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Mklan weilt seit 7 »" dem Zwecke % d-r„Fmnk- «unst über die Wmn Büaradrr i worden w«, da^ der er seither in ^ung einer Nettel- Deiuche Milans bei menverkehr zwischen gelegenheit dürste in ' beabsichtigt Milan, zutreten.
einem alles irthichaft sollte vor genommen werden, getrossen, das M -er das edle Natz tt seine Schuldigkeit, )N der Sürne rinnt, en neuen Schoppen. 1, dem Fasse einen >en, schickte der Wirth eckte denn auch richtig, atte.
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inchenreuth sand man kohlengas erstickt Mädchen von 26 und ichcr Hilfe gelang es, den zu bringen, doch zusiellen. Die Frau zu Bett ging, i'mtm *«*”li6ra MM»»«» das Leben. Tr M «MlSbmg °i» 8* langt« j“ bet aufregunj * » a±„ trat .°r
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Meister, welcher, wie er erklärte, das Gemälde erst kürzlich auf einer Auction gekauft hatte und es eben zum Vergolder schicken wollte, verlangte 500 Franken für das Bild und erhielt denn auch den Betrag nach kurzem Handeln vom Ctgarrenhändler ausbezahlt. Dieser machte sich dann, sehr vergnügt über das gute Geschäft, auf den Weg nach dem „Hotel de France", wo er zu seiner großen Verblüffung erfuhr, daß dort ein Marquis de Valdor ganz unbekannt sei.
* Ueber den uiederbayerischen Kraftadel äußert sich der Bischof von Paffau, Dr. v. Rumpf, in seinem Fasten-Hirtenbrief folgendermaßen: „Man kann bisweilen den Vorwurf hören, daß bet uns in Niederbayern das Raufen.und Stechen zu Hause sei. Dagegen muß ich meine Diäcesanen in Schutz nehmen. Auch anderwärts wird kaum seltener gerauft und gestochen. Meine Niederbayern sind besser als ihr Ruf."
* „Wer Lohn verdient, der soll ihn erhalten." Unter diesem Motiv hat sich eine Gewehrfabrik in Suhl an viele Blätter mit dem Ansuchen gewandt, Inserate für sie aufzunehmen, die später mit 5pCt. aus dem infolge der Anzeigen erzielten Verkauf von Gewehren gedeckt werden sollen. Auf diesen „verlockenden" Antrag hat nun ein Blatt folgenden Gegenvorschlag an die Fabrik gelangen lassen: Den Verleger habe infolge der Zuschrift der Gewehrfabrik eine unwiderstehliche Lust angewandelt, sich in den Besitz eines Jagdgewehres zu setzen, obgleich er kein Nimrod sei. Die Fabrik möge ihm ein solches sofort zustellen. Der Kaufpreis für die Waffe solle dann in der Weise gedeckt werden, daß aus dem Verkauf eines jeden mit dem Gewehr erlegten Hasen die Waffenfabrik 5p(£t. erhalte, bis die ganze Summe gedeckt sei. Der Verleger hat aber in Bezug auf sein Gegenanerbieten noch keinen „Treffer" gehabt; denn die Fabrik hat sich in ein tiefes Schweigen gehüllt.
* Das seltene Fest der eisernen Hochzeit werden am 13. Februar Anton Petersen und Frau in Nebel auf der Insel Amrum in Schleswig feiern. Eine solche Feier ist seit hundert Jahren dortselbst nicht vorgekommen. Der Jubilar hat, wie ein Hamburger Blatt minheilt, 58 Jahre dem Seemannsberufe obgelegen und während dieser Zeit viele Gefahren überstanden. Er ist 40 Jahre als Lootse thätig gewesen und hat stets ohne Unfall seinen Beruf ausgesührt. Die Ehe war mit elf Kindern gesegnet, wovon sieben am Leben sind. Trotz des hohen Alters ist das Jubelpaar noch rüstig.
' Die Geschichte eines Brautschmucks. Gespendet wurde unser Brautschmuck, wie üblich, am Verlobungstage) die Braut schenkte dem Bräutigam die obligate Busennadel, er verehrte ihr den Brautschmuck, bestehend aus einer Halskette, Ning I und Medaillon. Die Hochzeit kam aber nicht zu Stande, S die Brautleute gingen am Hochzeitstage auseinander und zwar i unter Umständen gar nicht übler Art. Nämlich der S ch w i e g e r- vater eröffnete zwei Stunden vor der Trauung, daß er nicht imStande sei, die ganze versprochene Mitgift zu leisten. Der Bräutigam entfernte sich mit der Erkläruttg, daß er nur dann geholt zu werden wünschte, wenn sich die ganze Mitgift gefunden; die Braut, ein resolutes Fräulein, lief ihm nicht nach, sondern setzte sich mit den Gästen zu der Festtafel (kaltes Büffet, ohne Bräutigam) und bat nm die eine Gratnlation, daß sie solch einem scharfen Rechner noch rechtzeitig entgangen sei. Am folgenden Tage aber gingen die letzten Lösungen in ebenso anmuthiger wie überraschender Weise vor sich. Nämlich der Bräutigam schrieb, er bitte unter den geänderten Verhältnissen um Retournirung des Brautschmucks) der Schwiegervater retournirte einen Versatzschein über den Brautschmuck mit der Erklärung, der Herr werde doch wissen, welche Kosten es einem Hause mache, wenn es einen Bräutigam empfängt) der Bräutigam setzte sich an den Tisch hin und schrieb einen Schreibebrief, worin das Wort „Schmutz" mehrmals unterstrichen vorkam) und als er eben den Brief beendigt hatte, erschien der Juwelier, bei dem er den Schmuck auf Pump entlehnt hatte, und dem er für den brillanten Brautschmuck noch das ganze Geld schuldig war.
* Ein Diebstahl im Großen, wie er selbst in Berlin wohl noch nicht vorgekommen ist, wurde, wie aus einem Anschlag an den Säulen bekannt gegeben wird, am Geburtstage des Kaisers im Hause Nettelbeckstraße 7—8 ausgeführt. Am Abend des genannten Tages ist dort von Dieben eine Wohnung vollständig ausgeräumt worden. Das gesammte Mobiliar eines Speisezimmers, eines Salons und eines Schlafzimmers ist mit Hülse von zwei Möbelwagen entführt worden, ohne daß bisher eine Spur vom Verbleib dieser Sachen zu ermitteln war. Eine Belohnung von 100 Mark wird Dem versprochen, der nachweisen kann, wohin das gestohlene Mobiliar gebracht wurde.
* Auch eine Statistik. Mr. Jefferson Stubborn, ein amerikanischer Redacteur, hat eine Statistik ausgestellt, wonach ihm in den zehn Jahren seiner Redactionsthätlgkeit 14 371 Gedichte, also annähernd vier pro Tag, von poetisch veranlagten Mitbürgern, Lesern und Leserinnen zugingen. Von den vielen Einsendern besangen 6085 die Geliebte resp. den Geliebten, 2212 das theure Vaterland, Freiheit und Unabhängigkeit, 2180 den Lenz, 1593 spirituöse Getränke (meist Wein, aber 57 Einsender feierten auch den Schnaps), die übrigen Gedichte besangen diverse Gegenstände, darunter 31 das Telephon, elf Pears Seife, zwei den Alligatorfang und ein die Schwiegermütter.
* Die verhängnißvolle Null, Vor einiger Zeit starb in Coblenz der Gymnasiast M., Sohn einer wohlhabenden Familie, eines plötzlichen Todes. Die Ursache des Todes lag in dem Versehen des den kranken Gymnasiasten behandelnden Arztes, welcher bei Verordnung einer Arznei auf dem Reeept eine Null zu wenig hinter das Decimalkomma gesetzt hatte. Das schreckliche Bewußtsein, an dem jähen Tod deö jungen Mannes die Schuld zu tragen, hatte zunächst die Folge, daß der Arzt schwermüthig wurde und seine hiesige Praxis aufgab. Nunmehr hat der bedauerliche Fall seine gesetzliche Sühne gefunden, indem die Strafkammer zu Coblenz
den jetzt in Bayern lebenden Arzt wegen fahrlässiger Tödtung zu einer Gesängnißstrase von sechs Wochen verurtheilt hat.
♦ Aus der Kinderwelt. Der kleine Gustav erwacht Abends ob des Nachhausekommens seines Papas in seinem Bettchen, erhebt sich und will mit Gewalt in das Nebenzimmer seiner Eltern, über dessen Nichtöffnen er sich folgendermaßen beklagt: „Mama hat gesagt, Papa habe einen Assen heimgebracht, ich will ihn auch seben und mit ihm spielen,- Papa ist recht böse, daß er mir nicht aufmacht und den Affen für sich allein behalten will."
* Studentenzeit. A.: „Sag' mal, hast Du denn auch früh von 7 bis 8 Uhr die Vorlesung über Botanik belegt?" — B.: „Unsinn! Mitten in der Nacht besuche ich »fein Colleg!"
* Anzeige. „Ich bitte, meiner grau, geb. Ehrlich, nichts zu borgen, sondern nur mir persönlich! Pumper, Agent." ‘ __________________________
Literatur und Aunst.
- „Raturürzlliche Sprechstunden". Zeittchrift für das gesammte Naiurheilversabren. Redigirt von Dr. W. yäusler, Verlag Naturheilverein Nürnberg. Jeden Monat erscheint ein Heft, 32 Seiten stark. Preis per Jahrgang 3 Mark. Heft 1, 2. Jahrgang. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Unfehlbarkeit und Fühlbarkeit in der Naturheilkunde. Von Spohr, Oberst a. D. — Zum Schutze der Frau. — Krankheit und naturgemäße Heilung. Von Dr. A. Brecher, Leipzig. — Die Zuckerkrankbeit. Von Dr. Herzberg - Augsburg. — Jmpt- schädtgungen. Von Dr. Spohr, Gießen. — Aus der Praxis. Von Dr. Häusler, Dr. Drude, Dr. Obladen Dr. Herzberg. — Vermischtes. — Heft 2 enthält: Das Halbbad. — Von Dr.A. Kühner, Frankfurta.M. — Entdeckungen in der Physiologie und Chirurgie. — Die Entbindung nach den Principien der Naturheilkunde. — Bilder aus naturärzt- iicher Mappe. Von Dr. Walser, Pullach bei München. — Die natürliche Wochenbettpflege. — Kmipp'sche Methode als Lebensretterin. — Frau Voigt. — Aus der Praxis. — Von Dr. Häusler und Dr. Obladen- — Aus dem Vereinsleben. — Vermischtes.
— Das 12. Heft des „Universum" wird überall, wo für die große» öffentlichen, die Gegenwart bewegenden Fragen Verfländniß herrscht, lebhaftes Interesse erregen, und zwar durch einen Artikel: „Augenblicksbilder aus dem Reiche taa während der ersten Lesung der großen Mllitärvorlage." Der Artikel, von O. Elfter geschrieben, ist meisterhaft. Er nimmt, wie dies dem Charakter der vornehmen Familien - Zeitschrift entspricht, kLine Stellung für oder wider die Vorlage ein; aber er entwirft ein Bild von der Stimmung des Reichstages, das von überraschender Wirkung ist. So lebensvoll und treffend wie hier sind insbesondere auch die einzelnen Mitglieder des Reichstages und Bunde^rathes selten geschildert worden. Auch der Stift des Künstlers hat in der Wiedergabe der Poriraitskizzen Vortreffliches geleistet und die Eigenheiten in Ausdruck und Haltung den einzelnen Personen glücklich abgelauscht. Wir empfehlen den Artikel, dem im nächsten Hefte ein zweiter folgen soll, der Aufmerksamkeit unserer Leser. (Verlag des Unvioersum, A. Hausschild, Dresden.)
Verkehr, Land- nnd Volkswirthschafl.
Limburg, 8. Februar. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 13.95, weißer Weizen , Korn JL 11.00, Gerste JL 9.30, Hafer «4t 7.10, Erbsen JL —.
— Kostenfreie Stellenvermittelung beS Vereins für HandlirngS-Commis von 1858 in Hamburg. Im Jahre 1892 wurden durch diesen Verein, welcher der größte unter den kaufmännischen Vereinen l'?, 3751 Vewcrbrr plc^rt, praen 3695 hn Vorjahre. lieber die Hälfte derselben sand außerhalb Hamburgs Stellung und zwar hn Jnla.rde, im Auslar.de und über See. Am 22. November 1892 wurde die 42 OOOfte Stelle seit Bestehen des Vereins durch dessen Vermittelung besetzt, nachdem am 22. August 1892 die 41 OOOfte Stelle besetzt worden war. Den Herren Chefs sei die Benutzung der kostenfreien Stellenvermittelung des Hamburger 1858er Vereins angelegentlichst empfohlen. Sie erstreckt sich aus kaufmännische Stellungen jeder Art und Branche und ist für Aufträge erthetlende Firmen fowohl, als auch für ftellcfuchendc Mitglieder völlig kostenfrei. Es wird weder Einschreibegeld, noch Portovorlage, nochVermittelungsgebühr oder dergleichen erhoben. Nur gutempfohlene, von sachkundigen Angestellten ausgcwählte Bewerber werden für solche Stellungen in Vorschlag gebracht, die ihren Wünschen und Fähigkeiten entsprechen. Deshalb werden über jeden Bewerber und in seinem Interesse birecte Auskünfte von feinen früheren Chefs nach Möglichkeit eingezogen.
Ausruf und Bitte
um Beiträge zu einem Denkstein für Hans Heilig.
Im Mai vorigen Jahres starb zu Weimar Hans Herrig, der Dichter und Schriftsteller. In feinfühligen Dichtungen und gedankentiefen Schriften bat er uns ein edles Vermäcktniß hinterlassen; einen bletbenben Ehrenp ctz im Herzen seines Volkes aber sichern ibm die von ibm auegegangene Wiederbelebung der Volksspiele und sein Festspiel „Luther". Tie Idee der Volksspiele hat Wurzel gefaßt und wird noch reife, herrliche Früchte zeitigen: gerade an den Orten, denen die ständige Schaubühne fehlt, schlug die neue würdige Aufgabe wi! ein zündender Funke ein, in freudiger Begeisterung die ganze Bevölkerung mit sich fortreißend. In mehr als hundert Städten, in ollen Theilen des deutschen Vaterlandes htt Herrigs „Luther" seit Jahren wieder und wieder ungezählten Tausenden, Hoch und Niedrig, Arm und Reich, Stunden weihevollen Genießens b‘rC Da gilt eS eine Ehrenschuld der Dankbarkeit abzutragen. Wir glauben dies zu erreichen, indem wir ihm in seiner Vaterstadt Braunschweig, wo ihm auch die letzte Ruhestätte bereitet ist, einen Denkstein errichten, um das Bild des selbstlosen Mannes nachfolgenden Zeiten und Geschlecktem zu eihalt.n. Alle aber, die mit uns empfinden, bitten wir herzlich bei diesem schönen Werke durch Beiträge, sie feien groß ober klein, uns zu unterstützen.
Ehrt Eure Deutschen Meister! Dann bannt Ihr gute Geister.
»aber. Hof- und Domprediger. Volks Graf v. Hochberg, GenerallJntendant der König!. Schauspiele. Ihne, Hofbauralh. Jordan, Geb. Oberregierungsrath, Director der Nationalgallerte. Otto v. Leixner, Schriftsteller. March, Regierungsbaumeister. Robbe, Lande-öconomierath. Schnbart, Realerunasrath. Ernst v. Wildenbruch, Berlin. — Hans Paul Freiherr v. Wolzogen, Bayreuth. — Graf V. Wintzingerode, ßanöesbirector, Boben- stein. — Wilhelm Raabe, Santttsteller. Muftumsdtiector Prof. Dr. Riegel, Braunschweig. — Prof. Dr. W. Staedel, Darmstadt. — D. DibeliuS, Consistorialratb und Stadtsuperintendent, Dresden. D Förster, Superintendent, Halle a. S. — Lemmermanu, Bankier. Landesrath Dr. Liebrecht. Dr. E. Kamlah. Freiherr W. Knigge, Hannover. — Pfarrer RebenSburg, Köln. — E. Pilet, Kaufmann, Magdeburg. — ©tablfarrer Michahelles, Nürnberg. — Hofprediger Dr Braun. Kübel, Geh. Hofrath, Secretär Ihrer Majestät der Königin v. Württemberg, Stuttgart. — August TriNiuS, fWaltershausen in Thüringen. — Profeffor Dr. Reinicke, Wittenberg. — Oberbürgermeister Küchler, Worms.
Vorstehenden Aufruf veröffentlichen mir in der Ueberzeugung, daß das Unternehmen auch In unserer Stadt in dankbarer Erinnerung
an HerrigS Lutherfestspiel durch Beiträge unterstützt wird. Jeder der Unterzeichneten ist zur Entgegennahme solcher Beiträge bereit.
Gießen, im Februar 1893.
Dr. Baur, pract. Arzt. Dingeldey, Pfarrer. Ferber, Buchhändler. Dr. Fromme, Professo.. Geb. Hofratb Dr. Oncken, Plos.ssor. Schlosser, Pfarrer. Dr Liebeck. Professor. D. Stade, Professor. Dr. Wtwmenauer, Professor.
Gottesdienst in ver Synagoge.
Samstag den 11. Februar:
Vorabend 4» Uhr, Morgens 8«o Uhr, Nachmittags 3« Uhr,
Sabbathausgang 58S Uhr
Eingesandt.
Gießen, 8. Februar 1893.
Warum will die Stadt Gießeii den freien Platz der Nordanlage vor der Stadtknabenschule nicht als solchen und dadurch dem genannten monumentalen Bau die Bedeutung, die ihm thatsächlich gebührt, erhalten?
Diese Frage wirft sich Jedem auf, der vorbeigeht und denkt, daß hier Bauplätze geschaffen werden sollen, anstatt das Gelände zu gärtnerischen Anlagen zu verwenden.
Es wäre wirklich ein großer schaden, wenn eine unserer Anlagen, welche der Stolz von G'eßen sind, auf diese Weise verkümmert werden sollte.
Sollte cs denn wirklich in unserem städtischen Haushalte, wo für die neue Knabenschule in sehr humaner Weise über eine viertel Million Mark ausgegeben worden, auf die wenigen Tausend Mark ankommen, zumal gerade dieser freie Platz der betreffenden Schule von ungeheurem Nutzen ist.
Freie Plätz: sind bekanntlich die Lungen einer Stadt und so hoffen Einsender dieses, daß unser wohllöbl. Stadtvorstand diese Anregung in Erwägung zieht und sich entschließt, den freien Platz vor der Stadtknabenschule zwischen Nordanlage und Steinstraße in gärtnerische Änlagm umzuwandeln.
Viele Bürger.
^rieffaften.
M. in Großen-Linden. Wenn Sie den Bericht aufgenommen haben wollen, fo nennen Sie uns dock g ft. Ihren Namen. Anonyme Zusendungen kommen in den Papierkorb.
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— Die Eitelkeit der Menschen ist ein Gebiet, über das man Bände schreiben könnte, um die Schwächen vieler Menschen zu kennzeichnen. Jedes Opfer wird selbst von intelligenten Menschen, besonders Damen gebracht, wenn es sich z. B. darum handelt, die Schönheit zu erhöhen- So ist denn naturgemäß auf dem Gebiet der Schönheitsmittel die Zahl derselben eine sehr große und der Nachfrage entsprechend. Die chemischen Untersuchungen, welche gemacht wurden, haben ergeben, daß die M hrzahl der sogen. Schönheitsmittel aus giftigen Salzen ober aus absolut werthloien Stoffen besteht und daß bei Preis zum Mittel in gar keinem Verhältniß. Aus all diesen Gründen muß es mit Freude begrüßt werden, daß es der deutschen Wissenschaft gelungen ist, ein Mittel zu finden, welches weder giftig noch werthlos, sondern wirklich vorzügliche Eigenschaften besitzt. Apotheker A. Flügges Myrrben - Ciöme, dessen Darstellung durch Patent Nr. 63592 geschützt ist, hat nach dem Urtheil von Männern der Wissenschaft (man lese die Gutachten), eine Wirkung auf die Haut wie kein anderes existirendes Mittel. Bei trockener (spröder) rissiger, unrein er Haut, Sommer flecken, Pusteln, Finnen, Mitesser, Flechten rc., wird der Gebrauch von Flügges Myrrhen-Cröme in hohe Maßem beliebigen, da er ein durchaus wissenschaftlich hergestelltes Mittel ist. Derselbe ist A Dose Mk. 1.— in Gießen in allen Apotheken erhältlich. Myrrhen-CrSme ist der patenttrte ölige und verdickte Auszug des Myrrhenharzes.
[1247
Bekanntmachung.
Aufschrift der Postsendungen.
Zur Sicherung schneller Beförderung undBestellung der Postsendungen müssen auf denselben Empfänger und Bestimmungsort fo genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabet sind namentlich folgende Punkte zu beachten:
1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeberu Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stet? an derselben Stelle der Aufschrist, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge.
2. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Postbezirk (0., N., NO. rc.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbe- zeichnung „Berlin" zu vermerken.
3. Gibt eS mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postoerkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich auS dem „Vcrzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder Reichs-Postanstalt bezogen werden kann.
4. Wenn der im Reichs Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht alS allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten deS politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in weichem der Bestimmunaso't belegen ist, ober auch die Angabe von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) zc.], ober von Gebirgen [(Harz), (Riesengebirge) rc.) Nicht minder find zusätzliche Bezeichnungen, wie [(Thüringen), (Altmark), (Lausitz) 2C.1 für den Zweck geeignet.
6. Auf Postsendungen nacb Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Poft- anstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll.
6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebtete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben.
Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Uebertunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und eS liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendungen hiernach genau anzufertigen.


