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Pie Gefahr der Tabak-Fabrikat-Äeuer
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< ön-en Fleisch sehr schmackhaft war. Als man in der Nähe lirr Nordseite des Erebus» und Terror-Golfes kreuzte, wurde ■eine in Joinville-Jsland tief einschneidende Bucht sichtbar, an -deren Eingang man große Geniste von Pinguinen erblickte, piß Vögel saßen zu Tausenden wie Soldaten in Reihen aufrecht hinter- und nebeneinander auf den Nestern und brüteten, wobei die Männchen die Weibchen ablösten. Im Sunde selbst herrschte Todtenstille, die See war ruhig und die Insel -schien sonst ohne jegliches thierische und pflanzliche Leben kn sein.
Einen „Capitalschuß" machte jüngst, wie berichtet wird, [ein Sonntagsjäger in der Umgegend von Weimar. Er ich»ß zwar nach einem Hasen, traf aber einen in der Nähe pflegenden Bauern, dessen beide Ochsen und den Pflug. Der rtzadenersatz dürfte dem Musterschützen ein erkleckliches 'Sümmchen kosten.
* Leichte Verständigung. Ein englischer Fabrikant wurde in'Peking von einem chinesischen Mandarin zum Diner ein» sqelaben. Derselbe ließ sich die fremdartigen Gerichte aus- gezeichnet schmecken. Eben war ein herrlicher Braten prä« lentfirt, als ihm der unheimliche Gedanke kam, derselbe könne vielleicht von einer Katze fein, da die Chinesen bekanntlich Slawen essen. Er beschloß, sich darüber Aufklärung zu ver- pdiaiffen. Dieses war nicht so leicht, denn der Chinese verstand 'feil Englisch und der Engländer kein Chinesisch, weßhalb der letzltere auf die Schüssel zeigte und fragte: „Miau, miau?" iDrrr Chinese antwortete kopfschüttelnd: „Wau, wau!"
* Heiteres aus der Schule. Ein Wiener Gymnasiallehrer, Professor Dr. Umlauft, hat durch zahlreiche Umfragen bei feinen Collegen eine schöne Anzahl komischer Aussprüche aus ^Schülermund gesammelt und in einem Büchlein „Aus der Schule" veröffentlicht. Wir entnehmen demselben folgende Prvben: In einem Aufsatz über den „Nutzen großer Flüffe" schreibt ein Schüler: „Endlich haben große Flüsse noch den 'Nuitzen, daß man einem ertrinkenden Menschen in einem ^Schiffchen zu Hilfe eilen kann, was in einem Bächlein nicht üblich ist." — Ein anderer schrieb bei einer Repetition der ^rutschen Geschichte: „Franz war der letzte deutsche Kaiser, 'roei C im Römer zu Frankfurt für kein Kaiserbild mehr Platz roar." — lieber „Winterfreuden" wußte ein Quartaner In, a. zu berichten: „Nur der Greis sitzt hinter dem Ofen, jriiucht seine Pfeife und schaut öfter um die Ecke, ob der Tod iodh nicht kommt. So hat jeder Mensch sein eigenes Der- niigen.“ — Auf die Frage eines Lehrers, warum das Queck- ilber in die Höhe steigt, wenn man das Thermometer in dfjjeS Wasser stelle, gab ein Schüler des Wiener Pädagogiums le sehr einfache Erklärung: „Weil es ihm unten zu heiß wird." — Ueber Cäsar schrieb ein Gymnasiast: „Cäsar war jtlii stattlicher Mann vom Kopf bis zur Zehe, welchen Ein- ffutf wir schon aus der trefflichen Büste im Schulsaale > tlwinnen."
Angesichts der großen Gefahr, die die projectirte "labak-Fabrikat-Steuer in handelspolitischer und national» «vnomischer Beziehung in sich trägt, darf man billigerweise . .rstaunen, mit welcher Resignation, ja Gleichgültigkeit ein großer Theil der Bevölkerung der Stunde der Entscheidung entgegen sieht. Dabei hört man innerhalb der weitesten ■toeije oft die sonderbarsten Nrtheile laut werden: Die äuen glauben, daß das Gewitter ohne Schaden anzurichten fvsrüberziehen werde, die Anderen vertrauen in beneidens- lve-rther Harmlosigkeit der Weisheit unserer Reichsfinanz- vcrwaltung, die Alles zum Besten lenken und keinem Menschen tin. Haar krümmen wird. Der colossalen Tragweite des zu erwartenden Gesetzes sind sich in der That sehr Wenige will bewußt: Das alte Lied vom deutschen Michel, der sich nicht eher rührt, bis ihm der Sturm das Dach vom Hause i .gesiegt hat. Und doch ist es die höchste Zeit, die Streiter zu sammeln, ohne Unterschied der Partei und der Gesell- | l'ch.llftsklassen, sich die Hand zu reichen und gemeinsam an- Mmpfen gegen das drohende Unglück, das mit der Ein
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Die Zahl Der FinanzM^
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'I! .liziften und 25 Feuerwehrleute den Tod fanden. Die »orastrophe drängt hier alles in den Hintergrund. Der Minister des Innern und der Finanzminister sind nach San- ber abgereist- die Königin wollte ebenfalls zum Besuche :cr Unglücksstätte reisen, stand jedoch wegen der marokkanischen Bitten davon ab.
* Vom antarktischen Meere. Als vor ungefähr 50 Jahren |5ir James Roß von seiner berühmten Südpolreise zurück- ':btte, berichtete er auch, daß an einer näher bezeichneten
löielle, wo die antarktische See eine schmutzig-braune Farbe ngenommen, sich eine Unzahl der größten schwarzen Walfische ^ufhalre. Schiffe könnten dort in kurzer Zeit eine reiche ötute an Thran und werthvollen Barten machen. Auf diese Nachricht von damals hin haben nun neuerdings mehrere Ttldmänner der Fabrik- und Hafenstadt Dundee in Schott- lan.fr «eine aus vier Schiffen bestehende antarktische Walfang, jforte ausgerüstet, die im September vorigen Jahres ihren öetmathshafen verließ und nun glücklich wieder zurückgekehrt lift. Capitän Fairweather berichtet über den Verlauf der filielfe nach dem „Ausland", daß er thatsächlich die von Roß r‘.angegebene Stelle der antarktischen See wieder auffand- sie hatte eine durch kleine, gallenartige Organismen entstandene schmutzig-braune Färbung, allein von schwarzen Walfischen iE fanb sich keine Spur und ebensowenig von Narwals und Eis- baren, • welche in der Regel die Nähe von Walfischen an- eigen. Dagegen zeigten sich andere Arten Wale, wie Finn» J male, Buckelwale in Schaaren. Unter diesen Umständen ' tgten sich die Schiffe mehr auf den Fang von Robben, die geradezu zahllos waren, so daß die Schiffe schon um Mitte v Februar mit voller Ladung an Thran sich auf den Heimweg । mc-djen konnten. Auch an Vögeln fehlte es nicht, zumal an lpß:iguinen von ungewöhnlicher Größe (ein Thier wog 78 Pfd.),
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führung der Tabak-Fabrikat-Steuer über hunderttausende deutscher Reichsbürger heraufbeschworen wird.
Wir machen einen Rundgang durch eine volkreiche deutsche Stadt. In den Schaufenstern und Kanfgewölben sind die mannigfaltigsten Waaten vortheilhaft ausgestellt. Dem aufmerksamen Beobachter entgeht es nicht, wie zahl reich unter den präsentirteu Handelsartikeln Cigarren und Rauchtabak-Fabrikatc vertreten sind. Während der Dur^ch schnittsraucher in Oesterreich, Italien und Frankreich sich in den Staats-Trafiken für verhältnißmäßig viel Geld eine sehr zweifelhafte Cigarre ersteht, oder mit übelriechendem Kraut seine Pfeife stopft, genießt der Deutsche deu großen Borzug, fast überall für 5 oder 6 Pfennige eine fehr preiswerthe Cigarre, für 20 bis 25 Pfennige ein schmackhaftes Packet Rauchtabak zu erhalten.
Ja, was soll denn diese Exclamation hier? könnte man einwenden, was hat denn die Tabak-Fabrikat-Steuer mit dem Monopol zu thun? Und die Antwort lautet: Die Tabak-Fabrikat-Steuer schafft einen Zustand, der der Einführung des Tabakmonopols nahezu gleichbcdeuteud ist, wo nicht direct zu diesem höchsten Ideal der Finanzverwaltnug hinleitet. Der Detaillist, der von der Tabak-Fabrikat-Steuer sehr hart betroffen wird, sollte sich am ersten darüber klar werden, mit welchen Faetoren er zukünftig in seinem Geschäft zu rechnen hat. Es handelt sich ja nicht allein um Cigarreu-Specialgeschäfte, bekanntlich ist der Verkauf von Tabak- und Cigarren-Fabrikaten bei uns ein sehr weitverzweigter. Der Colouialwaarenhäudler, der bei seinen überseeischen Produeten und mancherlei Artikeln mit empfindlichen Conjuncturen und mit seiner Concnrrenz zu rechnen hat, dessen Verdienst sich oft auf Pfennige beziffert, mag sich einen Überschlag machen, welche erkleckliche Summe ihm jahraus jahrein durch den Verschleiß von Tabak und Cigarren eingebracht wird. Er mag zwar leichthin sagen, ich führe Cigarren und Tabake nur nebenbei, aber er wird doch zugeben müssen, daß ihm da ein ganz feststehender Nutzen gesichert ist, den ihm keine Concnrrenz beeinträchtigen kann, und daß manche faule Campagne in Colonialwaaren durch den guten Absatz in Cigarren- und Tabak-Fabrikaten compeusirt wird. Außer den Colonialwaaren-Geschäften existiren noch ungezählte Handlungen, die sich mit dem Verkauf von Cigarren und Tabaken beschäftigen. Das rauchende Publikum geht, wo immer es seinen Bedarf deckt, von der richtigen Ansicht aus, daß ihm der blühende Stand der deutschen Tabaksindustrie durchweg für weniges Geld ein gutes Fabrikat gewährleistet. Wie werden sich nun künftig bei Einführung der Tabak-Fabrikat-Steuer die Dinge gestalten? Der'Händler hat im Glauben an das kommende Gesetz seinen Bedarf auf längere Zeit gedeckt und sieht mit einem gewissen Gleichmuth der Zukunft entgegen. Wir fürchten, daß er eine sehr bittere Enttäuschung erleben wird. Er mag es als einen Eingriff in seine eigensten Rechte betrachten: nach Decretur der Steuer erscheint ein Beamter, seine Vorräthe genau aufzunehmen und die Zahlung einer Nachsteuer von ihm zu verlangen. Diese Nachsteuer wird je nach der Größe des vorhandenen Lagers zu sehr beträchtlicher Summe anwachsen. Im günstigsten Falle wird die Nachsteuer vom Händler glatt bezahlt, aber wie realisirt sich nun sein bedeutendes Lager? Wenn er nicht gewissenlos handeln will, so muß er logischer Weise die entrichtete Nachsteuer auf seine Vorräthe schlagen und kann seine Kundschaft nicht mehr zu den alten Preisen bedienen. Der Rancher, der sich seither mit seiner 5- oder 6-Pfennig- Cigarre, mit seinem Packetchen Rauchtabak für 20 oder 25 Pfennige zufriedengestellt sah, soll auf einmal mehr bezahlen. Im Budget des kleinen Mannes, ja sogar des soliden Bürgers, spielt die kleinste Mehrausgabe eine erhebliche Rolle. Der Rancher wird weniger consumiren, und der Händler wird, um die Kundschaft nicht ganz zu verlieren, zunächst zu alten Preisen weiter verkaufen. Dazu hatte er nöthig, große Vorräthe anzuhäufen und darauf die Nachsteuer' zu bezahlen! Die Eutwerthung seiner Cigarren- und Tabakbestäude wird schon im ersten Stadium des Gesetzes evident. Dabei hat er sich der beständigen Steuercontrole zu gewärtigen und noch ehe er überhaupt in die Lage kommt, sein Lager aufs neue zu ergänzen, wird er zu seinem Schrecken gewahr, daß sein Nutzen beinahe verschwunden und die Zahl seiner Kunden auf ein Minimum zurückgegaugen ist.
(Ein zweiter Artikel folgt.)
Schiftsnachrichten.
(Mttgethetlt durch den Agenten deS Norddeutschen Lloydes, Herrn Carl Loos in Gießen.)
Bremen, 7. Novbr. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Trave, Capitän H. Winter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 28. October von Bremen und am 29. October von Southampton abgegangen war, ist gestern 10 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Verkehr, Land- unfc Volkrwirthschast.
— Die größte Gefahr droht ««fern Hunden von der Verständnitzlosigkett ihrer Besitzer, und die alten geflügelten Worte von der „hundemäßigen Behandlung", dem „Hundeleben" und dem „Wetter, in das man keinen Hund jagen möchte" haben heute noch zumeist ihre Berechtigung. Man kümmert sich um die rationelle Ernährung und Behandlung aller unserer Hausthtere bis herab zum Schwein, nur den Hund läßt man leben „wie einen Hund"; er muß sich mit den Abfällen von seines Herrn Tische begnügen, oder mtt dem ganz uncontrolltrbaren Restaurationsabsall, den man trotzalledem obendrein weit über seinen Werth bezahlt. Und das alles aus purer Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit. Daß unsere treuen Begleiter, Hauswächter und Jagdgehilfen dabet vielen Krankheiten ausgesetzt sind und ihre Diensttauglichkeit viel kürzer währt, als sie es der Natur des Hundes nach müßte, wird jeder vernünftige Mensch einsehen, und unsere deutschen Thierscbutzvereine geben sich alle Mühe, den Besitzern unserer treuesten und klägstkn Hausthiere Menschlichkeit zu predigen. Sie berühren jedoch immer nur das Umgehen mit dem Thier, fast nie aber geben sie Lehren, wie man den Hund gedeihlich füttern soll. Erst England mußte uns lehren, wie man ein allen Ansprüchen an die Hyg'ene genügendes Hundefutter bereitet. Zwar kann sich Niemand dasselbe selbst herstellen, doch ist es überall leicht
erhältlich, man darf sich nur nach den Niederlagen der Fletschsaser- Hundekuchen von Spratl'ü Patent umsehen. Diese Hundekuchen sind aus allen den Stoffen zusammengesetzt, weche dem Organismus deS HundeS durchaus entsprechen und sind auch in sanitärer Beziehung von keiner anderen FütterungSart zu übertreffen. Wir hosten, daß dieses Mahnwort speziell jetzt zur Jagdzeit bet unseren Hundcbesitzern auf keinen unfiuchtdaren Boden gefallen ist rnib weisen diejenigen, deren Hunde bereits erkrankt sind, auf die im Verlage von Spratt'S Patent, Berlin N. erschienene Broschüre „Hundekrankhetten und ihre Behandlung", welche gratis und franco versandt wird, hin.
Citeratur und ICnnft
— Soeben ill der 83. Jahrgang deS so beliebten und weitverbreiteten LeSke'S Schreib- und GeschLftS-Salenders erfchimen. Als practtsches 9ioltzduch für Jedermann bietet er: einen Kalender und Notizenblätter für alle Tage deS Jahres, einen Kalender der Juden, ein Kastabuch, die Jnteresten-9iechnung von 3 biS 6pCt., Umrechnungstabellen von sechs verschiedenen Währungen in die jetzige deutsche Retchswährung, viele wichtige und höchst tnterrffante, im Geschäftsleben wohl zu verwendende Notizen, einen Post- und Ge- bühien-Tarif für Telegramme, einen ausführlichen Verloosungs- Kalender, sowie sehr verwerthbare statistische Notizen in Betreff deS Grohherzogthums Hessen und schließlich eine ausführliche Genealogie der Regenten und aller hohen fürstlichen Häuser und zwar alles dies — sauber und solid gebunden — zu dem Preise von 1 25 Mk., zu welchem da« handliche Büchlein in Taschen-Format durch jede Buch- unb Papierhandlung, sowie von dem Verleger — C. W. Leske in Darmstadt, Promenadenstraße 5 — zu beziehen ist.
— »Soweit die deutsche Zunge klingt"' gehört die illu- strirte Famtltenzcitschrtft „Ueber Lanv und Meer" (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt) zu den beliebtesten und gelesensten Journalen und ist zu einer wahren und gediegenen Freundin für das Hau« und die Familie geworden. Das beweist aufs neue die uns soeben zugekommene erste Nummer deS Jahrgangs 1894. Den Reigen deS darin Gebotenen eröffnet ein hochinteressanter Roman: „Die Schwestern", ein Meisterwerk der berühmten Erzählerin Ida Boy-Ed, dem sich ein spannender Künstlerroman von Robert Misch, „Der Irrweg" anschlteßt. Von den anderen literarischen Beigaben seien noch erwähnt: „In den ponttnischen Sümpfen", „Das neue deutsche Reichstagsgebäude", „Paul Wallot", „Paderewski". Unübertrefflich ist der Btloerschmuck, von dem wir nur die herrliche, extra beigegebene Kunstbetlage „Ein Freiwilliger für das Rettungsboot" namhaft machen wollen. Diese kurze Inhaltsangabe erschöpft aber den Retchlhum der "Nummer keineswegs und wir empfehlen allen unseren verehrltchen Lesern, die eine edle, gehaltvolle und doch billige Lectüre (vierteljährlich Mk. 3-, das 14tägtge Heft 50 Psg.) für sich oder ihre Familie erwerben wollen, sich durch Einsichtnahme in die erste 9iummer, die von jeder Buchhandlung auf Verlangen kostenfrei geliefert wird, von der Vielseitigkeit des Gebotenen selbst zu überzeugen. Sie werden dann sicherlich nicht zögern, in die große Zahl der Abonnenten von „Ueber Land und Meer" einzutreten, wozu gerade jetzt beim Beginne des neuen Jahrgangs der geeignetste Zeitpunkt ist.
— »Wiener Mode.* Das soeben erschienene dritte Heft deS 7. Jahrganges enthält unter vielem Anderen einen Aufsatz über Kinderwäsche, der durch seine erschöpfende Behandlung des Gegenstandes junge Mütter ganz besonders interessiren wird. Dem be- achtenswerthen Artikel ist eine ganze Reihe von Abbildungen beigegeben, so daß dieses Heft thatsächlich das Schöne und Angenehme mit dem Nützlichen vereinigt. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postanstalten. (Vierteljährlich Mk. 2.50 für 6 Hefte).
Bei der Redaction eingcgangcne Bücher re.:
— „Deutscher Soldateuhort"', tllustrirte Zeitschrift für das deutsche Heer und die Marine. Herausgeber: General-Lieutenant z. D. H. v. Below. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Karl Siegismund. Berlin^., Mauerstraße 68. V. Jahrgang Heft 4 erschien soebm.
— Jugend'Gartenlaube. Verlag der Kinder-Gartenlaube in Nürnberg. Vierteljährlich 1 Mk. Heft 7 Band IV (1893) bringt wieder des Unterhaltenden und Belehrenden eine große Menge.
Briefkasten.
Eifriger Leser. Sie fragen, warum wir von dem Procetz Fernie-Brtel mit seinen riesigen Summen keine Erwähnung gethan? Nun, einfach darum nicht, weil an der ganzen Geschichte kein wahres Wort ist. Ob übrigens die Angelegenbeit für die Verbreiter so ganz ohne Folgen bleibt, möge dahingestellt sein. Red.
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