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K n!Vem i. uh erft^nS toöd unttr MLS «Ä=Vh; W,"ÄS m6ln von 11 bis 3 Uhr a * * ®*Ji Wn 5 Mimen! blc mtteleurvMe» Zeit ,ne halbe Stunde, nicht uommen, um eine &r, ® eine halbe Stunde. 5 o'/z Uhr spreche auch der ien Eisenbahnen noch heule en gegenüber der früheren rmchrr Gnauth nMe ag des ersten evangelischen tim Winter in den Stunden -erde, während in der für amten Zeit eine Aenderung : Oberbürgermeister Gnauth der juristischen Commission, t angehört, noch in der Ver- il§ die oben bezeichnete bt> schloß vom 30. März, ni P/j Uhr festgesetzt werten, jedes Zuthun Seiles des

wittzic/le,.

Wie derFr. Zitz." gemeldet Regierung aus Katzeniteins, >n Kammer in der bekannten Gesuch um endgiltige Em- ß das Großh. MinisieriM t, eine von den früher er- ibe Entschließung zu fassen, Bewenden zu behalten habe. Uschast im Deutschen W gsdienst in der Verwaltung StaatseMllS bildet. behebt eine Verordnu.a, «b io Wirthschaften * irnstlich durchgefühtt » neuerer Zeit ist I'kl MdnhandiMgen i"l!F c wir die W*x önnen,aufmerksam ^cheu-

rochen . ^ilanbener

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selben nndws ' $oDe äu Landrich«r empfahl Tagekfraöe" . weiilnin^

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Verlief die anirnirte Versammlung in durchaus ruhiger und würdiger Weise.

E. Echzell, 1. Juni. In Folge der sehr ungünstigen Frühjahrswitterung sind die Kartosfelpreise binnen wenigen Wochen rapide in die Höhe gegangen. Noch zu Anfang diese- MonatS fragte Niemand nach dem unentbehr­lichen Knollengewächse, man verwandte es als Viehfutter und konnte den Doppelcentner gute Speisekartoffeln für 2,50 Mk. in« Haus geliefert bekommen. Heute ist es anders geworden, denn man verlangt und erhält pr. Malter 5 Mk., der Preis ist also um 100 Procent gestiegen. Die jungen Gemüse­pflanzen werden immer rarer und theurer, manche Sorten werden bis zu 80 Pfg. das Hundert bezahlt. Da die Dickwurzelpflanzen nicht vorangehen wollen, werden manche Landwirthe Pflänzlinge von Zuckerrüben, wo diese sehr dicht stehen, ausziehen und sie statt Futterrunkel verpflanzen, wenn sie auch nicht die Massenerträge liefern wie die Runkelrübe.

N. Aus dem Nidderthale, 1. Juni. Der Futter­mangel ist so groß, daß in der Umgegend schon 7 Mark für den Gentner gutes Wiesenheu geboren worden ist. Die Rindviehpreise sinken langsam, aber stetig. Das Kuhfleisch, sowie das Kalbfleisch schlägt ab, denn die Landwirthe haben weder Futter noch Streumaterial, um Jungvieh einstellen zu können. Da die Kartoffeln in trockenen Lagen nicht auf­gehen wollen, pflügen die Leute um und setzen von Neuem. Mir den Runkelrüben sieht es auch schlecht aus. Wer dieses Jahr an feuchten Plätzen seine Saatbeete angebracht hat, kann für Setzlinge ein schönes Stück Geld einnehmen.

Babenhausen, 31. Mai. Nachahmenswert!»! In Anbetracht der herrschenden Futter not h wurde heute durch die Schelle bekannt gemacht, daß die Leute sich im hiesigen Stadtwalde unentgeltlich Futter holen können.

Mainz. 1. Juni. Zur Theilnahme an der am 24. und 25. Juni hier stattfindenden Ruder-Regatta haben sich gemeldet: der Kölner Ruderverein, der Wiesbadener Ruder­club, die Wormser Rudergesellschaft, der Höchster Ruderclub Nassovia, die Gießener Rudergesellfchaft, der Mann­heimer Ruderclub, die Mannheimer Rudergesellschaft und der Mannheimer Ruderverein Amicitia, der Frankfurter Ruder­verein, die Frankfurter Rudergesellschaft Sachsenhausen, der Heidelberger Nuderclub und der Mainzer Ruderverein, im Ganzen 12 Vereine mit 39 Booten, 3 Vereine und 10 Boote mehr als im vorigen Jahre.

venn-schte».

* Berlin, 31. Mai. Am Montag in der Frühe wurde in Oranienburg ein Schuhmacher P. erhängt aufgesunden. In der Nähe der Leiche lag auf einem Tischchen ein Zettel, der die Aufschrift trugFür die Polizei", und der Behörde die Mittheilung machte, daß der Lebensmüde sich erhängt habe, weil er in der Nacht von Sonntag zu Montag beim Karten­spiel in einem Restaurant 600 Mk. verloren, worüber er dem glücklichen Gewinner einen innerhalb vierundzwanzig Stunden einzulösenden Wechsel ausgestellt. Auf dem Zettel sind auch die Namen der Gewinner und des Wirthes angegeben. Aus Grund dieses schriftlichen Nachlasses hat die Polizei am Montag bereits Vernehmungen und Verhaftungen vorgenommen.

* Köln, 1. Juni. Während der Frohnleichnamsprozession ü.berfiel ein. Unbekannter die Schwester des Caplans Müller in der Caplanei und brachte ihr fünf Messerstiche bei. Er raubte einiges Geld und entfloh infolge der Hilfe­rufe des Vaters des Caplans. Um in die Wohnung zu ge­langen, hatte der Raubmörder einen Brief an den Caplan abgegeben, wofür er eine Bescheinigung verlangte. Die überfallene Schwester des Caplans ist schwer verletzt, lebt aber noch.

* Bamberg, 26. Mai. Ueber das Falliffement Heßlein schreibt die hiesigeAllg. Ztg." in theilweiser Berichtigung anderer Meldungen, daß die Aufnahme der Depots noch nicht beendet ist und noch einige Tage in Anspruch nehmen wird, worauf mit der Ausnahme der Baarbestande begonnen wird. Heber die Größe des Mankos bei den einzelnen Depots sind genaue Angaben noch nicht zu machen, da das Gericht die Bücher beschlagnahmt hat und man erst durch Vergleichung den fehlenden Betrag constatiren kann. DaS Durcheinander soll unerhört fein; sraglich, ob die anfängliche Schätzung von zwei Millionen nicht noch zu niedrig gegriffen ist. Sogar Depots vckn sehr bedürftigen Leuten, die ihre einzigen Erspar nisse für das Alter dort hinterlegt haben. Von überall melden sich jetzt die Einleger von Depots und fragen, ob diese in Ordnung sind. Selten fällt die Antwort befriedigend aus. Hiernach scheinen die. Depot-Unterschlagungen noch umfangreicher zu sein, als ursprünglich mitgetheilt wurde.

* Nimburg (Böhmen), 1. Juni. Von den an dem Distanzmarsch Berlin-Wien Betheiligten sind die ersten Fünf über eine Strecke vom 5 Km. zerstreut. Die Spitze hat ein Vegetarianer, welcher wieder wohlauf ist, dann folgen der Ingenieur von Wien und der Naturmensch. Fast alle leiden an aufgeriebenen Füßen. Seit heute befinden sich die Distanzläufer im böhmischen Gebiete und sind Befürchtungen dieserhalb nicht unbegründet. Einem derselben wurde in Weihwasser der Hut vom Kopfe geschlagen; in einzelnen Dörfern wurden dieselben mit Steinen beworfen. Die zurück­gelegte Strecke beträgt bereits 321 Kilometer.

Scliiffsnach richten.

(Mitgetheilt durch den Agenten be8 Norddeutschen LloydeS, Herrn Carl Loos in Gießen.)

Bremen, 1. Juni. Der Schnelldampfer Havel, Capitän Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 23. Mai von Bremen und am 24. Mai von Southampton ab­gegangen war, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen. _____

Der PostdampferWesternland" derRed Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 31. Mat wohlbehalten in Newyork angekommen.

Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen.

21. Woche. Vom 21. Mai bi« 27. Mai 1893.

Einwohnerzahl: angenommm zu 21100 (incl. 1600 Mann MUitär). SterblichkettSztffer: 46,82 °/«>bezw. 36,96 nach AuSschl. der Ortsfremden.

Kinder

Es starben an: Zusammen: Erwachsene:

im

vom

Diphtherie

5 (2)

1. Lebensjahr:

2 (1)

2.15. Jahr: 3 (1)

Lungenschwindsucht

3

3

Tuberkulose d.Gehtrns und seiner Häute

1 (l)

1 (1)

Entzündl. Erkrankungen d. Athmungsorgane 1

1

Apoplexie

1

1

Darmcatarrh

1

1

LebensschwSche

1

1

-

Altersschwäche

1

1

Andere bekannte Krankheiten

5 (1)

4 (1)

1

Summa:

19 (4)

10 (1)

5 (1)

4 (2)

A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der TodeSsälle in der betreffenden Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

kirchliche Anzeige« der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst

1. Sonntag nach Trinitatis, den 4. Juni: In der Stadtkirche:

Vormittags 9'/, Uhr: Professor Reischle

Nachmittags 21/e Uhr: Gottesdienst mit Christenlehre für die

Neuconfirmirttn au8 der MarkuSgemeinde- Pfarrverwalter Dr. Grein-

In der Friedhofscapelle:

Vormittags 8'/r Uhr: FrühgotteSdtenst. Pfarrverwalter Dr. Grein.

Nachmittags 2/i Uhr: Gottesdienst mit Christenlehre für die Reuconfirmirten aus der LucaSgemetnde. Pfarrer Dingeldey.

Katholische Gemeinde.

Sonntag den 4. Juni, 2. Sonntag nach Pfingsten:

SamStag: Nachmittags um 4Vi Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag: Vormittags von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6'/» Uhr erste hl. Meffe; um 7/t Ubr AuStheilung der hl. Kommunion; um 81/? Uhr zweite hl. Messe; um 10 Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Christenlehre; darauf Andacht mit Segen.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag den 3. Juni:

Vorabend 7» Uhr, Morgen« 8*> Uhr, Nachmittags 4°° Uhr, Sabbathausgang 915 Uhr.

Citeratur rrnd Annst.

Dem Starnberger See ist ein reich illustrirter Aufsatz gewidmet, den daS neueste Heft von ,g«r guten Stunde" (Berlin W. 57, Deutsches VcrlagShauS Bong & Co.) veröffentlicht. Mit liebenSwürdigcm Humor und feinsinniger Naturbeobachtung schildert der bekannte Münchener Schriftsteller R. von Seydlitz die Schönheiten des den Münch«nern so vertraut gewordenen Sees, und St. Grocholski gibt in einer Anzahl von höchst effectvollen BUdern die Hauptreize und Stationspunkte der Gegend wieder. Die Aussicht von der RottmannShöhe, Ankunft des DampfersLuitpold" in Leoni, das König Ludwigs-Denkmal, Hotel Strauch in Feldafing usw. sind virtuos ausgesührte Bilder, die das größte Lob verdienen. Gleich meisterhaft sind die anderen JllustrationSschätze, die daS Heft enthält. Eine besondere Zierde ist die Jllustrirte Klassiker-Bibliothek, die UhlandS Gedichte und Dramen publicirt. Preis deS HefteS 40 Psg.

Eingesandt.

Wir erhielten nachstehende Zuschrift:

Großen-Buseck, den 2. Juni 1893.

Ich ersuche Sie um gefällige Aufnahme nachstehender Erklärung in Ihrem geschätzten Blatte.

Herr Rechtsanwalt Dr. Jung bezeichnete in seiner freisinnigen Wahlrede zu Großen Buseck den Bund der Landwirthe als eine von Grasen und Baronen aus dem Osten bet Champagner gemachte Gründung zum Zweck der Bauernfängerei; er nannte den Bund einen Schwindel, welcher wohl nicht von langer Dauer sein werde. Nach Beendigung der Rede des Herrn Rechtsanwaltes erwiderte ich, daß wir süddeutschen Landwirthe zwar nicht allen Punkten der Tioolirefolution betgestimmt haben, daß jedoch die tausende von süddeutschen Landwirthe«, die dem Bunde beigetrete« seien, wohl schwerlich nur Schwindel von «khampaauer trinkenden «rasen und Baronen mitmache« würden. Der Entstellung dieser Worte durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Jung, rote sie in Ihrem geschätzten Blatte unter Groben - Buseck den 31. Mat wiedergegeben sind, bin ich schon in der WShlervelsammlung sofort energisch entgegen getreten, doch scheint eS dem Herrn Verfasser deS betreffenden Artikels nicht gepaßt zu haben, dies zu bemerken. Aus wessen Seite der Beifall war, werden die Herren nach den Wahlen erkennen. P. Pass avant.

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nach Reaumur gemessen am 2. Juni, Mittags zwischen,11 und 12 Uhr: Wasser 13, Lust 15 Grad.

RÜbsamen'sche Badeanstalt.

Bekanntmachung, betreffend die Verwerthung der Gras­nutzung im Gießener Stadtwald pro 1893.

Die diesjährige Grasnutzung von den Blöfen und Schneisen, des Gießener Stadtwaldes soll Diens­tag den 6. d. M., Vormittags 11 Uhr, im Saale des alten Rath- Hauses versteigert werden.

Gießen, den 1. Juni 1893.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. [4991

Versteigerung

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Gerichtsvollzieher.

4963

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Freitag den 14. Juli I. I, Bormittags 9 Uhr, seine Rechte anzumelden und die _

Lagerscheine vorzulegen bei Vermei- Naturelltapeten duna der Krastloserklärung derselben.' Soldtapeteu

Gießen, 26. Mai 1893.

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des Turnvereins Gießen.

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