vortrefflich ausgeführt, die ganze Festlichkeit verlief auf das GlSnz-^Ne. 5 guü Die „Nowoje Wremja^ erfährt, daß vorgestern um 4 Uhr Nachmittags der frühere Semmarn Ghiazintow, 25 Jahre alt, kränklichen Aussehen» und auf Krücken gehend, in ZarSkoie Selo tn der Billa des Ober- vrocureurS des hl. Synode, PobedonoSzew, erschien und den« selben zu sprechen wünschte. AlS PobedonoSzew erschien, machte Ghiazintow den Versuch, ihm einen Messerstich zu versetzen, wurde aber sogleich von einem Diener am Arme gepackt und in ein Zimmer eingesperrt. AlS die Polizei erschien, erklärte der Attentäter, er habe nur zufälligerweise mit dem Taschentuch daS Messer auS der Tasche gezogen, und dies habe so geschienen, als ob er stechen wollte. Spater sagte Ghiazintow auS, er habe dem Oberprocureur nur Furcht einflößen wollen. Die Untersuchung ist eingeleltet worden.
Neueste NachrLchte«.
WolffS telegraphische« Lorrespondenr-Bureau.
Berlin, 6. Juli. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht einen Erlaß deS ArbeitSministers an die Eisenbahndirectionen, wonach außer den bereits genehmigten Frachtermäßigungen für Torfstreu und Futtermittel ferner in Aussicht genommen ist: für besonders hart betroffene Kreise eine weitere Frachtermäßigung um 25 Procent, die auf Re- clamation der Empfänger zurückerstattet wird, wenn nachgewiesen ist, daß die bezogenen Streu- und Futtermittel m dem landwirthschaftlichen Betriebe deS Empfängers Ver- Wendung finden.
Trier, 6. Juli. DaS Ersuchen der rheinischen Abgeordneten, die Katsermanöver wegen der Futternoth nicht abzuhalten, haben General Los und Oberpräsident Nasse abschlägig beschieden.
Paris, 6. Juli. Die zur Place de la Republique führenden Straßen sind von einer dichten Menschen« menge besetzt, die sich besonders in den Boulevards Richard Lenoir und Voltaire anhäuft. Polizei und Militär ist 'zahlreich aufgeboten. Die Menge verhielt sich ruhig, hie und da kamen wohl Zusammenstöße mit der Polizei vor, die in» dessen belanglos waren. Bei einem Zusammenstoß in der Nähe der Arbeitsbörse wurden mehrere Personen verhaftet, eine verwundet.
London, 6. Juli. Anläßlich der Vermählung deS Herzogs von Uork sind die öffentlichen Gebäude und Hauptstraßen prächtig geschmückt, besonders die Straßen, welche der Hochzeitszug passirt. Der Weg von der City zum Buckingham-Palast ist von einer dicht gedrängten, freudig erregten Menschenmenge erfüllt. DaS Wetter ist schön.
London, 6. Juli. Nach Beendigung der kirchlichen Feier begaben sich die Königin, die übrigen Fürstlichkeiten, Prinzen und Prinzessinnen mit dem neuvermählten Paare zum Dejeuner nach dem Buckingham - Palast zurück. Nach dem Dejeuner traten die Königin, daS neuvermählte Paar und der Vater der Braut auf den Balcon, woselbst sie, von der dichtgedrängten Menge stürmisch begrüßt, mehrere Minuten verweilten. Der Feierlichkeit in der Sr. James-Kapelle wohnten unter Anderen auch der Premierminister Gladstone und Gemahlin bei. Der Hochzeitszug vom Buckingham Palast und dem PalaiS des Prinzen von Wales zur Königlichen St. James Kapelle gestaltete sich zu einem glänzenden Schauspiel. Eine unübersehbare Menschenmenge halte alle Plätze besetzt, von denen sich ein Blick auf den Zug der königlichen Wagen mit der glänzenden Garde-Cürassier Eskorte bot. Auf dem ganzen Wege wurden die Fürstlichkeiten, vor allem die Prinzessin Mary von Teck auf daS Lebhafteste begrüßt. Die St. JameS Kapelle bot während der HochzeitSfeierlichkeir einen äußerst glänzenden Anblick- die Herren waren zumeist in großer Uniform, die Damen in den kostbarsten Gala-Toiletten erschienen- die indischen Prinzen trugen prächtige, mit Edelsteinen bedeckte Eostüme. Der Herzog von Uork, der Prinz von Wales und der russische Großfürst-Thronfolger hatten Marineuniform augelegt.
London, 6. Juli. Der Herzog und die Herzogin von Uork begaben sich bald nach 5 Uhr vom Bahnhofe Liverpool-Street nach Sandvingham, woselbst das neuvermählte Paar die nächsten Wochen zu verleben gedenkt. Vom Buckingham-Palast bis zum Bahnhofe legten die Herr- fchaften den Weg in offenem Wagen zurück und wurden überall von überaus sympathischen Kundgebungen begleitet.
London, 6. Juli. Das „Bureau Reuter" meldet auS Honolulu vom 28. Juni: Eine Verschwörung von Royalisten, welche durch Dynamit eine Katastrophe herbei- sühren wollten, wurde durch die Verhaftung dreier Engländer vereitelt. Die Verschwörer beabsichtigten, vom Regierungs« gebäudc Besitz zu ergreifen und die Regierung zu stürzen. Unter den Verschwörern befinden sich neun frühere CabinetS- Mitglieder.
Depeschen deS Bureau .Herold".
Berlin, 6. Juli. Die zweite Lesung der Militärvorlage findet wahrscheinlich Ende nächster Woche statt, vor- her werden Anträge ayS dem Hause berathen. DaS Centrum besteht darauf, am Mittwoch den Antrag auf Zulaffung der Jesuiten in Deutschland zu berathen. Die CenrrumSsraction de« Reichstags hat eine Reihe von Anträgen socialpolitischer Natur, namentlich zur Gewerbe- und ConcurSordnung, ein- gebracht. Die Nationalliberalen Osann und Gcnoffen haben im Reichstage den Antrag eingebracht, in Anbetracht der herrschenden Fntternoth die Manöver in den hcimgesuchten Gegenden möglichst zu beschränken, ferner einen Antrag auf Reform der Militärgerichtsbarkeit in Aussicht genommen.
Berlin, 6. Juli. DieReich^tagSfractionen hielten heute fämmtlich Sitzungen, worin über die Militärvorlage beschloffen und die Redner für die erste Lesung bestimmt wurden. Bon jeder Partei soll ein Redner sprechen.
Berlin, 7. Juli. Die ReichßtagSsraction der Polen
soll sich gestern nach fünfstündiger Berathung für die Bewilligung der Militärvorlage entschieden haben.
Berlin 7. Juli. Sieben AbtbeUungen haben sich im Reichstag constituirt. Die Vorsitzenden derselben sind: Auer, LangerhanS, v. Unruhe-Bomst, vr. Lieber, Graf Kamtz, Graf Hompesch und Bennigsen. .
— Vom Centrum werden außer dem Prinzen Aren- berg und Decan Lender noch eine Anzahl weiterer Mitglieder für die Militärvorlage stimmen oder der Abstimmung fernbleiben. . ,,
Berlin, 6. Juli. Die Bureauangestellten von Berlin haben in einer Versammlung beschloss-n, an den Reichstag und den Bundesrath eine Petition zu senden, worin die gesetzliche Regelung der Arbeitsverhältniffe in ihrem Berufe, vollständige Sonntagsruhe, Regelung des Lehrlings- wesens und der Achtstundentag gefordert wird.
Paris, 7. Juli. Die Schließung der ArbeitS- börse erregt ungeheures Aufsehen. Dupuy hatte zuvor erklärt, er werde dieselbe nicht auf das Gutachten des StaatsrarheS hin schließen. Eine Interpellation ist für SamStag wahrscheinlich. Peytral sagte, in der Arbeitsbörse befände sich eine Niederlage von Waffen und Sprengstoffen. Vaillant begab sich zum-Seinepräfecten und protestirte gegen die Schließung der Arbeitsbörse, ohne aber etwas zu erreichen. Die Straßen sind wenig belebt, auf dem Boulevard St. Michel und St. Germain herrscht mehr Leben. Die Polizei gab Befehl, die Terraffen vor den Cafe- zu räumen. Es ereignete sich kein Zwischenfall.
Worauf erstreckt und beschränkt stch die staatliche Hilfe in der Nothstandsvorlage?
Wer den Anfang und die Bedeutung des infolge der anhaltenden Dürre eingetretenen und weiter zu befürchtenden NothstandS zu ermessen sich bemüht, wird Einsehen, daß die umfaffendsten staatlichen Maßregeln nicht ausreichen, um alle Noth zu beseitigen. Die wichtigsten Mittel liegen zweifellos auf dem Gebiete der Selbsthilfe, und in dieser Beziehung wurden ja beherzigenswerthe Rathschläge bereits veröffentlicht. Es mag hier nur nochmals daran erinnert werden, wie wichtig die Stoppelsaaten zur Gewinnung von Futter für den Herbst und für das nächste Frühjahr sind.
Jndeffen begegnet die Selbsthilfe grade beim Kleingrundbesitz, mit dem wir im Großherzogthum Heffen fast ausschließlich zu rechnen haben, oft und vielleicht gerade in der gegenwärtigen Nothlage mehr als sonst, recht erheblichen Schwierigkeiten und Hindernissen, zu deren Beseitigung der Staat seine Hilfe angeboten hat.
Wir glauben als wichtigsten Grundsatz feststellen zu sollen, daß die Staatshilfe sich darauf beschränkt, die Selbsthilfe zu unterstützen, sie recht wirksam zu gestalten und die ihr entgegenstehenden Hindernisse zu beseitigen. Dabei hat die Allgemeinheit ihr Interesse insofern zu wahren, als sie bestrebt sein muß, zu verhindern, daß einerseits die Viehbestände, die einen sehr erheblichen Theil des Volksvermögens ausmachen, und mit Rücksicht auf die Volksernährung von sehr maßgebender Bedeutung sind, nicht verschleudert werden, anderseits nicht eine Ausbeutung der Noth stattfinde.
Ersteres wird erreicht, indem für die Erhaltung der Viehbestände die nöthlgen Hilfsmittel (Futter und Streu) beschafft werden. Der letztere Zweck wird durch Ankauf der hierbei in Betracht kommenden landwirthschaftlichen Rohmaterialien im Großen und Abgabe derselben an die Landwirthe zum Selbstkostenpreise erreicht.
Daß schließlich die staatliche Hilfe nach Möglichkeit an Stelle der Selbsthilfe da eintreten muß, wo letztere nur in unvollkommenem Maße oder gar nicht mehr in Wirksamkeit treten kann, ist durchaus begründet.
In diesem Sinne sind umfassende staatliche Maßregeln eingeleitet. Ein wesentlicher Theil dieser Maßregeln hat die Beschaffung der für Erhaltung des Viehstandes erforderlichen Futter- und Streumittel zum Gegenstände. Es sollen aus den Staatswaldungen nicht nur außergewöhnliche Streumengen zur halben Taxe abgegeben, sondern auch ihre Futterquellen den Viehbesitzern zur Verfügung gestellt werden. Wir verweisen in dieser Beziehung auf die Seitens des Großh. Ministeriums der Finanzen, Abtheilung für Forst- und Cameral- verwaltung, getroffenen Anordnungen.
Jndeffen werden auch selbst bei der denkbar stärksten Inanspruchnahme des Waldes die bestehenden Bedürfnisse nur zum kleinen Theile Befriedigung finden können. Es ist also noch Zukauf von Streu- und Futtermitteln in erheblichem Umfange nothwendig.
Der einzelne, namentlich der kleinere Betriebsunternehmer, kann diesen Ankauf entweder gar nicht oder doch nur sehr unvortheilhaft besorgen. Auch liegt die Gefahr der Ausbeutung der Nothlage entschieden vor. Würden überall zum Zwecke des gemeinsamen Ankaufs Genoffenschasten (landw. Consumvereine) bestehen, so würden nach dieser Seite hin der staatlichen Hilfe wesentliche Aufgaben kaum erwachsen. Wir haben aber in der augenblicklichen Nothlage mit der Thatsache zu rechnen, daß die landw. Consumvereine, so auS- gebreitet sie im Großherzogthum sind, noch bei Weitem nicht überall bestehen. Hier ist also das Eingreifen der Allgemeinheit geboten, indem die erforderlichen Streu« und Futtermittel durch den Staat im Großen angekauft und an die Landwirthe zum Selbstkostenpreise -abgegeben werden. In Betracht kommen bei diesen Ankäufen von Streumitteln nur die Torf- ftreu, von Futtermitteln die gebräuchlichsten und geeignetsten Kraftfuttermittel, wie Mais, Palmkernmehl, Baumwollsaatmehl und Erdnußmehl. Nimmt man an, daß bei thunlichster Vermeidung bezw. Einschränkung der Strohstreu die vor- räthigen und zu erntenden Slrohmengen im Großherzogthum auSreichen werden, um den Magen der Thiere auszufüllen, also den Bedarf an Rauhfutter zu decken, so kann, eine genügende Anwendung von Kraftfutter vorausgesetzt, vom Ankauf von Heu vorerst abgesehen werden.
Besonders wirksam wird die Selbsthilfe sich durch dem Anbau von Stoppelfutter für den Herbst und von zeitigem Frühjahrsfutter für 1894 zu betätigen haben. Sehr zu beachten wird dabei sein, daß auf einen guten Ertrag dieser Futterfelder nur gerechnet werden kann, wenn, abgesehen natürlich von der zum Aufgehen erforderlichen Feuchtigkeit, der Boden sehr reich ist an leichtlöslichen Pflanzennährstoffen. Die Anwendung von Jauche und von künstlichen Düngemitteln ist daher unbedingt nothwendig.
Nun handelt es sich sowohl bei den Sämereien, als auch bei den künstlichen Düngmitteln darum, daß sie zur Stelle sind, wenn die Stoppeln frei geworden und ein Niederschlag das Gelingen der Saaten erhoffen läßt. Die staatliche Hülfe greift daher auch nach dieser Richtung ern, indem die zum Anbau von Stoppelfutterpflanzen erforderlichen Sämereien und künstlichen Düngemittel im großen angekaust und an die Landwirthe zum Selbstkostenpreise abgegeben werden.
Es ist nun wahrscheinlich, daß gerade zur Zeit deS NothstandS die Capitalkraft mancher Landwirthe derart geschwächt ist, daß die daare Zahlung für die staatlich be- schäften Rohmaterialien nicht erfolgen kann. ES sollen daher in derartigen Fällen nach Prüfung der in Betracht kommenden Verhältnisse die zu zahlenden Beträge unter Bürgschaft der Gemeinden gestundet werden, und zwar bis zum 1. December 1894 unverzinslich und von da ab gegen Berechnung eines bis zu zwei pCt. zu ermäßigenden ZinseS. Selbstverständlich muß die Creditgewährung auf die Fälle der thatsächlichen Bedürftigkeit beschränkt werden, damit die Gelder zu weiteren Operationen Verwendung finden können.
Endlich sind auch Fälle der äußersten Noth denkbar, in welchen die Existenz durch die oben beschriebenen Maßregeln allein nicht geschützt werden kann, in welchen die Rückzahlung deS vollen oder selbst eines ermäßigten Preises nicht möglich erscheint. Obwohl im allgemeinen an dem Grundsätze festgehalten werden muß, daß der Staat keine Geschenke geben soll, so wird in Fällen dieser Art, welche selbstredend einer eingehenden Prüfung hedürfen, daS Maß der staatlichen Beihilfe doch weiter zu gehen haben, indem der Preis der bezogenen landw. Rohstoffe theilweise oder selbst ganz erlassen wird. Darmst. Ztg.
Localer und provrirzteller.
Gieße«, 7. Juli 1898.
* ♦ Concerthaus Lahostein. Das erste AbonnementS- Concert des Kruse 'scheu Quartetts findet nun bestimmt am Freitag den 14. Juli Abends 8 Uhr statt. [6052
• * Verhaftet. Ein berüchtigter Dieb auS Königsberg, welcher schon oft mit dem Zuchthaus Bekanntschaft gemacht, wurde gestern wieder wegen Diebstahl verhaftet, wobei er sich auf der Straße grober Majestätsbeleidigung schuldig machte.
• * Eine allgemeine Prüfung im Finanzfach und de« technifcheu Fächern beginnt am Donnerstag, 2. Nov. d. I. Gesuche um Zulassung zu dieser Prüfung sind mit der vorgeschriebenen Bescheinigung über bestandenen Acceß und Vollendung des practischen Cursus, sowie mit der in der Bekanntmachung vom 28. Nov. 1839 (Reg.-Blatt Nr. 36 von 1839) unter a bis h geforderten Anlage versehen, unter Beobachtung der Stempelvorschristen innerhalb 4 Wochen bei der Großh. Prüfungscommission einzureichen.
* ♦ Die Aussichten für die diesjährige Weinlese sind bi» jetzt so günstig, wie dies seit vielen Jahren nicht mehr der Fall gewesen ist. Das trockene Frühjahr, welches Flur und Saaten, ja dem gesammten Ackerbau beträchtlich geschadet, hat den Weinbergen lange nicht gesehene Pracht verliehen. Die vorhandenen Ansätze lassen zwar im Durchschnitt keinen vollen Herbstertrag erwarten, doch darf man tm Großen und Ganzen auf ein Quantum von ca. 2/8 bis 3/4 eines vollen Jahres rechnen. Bleiben die Verhältnisse günstig, bemerkt die „D. W.-Ztg.", dann kann sich die Qualität durch Brühreichthum der Beeren noch erhöhen. Guten reichlichen Herbst für 1893 vorausgesetzt, darf doch nicht übersehen werden, daß wir eigentlich seit 1886 keine vorzügliche Qualität geherbstet und derartig große Weine nur noch der Erinnerung angehören. Mit Ausnahme von 1886, 1889 und 1892 brachten die letzten sieben Jahre nur kleine oder Mittelweine, welche ihren Nimbus meist dem Umstande verdankten, daß Bessere» fehlte.
Butzbach, 6. Juli. Unsere diesjährige Sedan- und Jugendfestfeier wird nicht abgehalten werden. DaS ständige Festcomitä hat am 4. Juli, nach eingehender Berathung, beschlossen, die Feier ausnahmsweise in diesem Jahr nicht abzuhalten, im Hinblick auf die traurigen Ernte- auSsichten in der Wetterau und auf die dadurch schwer in Mitleidenschaft gezogenen Einkommenverhältnisse aller unserer Mitbürger.
Bad Nauheim, 3. Juli. Herr Pfarrer G ö tz zu Langenhain und Ziegenberg, ein allgemein hochgeachteter Geistlicher, ist gestern in dem benachbarten Langenhain im Alter von 77 Jahren gestorben.
B. Aus dem Kreise Büdingen, 6. Juli. Wie in Echzell am Sonntage, so hält Herr LandwirthschastSlehrer And rar auS Büdingen nun auch Vorträge in CckartShaufen, Nieder- Mockstadt, Dauernbeim, Bleichenbach, Mittel-Gründau, Lind- Heim und anderen Orten über „Bekämpfung dir Streu- und Futternoth" und geht hierbei den anwesenden Landwirthea mir Rath und That zur Hand. Der Besuch dieser Vorträge kann den Landwirthen dringend empfohlen werden.
N. Lmdheim, 6. Juli. Die Heuernte ist in unserem Nidderthale mit großer Schnelligkeit beendigt worden. Jetzt hat die Roggenernte schon begonnen, obgleich die Futterpflanzen, als: Dickwurzel, Weißkraut und anderes Gemüse


