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eine klingende Anerkennung ihrer Aufwendungen und An- firengungen rechnen. Durch die geplante große Verloosung von Ausstellungsgegenständen ist ein weiter nicht zu unter­schätzender Anlaß zur Beschickung der Ausstellung gegeben. Alle Ausstellungs-Gegenstände genießen volle Zollfreiheit, so daß erst bei ihrem Verkauf der Zoll nachgezahlt wird. Be­deutende Frachtermäßigungen dürften alle deutschen Bahnen zugestehen und sind die Unterhandlungen dieserhalb im Gange, bereits auch theilweise zu einem befriedigenden Ende gebracht. Auskunft ertheilt der geschäftsführende Ausschuß, Mainz, Schillerftraße 44.

Die deutsche Abteilung auf der Weltausstellung in Chicago. Die über die Eröffnung der Weitaus- st e l l u n g eingelaufenen Berichte besagen fast übereinstimmend, daß beim Rundgang durch die Jndustriehalle die deutsche Abtheilung einen guten Eindruck gemacht habe. Wir führen hier nur das Unheil des Berichterstatters des Londoner Daily Graphic" an, weil ein englischerseits gefälltes Unheil besonders interessiren dürfte. Das Londoner Blatt schreibt: Vergleiche darüber, welcher ausländische Staat bei der Aus­stellung am würdigsten vertreten sein wird, sind noch verfrüht, indessen bis jetzt ist Deutschland offenbar erster Favorit" und, es mag seltsam erscheinen: Japan kommt gleich hinterher. England und Frankreich rivalisieren mit einander für den dritten Platz, wobei Frankreich eine Kleinig­keit bessere Chancen hat. Man hat ziemlich allgemein die Empfindung, als habe England die Ausstellung etwas auf die leichte Achsel genommen (somewhat slighted), und die Besucher des vereinigten Königreiches, deren Zahl täglich wächst, sind nicht wenig erstaunt und verstimmt, zu gewahren, daß ihr Land als Theilnehmer an der Ausstellung nur an zweiter Stelle rangiren wird. Deutschlands Anspruch auf die Priorität scheint allgemein anerkannt. Deutschland nimmt insgesammt etwa 500,000 Quadratfuß Raum in verschiedenen Abtheilungen in Anspruch, ungerechnet das deutsche Dorf, welches eine hervorragende Lage der Midway Plaisance einnimmt. Im Ganzen werden etwa 6000 deutsche Aussteller sein. Das deutsche osficielle Gebäude, am Nordende des Parkes, setzt alle die anderen als Haupt­quartier auswärtiger Commissionen errichteten Gebäude in den Schatten. Es hat 250,000 Dollars gekostet. Im Gegensatz zu den meisten Bauwerken des Parkes ist es aus solidem Stein, Ziegeln und Mörtel errichtet. Eine merk­würdige Thatsache in Bezug auf dieses Gebäude ist, daß das gesammte Material dazu, einschließlich Steine und Ziegel, von Deuschland gebracht wurde. Ein beträchtlicher Theil deutscher Ausstellungsgegenstände wird in diesem Bau zu sehen sein.

-8-. Saasen, 1. Mai. Heute wurde die hiesige Halte­stelle dem Verkehr übergeben. Ein nettes, schmuckes Häuschen, heute mit Kränzen festlich geschmückt, dient als Warteraum und Expedition. Heller Jubel erscholl jedesmal, wenn einer der vier hier anhaltenden Züge der Oberh. Eisenbahnen sein erstesHalt" aussührte. Daß infolge dieses lang ersehnten Ereignisses auch das deutsche Nationalgetränk nicht fehlte und Gambrinus innig geehrt wurde, bedarf wohl kaum der Erwähnung. Hoffentlich gereicht die Haltestelle sowohl unserer wie den Nachbargemeinden und der Bahn selber zu besonderem Nutzen und bietet zugleich die Lehre, daß Gemeinden, die gegen geringe Abgaben beim Neubau von Bahnen eine Station erlangen können, solche nicht in kurzsichtiger Weise der Kosten halber verschmähen.

Butzbach, 2. Mai. Mit dem 1. Mai waren es fünfzig Jahre, daß Herr Oberlehrer Leit Häuser dahier seine erste dienstliche Verwendung als Schulverwalter in Heisters (Kreis Lauterbach) erhielt. Dem Vernehmen nach soll eine diesbe­zügliche Jubiläumsfeier mit einer am 31. Mai dahier statt- sindenden Lehrerconferenz verbunden werden. Möge es dem allgemein geachteten und bewährten Schulmanne noch recht lange vergönnt sein, sich seinem schönen Berufe widmen zu können.

Friedberg, 1. Mai. Heute wurde Herr Reallehrer Baldauf von Gießen, der neu ernannte Oberlehrer unserer städtischen Musterschule und höheren Töchterschule, durch Herrn Kreisrath Dr. Braden und Herrn Schulrath Schmidt in seinen Dienst eingewiesen.

Bad Nauheim, 30. April. Zur Bequemlichkeit der hier eintreffenden Curfremden ist auf Anordnung der Badever­waltung im Hotel Haberl nächst dem Bahnhofe ein Perzeichniß der jeweilig verfügbaren Wohnungen mit Angabe der Miethpreise offengelegt.

Lauterbach, 2. Mai. Am vergangenen Samstag Abend geriethen mehrere im Felsenkeller beschäftigte Erdarbeiter aus Angersbach auf dem Heimwege in Streit, bei welchem nach kurzem Wortwechsel der eine derselben mit einem Hammer derartig auf dem Kopf geschlagen wurde, daß seine Ueberführung in das hiesige Krankenhaus nothwendig wurde. Die Verletzungen sind derartig, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird.

N. Nidda, 1. Mai. DerBund der Land wir the" hielt gestern im großenGambrinus-Saale" eine Versamm­lung ab, welche von allen Seiten besucht war. Nach mäßiger Schätzung können 300 Personen anwesend gewesen sein. Die Zwecke des Bundes wurden von Herrn Meinert-Konradsdorf dargelegt. Auch die Antisemiten waren vertreten und suchten ihren Ansichten Geltung zu verschaffen. Es wurde ihnen erwidert- Alles was die antisemitische Partei Gutes und Zweckmäßiges anstrebe, fände unter der Bevölkerung Anklang, der Bund der Landwirthe sei aber keine politische Partei, sie könne sich also auch mit politischen Dingen befassen. Herr Landwirthschaftslehrer Andrae-Büdingen brachte ein mit Be­geisterung aufgenommenes Hoch auf Kaiser und Reich aus. Zahlreiche Beitrittserklärungen erfolgten. Im Bezirke Nidda find bis jetzt etwa 150 bis 160 Landwirthe dem Bunde bei­getreten, obgleich noch wenig für die Sache gethan wurde.

§ Vom höheren Vogelsberg, 2. Mai. In Feldarbeiten ist bis jetzt hier die Hafersaat und das Kartoffelsetzen zu Ende. Die Wintersaat steht allgemein hier prächtig, nur fehlt es an dem schon lang gewünschten Regen. Auf große Wärme vor einigen Tagen ist bereits wieder etwas kalte Witterung eingetreten mit nord- und südöstlichem Wind, sodaß sich die Vegetation nicht gut entwickeln kann. Die Kirsch­bäume haben abgeblüht, währenddem die Birnbäume im vollsten Blüthenschmuck stehen, die Apfelblüthen fangen an aufzugehen. Im Allgemeinen ist auf ein gutes Obstjahr zu rechnen, der Futtermangel macht sich täglich mehr bemerk­bar, indem die alten Vorräthe zu Ende gehen und das Wachsthum nicht beginnen kann. Wenn nicht bald Regen eintritt, so ist auf Wintersaat, Klee u. s. w. nicht viel zu rechnen.

+ Büdingen, 1. Mai. Der Briefträger G. von hier ist gefänglich eingezogen worden, dem Vernehmen nach wegen Anstiftung zum Meineid.

A. Aus dem Kreise Büdingen, 1. Mai. Eine Fuchs­jagd im Wohnzimmer, ist ein Ereigniß, das nicht häufig vorzukommen Pflegt, Entstand da gestern Morgen in unserem Nachbardorfe Wolf bei Büdingen plötzlich ein großer Lärm, Spectakel und Hülfegeschrei, worauf die Nachbarn mit Hacken, Gabeln, Beilen und anderem Gewaffe nach dem Bauernhause eilten, aus welchem der Ruf erscholl. Hier zeigte sich nun Folgendes: Die Bäuerin stand im Zimmer, dessen Thüre offen war. Auf einmal erhub sich draußen ein Schreien und Flügelschlagen unter dem Federvieh- ein geängstigt Huhn springt durch die offene Thüre und hintendrein saust Meister Reinecke, der Fuchs, mit aufgesperrtem Nachen und blutiger Zunge. Man kann sich den Schrecken der Bäuerin denken, die aber trotzdem soviel Geistesgegenwart behält, die Thüre zuzuschlagen und durch das Fenster um Hülfe zu rufen. Dem Fuchs war der Blutdurst vergangen, sobald er sich in der Nähe von Menschen sah- er sprang unters Bett, ließ von dem Huhne ab und drückte sich in die hinterste Ecke. Das half aber nichts, die Nachbarn stiegen ihm, trotz heftigen Beißens, aufs Fell und machten ihm den Garaus. Die Frech­heit und Verwegenheit der Füchse in der Frühlingszeit erklärt sich wohl dadurch, daß sie gegenwärtig Junge haben, deren Hunger schwer zu befriedigen ist.

W. Wenings, 1. Mai. Wenn sich der Bauer ein zweites Stockwerk auf seinen Grundstücken errichten will, muß er Obstbäume pflanzen. So dachte auch unsere Gemeinde, als sie ihre Baumschule anlegte, welche bereits schöne Er­folge erkennen läßt. Die Baumschule bedeckt eine Fläche von 21/2 Morgen - diese wurde 6 Fuß (1,50 Meter) gerodet, in 9 Schläge eingetheilt und jeder Schlag mit etwa 1200 Pflänzlingen besetzt. Es ergiebt sich hieraus, daß wir auf ungefähr 10000 Stämmchen rechnen können. Die Arbeiten in dieser großen Baumschule kosten die Gemeinde fast nichts, denn das ganze Werk dient als Versuchsfeld für die Obstbau­schüler. Gegenwärtig sind 9 Eleven unter Leitung des Herrn Landwirthschastslehrers Andrae aus Büdingen hier. Nach­dem der Cursus in Echzell i. d. W. beendigt war, wurde hier Fortsetzung gemacht. Die jungen Leute sind hier zu dem sehr billigen Preise von 1 Mk. 20 Pf. pro Tag bei den Landwirthen untergebracht. Wiederholt wurden Stämmchen zu guten Preisen verkauft. Wenn noch einige Jahre herum sind, wird die Gemeinde einen sehr schönen Betrag alljährlich ein­nehmen. Der Bezug von jungen Obstbäumen aus der hie­sigen Schule emfiehlt sich aus mehreren Gründen. Die Bäume sind in unserem hochgelegenen, nicht üppigen Boden gewachsen und werden daher später mit jedem Boden vorlieb nehmen - das Klima ist frisch und kräftig bei uns, sogar etwas rauh, die Bäumchen sind daher auch nicht verzärtelt, wie diejenigen auS warmen Klimaten. Wer darum Bäume bei uns bezieht, der wird es nicht zu bereuen haben, denn Abhärtung gegen äußere Einflüsse und Bescheidenheit in Nahrungsansprüchen während der Jugendzeit giebt tüchtige Leistungen im späteren Leben, einerlei, ob dies bei Pflanzen, Thieren oder Menschen beobachtet wird.

8. Aus der südöstlichen Wetterau, 1. Mai. Wir hatten gestern etliche Regentropfen und es zeigten sich einige Wolken - alles hoffte auf Feuchtigkeit, aber heute ist es wieder rauh und windig. Unsere Rapsaussichten sind wesentlich ge­mindert. Das Verblühen ging zu rasch, der Fruchtansatz litt Noth, dazu zeigen sich Glanzkäfer und Erdflöhe.

Darmstadt, 2. Mai. Die Baupläne für den Fest platz des 21. Mittelrheinischen Kreisturnfestes liegen dermalen der Polizeibehörde zur Genehmigung vor. Nach diesen Plänen wird der geschlossene Festplatz eine Breite von 180 und eine Tiefe von 200 Metern erhalten, also einen Gesammtflächeninhalt von 36,000 Quadratmetern14?/z Hess. Morgen einnehmen. Der Haupteingang befindet sich, wie bei den früher hier stattgefundenen Turnfesten, auch diesmal auf der Nordseite - die Mitte des Festplatzes nimmt der Turnplatz ein, der 60 Meter breit und 70 Meter tief, und von mehreren Reihen Sitzplätzen umgeben ist. An der Süd­seite des Platzes wird die eigentliche Festhalle in einer Länge von 100 Meter und einer Tiefe von nahezu 30 Metern errichtet werden- über dem Hauptportal befindet sich die Hofloge. Innerhalb des geschlossenen Platzes sind auf der Ost- und Westseite Plätze für Wein- und Bierwirthschaften, Tanzböden, Schaubuden u. dgl. m. vorgesehen, außerdem die Räume für die verschiedenen Ausschüsse, die Feuerwache und den Arzt entsprechend vertheilt. Sämmtliche Baulichkeiten werden aus Holz hergestellt und mit Dachpappe gedeckt - beleuchtet werden dieselben durch electrisches Licht. Mit dem Herrichten der Bauhölzer an Ort und Stelle ist schon be­gonnen worden.

Goddelau, 1. Mai. In verflossener Woche hat hier eine Beerdigung stattgefunden, über deren Art und Weise die hiesige Einwohnerschaft sehr aufgebracht ist. Einem der reichsten Bauern starb ein Kind von acht Monaten. Um die Unkosten zu ersparen, wurde das Kind nicht, wie es hier üblich ist, in einen Sarg gelegt, sondern in Lumpen gewickelt

und in einsr Nudelkiste nach dem Friedhöfe gebracht. Bon Verwandten darüber zur Rede gestellt, äußerte die Großmutter des Kindes, sie hätten keinGeld unter die Erde zu begraben.

DewrtWtw.

* Frankfurt a. M., 2. Mai. Durch Erbschaft ist ein hiesiger evangelisch - lutherischer Geistlicher nahe an die Millionärs-Stufe gelangt.

* Altenkirchen, 2. Mai. Kaufmann Simon, der auf den Verdacht einer Brandstiftung verhaftet worden war, wurde der Haft entlassen.

* Bremen, 1. Mai. Der Vorstand der Rettungsstation Colbergermünde telegraphirt: Am 1. Mai von dem gesunkenen Fischerboot Nr. 74 drei Personen durch daß RettungsbootReichstelegraph" gerettet.

* Wien, 2. Mai. Der ehemalige Statthalter von Mähren, Geheimerath Adolf Freiherr Poche, durchschnitt sich heute den Hals, stürzte sich dann vom dritten Stockwerke in den Hof und wurde noch lebend auf die Klinik gebracht. Er starb nach drei Stunden. Der 80jährige Greis stand vor einer Augenoperation.

* Brüssel, 1. Mai. Ein sonderbares T estam ent hat ein hiesiger Einwohner B., Mitglied des Kosmopoliten-Vereins, hinterlassen. B. vermachte seinen Leichnam der hiesigen medicinischen Facnltät zu wissenschaftlichen Untersuchungen. Der Verstorbene litt an chronischer Rückenmarksentzündung und wollte den Aerzten Gelegenheit geben, diese unheilbare Krankheite zum Wohle seiner Leidensgefährten an der Leiche möglichst genau zu studiren. Die Aerzte, welche B. behandelten, haben den Wunsch des Verstorbenen erfüllt.

* Geut, 1. Mai. Bei der an der Grenze von Ost­flandern gelegenen holländischen Festung Hulst brannte ein großes, dem Rentner Vogelvangers gehöriges Anwesen nieder. 45 Stück Rindvieh, 27 Pferde und eine Menge Schafe kamen in den Flammen um. Der Schaden wird auf 400,000 fr geschätzt, während nur 60,000 fr versichert sind. Das Feuer ist von einem 16jährigen Kuhhirten ange­legt worden, der bei feiner gerichtlichen Vernehmung die Brandstiftung offen eingestand und damit begründete,daß ihm sein Dienst zu schwer gewesen sei und er sich daher einiger Stück Vieh habe entledigen wollen." Man hält den Brand­stifter für unzurechnungsfähig.

* Eine Hochzeitsreise auf dem Velociped. DasWil­helmshavener Tageblatt" meldet unterm 28. April: Vor­gestern traf hier ein junges, auf der Hochzeitsreise be­griffenes Ehepaar aus Bielefeld auf dem Velociped ein. Die beiden Radler waren vor fünf Tagen aus Bielefeld auf einem zweisitzigen Dreirad abgefahren und hatten die nicht unbedeutende Strecke, abzüglich des an mehreren Orten ge­nommenen Aufenthalts, in rund drei Tagen zurückgelegt. Von Oldenburg war das junge Paar am Mittwoch Morgen aufgebrochen und langte am Nachmittag hier an. Nachdem die hiesigen Sehenswürdigkeiten in Augenschein genommen waren, ist das Radfahrerpaar gestern Nachmittag wieder von Wilhelmshaven abgefahren und hat sich über Eckwarden nach Nordenheim, bezw. Bremerhaven begeben- von dort aus soll die Rückfahrt nach Bielefeld angetreten werden. Von Olden­burg bis nach Wilhelmshaven waren die Radfahrer von mehreren Oldenburger Radfahrern begleitet.

Hniverfitäts - Nachrichten.

An der Universität Leipzig ist ein rumänisches Seminar errichtet worden.

Schrffsnachrichten.

Hamburg, 1. Mai. Das Hamburg-Newyorker Postdampf­schiffSuevia", Capitän Bauer, von der Hamburg-Amerikanischen Packetsahrt-Actien'Gescllschaft, ist am 30. April, 10 Uhr Abends, wohlbehalten in Newyork angekommen.

Literatur und Nnnst.

Der »HarrSschatz des Wissens* (Verlag von W. Paulis Nachf. H. Jeroich in Berlin) liegt nun bis zur 14. Lieferung im Druck vor. Dieses Unternehmen, welches den Zweck hat, die moderne Wissenschaft volksthumlich zu machen und in den weitesten Kreisen zu vertretten, umfaßt die wichtigsten Zweige menschlichen Wissens (Entwickelungsgeschtchte der Natur, Physik und Mechanik, Chemie, Thier-, Pflanzen- und Mineralreich, Länder- und Völkerkunde, Wett-, Kunst- und Literaturgeschichte nebst einem Registerband, welcher die Benutzung des Gesammtwerkes an Stelle eines Konversationslexikons ermöglicht) und wird sowohl in 320 gediegen ausgestatteten und reichlich tllustrirten Lieferungen ä 30" Psg., als auch in 17 Bänden, elegant und dauerhaft gebunden L 7.50 Mk. (der Registerband, xvn, gratis) ausgegeben.

Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gieße«.

17. Woche. Vom 23. April bis 29.. April 1893.

Einwohnerzahl: angenommm zu 21100 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsztffer: 24,64°/« bezw. 17,25 nach Ausschi, der Ortsfremden. Kinder

Es starbm an: Zusammen: Erwachsene: im vom

A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

1. Lebensjahr: 2.15. Jahr:

Diphtherie 3 (3)

- - 3 (3)

Lungenschwindsucht 2 (1) Andere Erkrankungen

2 (1)

d. Athmungsorgane 1

1

Erkrankung d. Herzens 1 (1) Andere bekannte

1 (1)

Krankheiten 3

1 2 -

Summa: 10 (5)

5 (2) 2 3 (3)

Was bewirkt Doerings Seife mit der (6uUt Der Haut das nöthtge Fett zusührend, verhütet sie das vorzeitige Erschlaffen, das Einttocknen, das Welken und die Sprödigkeit der­selben, sie erhält somit die Schönheit und Weiße des Tttnts, des Antlitzes, der Hände, des Halses, überhaupt die Frische und Ge­schmeidigkeit der Haut. Für die Toilette nichts Besseres, daher der gelammten Frauen- und Männerwelt dringend anzurathen. Preis nur 40 Pffi. [92

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