Ausgabe 
3.12.1893 Erstes Blatt
 
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' Liquidation namhafte Deckungskäufe ausgeführt wurden, haben auch sie eine kräftige

, Steigerung erfahren. Die Anthetlfcheine der Disconto-Gcsellschaft lagen Anfangs VtlstttkliMt LekllNNMlllÜMg

i matt, weil die Pariser Druckluft-Gesellschaft, an welcher das Institut betheiligt ist, . .*/ 9

Borserrwoehev-erieht

Karl Sang von Gießen ist wegen

schloffen werden.

9979

Aeilgeöotenes

Empfehle als

102.65

102.75

102.

102.20

ifmMtutUttm.

224.

150

135.

W

188.45

Bottf

147.80

85.90

223.30

107.90

110.20

184.80

83.80

81.60

106.60

100.60

107.10

100.40

83.90

81.10

102.75

95.45

61.05

98.95

100.35

78.55

339 50

152.90

103.45

95.50

61.25

99.40

100.30

78.90

51.

55.45

97.60

97.80

67.50

Verschwendung entmündigt worden.

Rechtsgeschäfte können gültig mit demselben nur unter Zustimmung seines Vormundes, des Gr. Forst- inspectors H er) er zu Gießen, abge-

L--

51 15

55 25

96.50

96 40

68.

130.

93.40

100.

125.80

101.70

.Für inländlsche Eisenbahnactien fehlte jedwedes Interesse; den öfter« reichischen kam in erster Linie die gute Stimmung der Wiener Börse zu statten; sodann wurde eine Reihe von Einnahme-Ausweisen bekannt, welche recht befriedigenden Eindruck machten. Die definiitven Abrechnungen bis End« August ergaben bei der österreichischen Staatsbahn 600000 und bet der Elbthaldahn 510000 fl. mehr. Die höheren Course für Lombardische Eisenbahnactien wurden mit dem Eintritt ihres Präsidenren in den Verwaltungsrath der Bodencredtlanstalt motioirt, obgleich sich nicht beurthellcn läßt, welche Vortheile der Bahn daraus erwachsen sollen. Ein viel gewichtigerer Grund liegt in dem starken Rückgang der Golddevtsen, weil die Bahn, abgeseh-n von den Betriebskosten, beinahe ausschließlich Goldoerpflichtungen bat und nur Silber bezw. Papier vereinnahmt. Der Eoursgewinn beträgt bei Lombarden über 3 fl, bei Staatsbahn, Nordwestbahn und Elbthal annähernd je 5 fl. Dux-Bodenbacher und Böhmische Nordbahn Actien sind etwa 11 fl. höher, letztere wegen Ausgabe neuer Actien. Auch für schweizerische Etsenbahnwerthe war rege Nachfrage vorhanden, insbesondere erfreuten sich Gott.hardt-Actten der Gunst des Publikums, nachdem die Generalversammlung die Statuten-Aenderung in Betreff der Einlagen in den Erneuerungsfonds genehmigt hat. Dadurch daß der Be­stimmung rückwirkende Kraft bi? zum 1. Januar 1893 gegeben worden ist, glaubt man in unterrichteten Kreisen, daß die Dividende für das laufende Jahr nicht hinter der vmjährigen zurückbleiben wird. Italienische Eisenbahnen waren durch den Zusammenbruch des Credits Mobiliare nachteilig beeinflußt.

Auf hem Gebiete der Montanpapiere waren Hüttenactien durch die Aus­lösung des deutschen Walzwerkoerbandes gedrückt. Es ist indeß nicht anzunehmen, daß hierdurch eine einschneidende Umwälzung in der Lage detz Etsenmarktes zu er warten ist, weil man schon lange daraus vorbereitet war und somit die Folgen der Verbandsauflösung schon im letzten Halbjahr zum Ausdruck gekommen sind. Ge­rüchtweise verlautete auch, daß das große Huldschinsky'sche Werk in Oberschlesien dem schlesisch-mitteldeutschen Verband beigetreten sei; doch muß dies. Nachricht mit der nöthtgen Reserve ausgenommen werden, weil gerade dieses Werk der Hemmschuh war, an welchem die Neuconstituirung des Verbandes so lange scheiterte. Kohlen werthe zeigten festere Haltung durch den Beschluß des westfälischen Cokessyndicates zu Bochum, die Productionsetnschränkung für December aus 18 Procent gegen 22 Procent im November festzusttzen.

kirchliche Anzeigen -er evang. Gemeinde.

Abendmahlsseiern mit Beichte werden in der Johannes- kirche vor Weihnachten noch an folgenden Sonntagen gehalten:

Morgen Sonntag, am 1. Advent, den 3. December, im Vor­mittagsgottesdienst für Lukas- und JobanneSgemetnde zusammen.

Sonntag den 10. December (2. Advent), im AbendgotteSdienft für die LukaSgerneinde

Sonntag den 17. December (3. Advent), im AbendgotteSdienft für die JohanneSgemetnde.

Im Conftrmandensaale wird gehalten:

Montag den 4. December, Abends 8 Uhr: Bibelstunde

Markus Cap. 9, Verklärung und Passion Pfarrer Dr. Naumann.

Mittwoch den 6. December, Abends 8 Uhr: Andacht: Das Volk Israel zur Zeit Jesu. Pfarrer Dingeldey

100.60

107.

100.45

Den 1. December. Philipp Wagner, Privatmann, ein Wittwer, alt 82 Jahre, starb den 29. November.

Denselben. Georg Tränkner, Schreinermeister, alt 59 Jahre, starb dm 29. November.

Gießen, 1. December 1893.

Großherzogliches Amtsgericht Gießen Stammler.

9988] ML«se. und Rattenpille«, giftfreie, Erfolg sicher, ächt bei ________H Ä. Sack, Neuenweg 58.

9985] Sornstroh verkauft Ehr. SpieS, Neuenweg 29.

GllrschlirstttNHtn.

November: 29. Albert Dreier, Knecht dahier, mit Jacobine Henriette Kreuffel Hierselbst. 29. Jost Heinrich Karl Pitzer, Milch­händler dahier, mit Katharine Eckhardt Hierselbst.

Geboren«»

November: 19. Dem Ingenieur Hugo Leopold Franz Hofmann ein Sohn, Anton Karl. 22. Dem Former Anton Ztrbus ein Sohn, Anton. 25. Dem Zimmermann Christian Staffel ein Sohn, Christian Karl. 25. Dem Schneider Clemens Narz eine Tochter, Auguste Marie. 26. Dem Korbmacher Ludwig Zecher eine Tochter, Laura Auguste. 27. Dem Taglöhner Balthaser Jung ein Sohn.

Gestorben«.

November: 24. Ludwig Philipp Franz Möser. 47 Jahre alt, Wirth dahter. 25. Wilhelmine Bärrn, geb. Kümmel, 62 Jahre alt, Wittwe von Schreinermetster Andreas Bärrn dabier. 25. Earl Joseph Schütz, 32 Jahre alt, Hotelbesitzer dahier. 27. Karl Feußer, 9 Jahre alt, Sohn von Weißbinder Heinrich Feußrr dahier. 26. Friedrich August Ludwig Schimmel, 8 Jahre alt, Sohn des ver­storbenen Eigarrenmachers Konrad Schimmel dahier. 28. Wilhelm Bernhard Ludwig Karl Wetdenhaus, 5 Jahre alt, Sohn von Schlosser Bernhard Weidenhaus dahier. 28 Gertrude Elisabethe Emilie Einheuser, 1 Jahr alt, Tochter von Hilfsbremser Ludwig Einheuser Achter. 28. Friedrich Otto Hermann Adolf Deibel, 3 Monate alt, «Lohn von Kaufmann Albert Deibel dahier. 28. Jobann Philipp Wagner, 83 Jahre alt, Postillon i. P. dahter. 29. Georg Martin Matthäus Tränkner, 59 Jahre alt, Schreinermetster dahter. 30. Her- mann Christian Friedrich Schäfer, 23 Tage alt, Sohn von Schuh-

H^aiann Schäfer dahier. December: 1. Christiane Appel, 76 Jahre alt, ledig dahter.

Ausverkauf in

Kinder- Spielwaaren (für immer).

Friede. Rüger

Kreuzplay 4.

Anktt-SteinblNlkaStit und Geduldspiele: Kopfzerbrecher (xrillentöd ter Zornbrecher etc. vorräthig in der

J. Rickerschen Buchhandl, Südanlage 5. [9894

Auszug aus den Kirdtcttbüd^rn

der Stadt (Sieben.

Evangelische Gemeinde.

Getraut«.

Matthäusgemeinde.

Den 29. November. Albert Dreier, Knecht in Gießen, und Jakobtne Henriette Kreußel, Tochter dts Ackermanns Johann Ludwig Kreußel auS Mauloff.

Getauft«.

Lukasgemetnd e.

Den 26. November. Dem Bremser Johannes Dechert eine Tochter, Ottilie, geboren den 28. October.

Johannesgemetnde.

Den 26. November. Dem Dienstmann Daniel Weißenstein eine Tochter, Emma Magdalena, geboren den 17. September.

Den 27. November. Dem Schuhmacher Hermann Schäfer ein Sohn, Hermann Christian Friedrich, geboren den 7. November.

Beerdigte.

Matthäusgemeinde.

Den 26. November. Ludwig Philipp Franz Möser, Wirth, alt 47 Jahre, gestorben den 24 November.

Den 28. November. Wilhelmine Bärrn, geb. Kümmel, Wittwe des SchreinermeisterS Andreas Bärrn, alt 62 Jahre, gestorben den 25. November.

Johannesgemetnde.

Den 29. November. Carl Feußer, Sohn des Weißbinders Heinrich Feußer, alt 9 Jahre, starb den 27. November.

Oest Nordw^BahnLtt.8. 196% 198.90 10955 Gotthardt . .

110.50 Jtal. Mtttelmeer

LudwigShafen-Bexbach.

Hessische Ludwigsbahn.

Pfälzische Nordbahn .

Lüüeck-Bückner . . .

Diese Erwägungm find jedoch für die Tendenz weit weniger ausschlaggebend gewesen, als die animirte und unternehmungslustige Stimmung der Wiener Börse. Wenngleich die Zweifel darüber noch nicht geschwunden sind, ob der jetzige öster- r'tchlsche Finanzminister d'e auf ihn gesetzten Hoffnungen wird erfüllen können, so ist doch in den jüngsten Tagen eine derartige Besserung der Valuta eingetreten, daß die Schwierigkeiten zur Regulirung derselben nickt mehr so unüberwindlich ^scheinen, als bisher. Die Wiener Speculatton ist offenbar überzeugt, daß das Goldagio die rückgängige Tendenz betbehalten wird, womit natürlich die Hoffnung verbunden ist, daß Handel und Industrie in Oesterreich - Ungarn demnächst neuen Aufschwung nehmen werden, und man bringt dies dort täglich in den Coursen zum Ausdruck. Unterstützt wurden die Wiener Bestrebungen noch durch den glatten Verlauf der Ultimo-Liquidation an den deutsch n Börsen und durch die infolge des flüssigen Geldstandes vielfach veranlaßten Deckungskäufe.

AIS ein weiteres Motiv für bas freundliche Aussehen der Börse ist die fort­gesetzte Coursstetgerung der mexikanischen Papiere zu erwähnen. Was in bet ver­gangenen Woche noch Hoffnung war, hat sich nunmehr verwirklicht. Es ist Mexiko gelungen, seine schon früher durch die Cortes genehmigte Anleihe im Betrag von 3 Millionen Pfund unterzubringen, wodurch die Regierung in den Stand gesetzt wird, die in den letzten Jahren aufgenommenen Vorschüsse zu tilgen, die in Privat- besttz befindlichen Münzstätten abzulöfen und den Bau der Tehuantap-c'Eisenbahn zu vollenden. Anerkennenswerth ist ferner. daß die in Berlin für den Coupons- dienft liegende Reserve wieder ergänzt wird und daß das Haus Bleichröder eine Erhöhung derjenigen Zollquote durchgesetzt hat, welche als Unterpfand für die Ver­zinsung und Tilgung der sechsprocentigen Anleihe bestimmt ist. An der neuen Emission ist zwar das genannte Berliner Haus betheiligt, doch wird von einer Einführung in Deutschland vorläufig Abstand genommen; das Vertrauen, welches Herr Bleichröder hierdurch dem mexikanischen Staat entgegenbringt, steht in mert würdigem Gegensatz zu dem Pessimismus, den er noch vor ganz kurzer Zeit an den Taa legte.

Leider ist die Woche nicht vorübergegangen, ohne daß man von Neuem w ieder auf recht unangenehme Art an die italienische Krisis erinnert wurde. Schon seit geraumer Zeit setzt sich an den dortigen Börsen die Entwerthung aller Bank- actien fort und in der jüngsten Zeit sind so heftige Preisstürze oorgekommen, daß man mit Bangen der diesmaligen Liquidation entgegengesehen hat. Es war längst bekannt, daß der römische Credit Mobiliare, das größte Bankinstitut Italiens, mit ernsten Schwierigkeiten zu kämpfen hat, weil seine Mittel zum größten Thetl in schwer realisirbaren Werthen festgelegt sind, obgleich etz die Verwaltung nicht an Anstrengung fehlen ließ, das festgerannte Fahrzeug nochmals in Bewegung zu dringen. Die begangenen Fehler stnd jedoch zu groß, um fie sofort wieder gut machen zu können, und so ist denn die Bankleitung in die Nothwendigkeit versetzt worden, die Zahlungen etnzustellen. Zur Stunde läßt sich noch nicht voraussagen, wie viel bei diesem Zusammenbruch verloren geht. Bei der engen Verbindung, welche das Institut mit der ganzen Industrie des Landes gehabt hat, ist indeß anzunehmen, daß die Katastrophe noch weitere Opfer nach sich ziehen wird. Die Actien des Credit Mobiliare, welche bei 400 Lire etngezahltem Capital Ende Oc- tobcr schon auf 330 Lire zurückgegangen waren, und bei der diesmaligen Liquida­tion 245 notirten, sind heute auf 160 gefallen.

Selbstredend ist dieser rapide Courssturz und die dadurch entstandene Ver­stimmung nicht auf das Heimathland und seine localen Werthe beschränkt geblieben. Auch an unseren Börsen hat die Nachricht einen Tendenzwechsel zur Folge gehabt, dem alle Gebiete des Marktes ihren Tribut zollen mußten. Auf dem Fonds­markt verloren italienische Renten 3/< Procent, was um so empfindlicher ist, als sie von der vorausgegangenen besseren Strömung nicht profitirt hatten. Die leb­haften Umsätze fanden in Mexikanern statt, welche nach mehrfachen Schwankungen zwei Procent über dem vorwöchentlichen Niveau schließen. Auch hier zeigte es sich wieder, daß die Thatsachen nicht so günstig wirken, als die vorherigen Erwartungen.

Oefierreichische und ungarische Werthe wurden vom Heimathland infolge des weichenden Goldag<os zu höheren Preisen gekauft; die beiden Goldrenten gewannen je 1 Procent, die Silber- und die Kronenrente annähernd lVrProccnt. In Portu­giesen und Griechen war das Angebot überwiegend, weßhalb die Course nicht voll behauptet wurden. Spanier leiden durch die Ausdehnung der marokkanischen Fehde; jetzt schon betragen die Auslagen für die Kriegsrüstung 60 Millionen Pesetas und noch ist kein nennenswerther Erfolg zu constatiren. Rumänier waren gesucht, weil die vierprocentigen Titel in Paris eingeführt werden sollen. Außerdem steht der Pariser Börse noch die Emission einer neuen serbischen Anleihe in Aussicht, wegen welcher gegenwärtig die ottomanische Bank Unterhandlungen pfl-gt. Egypter wurden in Folge der befriedigenden Entwicklung der Finanzlage höder bezahlt. Für Argentinier sandte London besfere Nottrungen, obwohl die definitive Genehmigung des Rolhschlld- schen Abkommens immer noch aussteht.

_8uf dem Bankenmarkt hatten die österreichischen Actien die Führung nach oben übernommen, doch konnten fie sich nicht auf ihrem höchsten Standpunkt halten. Immerhin Haden sie noch ganz ansehnliche Gewinne zu verzeichnen; Oesterreich­ringarische Bank 13 fl., Credit- und Länderbank je 4 fl Die deutschen Bankaclien schloffen sich erst nur zögernd der Bewegung an; da aber im Verlaufe der Ultimo-

Conrse der Frankfurter Börse.

Wkihnachtggeslhtilkl':

Zahn-, Haar- und Kleiderbürsten, Toiletteartikel, Seifen nnb Parfümerien.

A. Welz 9965

norm. F. Winter Nachflgr.

Ecke Ltndenplatz-Wollthoryr.

Bet den letztjäbrigen Influenza»Epidemien wurden Kays ächte Sodener Mineral-Pastillen mit außer ordentlichem Erfolge angewendet. Auf Verordnung der Herren Aerzte wurden die Pastillen, in heißer Milch aufgelöst, von dem Kranken in wieder­holten Gaben genommen und allgemein beobachtete man, daß die Schletrnlösung eine äußerst leichte und der Verlauf der Krankheit ein sehr günstiger und rascher war. Eihältlich in allen Apotheken, Drogerien- und Mineralwass.rhandl. st 85 Psg. per Schachtel. [9195

'«am L? malt, wett die Pariser Druckluft-Gesellschaft, an welcher das In

Jun ww SfjMiCOciÄi SPUnHjJtpUjUfl. ßapital durch Zusammenlegung der Actien reduciren will. Die ungünstige

ZU Stt-mun-.mftw-N- bU W.W» MW»««ÄuSffiÄ 'urch d.n B-r.ch. Ober geschlossen haben, hat auch in den ersten Tagen der laufenden Berichtsperiode noch! - -8 -

ungehalten, unbekümmert um die unserem gesammten Wirtbschafts- und Erwerbs- l bkn durch die geplanten Steuergesetze drohenden schweren Schädigungen. Es ist dies um so auffallender, al5 sowohl die feindliche Haltung der Agrarier im Retchs- iag den Handelsverträgen gegenüber, als auch die politischen Vorgänge im Ausland viel eher geeignet sind, Beunruhigung hervorzurufen, als belebend auf Handel und Wandel einzuwirken. Mag man auch das Scheiden des italienischen und des französischen Ministeriums aus manchen Gründen nicht bedauern, so wird durch den Wechsel in den Regierungen immerhin die Periode der Ungewißheit, über das, -»aS nun kommen wird, erzeugt, welche die Aufmerksamkeit der weitesten Kreise in Anspruch nimmt und von der geschäslltchen Thätigkeit ablenkt. Besonders bet Italien liegt Veranlassung vor, an die Veränderung keine zu optimistischen Hoff­nungen zu knüpfen, indem die zur Untersuchung der Bankaffaire eingesetzte Com­mission nachgewiesen hat, daß beinahe alle hervorragenden Parteiführer in der Kammer von den Vorkommnissen bet der römischen Bank unterrichtet waren und daraus mehr oder weniger persönliche Vorthelle gezogen haben, weshalb es jetzt sehr schwer ist, Männer zu finden, welchen kein Makel anhaftet und doch genug Ansehen besitzen, um in der Volksvertretung auf die Mehrheit der Abgeordneten rechnen zu können. Die französische Speculatton glaubte in dem Rücktritt Giolittis eine Erschütterung des Dreibunds zu erblicken und legte dementsprechend wieder mehr Interesse für italienische Papiere an den Tag und dem Cabinek Dupuy weinte si. gleichfalls keine Thränen nach, indem sie hofft, daß mit besten Sturz auch das projntirte Einkommensteuergesetz verschwunden ist.

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5o/g Südbahn Lombarden 4°/o do. do.

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Eisenbahn . . 3% Livorneser . . . 4o/y Rufi. Südw Eiscnb 4o/g Wladikawkas garnt. 4i/o gar. Sardin.Sec.stfr.

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t)<h?rr vom

24 ./XI.

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CüWUrs vom

24./XI.

l./XII.

4 it Hessische Obligation.

Baven, ....

104 50

106

104.35

106.10

4Vs°/oPortug.-A. 88 u.89

5% amort. Gerb. Gold-

25 90

25.90

Baden.....

3% Sächsische Rente. .

103 85

85 85

103.80

85 80

Rente .... 50/0 SerbischeEisenbahn -

72.50

72

3i/*% BremerStaatsonl.

96.90

96 80

Hyv.-Obl. L. A. .

4»/oSchwed.Oblig.l880r

71.90

69

Hamb.Staatsrente

97.10

97.

103.20

103.10

4o/g Oestr. Goldrente . , GriechischeMonopol-

95 65

96.

l°/o Türken conv. Lit. D. so/a Argent. Gold - Anl.

22.10

22.25

Anleihe . . .

36.15

36 80

0. 1887 ...

48.30

48 55

4Vo Rumänische Rente .

59/0 Ruff. ConsolS S. in

81.05

82.30

3Vi°/o Egypt. priv. Anl.

97.35

98 75

Deutsche Reichsbank . Berlin. HandelSgesellsch. Deutsche Bank . . . DeutscheGenofienschftSb. v.Soergel,Parrifins4Co.

151.35 126 40 148.80

113.10

151.45

126.80

150.15

113.10

Dresdener Bank. . . Mitteldeutsche Creditb. . Wiener Bank-Verein . Württemb. Vereinsbank Deutsche Vereinsbank .

129.05 93.80 98</4

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162.

146.

339 80

108.10

161.80

146.

340.20 109

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185.75

333.

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103

97.

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101.10

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101 10

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