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Ser Kaiser nach Beendigung der Parade auf dem Tempelhofer Felde an die höheren Offiziere eine Ansprache gehalten haben, deren Inhalt angeblich nur für diesen engen Kreis bestimmt gewesen ist.

Die Opposition im Lager der schlesischen Cen- trumSpartei gegen die Parteileitung hat einen weiteren bemerkenSwerthen Schritt nach vorwärts gethan. In einer zu Breslau stattgefundenen und zahlreich besuchten Versamm- lung von Vertrauensmännern der EentrumSpartei, die auch vom CleruS stark beschickt war, wurde Freiherr v. Huene fast einstimmig als ReichStagScandidat für den Wahlkreis Dreslau-Land-Neumarkt aufgestellt. Auf telegraphische Anfrage erwiderte Herr v. Huene, daß er diese (Kandidatur annehme. Uebrigens ist er auch im Wahlkreise Militsch-Trebnitz als Eandidat aufgestellt.

Berlin, 3. Juni. Prinz Victor von Italien und die anderen zur Zeit zum Besuche am hiesigen Hofe weilenden Fürstlichkeiten werden noch einige Tage der nächsten Woche hier verweilen.

Ausland.

Chicago, 2. Juni. ES ist der Plan angeregt worden, die Ausstellung in San Fran'ziSco fortzusetzen und Weih­nachten zu eröffnen. 3000 Aussteller hätten sich schon bereit erklärt, nach Schluß der Ausstellung in Chicago sich nach San FranziSco zu begeben.

Neueste Nachrichten»

Depeschen deS Bureau .Herold".

Offenborg, 4. Juni. Auf dem gestern ftattgehabten VerbandStag deS badischen MilitärvereinS-Ver- band es hielt der Großherzog von Baden eine hochpolitische Rede, welche unter Anderem besagt:Gehen Sie den ge­raden Weg der Ehre und wählen Sie nur Männer, welche die Kraft und die Macht des deutschen Reiches höher stellen als den Parteigeist und welche in der Militärvorlage den Weg erkennen, auf dem Deutschland vor jeder Demüthigung zu bewahren ist." Nach dieser Rede folgte stürmisches Bravo der Anwesenden. Auf Antrag deS Grobherzogs wurde ein Huldigungstelegramm an den Kaiser abgesandt.

Genua, 4. Juni. Auf dem Schnelldampfer des Nord­deutschen LloydKaiser Wilhelm II." brach bei einer Repa­ratur an den Circulationspumpen ein Seeventilbock. Jnfolge- deffen drang Waffer in den Keffel- und Maschinen-Raum. Die auf den 5. Juni festgesetzte Abfahrt deS Dampfers wird sich daher um einige Tage verzögern.

Coeafcs ttttb provinzielle».

Sieben, 5. Juni 1893.

♦♦ Berzeichnih der Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen pro 2. Quartal 1893:

1. Montag den 5. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Johannes Geiß von Hain-Gründau wegen Meineids. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Clement. Der- thcidiger: Dr. Gutfle isch.

2. Dienstag den 6. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Heinrich Lang wasser von Steinfurt wegen Ver- brechen im Amte. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Schilling-Tr. Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Jung.

3. Mittwoch den 7. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Heinrich Döring von Windhausen wegen Meineids. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Clement. Ver- theidiger: Rechtsanwalt Dr. Fuhr.

4. Donnerstag den 8. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklagr gegen Johann Philipp Krug von Ihringshausen wegen Ver­brechen im Amte. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Jöckel. Vertheidiger: Rechtsanwalt Wei big.

5. Freitag den 9. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Heinrich Muhly von Allendorf a. d. Lda. wegen Ver­brechen gegen die Sittlichkeit. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Schilling-Tr.

6. Montag den 12. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Aron Bacharach von Neustadt wegen betrügerischen BankeruttS und Betrugs. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Clement- Vertheidiger: Rechtsanwälte Grünewald und Dr. Stein.

* Bon der Universität. Die Zahl der im Sommer­semester 1893 an der Universität immatriculirlen Hörer beträgt 551, 35 mehr wie im Wintersemester- außerdem besuchen noch 52 nicht immatriculirte Hörer die Vorlesungen, sodaß an denselben überhaupt theilnehmen 603 Hörer. Don den Studirenden widmen sich 74 der Theologie, 118 der Rechtswissenschaft, 111 der Medicin, 27 der Thierheilkunde, 6 der Zahnheilkunde, 46 der Kameralwiffenschaft, 7 der Forstwiffenschaft, 18 der Mathematik, 28 der klassischen Philologie, 36 der neueren Philologie, 17 der Philosophie und den Naturwissenschaften, 7 der Geschichte, 23 der Pharmazie, 33 der Chemie. Der Staatsangehörigkeit nach verrhetlen sich die Studirenden auf folgende Länder: Hessen 410, Preußen 95, Bayern 16, Sachsen 4, Baden 5, Sachsen- Weimar 3, Oldenburg, Schwarzburg-SonderShausen, England, Schweiz, Nord-Amerika je 2, Württemberg, Sachsen-Gotha, Sachsen-Meiningen, Braunschweig, Schaumburg-Lippe, Ham­burg, Oesterreich, Rußland je 1. Wie immer stellten die Städte Darmstadt und Gießen eine große Anzahl Studirender, erstere 50, letztere 92. Das vollständige Personal-Der- zeichniß ist zum Preise von 20 Pfg. vom Universität-- Secretariat zu beziehen.

* Bon der Universität. Letzten SamStag unternahm Herr Prof. Dr. Gafsky mit seinen Zuhörern im Verein mit dem Marburger Professor der Hygiene, Herrn Prof. Dr. Fränkel, einen Ausflug nach Frankfurt a. M., um dort hervorragende Anstalten in sanitärer Beziehung zu be­sichtigen. ES wurden in Augenschein genommen: die Abzugs- kanäle nebst dem Klärbecken in Niederrad, das Schlachthaus,

daS Opernhaus, eine neue höhere Schule und das neue städtische Krankenhaus.

Der gestern vom Svavgelischeu Arbeiterverein ver- anstaltete Familienausflug hatte denLudwigSbrunnen" zum Ziel. Unter den Theilnehmern entwickelte sich bald nach Ankunft dort ein recht vergnügtes Leben- der Ansprache deS Herrn Pfarrers D i n g e l d e y folgten Gesang, Spiele der Er­wachsenen und Kinder, ab und zu wurde auch ein Tänzchen gewagt.

* Die Errichtung öffentlicher Lagerhäuser bezw. Lagerplätze zunächst deS künftigen GüterbahnhofeS hat die Stadtverord- ntten-Dersammlung in ihrer letzten Sitzung beschlossen, vor- läufig beruhen zu lassen bis ein endgültiges Umbauproject für den hiesigen Bahnhof genehmigt und eine über die vor­liegenden 38 500 Mk. hinauSgehende Betheiligung der In­teressenten durch Zeichnung größerer Beiträge gesichert sein wird.

Der überaus ungünstige Stand der meisten Futterge- wächse und die daraus sich ergebende Befürchtung einer Futternoth hat die Staatsregierung veranlaßt, den be­züglichen Zuständen und den durch dieselben der Landwirth- schäft drohenden Gefahren ihre besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Wie wir erfahren, sind die Kreisämter angewiesen worden, darüber Ermittelungen anzuftellen, ob die Landwirth- schäft treibende Bevölkerung in der Lage sein wird, ihren Viehstand aus eigenen Mitteln zu erhalten, oder ob Seitens des Staats besondere Maßnahmen in dieser Beziehung zu ergreifen sind.

* * Die Witterung. Die an den Monat Juni geknüpften Erwartungen, nämlich daß sich das Wetter etwas feuchter gestalten würde, haben sich bis jetzt nicht erfüllt. Wenn auch die Temperatur etwas kühler geworden, wenn auch von Zeit zu Zeit sich fernes Donnerrollen und Wetterleuchten wahr­nehmen ließ, so stellte sich doch nicht der erwünschte Begleiter derartiger Naturerscheinungen, nämlich ein ergiebiger Regen, ein. Kurze Spritzregen, wie sie in der letzten Zeit sich ein- stellten, vermögen die Pflanzenwelt nur etwas zu erfrischen, vollständig erholen kann sich das, was schon wochenlang unter der Trockenheit gelitten, nicht mehr. Was den Stand der Feldfrüchte in der Gemarkung Gießen betrifft, so kann mit- gecheilt werden, daß einzelne Lagen immerhin noch befrie­digende Ernteergebniffe, besonders in Bezug auf Korn, Weizen, Hafer, Kartoffeln ergeben dürften, wogegen der GraSstand fast durchgängig ein dürftiger ist. In tieferen Lagen haben infolge des in voriger Woche eingetretenen Nachtfrostes die Kartoffeln gelitten, beispielsweise find im Schtffenberger Thal, am Abhange des Nahrungsberges, ganze Aecker schwarz geworden.

♦♦ Radfahrsport. Bei den gestern, Sonntag, in Neckarau bei Mannheim stattgefundenen Rennen des dor­tigen RadfahrvereinS, bei welchen u. a. Vereinen, wie Mann­heim, Stuttgart, Offenbach u. s. w., auch der Gießener Radfahr-Beretn sich betheiligte, errang Herr Wilh. Hamel bei zwei von ihm gestarteten Rennen (dem Vorgabe- Fahren und Landsturm Fahren) jedesmal den ersten Preis auf einer Rennmaschine der Firma Adam Opel. Ferner erhielt der Gießener Radfahr-Deretn für seine Betheiligung am PreiScorso vom festgebenden Verein eine prachtvolle Schleife für die Standarte.

P. Am Sonntag Morgen gegen ^lO Uhr wurde von muthwilliger Hand eine große Fensterscheibe der Herberge Zur Heimath" vermittelst eines faustgroßen Steines ein- geworfen. Der dadurch verursachte Lärm lockte sofort die Bewohner ans Fenster, die aber Niemand entdecken konnten, der die ruchlose That verübt. Auch die Nachforschungen eines herbeigerufenen Schutzmannes und des Herbergsvaters nach dem Thäter in der Nachbarschaft blieben ohne Erfolg.

P. Eine im Garten neben der HerbergeZur Heimath" aufgestellte Logelscheuche fand man gestern Morgen ihres Rockes beraubt. Vermuthlich hat ein Handwerksbursche, der seinen Rock für schlechter hielt, als den der Vogelscheuche, denselben mitgehen heißen.

* Auch ein Reformer. Ein seit einigen Tagen hier in Arbeit stehender Maler predigte gestern Vormittag den Kirchengängern auf offener Straße gegen den Kirchenbesuch, wie es schien in angettunkenem Zustande- er wurde verhaftet.

* * Unfälle. Am vergangenen SamStag collidirten auf der Grünbergerstraße zwei Radfahrer, so daß beide stürzten, wodurch der eine am Kopfe verletzt wurde. Ein anderer Radfahrer brach am Mittelweg gestern Vormittag ein Bein.

Verhaftungen. Wegen Diebstahls wurde gestern eine Frauensperson verhaftet und heute Nacht ein Mann wegen fortgesetzter Ruhestörung.

* Die TheUuehmer em 14. deutschen Feuerwehrlag in München (22. bis 24. Juli) genießen aus den bayrischen Eisenbahnen eine Fahrpreisermäßigung von 50 pCt. der normalen Taxe der 2. und 3. Wagenklasse für die Reise nach München und zurück.

Aus dem ersten Oberhesfischen Wahlkreis, 5. Juni. Gestern fanden in Oberohmen und Ruppertenrod von dem freisinnigen Wahlcomitv einberufene Versammlungen statt, zu welcher alle Wähler eingeladen waren. Beide Ver­sammlungen waren gut besucht. In beiden entwickelte Land- tagSabgeordneter Metz das Programm deS freisinnigen Candidaten Dowe, dessen Wahl er warm empfahl, indem er den Wählern gleichzeitig darlegte, daß eS unter allen Umständen Ehrenpflicht jedes Wählers sei, am Wahltage seine Stimme nach bester Ueberzeugung abzugeben. Die AuS- führungen deS Redners, der auch auf die Programme der anderen Candidaten des Näheren einging, wurden in beiden Ver­sammlungen beifällig ausgenommen nnd wurde Redner namentlich in Ruppertenrod öfter durch lebhafte Beifalls- bezeugungen unterbrochen. Nach den Mittheilungen, welche aus allen Theilen des Wahlkreises einlaufen, scheinen die Aussichten für den freisinnigen Candidaten in unserem Wahl­kreis sehr günstige zu sein. Die antisemitische Bewegung ist Überall erheblich zurückgegangen.

R. Reichelsheim, 4. Juni. Welchen Schaden die Frost­nächte vom 1. und 2. Juni an richteten, vermag man erst jetzt zu beunheilen, denn eS zeigt sich, daß ganze Kartoffel­äcker schwarz geworden sind. Eiü Frühjahr wie daS heurige, welches buchstäblich mit allen Chikanen dem Lsndwinhe die Ernte streitig macht, ist seit Menfchengedenken nicht erlebt worden. Auch bei unS und in der Umgegend: Dornaffen- heim, Staden, DeckeSheim, Florstadt schleichen DiphtheritiS und Influenza umher, nehmen aber einen gutartig re Verlauf.

Butzbach, 3. Juni. Die LimeSarbeiten auf der hessischen Strecke wurden um Pfingsten an der hessischen Grenze bei der Lochmühle unweit Wehrheim begonnen und bis zur KaperSburg vollendet. Da im vorigen Jahre die Strecke KaperSburg - Fauerbach untersucht worden war, so blieb für diese» Jahr die Sttecke Fauerbach-Kloster ArnSburg der Untersuchung Vorbehalten, die nun auch in Angriff ge­nommen wird, indem durch Herrn Kofler die Mauern de» einen der Doppelcastelle zwischen Hochweisel und Hausen frei« gelegt wurden. Ein Besuch diese- Castell- wird schon in den ersten Tagen recht lohnen-werth sein.

A Mainz. 4. Juni. Der soeben erschienene Jahres­bericht der Mainzer Handelskammer faßt die wirtschaftliche Gesammtlage dahin zusammen, daß der Stillstand der geschäft­lichen Thätigkeit auf den wichtigsten Gebieten deS Erwerbs­lebens noch immer ankielt, daß aber Anzeichen dafür vor­handen sind, daß der Tiefgang der gegenwärtigen Krisis überschritten und die Hoffnung nicht unbegründet erscheint, daß nunmehr, wenn auch erst allmählich und langsam, wieder eine Bewegung in aufsteigender Richtung eintreten werde. Die mittelrheinische Bezirksverwaltung des deutschen Techniker- verbandeS hielt heute hier einen Bezirkstag ab, in welchem neben verschiedenen Statutenveränderungen auch gemäß einem Antrag derWestdeutschen BeziikSverwaltung" die Umge- staltung der Sterbekasse der Mitglieder beschlossen wurde.

A Aus de« Rheingau, 4. Juni. In Eltville stürzte- am Freitag Abend bei einem Umbau ein Saal ein und begrub 10 Personen unter seinen Trümmern. Eine von den verschütteten Personen wurde als Leiche au- dem Schutt hervorgezogen, während die übrigen größtentheil- schwer verletzt sind.

Eingesandt.

eitfcm, 5. Juni 1893.

AIS im vorigen Sommer die Cholera tu Hamburg withtte, und man auch bei unS ein Einbrechen der otud)t befürchtet«, da machte dn Eingesandt In diesem Blatte darauf aufmerksam, daß da» geringe Wasser der Wteseck zum Bewässern von Wiesen abgeleitet werde, wo es doch viel nothwcndtgcr sei, eS zum Spülen de- mufr laufe- zu verwenden, der einer vollständigen Versumpfung tn .*010« der in ihn mündenden Canäle immer mehr entgeaengehe. .Merffchen- leben find mehr wetth al- fceu, diese Worte des damaligen Ein­gesandt fielen Einsender diese- wieder ein, als er dmgiLulichmZi^ stand der Wteseck sah, welche jetzt nicht» al- eine von Eanaltnhalt erfüllte Pfütze ist. Auf den ersten Blick wird man mulhmaßm, da» überhaupt kein Quellwasser vorhanden sei, und daß, wo nicht» M, auch der Kaiser sein Recht verloren habe. Dem ist aber nicht so. ES ist auch gegenwärtig noch gmug Wasser zum Spülen der Wtefnt vor­handen, aber man läßt e» aus die Wiesen stießen, wie man fichto einem Gange nach dem Philosophenwald, nach dem Schtffento^ hinter der Aula rc. überzeugm kann. Namentlich der Klingelbach führt durch Zufluß vom Bergwerke her jetzt eine große Wanermenae. Für die Wiesen ist ja gewiß Wasser nSthig, aber auch für die «* sundhett der Bewohner Gießen», und dehhalb meinen wir, wa» bat Wiesen recht ist, da- ist den Menschen billig. Man bewässere die Wiesen vielleicht an einem Tag, aber am solgenden lasse man bat Wasser Wteseck und Klingelbach herabflteßen, damit, wenn erst eine Epidemie in Gießen au-gebrochen ist, die Reue nicht zu spät kormnt. Wenn wir zum Schluß noch daraus ausmerksam machen, daß « doch auch für die Feuerftcherhett der Stadttheile tn der Nähe der Wieseck durchaus nöthtg wär«, der Wiesrck und dem Klingelbach ihr Waster zu belassen, sprechen wir die bestimmte Hoffnung au», daß unsere Behörden die besprochenen Mißstände baldigst beseitigen werden.

rattn-BeM, 4. Juni 1893. An die löbliche Redaclton des ..Gießener Anzeiger'.

Ich ersuche Sie, Nachstehende» in Ihrem geschätzten Blatte

i Herr Rechtsanwalt l>r. Jung beliebte in seiner «"ichliaung meine Eiklärung vom 2. Juni al» eine Unwahrheit zu d«»-'chnm- Dadurch bin ich tn der Lage, da» richtige Wort für seine Aus­führungen zu gedrauchm, welch« ich hiermit al» vollkommen der Wahrheit widersprechend zurückweise. Die Herren, welche mich und meine Stellung zum Bunde der Landwtrlhe kennen, werden beut» theilen, auf welcher Seite die Wahrheit zu finden ist.

Die Au»lassungen der Herren Vertreter der ftcif innigen Vartet über dm Bund sind zu bekannte Thatsachen. ... .

Die Schlußbemerkung in meinem ersten Eingesandt kbeW ton Herrn Rechtsanwalt factisch unverständlich zu sein, nach dm Wahlm wird die Erleuchtung aber wohl über ihn kommen.

Da ich fest überzeugt bin, daß Herr Rechtsanwalt vr. Juna in hirier Anaeleambcit bas letzte Wort behalten will, so erkläre ich hiermit daß ich weder Zett noch Lust habe, ihm dasselbe streitig z» machm: hiermit ist für mich die Sache abgethan.

v. usai 1 avanr.

Sd>Hf»nad>rid?ietu

Hamburg, 3. Juni, lHamburg-Amerikanische Packetfahr^ Actim-Gesellschaft.j Da» Deutsche Dampfschiff .Sorrmto'. GapttSe Jürgensen, ist am 2. Juni, 1 Uhr Nachmittag«, wohlbehalten tn Nm». york angekommm. .. ... .

Hamburg, 3. Juni. sHamburg - Amerikanische J«dctfa£r£ Scttm-Gesellschaft.1 Da» Hamburg - Newyorker Post - Dampf chisi. Wieland", Capttän Karlowa, ist am 2. Juni, 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newpork anHckommen.

Verkehr,anb* unb Volr»«^rthschaft.

tüntxtg, S. Juni. Fruchtpresse. Weizen X 1740, Korn X 1680. Gerste X 16.-, Safer X ^-^bfen 4L1&-, Linsen 4L 00.00. Wicken X--. Lein X 0000, Kartoffeln X 5.60,

- Pommersche HnpOtHekeM-Aeiien-Veneß. Mie aus bm Jnseratmthelle unserer heuttgen Zettung ersichütch, »crd« die a» 11. Juli ct. fälligen Pfandbrief-Coupons bereit» DotnTv. Juni cr. ab etngelöst.______________

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