt erreicht, den Unterichied er Jahreszeiten für die Erzeugung gärtnerischer Producle immer mehr aufzuhebm und so der unter viel günstigeren klimatischen

Bedingungen arbeitenden ausländischen Eoncurrenz wirksam zu begegnen. _____________

V»» Salzschlirf. Mit Eintritt der kälteren Jahreszeit haben besonder» bk Rheumatismus- und »tchttrauten unta dem Einfluß der Witterung zu leiden. 'Nicht minder steigern stch die Krankheiten de» Derdauunqtzapparates, wie SUeetu und Tarrn» calarrh, Leberleibe«, Ritte«» und vlafeueutzAub«»«, HLmorrhotdea, Verflopfunch :c. Alle diese Krankheiten beruhen am Störungen des Stoffwechsel», welche bei längerem Bestehen die Blldung der sog. Harnsäuren Salze im Blut und im Körper dervor- rufen und damit Harrrgries, Miere«-, Blase«, und G»lle«ftei«, Gicht und »heumattsmus verursachen.

Hl» eiurig wirksame» Mittel, den Stoffwechsel neu zu beleben, zu reguliren und damit die genannten Leiden zu beseitigen, gelten die alkalischen, natürlichen Mineralwässer, besonder» aber diejenigen, welche in Folge ihrer chemischen Zusammensetzung und ihre» GehaU» an Lithium die Fädigkeit besitzen, die erwähnten Harnsäuren Salze wieder auszulösen und auSzufcheiden

Unter allen, diese Eigenschaften besitzenden Mineralquellen nimmt nun der hiesige vonifaciusbruune« den erste« Rang ein und wird deshalb auch von allen ärztlichen Autoritäten und medi» cinischen Lehrbüchern deS In- und Auelandes gegen jene Krankheiteu in erster Linie empfohlen. Der Versandt bet Salzichlirser Boni« faciuSbrunnen» erfolgt durch die Minnalwasierhandlungm und Apotheken, sowie durch die hiesige Brunnenverwaitung, von welcher auch Analyse und Gebrauchsanweisung kostenfrei verschickt werden.

Citeratur unb ICnnft

Z. 2hn Verlage von Arnold Bergsträßer in Darmstadt ist noch kurz vor dem Weihnachtsfeste eine kritische GesammtauSgabe der dramatischen Werke »r«st Elias Miebergalls erschienen, die der junge hessische Schriftsteller, Georg Fuch» in Darmstadt, be­sorgt hat. Eine brauchbare Ausgabe der Werke de» genialen Darm­städter DialectdichterS hat schon längst gefehlt und ihr Erscheinen wird darum wohl in allen Kreisen mit großer Freude begrüßt werben. Vor allem bescheert unfl der Herausgeber endlich einmal eine um­fassende und reichhaltige Biographie de» unglücklichen Dichter» und gerade daS Gießener Publikum dürfte in dem die Gießener 6tubUn zeit NiebergallS behandelnden Abschnitt recht viel JnteresianteS und bi» jetzt noch Unbekannte» finden. In Gießen ist ja de» Dichter» Erstlingsarbeit, die köstliche PosieDer tolle Hund" oder .De» Burschen Heimkehr" entstanden, sie wurde gleich nach der Vollendung im Jahre 1839 auf der Kneipe de» damaligen Corp»Palalia von dem Derfaffer unter faulem Beifall der Hörer voraetragen Der weit über die Grenzen de» Hessenlande» hinaus berühmt ge­wordeneDatterich" entstand 1840 in Darmstadt, e» ist eine Dialect« dichtung, die an poetischem Werihe den Werken Fntz Reuter» mindestens ebenbürtig ist. Außer den Neudrucken dieser beiden Stücke und der trefflichen Biographie, enthält die FuchS'sche AuSaabe noch einen sprachlich-sachlichen Kommentar, der nicht nur über dem nicht in Darmstadt Geborenen unverständliche Dialectbezeichnungm, sondern auch über die in dm Stücken genanntm Oertlichkeiten und Personen erwünschten Aufschluß giebt. Verlagsbuchhandlung und Herausgeber können auf ihre Musterleistung wahrlich stolz sein, wir sind überzeugt, daß da» billige Büchlein, da» gebunden nur 3 Mk. kostet, gewiß auf vielen Weihnacht;tischen prunken wird, und daß der erftm Auflage noch recht viele folgen werden. Gilt e» doch einem lang oerkanntm hefstfchen Dichter mdlich die gebührende Anerkennung zu Thell werden zu laffm, die ihm in reichstem Maße gebührt.

Iugend-Sarienlaube. (Berlar der Kinder-Gartenlaube in Nürnberg. Vierteljährlich 1 Mk.) Heft 10 Band IV, 1893, bietet deS Schönen viel. Die ErzählungenTrotzköpfchmS Groß- thaten", Erlebnisse eine« Knaben in dem Kriege 187071: di- spannende PenstonSgeschichteJvonne" "* *- " die prächtige, ergreifend* zeigen so recht, wie seht vcun*en

Jugend den besten, unte Lesestoff zu geben,

und hat, unserer Ansicht .-ui Zweck mit dem Dargebotmm vollkommen erreicht. ES finb Erzählungen, welche unserer Jugend gefallen müfien, und die GedichteFritz und sein Mop»", wieEin abenteuer" sind gut Außerdem Räthsel mancher Art, Briefkasten ec. - Für 1 Mk. vierteljährlich sicher viel gute Unterhaltung.

MrsOZM- aus btti Stanöe>ami99«^ifta<M

»er Stadl «Ufte«.

«afgebote.

December. 4. Wilhelm Möhl, Kaufmann dahier, mit der Wittwe b<» Heinrich August Bichmann zu Frankenberg. 5. Karl Becker, Taglöhner dahier, mit Marta Becker zu Burg-Gemünden. 7. Ludwig Rodert Jung, M.tzger dahier, mit Margarethe Jmmelt zu Freiensem. 7. Martin Friedrich, Gerber dahier, mit Katharine Honig hierseldst.

Gheschlietzungeu.

D cember . 6. Carl Emil Christian Orbig, HilfSheizer bei den Oberhesstschen Eisenbahnen dahier, mit Christiane Luise Klifimüller bterfelbft. 6. Friedrich Julius Jesöke, Fuhrmann dahier, mit Emma Keil hierseldst. 6. Georg Josef Kächelem, Buchhalter zu Würzburg, mit Wilhelmine Maria Philippine Emilie Rinn hierseldst. 8. Friedrich Wilhelm Niemeier, Kaufmann iu Wickrath, mit Wilhelmine Sophie Louise Krämer hierseldst. 8. WUHelm Adolf Schneller, Dachdecker dahier, mit Elisa Erb hierseldst.

vebore««.

November: 25. Dem Tapezier Johann Anacker ein Sohn. 29. Dem Installateur Karl Schonard eine Tochter, Elsa Pauline. December: 3. Dem Brauereibefitzer Eduard Röhrle eine Lachter. 4. Dem Premier-Lieutenant Earl Hoo» eine Tochter. 4. Dem Asie- curanz Beamten Louis Althoff ein Sohn. 5 Dem Taglöhner Wilhelm Lesch eine Tochter, Anna Luise Katharine.

December. 3. Gustav Karl Hermann Wilhelm Gühiholtz, 33 Jahre alt, Restaurateur dahier. 4. Johanna Posse, geb. Befort, 62 Jahre alt, Wittwe von Bahnarbeiter Karl Posie dahier. 5. Karolioe Schäfer, 2 Jahre alt, Tochter von Taglöhner Heinrich Schäfer III. zu Daubringen. 6 Comad Anton Fangmann, 51 Jahre alt, Kaufmann dahier. 7. Ludwig Luh, 54 Jahre all, Maurer von Lützellinden.

Au»zug au» -en Nirchcnbüchern

der Stadt Gießen.

Svaugelische Gemeinde.

Sa traute.

MaithäuSgemetnde.

Dm 6. December. Georg Josef Kächelein, Buchhalter in Würzburg, und Wilhelmine Marie Philippine Emilie Rinn, Tochter de» verstorbmm Stationseinnehmers August Rinn in «ießm.

Marku»gemeinde.

Den 6 December. HilfSheizer Karl Qrbig zu Gieß«. Christiane Klifimüller, Tochter von Schuhmachermeister Phuipp Kliffmüller zu Gießm.

JohanneSgemeinde.

Dm 6. December. Friedrich In tu» Jefchke, Fuhrmann zu Gießm, und Emma Keil zu Gießm.

Getaufte.

MatihäuSgemeinde.

Dm 3. December. Dem Dienftmann Kafpar Eiferbach ei» Sohn, Adolf Marlin Otto, geboren dm 10. Cctobcr.

Denselben. Dem Gefangenwärter Johann Heinrich Köberer ein Sohn, Christoph Wilhelm August, geborm dm 6. November.

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