Einzelbild herunterladen

bekannten Anträge in Betreff der Staffelta^se verhandelt. DaS Herrenhaus ist bereits mit der Ber^hung des UeberweisungS-, deS Vermögenssteuer-, und de» Schulbauten- gesetz'eS zu Ende gekommen. ES hat die drei Gesetze m der Raffung deS Abgeordnetenhauses angenommen.

"Im italienischen Parlament har der Ministerpräsident StofeiH es mit knapper Noch durchgesetzt, daß daS vorgelegte Gesetz über die Reform der Banken vor der Beendigung deS BaokenprozesseS zur Berathung gelangt.

Deutsche» Reich.

Berlin, 30. Juni. Die auf Grund deS Antrages Huene umgrarbeitere Militärvorlage ist dem Bundesrathe nun- mehr zugegangen. Sie soll denselben Umfang und eine ebenso kurze Begründung aufweisen, wie ihre Vergängerin.

Ueber die herrschende Futteruoth und die zu er« greifenden Linderungsmaßnahmen sand am Mittwoch eine private Besprechung in Berlin im Gebäude deS Herrenhauses statt. An derselben nahm u. A. auch der preußische LandwirthschaftSminister v. Heyden Theil, welcher erklärte, daß der Entwurf eine« Verbotes der Ausfuhr von Heu und Kleie dem Bundesrathe bereits vorltege. Don einer Unterstützung der nothleidenden Landwirthe aus Staatsmitteln wollte der Minister zunächst noch nicht« wiffen, er empfahl statt dessen Selbsthilfe durch die landwirthschaftlichen Organi­sationen. Ein besonderer Beschluß wurde von der Versamm« lung nicht gefaßt.

In Bayern steht nach der Erledigung der Reichstags« Wahlen die Landtagswahlcampagne vor der Thür. Die Socialdemokratie gedenkt sich an den bayerischen Landtags­wahlen besonders intensiv zu betheiligen und rechnet sie mit Sicherheit auf den Gewinn mehrerer Mandate. In Erkenntniß dieser Gefahr haben in München Liberale und Centrum, in Nürnberg Nationalliberale und Freisinnige ein Wahlbündniß abgeschlossen.

Der langjährige Weihbischof von Köln, Dr. Baudri, ist gestorben. Der Heimgegangene Prälat zeichnete sich allzeit durch eine versöhnliche, milde Gesinnung auS.

AuS Kamerun ist eine Hiobspost eingegangen. Sie besagt, daß ein deutscher Offizier und ein Feldwebel in die Gefangenschaft feindlicher Eingeborenen gerathen und von diesen ermordet worden seien, ehe der zur Hilfe heranrückende Lieutenant v. Stetten habe Ersatz bringen können. Näheres über diesen Vorgang steht noch aus, auch muß noch abge­wartet werden, ob sich die ganze Nachricht überhaupt bestätigt- dieselbe stand zuerst in derFrankfurter Zeitung".

Localer attö provinzieller.

Gießen, Juli 1893.

♦♦ Kunstvereiu. Wir machen unsere Leser auch an dieser Stelle daraus aufmerksam, daß die Gemälde-AuSstellung deS Kunstvereins in dem Schulhause an der Schul« st raße ein neues Heim gefunden hat. Dieselbe ist neuestens durch eine Anzahl älterer, im Privatbesitz eines hiesigen Kunstfreundes stehender Gemälde verstärkt worden, während Werner Schuchs prächtigesAus schwerer Zeit" dem Ver­nehmen nach nur noch einige Tage ausgestellt bleibt.

** Militär koncert. In Steins Garten findet nächsten Dienstag Abend ein Concert des Garde-Kürassier- Regimentö auS Berlin statt, auf welches hierdurch aufmerksam gemacht sei. Genanntes Musikcorps ist auf seiner erstmaligen Concert Tournöe begriffen und geht demselben ein ganz vorzüglicher Ruf voraus. Besonderen Beifalls erfreuen sich stets die von der Eapelle als Specialität ge­pflegten Cornet-Quartette, welche durch künstlerisch vollendete Vortragsweise sich auSzeichnen.

G. 30. Jam. Tu- '

in d-r Oberförster« sind er ft L-uf-dieses

beenbiat roorben, weil bie Auf-rb-i!u->gSth°t.gkc<- bei unS niet Mitt beginnt, aU in füblid) ober günfnger gelegenen Forsten. Die Beendigung der Holzhauereten must daher eme viel spätere sein, al» anderswo. Gan, ähnlich ergeht es m den Forsten der benachbarten Oberförsterei Feldkrücken. Am meisten interessirt nun hierbei das Publikum d,e Preise, welche bei unseren Versteigerungen erzielt werden und es wird mancher freundliche Leser dabei etwaS neidisch werden, wenn er folgende Zahlen erfährt. Das Buchenscheuholz erster Klasse kommt im Durchschnitt bei uns auf 3,<0 Mk. bis 4 Mk. per Raummeter, währen eS in Gießen wahrscheinlich 9 bis 10 Mk. kosten wird. Buchenscheitholz zweiter Klaffe kostet durchschnittlich 2,40 Mk. Man kann sich also noch den LuxuS der Buchenholzfeuerung (und daS ist Winter bekanntlich etwas ganz vortreffliches) gestatten. Buchene Knüppel kosten ebenfalls 2,40 Mk., Stöcke sind zu 1,90 Mk. im Durchschnitte erhältlich. Der Tarifpreis wird 6et unS für das Holz nicht erreicht. Die übrigen Holzsortimente als Eichen, Kiefern u. s. w. sind in demselben Verhältnisse billiger, wie für Buchenholz die Zahlen geliefert wurden. WaS die

Grasversteigerungen in unserer Gegend anbelangt, so sind die Preise nicht so hoch wie in der Wetterau, weil das vorhandene Grasquantum meistens sehr geringe ist. Daß unsere Gegend aber bedeutend an Wohlstand gewinnen wird, wenn wir einmal eine Eisenbahn haben werden und unsere trefflichen Hölzer um hundert Procent besser verwerthen können, daS ergibt sich eigentlich ganz von selbst.

§ Aus dem Wahlkreis AlSfeld . Lauterbach . Schotten, 30. Juni. Nach der amtlichen Bekanntgebung stimmten bei der Stichwahl am 24. Juni d. I. von 17 285 Wahlbe­rechtigten 12190, wovon 24 Stimmen ungiltig waren. Hiervon entfielen auf Herrn Redacteur Zimmermann in Dresden (Antts.) 6352, auf Herrn Professor vr. Backhaus (Nat.) 5814 Stimmen - Zimmermann siegte somit mit einer

Majorität von 538 Stimmen.

A Mainz, 30. Juni. Der Reiseverkehr am Rhein wird von Tag zu Tag stiller. Ungeachtet des günstigsten Reisewetters zeigen die meisten der Dampfschiffe eine große Leere und zwar nicht allein die großen Salon­boote, sondern auch die Personenschiffe, welche in der jetzigen Jahreszeit immer den kleineren Rheinorten zahlreiche Fremden brachten. Ausländer sind unter den Reisenden gleich Null: Einige Belgier, ein paar 'Russen, ab und zu ein Franzose, das ist Alles. Engländer und Amerikaner fehlen ganz. Verhältnißmäßig am meisten sieht man unter den Reisenden Norddeutsche und Oesterreicher. Selbstredend führen sämmtliche Hoteliers lebhafte Klagen und zwar nicht nur über die geringe Zahl der Fremden, sondern mehr noch über den geringen Consum und die große Sparsamkeit derselben. Letzteres kennzeichnet deutlich die heutigen Verhältnisse. In einer hiesigen Schreib materialenfabrik kam heute Morgen ein 18jähriges Mädchen durch eigene Unvorsichtigkeit mit dem Kopf unter eine Papierschneidemaschine und zwar derart, daß der unglücklichen Person der Kopf vom Scheitel bis zum Halse total abgeschnitten wurde. Für den kommenden Monat hat sich dieHeilsarmee" die Rhein­

lande als Agitationsfeld ausersehen. Männliche und weibliche Offiziere durchziehen jetzt schon das Land und- bereiten für den demnächstigen großen Feldzug vor.

Eine Wahlgeschichte Bravo! Einiges Aufsehen erregte in Berlin am Sonnabend in der Commandanten- straße das Heranrollen einer Brautkutsche vor dem daselbst belegenen Wahllokal. Heraus sprang in Gala ein junger Mann, der, seine Braut in der Equipage zum Gaudium

vor dem aus den Knieen liegt und dem eS seine Anbetung zollt. Warum soll nicht auch einmal ein Wort, ein schönes, edle« Wort zum Götzen werden? Und die Freiheit ist für die Amerikaner ein soicheS Wort und dieses Wort denn mehr al« daS ist e« nicht ist ein gefährlicher, despotischer Götze, der von Tag zu Tag neue Sclaven zu seinen Füßen sieht. CS giebt auch Sclaven der Freiheit. Und vielleicht nach hundert Jahren etwa wird eines Tages ein genialer Kopf kommen, der die alt gewordene Freiheit mit herzlosem Fußtritt vom Throne stößt, um sich selbst auf den leer gewordenen Platz zu setzen, und der Staatencoloß Nord« Amerikas löst sich eines Tage« ganz hübsch in eine Anzahl von absoluten Fürstemhümern aus. Und warum auch nicht? Der Amerikaner braucht die Peitsche ebensogut wie der Euro­päer, wenn der gordische Knoten fertig ist, wird sich schon ein Alexander finden, ihn zu lösen.

Schon jetzt ist her Unterschied zwischen den einzelnen Staaten ein großer. Aeußerlich schon durch die klimatischen Verhältnisse, durch die Bodenbeschaffenheit und die Producte des jeweiligen Lande«. Die Bevölkerung am Meeresstrand ist eine andere als die der Schwarzen Berge, der Süden ist leidenschaftlicher al« der kühlere Norden, der Osten ruhiger als der niedere Westen. Die Städte in den Prärien zeigen eine andere Phvsiognomie als diejenigen an den Mündungen großer Flüsse oder am Ufer der kanadischen Seen und man erkennt den Einwohner einer westlichen Provinz an Dialect und Gestalt ebenso gut, wie man den Südländer durch seine Beweglichkeit und Lebhaftigkeit vom besonneneren Nordländer zu unterscheiden vermag. Nirgends aber tritt die Verschieden« heit deutlicher hervor, al« bei den Frauen. Man braucht nur zwei Städte zu sehen, um das sofort zu bemerken: New-^ork und Chicago. Daß die beiden Städte mehr als 900 englische Meilen von einander entfernt liegen, ist bei dem geradezu staunenerregenden verkehr zwischen ihnen e« gehen mehr al« 8000 Eisenbahnzüge in einer einzigen Woche ganz bedeutungslos. Während sich nämlich die Damen in Stew-pork von denjenigen Europa« nur wenig muerfcheiden, ist die Chicagoerin größten Theil« ein überaus

selbstständiges, dem Manne in Vielem überlegenes Wesen. Was hätte wohl Schopenhauer, der die Westeuropäerin ein Monstrum europäischer Cultur und christlich - germanischer Dummheit" nennt, was hätte er wohl gesagt, wenn er die Damen Chicagos kennen gelernt? Wenn je in der Welt ein Frauenstaat entsteht, hier wird man den Grundstein dazu legen. In Chicago verdrängt die Frau nach und nach den Mann aus den meisten wichtigen Berufsarten. Nicht beim Manne findet man hier die tiefere Bildung, sondern bei der Frau. Sie ist durchweg kühl und vernünftig, und der Reiz echter Weiblichkeit, den wir an den Frauen der germanischen Völker so sehr lieben und bewundern, hier ist er nur aus« nahmö- und bedingungsweise zu finden. Die wirkliche Chicagoerin ist weder eine gute Mutter, noch eine geschickte Hausfrau, noch eine treue und verständnißvolle Gattin. Ihre erschreckende Selbstständigkeit, die Männlichkeit ihres Auf­tretens, die Rücksichtslosigkeit ihres Urtheils trübt in deutschen Augen leicht den Anblick der eigenartigen Schönheit des west- amerikanischen Geschlechts. Wenn aber Hesse -Wartegg in seinem interessanten Buche über Chicago eine Anzahl junger, besonder« emanzipierter Amerikanerinnen Chicagos als typisch hinstellt, geht er doch ein wenig zu weit: solche Damen wer­den auch in ihrer Heimathstadt als extravagant angesehen, und sie sind es auch nicht, die eine Bedeutung in der Ge­schichte von Illinois erringen werden. Denn Alles in Allem unterscheiden sie sich mit ihren ästlethischen Frühstücks- und Theegesprächen nicht allzu sehr von vielen ihrer europäischen Schwestern, und daß die eine ober andere große Reisen macht, Rennpferde hält, eine Rindviehzüchterei in Dokata besitzt oder ein Buch über Südamerika schreibt, ist bei dem großen Reich« thum der jungen Damen auch nicht so hoch anzuschlagen. Was mir bcachtenSwerth erscheint, ist die Frau am Bureau- ttsch, auf dem Katheder, in der Redaction, ist bie einfache, wirklich fleißige Frau, bie mit arneisenhafter, stiller Geschäftig- keil bie Rechte beS Mannes zu ihren eigenen macht, um dem Manne nach unb nach eine Stelle anzuweisen, die seiner nach unseren europäischen Begriffen wenigstens nichts weniger al« würdig ist.

einer schnell sich heranbrängenden Menge zmücklassend, zur Urne stürmte. In der Aufregung des Tages war ihm erst auf der Fahrt zur Kirche eingefallen, daß er feiner Pflicht als Staatsbürger noch nicht genügt. Diese Dersäumniß noch im letzten Augenblicke wieder gut zu machen, hatte der an- gehende Ehemann, ein Assessor S., sich umsomehr veranlaßt gefühlt, als es sich um den Sieg oder Niederlage von Munckel handelte, unter dem er als Referendar einige Zeit gearbeitet. Als der Act mit bekannter Schnelligkeit erledigt war, kehrte S. auf Flügeln der Liebe zur Equipage zurück, bie mit bem Mäbchen seiner Wahl unter bem Hurrah ber zahlreichen großen unb kleinen Kinber davonjagte. Herr S. wirb jeben« falls keinPantoffelhelb" werben.

Citeratur «nd Kttnft.

Katechismus der Nutzgärtuerei ober Grundzüge des Gemüse- und Obstbaues von Hermann Jäger. Fünfte, vermehrte unb verbesserte Auflage, nach den neuesten Erfahrungen unb Fort­schritten umgearbeitet von I. Wesselhöft. Mil 63 in bm Text gedruckten Abbildungen. Preis in Original-Leinenbanb 2 Mk. 50 Pf. Lerlag von I. I. Weder in Leipzig. Von den zahlreichen, den Gemüse- unb Obstbau behanbelnben Büchern bietet wohl kein« dm reichen Stoff in so gebrängter Kürze unb ohne irgenb etwas Wesent­liches vermissm zu lassen, wie Jäger« Katechismus der Nutz- gärtnerei. Er hübet ein billiges UnterrtchtSbuch in Frage- und Antwortform, wodurch alle Abschweifungen vermiedm werdm, und ist ein Handbuch für Lehrende und Leinende. Der al« tüchtiger Fachmann und durch feine verfchiedmen Schriften in den weitesten Kreisen bekannte Bearbeiter dieser neum Auflage hat allen Fort­schritten in der Gemüse- und Obstcultur im vollsten Maße Rechnung getragen, und das gut ausgestatlete mit zahlreichen Abbildungen versehene Buch wird daher auch fernerhin eben so nutzbringend wirken, wie die bisherigen Auflagen es bereits gethan.

»Wiener Mode^. In Fachkreism erregt die THatsache Aussehen, daß da« genannte Blatt im Gegensätze zu den meisten illustrtrten Zeitschristen in dem soeben beginnenden ©ommer Quartale nicht nur keinen Rückgang, sondern sogar eine Steigerung der Abonnentenzahl zu verzeichnen hat. Offmbar beweist diese Erscheinung, daß dieWiener Mode" ihren Abonnentinnen unentbehrlich geworden ist, die das reichhaltige und anregende Blatt auch in der Reisesaison nicht missen wollen.

Adrian BaldiS Allgemeine Grdbeschreibung. Ein Handbuch des geographischen WsssenS für die Bedürfnisse aller Ge­bildeten. Achte Auflage. Vollkommen neu bearbeitet von Dr. Franz fietdertch. Mit 900 Illustrationen, vielen Textkärtchen und 5 Kartenbeilagen auf 41 Rartcnfeiten. Drei Bände. In 50 Liefe­rungen ä 75 Pfg. ober In 10 Abtheilungen ä 3.75 Mk. Auch in drei cleg. Halbfranzbänden L 15 Mk. zu beziehen. Bisher 30 Liefer­ungen auSgegeben. (A. Hartlebens Verlag in Wim.) Wir haben bereits Gelegenheit gehabt, unsere Leser auf diese wahrhaft klassische Länderkunde aufmerksam zu machen, welche in ihrer völlig neuen, von Dr. Heiberich besorgten Auflage den strengsten Anforderungen entspricht unb auch von der gelammten Kritik einhellig die lobendste Beurtheilung erfahren bat. Mit fließender Darstellungsweise ver­einigt sich eine seltene wissenschaftliche Eorrectheit. Eine Unsumme von Originalmaterial findet sich darin verbreitet. Zahlreiche künst­lerische Illustrationen, Textkärtchen unb aparte Kartenbeilagen beleben und unterstützen das VerstSndniß der Lectüre. Jedermann wird in diesem Werke die reichste Belehrung unb Anregung finden. Die uns vorliegenden Lieferungen 25 bis 30 bringen den Schluß der Länderkunde Asiens, eine anschauliche Schilderung der Polargebiete und der Jahrhunderte langen Entdeckungsfahrten nach denselben, sowie den Beginn der Länderkunde Europas. Wir empfehlen das Werk unseren Lesern auf das Wärmste; er ist eine der hervorragendsten Erscheinungen auf dem deutschen Büchermärkte. Autor wie Verleger Haden an dasselbe ihr Bestes gesetzt; die Ausstattung ist eine muster­hafte.

Verfälschte schwarze Seide. Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, unb die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. Ver­fälschte Seide (bie leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen dieSchußfäden"' weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschtm nicht. Die Eeideufadrik ti. Henneberg, (K. u. K. Hoflieferant) Zürich versendet gern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke vorto- und zollfrei ins Haus. 1970

Diejenigen, welchedic Ledmückung von «rabNLtte» beab- sichtigen, seien auf das Grabstein-tieechäft, verbun­den mit Bildhauerei, des Herrn Emil Kalbfleisch, Licherstraße 1, aufmerksam gemacht, welches wohl als das größte dieser Branche am hiesigen Platze genannt werden kann. In ihrem Verkaufslocale, sowie in einem weiteren Lagerräume bringt gen. Firma nahezu 200 fertige Grab-Monumente, «rab- kreuze, Grabstein« u. s. ro. in allen Steinarten zur Ausstellung, welche in ihrer Ausführung als künstlerisch zu bezeichnen sind, und durch die reichhaltige Auswahl kann sowohl den bescheidensten, als auch den weitgehmdsten Anforderungen Rech­nung getragen werden. Auch in Grab- eiUfaffUUge« befindet sich daselbst ein großes Lager. Wir können deshalb allm Interessenten eine Besichtigung dieser Aus­

stellung heften« empfehlen. Sehr schön auSgeführte Entwürfe liegen ebmfalls zur gefälligen Ansicht auf unb werdm etwaige Aufträge in kürzester Zeit auSgesührt bei billigster Preisberechnung. 2398

Bedeutende Betriebsersparnisse

maschinellen Anlage der Großindustrie, des Kleingewerbes ober ber Landwirthschaft durch Ausstellung einer Wols'schen Locomobile al« Betriebsmaschine erzielt- Die von der rühmlichst bekannten Maschinen­fabrik von R. Wolf in Magdeburg-Vuckau seit mehr als 30zJahrm als Specialität gebauten halbstationärm und fahrbarenLocomobilen mit ausziehbaren Röhrenkesseln übertreffen an Sparsam­keit deS Brennmaterialoerbrauchs, Dauerhaftigkeit und Lei- ffungsfLhigkeit jegliche Motoren anderen Ursprungs u. haben auf allen deutschen Locomobil-Concurrenzen den Sieg davongettagm. [4276

Witterungsaussichten

Wetterhäuschen, Südanlage.

Sarometer: Thermometer: Hygrometerstand:

Bewölkung, trocken.

Mittlerer Barometerstand bei 0 R. = 744,7 mm.

30 Juni, Mittags 12Uhr min.75ümm, max.752mm +8t/t»R.+19«/.o R.

Klar unb trocken.

1. Juli, Morgens v Uhr min. 751 mm. max. 752mm + 9»/t° R. 4- 18DR.