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4.6.1893 Erstes Blatt
 
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t Fnttmvth wird uns aus >en: Wir leiden hier föra uttermangel; aus h Wiesen kein Gras, in btn gezehrt, auch Cpeichn imb ebem noch ist die AuSsuhi aus os. Mit dem Korn ging es hr Noth leibet, - aber mit es traurig auS. Die Kar- auf maniem Mer ftefcn beiden letzten fläifite durch ahnen nMrWt. Diesem tternvth versiittern. ZMr NvGandsdnhnitnissrn nicht iben, dieser MH in etwas roo Gmeinbewaldungen sind, d dunes Gras verabfolgen ochbetagter Greis, hat erlebt, sogar von unnützem Gehe!; die Schase aus den WiuUr dies hat einigermaßen iibr en. Lohe ForfMde «ö- i tutim hm, W Uteri ift «,**8? ,r j>°h imi N® E MH«, für ** werden mutz- Uni. Wiederum Huden d

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Pfg.

bei

2 Kg. (4 Pfd.)

bei

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Der au-wLrligen Bäcker.

2 Kg. (4 Pfd.)

Der Brodverkäufer.

Schwarzbrod .

Fresenius.

Leere Fläschchen werden billigst nachgesüllt.

Landeier f. Philosophenwald

LdllUCId Tnnl fvicnliA Waffel

per Stück . . 5 Pfg.

Hundert Mk. 4.SO.

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Neuenweg 15.

5011]

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in reicher Auswahl bei

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I. A-

gotiii «othenberger, Taxator.

Täglich frische Milch

MAGGI5

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hiesigen Bäcker.

bei Aug. Guhr bei Aug. Guhr

bei Aug. Guhr

bei Aug. Guhr

Der

1 Kg. (2 Pfd.) Taselbrod

2 Kg. (4 Pfd.)

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod

Aug. Guhr

S.Stern (Schlüchter­ner u. Casseler Brod)

Aug. Guhr

S.Stern (Schlüchter­ner u. Casseler Brod)

Suppenwürze &!rlw

A. & ti. Wallenfels.

fltgen die Seuche angekärßpst wird. Gestern ist wieder ein siebenjähriges Stinb daran gestorben. Gestern hatten wir die Ehre, Se. Excellenz den Herrn Finanz Minister hier zu sehen. Er befuhr die Strecke der Oberhessischen Eisenbahn von Gelnhausen hierher, dann diejenige von hier nach Schotten, reiste dann zu Wagen nach Laubach und inspicirte die Strecke Laubach - Hungen. Das Bahnpersonal war eifrig bemüht, die Strecke fein und tadellos herzurichten, selbst die Bänke und Stühle in den Warteräumen wurden mit Bürste und Seife behandelt, was den Gegenständen und dem Publikum zum Bortheile gereichte.

B. Berstadt i. d. W., 2. Juni. Der Brachmonat Juni hat uns schon zwei Frostnächte gebracht- in den kleinen Bodensenkungen, wo sich Wasserläufe oder feuchte Gräben befinden, gab es in den Nächten von Mittwoch auf Donnerstag (den 1. Juni) und von Donnerstag auf Freitag (2. Juni) ziemlich Eis, die übrigen Fluren waren mit Reis bedeckt. Die Kartoffeln, Bohnen, Gurken und andere zarte Pflanzen haben gelitten. Im Berhältniß zu anderen Gemarkungen sieht es bei uns noch gut aus, weil wir einen kräftigen, die Feuchtigkeit haltenden Lehmboden haben, der sich in so trockenen heißen Zeiten, wie wir sie seit 1892 und bis jetzt 1893 haben, trefflich bewährt. Damit soll nicht gesagt sein, daß wir etwas ganz besonderes haben, es ist nur besser als in anderen Gemarkungen mit leichtem, trockenem Boden. Wgs das Obst, speziell die Birnen betrifft, so hat sich die s. g. MichelSbirne bewährt, welche ehemals von Echzell bei uns eingeführt worden ist. Die übrigen Birnen haben gelitten. Bon Kartoffelsorten sind Champignon schön auf­gegangen und haben sich gut bestockt. Imperator und Welt­wunder werden nicht gelobt. In Betreff der Futterpflanzen ist zu bemerken, daß der ewige Klee, welcher bekanntlich metertiefe Wurzeln treibt, sich dieses Jahr gut bewährt, er wurde aber in den letzten Jahren etwas vernachlässigt dem deutschen Klee gegenüber. Wahrscheinlich wird er jetzt, da wir in eine mehrjährige heiße Periode eingetreten zu sein scheinen, wieder mehr berücksichtigt. Recht schade ist es, daß dieses Jahr unsere Wiesen nicht so sorgfältig behandelt sind, wie sie es eigentlich verdienen, denn da wir über zweihundert Morgen gemeinheitliche Wiesen besitzen, würde bei richtiger Behandlung gerade in den trockenen Jahren ein prächtiges Stück Geld erlöst werden. Eine alte Regel besagt: Menn man in den Grund und Boden nichts hineinsteckt, kommt auch nichts heraus. Das beste Beispiel kann man sich an den ftscalischen Wiesen nehmen, wie an den fiscalischen Obst- Laumpflanzungen, wo an den Kosten nicht gespart, dafür ober auch schöne Erfolge erzielt werden. Alles Geld, was In dieser vernünftigen Weise ausgegeben und angelegt wird, dringt Capital und Zinsen in kurzer Zeit wieder ein.

Mainz, 1. Juni. Die Bürgermeisterei hatte sich diesmal doch nicht vergeblich mit der Bitte an den Gemeinsinn der Bürger gewandt, die confessionellen Feiertage als gemeinsame Feiertage anzusehen und zu behandeln. Am heutigen Fronleichnamstage hatten auch die evangelischen und israelitischen Geschäftsleute die Läden nur in den an Sonntagen üblichen Geschäftsstunden offen. Es ist dies wohl auch ein Beweis, nicht nur sür den Bürgersinn, sondern auch für die Thatsache, daß die Sonntagsruhe in Fleisch und Blut übergeht.

Eingesandt.

Gießen, 3. Juni 1893.

Bezüglich der in der vorgestrigen Stadtverordnetensttzung im Anzeiger veröffentlichen Auseinandersetzungen, betreffend Sonntags­ruhe, erkläre ich, daß mich Herr Rechtsanwalt Grünewald, gelegent­lich eines Besuches bei ihm, wohl gefragt, wer die Herren E. F C. W., G. A., seien, worauf ich ihm erwiderte, daß ich gar keine Ursache habe, ihm dieselben oorzuentbalten und habe sie ihm genannt. Durch wen das Gerücht entstanden, hatte Herr Grünewald nicht nöthig mich zu fragen, sondern ich habe ihm denselben unauf­gefordert genannt, nicht aber gesagt, daß ich die fragliche Aeußerung btrect von Herrn L. W. Plank habe. - Eine Aufforderung des Herrn Plank ist mir bis zu dieser Stunde noch nicht zugegangen, es konnte also auch eine Erwiderung nicht erfolgen.

Chr. Wallenfels.

An die Redaction des Gießener Anzeigers.

Ich ersuche Sie um gefällige Ausnahme nachfolgender Berich- ti9Un0ficrr Pachter Passavant von Großm-Bufeck behauptet in einem in Nr. 128 Ihres Blattes enthaltenen -Eingesandt" datz ich in meiner sreisinnigen Wahlrede in Großen-Buseck den Bund der Landwirthe einen Schwindel genannt hatte. Dies ist eine Unwahr­heit. Ich habe während meines ganzen Vortrags diese wegen ihrer Ungeschicklichkeit nur einem in den Kinderschuhen steckenden Redner zu verzeihende Ausdruckswelle nicht gebraucht, vielmehr lediglich,

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumur gemeffen am 3. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 13«/a, Luft 18 Grad.

Rübsamen'fche Badeanstalt.

E. Trenckmann

Gießen

Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod .

Kg. (4 Pfd.)

Kg. (6 Pfd.)

26 Pfg.

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Polin, 2. Juni. Die ersten drei Di stanz geh er sind heute Vormittag 9 Uhr hier passirt, alle waren erschöpft, ein Berliner an den Füßen wund. Nachmittags 2 Uhr passirte der Naturmensch Georg Drutschel frisch und ganz wohl.

* Deutschbrod, 2. Juni. Die Reihenfolge der Distan z- geh er hat bisher keine Veränderung erfahren. Erster ist noch immer der Vegetarier. Derselbe befindet sich ganz wohl, trotz geringer Nahrungsaufnahme. Die Straßen sind regenweich. Die Bevölkerung ist zuvorkommend.__

WMS3U0 au» den ifKrn

der Stadt Bietzen.

Avfgebote.

Juni: 2. Nicolaus Wenzel, Taglöhner dahier, mit Elisabelhe Heß Hierselbst. 3. Franz Xaver Buchberger, Brauer dahier, mit Minna Schmidt hierfelbst.

GheschUeßvngen.

Mat- 27. Carl Friedrich Gustav Brück, Oberlazareth-Gehülfe dahier, mit Auguste Lifette Caroline Schüßler hierfelbst. 31. Wilhelm Weidmann, Reisender dahier, mit Anna Henriette Elisabeth Noll hierfelbst. Juni: 2. Jacob Katz, Kaufmann zu Berlin, mit Emma Wolf hierfelbst.

Wermietyungen.

4919] Lonystraße 20 mittlerer Stock, 6 geräumige Zimmer nebst Zubehör, bis zum 1. September zu vermiethen.

B. Etranch, Lonystraße 20.

3466] Der neu hergerichtete mittlere Stock meines Hauses ist zu vermiethen

Aug. Wallenfels Wwe., Kirchenplatz 21, I.

bet Gg. Ant. Heuser von Gr.-Linden 42 Pfg. W. Ainend von Lang-Göns . 21 Gg. Ant. Heuser v. Gr.-Linden,

Ph. Velten v. Gr.-Linden,

Joh. Kd. Belte v. Kirch-GönS, u. W. Amend v. Lang-GönS 40 F. Schön v. Ruttershausen . 42

Ieilgeöotenes.

»L Schlachthaus.

Freibank. [5012 Heute und Montag:

Ochfensieifch, nicht ladeurein, per Pfd. 48 Pfg., Kuhfleisch, nicht labenrein, per Pfd. 35 Pfg.

nachdem Herr Passavant zuerst von den Bestrebungen der Berliner Herren deS Bundes der Landwirthe als einem Schwindel gesprochen hatte, Herrn Passavant in ironischer Weise in meiner Entgegnung auch diesen ein erfreuliches Selbsterkenntniß enthaltenden Ausdruck festgenagelt. t ,

Die Schlußbemerkung des Herrn Passavant. daß man erst nach den Wahlen erkennen werde, auf weffm Seite der Beifall war, ist unverständlich, indem jeder, der in der Versammlung anwesend und nicht gerade taub war, ganz genau hören konnte, zu wessen Gunsten die Beisalltzbezeugungen der Versammlung abgegeben wur­den und diese Schlußbemcrkung wird ander sür Herrn Passavant scheinbar ärgerlichen Thatsache, daß der Herr Berichterstatter über Beifall zu Gunsten des Herrn Passavant autz der Versammlung nichts zu erzählen in der Lage war, gleichfalls nichts ändern.

Dr. Jung, Rechtsanwalt.

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod

2 Kg. (4 Pfd.)

Gabore»«.

Mai: 21. Dem Cigarrenmacher Karl Johann Schäfer ein Sohn, Heinrich Ludwig. 24. Dem Bierbrauer Joseph Weber ein Sohn, Heinrich Ludwig. 27. Dem Brandverficherungs-Assistenten Heinrich Nicolaus eine Tochter. 28. Dem Zimmermann Johannes Neeb eine Tochter, Luise. 29. Dem Bureaudiener Ludwig Adolph ein Sohn, Ludwig Anton. 31. Dem Assistenten beim GaS- und Wasserwerk Friedrich Kuckuk ein Sohn, Heinrich August Jacob.

Gestorbene.

Mai: 26. Wilhelm DebuS, 8 Monate alt, Sohn von Brief­träger Georg Debus dahier. 27. Georg ©Heber, 79 Jahre alt, Privatier dahier. 27. Gustav Hirsch, 19 Jahre alt, Reisender dahier. 29. Anna Katharina Susanns Elise Gonter, 4 Monate alt, Tochter von Regimentsschneider Valentin Gonter dahier. 30. Sophie Kling, 2'/« Jahre alt, Tochter von Schaffner Reinhard Kling dahier. 31. Gustav Dietrich, 11 Monate alt, Sohn von Postschaffner Wilhelm Dietrich dahier. Juni: 1. Heinrich Martin Gustav Kräußltch, 3 Monate alt, Sohn von Regimentsschuhmacher Karl Kräußltch dahier. 1. Margarethe Roß, geb. Diesenbach, 72 Jahre alt, dahier, Wittwe von Landwirth Conrad Roß von Ober-Rosbach.

Montag den 5. Juni,

Nachmittags von 2 Uhr an, werden aus dem Nachlaß der Frau J«g» Hard Wwe-, Diezstraße (Kleinkinder- schule), nachbenannte Mobilien ver­steigert:

1 schöner Kassenschrank

Sopho, Stühle ovale, runde und längt Tische, Commoden, 8 vor­züglich« Bette« mit Sprungfeder­und dreitheil fast neuer Roßhaar­matratze, gute Federbetten, ovale unb längliche Spiegel, 1 Pendule, 2 Uhren, «ketderschränke. 2 Küchenschranke mit Glasaufsatz, Teppiche, Bütten, Nipp­sachen, Haushaltungsgegenstände ic-, 1 schön gearbeiteter EeeretLr; ferner:

1 neuer amerikanischer Ofen.

Verkehr, CanO- und Volk-wirthschaft.

(Sieten, 3 Juni. Marktbericht- Äuf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd- X 1.10-1.20, HAnereicr per Stück 6- 2 Stück 11- A. Käse pr. St. 5-8 A, Käsematte

pr. St- 8 A. Lrbsen vr. Liter 18 A. Linsen pr. Liter 28 A, Tauben pr. Paar X 0,70-0,90, Hühner pr. Stück ^l.l^l.U. Hahnen pr. 6t X 1,70-2.00, Enten pr. ©t. X 1,80 bis 2,00, Ochswfleisch pr. Pfd- 65-72 A- Kub- unb Rindfleisch pr. Pfd. 50-56 A, Schweine­fleisch pr. Pfd. 60 -70 A. Kalbfleisch pr. Pfd. 40-46 A, Hammel­fleisch pr. Psd. 4070 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo b,006,00 X, Weißkraut pr. Stück 5-12 H, Zwiebeln pr. Centn» 12,0000.00 X. Milch pr. Liter 1218 A, Enteneier pr. St. 6 A, Gänseeier 11-12 A, Kirschen pr. Pfd. 15-20 H.

- Die Pommersche Hypotheren.Uetien.Bank zu Berlin gibt zu ihren 4% resp. conv. 3*/t °/o Pfandbriefen 1. Em. neue EouponSbogen auS, zu deren Besorgung sämmtliche Bankverbindungen bereit sein werden.

Brodprcise

vom 4. Juni bis 18. Juni 1893.

Auszug aus den 2<irchenbüchern

Ver Siavt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Setrant«.

Mattbäusgemeinde.

Den 3. Juni. Johann Heinrich Naumann, Schloffer-zu Gießen, und Margarethe Wagner, Tochter des verstorbenen MühlarztS Jakob Wagner zu Alsfeld.

MarkuSgemeinde.

Den 31. Mai. Wilhelm Weidtmann, Reisender zu Gießen, und Anna Henriette Elise Roll, Tochter deS verstorbenen Fuhrmanns Eberhard Noll zu Gießen.

Militärgemeinde.

Den 27. Mai. Gustav Brück, Oberlazarethgehilse, und Auguste Schüßler, Tochter deS verstorbenen Schlossers Philipp Schüßler.

BetaufU.

Matthäusgemetnde.

Den 28. Mai. Dem Schneidermeister Franz Metz eine Tochter, Marie, geboten ben 13. März.

Denselben. Dem Schutzmann Johann Heinrich Wolf ein Sohn, Johann LouiS, geboren den 5. April.

Denselben. Eine uneheliche Tochter, Marie, geboren den 11. Mai. MarkuSgemeinde.

Den 28. Mai. Dem Dachdeckermetster Karl Heck ein Sohn,

Karl Heinrich, geboren den 26. März. ,

Denselben. Dem Schneider Heinrich Jahn ein Sohn, Valentin, geboren den 1. April.

Lukasgemeinde.

Den 28. Mai. Dem Heizer Christian Marr eine Tochter, Luise Karoline Elise, geboren den 4. Mai.

JohanneSgemeinde.

Den 28. Mai. Dem Fabrikarbeiter Carl Repp eine Tochter, Marie, geboten den 5. Mai.

Militärgemeinde.

Den 28. Mai. Dem Viceseldwebel Philipp Berntheusel eine Tochter, Gretchen Amalie Mathilde, geboren den 3. Mai.

Den 1. Juni. Dem Büchsenmacher Dietrich Sybm eine Tochter, Marie Anna Auguste Emilie, geboren den 18. Mai.

Beerdigte.

Matthäus gemeinde.

Den 28. Mai. Johann Georg Schreiber, Hauptsteueramts­assistent t. P. 62 Jahre alt, starb den 25. Mai.

MarkuSgemeinde. _

Den 28. Mai. Georg Heinrich Stiebet, Privatier, alt 79 Jahre, starb den 27. Mai.

Lukasgemeinde.

Dm 27. Mai. Susanne Schwarz, geb.Dingeldey, Ehefrau deS Rendanten Karl Schwarz, alt 65 Jahre, starb dm 25 Mai.

Denselben. Moritz Geisel, Kaufmann, Sohn des Locomotiv- führerS Moritz Geisel, alt 21 Jahre, starb den 25. Mai.

Johannesgemeinde.

Den 28. Mai. Heinrich Eiff, Schreiner, lediger Sohn des ver- ftorbenen Landwirths Ludwig Etff, alt 22 Jahre, starb den 25. Mai.

Sonnenstraße 5 am Kanzleiberg. I dyllbll II IdUIIG mllbll 5001] Ein Takelttavier ist billig ab-1 Sellerswea^ I

zugeben. Grünbergerstraße 48, pari. 1 Gg' Lampus 11., C-eltersroeg. |

Kg. (2 Pfd.) Taselbrod.....

Kg. (4 Pfd.) Taselbrod.....

Kg. (2 Psd.) Weißbrod.....

Kg. (4 Pfd.) Weißbrod.....

Kg- (2 Pfd.) Schwarzbrod.....

Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod.....

Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod.....

Gießen, den 3. Juni 1893.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Gartendücher

Lahnstein-Soiree-Concertabende, welche bei ben vorjährigen Abonnenten unb Concertbesuchern wohl noch im guten Andenken stehen, werden auch diesen Sommer wöchentlich zweimal, Dtmstag unb Freitag, stattffnbm. Aus der so schön gelegenen Terrasse beS LahnsteinS ist ein Concertsaal mit anliegmbem Mustktempel vom Etgenthümer^ Herrn Commerzienralh Gail, neu erbaut worben, sobaß an schonen warmen Sommer­abenden im Freim unb bei ungünstiger Witterung im Concertsaal auch die leisesten Musikvorträge gut zu Gehör kommen. Zum Vor­trag gelangen klassische Ouvertüren unb Stnsonieiätze nttt Klavier, Harmoniuck unb Violine, sowie Quartett-Novitaim, Cello- unb Violtn-Eoncerte, ausgeführt von ben z. Z. hier werlenben Herren Gebrüder Heinrich unb Willy Kruse, Konial. Kammermusiker aus Cassel. Das erste Eoncert findet Freitag ben 23. Juni statt. Der AdonnemmtspreiS für 10 Concertbtllete beträgt 3 Mk. Eine Liste ist im Umlauf. Mit der Bitte, dieses Unternehmen durch zahlreichen Besuch gütigst unterstützm zu wollen,

. zeichnet hochachtungsvollst 5030 Krnse.

Medic.-Lebert h.r an

empfiehlt

H09 Rmil Fischbach.

CMMSvkrfahren.

In dem ConcurSverfahren über das Vermögen des Moses Grünewald von Lollar ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichniß der bei der Vertheilung zu berücksichtigenden For­derungen und zur Beschlußfaffung der Gläubiger über die nicht verwerth- baren Vernlögensstücke der Schluß­termin auf .

Donnerstag, 29 ^rrvr 1893, Vormittags 11 Uhr, vor dem Großherzoglichen Amtsgericht hierfelbst bestimmt.

Gießen, den 30. Mai 1893.

Grobherzogliches Amtsgerichts __Fresenius. [5013 Prima drindflcncb per Pfd. 60 Pfg [5021 emil Schmidt, Tiefenweg.

Tägl. frische Waffeln

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H. F. Nassauer, Pftk-e

wird billig abgegeben,

i Keßler, Pferdehändler.