Deutsche» Reich.
Jagdschloß Wolftgarten, 8. September. D,e Besserung de» Kniegelenkes ist soweit vorgeschritten, daß Seine König- liche Hoheit der Grobherzog seit dem 4. d. M. zeitweise mit entsprechender Unterstützung umhergehen- auch har Aller« hvchstderselbe bereit- verschiedene Ausflüge zu Wagen in die Umgegend unternommen.
Berlin. 8. September. Der Kronprinzvon Italien wird, wie nunmehr bestimmt ist, auch den Stuttgarter Kaiser« tagen beiwohnen. Ursprünglich sollte der Kronprinz Victor Emanuel nur an den Kaisermanövern in Lothringen theil- nehmens« aber schon zu Anfang derselben wurde aus Metz mitgetheilt, daß der italienische Thronfolger den Kaiser auch nach Karlsruhe begleiten werde, und jetzt wird der Prinz von Neapel also auch in Stuttgart zugegen sein. Die Anwesenheit des italienischen Thronerben während der ganzen Dauer der Kaisermanöver in Süddeutschland ist wohl eine deutliche Antwort aus die Angriffe, welche seine Deutschlandsfahrt Seitens der frcmzvfifchen und russischen ChauvinistenblStier erfahren hat!
— Der deutsche Botschafter in Paris, Graf Münster, soll nach einer Meldung des Pariser „Figaro" gesonnen sein, von feinem Posten zu scheiden und überhaupt die diplomatische Laufbahn zu verlassen. Als seinen desig- nirten Nachfolger nennt das Pariser Boulevardblatt den Vertreter Deutschland- am Madrider Hofe, Herrn v. Radowitz. Die Bestätigung dieser „Figaro"-Melbung bleibt abzuwarten- allerdings steht Graf Münster schon im 73. Lebensjahre, er ist aber in jeder Beziehung noch sehr rüstig, auch ist kein Anlaß vorhanden, der seinen angeblich bevorstehenden Rücktritt erklärlich machen würde. WaS Herrn v. Radowitz anbelangt, so war er bekanntlich vor Antritt seiner Madrider Stellung Botschafter in Constantinopel, er wurde hauptsächlich vom goldenen Horn nach Madrid versetzt, um den deutschspanischen Handelsvertrag zu Stande zu bringen, was Herrn v. Radowitz ja auch gelungen ist.
— Die russische Presse fährt, wie dem „B. T." auS Petersburg telegraphirt wird, in ihren Ausfällen gegen Deutschland fort „Italien," so schreibt die „Rowoje Wremja", „Italien hat offenbar Anlaß, sich gegen daS republikanische Frankreich kühl zu verhalten- dennoch ist eS absolut unverständlich, wozu König Humbert da- französische Nationalgesühl durch die Entsendung seines Sohnes zu den deutschen Kaiser- Manövern offen zu beleidigen nöthig hatte. Die italienische Uniform des Prinzen Victor Emanuel sei eine seltsame Dissonanz unter den Uniformen ausschließlich „preußischen Schnitts" im'Gefolge des deutschen Kaisers. Diese Dissonanz könne weder durch die Stimmung des italienischen Volkes, noch durch politische Erwägungen deS italienischen CabinetS erklärt werden. Den demonstrativen, herausfordernden Eharacter der Anwesenheit deS Kronprinzen in Metz abzuschwächen, liege somit kein Grund vor. Der Kronprinz erscheine al- Werkzeug einer directen Beleidigung gegen Frankreich." Die „Nowosti" sagen: Die Manöver seien eher eine politische Demonstration gegen Frankreich und Rußland alS in strategischer Hinsicht bedeutend. „Wir haben eS mit einer Demonstration zu thun, die Frankreich verwirren und reizen soll- am empörendsten an der ganzen Geschichte ist die von der deutschen Preffe erhobene Anklage, die französische Presse bausche die Bedeutung der Manöver allzusehr auf und mache daraus ein Eretgniß von europäischer Bedeutung." Die deutsche Preffe wisse in ihrem Chauvinismus nicht, wie sie Frankreich reizen solle. Bei der Bedeutung der europäischen Presse sei der Chauvinismus der deutschen Preffe eine Gefahr für den Frieden Europas.
Ausland.
— In Toulon herrscht wegen der bevorstehenden Ankunft deS russischen Geschwaders bereits festliche Stimmung.
Braten- und Wurstsorten bestehend, dann wird weiter getanzt bis um 7 oder 8 Uhr, worauf Kaffee gereicht wird. Bon da an wird ein wenig geschlafen- die älteren Personen haben sich zum Theil nach Mitternacht zurückgezogen. Die Jungen gehen gar nicht zu Bette. Während der Nacht werden allerlei Scherze und Späße gemacht, einer der Musikanten ist ein kleiner Hauptschwerenöther, welcher eine Maffe Schnaken und Sputzen vorzubringen weiß. Früher kam e- vor, daß der Braut ein Schuh gestohlen wurde, den die Brautführer auS- lösen mußten. Bei dem TrauungSacte sucht heute noch zuweilen eins der Brautleute dem andern die Fußspitze aus den Schuh zu setzen - wem eS gelingt, der soll — so geht die Sage — in der Ehe die Oberhand behalten. Fast in allen Fällen gelingt e» den Damen, sonst gäbe eS nicht so viele Pantoffelhelden — auch auf dem Lande.
Der zweite Hochzeitstag verläuft ähnlich wie der erste mit Tanzen, Essen und Trinken; die Jungen führen zuweilen einen Mummenschanz oder andere lustige Spiele auf, während die Alten behaglich beisammen sitzen. Die auswärtigen Gäste ziehen meistens am zweiten Tage schon ab. Eine amüsante Scene ist es, wenn die Köchin mit dick verwickelter Hand und wehklagend erscheint, weil sie sich den Arm verbrannt hat, waS aber nur fingirt ist. Es regnet Brandpflafter, d. h. Silberstücke in ihren großen Kochlöffel, so daß sie vergnügt in ihre Küche zurück segelt.
So vergeht der zweite und der dritte Tag- erst wenn unter den Borräthen aufgeräumt ist, verzieht sich der Schwarm der HochzeitSgäste. Richt selten wird am vierten Tage (also am Sonntage) der eigentliche Schluß gemacht. Alle großen Hochzeiten werden auf Donnerstag adgehalten, weil das Wort „Donnerstag" die meisten Buchstaben den übrigen Wochentagen gegenüber enthält und diese zahlreichen Buch« staben sollen eine lange Ehe und ein lange- Leden bedeuten.
Bon allrn Seiten trifft man umfassende Vorbereitungen zu einem glänzenden Empfange der erwarteten russischen Gäste, auch ist vom Stadtrath schon ein bedeutender Eredit für die officiellen Empfangsfeierlichkeiten bewilligt worden. Inzwischen wollen neuere Petersburger Meldungen wissen, der russische Flotteabesuch in Toulon sei wiederum verschoben worden — sollte man aber an der Newa wirklich so grausam fein und die Franzosen noch länger zappeln laffen?
— Der Strike der englischen Bergleute hat fortgesetzt ernste Unruhen im Gefolge. So riesen die strikenden Bergleute am Donnerstag in ChidSwell sehr bedenkliche Ruhestörungen hervor. Die Tumultuanten bewarfen die Polizisten mit Steinen, worauf die Polizisten mit Gewehr und blanker Waffe wiederholt vorgiagen. Es kamen in dem Handgemenge zahlreiche Verwundungen sowohl auf Seiten der Tumultuanten wie auch unter den Polizisten vor. Auch in Heckmorthwike verursachten die strikenden Grubenarbeiter arge Ruhe- störuNgen, sie bewarfen die Polizisten ebenfalls mit Steinen und zerstörten schließlich sogar die Bergwerksgebäude.
— Ueber den Gesundheitszustand des Papstes waren in den letzten Tagen wieder einmal beunruhigende Gerüchte im Umlauf. Dieselben werden inbeffen^on Dati- canischer Seite als vollkommen unbegründet entart, der Papst befinde sich vielmehr sehr wohl, zum Beweise beffen wird darauf hingewiesen, daß er am Donnerstag vier Cardinale und fünf Prälaten empfangen habe.
— In Argentinien geht e- offenbar drunter und drüber. In Tucuman sind neue Unruhen au-gebrochen, weil die Wahl des neuen Gouverneurs von der Centralregierung in BuenoS-AyreS für ungesetzlich erklärt wurde. Die Insurgenten griffen die Kasernen an und bemächtigten sich der Munition.
Neueste
Wolffs telegraphisches (Korrespondenz - Bureau.
Berlin, 8. September. DaS „Armeeverordnungsblatt" veröffentlicht eine CabinetSordre, wonach der Jnspecteur der Feldartillerie in allen seine Person betreffenden Angelegenheiten dem Kaiser unmittelbar unterstellt wird. Alle Eingaben persönlicher Natur über die Offiziere seine- Stabes und der Feldartillerie-Schießschule, sowie Vorschläge über die zur Schießschule zu versetzenden und zur Truppe zurückzuversetzenden Offiziere sind dem Kaiser von dem Jnspecteur unmittelbar Vorzügen.
Berlin, 8. September. Wie der „Reichsanzeiger" bekannt gibt, beauftragte der Kaiser gemäß dem Gesetze vom 17. März 1878 den Staatssekretär des Reichsschatzamtes, PosadowSki, mit der Stellvertretung des Reichskanzlers in den Finanzangelegenheiten deS Reiches.
Köln, 8. September. Der „Köln. VolkSztg." zufolge ist die heute von St. Goar angekommene Frau eines Schiffs- capitänS unter choleraverdächtigen Erscheinungen gestorben.
Hamburg, 8. September. Der von Rotterdam am 5. September hier angekommene englische Dampfer „Gallina" hatte sechs verdächtige Kranke an Bord, die in das Krankenhaus geschafft wurden. Bei einem ergab die ärztliche Untersuchung Cholera- die übrige Mannschaft wurde iu Quarantäne gebracht und daö Schiff deSinfizirt.
München, 8. September. Der deutsche Mathematikertag wählte zu Vorsitzenden die Professoren Weber- Göttingen und FrobeniuS«Berlin. Der nächste Versammlungsort ist noch nicht bestimmt.
Metz, 8. September. Der Kronprinz von Italien hat sich gestern längere Zeit speciell bei der rheinischen Landwehrbrigade aufgehalten und sich eingehend über deren Zusammensetzung insormirt. Bei dteser Gelegenheit unterhielt sich der Kronprinz auch mit einzelnen Offizieren und Mannschaften.
Metz. 8. September. Das heutige Manöver fand bei Cource lles und Pange statt. Daö 8. Corps war durch die 5. bayerische Division verstärkt, während bei dem 16. CorpS eine Cavalleriebivisiou sich anschloß, die sich bisher bei dem 8. Corps befand. General Graf Haeseler com- mandirte daö 16. CorpS. Der Kaiser in der Uniform der Leib-Garde-Husaren führte daS bei diesem CorpS befindliche, auS 12 Regimentern bestehende Cavallerie - CorpS. Der Kronprinz von Italien folgte den Manövern mit großer Aufmerksamkeit. DaS lothringische (16.) CorpS wurde ton einem übermächtigen Feind bedrängt, hatte aber in außerordentlich günstiger Stellung daö linke Nied-User besetzt- in dieser Stellung liegt bad Schloß Urville. Nachdem die Vortruppen daö 16. CorpS über die Nied zurückgedrängt hatten, entwickelte sich auf beiden Seiten Artilleriekampf. DaS 8. CorpS konnte mit seinem rechten Flügel kein Terrain gewinnen, dagegen gelang eS der 5. bayerischen Division, welche den linken Flügel bildete, den Uebergang über die Nied bei Pange zu forcircn. Daö 16. CorpS mußte infolge beffen seinen rechten Flügel zutückziehen. Mittlerweile war au- Metz bie 59. Beigabe angelangt. Nunmehr ging der Kaiser mit bem ganzen Cavallerie-CorpS auf den rechten Flügel des 16. CorpS vor und attakirte in schwierigstem Terrain glänzend die den linken Flügel de» Gegner» bildende bayerische Division. Nach der vollkommen gelungenen Attake wurde da» Gefecht eingestellt. Die Leistungen der Truppen waren trotz der großen Anstrengungen und nach den BiwakS in der letzten Nacht bei Regen ganz ausgezeichnet. Speciell war die Haltung der Landwehrbrigade bei dem 8. CorpS sehr gut. Nach der Kritik befilirte bie bayerische Division vor dem Kaiser. AlSbann rückten bie Truppen ab, theilS nach Metz, theilS nach den Bahnhöfen. In 43 Sonderzügen wirb daS ganze 8. ArmeecorpS und der größte Theil beS 16. innerhalb 24 ©tunben bie Fahrt tn bie Heimath antreten. Bei ben heutigen Manövern stauben nahezu 60 000 Mann im Feuer.
RewHork, 8. September. Nach Melbungen au» Columbia hat bet Gouverneur von Süd-Carolina einen Spezialagenten nach den Inseln von Süd-Carolina gesandt, um bie Wirk
ungen b e S CyclonS zu untersuchen. Dieser Agent be* richtet nun, baß über 20,000 Personen, größtentheilS Neger, durch Hunger, Durst unb Krankheiten bem Tobe nabegebracht worben feien. Der Gouverneur fordert baher in einem Aufruf zur Unterstützung der Nothleidenden auf.
Depeschen de» Bureau ..Herold'.
Berlin, 8. September. Reichskanzler Graf Caprivi begibt sich nach Beendigung der kaifermanöver sofort nach Karlsbad.
Berlin, 8. September. Als demfche Bevollmächtigte für die am 1. October beginnenden zollpo litifchen Unterhandlungen mit Rußland werden genannt: Freiherr v. Thielmann, als preußischer Gesandter in Hamburg, Freiherr v. Lamezan, Generalconsul in Antwerpen, und wirklicher LegationSrath Pritsch, bisher Vortragender Rath im Auswärtigen Amte. Dte russische Regierung ist von der Ernennung dieser Vertreter bereits in Kenntniß gesetzt worden.
Berlin, 8. September. Die Steuerconferenzen im Reichsschatzamt bereiten den Theilnehmem große Schwierigkeiten. Die Sitzungen beginnen täglich früh um 10 Uhr unb endigen erst spät am Nachmittag.
Berlin, 8. September. Die „Voss. Ztg." erfährt, fcaj die Steuerconferenzen sich nicht mit Erwägungen über die Verdoppelung der Brausteuer, sondern nur mit der Wein- und Tabaksteuer besaffen.
Berlin, 8. September. Der „ReichSanzeiger" veröffentlicht einen GouvernementS-Befehl vom 5. September 1893, welcher bestimmt, daß, nachdem das Auftreten der Cholera aaiatica in Berlin amtlich festgestellt worden ist, den nach Berlin abcommandirten Mannschaften auswärtiger Garnisonen eine Cholerazulage von täglich 2V1 Pfennig bis auf Weiteres gezahlt werde.
Berlin, 8. September. Amtlich. Heute wurden abermals zwei an der asiatischen Cholera erkrankte Per- sotten auS dem Krankenhause al» geheilt entlaßen. Die anderen vier Personen gehen ihrer Genesung entgegen.
Berlin, 8. September. Die „Post- versichert, an allen bei der Ausarbeitung deS Gesetzentwurfs der Tabaksteuer in Betracht kommenden Stellen bestehe die Abficht, wenn der Plan der Fabrikatsteuer eine feste Gestalt gewinnen sollte, bie (Sontrolbeftimmungen unter allen Umftänben so einzurichten, baß die Frage der stehenden ff einen Existenzen nicht inS Gedränge kommen, sondern diese nach wie vor frei athmen können.
Berlin, 8. September. Die „Kreuzzeitung" meldet au» Petersburg, infolge des UeberhandnehmenS deS Schmuggels verfügten die Minister der Finanzen unb bekriege- eine sehr bebeutenbe Verstärkung ber Zollwachen an ben Flüssen Weichsel, Niemen und Duna.
Schneidemühl, 8. September. Die btirch baS Brunnenunglück zu Schaben gekommenen Hausbesitzer haben in einer Versammlung beschlossen, ben Kaufmann Semrau nach Berlin zu schicken, um Erkunbigungen einzuziehen, ob nur Schabenersatzklage einen Erfolg erziele.
Schleswig, 8. September. Zur Berfchöncrung beS hiesigen reftaurirten Dornes stiftete bie Kaiserin mehrere Fenster mit prächtigen Glasmalereien.
Paris, 8. September. Gestern Abenb fand bie Bildung eines AuSfchuffeS von über 80 Pariser Zeitungen statt, welcher die Leitung ber Festlichkeiten für ben Besuch ber russischen Mannschasten übernehmen will.
Sofia, 8. September. Durch ein Rundschreiben be» Ministers beS Innern an bie Präfecten wirb bie Auswanderung der bulgarischen Untertanen muselmännischen Glaubens ohne specielle Erlaubniß der Regierung in Zukunft verboten. Dadurch soll die Maffenausammlung türkischer Auswanderer nach den Hafenstädten, welche gesundheit-gefährlich, hintangehalten werden.
Kopenhagen, 8. September. „BerlingSke libenbe* bementirt das Gerücht, baß in biesem Jahre noch eine versuchsweise Mobilisirung ber Armee ober Theile derselben stattfinden solle- e» würben nur die Reservisten auf einer allgemeinen Musterung mit den neuen Bestimmungen für bie Einberufung im Mobilisirung-falle bekannt gemacht werben.
totale# und provinzielles.
Gießen, 9. September 1898.
• • Se. König!. Hoheit der Großherzog kommt am 14. ober 15. bs. MtS. zu längerem Aufenthalt nach Friedberg, wahrscheinlich um bie Nauheimer Bäder zu gebrauchen. Die Großh. Bürgermeisterei Friedberg hat bereit» Anordnungen zur Ausschmückung der Straßen getroffen.
• • Der AnSmarsch des Regiments Kaiser Wilhelm in» Manöver erfolgte heute früh 7 Uhr. Die 7. Compagnie führte bie Fahnen mit sich. Der Marsch de» Regiments geht heute nicht weit, zwei Bataillone komme» nach Wetzlar, zwei Compagnien nach Nauborn, je eine Compagnie nach Münchholzhausen unb Garbenheim.
• • Bogel,derger Hihen Clnd. Der bieSjährige Herbst- auSflug be» Vereins finbcl Sonntag ben 17. September 1898 auf ben Hoher od-kopf statt. Zusammenkunft Mittags 12 Uhr im Slubhauie. Mitglieber unb Freunde beS Verein» nebst Damen sind eingelaben.
Der Getreidemorkt. Im Getreidegeschäft wollen sich noch immer keine Anzeichen eine» Umschwünge« zum Besseren bemerklich machen. In der abgelaufenen Bericht» - Woche wirkten an mehreren Hauptgetreideplätzen namentlich dringliche RealifationSangebote auf ben Handel in Roggen wie in weizen verstauend auf die gefchäftliche Tendenz ein. «uherbem läßt auch die nach wie vor unsichere Lage de« amerikanischen Markte« noch keine deffere Stimmung im einheimischen GetreidegeschSft zum Durchbruch kommen, wenn schon die amerikanischen Getreideberichte in ben letzten Tagen ein wenig günstiger lauteten.


