Marine einmal Schulter an Schulter gegen einen gemeinsamen Feind zu kämpfen haben würden und spricht der Kaiser hierbei die Erwartung aus, daß nachher das berühmte Wort Nelsons vor der Seeschlacht von Trafalgar: „England erwartet, daß heute jeder Mann seine Pflicht thue", ein Echo in dem patriotischen Herzen der deutschen Marine finden werde. — Einstweilen ist diese Rede des Kaisers nur durch private Blättermeldungen bekannt geworden, die Veröffentlichung ihres Wortlautes von authentischer Seite steht noch aus.
— Zwischen dem Kaiser und dem Großfürsten- Thronfolger von Rußland soll während deS Auf« enthaltes des letzteren am Berliner Hofe eines Abends eine mehrstündige Unterredung ohne Zeugen stattgefunden haben. Falls dem in der Thal so gewesen ist, so könnte der Vorgang die politische Bedeutung des Besuches des Czarewitsch nur noch erhöhen.
— Die officielle Feier von Kaisers Geburtstag ist von verschiedenen hohen.Offizieren des preußischen Heeres zu auffallenden Kundgebungen für die Militärvorlage benutzt worden. Sowohl der Gouverneur von Köln, General v. Schkopp, als auch der Commandeur des 9. Armeecorps, General Graf Waldersee, und der commandirende General deS 6. Armeecorps, v. Lewinski, haben in ihren dem allerhöchsten Kriegsherrn gewidmeten Trinksprüchen auf die schwebende Militärfrage Bezug genommen. In besonders markanter Weise ist dies aber seitens der beiden erstgenannten Militärs geschehen, welche beide darauf hinwiesen, in welch' ernsten Zeiten wir lebten, und die übereinstimmend von einem herannahenden großen Kampfe für Deutschland beinahe als von einer unausbleiblichen Nothwendigkeit sprachen. Begreiflicher Weise haben diese Aeußerungen auS dem Munde zweier deutschen Corpssührer, von denen der eine zudem als ein Vertrauensmann deS Kaisers gilt, in weiten Kreisen nicht wenig Aufsehen und Beunruhigung erregt. Da die Trinksprüche der genannten Generäle in ihrer leicht erkennbaren Tendenz, Stimmung zu Gunsten der Militärvorlage zu machen, sich weder mit der gegenwärtigen Weltlage, noch auch mit dem Character des jüngsten Besuches des Großfürsten Nicolaus in Berlin, noch ebensowenig mit den jüngsten hochofficiösen Kundgebungen der „Nordd. Allg. Ztg." gegen umlaufende kriegerische Gerüchte in Einklang bringen lasten, so dürften sie für die nächste Zeit voraussichtlich wiederholt in der politischen Tagesdiscussion erörtert werden. Uebrigens wird auch ein Trinkspruch des ( commandirenden Generals des 2. bayerischen Armeecorps, v. Parseval in Würzburg, aus den Kaiser bekannt. Der bayerische Corpsführer scheint sich aber in seinem Trinkspruch von beunruhigenden Andeutungen politischen Charakters ferngehalten zu haben, da General v. Parseval hauptsächlich die Verdienste der Landwehroffiziere gefeiert haben soll.
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphische« Correspondenz-Bureau.
Berlin, 30. Januar. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht einen Erlaß des Kaisers an den Reichskanzler, worin er Allen, die an seinem Geburtstage seiner gedachten, Dank sagt und den Erlaß zu veröffentlichen befiehlt. Vor Allem habe es dem Herzen des Kaisers wohlgethan, so häufig den Ausdruck der opferbereiten Vaterlandsliebe und des Vertrauens in seine Bestrebungen für die Sicherheit des Vaterlandes zu begegnen, wodurch seine Zuversicht bestärkt werde, daß diesen Bemühungen unter Gottes gnädiger Führung der Erfolg nicht fehlen werde.
Berlin, 30. Januar. Der Verkehr in der Central- Markthalle wurde heute wieder ausgenommen. Die „Allg. Fleischerzeitung" meldet, die Maaren seien aus eine halbe Million versichert, wodurch alle berechtigten Ansprüche befriedigt werden können.
Berlin, 30. Januar. Die Budget-Commisson des Reichstags genehmigte bei der fortgesetzten Berathung des Marine-Etats die Capitel über Waffenwesen, Befestigungen Kasten-Rechnungswesen und Lootsenwesen unverändert, ebenso das Capitel über verschiedene Ausgaben- die auf 35,000 Mk. erhöhten geheimen Ausgaben wurden mit allen gegen drei Stimmen bewilligt. Ferner wurden die geforderten Raten bewilligt für die Kreuzercorvetten „Kaiserin Augusta", die Panzerschiffe „Wörth", „Weißenburg", „Kurfürst Friedrich Wilhelm", „Hildebrand", „Heimdall", „8.“, „J.“, „T.% „V.tt, sowie zur Herstellung von Torpedobooten. In der Nachmittagssitzung wurde die Forderung für den Ersatz des Panzerschiffes „Preußen" abgelehnt, ebenso die ersten Raten für die Panzerfahrzeuge „W.tt, die (Sorbette „K.u, den Ersatz der „Mövc" und Ersatz des ^Falke". Dagegen wurden der Streuner „F." und der Aviso „H.u, sowie zwei Torpedoboote bewilligt. Ferner wurde die geforderte Fortsetzung der artilleristischen Armirungen mehrerer Panzer bewilligt, dagegen mehrere verlangten erste Raten zur Armirung abgelehnt. Der ordentliche Marine-Etat wurde erledigt. Nächste Sitzung Mittwoch.
Berlin, 30. Januar. Die „Nordd. Allgem. Ztg." veröffentlicht ein Telegramm, welches Arbeiter der rheinischen Dampfkesselfabrik in Uerdingen am Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers an den Reichskanzler Grafen Caprivi abgesendet haben. Die Arbeiter sprechen dem Reichskanzler darin ihren freudigen Dank für daS Eintreten zu Gunsten der Verstärkung deS Heeres aus. Die „Nordd. Allg. Ztg." folgert daraus, das Bewußtsein von dem ernsten Character der Lage, welcher unabhängig sei van der augenblicklichen diplomatischen Situation, dringe in immer weitere Kreise.
Hamburg, 30. Januar. Geheimerath Koch-Berlin und Profestor Gaf f ky-Gießen kamen auf Wunsch des Senats hierher und nahmen heute an der Sitzung der Cholera-Commission des Senats theil. Wie der „Hamburgische Corre- spondent" hört, wünscht man an den maßgebenden Stellen Hierselbst durch mündliche Besprechung mit den genannten Autoritäten sich zu vergewistern, daß in Hamburg zur Abwendung der Cholcragefahr die nach allen Richtungen
geeignetsten Maßnahmen getroffen feien, ober ob noch Ergänzungen der Vorsichtsmaßregeln wünfchenswerth sind.
Chicago, 30. Januar. Ein Theil der Gebäulichkeiten der Ausstellung ist zu f am mengestür zt. Der Schaden beträgt angeblich 150,000 Dollars.
Depeschen deS Bure-u .fcerolb*.
Berlin, 31. Januar. Dem „93er I. Ta geb l." zufolge ist der freisinnige Candidat für die Reichstags-Ersatzwahl in Liegnitz, Jungfer, gestern zum Stadtrath gewählt worden.
Berlin, 30. Januar. Am Donnerstag ist der vom Bundesrath genehmigte Handelsvertrag mit Egypten dem Reichstage zugegangen.
Rietleben, 30. Januar. Gestern kamen zwei Todesfälle vor, im Ganzen bis jetzt 113 Erkrankungen und 44 Todesfälle. Sämmtliche erkrankten Aerzte sind wieder hergestellt.
Ludwigshafen, 30. Januar. Bei Marienthal ist ein Kohlenlager entdeckt worden.
Kiel, 30. Januar. In dem benachbarten Gaarden ist ein aus Hamburg zugereister Arbeiter unter cholera- verdächtigen Symptomen gestorben.
Wien, 30. Januar. Hier verlautet, Exkönig Milan sei in Paris bedenklich erkrankt.
Wien, 30. Januar. Polnischen Blättern zufolge finden die diesjährigen ruffifchen Manöver nächst der preußi- schen Grenze statt.
Lemberg, 30. Januar. Die Polizei nahm bei hiesigen Studenten eine Haussuchung vor wegen einer geplanten nationalen Trauerfeier am Jahrestage der zweiten Theilung Polens.
Budapest, 30. Januar. In der ungarischen Waffenfabrik striken fett heute früh sämmtliche 1500 Arbeiter. Die Arbeitseinstellung erfolgte, weil die Direktion den Wünschen der Arbeiter betr. einer Lohnerhöhung und Reduction der Arbeitsdauer nicht entsprach. Die Fabrik wird von der Polizei bewacht. Es erschienen bereits zwei Arbeiterdeputationen bei der Direction, bisher konnte jedoch keine Einigung erzielt werden. Die hier circulirenden Gerüchte, die Fabrik fei von den Strikenden angeblich mit Waffen angegriffen worden und es hätte zwischen der Polizei und den Arbeitern ein blutiger Zusammenstoß stattgefunden, entbehren jeder Begründung.
Paris, 30. Januar. Die Frau von Don Carlos ist gestern in Venedig gestorben.
NogeutfurMarue, 31. Januar. Der hiesige Bürgermeister Gransiet wurde verhaftet wegen Diebstahls van 8000 Francs ungarischer Rententitel, welche einer Offiziers- wittwe gehören.
Warschau, 30. Januar. Generalgouverneur Gurko wurde zum Czaren berufen, was mit den Truppen- Verlegungen und dem Bau strategischer Bahnen in Kongreß- Polen in Verbindung gebracht wird.
Christiauia, 29. Januar. In den letzten Tagen herrschte auf den Lofoten ein ungewöhnlich heftiger Sturm. Soweit bis jetzt bekannt ist, sind bei demselben sieben Fischerboote mit einer Bemannung von im Ganzen 41 Personen untergegangen; man befürchtet indessen, daß die Zahl der untergegangenen Boote noch größer ist.
Kasan, 30. Januar. In der hiesigen Fabrik rauchlosen Militärpulvers sind in der Trockenkammer vierzig Pud Pyroxylin explodirt. Die Trockenkammer wurde zerstört. Ein Mann wurde gelobtet, einer verwundet, ein anderer unter den Trümmern begraben, blieb jedoch unverletzt.
Cocates uttö
Gießen, 31. Januar 1893.
— Sitzung Großh. Handelskammer vom 26. Januar 1893. Anwesend waren die Herren Koch, Commcrzienrath Gail, Heichelheim, Katz, Klingspor, Kraatz, Wortmann. Auf der Tagesordnung der Sitzung des Ausschuffes des deutschen Handelstags vom 15. November 1892 stand unter Anderem die Frage der Ausdehnung der Portotaxe für Drucksachen auf Gefchäftspapiere. Es wurde Seitens des Ausschusses eine demnächst an den Reichstag einzureichende Eingabe ins Auge genommen, jedoch beschloffen, vorher die Meinung der Handelskammern über diesen Gegenstand einzuholen. Die Kammer beschließt, sich für die Herabsetzung des Portos für Gefchäftspapiere auszusprechen und eine dementsprechende Eingabe einzureichen. — Zu dem Entwurf eines Markenfch utzges etze s ist der Kammer Seitens des Marken- und Musterschutz Vereins deutscher Tabakindustrieller eine an das Kaiser!. Reichsamt des Innern gerichtete Eingabe zur Unterstützung übersandt worden, in welcher hauptsächlich folgende vier Wünsche befürwortet werden: 1) Schaffung von verlässigeren Garantien dafür, daß auch wirklich in die neue Zeichenrolle keine „freie Zeichen" mehr als „individuelle" Zeichen ausgenommen werden und zwar durch die Verpflichtung des Patentamtes zur Prüfung darüber, ob ein Zeichen Freizeichen oder nicht ist, Sachverständige zu hören. 2) Übertragung des gerichtlichen Verfahrens in Markenschutzsachen auf das Reichspatentamt in analoger Weife, wie das bei den Patentstreitigkeiten schon jetzt der Fall ist. 3) Befreiung der Tabakfabrikate aller Art von den Bestimmungen des § 15 bezw. Befreiung bis zu dem Termin, an welchem Marken in dem Sinne des gegenwärtigen Gesetzes ihre Rechtskraft verlieren. 4) Aenderung dcS § 2 Abf. 4 dahin, daß für die ersten fünf Jahre 10 Mark, für die zweiten fünf Jahre 25 Mark und nach Ablauf von weiteren je zehn Jahren wieder eine bestimmte nicht zu hohe Gebühr, etwa von 10 Mark, zu zahlen wäre. Gleichzeitig erscheint eine Gorrectur deS § 14 •gegenüber thatsächlichen Eintragungen von formell nicht geschützten Ausstellungen als „Maaren- Zeichen" und „Geschmacksmuster" unerläßlich. Die Kammer beschließt, vor definitiver Beschlußfassung die Eingabe den
hiesigen Jntereffenten behufs gutachtlicher Aeußerung zugehen zu lassen. — Da der Morgens 8 Uhr 4 Min. von Gießen in der Richtung nach Frankfurt a. M. abgehende Sch nell- z u g N r. 7 6 der einzige in dieser Richtung fahrende Schnellzug ist, welcher nicht Wagen LEI. Klasse mit sich führt, beschließt die Kammer, einen Antrag bei der Königl. Eisenbahndirection Hannover einzureichen behufs Beigabe von Wagen III. Klasse ab Gießen. — Die Kammer beschließt, in eine eingehende Berathung des Entwurfs eines Gewerbefteuer- gesetzes für daS Großherzogth um Hessen einzu- treten und wirb zu diesem Behuse zur Vorberathung der umfangreichen Materie eine Commission erwählt.
— Militärdieustuachrichtea. v. Wittich, Gen.Lt. und commandirender General deS XI. Armeecorps, unter Belassung in dem Derhältniß als Generaladjutant Er. Maj. deS Kaisers und Königs, zum General der Infanterie befördert. Freiherr v. u. zu Eglofsftein, Oberftlt. und etatSmäß. Stabsoffizier des 1. Garde-Rcgts. zu Fuß, mit der Führung deS 1. Großh. Hess. Jnf.-(Leibgarde-)Regiments Nr. 115, unter Stellung ä la suite desselben beauftragt. Bücking, Hauptmann L la suite deS Garde-Fuß-Art.-Regts. und connnanbirt zur Dienstleistung bei bem KriegSminifterium, in daS KriegS- ministerium versetzt. Feldt, Major a la suite des Jnf.- RegtS. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 und vom Neben-Etat des großen Generalstabes, unters Belassung ä la suite des gedachten RegtS., zum Eisenbahn Linien- Commissiar in Königsberg i. Pr. ernannt. Zu Sec.-LieulS. wurden befördert die Port.-Fähnrichs: Volley, Fischer vom Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. HL.
-er. Die patriotische Feier, die der evangelische Arbeiterverein am verflossenen Sonntag hielt, ist ausS Beste verlaufen. Gemeinsame Gesänge wechselten mit Ansprachen seitens einiger Vorstandsmitglieder und Declamationen ab. Die Gesangabtheilung trug das Abt sche Lied „Nimm Deine schönsten Melodien" vor, ein Quartett das Lieb „Nennst Du noch eine Mutter Dein". Auch durch Solovorträge wurden die zahlreich Versammelten erfreut."— Mittwoch den 8. Fe bruar findet die geschäftliche Monatssitzung statt, am darauffolgenden Sonntag Vortrag des Herrn Prof. Schmidt von hier und am 19. oder 26. Vortrag deS Herrn Pfarrer Naumann aus Frankfurt ober bei dessen Verhinderung Familien abend. — Die Gesangsübungen werden künftig Freitags gehalten.
— Theater-Verein. Der Vorstand hat für die Vorstellung am 9. Februar daS Schauspiel „Die Neuvermählten" von dem Norweger Björn st jerne Björn- son, dem berühmten Verfasser der Bauernnovellen, gewählt. Die hochinteressante Dichtung hat bereits ihren Weg über die hervorragendsten Bühnen Deutschlands mit ungeteiltem Erfolge gemacht und dürfte auch hier mit gleichem Ausgang zu Gehör gebracht werden. Wir begrüßen diese Wahl mit großer Freude, um so mehr, als wir sicher wissen, daß daS Frank fnrter Ensemble daS prächtige Werk musterhaft darstellen wird. — Das gedachte Stück ist nur zwciactig, also nicht abendfüllend; es wirb baher ein der Situation sich an- passender Einacter hinzugcfügt werben.
— Wie wir hören, beabsichtigt Herr Hermann aus Frankfurt, ber dem kunstliebenden Publikum aus den Dor- stellungen des Theater-Vereins wohlbekannt ist, und der durch seine vorzügliche Leitung deS in Gießen vor einigen Jahren so oft aufgeführten Herrig'schen LuthcrfcstspielS sich schon seit langer Zeit auch bei uns viele Freunde erworben, Mitte Februar einen größeren Vortrag« - Abend in unserer Stadt zu veranstalten. Bei dem trefflichen Rufe, ber bem Künstler auch auf dem Gebiete der Recitation vorausgeht, dürfen wir seinem Unternehmen umsomehr mit Spannung und In teresse entgegensehen, als er damit einer in Gießen seit Jahren nicht mehr gepflegten Kunst wieder Eingang verschafft.
— Kirchliche Dienstuachrichteu. Dem Pfarrverwalter Berthold Schwabe zti Stumpertenrod wurde die evangelische Pfarrstelle zu Stumpertenrod, dem bermaligcn Der Walter der evangelischen Pfarrei Nordheim Emil Simon, Pfarrer von Hochweifel, wurde die evangelische Pfarrstelle zu Nordheim übertragen. Ernannt wurde: PfarramtScaudibat Kumpf von Schwabenrod zum Pfarrverwalter in Ermen- rob. — Zur Wieberbefetzung sind ausgeschrieben: die evangelische Pfarrstelle zu Hohen-Sülzen; die evangelische Pfarrstelle der Martinsgemcinde Darmstad t; die evangelische Pfarrstelle zu Schwickartshausen; die evangelische Psarr- stelle zu Rothenberg; die Präsentation steht dem Herrn Fürsten von Leiningen zu; die 1. evangelische Pfarrstelle zu Beerfelden; die Präsentation steht dem Herrn Grafen zu Erbach Fürstenau zu.
— Lebensmittel-Preise Ende December 1892. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landes- statistik kosteten:
Ochsenfletsch per Pfund
Rindfleisch 1 per Pfund
Kalbfleisch per Pfund
Schweinefl. pet Pfund
Hammelfletfch per Pfund
Gemischtes Brod
Roggen- Brod
Butter per Pfund
Milch 1 Liier
Eier
1 Stück
Städte mit Cctroi Darmstadt
72
66
70
66
66
14
12
121-130
19
6—9
Main;
68
60
60
70
50
14,5
13
117-125
19
5-10
Offenbach
70
54
60
70
50
14,5
14
121-130
21
8-10
Worms
64
60
60
64
48
11 5
11
118-131
16
6-10
Gießen
69
56
50
68
50
> ।
12
104-120
17
7-8
Städte ohne
Octrot Bingen
75
60
60
70
50
12,5
12
115-128
19
7-9
Bensheim
68
60
60
60
60
12,5
11
110-120
17
7-8
Alzev
60
50
70
70
70
16
11
112-128
17
to-u
Friedberg AlSfeld
68
60
60
60
60
15,5
15
110-120
16
8-9
60
45
50
58
—
13,5
10
95-100
14
6-7
Lauterbach
50
50
40
60
40
13
10
100
14
7


