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in der Zeit der hergegeben hätte, ehmen. Damals Wesen der Turn- relchem Grund sie Inders geworden! naltn Gedankens, )en fort(igtiftti die Tutrtotxtwt segerrdeL Ganzen 11 wo diese Ziele der Ordnung und die Turner dieie hren vier F auS- ach seine Freude blühe und welch Sestrebungen ver- Übung der eigenen erhöhe auch die n Ziele, als da sind tue und der Liebe »eg begrüßte die und gab der Hoff' ,alt in Darmstadts kalten möge. Die nrnvereine, unter Orth/ sowie die ftadt und sonstige Mist- bi« M rrtsetzung folgt.)
Kampf aus diesen oder jenen Gründen nicht auSführen konnte. Ferner: Bietet in der Entscheidungsschlacht ein Angriff Aussicht des Gelingens, wenn sich die Bertheidigungsartillerie siegreich behauptet? Diese Frage ist von ungeheurer Wichtigkeit und bis jetzt noch ungelöst. Man vergegenwärtige sich hierbei die Artillerie des Vertheidigers in voller Thäligkeit, um aus durchweg' erschaffenen und bekannten Entfernungen ein zerschmetterndes Granat- und Schrapnelfeuer gegen die Massen des entscheidenden Jnfanterieangriffs zu richten, wozu noch die verheerende Feuerwirkung der Infanterie des Ver- lheidigers kommt. Uns ist im letzten Kriege eine so blutige Probe erspart geblieben. Die französische Infanterie hat sie in der Schlacht bei Vionville und Mars-la Tour nicht bestanden, was aber keinen Schluß auf die Schlacht der Zukunft zuläßt. Die großen Artilleriekämpse während der Kaisermanöver werden auf derartige Fragen nicht ohne Einfluß bleiben.
♦ Hebet das große Feuer in Chicago, dem ein im Aus- siellungsterrain belegenes coloffales Speichergebäude zum Opfer fiel, liegen jetzt die Berichte amerikanischer Blätter vor. So schreibt die „N. Staats - Ztg.": Ein gewaltiges Feuer, entsetzlich in seinen Folgen, ein schrecklicher Anblick für die Tausende der Weltausstellungsbesucher, die um das brennende Gebäude standen und die Feuerwehrleute den Heldentod in Flammen sterben sahen, ein Feuer, das leicht die Weiße Stadt in einen Trümmerhaufen hätte verwandeln können, hat den Ausstellungsplatz in eine Stätte der Trauer verwandelt. Unter den Trümmern des niedergebrannten „Cold Storage- Gebäudes" am Eingang der 63. Straße liegen wackere Feuerwehrleute, die in der Ausführung ihres gefahrvollen Berufs den Tod fanden, während das Ausstellungspersonal ?ie Verwundeten birgt. Um halb 2 Uhr jagte die erste Feuerwehrspritze der Brandstätte zu. Nur kleine Flämmchen schossen aus der in dem 100 Fuß hohen Thurm liegenden Esse. Im Nu war die weithin sichtbare Kuppel in ein Flammenmeer gehüllt, und unaufhaltsam bahnte sich das Feuer den Weg durch den Thurm in das Gebäude. Der starke Südwind vereitelte alle Versuche, Wasser in den Fcuerheerd zu werfen, und die Flammen fraßen immer weiter, bis sie die hoch oben stehenden Feuerwehrleute eingeschlossen hatten. Die Tausende, die dem grausigen Schauspiel zusahen, waren in wilder Aufregung, Männer und Frauen, bleich, einer Panik nahe, schrieen den Gefährdeten zu, sich zu retten. Hundert Fuß unter ihnen war das Dach, über ihnen und um sie der brennende Thurm. Die Seile waren verkohlt und als Einzelne sich an ihnen herablasien wollten, griffen sie in die aus dem Dache ichlagenden Flammen. Da, ein Knattern, der brennende Thurm senkte sich. Die Feuerwehrleute griffen zu den Seilen oder sprangen, und ein Aufschrei der Menge durchhallte die Luft. Der letzie Mann fiel, als er sprang, direkt ins Flammenmeer; zwei stürzten über den Rand des Daches, im als Leichen mit zerschmetterten Gliedern vom Boden oufgelesen zu werden. Drei Feuerwehrleute sah man mit gebrochenen Gliedmaßen sich zu den von dem Dach bis zum Boden führenden Leitern schleppen, wo Kameraden sie ausnahmen. Zwei Männer standen mehrere Minuten am Rande des Daches, Flammen über ihnen, unter ihnen und ihnen zur Seite. Tausende sahen, wie sie sich die Hände reichten, wie sie nach dem Tau griffen und von den Flammen zurückgetrieben, in das Fcuermeer hinabsenkten. Sie wurden schließlich von mehreren Männern, die mit Todesmuth vordrangen, gerettet. Kaum sind sie geborgen, so fällt auch der letzte Seitenthurm ein, und seine Trümmer fliegen in den den Kühlspeicher von den Stallungen trennenden Seitenweg. Das Dach des Srall- gebäudes sängt Feuer und mit Blitzesschnelle brennt es zur Hälfte ab. Da endlich gelingt es, das Feuer einzudämmen, eine weitere Ausdehnung zu verhindern, die Ausstellung ist gerettet, wenn auch viele wackere Männer ihr Leben lassen mußten. Die Scenen, die sich im Publikum unter den Tausenden abspielten, spotten jeder Beschreibung. Männer und Frauen lagen auf den Knien und beteten für Errettung der von den Flammen eingeschloffenen Feuerwehrleute, Frauen wurden ohnmächtig und die Ambulanzen hatten alle Hände voll zu thun."
• Eine Spielergesellschaft ist, wie die Berliner Blätter melden, durch die Polizei in Charlottenburg überrascht worden. Vor einiger Zeit lief bei der Behörde ein Bries ein, in dem darauf hingewiesen wurde, daß nach Beendigung der Rennen auf Westend ein Theil der Sportsmänner in dem Wirthshause von Rietz dem Hazardspiele zu huldigen pflege. Das Local liegt zu ebener Erde und hat 5 Fenster, aus denen die Gesellschaft leicht entweichen konnte. Die Polizei wußte, daß auch am letzten Samstag wieder ein Spielchen veranstaltet werden sollte, und bemerkte bei der Beobachtung des Vorgeländes, daß ein Mann, in dem später ein Arbeiter festgestellt wurde, den Sicherheitsdienst gegen etwaige Ueber- raschung vor dem Local übte. Diesem Umstand Rechnung tragend, verkleidete sich ein Criminalschutzmann als Wanderer mit einem aus einem Gehölz frisch geschnitzten Stab und
übertölpelte die Wache. Nachdem er sich überzeugt hatte, daß das Nest voll sei, nahm er vor einem Fenster des Spielsaales im Garten Platz. Dann kam ein Laternenanzünder in das Local, ihm folgte ein Schutzmann, der die nach einer andern Seite zu belegenen Fenster besetzte, und als nun der Criminalwachtmeister Kümmert nmformtite Schutzmänner Abends herangezogen hatte, überrannten sie den Posten und stürmten die Spielhölle. Sie kamen zur rechten Zeit, um die Gesellschaft beim Tempeln abzufassen. Ein allgemeiner Wirrwar entstand in dem etwa 50 Personen fassenden Saale, man riß die Fenster auf, um zu entfliehen, begegnete aber auf der einen Seite dem müden Wanderer, der drohend einen Stecken hob, auf der anderen dem Schutzmann, der ein kräftiges Halt ertönen ließ und sich wegen etwaiger Angriffe auf seinen Revolver berief. Jetzt gaben sich die Flüchtigen gefangen. Da aber nur wenige Personen am Spieltische sitzend betroffen waren, so wurden nur ein Kaufmann, ein Schlächtermeister und der Aufpasser festgenommen. Alle drei sind erst nach Feststellung des Thatbestandes am Sonntag Morgen wieder entlassen worden. Der Bankhalter war entwischt. Die Bedienung in dem Spielraum wurde von einer weiblichen Person besorgt- der Wirth war, sei es absichtlich oder unabsichtlich, dort nicht zugegen.
• Der Würdigste. Ein Berliner Kaufmann hatte den wichtigen Posten eines Laufburschen ausgeschrieben und in der Annonce bemerkt, daß Meldungen Vormittags von 8 bis 9 Uhr entgegengenommen würden. Schon eine Stunde vor der Zeit wurde die Klingel gezogen und ein strammer, tu- tettigent aussehender Bursche meldete sich für den verlangten Posten. „Aber Junge," sagte der Kaufmann, „hast Du denn nicht gelesen, daß Meldungen erst um acht Uhr angenommen werden?" — „Det wohl," entgegnete der Bursche, „aber um diese Zeit melden sich so Ville, bet Sie mir als den Würdigsten nur schwer herausfinden können." — „So, Du glaubst also der Würdigste unter den Bewerbern zu fein ?" fragte der Kaufmann lächelnd. — „Ja, bet jloobe ick", gab der Knabe zur Antwort, „benn ick muß Muttern helfen, brei kleene Mächens zu ernähren, un bann bin ick ooch fleißig unb scheue mir vor keene Arbeet. Hier sinb meine Schulzeugnisse." — „Die laß nur mal stecken unb komme um 8 Uhr hübsch mit den Andern." Zögernd wandte sich der Junge der Thüre zu und verschwand. Um 8 Uhr wurde die. Thür geöffnet, um den Bewerbern Einlaß zu gewähren, aber es erschien nur der Knabe, der sich schon eine Stunde zuvor gemeldet hatte. Da die Prüfung seiner Zeug- niffe ein befriedigendes Resultat ergab, wurde er probeweise engagirt. Eine Stunde später erfuhr der Kaufmann von dem Hausverwalter, daß sich schon vor 8 Uhr ein großer Trupp von Stellensuchenden eingefunden hätte, sich aber infolge eines im Hausflur angebrachten Plakates, wonach die Stelle bereits besetzt sei, wieder weiterbegeben habe. Jetzt wurde der neue Laufbursche ins Gebet genommen und er bekannte denn auch, daß er es gewesen, der das Plakat im Hausflur angebracht: „Die Laufburschenstelle ift besetzt", unb badurch alle Concurrenten abgehalten habe. Der Dienstherr machte zwar ein böses Gesicht zu bem Streich, brückte aber in „Anbetracht der besonberen Verhältnisse" ein Auge zu und behielt den findigen Burschen, zumal die über ihn eingezogenen Erkundigungen ein befriedigendes Resultat ergaben.
♦ Der Siebente. Gegen Ende der fünfziger Jahr- wohnte der Kaiser Alexander II. von Rußland gelegentlich seines Aufenhaltes zu Jugenheim in Begleitung des Großherzogs von Hessen einem von diesem veranstalteten Fuchsgraben in dem herrschaftlichen Park bei. Nachdem sechs Füchse aus dem Bau ausgegraben, sagte der Czar: „Nun, das war ja höchst interessant- ich bin Ihnen sehr verbunden für das lehrreiche Schauspiel!" Darauf meinte der Großherzog zu den Jägern: „Nun, da laßt es gut sein, Leute, wir gehen weiter", auf welche Rede hin einer der Jäger höchst wichtig bemerkte: „Königliche Hoheit, es ift noch einer darin, wir haben sieben Stück hineingesetzt!"
* Zittau, 28. Juli. Beim Ausräumen der Abortgruben im Gasthof zur Sonne wurden drei städtische Arbeiter durch Gase getobtet.
Naumburg (Queis), 28. Juli. Ein schrecklicher Wolkenbruch ist heute hier gefallen unb hat riesigen Schaben angerichtet.
* Aus der Schweiz, 27. Juli. Wie bie „Basl. Nachr." mittheilen, kam gestern von Havre, burch bas bortige schweizerische Consulat bet Bahnhofinspection ber Centralbahn atiifirt, ein Kinb Namens Marie Wuest, im Alter von fünf Jahren, ohne Begleitung in Basel an. Die Kleine kommt aus Neu-Mexiko unb hat bie Reise nach Basel allein gemacht. Ihr Ziel war Neiden (Ct. Luzern). Das Kind hat keine Eltern mehr und wirb von einer Großmutter erwartet. Es trug bei seiner Durchreise burch Basel noch 11 Frcs. bei sich.
♦ Ein sehr praktisches uud stets willkommenes Gescheut für Neuvermählte ist ein Topf echtes Liebigs Fleischextract. Das mag nicht so poetisch wie Blumen, nicht so ästhetisch wie irgenb ein „stylvoller" Zimmerschmuck sein, aber bie junge Frau wirb sehr balb der freundlichen Verwandten oder der nahen Bekannten, die ihr diese Panacee der modernen Küche verehrt hat, lebhaften Dank wissen. Braucht man doch bei aller und jeder Gelegenheit die braune Masse, die alle Fleischspeisen, Suppen, Saucen, Ragouts rc. würzt und kräftigt, die zur raschen Bereitung eines stärkenden Täßchens Bouillon dient, die mißrathene Gerichte rasch tafelfähi^ macht unb bie baher in so mancher jungen Ehe schon über baß erste am Horizont ber Flitterwochen aufziehcnbe Gewitter hinweg« geholfen hat.
Schiftsnachrichten.
Hamburg, 26. Juli. sHamburg-Amerikanische Packetfahrt- Actien-Gesellschaft.j Der Hamburger Dampfer „Slaoonia", Eapitän Schmidt, ist am 25. Juli, 10 Uhr Morgens, von Hamburg und Antwerpen wohlbehalten in Montreal angekommen.
Hamburg, 28. Juli. sHamburg-Amerikanische Packetfahrt- Actien - Gesellschaft.! Das Hamburg - Newyorker Post - Dampfschiff „Gellert", Eapitän Kaempff, ist am 22. Juli, 11 Uhr Vormittag«, wohlbehalten in Newyork angekommen.
Hamburg, 29. Juli. fHamburg - Amerikanische Packetsahrt- Actien-Gesellfchaft.j Das Deutsche Dampfschiff „Sorrento", Capitän Jurgensen, ist am 28. Juli, 4 Uhr Nachmittags, wohlbehalten in Newyork angekommen.
Literatur und Aunst.
- Jlluprirte Weltgeschichte für das Volk von I. Mögt Verlag von E. Wiest, Leipzig. In wöchentlichen Lieferungen a 10 Ps. zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Colporteure. Wohl fehlt es uns nicht an Geschichtswerken, allein mit Freuden begrüßen wir das vorliegende Werk, weil es zum erstenmale auch dem unbemittelten Mann aus dem Volke Gelegenheit bietet, sich ein Geschichtswerk zu erwerben. Ein Geschichtswerk macht den wichtigsten Bestandthetl einer jeden, noch so bescheidenen Bücherei aus In welcher Fam lie äußerte sich nicht der Wunsch nach einer illustrirten Weltgeschichte An die minderwerthtge Ausstattung unserer 10 Pfg.-Literatur gewohnt, waren wir nicht wenig überrascht, in der vorliegenden illustrirten Weltgeschichte eine Ausstattung, einen Retchthum und eine Vorzüglichkeit der Illustrationen zu finden, die einen Vergleich mit den besten und theuersten Werken dieser Art aushalten können. Es ist ein wahres Prachtwerk, das dem Volke zu diesem billigen Preise geboten wird! Der äufeeren, vorzüglichen Ausstattung entspricht auch der Inhalt. Der bekannte Verfasser scheint auch hier ganz auf der Hohe seiner Aufgabe zu stehen. Seine Sprache ist klar und volksthumlich unb der Stoff überaus fesselnd behandelt; auch begnügt er sich nicht mit der trockenen Aufzählung der geschichtlichen Thatsachen, sondern weiß durch die besondere Betonung der geschichtlichen ^riebfedern dem Leser ganz neue Gesichtspunkte zu eröffnen. Wir können das Werk unseren Lesern in jeder Hinsicht aufs Wärmste empfehlen. Wer noch keine illusttirte Weltgeschichte besitzt, sollte nicht zögern, auf dieses vorzügliche Werk zu qhonniren.
/ Verkehr, Land, und volksuiirthschast.
Gründer-, 29. Juli. F Korn 16.30, Gerste JL 15.20, Linsen JC 00.00. Wicken X ——. Samen JL 25.00.
ruchtpreise. Weizen 16.50, Hafer 18.10, Erbsen 21.00, Lein X 00.00, Kartoffeln JL 5.30,
Verfälschte schwarze Seide. Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. — Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen bie „Schußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche ber ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Die «eidenfabri» 6L Henneberg, (K. u. K. Hoflieferant) Zürich versendet gern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke oorto- und zollfrei ins Haus. 1970
Amtliche Prüfung Ser Lichtstärke des Leuchtgases.
Vorschriftsmäßige Lichtstärke bei 150 Liter stündlichem Gasverbrauch 13 bis 15 deutsche Vereins-Paraffinkerzen.
Monat Juli 1893: 14 Kerzen.
Buchner.
Witterungsaussichten
Wetterhäuschen, Südanlage.
Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm.
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31. Juli, Morgens 8 Uhr
31. Jul,. Mittags 12 Uhr
Baromeler: Thermometer: Hygrsmeterftand:
min. 742 mm, max. 744mm „+ 80 R. „ + 11°R Sehr feucht.
min. 742mm, max. 744 mm „ 4- 11° R. „ + 17° R Neigung f. trock. Wett.
Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemessen am 31. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Ubr: Wasser 13, Lust 14 Grad.
Rübsamen'sche Badeanstalt
Concursverfahren.
Das Concursverfahren über benj Nachlaß des Schreinermeisters Wilhelm Diehl von Gießen wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben.
Gießen, 27. Juli 1893.
Großherzogliches Amtsgericht.
Gebhardt. 6663
Das Concursverfahren über das Vermögen des Bäckers Friedrich Tepel zu Gießen wird wegen unzureichender Maffe eingestellt.
Gießen, 26. Juli 1893.
Großherzogliches Amtsgericht.
Gebhardt. 6664
Bekanntmachung.
Die erledigte Stelle eines Kreis- straßen- und Baumwarts mit dem Sitz in Gießen ist demnächst zu besetzen.
Bewerber haben ihre Meldungen bei dem Kreisingenieur bis zum 10. August l. Js. einzureichen, wobei Alter, Wohnort und seitherige Beschäftigung unter Beischluß etwaiger Zeugniffe über Arbeitsleistungen ähnlicher Art anzugeben sind.
Gießen, am 28. Juni 1893.
Der Kreisausfchuß des Kreises Gießen.
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Dr. Melior. 6661
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