Darmst. Ztg.
nummen.
W. Aus der mittleren Wetterau, 3. August. Wer aus dem 1893er Jahre herauSkommt, ohne verdorrt, ertränkt, vom Winde zersaust und vom Hagel zerschlagen worden zu fein, der kann wirklich von Glück sagen. Am 1. d. Mts. Nachmittags zwischen 5 und 6 Uhr zog ein Hagelwetter vom Taunus durch die Wetterau nach dem Vogelsberge- wo es Kinkam, hat es Schaden angerichtet. Wir haben also dieses Jahr 1893, übelen Angedenkens, alles das mitgemacht, was nur vorkommen kann: Heftige Kälte bis zu 20 Grad, Stürme und Ueberschwemmungen, Nachtfröste im Frühjahre, hochgradige Dürre im Vorsommer, übermäßige Nässe im Hochsommer und Hagelschlag im Nachsommer. Die oft citirten, häufig her- haltcnden sog. ältesten Leute dürfen Heuer kühnlich behaupten: ein solches Jahr wäre noch nicht dagewesen. — Einen höchst traurigen Anblick gewähren unsere zahllosen, im Felde sitzenden Fruchthaufen, vor allem der Weizen. Die Körner find fingerslang ausgewachsen und die einzelnen Garben sind mit ihren Aehren so. ineinander verwachsen, daß man sie auseinander zausen muß. Die Gerste ist noch nicht so weit, aber der prachtvolle, krystallhelle Kern ist hin, grau und schmutzig ist er geworden und die Qualität für Brauerwaare -ist verloren. Der Hafer ist, wo er noch liegt, in den . breiigen Boden eingedrückt und wächst aus. Wo er noch steht, bricht er ein. Man sagt: Die Sonne scheint keinen Bauern zum Lande hinaus, aber der Regen spült ihn hinaus. Wir b^ben es in den drei regnerischen Wochen leider zu sehr £ empfunden. Der Schaden wurde besonders dadurch herbeigeführt, daß nach dem 36stündigen Regen in voriger Woche, der alle Fruchthaufen durchdrang, keine Trockenpausen mehr eintraten, welche die überschüssige Feuchtigkeit verzehrten. Alle zwei Stunden folgte ein Regenschauer, der die Früchte immer wieder zum Austreiben anreizte. Dabei haben wir noch keinen Tropfen Regen zu viel, das Mnnko ist noch lange nicht ersetzt- er fiel nur zu reichlich, in zu kurzer Zeit und- in der Ernteperiode, wo wir Wärme und Trockenheit hätten haben müssen. — Die Hackfrüchte haben nicht gelitten, sie müßten aber jetzt auch wieder Sonnenschein und Wärme haben. Die Kartoffeln sind enorm ins Kraut gerathen. Neue Kartoffeln werden mit 6 bis 8 Mark pro Doppelcentner bezahlt. Die Bohnen sind in den letzten acht Tagen stehen geblieben. Die Gurken werden bei der stagnirenden Nässe fleckig. Große Salatgurken bezahlt man mit 10 bis 15 Pfennigen pro Stück- Einmachgurken kosten 2 Mark das Hundert. Frühobst erscheint täglich, man schmeckt ihm die übermäßige Feuchtigkeit der letzten beiden Wochen an. Das Spät obst ist stark gewachsen und die Aeste beugen sich unter der Last. Die Mirabellen leiden stark durch die Angriffe der Wespen, welches Jnsect durch den heißen Vorsommer stark in der Fortpflanzung begünstigt worden ist. — diesen und Kleeäcker machen sich zusehends heraus.
Nachbarn, ob sie nichts von ihrem Manne gesehen. Diese konnten keinerlei Auskunft geben, da sie den Lehrer seit Sonntag nicht gesehen. Nun wurde die HauSthür gewaltsam geöffnet. Als man daS Wohnzimmer betrat, strömte aus dem angrenzenden Schlafzimmer ein penetranter Leichengeruch kerbor. Hier lag auf einem Bette, völlig angekleidet, der Lehrer Wiegold als Leiche. Ein Herzschlag hatte seinem Leben jedenfalls schon in der ersten Nacht nach dem Weggang seiner Gattin ein Ende gemacht. Die auf so schreckliche Art überraschte Frau war der Verzweiflung nahe.
K. AlSfeld. 3. August. Nach den über den Ausfall der gestern abgehaltenen Stichwahl zwischen dem Nationalliberalen Backhaus und dem Antisemiten Binde- ro alb noch in später Abendstunde eingelaufenen Berichten oweit bis jetzt feststeht, hat der Antisemit Bindewald circa 800 Stimmen mehr wie der Nationalliberale Backhaus) unterliegt es kaum noch einem Zweifel, daß unser Wahlkreis t"otz der großen Gegenanstrengungen dem Antisemitismus wieder auf eine Reihe von Jahren ausgeliefert worden ist. Wir wollen nicht mit denen rechten, die es nicht über sich gewinnen konnten, den Nationalliberalen zu Hülfe zu kommen, sondern können nur auf'S tiefste bedauern, daß der politische Fanatismus auf längere Zeit triumphiren und voraussichtlich leider auch seinen Einfluß auf die nächsten Landtags- und Eommunalwahlen auSüben wird.
Büdingen, 3. August. Der practische Arzt Dr. Karl Königer zu Büdingen wurde auf sein Nachsuchen von der ihm verliehenen Stelle eines Kreisassistenzarztes bei dem Kreis- gesundheitsamt Schotten mit dem Amtssitze zu Ulrichstein entbunden. Zu seinem Nachfolger wurde der practische Arzt Dr. Emil Nebel aus Dreieichenhain, mit Wirkung vom 16. August I. I. an, ernannt.
K. Glauberg, 1. August. Von hier wird uns mitge- theilt: „Kaum hatten sich die Gemüther in unserem Orte von der Aufregung der letzten Reichstagswahl beruhigt, so war in vergangener Woche dahier eine Wahlbewegung, welche bei der Reichstagswahl nicht bewegter war. Es waren aber diesmal nicht die Männer, welche an der Wahlurne er- ichienen, sondern die Frauen, denn es galt eine wichtige Persönlichkeit für sie zu wählen, nämlich eine Hebamme. Da von den beiden aufgestellten die politische Ansicht mitspielte, deshalb war die Wahl eine so bewegte, daß fast sämmtliche Frauen ihre Stimmen abgaben. Das Ergebniß war der Sieg der freisinnigen über die antisemitische."
Friedberg, 2. August. Am letzten Montag sollte ein hier bei einer öffentlichen Behörde beschäftigter Schreib- gehilfe über die von ihm geführte Verwaltung einer Kasse Rechnung ablegen, und es stellte sich dabei heraus, daß ein Kassenmanko von nahezu 4000 Mk. vorhanden war. Dazu kommt, daß derselbe junge Mann einer anderen ihm zugänglichen Kasse über 3000 Mk. entnommen hatte, so daß im Ganzen von ihm gegen 7000 Mk. veruntreut worden waren. Das Geld hatte der noch ledige und fast mittellose junge Mann in Wirthshäusern u. s. w. in Fankfurt a. M. nach und nach verausgabt. Untersuchung wegen Unterschlagung wurde alsbald eingeleitet und der Defraudant in Hast ge-
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Warmes, Helles Wetter würde auch bei ihnen gut aus die Qualität des Heranwachsenden Futters einwirken. Ceterum censeo: Wir muffen wieder Sonnenschein und Wärme haben, wenn wir nicht durch die übermäßige Näffe das einbüßen sollen, was uns dre übermäßige Hitze gelaffen hat. ES scheint, daß der heutige Tag eine Wendung zum Befferen gebracht hat. Möchen wir uns nicht getäuscht haben!
Darmstadt, 2. August. Oberlandesgerichtsrath Frank, Führer der hessischen Centrumspartei, lehnt die Wiederwahl in die Zweite Kammer ab.
Langstadt bei Babenhausen, 2. August. Eine Trauerbotschaft höchst schmerzlicher Art wurde dieser Tage der Familie des Herrn Beigeordneten Eckert hier telegraphisch gemeldet, von dem jähen Tode ihres Sohnes, des Post- assistenten Simon Eckert. Der 24 Jahre alte, zuletzt in Metz stationirte junge Mann hatte eine Tour in den Schwarzwald unternommen und am 25. Juli das Höllenthal bei Freiburg erreicht. Dieses romantische, von Touristen stark besuchte Thal ist sehr eng, und die Berge scheinen aufeinander zuzustreben, so daß der Sage nach ein Hirsch übergesprungen sein soll. Die Entfernung ist aber doch eine so große, daß der Hirschsprung ins Märchenreich verwiesen wird. Die Felsenwände erheben sich in beträchtlicher Höhe bis etwa 100 Meter und obenauf befindet sich das Standbild eines Hirsches. In jugendlichem Uebermuth hatte Eckert den ver- hängnißvollen Plan gefaßt, diesen Punkt zu erreichen. Ohne die Warnrufe verschiedener Holzarbeiter, die ihn auf die Gefahr aufmerksam machten, zu beachten, stieg er empor und kam glücklich auf dem Felsen an, auf dem der Hirsch steht. Hier schrieb er einen Brief an seine Schwester, in dem er dem Hochgefühl Ausdruck verlieh, von jenem Punkte aus zu schreiben und das ferne Geläute des weidenden Viehs schilderte. Offenbar wollte er den Brief im Thale beenden, aber nachdem er, mit Händen und Füßen suchend, ein Stück weit gut abgestiegen war, strauchelte er, das Handgepäck kam ihm aus den Händen, er suchte sich vergebens zu halten und stürzte hinunter in die Tiefe. Zuerst fiel er auf einen Vorsprung am Felsen, und von diesem wurde er in den Bach, die Dreisam, geschleudert. Ein Bahnwärter, welcher dem ganzen Vorgänge zugesehen und dem jungen Manne noch rechtzeitig zugerufen hatte, zurückzugehen und einen anderen Abstieg zu nehmen, sprang gleich in den Bach, zog Eckert vorerst aus dem Wasser und holte weitere Hilfe an der Bahnstation Hirschsprung. Man trug den Unglücklichen nach dem nahen Orte Himmelreich, aber er verschied schon auf dem Transporte dorthin. Der Arzt constatirte einen Bein- und Armbruch und einen den Tod herbeigeführten Schädelbruch mit Gehirnverletzung. Er wurde in Buchenbach beerdigt. Die Angehörigen sind auf die Trauerkunde dahin abgereist und beabsichtigen, den Leichnam hierher verbringen zu lassen, um den geliebten Sohn und Bruder in heimathlicher Erde zu bestalten. Die Leiche soll heute Abend noch eintreffen und morgen soll die Beerdigung auf hiesigem Friedhöfe stattfinden.
verrnstchter.
* Vom Rhein, 2. August. Wie aus Wahn mitgetheilt wird, ist dort gestern auf dem Schießplätze ein Geschoß vorzeitig crepirt. Es wurde ein Unteroffizier (Reservist) sofort getödtet, ein Offizier und mehrere Mannschaften sind verletzt.
* Düsseldorf, 3. August. Der Lustmörder Brendgen wurde heute Morgen hier durch den Scharfrichter Reindel hingerichtet.
* Bochum, 3. August. Das Flötz IX der Zeche „Prinz von Preußen", das mit der Zeche „Caroline" des Harpener Bergbauvereins in Verbindung steht, ist in Brand gerathen. Die Belegschaften beider Zechen sind mit Ausnahme eines Bergmanns der Zeche „Caroline" gerettet. Der Schacht des „Prinz von Preußen" wurde zugemauert. Die Abdämmungsarbeiten werden von „Caroline" aus bewerkstelligt.
* Berlin, 4. August. Eine gestern Abend in einem hiesigen Geschäfte erfolgte Gasexplosion hatte eine Brand- catastrophe zur Folge, wobei die 87jährige Mutter des Ladenbesitzers erstickt ist. Der Schaden ist sehr bedeutend.
• Amberg, 3. August. Heute früh wurde der Mörder Guttenberger hingerichtet. Dieselbe hatte die Familie des Lehrers Brunner in Dietkirchen getödtet.
• Hamburg, 3. August. Auf Anregung des deutschen milchwirthschaftlichen VereinsverbandeS, dem fast sämmtliche landwirthschaftlichen Centralvereine Deutschlands angehören, findet im Frühjahr 1894 Hierselbst eine allgemeine deutsche Molkereiausstellung statt, wie 1877 in Hamburg, wo sie von bedeutendem pecuniären und wiffenschaftlichen Erfolge gewesen ist. Mit der Einleitung der erforderlichen Maßregeln ist Oeconomierath Boysen, Director des hiesigen Schlachtviehhofs beauftragt.
* Eine böse Zeilenverhebnug. Als der italienische Ministerpräsident unlängst nach Piemont reiste, brachte ein dortiges Blatt folgende Nachricht auf der ersten Seite:
„Giolittis Ankunft. Gestern traf auf unserm Bahnhof der Ministerpräsident ein und wurde vom Präfekten, vom Bürgermeister und von zahlreichen Freunden begrüßt.
„Kaum hatte der wackere Gendarmerie-Wachtmeister ihn erblickt, so ergriff er ihn beim Kragen und schleppte ihn, trotz seiner heftigen Betheuerung ins Gefängviß, zur großen Befriedigung aller ehrlichen Leute."
Auf der zweiten Seite desselben Blattes las man:
„Verhaftung eines Uebelthäters. Gestern endlich gelang es der öffentlichen Macht, des berüchtigten Verbreiters falschen Geldes, Giacomtno, habhaft zu werden.
„Der Bürgermeister, der Präfekt und alle Eingeladenen eilten ihm entgegen, ihm die Hand zu schütteln; bte Musik spielte den KönigSmarsch unter dem begeisterten Beifall der Menge. Morgen findet ein Festessen zu Ehren des illuftren Mannes statt."
* BiSmarck und bte Studenten. Als FUrst Bismarck auf der Reise nach Kissingen in Göttingen, wo er ftubitt bat, festlich empfangen würbe, sagte er u. A.: Man redet jetzt so viel von einem NormalarbeitStage. Auch ber Stubent möge sich einen solchen angewöhnen, wenn auch Nicht von acht, so doch von v'er Stunden. Das mache in vier Studienjahren mehr als 4000 Arbeitsstunden, und in solchen könne man recht viel lernen.
* Die meisten Mitglieder be8 Reichstages find evangelisch- als Katholiken sind bezeichnet 95 Mitglieder des Centrums, 4 Conservative, 1 Antisemit (Zimmermann), 19 Polen, 3 Nationalliberale, 1 süddeutscher Dolksparteiler, 4 Socialdemokraten, 8 Elsässer, 4 Wilde — 139. Als jüdisch sind bezeichnet die Socialisten Stadthagen, Singer, Wurm- altkatholisch ist der socibldemokratische Speisen- wirth Birk (München). Interessant ist die Bezeichnung des Glaubens bei den Socialdemokraten. Wie gesagt, bezeichnet sich Birk als „altkatholisch"- als katholisch getauft: Auer, Fischer, Weiß und v. Vollmar- Dissidenten sind: Bock, Frohme, Geyer, Harm, Hofmann, Kühn, Reißhaus, Schmidt (Berlin), Schmidt (Sachsen), Schuhmacher, Seifert, Zubeil- religionslos: Bebel, Schultze, Möller- con- scssionslos: Blos, Joest, Legien, Liebknecht, Metzger, Schmidt (Frankfurt), Tutzauer, Voigtherr- freireligiös: Herbert, Grillenberger, KleeS, Ulrich, Stolle^- evangelisch: Brühne, Bueb, Dietz, Schönlank, Schippel- evangelischlutherisch: Förster- lutherisch: Meister. Von den deutschen VolkSparteilern bezeichnet sich Kröber als consessionSlos.
lliiiverfitäts - Nachrichten.
— In den Halle'schen Blattern wird das Bedauern ausger sprachen, daß daS vor der chirurgischen Klinik in Halle in Kisten lagernde Denkmal deS verewtgtm Professors Richard v. Volkmann noch immer seiner Ausstellung harrt. Der Grund liegt darin, daß die Mittel zur Ausstellung, etwa 4000 Mk., fehlen. Der Vorsitzende des Ausschusses, Geheimrath Schrader, hat sich vergeblich bemüht, diese Summe von der Stadt, deren Ehrenbürger der berühmte Chirurg war, oder dem Staate flüssig zu machen. ES wird nunmehr gehofft, daß die Fachgenossen, Freunde und Verehrer Volkmanns, die bereits 24 000 Mk. für das Denkmal aufgebracht haben, auch die Kosten der Errichtung decken werden. Beiträge nehmen an Geheimrath Schrader, Curator der Universität, Oberbürgermeister Staude, Commerzienratb Dehne, Prof. Dr. v. Bramann.
Literatur unb Nrrnst.
— Dem modernen Reisetrieb nach Scandinavten folgend, bereiten sich unsere illustrirten Blätter vor, ihre Leser mit den Reizen deS hohen Nordens bekannt zu machen. Die wegen ihrer vorzüglichen farbigen Illustrationen und prächtigen Holzschnitte rühmlichst bekannte illustrirte Zeitschrift „Moderne Äuttfl* (Berlin W. 57, Verlag von Rich. Bong) hat auch aus diesem Gebiete die Initiative ergriffen, indem e8 in dem uns vo-liegenden Hefte eine Serie Wanderungen durch Scandinavten mit einem Artikel über Upsala eröffnet. Den von L- Passarge verfaßten Aufsatz schmücken herrliche Landfchastsbilder und farbige Genrescenen von P. Barthel, namentlich die ganzseitigen farbigen Blätter „In der Kirche zu Upsala- und „Schwedinnen im Wintercostüm" sind vortrefflich charakteristisch aufgesaßt und ausgezeichnet durch die interessante Wiedergabe der Farbenreize. - --
kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen.
Evangelische ®emeinbe^
Gottesdienst-
10. Sonntag nach Trinitatis, den 6. August:
In der Stadtkirche:
Vormittags 9>/, Uhr: Pfarrer Schlosser-
Nachmittags 2'/, Uhr: Pfarrer Schlosser.
Christenlehre für die Neuconfirmtrten aus der Matt haus- gemein)) e.
In der Friedhofscapelle:
Vormittags 8Ve Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittags 11 Uhr: Vereinigung der neuconfirmirten Mädchen aus der Lucasgemeinde.
Nachmittags 2‘/s Uhr: Pfarrer Dr. Naumann-
Christenlehre für die Neuconfirmirten aus der JvhanneS- gemeinbe.
Ktnderkirche: fällt aus.
Katholische Gemeinde.
Sonntag den 6. August, 11. Sonntag nach Pfingsten»
SamStag: Nachmittags um 4‘/i Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag: Vormittags von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6Vi Uhr erste hl. Messe; um 7</e Uhr AuS- thetlung der hl. Communion; um 8'/r Uhr zweite hl. Meffe; um 10 Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Christenlehre; darauf Andacht. __________.
«ottttdirust btt israelitischen Keligionsgesellschaft.
Freitag Abend 730 Uhr, Samstag Vormittag 8JO Uhr, SamStag Nachmittag 400 Uhr, Sabbathausgang 860 Uhr.
Ganz seid, bedruckte Foulards Mk. 1.35 bis 5.85 p. Mir. (ca. 450 versch. Dispostt.) — sowie schwarze, weiße und farbige Seidenstoffe von 75 Pf. bis Mk. 18.65 per Meter — glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste tc- (ca. 240 versch. Qual, und 20(0 versch. Farben, DesstnS tc.). porto- und zollfrei. Muster umgehend. [662
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5788) GS übertrifft der in Geschmack und Geruch angen. Holl. Rauchtabak von B. Becker in Seesen a. H. alle ähnlichen Fabrikate. 10 Pfd- franco 8 Mark.
Witterungsaussichteu
Wetterhäuschen, Südanlage.
----------------•--------
4. August, Morg. v Uhr
3. Augutt, MM. 12 Uhr
Barometer: Thermometer: Hygrometerstand:
min. 748 mm, max. 748 mm „+ 8°R- „ + H°R
Feucht. Veränderlich.
min. 748 mm, max. 750 mm ,4- 130B. ,;+19i/?B. Neigung f. trock. Wett.
Mtttlerer Barometerstand bet 0° R. = 744,7 mm.
Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemessen am 4. August, Mittags zwischm 11 und 12 Uhr: Wasser 15, Luft 20,/a Grad.
Rübsamen'sche Badeanstalt.


