Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

lern Hause auf die Tagesordnung ,u setzm. damit der Antrag auf Aufhebung des IesuttengesetzeS noch vor Ostern berathen werden könne.

Bei Abstimmung über den Antrag wird Auszählung nöthtg. Für den Antrag stimmen 61, dagegen 76; daS Haus ist somit oeschluhunfihig.

Morgen: Fortsetzung der Beratbung des Marine-EkatS.

Neueste Nachrichten.

Wolffs telegraphisches Correlvonden,-Bureau.

Paris, 7. März. Die Nachricht von dem Rücktritt deS GeneratstabSchef Miribel hat sich nicht bestätigt.Jour" behauptet, zahlreiche französische Capitaliften suchen, durch den Panamascandal beunruhigt, ihr Geld im AuSlande an» zulegen. In mehreren englischen Banken seien in den letzten Wochen über 300 Millionen französischen CapitalS eingelegt.

Rom, 7. März. Die Journale fahren fort, sich mit der Meldung von der Thetlnahme deS Deutschen Kaisers und der Kaiserin an der silbernen Hochzeit des Königs- paareS zu beschäftigen.Italic" sagt: Die Reise sei ein neues Zeugniß der Sympathie und der herzlichen Zuneigung des HauseS Hohenzollern für das »taliemsche Köntgspaar. Offenkundig werde dadurch erwiesen, daß in den Beziehungen Deutschlands zu Italien sich nichts geändert hat. Auch die Provinzblätter besprechen die Nachricht sympathisch.

Depeschen deS Bureau .Herold'.

Berlin, 7. März. Die Militär-Commission be- sahte sich heute mit der in der Vorlage verlangten Ver­stärkung der bestehenden Bataillone. Hinze hat sich im Prin- zipe für die Verstärkung der Bataillone an der Ostgrenze ausgesprochen (dieselbe soll inSgesammt 4000 Mann betragen), ohne sich in seiner Stellung zur Gesammtstärke binden zu wollen. Richter bemerkt sehr heftig, darin liege wieder ein Angebot auf die Erhöhung der Präsenzstärke, welche die Frei­sinnigen nur im geringsten Maße bewilligen.

Berlin, 8. März. Angesichts deS trägen Ganges der Commisfionsverhandlungen Uber die Militärvorlage wird in parlamentarischen Kreisen vielfach die Ansicht ausgesprochen, daß die Entscheidung über den Sommer und Herbst hinaus vertagt und sonach erst nach den preußischen und bayerischen Landtagswahlen in der nächsten Winlersession diese heikle Auf­gabe gelöst werden solle.

Paris, 8. März. Die Handelskammer von Panama sprach sich dem Präsidenten von Columbien gegen­über zu Gunsten der Verlängerung der Concession für die Ausführung der Arbeiten aus.

Brüstel, 7. März. Der König verweigerte den Empfang deS Ausschusses, welcher das Brüsieler Referendum veranstaliete. »veil der Socialistensllhrer Volders Mitglied des Ausschusses sei, erklärte sich jedoch bereit, die übrigen Mit­glieder einzeln zu empfangen.

Madrid, 7. März. Hier haben bei den vorgestrigen Wahlen ölt Republikaner mehr als 4000 Stimmen ge­wonnen. Die Socialisten gewannen etwa 1100, die Kleri­kalen nicht ganz 1000 Stimmen. In der Hauptstadt ent­hieltet» sich der Wahl etwa 60 pCt., in der Provinz 40 bis 70 pCt. der Wähler. Die Republikaner haben bedeutend seit den Wahlen von 1890 gewonnen. Nach den bis jetzt be­kannten Resultaten sind 2 70 Ministerielle gewählt.

Localer unfc provinzielles.

Gießen, 8. März 1893.

Provinzialausschuß Sitzung. Samstag den 11. März I. I., Vormittags 9 Uhr beginnend, findet im Regierungs­gebäude zu Gießen eine öffentliche Sitzung des Provinzial- AuöschusseS der Provinz Oberheffen mit nachstehender Tages­ordnung statt: 1. Reclamation gegen die Beigeordnetenwahl in Wallenrod. 2. Reelamalion gegen die Bürgermeisterwahl in Hattenrod. 3. Beanstandung der Beigeordnetenwahl in Lich. 4. Gesuch des Theodor Albrecht auS Düdelsheim um Erlaubniß zum Betrieb einer Gastwirthschast in Büdingen. 5. ReeurS des PH. Schomber II. in Beuern gegen einen Polizeibefehl deS Großherzoglichen KreiSamis Gießen, die Errichtung einer Brandmauer betreffend.

* Sitzung des Schwurgerichts der Provinz Oberheffen am 7. März 1893. Zur Verhandlung kam gestern die Strafsache gegen den Kaufmann Koppel Münz von Büdingen wegen Meineids. Die Anklage vertrat der Großherzogl. Staats­anwalt Clement, vertheidigt wurde der Angeklagte von Rechtsanwalt Dr. Rosenberg, als Geschworene wurden auSgcloost die Herren Georg Keil, Christian Güngerich, Philipp Heinrich Stotz, Heinrich Scheerer, Jacob Conrad Winter, Friedrich Schmidt, Adam Hofmann IV., Georg Ludwig Brückmann, Peter Schneider II., Heinrich Muth V., Friedrich Sandmann und Hermann Pfannmüller. Der Kaufmann Koppel Münz von Büdingen ist angeklagt, daß er am 7. December 1891 zu Büdingen den vor dem Groß­herzogl. Schöffengericht Büdingen m der Strafsache gegen Heinrich Johan»» Albert zu Büdingen wegen Beleidigung geleisteten Zcugeneid wiffeiulich durch ein salscheS Zeugniß verletzt habe. Die heutige umfangreiche Beweisaufnahme ergab folgenden Sachverhalt: Schon seit einiger Zeit war einem Theile der Einwohuerschast Büdingens daS B'nehmen deS Koppel Münz auf dem Bürgermeisterei- und Orts- gertchtSbureau aufgefallen und daß er feine Freundschaft mit dem Bürgermeister dazu ben»»tzte, um während seines Auf­enthalte- aus diesem Bureau sich auch mit den Geschäften und Angelegenheitei» deS daselbst verkehrenden Publikums zu befassen. ES waren in Büdingen schon Plakate angeschlagen worden, worin eS hieß:Der Koppel Münz ist Dice- Bürgermeister in Büdingen." In der gegen den Kaufmann Heinrich Johan»» Alben von Büdingen wegen Beleidigung bei dem dortige»» Schöffengericht anhängigen Strafsache, in der auch daS Gebühren deS Koppel Münz auf der Bürger­meisterei zur Sprache kam, wurde dieser als Zeuge ver- non»ine»» und halte auf specielleS Befragen trotz wiederholten

Dorhalkens von Seiten deS OberamtSrichterS Rabenau nach seiner Beeidigung wiederholt versichert, er habe noch niemals auf dem Bürgermeisterei-Bureau geraucht, er wiffe, waS Anstand sei. Zur Illustration der auf der Bürgermeisterei herrschenden Zustände und der Gepflogenheiten des Koppel Münz daselbst war diese Tharsache von erheblicher Bedeutung, da Gegenstand der Beleidigung in der erwähnten Strassache gegen Albert deffen Behauptung bildete, die Bürgermeisterei sei ein Judenbureau. Das Zeugniß deS Koppel Münz, noch niemals auf dem Bürgermeisterei-Bureau geraucht zu haben, wurde durch eine Reihe von Zeugen widerlegt, welche be­kundeten, daß sie den p. Münz öfter mit einer Pfeife in der Hand und im Mund auf der Bürgermeisterei gesehen und Tabakrauch daselbst wahrgenommen hätten. Auch in der heutigen Verhandlung behaupteten verschiedene Zeugen mit aller Bestimmtheit, daß sie den p. Münz auf der Bürger­meisterei betroffen hätten, während derselbe eine Pfeife rauchte, während der Angeklagte, wie früher, diese Thatsache entschieden in Abrede stellt. Die Geschworenen (Obmann: Herr Bürgermeister Heinrich Scheerer) sprechen nur daS Schuldig" bezüglich der den Thatbestand deS fahrlässigen Falscheides enthaltenden Hülfsfragc auS, worauf Derurthcilung deS Angeklagten in eine Gefängnißftrafe von neun Monaten nebst Kosten erfolgte.

** Der Kunstverein für dasGroßhcrzogthum Hessen hielt dieser Tage seine Generalversammlung ab, dabei hatten die Ergänzungswahlen zum DerwaltüngSrath folgendes Resultat: 1) für Darmstadt die Herren Dr. Bennighof, v. Berswordt und Dr. Sahl, 2) für Mainz die Herren Landrichter Bücking, Dr. Otto Gastell und Dr. Strecker, 3) für Offenbach die Herren Fabrikant Eugen Philipps (wiedergewählt) und Maler Renk, 4) für Gießen die Herren Director Heß (wiedergewählt) und Profeffor Dr. Streng, 5) für WormS die Herren Frhr. v. Heyl zu Herrnsheim und N. Reinhard (beide wiedergewählt), Kreisbaumeister Groß und Stadtbaumcister Hofmann.

Der diesjährige 10. Bundestag des deutschen Radfahrer- bundes wird laut Beschluß des letzten Bundestages zu Köln a. R. dieses Jahr und zwar Anfangs August in Leipzig statt- finden.

* Waisenkinder. Die Zahl der im Großherzogthum Heffen befindliche»» Waisenkinder belief sich im letzte»» Rechnungsjahre auf 2146. Die Verpflegung und Erziehung dieser Kinder ersorderle einen Aufwand von 231 675,64 Mk., wozu 188270 Maik aus der HauptstaatLkasse zugcfchoffen wurden.

* Diebstahl. Vorgestern Morgen gegen >/,5 Uhr wurde zum Nachtheil eines hiesigen Hausburschen ein äußerst frecher D i e b st a h l ausgesührt. Während der Hausbursche noch schlief, hat der Dieb von außen das nicht verriegelte Fenster aus- gedrückt und dann mit Hülfe einer langen Latte, an deren Ende ein Nagel eingcschlagen war, eine qi» der Wand hängende Taschenuhr mit Kette abgehängt. Der Hausbursche erwachte in dem Moment, in welchem die Latte mit der Uhr wieder aus dem Fenster hinausgezogen wurde. Ei»» hiesiger Taglöhner wurde, als des Diebstahls verdächtig, gestern ermittelt und in Haft gebracht.

Verhaftet wurde ein Handwerksbursche, der beim Betteln in einem hiesigen Laden ein aus dem Ladentisch liege»»des Portemonnaie gestohlen hatte.

Mainz, 6. März. Die Maturitätsprüfung im Gymnasium erreichte Samstag gegen 6 Uhr Abends ihr Ende. Herr Oberschulrath Sold an zollte am Schluß sämmtlichen 23 Examinanden großes Lob, da alle bestanden, besonders aber wurde betont, daß die Klasse geradezu eine Mustelklasse gewesen fei. Sämmtlichen Schülern konnte im Betragen die Notesehr gut" gegeben werden, was nur höchst selten vorkomme.

Aus dem vorderen Odenwalde wird demReichßh." mitgecheilt: Bor ca. drei Wochen starb in einem kleineren Orte des vorderen OdenwaldeS dessen langjähriger Bür g e r- meister, und hat nach dessen Ableben der frisch gewählte Beigeordnete sofort die Amtsführung übernommen und darauf los geamtet, wobei er auch ein junges Paar ehelich ver- Kunden hat. Es stellte sich jedoch nachträglich heraus, daß der Herr Bürgermeister noch gar nicht als Standesbeamter verpflichtet war und begab sich deshalb dieser Tage das zuständige Amtsgericht nach dem betreffenden Orte und ward, nachdem daS junge Ehepaar und die Zeugen wieder herbeigeschafft waren, eine nochmalige Copulation borge» nommen. Hoffentlich ist dieser Ehebund jetzt ein recht fester.

Vermischter.

M. Krofdorf, 8. März. Dem Bericht über die goldene Hochzeitsfeier der Wilhelm Euler'scheu Eheleute sei noch zugefügt, daß dem Jubelpaar im Auftrage Sr. Majestät des Kaisers ein Geschenk von 30 Mark durch Herrn Bürgermeister Kleine überreicht wurde. Ebenso überreichte Namen« der Gemeinde Herr Schulheiß Leib ein Geschenk von 30 Mk., Herr Pfarrer Geibel ein Geschenk des Consi- storiums in Gestalt einer Bibel. An der Feier nahmen von den nächsten Verwandte»» die Kinder, Schwiegertöchter, 16 Enkel und 1 Urenkel theil. Daß e» an mancherlei Tafel- genüffen nicht fehlte, dafür hatten freiwillige Geber auS der Gemeinde und der Umgebung durch Spenden von Kuchen, Fleisch, Wein, Bier u. s. w. gesorgt.

* Berlin, 8. März. Gestern Nachmittag über fiel en in Friedrichshain drei Personen leinen jungen Arbeiter, knebelten ihn und verletzten ihn mehrfach durch Messerstiche - die Thäter entflohen und hat die Polizei bisher keine Spur gesunden. Der Zustand des Arbeiters ist gesährlich.

* Berlin, 7. März. Der geplante Di stanz mar sch Berlin-Wien stößt auf Schwierigkeiten, da sich die Turner zurückgezogen haben. Trotzdem soll der Marsch statisinden. Der Nennungsschluß ist auf den 10. April festgesetzt.

Ei» fahrendes Herren Garderoben Geschäft ist in B e r l i n die neueste Erscheinung auf dem Gebiet der Straßenreklame. Ein ziemlicher Wagen, rings von Glaswänden umgeben, fährt mit Schellengeläut durch d>e Straßen. Jrn Innen» erblickt man Hofen, Westen, Jacketts in allen Farben, elegante schwarze Anzüge und Leibröcke, jedes Stück wir Preisen verzeichnet und wie ;um Anproben bereit. DaS Originellste aber ist die Bekrönung des Wagens durch eine auS drei arbeitenden Schneidern bestehende Gruppe in höchst naturwahrer und humoristischer Auffassung. Die Welt, daS sieht man deutlich, ist im steten Fortschreiten begriffen.

Mannheim, 7. März. Die Badische Brauerei und die Eichbaumbrauerei haben die Forderungen der Brauer- gehülsen angenommen. Dadurch ist der Boycott be­seitigt.

* KönigShütte, 7. März. Drei siebzehnjährige Burschen haben dem Arbeiter Zymolong aufgelauert und ihn durch zahlreiche Mefferstiche ermordet.

* epremberg, 8. März. Die hiesige Stadtmühle, welche ein sehr bedeutendes Etablissement ist, brannte total nieder. Der Schade»» ist sehr bedeutend.

DaS Lied vom braven Mana. Dieser Tage rückte in Liegnitz die erste Compagnie de- dortigen Grenadier-Regi­ments zu einer FelddtfnftÄbung aus und vassirte dabei die Katzbachbrückc. Durch daS Geräu'ch der marschirendei» Truppen wurde daS Pferd eines ländlichen Fuhrwerks scheu und drängte den Wagen mit den Jnsaffen, einem Mann und zwei Shidbcn, die Böschung rückwärts hinunter in die Katzbach hinein. Der infolge des HochwafferS stark angeschwollene Strom riß nicht allein daS Pferd rasend schnell mit sich fort, sonderntt auch die Bretter deS Wagen- von der Unterlage, so daß die drei Jnsaffen in die Finthen stürzten. Sofort riß ein Sergeant, Fitzner mit Namen, seinen Mantel herunter, sprang, obgleich er des Schwimmens unkundig, in die Fluthcn und ergriff, nachdem er den Wagen erreicht, die beiden Kinder, während der Mann selbst auf das Ufer loSsteuerte und dort von den Grenadieren durch Zure chen der Gewehre gerettet wurde. Sergeant Fitzner hatte mit den Wogen einen lebens­gefährlichen Kampf zu bestehen und schob deshalb den Knaben, welchen er im rechten Arm hielt, nach dem User zu, wo dieser durch den inzwischen gleichfalls in den Fluß gesprungenen Unteroffizier Saft ergriffen und glücklich gelandet wurde. Während diese- RettungSwerkcS hatte der Strom den Ser­geanten Fitzner mit dem anderen Knaben schnell fortgenssen, so daß er den Boden unter den Füßen verlor und um Hülse rufen mußte. Ein Unteroffizier, Namens Weiß, sprang nun zur Rettung seines Kameraden und des Knaben in die Fluthcn, erfaßte jenen schwimmend on der linken Schulter, nahm »hm den Knaben ab und brachte Beide an daS Ufer. Inzwischen war das Pferd mit dem Wagen etwa 100 Meter stromabwärts gerissen worden. Unteroffizier Weß schwamm dem Ge'ahrt nach, zerschnitt die Zugstränge, löste die Steuerkette von dem Wagen und brachte endlich auch daS wild um sich schlagende Pferd glücklich anS Land. Der Wagen verschwand bald daraus in bei» Finthen. Die braven und wackeren Retter wurden von der Compagnie mit großem Jubel empfangen.

* Ein kalligraphische- Kunststück. AuS Freiburg i. B. wird berichtet: Ein seltsames calligraphischeS Kunststück hat ein Mitglied deS hiesigen Stadtorchesters für die Welt-Au-- stellung in Chicago fertig gebracht. Auf eine Weltpostkarte lat er nicht weniger als einundzwanzig Musikstücke geschrieben. Den Anfang bilden 17 Nationalhymnen für Harmoniemusik, darunter sechs 1824stimmig, bann kommen vier Sätze für Streichorchester, barunter daS Wagner sche Idyll" unb der Egyptische Chor anS MehulsJoseph und seine Brüder". Derselbe Künstler hatte zur letzten Musik- unb TdeaterauSstellung in Wien eine ähnliche Postkarte mit Musikstücken eingesanbt.

Charleroi, 7. März. Jt» der Grube Martin et Nr. 4 stürzte ein 600 Meter tief gelegener Stall ein und begrub 18 Pferde unter den Trümmern.

Die französische Rheingrenze. Der Hauptmann im französischen Generalstabe I. Molard hat ein Werk heraus- gegeben, daS nicht verfehlen wird, berechtigte- Aufsehen zu erregen. ES wird darin für Frankreich rundweg dieRhein­grenze" verlangt auS geschichtlichen, geographischen, militärischen und politischen Gründen. Folgende Stellen möget» alS Proben bienen:Der Rhein ist kein beutscher Fluß, wie die deutschen Geschichtsschreiber sagen, sondern ein Grenzfluß. Er thcilt Westeuropa 'in der That in zwei große Gebiete DaS französische Gebiet vom Atlantischen Ocean bis zum Rhein, die deutsche Region vom R e n bi- zur E.b.'. Au' beiden Seiten dieser Grenze wohnen Gallier und Germanen, seit zweitausend Jahren Gegner, wie eS heute noch Franzosen unb Deutsche sind. Wir waren eS, wir sind eS, unb wir werben eS bleiben bis zum Tage der endgiltigen Abrechnung: Erbfeinde? DaS ist nicht eine Redensart, sondern die einfache Feststellung einer geschichtlichen Wahrheit". DaS Buch schließt mit den Worten:Wir wollen unseren Enthusia-mu- und die Triumphbogen nicht für Diejenigen aufheben, die unS Kraftstücke vorsühren, sondern für Diejenigen, die eines TageS von neuem die breifarbige Fahne an bem Ziele auf­pflanzen, daS unser Ziel schon früher war, eS heute noch »st unb stets fein wirb: am Rhein!"

* Warum hat er da- nicht gesagt! Der Ungar Janaz auS Gr.-Kanicza befinbet sich besuchsweise in Wien. In einer Dogclhandlung. erregt ein sprechenber Papagei ferne höchste Dewunberung. Er bezahlt ihn mit 200 fl. unb läßt ihn an seinen Freunb Gcza schicken. Zurückgekehrt in bie Heimath trifft er sein Spezi.ServuS, Geza!"^croal, lieber Freunb, Reise gut bekommen?"Ausgezeichnet! Wo» macht Papogei?"O danke für die Aufmerksamkeit. War 'n Buchen zähe!"Wer? Papagei?"Freilich! Mußte sechs Stunden braten!,Woa-? Du host Papogei gebraten?" Freilich hob i!"Geza, Du bist a Rindvieh? Woar ja ge- I lehrter Papogei! Konnte ja sprechen!Ah, warum hat er I da- nicht gesoagt!"