Paris, 8. Ium. Blättermeldungen zufolge gewährt Rußland für Ermäßigung der Petroleuwzölle Zoll- reductionen auf etwa sechzig Artikel, namentlich Mode- waaren, Kleider, Weine, Wollstoffe und Musikinstrumente.
Belgrad, 8. Juni. Seit dem 3. d. MtS. herrscht hier ununterbrochen Regenwetter. Die Saaten find beschädigt, die Verbindungen theilweise gestört. AuS dem Innern des Landes wird UeberschwemmungSgefahr gemeldet.
Depeschen des Bureau .Herold*.
Berlin, 8. Juni. Der „Reichsanzeiger" führt zu den in freisinnigen Wahlflugblättern ausgestellten Behauptungen bezüglich der Militärvorlage auS, die Differenz zwischen der Forderung der Regierung und dem Zugeständniß der Freisinnigen sei nicht 11000 Mann, sondern 28 000 Rekruten; ferner stellt der „Reichsanzeiger" an Zahlen die jährlichen Einstellungen und die Stärke der deutschen Kriegsmacht gegenwärtig, sowie nach Annahme der Regierungsvorlage richtig.
Berlin, 9. Juni. DaS „Berliner Tageblatt" bringt ein Kabeltelegramm aus Bagamoyo, welches Wolf einer den Victoria Nyanza verlassenden Carawane mitgab, danach war die Expedition Langheld in Umburru anwesend,- der StationSchef von Bukoba, Hermann und die am Nyanza stationirten deutschen Unteroffiziere waren alle wohl. Die Carawane machte die Reise in -der bisher kürzesten Frist von 37 Tagen.
München, 8. Juni. In Anwesenheit der Mitglieder des königlichen HauseS, der Staatsminister, mehrerer Reichsräthe, einer Deputation der städtischen Kollegien, mit den beiden Bürgermeistern an der Spitze, eröffnete heute Mittag PrftH Ludwig die siebente Wanderversammlung des deutschen LandwirthschastsvereinS mit einer Ansprache, in welcher er in großen Zügen die Ziele der deutschen LandwirthschaftSgesellschaft auseinandersetzte. Staatsminister v. Freilitzsch sprach hierauf Namens des Prinzregenten dem Verein seine wärmste Anerkennung aus. ReichSrath Graf Lerchenfeld, welcher viel zum Gelingen beigetragen hat, wünschte, daß in den deutschen Staaten überall die Regierung mit der Landwirthschaft so einig gehe wie in Bayern. Oberbürgermeister Borscht bewillkommnete die Versammlung, dankte für die Wahl Münchens als Ausstellungsort und endete mit einem Hoch auf den deutschen landwirthschaftlichen Verein. Der Vorsitzende deffelben, Aich, dankte für die freundliche und herzliche Aufnahme und brachte ein Hoch auf München und dessen Bürgerschaft auS. Damit war der ofsicielle Eröffnungsact beendet und es begann hierauf die Vorführung der Pferde.
Wien, 8. Juni. Die Ueberschwemmungsnach- richten aus der Bukowina, Ost- und Westgalizien lauten sehr trostlos. In vielen Orten wurden ganze Häusergruppen weggeschwemmt, außerdem wüthen heftige Hagel stürme. Der Landesausschuß beschloß Unterstützungen für die Noth- leidenden.
Paris, 9. Juni. Der Verleger des „Pöre Peinard" deS Socialisten-Blattes wurde wegen Aufreizung zu Mord und Plünderung und wegen Beleidigung der Armee zu sechs Monaten Gefängniß und 1000 Frcs. Buße verurtheilt.
Die Aufbefferung der Geschäftslage in Deutschland.
Die Lage der wirthschaftlichen und geschäftlichen Verhältnisse ist für Deutschlands Industrielle, Kaufleute und Landwirthe und damit im Zusammenhänge stehend für die gesammte Nation in den letzten Jahren eine recht ungünstige gewesen- um so erfreulicher ist eS daher, wenn wir in der gegenwärtigen Zeit sichere Anzeichen erblicken, daß eine Aus- befferung der Geschäftslage in Deutschland stattgefunden hat. Diese Anzeichen entnehmen wir der jüngsten deutschen Handelsbilanz, vom April 1893 verglichen mit dem Ergebnisse des Jahres 1892. Daraus ergibt sich das erfreuliche Resultat, daß das deutsche Reich im April 1893 beinahe eine Million Doppelcentner an Maaren, (zumal an Getreide verhältniß- mäßig noch viel mehr), weniger vom AuSlande eingeführt hat als im April 1892. Dabei fei aber noch besonders
bacher, wohlbestallten Bürgermeister zu DribSdrill und seiner Ehefrau Barbara Elifabetha Nudelbacher, geborenen von Strumm* betS, gewisse früher einmal ärgerlicherweise gepflegte Beziehungen und Relationen zu besagtem Assessor und Gasthaus- besitzerSsohne Ernst Rippenschneider nicht wieder erneuern, sondern sich stets vor Augen halten wird, waS sie ihrem Vater und ihrem Stande schuldig ist. Also merk Dir'S, mit der alten kindischen Liebesgeschichte ist'S auS! Verstanden?"
„Du bist ungerecht, Papa, Du beurtheilst ihn und mich falsch . . ." begann Fränzchen mit leiser, aber fester Stimme.
„Theobald, bedenke doch —" wollte die Mutter der Tochter zu Hilfe kommen.
Aber der gestrenge Gatte und Vater schnitt beiden die Rede ab:
„Nichts da! Keine Auflehnung gegen die Obrigkeit! ES bleibt dabei! Habe übrigens diese meine Meinung dem besagten Mossiö Rippenschnetder junior schon gestern Abend im blauen Storchen, als sich derselbe mit allerlei liebenswürdigen Redensarten bei mir insinuiren wollte, klar und deutlich dargethan. Du aber, Alte, mische Dich nicht in meine Verordnungen, Befehle, Publikationen und Refcrip- Honen."
Damit schob der Herr Bürgermeister rasch daS letzte Stück seiner Frühstücksstulle in den Mund, trank die Taffe leer und verließ mit dröhnenden Schritten das Zimmer, um sich in seine Amtsstube hinab zu begeben, während die beiden Damen in sehr niedergedrückter Stimmung zurückblieben.
(Fortsetzung folgt.)
hervorgehoben, daß sich nicht nur im April, sondern überhaupt seit Beginn des Jahres die Einfuhr fremder Maaren, zumal fremden Getreides, MehleS u. f. w., in Deutschland um mehr als drei Millionen Doppelcentner vermindert hat, also eine ganz gewaltige Geldsumme dem Baterlande erhalten blieb. Am meisten ist dieses günstige Resultat der guten vorjährigen Getreideernte zu verdanken, denn während in Folge der Mißernte im Jahre 1891 vom Anfänge des Jahres 1892 bis 1. Mai 1892 noch gegen 17 Millionen Doppelcentner an Getreide und landwirthschaftlichen Producten nach Deutschland eingeführt worden, sind in den ersten vier Monaten deS neuen Jahres nur 9 Millionen Doppelcentner eingeführt worden. Mehr als im vorigen Jahre wurde dagegen in Deutschland Baumwolle, Wolle, Seide, Hans und Flachs eingeführt, welche Prodncte aber doch zumeist für die Fabriken bezogen wurden, also aus eine Aufbefferung in der Industrie und im Export schließen lassen. Thatsächlich hat sich nun auch der deutsche Ausfuhrhandel bedeutend gehoben, denn im April 1893 sind von Deutschland circa drei Millionen Doppelcentner an Waaren mehr an daS Ausland verkauft worden als im April 1892 und feit 1. Januar 1893 ist die deutsche Ausfuhr sogar über 7 Millionen Doppelcentner gestiegen. Die Geschäftslage in Deutschland hat sich sonach in doppetter Hinsicht gebessert, indem sich die Ausfuhr deutscher Waaren um circa 12 pLt. gehoben, die Einfuhr fremder Waaren aber um 3*/t Procent vermindert hat.
Sitzung der Stadtverordneten
am 8. Juni 1893.
Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi und Grüneberg, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, Emmelius, Flett, Habenicht, Heß, Helfrich, Heyligenstaedt, Homberger, Keller, Löber, Dr. Ploch, Schmall, Simon, Dr. Thaer, Vogt und Wallenfels.
Vor Uebergang zur Tagesordnung macht Herr Oberbürgermeister Gnauth Mittheilung von dem Eingänge einer an die Stadtverordnetenversammlung gerichteten Einladung zu der vom hiesigen Radfahrverein am 17. und 18.Juni veranstalteten Einweihung der Wettfahrbahn.
Die von Frau Eommerzienrath Noll Wittwe nachgesuchte Erlaubniß zur Anlage einer Vorrichtung zum Wasser- schöpfen in der Wieseck wird unter der Bedingung auf Widerruf gegeben, daß durch die geplante Vorrichtung der Wasserlauf nicht gehemmt und eine jährliche Anerkennungsgebühr von 40 Psg. entrichtet wird.
DaS in der Sitzung vom 12. Mai d. I. wegen Nichteinhaltung der Baufluchtlinie beanstandete Baugesuch des Herrn H. Schmall für die Grünbergerstraße lag der heutigen Stadtverordnetenversammlung in veränderter Fassung vor. Danach verpflichtet sich der Gesuchsteller nunmehr, den geplanten Anbau zwischen seinem und dem Schäfer'schen Hause, sofern ihm das Bauen in der alten Baulinie gestattet wird, zu entfernen, falls derselbe durch elementare Ereignisse schwer beschädigt werden würde, event. würde sich der Gesuchsteller mit der Genehmigung zur Errichtung des Anbaues in der neuen Baufluchtlinie begnügen. Es wird aus Antrag der Baudeputation beschlossen, das erste Gesuch nicht zu befürworten, das zweite aus Grund des § 28 deS Ortsbaustatuts zu beanstanden. Die Baudeputation ging bei Stellung ihres Antrags von der Ansicht aus, daß die in dem Gesuch erwähnte Beschädigung durch elementare Ereignisse schwerlich eintreten, somit ein dauernder Mißstand geschaffen werde, anderntheilS habe die Gestattung des Anbaues nach der neuen Baufluchtlinie ästhetische Bedenken, weil zwischen dem Dache desselben und demjenigen des alten HauseS jede orgdnische Verbindung fehle.
DaS ebenfalls der Versammlung bereits vorgelegene, zwecks DiSpensertheilung erneute Gesuch des Herrn Buchhändlers Otto Roth um Erlaubniß zur Errichtung eines zweistöckigen Lagerhauses im Anschluß an ein bereits bestehendes mit Heizvorrichtung versehenes Gebäude wird nicht befürwortet ; die Versammlung beharrt nach Antrag ihrer Deputation aus Ausführung deS geplanten Anbaues in Massivbau, an Stelle des beabsichtigten Fachwerkbaues und sieht in der geltend gemachten rascheren Austrocknung des fragl. Gebäudes, selbst wenn sie von der Feuergefährlichkeit der zum Lagern bestimmten Gegenstände (Bücher und Bilder) absehen würde, keinen Grund, den DispenS zu befürworten.
Herr Heinr. Winn beabsichtigt zwischen dem Leih- gesterner Weg und der Heyligenstaedt'fchen Eisengießerei eine Feldscheuer zu errichten. Es wird die ausnahmsweise Genehmigung befürwortet, weil die Scheuer auf einem außerhalb deS Ortsbauplanes befindlichen Gelandetheil errichtet werden soll, die widerrufliche Genehmigung deshalb, weil man sich sichern will für den Fall, daß bei Einbeziehung deS bezeichneten GeländetheilS in den Ortsbauplan die Scheuer ein Hinderniß bilden sollte.
Nach dem Bericht deS Stadtbauamts werden nach Fertigstellung der Häuser in der verlängerten Garteuftraße die Entwässerungsanlagen deS unteren Thells bis zur Wieseck unzulänglich, weil die Eanalrohre nicht tief genug liegen und eine zu geringe Weite haben. ES wird sonach die Anlage eines neuen Straßensiels behufs Entwässerung aller zwischen Wieseck und Schiffenberger Weg gelegenen Hoftaithen der Gartensttaße beantragt. Veranschlagt ist .diese Anlage, bei welcher Rücksicht aus die Angliederung an eine Schwemm- canalisation genommen ist, zu 4300 Mk. Es werden Plan und Kostenvoranschlag genehmigt und beschlossen, die Frage wegen etwaiger, in dem OttSbaustatut allerdings bisher noch nicht gewahrter Heranziehung der Anlieger zu den Kosten offen zu halten- deS Weiteren soll eine Anerkennungsgebühr für die auf Widerruf erfolgenden Häuseranschlüsse von den Betheiligten erhoben werden.
Bet dem Bau deS Feuerlösch-Geräthe-HauseS auf dem Brand hat sich infolge deS Umstandes, daß mit der Fundamentirung bis zu 3 Meter tiefer gegangen werden muß,
die Frage einer Unterkellerung deS GerächehaufeS ergeben- Wegen der sich an daS GcräthehauS anschließenden Marktlauben wird sich daS Bedürfnis nach Kellerräumen von selbst ergeben und hat deshalb daS Stadtbauamt die Anlage von Kellern mit einem Mehraufwand von ca. 3000 Mk. beantragt. DaS für die Kellerraume nöthige Licht soll diesen durch Anlage von Lichtschächten von der Hofseite auS zugeführt werden. Außerdem ist beantragt worden eine veränderte Fenfter- anordnung für den über den Gerätheraumen befindlichen Saal- dadurch soll letzterer von außen mehr als Saal (Ausstellungsraum) gekennzeichnet werden und eine bessere Belichtung erfahren. Die Versammlung erhebt die gestellten Anträge zum Beschluß.
Nach Mittheilung der Gr. Oberförsterei sind alS Erlös für die im WirthfchaftSplan der städtischen Waldungen für 1894,95 vorgesehenen Holzsällungen Mk. 77 497 gegen 73 575 Mk. vorgesehen, und wird ein durch- schuitilicheL günstigeres Ergebnis auch deshalb in Aussicht gestellt, weil mehr Bau- und Nutzholz als Brennholz gefällt wird; u. A. werden sich 1061 Ebm. Eichenschwellen ergeben. Für Waldculturen sind 2755 Mk., für Wegbauteu 4880 Mk. vorgesehen.
In Betreff der kürzlich an die Gemeinden erlaffenen Bekanntmachung wegen Abgabe von GraS- und Futter- trautem aus den Waldungen hat die Landwinhschaftliche Commission in Rücksicht darauf, daß fpeciell von den Em- wohnern GießenS ein umfassender Gebrauch von dem Entnehmen der bezeichneten Futterartikel nicht gemacht werden wird, beantragt, solche auch an die Bewohner der umliegenden Ort« schäften abzugeben. ES wird beschlossen, an Gr. Oberförsterei diesbezügliche Mittheilung ergehen zu lassen.
Cocalti unb provinzielle».
Gießen. 9. Juni 1893.
** Sitzung des Schwurgerichts der Provinz Cbetbeflew am 7. Ium 1893. Zur Verhandlung kommt die Strafsache gegen Heinrich Döring von Windhausen wegen MemeidS. Die Anklage vertrat der Großh. Staatsanwalt Clement; vertheidigt wurde der Angeklagte von Rechtsanwalt Dr. Fuhr. Als Geschworene wurden auSgeloost die Herren Georg Seum II., Gcmeindecechner Greb, Wilhelm AlthauS, Wilhelm Conrad Görlach, Erich Wasserschleben, Chrtfloph Schwalb VIII.. Heinrich Korell, Heinrich Hofmann VIII., Jacob Wilhelm Bender, August GroS, Johannes Carle II. und Wilhelm Jehner. — Der Schreiner Heinrich Döring von Windhausen steht unter der Anklage, daß er am 7. März 1893 zu Ulrichstein den in der Strafsache gegen Karl Heinrich Römer von Groß-Felda wegen Betrugs an dem Großh. Schöffengerichte Ulrichstein vor seiner Vernehmung al- Zeuge geleisteten Eid wiffentlich durch ein falsches Zeugniß verletzt habe. Wie wir bereits mittheilten, wurde die Verhandlung wegen Ladung weiterer Zeugen vertagt nnd am Donnerstag Nachmittag fortgesetzt. Die Vernehmung von zwei Entlastungszeugen ergab ketn von der gestrigen Beweisaufnahme abweichendes Resultat. Nachdem die Geschworenen (Obmann: Herr Erich Wasserschleben) die vorgelegte auf Meineid gerichtete Schuldfrage verneint, die auf fahrlässigen Falscheid gerichtete Schuldfrage jedoch bejaht hatten, verurthetlt der Gerichtshof den Angeklagten in eine Gefangnißstrafe von neun Monaten unter Abzug von einem Monat Untersuchung- haft.
• • Aus der Garnison. Der Kasernen-Jnspector M o r gen von der hiesigen Garnisons-Verwaltung ist zur GarnisonS- Verwaltung Schöneberg-Lichterfelde, und der Kasernen-Jn- spector, Hauptmann a. D. Schulz von Schöneberg nach Gießen versetzt worden.
♦* Von im Großherzogthum Hessen lebenden Erfindern wurden in letzter Zeit Patente u. A. argemeldet Treppen- roststäbe mit Rippen: Eisenwerk Hirzenhain H.R. BuderuS in Hirzenhain, 3. Januar 1893. Füllschachtofen, zugleich al* gewöhnlicher Ofen benutzbar: Carl BuderuS In Gießen, 18. Juni 1892. — Patent Ettheilungen fanden statt Getriebe- Verriegelung: A. MontanuS junior In Gießen vom 10. Dezember 1892 ab.
♦ ♦ Knnstverein. Wie aus Münchener Blättern zu ersehen, ist der Kunstverein für daS Großherzogthum Hessen neuerdings dem AuSstellungSturnuS des Münchener KunstvereinS beigetreten, der nunmehr elf Theilnehmer mit über 8000 Mark jährlichen Beiträgen zählt.
Postperfonal • Nachrichten. Der Ober • Postafsiftent Roth in Rieder-Wöllstadt ist zum Postverwalter ernannt worden. Angestellt sind: Der Postassistent Heckmann in Gießen und der Postanwärter Weller in Alzey als Post- assistenten. Versetzt sind: Der Poftsccretär Schmidt von Lauterbach (Hessen) nach Bad-Nauheim, die Ober-Postassistenten Schäffer von Langen (Hessen) nach Darmstadt und Beltzer von Trier nach Mainz, der Ober-Telegraphen- assistent Stüber von Kastel (Rhein) nach Mainz, dw Post- afsistenten Bock von Mainz nach Langen (Hessen), S ch m 11t von Hohenstein-Ernstthal und Altvater von Neuß nach Offenbach (Main). Der Ober - Postassiftent Wagner in Bensheim ist in den Ruhestand versetzt worden, der Post- assistent Dister in Darmstadt ist gestorben.
* • Kirchliche Tienstnachrichten. Seine Königliche Hobest der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 24. Mai dem Pfarrer Dr. Richard Weitbrecht zu Mähringen in Württemberg die erste ev. Pfarrstelle zu Wimpfen, DecanB Zwingenberg, zu übertragen.
• • Schuldienst Nachrichten. Am 20. Mal wurde dem Schulamtsaspiranten Wilhelm Schlamp au- WendelShetm die Lehrerftelle an der Gemeindefchule zu Pfaffen-Schwaben- heim, — an demselben Tage wurde dem SchutamtSaspiramen Joh. Heinr. Wagner auS Münster eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Heldenbergen übertragen; an demselben Tage wurde der Schulverwalter an der höheren Mädchenschule zu Alzen Konrad Schneider zum Lehrer an dieser Schule, unter Belassung in der Kategorie derjVolkSschullehrer ernannt.
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