entwendet. Die Thäter wurden ermittelt und zur Anzeige
Die Ausbreitung der Socialdemokratie in Folge der Projectirten Tabakstener.
Von einem Freunde unseres Blattes geht uns folgende Betrachtung zu: „Ueberall finden jetzt Versammlungen der Tabakarbeiter statt, um Stellung gegen die geplante Tabak- steuererhühung zu nehmen. An und für sich läge darin nichts Beunruhigendes, denn wer könnte es den Arbeitern verdenken, sich gegenüber einer Gefahr für ihre wirthschaftliche Existenz zur energischen Abwehr zusammenzuschließen?
ES kann aber dem aufmerksamen Beobachter dabei nicht entgehen, daß leider hinter fast allen diesen Regungen deS Selbsterhaltungstriebes die Maske der Soctaldemokratie hervorlugt, so sehr man sich auch auf dieser Seite bemüht, die Politische Agitation in möglichst unauffälliger Weise zu betreiben. Haben wir doch auch in unserer Stadt vor einiger Zeit eine Protestversammlung gegen die Erhöhung der Tabaksteuer gehabt, von der eS wcuigstenS in wetteren Kreisen wohl nicht bekannt geworden ist, daß sie nebenbei auch einen socialdemo- kratisch-agitatorischen Zweck verfolgte.
Wie wenig sich die Arbeiter, auch die bester Gesinnten, einem derartigen Treiben entziehen können, mag in Besonderem an einer in diesen Tagen in Ratibor abgehaltenen Versamm
war prächtig beleuchtet und die britischen Offiziere wurden überall mit lebhaften Kundgebungen empfangen. Das englische Geschwader hat heute Nachmittag 4 Uhr den hiesigen Hafen verlassen und ist nach Gibraltar abgedampft. Dastelbe wurde bei der Abfahrt von der Menge herzlich begrüßt. Die Matrosen des englischen und deS italienischen Geschwaders wechselten Hurrahrufe.
Chicago, 29. October. Der Mörder deS Bürgermeisters Harrison ist ein geistesgestörter Stellenjäger Namens Prendergast. AIS derselbe an der Wohnung die Klingel zog, wurde er von dem Diener eingelasten und feuerte bei dem Betreten deS Zimmers sofort vier Schüste auf den auf dem Sopha ruhenden Harrison, welcher binnen 20 Minuten Öen Verletzungen erlag. Der Mörder wurde verhaftet und nach dem Stadthause gebracht, wobei derselbe beinahe gelyncht worden wäre.
Chicago, 30. October. Der ermordete Bürgermeister Harrison hatte bereits fünfmal das Bürgermeisteramt bekleidet. Der Mörder Prendergast wird vor das Schwurgericht gestellt werden. Sämmtliche Feste anläßlich des SchlusteS der Ausstellung sind in Folge dieses Vorfalles ab- gesagt worden.
lung gezeigt werden, welche durch die Eigenrhümlichkeit ihres Zustandekommens die characteristischen Merkmale zufällig stärker in die Erscheinung treten läßt.
Die in Ratibor geplante Protestversammlung wollte sich ursprünglich nicht verwirklichen lasten, weil bekannt geworden war, daß ein auswärtiger Socialift Namens Drescher sprechen und eine Resolution begründen sollte, und weil ein Saal auS diesem Grunde nicht zu haben war. Es wurden daher die Arbeitgeber um ihre Unterstützung ersucht und dieselbe dem Eomite auch unter der Bedingung gewährt, daß nur über die projectirte Tabaksteuer und nicht über socialistische Fragen verhandelt würde. Dies wurde zugesagt und nahmen infolge dessen die Tabakfabrikanren und viele Händler und Kaufleute an der Versammlung Thell. Das Bureau wurde aus den Einberufern gebildet und Herrn Drescher das Wort enheilt. Dieser besprach in durchaus sachlicher und verständiger Aus- iühruug die beabsichtigte Facturen-Werthsteuer, respective die Wirkung einer Steuererhöhung überhaupt und kam zu dem Resultate, daß bei Annahme und Einführung einer solchen an 50000 Tabakarbeiter mit ihren Familien brodlos werden würden. Er forderte dann die Arbeiter auf, zusammenzuhalten und energisch gegen die Vorlage, sowie gegen jede indirecte Besteuerung zu protestiren. Daraufhin entwickelte sich eine lebhafte Debatte. Die Arbeitgeber empfahlen den Arbeitern, sich nur mit der Tabaksteuer zu befassen, und dem Referenten wurde besonders vorgehalten, daß ein Theil der indirekten Abgaben doch den Arbeiter durchaus nicht belasteten, sondern gerade in deren Interesse noch erweitert und erhöht werden sollten, wie z. B. die Börsensteuer, sowie verschiedene LuxuS- steuern. Es nutzte aber Alles nichts- der Referent blieb aus principiellen Gründen bei der Fassung seiner Resolution und dieselbe wurde, trotz der Bemerkung der Arbeitgeber, daß sie sie nicht billigten, sich vielmehr bei Annahme derselben entfernen würden, mit großer Majorität angenommen. Ein Theil der Anwesenden, darunter die Fabri- kanten, verließen nunmehr den Saal, während die Arbeiter des Weiteren einen Delegirten zum demnächstigen allgemeinen Arbeiter-Protest-Congreß in Berlin wählten. Mein Gewährsmann schreibt mir dazu wörtlich: „Der Verlauf dieser Ber- sammlung ist sehr lehrreich. Socialistische Arbeiter waren bisher in Ratibor nur sehr spärlich vertreten- es ist auch nicht anzunehmen, daß die anwesenden Arbeiter und Arbeiterinnen soweit in das Wesen der staatlichen Finanzwirth- schaft eingedrungen sind, um sich ein selbstständiges Uriheil über Zoll- und Steuersystem zu bilden. Dieselben ließen sich bei ihrer Abstimmung also lediglich von ihrem Vertrauen zu der Person des Empfehlenden bestimmen. Die Arbeitgeber aber, mit welchen sie seit Jahrzehnten im besten Einvernehmen lebten, wurden von ihnen einem gänzlich unbekannten Herrn Drescher gegenüber einfach bei Seite geschoben. Das läßt wahrlich tief blicken."
Derartige Vorfälle, die sich in kleinen Varianten eben tagtäglich wiederholen, sollten nicht unbeachtet bleiben. Sie sind ein Zeichen der Zeit, und je offener man ihnen ins Auge schaut, desto besser ist es. Hier werden durch das Gespenst der Tabaksteuererhöhung den Sozialisten Tausende neuer Anhänger in die Arme getrieben."
wer in der Armenpflege zu thun hat, weiß, wie viel zn» rrümmerte Existenzen aus Handwerkskreisen stammen. $$ wird auch diel geredet, geschrieben und gethan, um bte Handwerk aufzuhelfen. Die Gesetzgebung, große Dereinigungn, sind dazu in Bewegung gesetzt. Wird'S helfen? Was f&t noch? Woran liegt'S überhaupt? Auf diese Fragen von ihrem Standpunkte aus eine Antwort suchen zu heliv? wird die Aufgabe der morgenden Versammlung sein. Let Handwerks Noth ist ja nur ein Symptom der großen wirrh. schaftlichen Umwälzungen unserer Zeit. Nur wer für drre, Ursachen und für die neuen Aufgaben, die sie an die Qfrtty gebung, an Kops und Herz der Menschen stellt, Verstäub«-, hat, wird dabei fruchtbar mitreden können. Da- iß D hohem Maße bei dem Referenten, Pfarrer Naumanu tu Frankfurt, der Fall. Er ist einer der besten Kcnaer btt socialen Frage, einer der führenden Geister auf dem Gedie« der socialen Reform. ES kann daher nur dringend gewürich, werden, daß Alle, die ein Derständniß für die Bedeutung fa socialen Frage haben, vor Allem unsere Handwerker 'c:dr an diesen Verhandlungen theilnehmen. Fragt man, was n, Verein für innere Mission mit dieser Frage zu thun babe Nun einfach darum, weil es sich dabei nicht bloß um Kleiber und Schuhe, um Tische und Bänke und sonstige Erzeugmist deS Handwerks handelt, sondern vor Allem um die Hmü- werker selbst und ihre Gehilfen und Lehrlinge, also um lebeukige Menschen, die Kopf und Herz haben, deren Wohlsein darr» nicht bloß von günstigen Geschäftsbedingungen abhLizr, sondern auch davon, wie sie sich zu einander und zu andern Menschen und Ständen stellen und diese zu ihnen, und weL darum die Frage, obwohl in erster Linie eine winhschastlich«, doch auch eine sittliche Seite hat, ohne die sie nicht verstand und gelöst werden kann. Die Jahresversammlung beging um 10 Uhr in der Stadtkirche. 8.
Z. Neue« Theater. „Glück bei Frauen", ft lustiger Vieracter, ganz in der Art von Moser, hannlz», ohne besonders tiefe Ideen, nur auf den Lacheffect berechmr. der denn auch voll und ganz erreicht wird. ES ist biH die Eigenart sowohl dieses Stückes, als auch der mcr:rn Moser'fchen, nicht die Handlung an sich bringt den Vifotj, sondern dieser wird eigentlich ganz allein durch einzelne, 11 sonders markant hervortretende, fein-komisch gezeichnete Figurrn des Stückes errungen. WaS wäre z. B. eben da- gestern aufgeführte Lustspiel ohne „Sensenheim" und „Holzmaim' - Die Handlung an sich — sie zeigt das Glück, rcipective daß Pech dreier Männer bei den Damen — ist so banal uni fimpel, daß sie dem Zuschauer höchstens ein Gähnen, nidu ober ein Lachen im entferntesten abzugewinnen im Stande wäre. Allein durch das Hinzutreten jener beiden Figuren komm gleichsam das Salz in die Sache, und die eben noch banal titulirte Handlung genügt als Hintergrund, von dem sich jene beiden Figuren abhebcn, vollkommen, ja noch mehr, dadurch, daß sie kein besonderes Interesse beansprucht, treten jene um so plastischer hervor und verhelfen so dem Ganzen zu» besten Erfolge. Zum Glücke lagen jene beiden Rollen am gestrigen Abend in den bewährtesten Händen, Herr Director Reiners sowohl, der reiche, ungenirte oder besser — *it venia verbo — ziemlich flegelhafte Kornhändler, al- w e Herr Niem ei er, der langweilige, aufgeblasene, dcrumer gekommene Baron, boten zwei Leistungen, die bei dem Publikum wahre Lachsalven entsesselten. Daneben erltn.vn wir gerne an, daß auch Frau Director Reiners (Marie) und ihr Partner Herr Reiff (Max), der uns heute viel besser gefiel, als am Freitag, ihren hervorragenden Amheil an dem reichgespendeten Beifall hatten. Auch Frl. »ebn als „Frau von Güfen" zeigte wiederum ihre eminente Begabung für derartige Rollen. Weniger glücklich war da- Cbe« paar „Falk" durch Frl. Grigler und Herrn Ralchiz vertreten. Beide Darsteller zeigten stets eine gewisse Hast in ihrem Spiel, das, da alle Übrigen Rollen recht gut besetzt waren, sich oft störend auS dem Ganzen hervorhob.
** B. Gestern Abend fand im „Frankfurter Hof" die Generalversammlung der (Siebener freiwilligen Feuerwehr flau. Nachdem die Kameraden in einer großen Anzahl erschien« waren, eröffnete der erste Hauptmann, Herr Grttn, die Versammlung und drückte zunächst seinen herzlichsten Dank auS, daß das Corps sich bei der diesjährigen Schlußübung so gut bewährt habe und die Leistungen seitens de- Stadt- Vorstandes, sowie der auswärtigen Feuerwehren in jeder Weise gewürdigt wurden. Hierauf wurde ein Schreiben des StadtvorstandeS, betreffend die neuen Statuten, verlese» Alsdann wurde zur eigentlichen Tagesordnung, Vorstands- wähl, geschritten. Als erster Hauptmann wurde Kamerad Grün wiedergewählt, als Stellvertreter Kamerad Gail. Zu Obleuten der verschiedenen Geräthe wurden die Kameraden Neuling, Wiegand, Faber, Nagel, König, Dickorö und Friedrich, zu deren Stellvertretern die Kameraden Schmitz, Wack, Kaeß, Bourgeois- Walther, Bender und Dechert gewählt. Als Beisitzer wurden Herr Stadtrath Petri und Kamerad Schneider, als Rechner Kamerad Weinert und als Schriftführer Kamerad Traxel gewählt. Es wurden nun noch einigt CorpSangelegenheiten u. s. w. besprochen, nach welchen die Versammlung aufgehoben wurde.
*• Entwendet. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde einem hiesigen Wirth die Laterne vor dem Haufe
gebracht.
** Verhaftet wurde ein Frauenzimmer von hier wegen Diebstahls und zwei Fremde wegen Obdachlosigkeit.
•• Die diesjährige DelegirteoBersammluug des hessische« LandeS-LehrervereinS fand am SamStag in Darmstadt -tatt. 137 Delegirte waren erschienen. Der Obmann de» Verein», Herr Lehrer Backe», leitete die Verhandlungen. Der Verein hatte am 1. Januar 1893 2577 Mitglieder, einen Zuwachs von 50 Mitgliedern gegen das Vorjahr, Rheinhessen zählt 643 Mitglieder, Starkenburg 1120, Oberheffen 782; 32 Mitglieder gehören keinem Bezirksverein an. Da»
CocaUs tittfc provinzielles.
Sieben, 31. Öctober 1893.
** Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht: am 29. October dem evangelischen Pfarrer Wilhelm Egid Nebel zu Groß- Gerau den Character als „Kirchenrath" zu verleihen.
** Ernennung. Ernannt wurden: der Forstasseflor Gustav Diefsenbach auS Grünberg zum Oberförster der Oberförsterei Jägersburg, der Finanzaspirant Hartmann Lipp aus AlSfcld zum Calculator bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen.
** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 2. November 189 3, Nachmittags 4 Uhr pünktlich: 1. Gesuch des Philipp Wagner wegen Ueberdeckung des Stadtbachs unter seinem Hause. 2. An- bringung eines Briefkastens auf der Ostanlage. 3. Gesuch der Actienbrauerei Gießen wegen Erbauung eines Geräthe- schuppens. 4. Gesuch der Direction der Oberhesischen Eisen- bahnen wegen Herstellung eines Abschlusses des Güterbahnhofes. 5. Erbauung eines FeuerlöschgeräthemagazinS, hier: Vergebung von Arbeiten. 6. Gesuch deS EiSvereinS Gießen wegen Benutzung der städtischen Wiesen hinter den Eichen. 7. Gesuch des Adolph Schmidt zu Gießen um Concession zum WirthschastSbetrieb im Hause Wallthorstraße 27.
** Aus der Garnison. Secondlieutenant Koettschau vom 2. Badischen Grenadier - Regiment Kaiser Wilhelm I. Nr. 110, ist unter Entbindung von seinem Commando zur Dienstleistung beim Westfälischen Fuß - Artillerie - Regiment Nr. 7, zum Jnsanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Groß- herzogl. Hess.) Nr. 116 versetzt worden.
* Jubiläum. Am 29. Oetober waren es 25 Jahre, seit die Flurschützen Hardt und W e n z e l sich im Dienst befinden.
Bon der 4%tigen 1881er Gießener Stadtaoleihe, welche auf den 1. Juli dS. I». zur Rückzahlung gekündigt ist, stehen noch größere Beträge aus. Wir machen die Besitzer solcher Obligationen darauf aufmerksam, daß ihnen vom 1. Juli 1893 ab keine Zinsen mehr vergütet werden und eS in ihrem Interesse liegt, die Stücke möglichst rasch bei der hiesigen Zahlstelle, dem Bankhause A. Heichelheim, zur Einlösung zu bringen.
** »DeS Handwerks Noth", so lautet das Thema, das morgen bei ber Jahresversammlung des Oberheffischen Vereins für innere Mission behandelt werden wird. Mit diesem Thema ist so recht mitten in die brennenden Fragen unseres Volkslebens hinein gegriffen. Mit dem Handwerk gehtS reißend bergab, den Eindruck hat Jedermann. Und
Depeschen deS Bureau „öerolb".
Berlin, 30. October. Der „Reichsanzeiger" macht die Verordnung der Einberufung des Reichstags auf den iv. November bekannt. Der Reichstag wird zunächst die Handelsverträge mit Serbien, Rumänien und Spanien berathen.
Berlin, 30. October. Der „Reichsanzeiger" meldet aus Havelberg vier Chvlerasiille, aus Potsdam einen Cholerafall.
Hamburg, 30. October. Vier große Versammlungen arbeitsloser Hamburger, welche von der socialdemo- krattschen Partei einberufen waren, erhoben gegen die Ein- füljrung neuer Steuern energisch Protest und verlangten die sofortige Aufnahme der in Aussicht genommenen Staatsarbeiten- ferner wurde achtstündige Arbeitszeit und Aufhebung der Zuchthausarbeit gefordert. Es kam zu verfchiedenen tumultarifchen Scencn.
®etn, 30. October. Bei den gestern stattgefundenen Neuwahlen zum schweizerifchen Nationalrath gelangten mit geringen Ausnahmen die bisherigen Abgeordneten zur Wiederwahl. Die socialdemokratischen Candidaten hatten vollständige Niederlagen zu verzeichnen- die Wahlen nahmen einen überaus ruhigen Verlaus.
Paris, 30. October. Nach dem „Figaro" beabsichtigt Carnot, da seine Gesundheit wieder hergestellt ist, sich aufs Neue um die Präsidentenstelle zu bewerben. In officiellen Kreisen gilt die Wiederwahl CarnotS als zweifellos.
Paris, 30. October. DaS für gestern Abend anberaumte Anttpatrloten-Meeting gegen die franco-russifche Verbrüderung wurde nicht abgehalten, da die eingeschriebenen Neoner nicht erschienen waren. Etwa hundert erschienene Anarchisten verließen unter großem Tumult das Local.
Paris, 30. October. Der „Figaro" schreibt: Die Ölungen verlangen eine Amnestie, damit die letzten Ueberrefte politischer Wirren verschwinden. Die öffentliche f\C,n^n0™.n«r^Ü$t biesen Antrag, der besonders den Zweck hat, die Rückkehr Rocheforts nach Frankreich zu gestatten und Ducret zu befreien.
Wiiiii0, 30. October. Eine norwegisch-schwe- oische Gewehrcommission tritt heute hier zusammen, um gemeinschaftliche Bestimmungen wegen eines neuen, für tc norwegische wie für die schwedische Armee zu verwendenden Gewehres von gleichem Kaliber auSzuarbeiten.
Neueste Nachvichte,,.
Wolffs telegraphisches Korrespondenz- Bureau.
Potsdam, 30. October. Herzog Alfred von Coburg reiste, von dem Kaiser bis zum Bahnhof begleitet, heute Abend 8 Uhr ab.
Wildparkstatioo, 30. October. Bei der gestrigen Festtafel trank der Kaiser auf das Wohl deS Herzogs von Coburg. Letzterer erwiderte mit einem solchen auf das Kaiserpaar- zugleich dankte er für seine Aufnahme.
Washington, 30. October. Der Senat beschloß mit 43 gegen 32 Stimmen die Abschaffung der Shermanbill.
Leus, 30. October. Heute Abend fand in Vendin lo Vieil eine Dynamitexplosion vor den Wohnungen von vier Grubenarbeitern, die Morgens die Arbeit ausgenommen hatten, statt. Es entstand Materialschaden, aber kein Menschenverlust.
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§ Eduard Lrjeu l^Ld-dlauhcim alSBeil trtibn, im Benage vi £bb Frai j «g evangMe Ki ' ßrmanden, im Btnag Tie Lammlu Harmstadt sind v an Sonn- u s i mag von 11 bis . tto Kupferstich
4 Uhr.
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■ I djtrungbamt bat rc:c geringer auSfäfl b nLngu den Anspn I V.txSuutt. 66 \<\ | rtfit im Triste brS < 8: jTt;:;t..igtn, der beri £ ^odilligiing der Inval roliie.
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