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wirklich erhebende unserer neuen Zilhelmskirche statt, ißt und mag wohl LotteSdiensten über \ beim Vormittags- öiied, begleitet auf Lehrer Wagner ge« lh Walz von Dam- geschmückten Altar
!er mit der Prüfung Schmidt von Fried- der Orgel, welches „Lobet den Herren" lt hierauf die Festliturgischer Gottes- eihungsseierlichkeiten 1 eine Mchr Ver- ie Orgel wurde 'von Lich erbaut, enthält selten, 6 im Pedal, e ist dos erste rein hum Hessen.
A der Badedirection mbassins im Teich bracht worden. Die
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Der Verunglückte
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telegraphisches Ersuchen hin sind heute Morgen zwei Ab- theilungen des Pionierbataillons Nr. 11. mittelst Extrazügen «ach durch den Eisgang gefährdeten Ortschaften abgegangen. Die eine Abtheilung begab sich über Worms nach Lampertheim, wo im Altrheine große Eisstopfung eingetreten, und die zweite nach St. Goar, wo dem Hafen durch den Eisgang erneuerte Gefahr drohte. — In dem rechtseitigen Rheinarm zwischen der Petersaue und der Amöneburg stehen die Eismasien noch fest und müssen wahrscheinlich gesprengt werden. — Oberbaurath Schäffer von Darmstadt, der Ehef der Bauabtheilung des Ministeriums, begab sich heute Morgen mit mehreren Bautechnikern nach Bingen, um den durch den Eisgang an dem dortigen neuen Hafen entstandenen Schaden in Augenschein zu nehmen.
Dermifd^tes.
♦ Recklinghausen, 3. Februar. Im Krankenhause sind bis heute zwei der verunglückten Bergleute gestorben. Sieben von den Tobten waren verheirathet.
* Bremen, 3. Februar. Wie die „Weser-Zeitung" erfährt, ist der neue fünfmalige Seglerdampfer Maria Rickmers, der größte Segler der Welt, jetzt vom Londoner Lloydbureau als verschollen erklärt. Der Verlust beträgt zwei Millionen.
♦ Halle, 3. Februar. In der Dampfkesselfabrik Dicker u. Werneburg explodirte ein Champagnergährapparat. Eine Person blieb tobt, eine wurde schwer verletzt.
* Meißen, 3. Februar. Von der Moldau wird Eisgang gemeldet. Die sächsischen Hochwasser- und Signal- starionen wurden soeben besetzt. In LeUmeritz erfolgte Eisaufbruch.
* Breslau, 3. Februar. Angesichts der Hochwassergefahr hat die Röntgt Strombauverwaltung der Oder heute Eiswachtdienst längs der Oder angeordnet.
* Der Herr „Prof." Das „Berliner Tageblatt" erzählt folgendes Geschichtchen unter vorstehender Spitzmarke. Das nicht mehr ganz jugendliche Fräulein Martha 3E. las vor einiger Zeit in einer Zeitung folgendes Heiraths- gesuch:
„Ein nicht unvermög. Herr, Prof., wünscht die Bekanntschaft ein. j. Dame mit 1500 Mk. Vermögen behufs Heirath zu machen. Off. rc."
Fräulein Martha säumte nicht einen Moment, ihre Offerte einzureichen. Ein Künstler oder Gelehrter — das war es, wonach sie sich schon seit Jahren sehnte. Und wie lächerlich wenig war es, was der Herr Professor verlangte! Nur lumpige fünfzehnhundert Mark, während ihr Vermögen mehr als das Zehnfache betrug. Ja, die deutschen Gelehrten sind nun einmal unpraktisch und sehr bescheiden. Welche Augen der Herr machen wird, wenn er aus ihrem Schreiben ersieht, daß sie ihm mit einer Summe aufwarten kann, die weit über feine Wünsche hinausgeht. Nun, er hat cs gewiß nicht nöthig, und nur um wenigstens etwas zu verlangen, hat er die kleine Summe angegeben Ihres Sieges ist sie aber ganz sicher. Und in der Thal — es kommt eine Zusage, eine enthusiastische Zusage. Sie hat folgenden Wortlaut:
„Hochgeliebtes Fräulein. Mit Berkniegen greife ich zur Feder, um Sie zu wissen zu thun, daß Ich ihr ergebenes schreiben in der Zeitung richtig abjeholt habe und mit Freide ersehe, daß sie auf mir reflektüren, womit ich denn auch jans inverstanden bin und das Aufjebot je kürzer je lieber erfolgen kann, indem mich Ihre Brobo- fitionen mit Zwansig Taufend fer wohl zufagen un dies mehr als jenug is für die Einrichtung einer Tischlerei, aber Schaden kanns nicht, es ist etwas meer als jenug. Sehr geschetzteS, bald innigstgeliebtes Fräulein! Sie machen in mich auch keinen schlechten Griff, denn wenn kl) auch kein so großes Geld habe wie sie, so bin ich doch ein geschickter un nicht unjebildeter Kerl, was doch auch nicht ohne Werth is . . . ."
Fräulein Martha war, als sie diesen Brief gelesen hatte, einer Ohnmacht sehr nahe. Der „Prof." aus der Heirathsannonce war also nicht „Professor", sondern Prof es sio nist! Und diesem Manne, auf den sie keineswegs „reslectirte", hatte sie ihre Photographie geschickt! O diese irreführenden Abkürzungen in so wichtigen Annoncen! Fräulein Martha verlangte die Rückgabe ihres Bildes, aber der Tischler weigerte sich hartnäckig, diesem Verlangen nachzukommen. Er habe ihr Eheversprechen und denke nicht daran, die Parthie fahren zu laffen. Fräulein Martha hat sich nun an ihren Rechtsanwalt gewandt, um mit dessen Hilfe wieder zu ihrem Eigenthum zu kommen.
Auszug aus den Stande-nint»*«grftern
der Stadt Gietzen.
Aufgebote.
Januar: 31. Anton Ztrbus, Schlosser dahier, mit Wilhelmine Schäfer zu Tiefenbach. 31. Paul Heinrich Müller, Hausbursche zu Bad-Nauheim, mit Margarethe Back zu Gießen.
«hefchlietzungen.
Februar: 1. Karl Jacob Zimmer, Bierbrauer dahier, mit Lotte Schäfer Hierselbst. 1. August Rausch, Taglöbner dahier, mit Ottilie Nahrgang von Wieseck. 2. Ludwig Heinrich Friedrich Wilhelm Sier, Polizei-Bureaugehülfe dahier, mit Margaretha Dörmer von Forstgarten.
Geborene.
Januar: 24. Dem Schuhmacher Friedrich Weißenbach eine Tochter, Katharine Elisabeth Helene. 28. Dem Taglöhner Heinrich Nlcolai ein Sohn. 28. Dem Stadtkassegehülfe Carl Stohr IV. ein Sohn. 28. Dem Sergeant und Regimentsschneider Valentin Gonter eine Tochter, Anna Katharine Susanna Elise. 29. Dem Taglöhner Johann Friedrich Schnierle ein Sohn, Heinrich Friedrich. 29. Dem Fabrikarbeiter Johann Georg Schmidt II. ein Sohn, Emil Philipp. 29. Dem Weichensteller Carl Ulm ein Sohn, Ludwig. 30. Dem Fuhrmann Heinrich Luch ein Sohn, Heinrich. Februar: 1. Dem Großh. Calculator Robert R-umann ein Sohn, Hans Emil Edmund Ernst Robert. 1. Dem Taglöhner Philipp Velten ein Sohn, Heinrich. 1. Dem Schlosser Albert Haas ein Sohn, Albert Wilhelm Hermann.
Gestorbene.
Januar: 27. Marie Elisabeth Jung, 2 Monate alt, Tochter von Taglöhner Balthaser Jung dahier. 27. Karoline Mayer, 60 Jahre alt, ledig, Näherin dahier. 28. Anna Andreas, 6 Monate alt, Tochter von Buchdrucker Alwin Andreas dahier. 29. Maria Euler, geb. Münch, 70 Jahre alt, Ehefrau von Schneider Heinrich Euler II. dahier. 29. Gertrude Lettermann, geb. Roth, 61 Jahre alt, Wittwe von Weichensteller Johann Jost Leitermann dahier. 30. Marie Berck, 62 Jahre alt, Prtvatin dahier. 31. Eleonore Elisabeth Saas, 7 Monate alt, Tochter von Schneider Heinrich Saas dahier.
Auszug aus den Airchenbüchemt
Ver Stavt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Matihäusgemeinde.
Den 1. Februar. August Rausch, Taglöhner in Gießett, nud Ottilie Nahrgang, Tochter des verstorbenen Schmieds Johann Ada» Nahrgang in Wieseck.
Lukasgemeinde.
Den 1. Februar. Karl Jakob Zimmer, Bierbrauer, und Lotte Schäfer, Tochter des verstorbenen Taglöhners Johannes Schäfer von Annerod. .
Den 2. Februar. Ludwig Sier, Polizeibureaugehilfe, »nd Margarethe Dörmer, Tochter des ForstgartenauffeherS Karl Ludwig Dörmer zu Forstgarten.
Getaufte.
Markusgemetnde.
Den 29. Januar. Dem Dachdeckermeister KaSpar Müllereine Tochter, Elise Katharine Marie, geboren den 17. Decembrr 1892.
Johannesgemeinde.
Den 29. Januar. Dem Fabrikanten Wilhelm Haustein ein Sohn, Wilhelm Franz Georg Ernst, geboren den 12. Decbr. 1892.
Den 3. Februar. Dem Locomotivführer Carl Hilgärtner eine Tochter, Ottilie, geboren den 1. März 1892.
Beerdigte.
Matthäusgemeinde.
Dm 1. Februar. Marie Euler, geb. Münch, Ehefrau deS Schneiders Heinrich Euler, alt 70 Jahre, gestorben den 29. Januar.
Lukasgemeinde. , _ ,
Den 1. Februar. Marie Berck, Privatin, alt 62 Jahre, starb den 30. Januar.
JohanneSgem einde.
Den 29. Januar. Susanna Nagel, geb. Krailing, ßBittroe deS Schuhmachers Carl Markus Nagel, alt 84 Jahre, starb den 26‘ ^Denst' Caroline Mayer, Näherin, ledig, alt 61 Jahre, starb den 27. Januar. , _ _
Den 1. Februar. Gertraud Lettermann, geb. Roth, Wittwe des Weichenstellers Johann Jost Lettermann, alt 61 Jahre, starb dm 29. Januar.
verkehr, Land- «nd volkswirthschaft.
Gieren, 4 Februar. Marktbericht »ui dem heutige« Wochenmarkt kostete: Butter pr- Pfd. X 0,85—0.95, jC>ß^nerct‘r per Stück 10-112 Stück - H, Käse pr. 6t. 6-10 4, Käsematte pr. St. 3 4, Erbsen vr. Liter 24 4, Linsen pr. Liter 30 4, Tauben pr. Paar X 0,60-0,80, Hühner pr. Stück ^ 0,85—1.20, Hahnen pr. St. X 0,60-1,50, Enten pr. St. X 1,50 bis 1,70, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66—72 4. Kuh- und Rindfleisch pr. Md. 50-56 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 60-70 4, Kalbfleisch pr. Md-40-50 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 40-70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,00-0,00 X, Weißkraut pr. Stück 5-12 -3, Zwiebeln pr. Zentner 8,00—8,50 X. Milch pr. Ctter 12-18 $, Gänse pr. Pfd. 48—64 4-
Briefkasten.
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Holz-Versteigerung.
Mittwoch den 8. Februar l. I.,
Vormittags 9 Uhr, soll im Leihgesterner Gemeindewald nachoerzeichnetes Holz versteigert werden:
33 Nadelstämme, 3—10 m lang, 7 fm,
40 rm Eichen-Scheitholz,
36 „ Nadel- „
164 „ Eichen-Knüppel, 13 „ Hainbuche-Knüppel, 80 „ Nadel - Knüppel, unter
welchen 24 rm von 3 m Länge,
51 rm Eichen-Stöcke,
24 „ Nadel- „
2250 Eichen-Wellen,
1810 Nadel- „
Zusammenkunft in der Abtheilung Lache.
Leihgestern, am 3. Februar 1893.
Großh. Bürgermeisterei Leihgestern.
Heß. 1110
Holz -Versteigerung
im Gemeindkwsld Hausen.
Freitag den 10. d. M.,
Vormittags 10 Uhr anfangend, soll im District Bruch und Beckerswald folgendes Holz versteigert werden:
12 Eichenstämme mit 3,20 fm,
137 Nadelstämme mit 61,85 fm, von 12—34 cm Durchmesser und von 10—20 m Länge,
7 Nadel-Derbstangen mit 0,75 fm,
15 rm Eichen-Knüppel,
150 Eichen-Wellen,
6,8 rm Eichen-Stöcke,
92 „ Nadel-Knüppel, 1130 Nadel-Wellen, 29,2 rm Nadel-Stöcke.
Zusammenkunft im District Bruch beim Wegweiser an der Staatsstraße.
Hausen, den 3. Februar 1893.
Großh. Bürgermeisterei Hausen.
Schmandt. 1095
Großheriozliches Fimdksjuchthaus.
Vergebung.
Donnerstag den23. AebrnarlLSS, Vormittags 11 Uhr, sollen für Großh. Landeszuchthaus nachstehende Lieferungen für das Rechnungsjahr 1893/94 vergeben werden:
I. BerzehrungSgegenstünde, ungefähr : 1) 3ÖUi > kg weiße Bohnen; 2) 4000 kg Erbsen; 3) 3000 kg Linsen; 4) 80000 kg Brod, versch; 5) 1800 kg Roggenmehl; 6) 1010 kg Weizenmehl; 7) 1000 kg Gerstenmehl; 8) 1500 kg Kaffee, roher; 9) 1800 kg Gerbe, gesch.; 10) 1200 kg Gerstengrütze; 11) 100j kg Hafergrütze; 12) 1200 kg Weizengrütze; 13) 75 kg Nudeln; 14) 50 Liter Mohnöl; 15- 2500 kg Reis; 16) 5 kg Chocolade; 17) 2 kg £&ee, schw.; 18) 8 Liter Essig; 19) 35 kg Pfeffer; 20) 15 kg Zucker'; 21) 100 kg Zwetschen, ged ; 22) 100 kg Syrup; 23) 100 kg Kalbfleisch; 24) 2500 kg Rindfleisch; 25) 100kg Hammelfleisch; 26) 1500 kg Nierenfett; 27) 1600 kg Schweinefleisch; 28) 25 kg roher Speck; 29) 200 kg geräuch. Speck; 30) 18(0 kg Schweineschmalz, ausgel., deutsch; 31) 100 kg Butter; 32) 2500 Stück Eier; 33) 100 kg Coeosnußbutter; 34) 800 Liter Bier; 35) 1500 kg Handkäse.
II. Schreibmaterialien und Druck» fachen: :-6) lt. Verzeichniß.
HI. Bürstenwaarenr 37) lt. Verzeichniß.
IV. Brennmaterialien, ungefähr: 38) 2000 Ctr. Nußkohlen I. Güte; 39) 5000 Cir- Steinkohlen, melirte I. Güte; 40) 600 Ctr Coaks; 41) 200 Ctr. Braun- kohlenbriquetts; 42) 60 rm Buchen- Prügelbolz.
V. BerbrauchSgegenstände rc., ungefähr : 43) 14000 Liter Petroleum; 44) So Liter Thran; 45) 1200 kg Kernseife; 46) 300 kg Schmierseife; 47) 1200 kg Soda; 48) 100 Dtzd. Lampencylinder, versch. Größe; 49) 150 m Lampendochte, versch. Breite; 50) 40 Kohlen löffel; 51) 10 Kohlenschippen; 52) 10 Dtzd. Eßlöffel, verzinnte; 53) 100 Päcke Zündhöl.er, schweb.; 54) 6 kg Stearinlichter; 55) 200 kg Carbolsäure; 56) 400 kg Eisenvitriol; 57) 500 m Putzlumpenzeug; 58) 400 kg Maculaturpapier, 59) 4 Ballen Fensterpapier; 60) 10 gußeiserne Kochtöpfe'; 61) lO Kohlenkrovpen, 62) 1 kupferne Badewanne; 63) 400Reiserbesen; 61) 24 Dtzd. Kämme, enge u. weite; 65) 40 Eßnäpfe von Steingut; 66)20 Wasserflaschen; 67) 30 Wassergläser; 68) 20 Wasserkrüge; 69) 120 Lampenschirme von Milchglas; 70) 60 I Filzkappen.
VI. Materialien, ungefähr: 71)200 kg Farbwaaren; 72) 150 kg Leim; 73) 80 Liter Spiritus; 74) 80 Tafeln Fensterglas ; 75) 100 Dtzd-Nähvtensilien (Zwirn, Seide, Knöpfe rc.); 76) 4000 kg Eisen- roaaren; 77) 600 kg Leder; 78) 300 qm Bordholz; 79) 1500 Dielen und Latten; 80) 600 m Boy; 81) 100 kg Baumwollgarn; 82) 800 kg Leinengarn (gebleicht) Nr. 20; 83) 150 kg desgl. blau, Nr. 20; 84) 300 kgdesgl. grau, Nr. 20; 85) 80 m j Uniformstuch; 86) 100 m Baumwolltuch; 87) 100 m Sarsenet (grau und schwarz) । 88) 300 m Strobsackleinen (sog Segeltuch) ; 89) 600 kg Wolleiweiße u. schwarze); 90) 300 Liter Lein und Rüböl.
Dte Gegenstände unter Ord.-Nr. 1—3, 5-7, 8-22, 23—26, 27—29, 31 u. 32, 45-47, 48 u. 49, 50 u. 51, 55 u. 56, 60 u. 61, 65—69, 71—74 u. 90 werden zusammen vergeben und sind zu Ord.-Nr. 1—3, 5—22, 36, 37, 45—47, 57-59, 64, 72, 80—88 Muster vorzulegen.
Die Bedingungen liegen Inder Geschäfts- flube der unterzeichneten Behörde vom 15 bis 17. l. Mts., Vormittags zwischen 11 u. 12 Uhr und Nachmittags zwischen 3 u. 4 Uhr zur Einsicht offen; auch können Abschriften derselben gegen Einsendung von 60 Pfg. bezogen werden
Die Angebote sind kostenfrei und versehen mit der Aufschrift: „Angebot bett. Lieferung vonVerzehrungsgegenständen rc." einmreichen und bleiben diejenigen unberücksichtigt, welche diesen Bedingungen nicht entsprechen.
Marienschloß, am 2. Februar 1893. Großherzogliche Direction des LandeS- zuchthauses.
________Bornemann.______1098
Montag den 6. Februar, von Morgens 9 Uhr an, versteigert der Consum - Verein zu Großen-Buseck in seinem Lagerhaus eine Partie Manufacturwaaren-Reste, Säcke, Kisten u. f. w. gegen Baarzahlung.
Großen-Buseck, 3. Februar 1893.
Für den Vorstand:
1108s Meyer, Director.
Zwei kräftige Arbeitspferde mit Geschirr und 5 Wagen sind zu verkausen bei [1112 G. Koch, Aiirchr. 31.
Vergebung von Bauarbeiten.
Kommenden Donnerstag den 9. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen nachstehende Arbeiten auf dem Nathhause in Watzenborn öffentlich versteigert werden und zwar: veranschlagt
Mk. Pf.
Abbruch-u. Maurerarbeiten 1010 46 Steinhauerarbeiten... 71 86
Zimmerarbeiten.... 284 22 Schreinerarbeiten . . . 930 28 Glaserarbeiten .... 338 70 Schlosserarbeiten ... 87 30
Weißbinderarbeiten. . . 988 55 Spenglerarbeit .... 36 65
Tapezierarbeit .... 78 50
Eifenlieferung .... 59 40
Sanolieferung .... 32 50
Pflasterarbeit .... 48 50
Plan und Voranschlag liegen auf ! Großh. Bürgermeisterei Steinberg ! zur Einsicht offen. 1106
Gießen, 4. Februar 1893.
Rohrer, Bezirksbauaufseher.
Aeikgeöotenes.
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1083] Diese Woche ganz neue Serie:
Reise durch den Harz.
u. a.: Thale, Ballenstädt, Bode-Thal, Radaufall, Jlsefall u. Jliegrund, Teufels- I kanzel. Hexentanzplatz, Brockenhaus rc.
Diese Serie ist einzig in ihrex Art.
Danksagung.
Mein öobn Fr»tz Litt 3 Jahre an einer schaleren ^crophulöien Augenentzündung. Die Augen waren ganz verklebt, die Hornhaut mit Gejchwüren bedeckt und liefen stets vom Eiter aus. Das Kind konnte nichts mehr sehen und litt schreckliche Schmerzen. W,r boctorten all die Zeit bei tüchtigen Aerzten und Spezialärzten, doch nutzte es nichts, im Gegentheil, durch das Pinseln und Beizen wurde es nur schlimmer. In meiner Verzweiflung baten wir den pracl. homöopathischen Arzt Herrn Dr. med. Boldeding von Düffeldorf um Hülfe. Dieser schickte Arznei und heilte mein Kind tn zwei Monaien nur durch Einnehmen, wofür wir innigsten Dank sagen. [964
Düffeldoof, Münsterstraße 1. ____________________»ritz Schäfer.
Stenographie-Unterricht.
Dienstag, 7. Februar, Abends 81/z Uhr, findet im Vereinslocal (Cafe Ebel) die Eröffnung eines Unter* richts-Cursus in der Debattenschrift statt. Auch Nichtmitglieder können sich daran betheiligen und beträgt das Honorar für dieselben 5 Mark. [1107
Gabelsberger Stenogr.-Verein.
1135] Ein Küfergeselle fof. gesucht- Küfer meister Ttfoma, Bahnhofstr. 43.


