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sich starke Volksmassen angesammelt. Begeistertes Hochrufen begleitete den Fürsten während der Fahrt durch das Spalier von Fackelträgern durch die Louisenstraße bis nach Lenbachs Villa. Biömarck verweilt hier bis Sonntag Vormittag.

Bromberg, 24. Juni. Heber 600 Holzflößer des Kanals striken. Der Canal ist durch Holz gesperrt, der Flößereibetneb ruht. Neu angekommene Arbeiter nahmen die Arbeit nicht aus.

Wien, 24. Juni. Bismarck besichtigte Mittags das Rathhaus und erklärte dem Bürgermeister, er werde bald wiederkommen, weil er sich in Wien überaus wohl gefühlt habe. Nachmittags 3*/2 Uhr reifte er mit Umgebung nach Salzburg ab. Deutschnationale Abgeordnete und antisemitische Studenten begleiteten den Fürsten einige Stationen. Die Neue Fr. Presse" veröffentlicht ein Dankschreiben für die zahlreichen Glückwünsche zur Vermählung seines Sohnes. Bismarck dankt gleichzeitig den Wienern für die sympathische Ausnahme herzlich.

Localer rin- provinzielles,

Gießen, 24. Juni 1892.

Aus der Garnison. Durch Allerhöchste Cabinets- Ordre vom 11. d. Mts. ist dem Hauptmann und Compagnie- Chef Weimer im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm das Dienstauszeichnungskreuz verliehen worden. Der Lazareth- Verwaltungs-Jnspeetor Christ vom hiesigen Garnison-Lazareth ist nach Wiesbaden, der Lazareth-Verwaltungs-Jnspector Beyer von Lyck nach Gießen versetzt worden.

Der Theatervereiu hat bei seiner Gründung statutarisch die Ausführung von Dilettanten-Vorstellungen vorgesehen. Der Vorstand hat jedoch bisher diesen Bestimmungen nicht entsprochen, weil er der Ansicht war, daß für den immerhin nicht grade niedrigen Eintrittspreis künstlerisch abgerundete Leistungen beansprucht werden könnten und geboten werden mußten. Vergessen war diese Bestimmung keineswegs und wenn dieselbe erst jetzt zur Ausführung kommt, so wird die Freude darüber wohl kaum eine beeinträchtigte fein. So leicht ist, nebenbei bemerkt, das Zustandebringen eines Theater­abends nicht, es hat Seitens der damit betrauten Commission sehr fleißige Umschau gehalten werden muffen, um die nöthige Anzahl Mitwirkende zu finden, zumal ein besonderer Werth darauf gelegt wurde, nicht einseitig eine bestimmte Gesell­schaftsklasse zu bevorzugen, sondern alle Kreise zu berück­sichtigen. Wenn nun auch nach Ansicht der Commission die Besetzung aller Rollen wohl geglückt ist, so zweifeln wir nicht daran, ohne den Fleiß und den Spürsinn der Herren in Frage stellen zu wollen, daß so manche schätzbare Kraft über­sehen wurde- möchte doch solche freiwillig aus ihrem Dunkel hervortreten, sie würde für später der Commission manchen Korb ersparen. Der Vorstand war nun weiter der Ansicht, daß ein so ganz dem Vergnügen gewidmetes Unternehmen auch dazu dienen soll und muß, nach anderer Richtung hin Freude zu bereiten, es ist daher beschlossen, einen namhaften Theil der Reineinnahme dem Gießener Verein für Armen- und Krankenpflege zu überweisen, der so un­eigennützig ohne Rücksicht auf Confession und Stand Wohl­thun ans seine Fahne geschrieben hat. Auch wir wüßten keinen schöneren, edleren Zweck und wir legen aus diesem Grunde allein schon allen unseren Mitbürgern den Besuch dieser Wohlthätigkeits-Vorstellung recht warm ans Herz- ganz abgesehen von den sonst gebotenen Genüssen. Das im Inseratenteil gegebene Programm billigen wir voll­kommen, alle Stücke sind wie geschaffen für Dilettanten - bei allen herrscht die Komik, und die Situation unterstützt die handelnden Mimen aus das Glücklichste. Mit Lachen Thränen zu stillen, ohne große Geldopfer ist doch gewiß eine dankbare Aufgabe, wozu Niemand wohl besonders gebeten werden muß.

Wir machen hiermit nochmals auf das Samstag den 25. Juni in Steins Garten stattfindende Concert des be­rühmten HoruquartettS aufmerksam. DieBraunschweigische Anzeigen" schreiben u. A.: Im Wilhelmsgarten eröffnete gestern Abend das Waldhorn-Quartett der Königlichen Capelle aus Hannover ein Gastspiel. Es waren in jeder Beziehung wahrhaft künstlerische Leistungen, welche von demselben geboten und von dem außerordentlich zahlreich versammelten Publikum mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurden.

Heute Nacht 12 Uhr brannten in Heuchelheim in der Nähe der Wirtschaft Steinmüller zwei Scheunen nieder.

Verkehrswesen. In saft allen Fortschritten des Verkehrswesens, zumal auch bezüglich der Fernsprech- einrichtungen (Telephonanlagen) hat das deutsche Reich die übrigen europäischen Länder überflügelt. Nehmen wir die Angaben der zuletzt veröffentlichten amtlichen Statistik für 1890 als Grundlage der Vergleiche. Am Ende des Jahres 1890 waren in Deutschland rund 58000 Sprechstellen vorhanden, von welchen aus in einem Jahre 250 Millionen Gespräche geführt worden sind. Die durch das directe Sprechen erzielte Ersparniß an Zeit und Arbeitskräften läßt sich zwar nicht ziffermäßig darstellen, aber zweifellos als großartig bezeichnen. Wie verhältnißmäßig gering ist gegen­über den vorstehenden Zahlen die Anwendung des Fern­sprechers in anderen Staaten geblieben- es zählte England 32 000, Frankreich 15000, Schweiz 9200, Oesterreich- Ungarn 8700, Spanien 7100, Rußland 6600 und Belgien 5300 Sprechstellen. Auch die Hauptstädte der auswärtigen Staaten sind mit Fernsprecheinrichtungen weit hinter Berlin zurückgeblieben. Während unsere Reichshauptstadt Ende 1890 etwas über 15 000 Fernsprechteilnehmer zählte, kam Paris nur aus 8000, London sogar nur auf 6500 Teilnehmer. In Wien waren zu derselben Zeit 1600, Christiania 2500 und Brüssel 1600 Teilnehmer vorhanden. Dresden und Leipzig besitzen also umfangreichere Fernsprechanlagen als bedeutende Hauptstädte des Auslands.

nn. Darmstadt, 23. Juni. Die zweite Kammer der Stände beschäftigte sich heute mit der Beantwortung einer

Reihe von Interpellationen. Zunächst stand eine solche der Abgg. Osann, Schröder und Genossen über die neuen Handelsverträge, hier den Schutz des Weinbaues im Groß- herzogthum Hessen. Staatsrninister Finger beantwortet die Interpellation dahin, daß es nicht zu verkennen sei, daß durch die neuen Handelsverträge der Weinbau in Hessen Schaden gelitten habe. Die Regierung werde jedoch diese Schäden durch Errichtung einer Weinbauschule, sowie durch die Be­kämpfung der Reblausgesahr zu mildern suchen. Auch das Nahrungsmittelgesetz bezüglich des Weins biete eine Hand­habe, um die Weinproduetion in Hessen zu schützen. Diese Interpellation ist hiermit erledigt. Es folgte die Interpellation derselben Abgeordneten wegen der Mißstände an der Börse und im Börsenverkehr. Staatsminister Finger erklärt, daß die Regierung die durch die von der Reichsregierung ernannte Com­mission zu machenden Vorschläge reiflich erwägen und sie soweit als möglich mit allen Mitteln unterstützen werde. Ebenso sei die Regierung auf Wunsch nicht abgeneigt, den bei der Bank für Handel und Industrie bestellten staatlichen Commissär zurück­zuziehen, wenn der Statutenparagraph aufgehoben werde. An der Debatte betheiligen sich noch die Abgg. Wolfskehl, Theobald, Osann, Schröder und Jöst. Hiernach erfolgt die Interpellation des Abg. Ullrich über das Ver­eins- und Versammlungswesen. Staatsminister Finger er­klärt, daß bei der in Frage stehenden Sache der betreffende Gendarm seiner Instruction in gutem Glauben entgegen­gehandelt habe. Uebrigens sei es richtig, daß man einen Unterschied zwischen der Partei des Umsturzes und der Re­gierungspartei mache und demgemäß nicht mit gleichem Maß messe. Auch der antisemitischen Partei widme die Regierung besondere Aufmerksamkeit. Denn einer Partei, welche Haß, Neid und Bosheit großziehe, müsse man aus die Finger sehen. Uebrigens werde die Regierung ihre Organe in besonderer Weise instruiren. Zum Schluß beantwortet noch Staats­minister Finger die Interpellation des Abg. Möhn, die Verwerfung des perlsüchtigen Schlachtviehs, dahin, daß die Regierung vorerst keine Veranlassung finde, die preußischen Bestimmungen bet uns einzuführen. Die Verordnungen in Hessen über krankes und perlsüchtiges Fleisch seien genügend und entsprächen den Bedürfnissen des consumirenden Publi­kums. Nicht ladenreines Fleisch gehöre zur Freibank, um keinen Mißbrauch herbeizuführen, einerlei ob es viel oder nur wenig zu beanstanden fei. Hiermit ist die Sitzung ge­schloffen.. Die Kammer vertagt sich auf zehn Tage.

A. Von bet Bergstraße, 23. Juni. Als vor zwei Jahren die Secundärbahnen in der Ständekammer berathen und bewilligt wurden, meinte ein biederer Landbewohner:Es kommt noch soweit, daß jede Butter- und Eierfrau ihr Extrabähnchen bekommt und den Zug Herrichten läßt, wenn sie abfahren will. Fahrpläne und Bahnhöfe braucht man nicht mehr, jeder hat feinen Dampfwagen selbst in der Remise stehen." Wir sind dieser Ansicht, die Spott gewesen, um einen kräftigen Schritt näher gekommen, denn seit einiger Zeit macht Herr Jo h. Hof mann, Maschinenfabrikant in Worms, ein geborner Bensheimer, Fahrversuche auf den Straßen mit einem von ihm erfundenen Motorwagen, welche in Erstaunen versetzen. Nach den vorgelegten Zeichnungen und den gezeigten Fahrproben kann der Wagen in. einer halben Stunde eine Meile zurücklegen- er macht die schärfsten Wendungen und kann augenblicklich zum Stillstände gebracht werden. Von Kohlenrauch verspürt man nichts. Die Fahr­bereitschaft ist binnen wenigen Minuten möglich. An den Wagen kann ein zweiter angehängt werden. Wer das Fuhr­werk arbeiten sah, hat die Ueberzengung gewonnen, daß das Problem der Dampsstraßenbahn einen großen Schritt vorwärts gethan hat. Bis das 19. Jahrhundert abläuft, werden wir soviel kann mit Gewißheit vorausgesetzt werden in Bezug auf unsere Fuhrwerke ganz bedeutende Veränderungen erleben und es ist nicht unmöglich, daß es den jetzigen Vehikeln geht, wie es den Spinnrädern und Lichtputzscheeren ergangen ist.

' vermachter.

* Wehlar, 23. Juni. Gestern Nachmittag verunglückte aufGrube Raab" der Bergmann Friedrich Harder aus Garbenheim. Der Mann war zwischen die Wagen eines Erzzuges gerathen, welche ihm die Brust eindrückten. Ein Verschulden an dem tief bedauernswerthen Unglück trifft Niemanden. Harder ist verheirathet und Vater mehrerer Kinder.

* Frankfurt a. M.» 23. Juni. König Humbert von Italien trifft am Samstag Vormittag hier ein und nimmt auf der Neuen Forsthausstraße eine Parade über das 1. Hess. Husaren-Regiment Nr. 13, dessen Chef er bekanntlich ist, ab. Nach der Parade folgt der König einer Einladung des Offieiercorps zu einem Frühstück im Officier-Casino zu Bockenheim, während die Königin zu einem Besuch der Kaiserin Friedrich und der Prinzessin Irene, deren Taus- pathin bekanntlich Königin Margherita ist, nach Homburg v. d. H. fährt.

* Berlin, 21. Juni. Herr Sanitätsrath Dr. Piss in schreibt derVoss. Ztg." Folgendes:Als authentisch kann ich Ihnen mittheilen, daß sämmtliche Kinder des Kaisers in den ersten Lebensjahren mit Erfolg geimpft worden sind. Sowohl der frühere Leibarzt der Kaiserin, der vor einigen Jahren verstorbene Oberstabsarzt Dr. Ebmeier in Potsdam, wie auch der jetzige Leibarzt haben die Lymphe dazu aus meinem Institut für animale Vaceination bezogen." Das stimmt nicht zu der Angabe derKreuzztg.", die nur bestreitet, daß sämmtliche Prinzen ungeimpft geblieben seien. Ferner theilt dieEisl. Ztg." heute mit, Dr. Rüger in Elberfeld sei vor einiger Zeit wegen der Behauptung, daß die kaiserlichen Prinzen nicht geimpft seien, der Majestäts­beleidigung angeklagt worden. Er habe sich dann um Auskunft an das Hosmarschallamt gewendet und von diesem den Bescheid erhalten, daß in der That die Kinder des Kaisers ungeimpft geblieben seien. Es wäre doch nach diesen

widersprechenden Mittheilungen eine amtliche Kundgebung über die Sache angebracht.

* Weltkongreß für Botaniker. Der Ausschuß für den Weltcongreß der Botaniker hat Einladungen für das Jahr 1893 erlassen. Zu dem Ausschuß gehören: I. C. Arthur, Vors.- C. B. Atwell, Vicevors.- Thos. I. Burrill, Henry L. Tolman, Chas. R. Barnes, I. M. Coulter. Folgende Themata sollen zur Besprechung gelangen: 1. Beziehungen der botanischen Wissenschaft zur Wohlfahrt des Volkes. 2. Wechselbeziehungen zwischen der Botanik und anderen Wissenschaften. 3. Moderne Methoden des botanischen Suchens und Versuchens. 4. Die Botanik als Lehrgegenstand. 5. Bo­tanische Forschungen unter Regierungsschutz. 6. Internationale Gesetze für morphologische und photographische Benennungen.

* Neuestes Spitzbuben Manöver. Ein Herr und ein Knabe traten kürzlich in einen Hutladen in der Altstadt in Frankfurt a. M. Nachdem sich Ersterer einen modernen Cylinder im Betrage von 20 Mk. ausgesucht und ausgesetzt hatte, wendete er sich mit der Frage an den Knaben:Wie steht mir der Hut?"Wie einem Spitzbuben", ist die Antwort. Hierüber gerieth der Herr sehr in Zorn, er legte seine Geld­börse, welche er schon in der Hand hielt, auf den Ladentisch und läuft dem aus der Thür eilenden Knaben mit den Worten nach:Warte, Du Schlingel, das sollst Du mir büßen!" Keiner von Beiden ließ sich natürlich im Laden wieder sehen- die anscheinend gefüllte Börse enthielt bei der Besichtigung werthlose Knöpfe.

* die Geschwindigkeit zu ermitteln, mit welcher die Telegramme der unterseeischen Kabel zwischen New-York und London ausgewechselt werden können, wurden jüngst Versuche angestellt. Von New-York aus wurde ein Telegramm nach London gesandt, und in vier Minuten war die Antwort von dort in New-York eingetroffen, ein Resultat, welches aber als Ausnahme zu betrachten ist, denn in der Regel erfordert die Beförderung von Telegrammen zwischen beiden Städten bedeutend längere Zeit.

* Aus Liebe zu seinem Sohne hat sich kürzlich in dem österreichischen Orte Aschendorf bei Oberhollabrunn der wohl­habende 67jährige Bauer Franz Zeinler am Fensterkreuze seiner Wohnung erhängt. In einem zurückgelassenen Briefe sagt Zeinler, daß er sich das Leben nehme, weil es seinem Sohne beim Militär nicht gefalle und er den Sohn durch den Selbstmord freibekommen wolle. Zeinler hatte thatsächlich vor einiger Zeit um Befreiung seines Sohnes vom Militär der Sohn dient als Soldat in Wien nachgesucht. Es wurde ihm jedoch der Bescheid, daß, so lange beide Eltern noch am Leben seien, diesem Ansuchen nicht entsprochen werden könne. Der Mann hat nun das Hinderniß gegen die Be­freiung seines Sohnes durch seinen Selbstmord beseitigt.

Itnivcrfitäte - Nachrichten.

Marburg, 22. Juni. Der ordentliche Professor an dem eidgenössischen Polytechnikum in Zurich Dr. Friedrich Schottky wurde zum ordentlichen Professor in der philosophischen Facultät hiesiger Universität ernannt. Von dem Herrn Minister ist demfelbm der durch die Versetzung des Herrn Professors Dr. Weber nach Göttingen zur Erledigung kommende ordentliche Lehrstuhl der Mathe­matik verliehen und die Directton des mathematischen Seminars übertragen worden.

verkehr, Land, und volkrwirthschaft.

S Grünberg, 23. Juni. Der heute dahier abgehaltene Johanni-Markt" litt sehr unter der Unaunft der Witterung. Der Tag brach mit einem Gewitter an und darauf folgte ein fast ununterbrochener Regenguß, der bis zur Mittagszeit anhielt. Dessen­ungeachtet war aber der Markt dennoch gut besucht und mit Jung­schweinen recht stark befahren. Der Handel hiermit ging sehr flott und man bezahlte hohe Preise. Die Ferkel erster Qualität kosteten 606570 Mk., diejenigen zweiter Qualität 404550 Mk. Das Paar Läufer galt 8090100 Mk. und darüber. Der Rindvieh­markt zeigte dagegen einen schwachen Auftrieb, auch der Handel darin hatte keinen Fluß, sondern Stockung. Der Krämermarkt mar in Folge des am Vormittag herrschenden Wetters nicht so stark besucht, wie sonst.

Kircblicbe Anzeigers der Stadt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

2. Sonntag nach Trinitatis, 26. Juni:

Vormittags 73/< Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Vormittags 9Vi Uhr: Pfarrer Schlosser.

Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Nächsten Sonntag den 3. Juli wird das heilige Abend­mahl im Hauptgottesdienst gehalten werden. Die Beichte findet unmittelbar vor dem Abendmahl statt.

Die Pfarrgeschäste in der Woche vom 26. Juni bis 2. Juli besorgt Pfarrer Schlosser.

Katholische Gemeinde.

3. Sonntag nach Pfingsten, 26. Juni (Fest der hl. Apostel Petrus und Paulus).

Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 7i8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag: Vormittags von 8/<6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6 Uhr erste hl. Messe; um 7t8 Uhr zweite hl. Messe; um 8/<10 Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Christen­lehre und Andacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag den 25. Juni:

Vorabend 730 Uhr, Morgens 8« Uhr, Nachmittags 4 Uhr,

SabbathauSgang 9W Uhr.

Anikin, ßheviot, Welour

ca. 140 cm breit, ä Mk. 1.75 Pfg. per Meter versenden jede beliebige Meterzahl dirett an Private Buxkin - Fabrik - Depot Oettinger & Co., Frankfurt a. M. Musterabschnitte auf Verlangen bereitwilligst franco. (1292

Temperatur der Lahn und Luft gemessen nach Reaumur am 24. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 13Ve Grad, Lust 15 Grad im Schatten.

Rübsarnen'sche Badeanstalt.

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