Ausgabe 
3.4.1892 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

gelüsten werde, baß dasselbe in von der deutschen Zollbehörde plombirren Wagen ankommt.

Paris, 1. April. In der Wohnung Ravach ols wurde bei der HauSsuchling ein Bries vorgesunden, aus welchem hervorgeht, daß Ravachol bis zum 1. Mai 1500 Dynamit- Patronen verschaffen sollte. Der Complice Ravachols, Mathieu, soll über die Grenze entkommen sein. Der Anarchist Martin et wurde gestern zur Verbüßung einer früheren Strafe verhaftet.

Paris, 1. April. Im heutigen Verhör leugnete Ra­vachol, der Urheber der Explosion in der Rue Clichy zu sein. Bei seiner (Konfrontation mit zwei Complicen, welche ihn beschuldigten, Höllenmaschinen sabricirt zu haben, beharrte Ravachol bei seinem Leugnen und warf den Com­plicen Feigheit vor. Es kam zu einer höchst erregten Scene.

Madrid, 1. April. Vier Franzosen, anarchistischer Umtriebe verdächtigt, sind aus Spanien ausgewiesen worden.

Petersburg, 1. April. Dem Reichsrath ist ein neues Gesetz zugegangen, betreffend die Bestrafung derjenigen Per­sonen, welche Staatsgeheimnisse verrathen.

Petersburg, 1. April. Ein allerhöchster Ukas wird ver­öffentlicht, welcher die Ausfuhr des Weizenmehls aus den Häsen des Schwarzen und Asowschen Meeres nach dem Aus­lande unter der Bedingung gestattet, daß für die ausgesühne Menge Weizenmehl die gleiche Gewichtsmenge Weizenkorn in Rußland wieder eingesührt werde.

Depeschen be«Bureau Herold*.

Berlin, 1. April. Der Kaiser schenkte dem von seiner Petersburger Reise zurückgekehrten russischen Botschafter Schuwalow sein Bild, welches den Kaiser in der Uniform des Kaiser-Alexander-Grenadier-Regiments darstellt. Man bringt das Geschenk mit der Thätigkeit Schuwalows in Peters­burg in Zusammenhang.

Berlin, 1. April. Der Centralvorstand der national­liberalen Partei veröffentlicht eine Einladung zu dem Parteitag am 22. Mai in Eisenach.

Breslau, 1. April. Der Reichstagsabgeordnete Fritz Kunert wurde sofort nach dem Sessionsschluß hier ver­haftet zu der bisher nicht möglich gewesenen Strafvollstreckung.

Bremerhaven, 1. April. Der LloyddampserOlden­burg" wurde mit 2485 Passagieren nach Baltimore expedirt. Dies ist die größte Anzahl von Passagieren, welche der Dampfer je beförderte.

Paderborn, 1. April. Zum Weihbischos wurde Dom­dechant Gockel, Landdechant W o k e r-Halle zum Domcapitular ernannt.

Berlin, 2. April. Der Militärposten vor der Kaserne des 3. Garderegiments z. F. wurde um Mitternacht von einem Individuum geneckt, thätlich angegriffen und mit dem Meffer bedroht. Das Individuum siüchtete, trotz wieder­holten Anrufs. Der Posten schoß, das Individuum wurde schwer verletzt, eine zweite, vor dem Flüchtenden befindliche Person wurde leicht verletzt.

Ludwigshafen a. Rh., 2. April. Die große chemische Fabrik in H o ch s p e y e r steht seit heute Nacht i n F l a m m e n. Wegen der großen Hitze werden die Eisenbahnzüge auf andere Linien übergeleitet. Die Ursache ist jedenfalls das Umfallen eines Mastes der electrischen Beleuchtung.

Cocalcs unö provinzielles.

Gießen, 2. April 1892.

Abschieds Concert. Die heutige Nummer enthält das Programm des Abschiedsconcertes von Herrn Dr. L. Stollbrock. Das Programm ist ein sehr reichhaltiges. Herr Concertsänger Petersen aus Hanau, der im letzten Concert des Kirchen­gesangvereins sich als trefflicher Künstler gezeigt hat, über­nimmt die Baritonsolos. Die Chorlieder werden vom Lieder­kranz gesungen, den Jnstrumentalpart führt unsere Militär­capelle aus. Eine ausführliche Besprechung der in dem Concert zur Aufführung gelangenden Compositionen werden wir noch bringen.

Um Interessenten Gelegenheit zu bieten, den viel­besprochenenPneumatic" besichtigen zu können, hat Herr Wilh. Hamel, Bleichstraße Nr. 7, im Erker bei Herrn Aug. Voigt, Seltersweg Nr. 46, verschiedene Räder de/ weit und breit berühmten Firmen Seidel & Naumann, A. Opel & Gebr. Reichstein auf einige Zeit ausgestellt. Es lohnt sich, dieselben zu besichtigen. 3107

Kirchliche Dieustnachrichten. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 19. März dem Pfarrverwalter Johannes Waitz zu Vilbel, Decanat Rod- he:m, die evangelische Pfarrstelle daselbst zu übertragen. Ueber den Besitz der nach Art. 1 und 4 des Gesetzes vom 5. Juli 1887, die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen betreffend, zur Uebernahme eines Kirchenamtes nothwendigen Eigenschaften ist der Nachweis erbracht worden bezüglich der Candidaten der evangelischen Theologie: Ferdinand Anthes aus Brensbach, Ludwig Bär aus Frankfurt a. M., August Frey aus Gräsenhausen, Georg Groth aus Wenings, Wil­helm Jost aus Nieder - Ohmen, Heinrich Kullmann aus Schotten, Friedrich Landmann aus Erbach i. O., Friedrich Schmiß aus Geinsheim, Ludwig Scriba aus Darmstadt und Heinrich Zinn aus Heblos.

-ät. Neu-Ulrichstein, 1. April. Monatsbericht der Arbeiter - Colonie pro März 189 2. Ende d^rz 1892 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 77 Mann. Dieselben vertheilen sich auf das Groß- herzogthum Hessen 16. Königreich Preußen: Berlin 1 Provinz Brandenburg 2, Provinz Hannover 1 Pro­vinz Sachsen 1, Provinz Schlesien 1, Provinz Posen L Provinz Rheinlande 6, Provinz Westfalen 1, RegierunaS- beM Kassel 13, Regierungsbezirk Wiesbaden 7.' König­

reich Bayern 6, Königreich Württemberg 1 , Königreich Dachsen 4; Großherzogthum Baden 4, Großherzogthum Mecklenburg 1; thüringische Staaten 7. Ausland: Oester­reich 2, Schweiz 2. Hiervon waren: Arbeiter 33, Bäcker 3, Brauer 1 , Bürstenmacher 1, Cigarrenmacher 1, Dreher 2, Eisenbahnbeamter 1, Eisendreher 1, Färber 1, Flößer 1, Former 2, Kaufleute 4, Kellner 1, Kernmacher 1, Leder­arbeiter 1, Maschinenschlosser 4, Maurer 1, Porteseuille- arbeitcr 1 , Sattler 1 , Bauschlosser 1 , Schmiede 2, Schneider 5, Schuhmacher 3, Tapezirer 1, Tischler 1, Tuch­macher 1, Tüncher 1, Zimmerleute 1. Im Monat März wurden entlassen 48 Mann, und zwar aus eigenen Wunsch 43, in die Familie zurück 1, in Arbeit durch die Verwaltung 4. Verpflegungstage im März 1892: 2597. Gearbeitet wurde an 2279 Tagen, hierunter 144 Tage für fremde Rechnung. Seit Bestehen der Colonie sind ausgenommen worden im Ganzen 1926 Mann, dagegen abgegangen im Ganzen 1849; bleibt Bestand 77 Mann.

Darmstadt, 1. April. Geh. Medicinal-Rath Professor Riegel aus Gießen und Geheimrath Eigenbrodt aus Darmstadt constatirten gemeinschaftlich, daß das Befinden des Prinzen Alfred von Edinburg sich wesentlich gebessert habe.

Darmstadt, 31. März. Aus der Sitzung des Eisen­bahn beirath es. Den ersten Gegenstand der Berathung bildete der Antrag der Handelskammer Offenbach, die Früh­jahrs- und Herbst Sitzungen zu einem früheren Termin zu berufen, um beantragte Fahrplan-Aenderungen noch berück­sichtigen zu können. Im Falle alsdann die Fahrplan-Ent­würfe Seitens der betreffenden Eisenbahn-Direction noch nicht vorliegen sollten, wird es als ausreichend erachtet, wenn von Letzterer Mittheilungen über beabsichtigte Zug- Aenderungen gegeben werden. In diesem Sinne sand der Antrag Unterstützung und Annahme. Die Handelskammer Gießen beantragt, die Direktion der Oberhessischen Eisen­bahnen anzuweisen, daß gemäß der Hebung anderer Ver­waltungen auch aus den Stationen jener Bahnlinien im Wartesaal abgerufen werde. Der Antrag sand die Zustimmung der Versammlung. Der Antrag Frankfurt a. M.,den Personen-Kilometer für Arbeiter-Fahrkarten" gemäß der Bestimmung der Preußischen Staatsbahn-Verwaltung auch auf der Main-Neckar- und Hessischen Ludwigsbahn auf 1 Pf. (seither 1,3) herabzufetzen, begegnete dem Widerspruch der beteiligten Direktionen, indem deren Vertreter auf das finanzielle Opfer binwiesen, welches ihnen dadurch erwachse und besonders gegenüber den zur Zeit bestehenden Minder­ergebnissen der Betriebseinnahmen bedenklich erscheine. Die Versammlung entschied sich im Sinne des Antragstellers (Commerzienrath Haurand), wobei der ethische Gesichts­punkt entscheidend war, den Arbeitern die Heimkehr in ihr ländliches Heim zu erleichtern. Ein Antrag, Arbeitern in Garbenteich und Lich den F»rühzug von dort statt um 615 schon 512 in Gießen einlaufen zu lassen, gelangte nicht zur Annahme, da hierdurch andere Interessen geschädigt würden, namentlich auch aus Rücksicht auf die zahlreichen Schüler, welchen dieser Zug dient, eine Früherlegung nicht angängig sei.

Vermischtes.

* Frankfurt a. M., 1. April. Gestern erschien bei einem Arzt auf der Zeil Nr. 74 ein junger, kürzlich erst verheirateter Postbeamter, um den Doctor über feinen Gesundheits­zustand zu Rathe zu ziehen. Der Arzt kam nicht dazu, seine Diagnose zu machen und sein Urtheil abzugeben, denn plötzlich brach der Patient vom Schlage getroffen tobt zusammen.

* Metz, 28. März. Dieser Tage starb hier eine edle Wohltäterin der Armen, die Baronin de l'Epee, eine Nichte des bekannten hochherzigen Taubstummenvaters Abbe Charles de l'Epee. Sie besaß ein Vermögen von mindestens dreißig Millionen Francs, dessen Einkünfte sie zum größten Theile für wohlth-ätige Zwecke verwandte.

* Wien, 1. April. Im Jahre 1885 wurde im steyrischen Bezirk Berkfeld der Bauer Holzauer vorn Grazer Schwur­gericht zum Tode verurtheilt, jedoch zu 20jährigem Kerker begnadigt. Nunmehr hat sich in Folge der Recherchen eines Gendarmen seine Unschuld herausgestellt. Der oberste Gerichtshof verfügte die sofortige Freilassung.

Verkehr, Land« «nd Volkrwirthschaft.

-»^dietzen, 2 April. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt Mete: Butter pr Pfd. * 0,95-1,00, Hübnereier per Stück 5 4, 2 St 11- 4. Enteneier 7- 4, Gänseeier 1 Sb 11-12 4, Käte pr St. 5-8 4, frftfematte pr. St. 3 4, Erbsen pr. Liter 4, Zinsen vr. Liter 30 4, Tauben pr. Paar ** 0,601,00, Hübner pr. Stück -X 0,85110, Hahnen pr. St

1,30- 2,00, Enten pr. St. A 1,501,80, Ochsenfleisch pr. Mo 70-76 4, Kub- und Rindfleisch pr. Pfd. 6266 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 6070 4, Kalbfleisch pr. P d 50-56 4, Hamme sie sch pr. Pfd. 60 70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 7,50-8,00 T H krau» di. St. 4-10 4, Zwiebeln pr. Gentner 10,0012,00 a, Milch pv. Liter 1218 4

Auszug aus den Standesanitsregiftern

der Stadt (Siesten.

cm- wx Aufgebote.

März: 30. Hermann Batthase« Martin Carl Schmitt, Schreiner dahier, mit Christina Diehl hierftlbft. 30. Gustav Hofmann, Fub- gendarm dahier, mit Anna Marie Suderleith zu Darmstadt.

Eheschließungen.

ö 'vaTL..^P- Wilhelm August Becker, Photograph dahier, mit ml*»Wilhelmine Werner Hierselbst. 30. Philipp WrÄ4m'r®mHD,ad,et mit Margarclhe EUsabclh Wallh-r, geb. Bremer, Wtttwe von Steuerbote Hermann Walther Hierselbst.

Geborene.

oq Wirth August Friedrich Albold ein Sohn.

Dem Schuhmacher Christian Heinrich Hergemöther em Sohn £5- ^^rr^^^Endarmen Heinrich Koppel em Sohn, Heinrich Friedrich Philipp. 27. Dem Privatier Ludwig Schmidt I. eine Tochter Karolrne. '

Gestorbene.

Mär-: 25. Karl Franz KauS, 44 Jahre alt, Postsecretär dahier.

25. Friedrich August Koch, 69 Jahre alt, Kaufmann dahier. 25. Rudolf Bergmann, 25 Jahre alt, Schreiner dahier. 26. Adam Schneider, 08 Jahre alt, Taglöhner dahier. 27. Johannes Hedderich, 58 Jahre alt Taglöbner dahier. 27. CaSpar Kockerbeck, 38 Jahre alt, Architect dahier. 27. Heinrich Georg Julius Horn, 1 Jahr alt, Sohn von Bäckermeister Jacob Horn dahier. 29. Ludwig Schmitt, 8 Monate Kt, Sohn von Schmied Christoph Schmitt dahier. 29. Theodor 0 » SSIk Friedrich Damm, 38 Jahre alt, Steindrucker dahier. 29. Wilhelmine Kirstein, geb. Helfrich, 73 Jahre alt, Wtttwe von toeomotipfubrer i. Pst Johannes Kirstein dahier. 29. Katharine wüi ar!' Bogel, 36 Jahre alt, Ehefrau von Schmied Wilhelm RachtigaU dahier. 29. Jobs. Schütz, 58 Jahre alt, Bergmann von ? » rbiel. 30. Heinrich Brück, 1% Jahre alt, Sohn von Gaftwirth Heinrich Brück von GroßewBuseck. 30. Willy Eichhorn, 41/2 Jahre alt, ö°bn von Fuhrmann Konrad Eichhorn zu Wetzlar. 30. Wilhelm Weidtmann, 63 Jahre alt, Sattler dahier. 31. Anna Margarethe o ?' 11 Monate alt, Tochter von Schneidermeister Georg Wilhelm babier ' le $acob Wagner, 48 Jahre alt, Hospttalit

Auszug aus -en ALiechenbüchevu

der Stadt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Getränte.

Am 30. März. Philipp Michel, Schuhmacher zu Gießen, ein Wittwer, und Margarethe Elisabeth Walther, geb. Brömer, Wtttwe des Steuerboten Johann Christian Martin Hermann Walther zu Gießen.

« August Becker, Photograph zu Gießen, und

Ka harine Philippine Elise Wilhelmine Werner, Tochter des Schreiner­meisters Christian Werner zu Gießen.

Odanfte*

o ir 27, B^ärz. Dem Schriftsetzer Adolf Hmsel eine Tochter, Luise Johanna Elisabeth, geb am 19. März.

Dens. Dem Tapezier Johann Klinkerfuß eine Tochter, Mathilde Helene, geb. am 23. Februar.

Dens. Dem Inspektor Julin« Löbermann eine Tochter, Juliane Marie Henriette, geb. am 9. Februar.

Dens Dem Schreiner Carl Horn ein Sohn, Carl August Daniel Heinrich, geb. am 5. Januar.

Am 29 Ma z. Dem Inspektor Heinrich Krieb eine Tochter, Adolfine Emilie Auguste, geb. am 9. März

_.Am 1. April. Ein außerehelicher Sohn, Anton, geb. am 16. Februar.

Beerdigte.

Am 27. Marz. Christian Dechert, städtischer Arbeiter, lediger Aobn des verstorbenen städtischen Arbeiters Christian Dechert, alt 51 Jahre, starb am 24. März.

u Dens. Dr. Richard Dornseiff, praktischer Arzt, alt 56 Jahre, starb am 25. März.

Am 28. März. Rudolf Bergmann, Schreiner, ledig, alt 25 Jahre, starb am 26. März.

__ Dens. Friedrich Koch, Kaufmann, alt 70 Jahre, starb am 25. März.

29. ^Zär) Adam Schneider, Backsteinmacher, alt 69 Jahre, starb am 26. März.

__ Dens. Johannes Hedderich, Taglöhner, alt 59 Jahre, starb am 27. März.

Am 31. März. Theodor Tamm, Steindrucker, alt 38 Jahre, starb am 29. März.

Dens. Wllhelmine Ki,stein, geb. Helfrich, Wtttwe des Loeo- motivführers Johannes Kirstein, alt 73 Jahre, starb am 29. März-

Dens. Katharine Nachtigall, geb. Dogel, Ehefrau deS Heizers Wilhelm Nachtigall, alt 36 Jahre, starb am 29. März.

Am 1. April. Johann Georg Nachtigall, DienstkneLt, lediger Sohn des Arbttters Johann Michael Nachtigall zu Haunsheim, alt 22 Jabre, starb am 30. März.

Dens. Wilhelm Weidtmann, Sattler, alt 63 Jahre, starb am 30. März.

Verfälschte schwarze Seide. Man verbrenne ein Müfterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. Ver­fälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen dieSchußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. 6L Henneberg, Seideirfabrikarit IK. u. K. Hoflieferant) Zürich versendet gern Muster von seinen ächten Seidenstoffen an Jedermann, und liefert einzelne Roben und ganze Stücke porto- und zollfrei ins Haus. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. 1953

/TJ, erzielt man nur, wenn die Annoncen zweck-

Ä* Y | <11 mäßig abgefaßt und typographisch ange.

| TJ messen ausgestattet sind, ferner die richtige k * C* Wahl der geeigneten Zeitungen ge-

flltrfn ^111111111^11 troffen wird Um dies zu erreichen, wende vwiiij llIIUlliVII man sich an die Annoncen-Expedition

Rudolf Mosse, Frankfurt 0. M., von dieser Firma werden die zur Erzielung eines Erfolges erforderlichen Auskünfte kostenftei ertheilt, sowie Jnseraten-Entwürfe zur Ansicht geliefert. Berechnet werden ledig­lich die Original'Zeilenpreise der Zeitungen unter Bewilligung höchster Rabatte bei größeren Aufträgen, so daß durch Benutzung dieses In­stitutes neben den sonstigen großen Vortheilen eine Ersparniß an Jn- serationskosten erreicht wird.

Vertreter in Kietzen: Heinrich Wallach. 746

Rauchern ist durch die grotze, fach» iflPtt iXOYYOXt männische Auswahl in Cigarren besserer Qualität von 8-20 Pfg. Gelegenheit geboten, in dem hiesigen Ligarren-Speeialgeschäft von Philipp Weiler, Markt 1 vortheilhafter zu kaufen, als von auswärts. Die von Versandt­geschäften offertrten Cigarren in jeder Preislage werden in Quali­tät und Billigkeit bei Weitem übertroffen. Es wird gebeten, sich durch einen Versuch zu überzeugen. [105

Wichtig für.Hausfrauen.

Bernh. Curt Pechstein, Wollwaarenfabr. in Mühl«» Hausen in Th., fertigt aus Wolle, alten gestrickten, gewebten und anderen reinwollenen Sachen und Abfällen haltbare und gediegene Stoffe für Damen, Herren und Kinder, sowie Stoffe zu Portieren in den modernsten Mustern bei billigster Preis- stellung und schnellster Bedienung. [1395

Annahme und Musterlager in Gietzen bei L. Mühlhausen,

Westanlage 43.

□0000000000000000000(1

0 'S. ^pornflauer 8

a Neuenweg 17 Glessen Neuenweg 17. 224 0 V Herren- und Knaben-Contection, Damen- v p u. Mädchen-Contection, Manufacturwaaren. Q QOOOOOOOOOOOOOQOOOOOS