Ausgabe 
3.12.1893 Erstes Blatt
 
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Die Damen lösten thre Aufgabe sehr zufriedenstellend. Frl. 'Leland fl?«.

1893.

jjamuttn gibt dort, dere I corpS angehörk haben. Vom

KriegSgone reich gesegnet" ist

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z. Neues Theater.Roderich Heller", Lustspiel in vier Acten von Franz von Schönthan. Ein toller Schwank ist dies Stückchen, dessen drastische Situationskomik oft ge­radezu zwerchfellerschütternd wirkt. Frisch und lebendig in der Anlage und dabei wahr, dtrect aus dem Leben gegriffen. ES ist die alte Geschichte von der ersten Jugendliebe, die fest tm Herzen wurzelt und Haftel, deren Andenken durch nichts selbst durch die langjährige glückliche Ehe mit einem andern, alS jenem, von dem der Backsisch zuerst geschwärmt, nicht vollständig gebannt werden kann. Und wenn dann jener Ersterträumte plötzlich wiederum vor seine frühere Angebetete hintritt mit einem geradezu abschreckenden Aeußeren, kahl stachelbärtig, wie ein Kater, wenn sich herausstellt, daß er sogar zweimal verheiratet war, daß er sieben Kinder hat, ja dann entstehen eben jene Situationen, die Schönthan in seinem Lustspiel so überaus treffend gezeichnet hat. Kommt nun noch hinzu, daß die Darsteller so vollkommen auf die Intentionen des Autors eingehen und ihre Aufgabe so tüch­tig beherrschen, wie dies gestern Abend der Fall war, dann ist der Zweck des Stückes und der Wunsch des Dichters er­füllt, denn das Publikum lacht und amüsin sich bestens. Die

Brodpreise vom 3. December bi- 17. December Der Hiesigen flä<r<r.

Der Getreidemarkt. Der Getreidemarkt zeigte während der abgelaufenen Berichtswoche wieder eine etwas festere Haltung, offenbar sind hierbei die fortdauernd günstig lautenden amerikanischen Berichte mit von wesentlichem Einflüsse gewesen Weizen zog daher auch etwas an, auch Roggen stieg um eine Kleinigkeit, dabei blieb aber der Verkehr in beiden Artikeln ein sehr beschränkter. Bemerkenswerth erscheint, daß die Getreidebörse auf -^das abermals aufgetretene Gerücht von dem angeblich erfolgten Abschlüsse des deutsch-russischen Handels- Vertrages nicht weiter reagirte,- allerdings hat sich dasselbe inzwischen auch als unbegründet herauSgestellt. Hafer erwies sich infolge fortgesetzter Realisationen als flau und wich im Preise bis zu einer Mark. Preisnotirungen an der Berliner Productenbörse: Weizen per 1000 Kilogramm 137148 Mk Moflgen 124-129 Mk.. H-f-r 151-183 Mk., Gerste 120 bis 185 Mk.

nn. Darmstadt. 2. December. (Privattelegramm.) Der Herzog von Coburg-Gotha ist heute hier eingetroffen. Es fand großer Empfang statt. Seine Königl. Hoheit der Großherzog, Prinz Wilhelm, die Staatsminister, die Gene­ralität waren am Bahnhofe der LudwigSbahn anwesend.

)!( Darmstadt, 1. December. Der Neubau des physi­kalischen und electrotechnischen Instituts der Großherzoglichen Technischen Hochschule dahier besindet sich nunmehr zum größten Theil unter Dach. Am Mittwoch den 29. November Nachmittags 3 Uhr, fand für die am Neubau beschäftigten Arbeiter eine einfache Richtfeier statt, über welche wir folgende Mittheilungen erhalten. Auf Einladung des Vor- standes der Baubehörde, Abteilung II für den Neubau, Herrn Professors Marx, hatten sich die Vertreter des Directoriums und der Baucommission der Hochschule, der Ausschuß der Studentenschaft, sowie die Meister der betheiligten Baugewerke zur Feier eingefunden. Wenn der Ausbau und die innere Einrichtung der beiden genannten Institute in dem­selben Maaße gefördert werden kann, wie dies bei dem Roh- bau geschehen ist, so dürfte die Benutzung des Gebäudes voraussichtlich im Herbste nächsten Jahres möglich sein.

Mainz. 1. December. Der Dreher Ludwig Rath von Castel machte gestern Nachmittag einen Mordversuch an seiner Verlobten, Katharina van der Haid. Das Mädchen ist schwer verletzt. Der Thäter meldete sich selbst der Polizei.

der eutt Miede».

November: 28. Juftutz dahier, mit Katharine

Rahner Hierselbst. 29. Philipp Schneider, KreiSamtSgehilfe dahier, mit Caroline Cäcilie «eiSmar hiersclbst. December- 1. S<dmtdt. vtceseldwcbel dahier, mit Elisabeth« Becker zu »mm«- hauten.

große Gefahr, die bei allen den Stücken diese- Genres sehr , nahe liegt, daß nämlich die handelnden Personen mehr in ' ihre Rollen hineinlegcn, als der Verfasser gewollt hat, und deshalb bei der Eharacterisirung ihrer Figuren durch lieber- treibung sündigen, umgingen die meisten Agierenden, mit Ausnahme kleinerer Einzelheiten, beinahe ganz, vor allem

sammenwirken gegen das anarchistische Verbrecher- thum vorbereitet. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Eabinete diesbezüglich in Fühlung miteinander getreten sind. Wenn auch formelle Auseinandersetzungen bisher nicht ge­pflogen find, wird doch die Nothwendigkeit eines solchen Zu­sammenwirkens selbst von England und der Schweiz an­erkannt. 0

Paris, 1. December. Ein hiesiges monarchistische- Blatt weiß aus Bourges zu melden, daß die Polizei dort zwei aus Orleans kommende Deutsche im Alter von 20 bis 22 Jahren verhaftete. Man glaubt, die Attentäter gegen den deutschen Kaiser und Kanzler ergriffen zu haben.

Berlin. 2. December. DieKöln. Ztg." meldet auS

LQ: ®cr Bulgarenoffizier Iwanow wurde wegen Mordanschlags gegen den Prinzen Ferdinand verhaftet. Der Anschlag wurde durch Zufall zwei Tage vor der Ankunft der Leiche des Grafen Hartenau entdeckt. Iwanow der Flucht verhaftet und legte ein vollständiges ^eftändniß ab. Auch mehrere deS Anarchismus verdächtige -Studenten wurden verhaftet.

* Auszeichnung. Der Gemeinde - Hebamme Marie Klein zu Hartmannshain wurde von Seiner König!. Hoheit verlie^roß^er^og die Silberne Medaille des LudewigsordenS

^hliche Dienstnachricht. Der evangelische Pfarrer zu Leidhecken, Karl Köhler, wurde auf fein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 1. Januar 1894 in den R u h e st a n d versetzt.

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I !n 6ic,ct. Beziehung, wie dieKönigSb. Alla. Zta."

! Ulrichs in Siemokeu, Kreis Insterburg/ Der

Ehe der nunmehr greifen Gatten sind sechs Söhne entfproften oon denen vier eine zwölfjährige Dienstzeit bei den LS cu Corpö erledigt haben und gegenwärtig al- anwart er einträgliche Stellen im E vildienste bekleiden, teT tünsle Sohn gehört demselben Regiment feit zwei Jahren an und der sechste ist im Herbst diese- JahreS in diese- ein. fletreten. Ausgezeichnet wurde Frau Ulrichs anläßlich ihrer Anwesenheit ,n Berlin durch die Einladung deS derzeitigen Regiments EommandeurS, der die Mutier der sechs Mar», söhne zu sehen wünschte. Auch der Kaiser ließ Erkundigungen nach den Verhältnissen der Eltern der großen litauische, Kinder einziehen.

Vermischtes.

* Ein Verkehrsminister vor der Bahnhofsperre unter dieser Ueberschrift wird demBerl. Tagebl." von einer Abonnentin auS Düsseldorf folgendes mitgetheilt: ^AlS der StaatSsecretär Excellenz v. Stephan in Begleitung mehrerer Herren aus dem ReichSpoftarnte am 17. d. M., Abends gegen 10 Uhr, nach einem mehrstündigen Aufenthalt in der Stadt sich auf dem hiesigen Hauptbahnhof zwecks Weiterreise einfand, mußte er die unangenehme Entdeckung machen, daß fein Diener, in dessen Verwahr die Fahrscheine sich befanden, noch nicht zur Stelle war. Trotzdem Herr v. Stephan, der überdies Postuniformmantel trug, dem Sperrbeamten sagte:Ich bin der StaatSsecretär v. Stephan" verweigerte jener den Durchgang. Einer der Herren besorgte schleunigst die erforderlichen Bahnsteigkarten und ersparte Sr. Excellenz den längeren Aufenthalt in der zugigen, kalten Halle. Die Eifenbahnverwaltung kann nun das erbebende Bewußtsein haben, infolge der Unpünktlichkeit eine- Dieners dem Staate eine Extra-Einnahme von 40 Pfg. zugeführt iu haben. Ich dachte aber bei diesem Vorfall: Wie schade daß statt des PostministerS nicht der Sisenbahnminister vor der

<7 m°n^ ^£ält,C fcine 6cQc ^eude gehabt, zu sehen, mit welcher Gewissenhaftigkeit die Sperrbeamten Hoch und Niedrio in Schrankm halten." H

Cocafcs unb provinzielles.

®ie§en. den 2. December 1893.

Empfang. Seine Königl. Hoheit der Groß Herzog empfingen am 30. November Vormittags in Gießen den Lehrkörper der Facultäten der Landesuniversität, sowie Depu­tationen der Studenten. Nachmittags empfingen Seine Kgl. Hoheit den Pfarrverwalter vr. Grein, den Kreisamtmann Dr. ffiaOau, den Oberamtsrichter Wehner, dem Domänenrath Rube, ^n Domanenrath Roßmann von Friedberg, den Steuerrath Bahr von Grünberg, den Forstmeister Block, den Kanzleirath Schäffer, den Straßenmeister Braun, den Rendanten Fresenius von Bad Nauheim, den Vorstand des Oberhessischen Geschichts- vereins, den Geheimen Medicinalrath Professor Dr. Riegel

Geheimen Hofrath Prof. Dr. Ducken, den Geheimen Hof­rath Prof. Dr. Heß, den Geheimen Justizrath Pros. Dr. Kret- Idjmar, den Oberpostdirector Gerbode, den Oberamtsrichter Frth von Butzbach und den Bürgermeister Hofmann von WiffelSheim.

n ^^fche Gasleitung. Wir machen auch an dieser Stelle die GaSconsumenten auf die Bekanntmachung des Städtischen GaS- und Wasserwerks aufmerksam, wonach Sonntag Vormittags eine etwa zweistündi ge Unter­brechung der Gasabgabe stattfindet.

** Oberheffischer Geschichtsverein. Bei der gestrigen An­wesenheit Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs hatte auch eine Deputation desOberhessischen Geschichtsvereins" die Ehre, den hohen Patron des Vereins in Privataudienz be­grüßen zu dürfen. Se. Kgl. Hoheit nahmen den unterthänigsten Dank der Deputation für die bisher dem Verein er­wiesene Gnade huldvoll entgegen und zeigten ein lebhaftes Sntereffe für beffen THMgk-ik. Der hohe Herr unterhielt sich mit den Mitgliedern der Deputation eingehend über die letzten Limesforschungen in unserer Gegend und sprach sich ganz besonders anerkennend über die Schritte aus, die der Verein zur Erhaltung der wichtigsten Theile des von Herrn Kofler ausgegrabenen Castells Altenburg gethan hat.

** Kontert Spengel-Heermann.Zwischen Lipp' Kelchesrand rc.", dieses Citat drängte sich uns auf, als kurz vor Schluß der Redaction die Nachricht erhielten, auch Professor Heermann an der Influenza erkrankt So kurz vor ThoreSschluß das Concert noch abzusagen, in der Unmöglichkeit, da ein Theil der Besucher von auS- wartS kommt, diesen also die Nachricht kaum noch rechtzeitig zugehen würde. Wie nun aber jede Widerwärtigkeit auch ihre Lichtseiten hat, fehlten auch der vorliegenden nicht die versöhnenden Momente, auf zwei gereifte bekannte Künstler müssen wir verzichten, eine liebenswürdige, junge Dame aber, die Herr Professor Heermann selbst als Ersatz bestimmt, tritt dafür in die Bresche. Wir haben wohl kaum nöthig hinzu­zufügen, daß Herr Professor Heermann einem Künstler, wie Herrn Spengel, keine unfertige Partnerin stellen wird. Die junge Violinspielerin, Fräulein Minna Rode, eine önfelin deS Cornponisten P. Rode, dessen Violinconcerte und sonstige Compositionen noch heute hoch geschätzt werden lst in Heermann'scher Schule gebildet. In Leipzig und auch in Berlin hat sie sich mit schönstem Erfolge hören lassen und ist für die nächste Zeit durch den bekannten Agenten Wolff- Berlin für eine Concert-Tournöe in Holland verpflichtet morden. Das Programm bleibt fast unverändert, nur in Nr. 3 fällt die CzardaSscene von Hubay fort, wofür zwei Mazurkas von WieniawSki treten. Möge diesen schwierigen Vorbereitungen nun aber auch ein voller künstlerischer Erfolg erblühen, das wünschen wir der Künstlerschaar.

Der Ostprenße in der Garde ist keine seltene Er­scheinung. Besonders ist es Litauen und da- Oberland wo lehr zahlreiche Aushebungen der zukünftigen Träger der schmucken Garde-Uniform mit denLitzen" erfolgen; viele Familien gibt cs dort, deren Söhne sämmtlich dem Garde-

I Leland (Rosa), Frau ReinerS (Selma) und Frl. Schumann (Emilie) entzückten sowohl durch die feinsinnige Art, mit der sie ihre Rollen auffaßten, als auch durch die liebenswürdige Grazie mit der sie sie durchführten. Unter den Herren ernteten Herr Jt e i f f (Dr. Hagedorn) und Herr Director ReinerS (Dr. Heller) vor allen anderen besonderen Beifall. Die Leistungen deS Herrn Raschig ^Erdmann) und des Herrn Roll (Mer­telmeier) hatten entschieden mehr gewonnen, wenn ersterer im l 7 leerer im Minenfpiel weniger eraltiert, und deshalb natürlicher gewesen wäre. Leider war das Hans nicht so besucht, wie es im Interesse des Stückes und der guten Wiedergabe desselben wünschenswert^ gewesen wäre, in JT ®ic ^ser unserer Zeitung machen wir auf die am IU. December in der Restauration Bramm (Neustadt) statt- pndende Generalversammlung betAllgemeinen Sterbekafie Gießen (s. Inserat) aufmerksam.

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Diese ^wesm, al? bk . .'Oiyltiti bit, r tWt filnann tt hoch in den j drtz bit tzchvin ixiMnm, ati I olbajio bit rl verbunden ist, Aufschwung nt «um iulbruif. Verlauf der Ult stüfstzm Stlbfta. Hl tm n -eichte 6out«ftei| Progaiai Sache «clungen, seine l i Millionen Ps, wird, bit in den befftz befindlicher W ooflmbtn. 1 otatö liegende j ' -böhimg btrjtn imfiag und Jib fr®iffion ist zw. ^fübtunfl ii $ 0.rr VIeichtöder kD4Tb>m (fytnl N ltgtt .Leider ist j «ch, w inaumn actta ton «b u mb langen der * dottrig E rtalifirbar, Mengung fehl Wnjen. Die bg bit Rahl

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1 Kg. (2 Psd.) Tafclbrod

2 Kg. (4 Pfd.) , . '

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2 Kg. (4 Vfd.) Wcißbrod

1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod .

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3 Kg. (6 Pfd) . ; ' ; ;

bei S. Stern (Schlüchterner u.Easseler Brob) I Kilo D- Stern (Schlüchterner u. Casseler Brod) 2Kilo

Der au-wLrtigeu »Lcker.

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei Wilb. Amend von l'ang-Gön- 44

1 (9 mk». \ ex . H'uier v. Gr.-Linden 40 '

i- 7 £ u Schwarzbrod b. W Siemmüller o. Laog-Gön»21 " - Kg. (4 Pw.) bei Gg. A. Heuler v. Gr. Linden .38

Gg. Kd. Belten v. Ktrch-Gön«

u.Pd.Belten l.o.Gr.-Linden 40 , . W. Steinmüller v. L -Gün»

u. F. Schön o. Ruttershausen 42 , - W'lh. Amend v. Lang-Gön« 42 B Guft. Jacobi v. Alten Buleck

QO /-r <mi., c u und August Deidel v.Wteleck 44

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei Gust. Jacoby o. «lt-Buseck 66

Balth. ChristWwe.o.Wieleck 68 '

, Der Vrodvertäufer.

1 Kg. (2 Psd.) Zafelbreb .... 26 Vta.

2 Kg. (4 Psd.) Tafelbrod . 52

1 Kg. 2 Psd.) Weißbrod M

2 Kg. (4 Pfd) Weißbrod ... 48

1 Kg. (2 Pld.) Schwarzbrod . .... 22 *

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod 44 '

3 Kg. (6 Psd.) Schwarzbrod 66 ,

Gießen, den 2. December 1893.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Fresenius.

Schiffsnach eichten.

Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien- Gesellschaft.

oq m^^l^EN-Schnelldampser .Fürst Bismarck- ist am m a». ooetnber 8 Uhr Abends von Genua nach Hamburg abgegangen

grDR°n K?enua Newport btfllmml, ist^am

1 V von Neavel weitergegangen. Poft.

flmmP3nr a>?U6 r ' Do0n?ero^tr na(6 lvamburg zurückkehrend. bat am 30. November 8 Uhr Morgens Scilly pafftet. Postdampfer 3OU9?oPDemb^On7 nh nach Hamburg zurückkehrend, ist am

7 Morgens in Havre angekommen. Dampfer Orn 2 I non Montreal nach Hamburg zurückkehrend ist am U.^ber Morgens in London angekomm».' Dam!in Stubbs «November 12 llbr Mittags von Halisar nach Philadelphia und Baltimore weitergegangen. 4 w

Verkehe,anb* unb Volkswirthschaft.

2. December. Marktbericht Hnf brm hnm.u..

Ä1 CT' ®fb'* o

per Stück 78 4, 2 Stück A, t«t vr. St. 58 a

nr 18 Zinsen pr. Liter 30*4,

Hühner pr. Stück JL 1,00-1,10, ßabnen

25- S' ^_^0-1.00 Enten vr. 6t X 1,60 bi, 2,00, OdrfenfkifA SifTnr62«^8 und Rindfleisch pr. Pfd. 50-06 4, SSß L w?* ^^ste-ilch pr. Pfd. 50-56 4, fcamnxefc

4060 ^. Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,504,00^4

on"*° pr ^ntner 7,00-8,00 A,

aJhXd) pt. öfter 16 20 4, Gänse pr. Pfd. 4456 4

x . *^chueidemnhl, 1. December. Nach einer Nachricht des ^chnetdemühler Tageblattes" hat das Project de, Oberberghauptmannes Freund keinen Erfolg gehabt. Die zwei Meter Hobe Aufschüttung am Unglücksbrunnen hat ein Versiegen der Quelle nicht bewirkt, das Wasser bricht üch vielmehr in der früheren Weise Bahn.

* Dresden, 1. December. Bei einem gestern in dem »irften fchen Stembrnch erfolgten größeren Gesteinabsturz wurden drei Personeii getödtet und e ne schwer verwundet.

Bern, 1. December^ Der BundeSrath bewilligte eine Subvention von 900,000 Francs für eine nationale Ausstellung in Genf im Jahre 1896.

Die Quelle der Spree ist verkauft worden. Die Spree entspringt bekanntlich in der Nähe deS DorleS «ltgers- fäd,r,f<6en Oberlausitz. Der dortige naturwissen- chaftl.che Verein hatte die Quelle fassen lassen, so daß die- selbe auf der Pfarrwiese als Ursprung der Spree gezeigt wurde. Das Areal, auf welchem die Wiele lieai, ist letzt von einem Buchhändler in AltgerSdorf angekauft worden, ^^lbe soll die Absicht haben, auf dem Terrain eine Kalt- Wasserheilanstalt zu errichten.

Der militärische Gruß. Seit einigen Tagen werden in Meran unter Gurgäftcn und Einheimischen kleine Briese folgenden Inhalts in großen Mengen verrheüt:Im Interesse ihrer Gesundheit werden sämmtliche Herren in Meran höflichst 8 u ^Cn ^ut ,^c*m ®ruBe nicht abzunehmen, sondern nur milttarifcf) zu grüßen. Die geehrten Damen wollen diesen Grutz als einen ganz besonders herzlichen betrachten."