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Erstes Blatt.
Donnerstag vev 9. November
(893
Gießener Anzeiger
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Amtliche» Theil.
Bekanntmachung.
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntntß gebracht, daß dir nach § 6 des Reich-Gesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlag» von Fünf vom Hundert, pro Monat Oct ob er 1893 ffa den Lieferungsverband Gießen pro 100 kg betragen:
Hafer JL 19.40, Heu JL 12.60, Stroh Jt 7.90.
Gießen, den 6. November 1893.
Grobherzogliches Kreisamt Gießen.
v. Gagern.__
Bekanntmachung.
ES wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, kt Johann Hill von Gießen zum Substitut der Ge- rffhtsdiener bei hiesigem Amtsgericht bestellt und am Heutigen in dieser Eigenschaft verpflichtet worden ist.
Gießen den 4. November 1893.
Großherzogliches Amtsgericht.
Gebhardt.
Deutscher Reich.
Berlin, 7. November. Tabakarbeiter-Congreß. LZ egen deS frühen Zusammentritts des Reichstags hat die Commission zur Vorbereitung des Tabakarbeiter Congreffes, tm gegen die Tabakfabrikatsteuer protestiren soll, den Congreß r> hgiltig auf den 19. d. M. festgesetzt. An alle Fractionen dlkS Reichstags werden sofort bei seinem Zusammentritt ebenso Einladungen ergehen, den Verhandlungen beizuwohnen, wie an den Bnndesrath. Auf dem Congreß sollen besonders die schweren Schädigungen dargelegt werden, welche die Tabak- a: beiter von der neuen Tabaksteuer befürchten. Die Existenz t>om fünfzig Tausend Tabakarbeitern stehe auf dem Spiele. Vwn der Congreßcommtssion werden die deutschen Arbeiter aller Berufszweige ersucht, die Tabakarbeiter in ihrem Kampfe zu unterstützen. Ein dementsprechender Beschluß ist bekanntlich bereits auf Antrag des Reichstagsabgeordneten Meister (Hannover) auf dem jüngsten socialdemokratischen Kölner Parteitag gefaßt worden. Daß der Congreß neue Gesichts- plinkte der Frage abgewinnen werde, ist nicht zu erwarten. Der Reichstag wird „beide Theile" hören und sein Verbiet ab geben. __
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Korrespondenz-Bureau.
Berlin, 7. November. Wie die „K. Ztg." meldet, wird Ht neue Börsen st euer keine rückwirkende Kraft haben. Die vor dem 1. Juli 1881 ausgegebenen Werthe bl<iben steuerfrei, die seitdem ausgegebenen bis 1. April,! 894, 1 btm voraussichtlichen Tage des Inkrafttretens des neuen Gesetzes, bleiben dem bisherigen Tarifsatz unterworfen, ebenso Jitterimsscheine und Actien, welche nach dem 1. April 1894 arnsgegeben werden, die aber vorher versteuert und worauf Id ar her Einzahlungen geleistet werden bis zur Höhe dieser Einzahlungen.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 7. November. In allen vier Wahlkreisen Ihnitben die Kandidaten der freisinnigen Volkspartei gewählt.
Nürnberg, 7. November. Das Zustandekommen der i zweiten bayerischen Landesausstellung in Nürn- | berg 1896 ist gesichert. Die Regierung sagte ihre Unter» Mtzung zu.
Straßburg, 7. November. Nach einer Mittheilung der 8 „ Amtlichen Correspondenz" wurde die Durchführung einer allgemeinen Amnestie für die in diesem Jahre infolge i betS großen Futternothstandes begangenen Forstfrevel ab- j gelehnt, dagegen versprach die Regierung, in allen Fällen, ico eine Begnadigung statthaft sei, dieselbe eintreten zu lasten, i Bis jetzt wurden bereits ca. 350 Personen begnadigt und huerben weitere Begnadigungen erwartet.
Bremen, 7. November. Eine öffentliche, von 4000 Per- 1 (oiten besuchte Versammlung beschloß nach dem Vortrage des Mgeordneten Frese einstimmig eine Resolution gegen d i e Tabaksabrikatsteuer, weil letztere zu große wirthschaft- liche und sociale Schäden verursachen würde.
Eydtkuhnen, 7. November. Die russische Regierung hait verfügt, daß ins Ausland gehende Reisende nur noch
Die Hauptversammlung des landwirth- schaftlichen Bezirksvereins Gießen
fand am Montag Nachmittag auf Lonys Bierkeller hier unter Vorsitz des Herrn Reaierungöralh I o st statt. Derselbe machte zunächst die Mttthetlung, daß infolge eines in die Wege geleiteten Vertrages zwischen dem Deutschen Reiche und Chile wahrscheinlich der Bezug von Chilisalpeter sich vom nächsten Jahre ab billiger füllen werde und es betzhalb zu empfehlen sei, daß die Landwirthe ihren Bedarf nur für kurze Zeit noch deckten. — Weiter habe sich in der Erhebung der Mitgliederdeiträge eine Aenderung nökhig gemacht, womit sich der Ausschuß demnächst beschäftigen werde.
Hieraus hielt Herr Landwirthschaftslehrer Leithiger von AlSfeld den angekündigten Vortrag über: Futterzusammen- fetzungen und Fütterungsmethoden für diesen Winter. Es müsse, so führte der Vortragende aus, angesichts der geringen Futterernte dieses SommerS die Fütterung diesem Umstande angemessen werden. Hauptsächlich müßten Rüben und Kartoffeln für den Ausfall an sonstigen Futtermitteln in hohem Matze herangezogen werden. In der Hauptsache aber mußten sich die Landwirthe darüber klar werden, wie viel Vieh sie durch den Winter bringen wollten, deshalb sei die Abschaffung dessen, was entbehrlich, anzu- rathen; es sei besser, drei Stück Vieh im Frühjahr zu haben, die gut genährt seien, als vier schlecht genährte. Die Viehhaltung sei tm Allgemeinen etwas zu groß im Verhältniß zu dem zur Verfügung stehenden Futter. Die gleichmäßige Vertheilung des Futters während des Winter« sei nicht schwierig, sie beruhe aus einfacher Berechnung. Empfehlenswerthe Futtermischung sei: SPid.Heu, 15 Psd. Sommerfruchtstroh, 15 Pfd. Wintersruchtstroh, 15 Pfd. Rüben, 2 Psd. Weizenkleie, 1 Pfd. Baumwollsamenmkhl, 1 Pfund Oelkuchen. Bei Verwendung von Kraftfuttermitteln sei die Zusammensetzung: 4 Pfd. Heu, 6 Pfd. Kraftfutter, ohne Heu 8 Pfd. Kraftfuttermittel. Heber: Haupt sei es rathsam, sich der Kraftfuttermittel zu bedienen; die Getreidefütterung. an die wohl Mancher im Hinblick aus die niedrigen Getreidepreise denke, sei nicht zu empfehlen, denn so niedrig fielen die Getreidepreise nicht, daß sich die Fütterung billiger stelle als mit Kraftfutter, der Weizen müsse auf 5 Mk. pro Gentner, Korn auf 4 Mk. fallen, wenn deren Fütterung gleichpreistg mit Kraftfutter werden solle. Auch die Maissütterung für Rindvieh fei verkehrt, weil z. B. Rüben und Kartoffeln benfelben Stäikemehlgehalt hätten wie Mais, auch Hafer laste sich zum Thetl durch Kartoffeln ersetzen. Was die Fütterungsmetbode betreffe, so empfehle sich in diesem Jahre das Schneiden und Brühen des Futters, weil dadurch weniger in den Mist gezogen werde, als bei der in normalen Jahren üblichen Langfütterung. Kraft- und Rauhfutter müßten dagegen trocken gegeben werden.
In der an diesen Vortrag sich anschließenden Debatte empfahl Herr Sch lenke auf Grund gemachter Erfahrungen die Verabreichung von Langfutter, weil das Vieh Bedürsniß nach solchem habe; auch Herr Zimmer von Lauter erklärte, mit Trocken- und Langfutter bessere Resultate erzielt zu haben, als mit gedämpftem Futter.
Heber die bereits in der Versammlung des Provinzialvereins am 27. September berathene Frage der Zweckmäßigkeit der Errichtung von Landwirthschaftskammern referirt einleitend der Herr Vorsitzende unter Darlegung der Gedanken über die Organisation von Landwirthschaftskammern und deren Aufgaben.
Herr Lucke-PatterShausen trat unter Entwickelung der bereit» in der Versammlung des Provinzialvereins oertretenen Ansichten für die Errichtung von Landwirthschaftskammern ein, betonend, daß auch in Preußen deren Errichtung in die Wege geleitet sei. Der Jnter- esien-Vertretung, wie sie der Landwirthschaft gehörten, genügten die bestehenden Vereine nickt, die in denselben vorhandenen Kräfte thäten zwar viel, aber ihre Thätigkeit sei nur eine freiwillige, während tüchtige Kräfte in den außerhalb der Vereine stehenden Landwirthen nebenan stünden und nicht herangezogen werden könnten, eine allgemeine Heranziehung der Landwirthe von einem bestimmten Grundbesitz an zur Interessenvertretung durch Landwirthschaftskammern sei auch gerechtfertigt wegen der aufzubringenden Mittel. Er schlage vor, die Angelegenheit einmal vor den Landesausschuß zu bringen, damit die Landwirthe in Fühlung mit der Regierung kämen.
Herr Graf Friedrich zu Laubach, Erlaucht, erklärte, daß es sich empfehle, vorerst über die Frage zu verhandeln, ob die land- wirthschaftlichen Vereine bestehen bleiben ober in Landwirthschafts
kammern umgewandelt werden sollen. Letzteres ergebe eine, wenn auch nicht hohe, zwangsweise Besteuerung, die den landwirlhschast- lichen Vereinen, roenn sie bestehen biteben, noch mehr Mitglieder entziehen würde, als dies schon jetzt durch andere ländliche Vereinigungen geschehe. Wenn die landwirthschaftlichen Vereine nickt das Beste zu leisten vermöchten, so möge man sie eingehen und durch Landwirthschasttzkammem ersehen lassen, diese Frage sei indesten noch nicht beantwortet worden. Auf die Organisation komme e6 nicht an, die Kammern würden kaum andere Antworten geben können, wenn sie in gesetzgeberischen ober wirthschastlichen Angelegenheiten gehört würben, als die Vereine. Der oberheifische Verein habe mit den ihm zu Gebote stehenden Mitteln die Landwirthschaft zu heben vermocht, die- solle man nicht verkennen, ehe man zu einer anderen Organisation übergehe. Sollten aber die Kammern eingeführt werden, nachdem man sie für zweckdienlicher als die Vereine befunden, so sei er einer der Ersten, die sich auf Seite der Kammern stellten. . _ . . .
Herr Prov. Direktor Frhr. v. ©agern bemerkt: Provtnzial- Vereine und Kammern könnten nicht nebeneinander bestehen. Hier komme es auf die Leistungen der Drgantfation, nicht auf diese selbst an. Seine Idee sei, die Frage in den Ausschüssen zu erwägen- Herrn Luckes Vorschlag auf Heranziehung aller Landwirthe mit einer gewissen Morgenzahl, ihre Gliederung nach Amtsgerichtsbezirken usw. sehe auS, als ob es den Landwirthen an der nöthigen Jnteresien- oertretung fehle. Dies müsse er leugnen. Die Aufgaben des LanbeS- ausschusseS seien dieselben, wie sie den Kammern auch unterbreitet würden. Auch materiell habe die Landwirthschaft Hnterstützung gesunden und sich bei den letzten ReichStagswahlen eine Vertretung zu sichern vermocht, wie kein anderer Stand. Der Einfluß der Handelskammern, auf die hingewiesen werde, sei in der Gesetzgebung nicht vorhanden, die Handelskammern kämen auch nicht über ihre Berichte, Gutachten und Wünsche hinaus, dasselbe erreiche die Landwirthschaft durch ihre jetzige Organisation. Der Landes-Ausschuß möge in der Frage einmal das Wort ergreifen; auch sei zu berücksichtigen, daß in den Provinzialvereinen mehr geleistet werden könne.
Herr Graf Friedrich zu Laubach erklärt, gehört zu haben, daß die HandtlSkarnrnern sehr wichtige Organisationen seien.
Herr Schlenke: Die Leute, welche gegen die Landwtrthschaf s- fammern seien, sähen zu schwarz; es beständen neben den Handelskammern recht blühende kaufmännische Vereine. Es sei den land- wirthschastlichen Vereinen schwer gewesen, ihre Meinungen an Ort und Stelle zu bringen, z. B. beim Auftauchen der Spiritusmonopolfrage, bei den landwirthschaftlichen Zöllen u. s. w., in so wichtigen Fragen seien die Vereine unthätig gewesen, sie sollten sich überhaupt mehr mit praktischen und wirthschastlichen Fragen beschäftigen, ohne Anstoß hätten sich die Vereine um nichts bekümmert. Jnbeß konnte man sich auch heute noch nicht über die Frage der Landwirthschaftskammern schlüssig machen, dazu bedürfe es noch weiterer Erwägungen.
Herr Lucke: Es gehörten zu den geforderten größeren Leistungen deS Vereins auch größere Mittel, und an diesen habe es auch gefehlt, um die Interessen der Landwirthe vertreten zu können, auch stehe den Bestrebungen der Vereine die große SDlaffe zu indifferent gegenüber; die Geschäfte hätten zu lange in den Händen von Leuten gelegen, die zwar Freunde der Landwirthschaft, aber nicht ausübende Landwirthe seien. Die Berufung der Landwirthe in die Kammern werde Viele« bestem.
Herr Landes - Oeconomierath Müller verkennt nicht, daß die Vereine mehr Geld hätten brauchen können, aber damit sei nicht gesagt, daß sie auch Alles hätten leisten können. Die thätige Mitarbeit sei tntenfioer, wenn sie aus Liebe zur Sacke geschehe, in dieser Be- ziehuna bestehe kein Hnterschied zwischen Vereinen und Kammern. Eine Vermehrung der Mitglieder der landwirthschaftlichen Vereine sei zwar wünschenswerth, doch könnten nur thätige Mitglieder die Sache fördern; Landwirthschaftskammern könnten nicht schneller arbeiten wie die Vereine, letztere hätten schon viel gethan, wenn dies auch nicht drastisch in der Gesetzgebung zum Ausdruck komme. Die Mitglieder der Vereine gäben den übrigen Landwirthen ein gutes Beispiel. Er würde es beklagen, wenn die Vereine verschwänden; er empfehle den Vereinen intensivere Arbeit durch direkte Beziehungen nach unten, durch Pflege der kleinen örtlichen Vereine.
Herr Graf Friedrich zu Laubach betont, daß nicht nur do- landwirthschastltche Gewerbe, sondern auch bet Grundbesitz, die Stütze von Thron und Vaterland, geschützt werden müsse, deshalb seien die Grundbesitzer berufen, die Landwirthschaft in Wahrung ihrer Interessen zu vertreten.
Herr Schlenke verspricht sich schnellere Erledigung der die Landwirthschaft betreffenden Fragen durch Landwirthfchaftskammern als durch die Vereine, die bei der Kürze der Zeit oft nicht in der Lage seien, eine Erklärung abzugeben. ___
Herr v. Oven - Hungen bemängelte das Fehlen jeglicher Anregung der Landwirthe durch die kleinen Vereine, in denen der Provinzialoerein doch seine Basis habe. Dem Landesausschuste fehle die Initiative, die Vereine feien nur berathend.
Herr Reg.-Rath Jost bemerkt, daß die Leistungen der Vereine viel von den Vorsitzenden abhingen, seien diese tüchtig, wie es Herr v. Oven in Hungen gewesen, so leisteten auch die Vereine Tüchtiges. Der Vorstand des Provinzialvereins habe die kleineren Vereine stets zu unterstützen gesucht.
Herr Gras Friedrich zu Laubach: Die Beamten deS Vereins könnten nur Gutes thun, wenn sie die Ortsveretne begünstigten.
Herr Schuchardt-Neuhof ist dafür, daß die Landwirthe von einer bestimmten Ackerfläche an zwangsweise gehalten fein sollten, Mitglieder d:8 Landwirthschaftlichen Vereins zu sein, dann würde der Verein dasselbe leisten wie die Kammern. nr ,,
Damit ist die Debatte abgeschlossen. Ein Beschluß über die Stellung des Vereins zur Frage bei Zweckmäßigkeit von ^andwirt^ schaftskammern würbe nicht gefaßt, bie Sache vielmehr bem Ausschuß zur weiteren Berhanblung überwiesen.
Bei ber hierauf vorgensmmenen Wahl ber Ausschußmitglieder für ben lanbw. Provinzialoerein wurden die vier statutengemäß aus- scheidenden Herren wieder gewählt.
Bezüglich des dritten Punktes der Tagesordnung, Klage gegen Herrn Nathan Rosenthal, die Lieferung von Sherriff wetzen betr., wird, nachdem der Herr Vorsitzende eingehend über den Hergang ber Sache berichtet, beschlossen, daß auf Kosten der Vereinskaffe im Jnter-
Creditbillets in Höhe von 50 Rubel (früher 100) zollfrei mitnehmen dürfen.
Paris, 7. November. Bei der Besprechung der Ergeb- niffe der letzten Manöver heben die Blätter insbesondere die günstigen Resultate bei den Nachtübungen hervor.
Petersburg, 7. November. Mehrere hiesige Blätter besprechen die Abrüstungs frage. Eines derselben äußert ich dahin, daß die Initiative zur Abrüstung von Rußland und Frankreich ausgehen müßte.
Berlin, 8. November. Landtagswahlen. Sämmt- liche 433 Wahlen sind bekannt, davon 149 konservativ, 59 freiconservativ, 90 nationalliberal, 90 Centrum, 14 freisinnige Volkspartei, 6 freisinnige Vereinigung, 2 Dänen, 18 Polen, 2 Bund der Landwirthe, 1 Welfe, 1 unbestimmt.
Madrid, 7. November. Aus Barcelona wird berichtet : Heute Nacht bei Einweihung des Theatro Liao wurden während des zweiten Actes von „Wilhelm Tell^ zwei Bomben zwischen das Orchesterfauteuil geworfen- eine Bombe explodirte und tödtete neun Frauen und sechs Männer und verwundete viele; die zweite Bombe explodirte nicht. Zwei bekannte Anarchisten wurden als muthmaßliche Thäter verhaftet.


