Gedenket der hungernden Vögel!
Allen Betreffenden wird die Aufbewahrung nachstehender Bekanntmachung!
empfohlen.
Vorkehrungen
Nadelstämme mit 74,39 Festm.
4,59
und
174,5
60
Zusammenkunft ist am alten
Gnauth.
[217
219] Prima frischgeschoffene
empfiehlt H. Klotz, Mäusburg 17.
16
165
175
76
Reish. Wellen 400
4280
Eichen Nadel Die
Holzversteigerung
im Gietzerrer Stadtwalde.
Montag den 9. Januar 1893, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtmalde in den Districten Neuheege und Hain nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
A Bau-, Werk- und Nutzholz.
den Mund gelegte beleidigende Aeußerung in Abrede, wogegen verschiedene Zeugen den beleidigenden Character der
vollständig geöffnet werden.
Abzwetgtetlungen nach Waschküchen, Hosraumen, Gärten u. s. w. sind während des Wlnte's mittelst ihrer besonderen Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und ertheilt hierüber im Besonderen am besten derjenige Installateur Auskunft, welcher die betr. Leitung gefertigt hat.
Bet anhaltender außerordentlicher Kalte empfiehlt es sich, die Wafferentnahme auch während des Tages auf kürzere Zett zu beschränken und während der übrigen Tageszeit die Hauswasserleitungen gleichfalls tn oben angegebener Werse abzustcllen.
publication erfolgt den 13. Januar.
A Mainz, 5. Januar. In der hiesigen Actienbier- brauerei steht ein B rau erst rike in Aussicht. Anlaß zu den Differenzen ist der Ausschluß eines Bierbrauers, der im Vorstand des allgemeinen Brauerverbandes ist. Eine gestern Abend stattgehabte Versammlung stellte sich auf die Seite des Entlassenen. Vorerst soll die Verwaltung um Wiederaufnahme des Entlassenen angegangen werden und erst, wenn der Schritt erfolglos, weitere Maßnahmen getroffen werden.
Worms, 4. Januar. Von hiesigen Gewerbetreibenden ist beabsichtigt, in den nächsten Tagen eine Versammlung zu veranstalten, in welcher gegen die neuen Steuer- projecte in Hessen Stellung genommen und eine diesbezügliche Eingabe an die Stände berathen werden soll. (F. Z.)
Worms, 4. Januar. Heute treibt das Eis auf dem Rheine in dichtgeschloffenen Massen von halber Strümesbreite vorbei. Es steht zu erwarten, daß die Unterbrechung des Verkehrs zwischen den beiden Ufern baldigst eintreten wird. Die hiesigen großen Fabriken (Hehl, Dörr u. Reinhart, Valckenberg) haben deßhalb bereits Vorkehrungen getroffen, um die rechtsrheinisch wohnenden Arbeiter in Massen- quartieren auf Kosten der Fabrikherrn unterzubringen, falls der Personentraject auf dem Rheine eingestellt werden muß.
Auslassungen bekundeten.
bestritt die Beleidigung und nahm für seinen Clienten den § 193 des Strafgesetzbuches in Anspruch. Die Urtheils-
Anneröder Weg, 1. Schneise.
Gießen, am 3. Januar 1893. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
stellung des Schornsteins abwarten, ehe er die Druckprobe vornehmen konnte. Er half den Arbeitern, die an dem Schornstein beschäftigt waren, und erlitt dabei durch einen Unfall schwere Verletzungen. Wegen Zahlung der Rente wandte er sich an die Holz Berufsgenoffenschast, wurde aber abgewiesen, weil der Unfall als in dem H.'schen Betriebe geschehen nicht angesehen werden könne. Kläger legte Berufung ein, wurde von dem Schiedsgericht zu Mainz aber abgewiesen. Dasselbe schloß sich der Ausführung der beklagten Berufsgenossenschaft an, daß, solange der Kessel noch nicht fertig und abgenommen gewesen sei, derselbe auch noch nicht als ein Theil des H.'schen Betriebes angesehen werden könne, und die Arbeiten an demselben nicht unter die Versicherung bei der Holz-Berufsgenoffenschaft fielen. Den Recurs des Klägers verwarf das Reichsversicherungsamt am 2. Januar er. mit der Begründung, daß unter den obwaltenden Umständen ein Uebertritt des Klägers in den H.'schen Betrieb nicht anzunehmen sei, derselbe sich vielmehr an die Eisen- und Stahl-Berufsgenossenschaft zu halten habe.
□ Ruppertenrod, 4. Januar. Der Tod hält reichlich Ernte in diesem neuen Jahr in unserer Gemeinde. Zu den bereits gemeldeten vier Todesfällen durch Diphtheritis sind drei weitere getreten, so daß heute Morgen sechs Leichen sich in der Gemeinde befanden, nachdem erst gestern ein Kind beerdigt worden war. Es ist dies ein Fall, wie er hier während einem Menschenalter noch nicht vorgekommen ist. Die drei letzten Todesfälle sind jedoch keine Opfer der Diphtheritis, es befinden sich darunter zwei altersschwache, abgelebte Personen und ein einige Tage altes Kind.
§ Ilbeshausen (Kreis Lauterbach), 4. Januar. Ein Schwein von seltener Schwere schlachtete gestern der Landwirth Jacob Gabriel. Das Thier wog 476 Pfund.
§ Rieder-Gemünden, 4. Januar. Einem hiesigen Landwirth waren im Herbste vorigen Jahres durch den Hund des Schäfers zwei Hämmel todtgebissen worden. Als dieser Tage der Schäfer bei dem Landwirth seine Lohnfrucht im Empfang nehmen wollte, beanspruchte letzterer von dem Schäfer zuerst Schadenersatz für die beiden Hämmel. Bei der Schäferei, der Versammlung der Schafbesitzer, kam es über diesen Gegenstand abermals zur Auseinandersetzung. Hierbei ergriffen einige Anwesende des Schäfers Partei, schlugen den Landwirth mit einem Trinkglas zu Boden und bearbeiteten ihn mit einer Kette so entsetzlich, daß er bewußtlos nach Hause gebracht werden mußte. Die Untersuchung । ist bereits im Gange und der rohe Aet dürfte nicht ohne empfindliche Strafe für die Thäter bleiben.
Mainz, 5. Januar. In Folge Einladung der hiesigen Handelskammer tagte heute Nachmittag hier eine Versammlung von Vertretern der Handelskammern aus den weinbautreibenden Districten von ganz Deutschland. Zweck derselben war, um zu dem § 15 des Gesetzentwurfes betr. den Schutz der Waarenbezelchnungen Stellung zu nehmen. Die Versammlung, welcher der Präsident der hiesigen Handelskammer Commerzienrath C. St. Michel präsidirte, war sehr zahlreich besucht und hatte eine ziemlich lange Dauer- weiteres läßt sich von derselben vorerst nicht berichten, da man es aus unfaßlichen Gründen für gut befunden hatte, hinter verschlossenen Thüren zu tagen beziehungsweise den Vertretern der Presse keinen Zutritt zu gewähren. Die Zeitungsleser, welche sich für die in der Versammlung behandelten Fragen interessiren, müssen sich demnach gedulden, bis das offizielle Sitzungsprotokoll der hiesigen Handelskammer der Presse zugänglich gemacht wird, was nach der seitherigen Praxis jedoch kaum viel früher geschehen dürste, als der Gesetzentwurf im Reichstag zur Berathung kommt. — Eine nicht alltägliche Beleidigungsklage beschäftigte heute das hiesige Schöffengericht. Dieselbe war gegen den Bürgermeister Küchlex von Worms gerichtet, der bei dem vorjährigen hessischen Städtetag eine scharfe Kritik über die Kreistechniker übte und denselben neben Unfähigkeit den Vorwurf machte, daß sie gegen klingende Erkenntlichkeit der Bauunternehmer nicht unzugänglich seien. Diese Kritik hat den größten Theil der hessischen Kreistechniker zu einer Beleidigungsklage gegen Oberbürgermeister Kiichler veranlaßt. In einer abgegebenen Erklärung bestritt der letztere nicht, sich scharf gegen die Kreistechniker ausgesprochen zu haben, doch stellte er die ihm in
gegen das Einfrieren der Wasserleitungen.
Unter Hinweis auf die „Bestimmungen über Anlage der Hauswasserleitmrgen zu Gießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um dem Einfrieren deS WafferS tn den Hauswasserleitungen bet elntretenber Kälte vorzrrbeugen, es erforbtütd) ist, die HauSwasserlettungen des Abends für die Dauer der Jtactit entleeren. Dies geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Wassermesser befindliche Hauptabsperrhahn geschlossen und dann das seitlich desselben befindliche Entleerungshahnchen, nachdem ein passendes Gesäß untergestellt, geöffnet wild und dies so lange geöffnet bleibt, bis das tn der Hausleitung stehende Wasser vollständig abgelaufen ist, woraus bezeichnetes Hähnchen wieder geschloffen wird. .
Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, wahrend derselben das in dem obersten Stockwerk des Hauses befindliche Zapfventil der Haus- leitung offen zu galten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. — Ein größerer Theil des Wassers kann auch schon durch das Zapfoentü der untersten Küche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. — Rach stattgehabter Entleerung find die beiden Zapiventile, welche dem Eintritt der Luft ' der Entleerung des Wassers dienten, wieder zu schließen.
Das Schließen des Hauptabsperrhahns erfolgt durch Aufsetzen des beigegebenen Schlüssels auf den vierkantigen Hahnzapfen und Drehung in der Richtung von links nach rechts — im Sinne eines Uhrzeigers — bis Widerstand erfolgt. — Das Oeffnen des Hauptabsperrhahnes geschieht durch Drehung in entgegengesetztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Behufs Waffe, entnähme muß des Morgens der Hauptabsperrhahn wieder
Freiwilliger Verkauf.
Die Wirlhschaft „zum Gam brinus", Wetzsteingaffe 39, soll aus freier Hand zwecks VermögenSauS- einanderfetzunZ verkauft werden.
Nähere Auskunft ertheilt [311 Dr. Fahr, Rechtsanwalt.
Verkaufsanzeige.
Familienverhältnisse halber beabsichtige ich mein Wohnhaus „Gasthaus zum Hessischen Hof", in welchem feit langen Jahren Gaftwirthschaft mit Erfolg betrieben worden ist, nebst Oeconomiegebäuden und Garten baldigst aus freier Hand zu verkaufen. Bitte Kaufliebhaber sich an mich zu wenden.
Homberg a. d. Ohm.
307] Frau L. Bott Wwe.
Vermischtes.
* Groß-Rechtenbach, 5. Januar. Durch ein erschütterndes Ereigniß wurde eine hiesige Familie in doppelte Trauer versetzt. Die Schwiegertochter des Hauses war verstorben und sollte beerdigt werden- kaum hatte sich der Leichenzug wenige Schritte vom Hause bewegt, da stürzte die Schwiegermutter der Verstorbenen, welche der Schwiegertochter hinter dem Sarge gefolgt war, leblos zu Boden, ein Herzschlag hatte der Leidtragenden ein jähes Ende bereitet.
-j-f Fulda, 5. Januar. Folgen der Sonntagsruhe. Eine Anzahl Kaufleute hiesiger Stadt, die öffentliche Verkaufsläden besitzen, gaben durch die hiesige Zeitung bekannt, daß die Einführung der Sonntagsruhe auf ihre Jahreseinnahmen auch nicht den geringsten Einfluß ausgeübt hat. Dagegen sei der durch die Sonntagsruhe der Familie erwachsene Vortheil gar nicht hoch genug anzuschlagen. Keinesfalls werde man jetzt die Sonntagsruhe entbehren wollen.
* Frankfurt a. M., 4. Januar. Heute Mittag wurde dem Rangirmeister Sonntag aus Vilbel das rechte Bein abgefahren. Er wollte zwei Pulverwagen, die nach Basel bestimmt waren, einschalten und ist an einer Weiche im Staatsgüterbahnhof vom Trittbrett in Folge der Glätte auf das Geleise gestürzt.
ff Kassel, 4. Januar. Die Kunde von einer gräßlichen Blutthat trifft soeben auf amtlichen Wege hier ein. In dem Dorfe Herfa bei Bebra hat nämlich gestern ein junger Landwirth von 23 Jahren seine leibliche Mutter ermordet. Der Thäter wurde verhaftet und ins Gesängniß gebracht. Nähere Nachrichten über das Verbrechen stehen noch aus.
* Elberfeld, 5. Januar. Heute Vormittag traf ein Commando des Deutzer Pionierbataillons unter Führung eines Osficters hier ein, um die Sprengung der ausgebauchten Fa^ade des bei dem gestrigen Großfeuer ausgebrannten Hauses der Firma Büren & Eisseller auf der Hofauerstraße vorzunehmen. Nachdem die Häuser der Nachbarschaft geräumt waren, schritt man'zur Sprengung. In zwei Sprengungen kamen 5 bezw. 1 </2 kg Schießbaumwolle zur Verwendung. Durch schwere Balken war die Faxade so gestützt, daß der Einsturz nach der Brandstelle hin erfolgte. Viele Fensterscheiben, auch Spiegelscheiben von Schaufenstern, sind zersprungen. Große Steinquadern liegen in den Trümmern umher.
* Berlin, 4. Januar. Im Krankenhause an den Folgen des Hungers gestorben, ist, wie die „Berliner Zeitung"
Nadelderbstangen mit Festm.
B. Brennholz.
Scheith. Knüppelh. Etockh.
Rmtr. Rmtr. Rmtr.
schreibt, ein Arbeiter F., der seit langer Zeit arbeitslos vvw„,a....... _______ ... war, in den letzten Monaten aber öfters als Referent in
Der Vertheidigcr des Beklagten Arbeiterversammlungen genannt wurde. Von seiner großen Noth wußte Niemand etwas, da F. zu stolz war, Jemanden um Unterstützung anzugehen- auch seinen Tod erfuhr als der erste unter seinen Bekannten ein Versammlungseinberuser, der ihn zu einem Referat engagirt hatte, zwei Tage nachher. Der Verstorbene genoß eines sehr guten Rufes.
* Mannheim, 4. Januar. Die Badische Anilin- und Sodasabrik in Ludwigshafen vertheilte als Neujahrs-
LD-mi«-s
in großer Auswahl zu verleihen bei
Frisera H. Tichy,
321] Settersweg 43.
geschenke ungefähr 150000 Mk. unter ihre Arbeiter.
Verkehr, Land- und volkrwirthschafi.
- Eine interessante Entdeckung. Vor einiger Zeit ist dem Apotheker Flügge ein Patent ertheilt worden zur Extrahirung des Myrrhenharzes, das vielleicht die Wiederauifindung eines im Alier- hum bekannten aber verloren gegangenen Verfahrens darstellt. Aus den Auszeichnungen im alten Testament ergiebt sich, daß man die im Myrrhenharze enthaltenen wirksamen medicinischen Stoffe kannte und verstand, sie in einem Oel u. a. auch als Salböl und zu Balsamirungszwecken zu verwenden. Der neueren Medicin biteben die höchst werthvollen Eigenschaften nicht verborgen, aber die Bereitung eines öligen Auszugs war unbekannt und so blieb nichts anderes übrig, als entweder das Myrrhenharz gepulvert ober den alkoholigen Auszug (Tinctura Myrrhae) anzuwenden. Letztere Formen waren aber durchaus nicht geeignet, die volle Wirksamkeit der Myrrhe spcciell bei Hautkrankheiten, Wunden, Geschwüren ?c. zur Entfaltung zu bringen. Die alten Auszeichnungen über den hohen medicinischen Werth der Myrrhe, welche sich in den Schriften der berühmtesten Aerzte des Alterthums finden, sowie auch die Urtheile hervorragender Männer der Wissenschaft der Neuzeit, u. a. den Professoren Rust, Chelius, Hufeland rc. haben den Apotheker Flügge veranlaßt, diesen Stoff — das Product der Ausschwitzung eines Baumes, welcher an der Küste des rothen Meeres heimisch ist — einer näheren Untersuchung zu unterziehen. Der von Herrn Apotheker Flügge dargestellee olfqe Auszug (Myrrhen-Cröme) ist nach den Urtheilen der Aerzte, welche Versuche damit bet äußeren Leiden an gestellt haben, als ein Mittel von hohem medicinischem Werthe anerkannt worden. Aus den Gutachten der Professoren Dr. Neißer, vr. Thomas, Geb. Medic.- Rath vr. Deetz, General-Arzt vr. Krulle ?c., welche das Flügge'Iche Präparat in Anwendung gezogen haben, geht hervor, day dasselbe eine höchst werthoolle Bereicherung des Arzneischatz's darstellt.
Bei der Redaetion eingegangene Bücher:
— Ernst Haeckel (Professor tn Jena): Der MoniSmuö, als Band zwischen Religion «nd Wissenschaft. ®knibm3i bekennlnttz eines Naturforschers, oorgetragen am 9. October 1892 tn Altenburg beim 75jährlgen Jubiläum der Naturforschenden Gesell- schast des Osterlandes. 8° geh. Bonn, Emil Strauß.
— Nr. 13 der Zeitschrift: ,Di- Werkstatt", Meister EonradS Wochenzeitung. OraandetzVerbai'desRheini'ch Westfälischer Bildungs- Vereine. Central-Organ und Anzeigeblatt für alle deutschen Gewerbe- Vereine, Innungen, HandwerkervereintgUngen, Fortbildungs- und Arbeiter-Bitdungs-Vereine, Herbergen zur Heimath ,c. Preis pro Vierteljahr durch die Post 1.15 Mark.
kirchliche Anzeigen der Stadt Gietzen?
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst-
Sonntag den 8. Januar, 1. Sonntag nach Epiphanias. Landes-Misfionsfest.
In der Stadtkirche: Vormittags 9'/» Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Beichte und heiliges Abendmahl.
Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.
In der Fried Hofscapelle: Vormittags 10 Uhr: Pfarroerwalter Dr. Grein- (Die Capelle ist geheizt).
Nach sämmtlichen Gottesdiensten Collecte für die Heiden- 01 ^Blbelstunde am Montag den 9. Januar, Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Marcus Gap. 2, Vers 23: der Pharisäer Anstoß am Wandel der Jünger; Jesu Recht am Sabbath. Pfarrer Dr. Naumann-
Katholische Gemeinde.
Sonntag den 8. Januar. Fest der Erscheinung des Herrn. Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um Vr6 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag: Vormittags von »/«6 Uhr an Gelegenheit zur hl- Beichte; um 6 Uhr erste hl. Messe; gemeinschaftliche bl. Communion; um 7 Uhr Austheilung der hl. Communion; um 8 Uhr zweite hl. Messe; um 8/<10 Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Christenlehre; darauf Andacht mit Segen
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Bkhiide, neiit, PMifa Linien nur für ^.MUmtauftniient, "J,™ 5'
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'^"ngen, in Beziehung ’ju unö Weinhandel treibende
diese Conserenz nicht täglichen Angelegenheit eine s nicht genommen hat. — ilung des belgischen Consulats Wche Regierung die laut 9- Juli und 11. November urchfuhr von Lumpen, rc. vorgeschriebenen Forma- gszeugnissen und Gesundheits- ierkunst) mit Wirkung vom abgehoben hat. - ES find gegangen über schwindel- Slgitr, Tanger), Tamatare Amsterdam, Rotterdam und unserem Bureau eingesehen l der Sitzung öorgtnommenen , sowie dessen Stellver- je Stellen bekleidet habenden rrrgrmW.
Herr Professor vr. CosaL Lnknng vom 1. Asnii M3, eranstalteten die Brauer und tlichen Festzug, welcher die iße, Seltersweg, äreuzplatz, aße und die Neustadt passtrend, m bewegte, um dort aus dem Anstalten. Im Zuge thronte Majestät in vollem Gala, vom den stattlichen m Nbroetlh Userburschen umgeben. M unter Musik, Trunk und T°n E 25 Iah«" <6. Jan. 1868) *t Je ta 'Wi*
, h(,n >hm und ergvhic vw LÄ-LLS ÄS" ttei eintrat.
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x. D» yS'e Sh* setw
orden- Darmstadt, itl Berlin nach ' $ort10d) .. *£
Die Wassermesser sind während des Winters mit Stroh, Säcken oder ähnlichen Schutzmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die beir. Keller- tenfter geschlossen zu halten. — Die Herstellung aller Wassermesser, die Infolge ungenügenden Schutzes gegen Kälte Schaden erleiden, erfolgt auf Rechnung der Haus^Utzer.? emp^Ienen Vorkehrungen wird dem Wasserabnehmer die Lieferung des Wassees möglichst gewährleistet, dem Hausbefitzer aber werden Beschädigungen an Leitung und Gebäude fern gehalten. Wir empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln allen Betheiligten zur ganz besonderen Beachtung.
Noch besonders machen wir darauf aufmerksam, daß es nicht in das Bereich unserer geschäftlichen Obliegenheiten gehört, Reparaturen und Austhauen von Haus- wasserlettungen — soweit dieselben vom Wassermesser ab innerhalb des Hauses liegen — vorzunehmen. Derartige Herstellungen werden am schnellsten von denjenigen Installations-Geschäften besorgt, welche die betr. Hauswasserleitungen s. Z. ausgeführt haben.
Gießen, 25. November 1892. 251
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.
Otto Bergen.


