‘Nubte ‘
N. ?’J"""is '»«nenftfr a$*s AS afe?Ä ie r\tR, Rav-, -tei tftS «55
, U s’d,bt® d«
W» ilfa6 ''K° °°»leim' '»***: J" Helen $Q|Q
Be« »’^r eweirnimm Me«it, iit M H bring« tm*” Wtafi
1- Ortober. Jj; lonberg In vnseink- rastlos in H. für Httstellii?
Man ist gewä^ - roeiie der Sa^t lschland, was t Großstadt und? )cr Großstadtsiw cht gesagt ist, < umliegenden ? No gut, fflifnc Orte smd in u. ic andere Orte nid bingin. In unjr 1t, btffai Wtnojime Der bidjäfyriß iA \C«xW«x'Kf M M ^mMwrv i. De werden hart« Ibst in Darinstadl,: in Obermockstaii. Die Wingri'.
is nach Augsb.i.. iger Franksui:. und Ostsee yiralc >ber. In unsemi jchenHerbstar: lamentlich um de
Durch den Tüchtigkeit warkkl i verhinderte em t: zum rechten Wi vpätMM- dinch igt uni fitzt noch .m AuMachen der leiben liefern reut aus denen bitStar
,Xi Monatsd!> ö’ttmHt 1893s stellen-, resp- a^' sich auf das c urk Kassel 5, Reg'!- 'reufeen: W * ®*" y
4' Provinz vc $a»ern i, ** . I^ürinylwy'i ,-B» ** toblSiN“" 5, SW®"" ' 'i,. 1, Kausle- ”* 7 fflelf winXa?- 5 grjreibet h
1, $eb« M® ebenen* „
;Ib E
September.
V unb JJ
^5/
5 Jthie Garantie per SRIck 3.-Mark.
Etui», hochfein pr. Stück M Pff- Streichriemen.doppel „
Wae nicht gefällt, nehmen sofort retour. Pracht-Catalog 8ämmtlich.ee»ierwaaren,Scheeren u. Waffen vera. cratia Du„rcheie. Fabrikat. >/• bilbirer wie überalL Man kaufe nur direkt 1111
8277
die behördliche Untersuchung festgestellt, tatsächlich auf Brandfeistung zurückzuführen. Wer inbefe die ruchlose Thal ausgeführt, hat man bis jetzt noch keine Spur, wefehalb der Gemeinderath eine Belohnung von 500 Mk. für Ermittelung des ThäterS ausgesetzt hat.
Bekanntmachung.
Diejenigen, welche für den bevorstehenden Winter Fichten - Deckreiser aus dem Gießener Stadtmald zu beziehen wünschen, wollen ihre Anmel- düng spätestens bis zum 15. l. M. auf unserem Bureau — Zimmer Nr. 15 — erstatten. Die Anmeldungen können jedoch nur insoweit berücksichtigt werden, als nach den stattfindenden Fällungen die Lieferung guter Deckreiser möglich ist. Die Lieferung erfolgt frei vors Haus und ist der Preis auf 16 Pfg. pro Welle festgesetzt und bei der Anmeldung zu entrichten.
Gießen, den 2. October 1893.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 8308
« i*» _ tyäm<1a sind eine Zierde des Weibes. Durch SCllODG Händ6 die Haushaltungsarbetten wird die Haut aber leicht roth, rauh, rissig, Ipringt auf und schmerzt dann sehr. In diesen Fällen soll man durchaus nur eine völlig warfefrete, un- verfälscht reine Seife zur Toilette verwenden, wie z. B. die treffliche Doering* Seife mit der »ule ist. Diese Seife macht mehr wie jede andere die Haut welch, zart und geschmeidig unb wirkt durch Ihren Fettgehalt schützend auf die oberen Hautlagen, wie dies berühmte Specialärzte für Hautkrankheiten wiederholt ausgesprochen. Die Anwendung der Doerings Seife mit der »ule ist ^chau nicht kostspielig, weil sie sich nur sehr wenig vermascht unb bis auf den kleinsten Nest aufbrauchen läßt, daher auch ledcm sparsamen Haushalte angelegentlichst zu empfehlen ist. Preis 40 Pfg.
Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen, t4555
Jeilgeöotenes.
Stadt. SlhtaWaus.
Freibank. [8281
Heute und morgen: 8chwemeflei[ch, nicht ladenrein, per Pfd. 50 Pfg. Einige Aepfelweinfass von 200; 100, 50 ic. Liter werden noch billig abgegeben.
__Emil -yischdach.
verkehr, Land, «nd volkrwirthfchast.
«lefleu. 3 October. Marktbericht- Äut dem heutigen ®o»Mlronete: Butter pr. W X 0.9b-l,00 Hübneretcr
7__ e 9 fttüdt — X tkäfe pr 6t. 0—8 X Roietnottc
pr St- 8 4 Erbsen pr. Liter 18 A, Limen pr. öfter 28 A, Tuud-.n pr' Paar J?' 0,60-0,80, Hühner pr. Stück ^ 0,W-l,10, Hahnen nr .M. 0 50— 0 90 Enten pr- St- X 1,40 bis 1,60, Ochsenfleisch pr' Pfd 62-68 X Kuh, und Rindfleisch pr. Pfd- Ä \ fleisch pt. Pfd. 60-70 X Kalbfleisch pr- M- ^-52 ^^Hammet« steisch pr. Pfd. 40-60 X Kartoffeln pr. 100 KUo 4,W-b,öU .x, Weißkraut pr Stück 8-15 Zwiebeln pr. Eentner 7,00- 8,00 ^c, Milch vr. Ltter 16-20 X Enteneier pr. St. — A, Zwetschen Ctr. 3,50-4,50 X _
* Güstrow, 30. September. Als Curiosum sei erwähnt, daß dieser Tage ein Pserd der Artillerie-Abtheilung, welche noch wegen deS Manövers abwesend war, selbstständig hier eingetroffen war. Ohne jegliches Geschirr hier angekommen, begehrte es laut wiehernd Einlaß in seinen Stall, wurde aber von dem Posten, welcher das Thier nicht kannte, wieder unb toiebtr zurückgescheucht. Der nächste Posten machte eS ebenso. Gebuldig harrte bas Pscrb in ber Ferne auS, bemerkte bk AblösungSmannschast deS Postens am fernen Pulverschuppen unb folgte bem Posten gemächlich. Auch hier j urückgescheucht, folgte eS dem abgelösten Posten, blieb in der Nähe der Ställe, unb als bic Remonten herauSkamen, um eingegeben zu werben, mischte es sich freudig wiehernd unter diese. Die Ermittelungen, welche nunmehr angestcllt wurden, ergaben, daß das Pferd im Besitz eines Quartiermachers war. In Gr. Wockern, wo dieser im Quartier lag, hatte ich das Pferd aus bem Stalle entfernt unb in bunkler Nacht ben Heimweg angetreten unb gesimben.
Bekanntmachung, betreffend die Wohuungsdesinfection in der Stadt Gießen.
Nachdem die Stadt Gießen die nöthigen Einrichtungen zur Des- iirfection der Wohnungen getroffen hat und über ein dafür ei"9e“^s Personal verfügt und die hiesige Universitätsklmtk ihren Destnfecttons^ apparat zur Desinfection der beweglichen Sachen zur Verfügung gestellt hüt, — s. Bekanntmachung vom 16. Dezember 1892 im Gießener Anzeiger 91 r. 297 — empfiehlt es sich in allen Fällen von Erkrankungen, wo die Polizeiverordnung vom 14. September 1892 die Desinfection vorschrewt, vom dieser Einrichtung Gebrauch zu machen, da nur auf diese Art aus eine vollständige Zerstörung aller Krankheitskeime gerechnet werden kann. Des Weiteren empfehlen wir jedoch, die Anwendung der Desinfection nicht auf bi« in der Polizeiverordnung erwähnten Krankheiten zu beschränken, sondern auch noch bei anderen, z. B. Ruhr, Lungenschwindsucht, bösartiger Lungenentzündung, davon Gebrauch zu machen.
Wünscht Jemand die Desinfection seiner Wohnung bezw. eine; Krankenzimmers und der darin befindlichen Sachen, so hat er davon aus unserem Geschäftszimmer Nr. 7 (Stadlbauamt) persönlich oder schriftlich Meldung zu machen und im letzteren Falle genau anzugeben: die tage der Wohnung, Straße, Hausnummer, Stockwerk, Vorder- oder Hinterhaus, ferner die Krankheit, wegen deren die Desinfection gewünscht wird und bie ^ahl der zu desinficirenden Räume.
Soll die Desinfection noch am folgenden Tage ausgefuhrt werden, so muß die Meldung bis spätestens 6 Uhr Abends bei uns eingegangen ein. Die Stunde des Beginns der Desinfection wird den Interestenten mitgetheilt werden, sie soll in der Regel frühestens Morgens um 8 Uhr und spätestens Nachmittags 2 Uhr beginnen.
Zu der bestimmten Stunde erscheinen die Desmsectoren m der Wohnung und verpacken und verbringen zunächst die in der DesmfectionS« anstatt zu behandelnden Sachen in den Transportwagen. Dann beginnen sie mit der Desinfection der Wohnung. Rach Beendigung derselben schaffen sie die unterdeffen aus der Anstalt zurückgebrachten Sachen wieder in die
ganze Arbeit wird in der sorgsamsten und schonendsten Weise ausgeführt, doch kann eine Garantie für Richtbeschadigung Nicht übernommen werden. Sollte in besonderen Fällen, wenn eine ^eSinfectiou polizeilich nicht vorgeschrieben ist, nur die Desinfection der beweglichen Sachen, Bett- iverk, Wäsche, Kleidungsstücke, Möbel rc. gewünscht werden, so muß in allen Fällen der Transport nach und von der Desinfectwnsanstalt durch unsere Transportwagen erfolgen; die Einlieferung der luficirten Sachen in die Anstalt durch die Interessenten selbst ist wegen der Möglichkeit der weiteren Verbreitung des Ansteckungsstoffes unstatthaft.
Die Gebühren für Ausfühmng der Desmfection sind nach Matz- gube der nachstehend abgedruckten „Gebührensätze" an die Stadtkasse zu
h WUL I WVMl WiV *..... ’ ’U---- . a
Nachbar?" - Rheinländer: „Ich bin aus Trier und da- fjer // — Berliner (unterbrechend): »Ach so, ick verstehe schon! Also ’n M 0 selmanu
♦ Nichts ist vollkommen. Kaminfeger: „Wahr ist's ja, unser Geschäft ist ein ganz gutes. Aber wenn ei'm die Leut die Kamine ins Haus bringen könnten, deß mr do so gemütblich daheim auSputze könnt — nachher war s siech noch schöner!"
aussprechen zu dürfen, daß unsere Mitbürger eintretenden Falles stets von dieser wohlthätigen, gesundheitsfördernden Einrichtung Gebrauch machen, daß die betheiligten Haushaltungsvorstände, sowie die Hauseigenthumei: es sich angelegen sein lassen werden, den nut der Desmfection beauftragten Bediensteten der Stadt nach Möglichkeit entgegenzukommen, msbesondere auch durch leihweises Ueberlassen von zur Ausführung der ®edmfechon erforderlichen Gegenständen, Leitern u. dgl. Insbesondere aber richten wir an die Herren Aerzte die Bitte, unser gemeinnütziges Unternehmen zu unterstützen und ihren wichtigen Einfluß geltend zu machen, damit von diesem vorkommenden Falls regelmäßig Gebrauch gemacht werde.
Die Gebühren, welche von den zur I. Abtheilung der Einkommensteuer Eingeschätzten (Einkommen über 2600 Mk.) zu entrichten sind bc- ragen für dk Desinfection der Wohnungen und der darin befindlichen beweglichen Sachen 1 Mk. für die Stunde der von emer Person aus diese Arbeit, verwendeten Zeit. Die Bezahlung findet an die Stadtkasse auf Anforderung statt. Die Kosten für Hm- und Rücktransport der m der Desinfectionsanstalt zu behandelnden Gegenstände sind ba.run^ dagegen sind bei Benutzung des Desmfectionsapparates der neuen Klmik'N für Effecten, die den ganzen Apparat füllen, 10 Mk., sür solche, die zwei Abtheilungen desselben beanspruchen, 8 Mk. und für^solche, die nur eine Abtheilung des DesinfectionSapparateS oder weniger beanspruchen, 4 Mk. weiterhin zu bezahlen. Die in die Klassen 6 bis 10 der II. Abtheilung der Einkommensteuer (Einkommen von 1300 bis 2600 E-) Emgeschatzten haben nur die Hälfte der vorstehenden Gebühren zu entnchten, wahrend von den mit weniger als 1300 Mk. Einkommen oder gar nicht Besteuerten Gebühren überhaupt nicht erhoben werden. Für Gebührenpflichtige,-denen infolge von Unglücks-, Krankheits- oder Sterbefällen die Entrichtung der Gebühren besonders schwer fallen würde, können auf deren Antrag die Gebühren weiterhin ganz oder theilweise erlassen werden.
Die Befreiung von Zahlung der Gebühren hat nicht den Charakter einer Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln.
Wenn nur die Desinfection der Wohnung und der dann befindlichen Sachen ohne Benutzung des DesinfectionSapparateS für^nothig befunden wird, werden für die Stunde und den Arbeiter nur 0,80 bezw. 0,40 Mk. berechnet. Wird dagegen nur die Desinfection von GegeMnden m der Desinfectionsanstalt gewünscht, so betragen die Gebühren für Hm-^ und Rücktransport dieser, falls dabei die Hülfe der Desinfectoren nicht m Anspruch genommen wird, 6 bezw. 4 Mk.
Gießen, 30. September 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.
Mai»-. 1. October. Dor der Strafkammer des firoßh. Landgerichts wurde in der gestrigen Sitzung folgender fscll abgeurtheilt: Der Musketier des 2. Nassauischen Jn- fruterie-RegimentS Nr. 88 PH. Tausch auS Barmen suchte im Februar d. I. bei seinem Vorgesetzten um Urlaub nach, tei ihm aber in Anbetracht dessen, daß Dausch sich schlecht ceiuhrt hatte, nicht bewilligt wurde. Um nun aber doch nach ' Frankfurt zu kommen, stellte sich Dausch selbst einen Urlaubs- .aß auS unb versah benselben mit ber Unterschrift seines Vorgesetzten- mit diesem Schein gelang es ihm auch, einen Fahrschein nach Frankfurt zu erhalten unb er begab sich nach horten. In Frankfurt bezechte sich aber Dausch gehörig, er verirrte sich und wurde am Morgen in einer Straße Frankfurt- mit erfrorenen Füfeen aufgefunden. Dausch wurde der I'iüitärbehörde in Mainz abgeliefert und kam ins Lazareth, ' wo ihm sämmtliche Zehen feiner Füße amputirt werden mußten. Gleichzeitig wurde er aber auch auS dem Militärsland auSgestoßen. Wegen Urkundenfälschung der Civilbehörde überwiesen, wurde er nun in der gestrigen Sitzung der Li-raskammer deS Landgerichts zu einer Gefängnißstrase von zwei Monaten verurtheilt.
△ Mainz, 2. October. Die hiesige städtische Verwaltung steht gegenwärtig vor der Frage, ob und unter welchen Bedingungen Privaten die Herstellung electrischer Be- leuchtungsanlagen unterBenutzung von städtischem Gebiete gestattet werden soll. Anläfelich eines Gesuches behufs Leitung des electrischen Stromes über eine Straße der Stadt hat die ftödtische Verwaltung einen diesbezüglichen Vertrag entworfen, dec für alle gleiche Fälle als Grundlage bienen soll. Nach diisem Vertragsentwurf, über ben nächster Tage bie Stabt- verordnetenversammlung ihr Gutachten abzugeben hat, wirb du Erlaudniß zur Leitung beS electrischen Stromes über städtisches Gebiet nur unter bem Vorbehalt bes jeberzeitigen Widerrufes ertheilt. Die Erlaubniß erlischt jedoch auch ohne aiuSdrücklichen Widerruf, sobald ein von ber Stabt Mainz errichtetes, ober von ihr concessionirtes Electricitätswerk cmicessionirt wirb. Ein Entschädigungsanspruch kann in
Teinem Falle gegen bie Stabt erhoben werben. Derjenige, wilcher die Anlage über bie Strafee betätigen läßt, ist
haftbar für alle Beschädigungen, welche in Folge der Her- Itdlnng unb be« Betriebes ber electrischen Anlage mittel» ofcrt unmittelbar an bem Eigenthurn ber Stadt ober Dritter et»a entstehen sollten. — Die seit gestern auf einzelnen Sltrecken der preußischen Staatsbahnen eingeführte neue Fahrkarten-Controlle hat, soweit sich dies in ber nahen Station Kastel gestern unb heute beurteilen liefe, für bas reifenbe Publikum eine ganze Reihe großer Mißlichkeiten ge- ze°gt, so bafe schwerlich an eine allgemeine Durchführung gemacht werben bürste. Die ganze Bauart unb Einrichtung btn- Bahnhöfe ist nicht für biese Neuerung angethan und machte sich unter bem Publikum, bas gestern in strömendem Stegen vor dem nahezu hermetisch verschlossenen Bahnhof bic zur Kartenlösung warten mußte, ber lauteste Unmuth gtltenb unb zwar in einer Art, baß man jeben Augenblick Excesse h fürchten mußte.
△ Aus Rheinhessen, 2. October. Die großen Bränbe, d« in bem bekannten Weinort Bo denheim in ben lebten brei Wochen rafch aufeinander folgten, sind, wie durch
^^^Bei dem hohe« Interesse, welches die gesammte Bürgerschaft an der »oedmöfeigen Ausführung der Desinfection hat, glauben wir die Erwartung
bekannt.
* Neue Coufeffiou. Berliner (auf einem Rheinbampfer): Wat haben Sie benn eigentlich for ’ne Confefsion, Herr „«*' “ , ■ (Vx l!u -.. o CTvIäv unb hns
kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Donnerstag den 5. October:
Vormittag« 9 Uhr: Gottesdienst zur Eröffnung der DccanatS» f®taunÄfl “für in dem KinderaoNeSdienst
findet Donners"ag Nachmittag 4 Uhr in der Stadtk.rLe statt-
Ca. 6000 Stück Seidenstoffe - ab eigene- Fabrik — schwarze, weiße u farbige 0. 75 Pf. bis Mk. 18.65 pr Meter - glatt, gestreift, karrlert, gemustert, Damaste rc^(circa 240 versch-Qual-und 2000 versch. Farben, DessinS rc.) «M" und fteuersrei inS Haus!! Catalog und Muster umgehend- [8282
G. Hennebergs Seiden-Fabrlk (k. k. Hotp, Zürich.
VevnO^chter
• Frankfurt a.M., 2. October. An Kelter-Aepfeln wurden am Freitag unb Samstag je mehrere Hubert ^gen hier eingeführt. Bezahlt würbe für bieseS Obst Mk. 4.70 bis Mk. 5.25 baS Malter.
* Hamburg, 1. October. Die „Hamburg-Amerikamsche Packetfahrt-Actien-Gesellschaft" hat eine Concurrenz für den Bau eines Dampfers ausgeschrieben, ber noch größer werben soll, als bie für biefelbe Rheberei in Belfast schon im Bau befinblichen beiben Riesenbampfer. Von ben beutschen Wersten sind zur Bewerbung aufgesorbert Blohm u. Voß m Hamburg, ber „Vulkan" in Stettin, Schichau in Danzig, bie Flensburger Werft unb bie Germania-Werft in Kiel.
* Breslau, 30. September. Der hier tagenbe 13. beutsche Pomologentag beschloß, ben nächsten Pomologentag 1896 in Kassel abzuhalten. Daselbst soll auch bie nächste allgemeine Obst - unb Gartenbau - Ausstellung statt- finben.
* Aus Ostpreußen, 26. September. In ber Gegenb Don Insterburg zeigen sich Wölfe. Mehreren Besitzern sind bereite Schafe von den Bestien zerrissen worden.
* eine kaum glaubliche Rohheit ist dieser Tage tn 23 er l in von einem dreizehnjährigen Knaben Namens Hans K. verübt worden. MehrereKinder spielten auf einer Baustelle und zündeten zu ihrer Belustigung ein Feuer an. Der junge K. warf nun dem mitfpielenben fünfjährigen Fritz KuronSky einen Sack über den Kops und warf ihn dann in das Feuer. Der Knabe erlitt so bedeutende Brandwunden, daß der zu seiner Behandlung herbeigezogene Arzt an seinem Auskommen zweifelt. So ungeheuerlich auch bie Mtttheilung klmgt, so ist sie doch buchstäblich wahr. Auch der Berlmer Polizeibericht giebt in feiner knappen Form von dem Vorfall Kenntniß.
♦ Paris, 2. October. In der letzten Nacht entgleiste infolge eines Attentats ein Zug von Poitiers und ein Specialzug von Schloß Brissac nach Angers, letzterer mit den Gästen des Grafen Arbern. Eine Brücke über bie Lowe würbe zertrümmert. Die Anzahl bei Opfer ist noch nicht
Gebühren-Sätze
für die durch die städtischen Desinfectoren besorgte Desinfection der Wohnungen und die Desinfection von beweglichen Sachen.


