sowie Zuckergebäck verabfolgt. Vor der Abreise am andern I Morgen erhielten die Handwerksburschen Kaffee mit Kuchen.
— Verhaftet. Am zweiten Feiertag glaubte ein in sehr gehobener Stimmung befindlicher Mann aus Lohra seiner Festfreude dadurch Ausdruck geben zu müssen, daß er sich aus den Lindenplatz stellte und den Reichstagsabgeordneten Dr. Böckel hochleben ließ. Die Folge war, daß sich bald eine Schaar Jungen um den Mann versammelt hatte. Da dieser jedoch dem ihn zur Ruhe verweisenden Schutzmann keine Folge leistete, wurde er verhaftet.
— Gestohlen. Gestern Abend, während oder kurz nach dem Ausgange des Gottesdienstes, in der Stadtkirche wurde eine Opferbüchse mit Inhalt gestohlen.
— Eine Schlägerei, bei der zwar kein Blut floß, wohl aber Hüte und Frisuren sehr Noth litten, sand gestern Abend zwischen zwei in dem nach einer Brauerei führenden Gäßchen sich begegnenden Damen statt. Beide sind verheirathet. Nachspiel bei Gericht wahrscheinlich.
— Das am 23. December ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 39 enthält Bekanntmachung des Groß- herzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Organisation des zur Ausübung der Feldmeßkunst bestellten Personals betreffend. Vom 10. December 1891.
— Neujahrsbriefe. Beim Herannahen des Jahreswechsels machen wir nochmals auf die kürzlich besprochene postalische Einrichtung aufmerksam, wonach srankirte Stadtbriefe, Postkarten und Drucksachen schon vom 26. December ab an größeren Orten zur Post geliefert werden können. Diese Sendungen sind in einen Briefumschlag mit der Aufschrift: „Hierin srankirte Neujahrsbriefe für den Ort" zu legen, der am Postschalter abgegeben oder in einen Briefkasten geworfen werden kann. — Auch bringen wir den recht frühzeitigen Ankauf der zur Neujahrszeit erforderlichen Freimarken und Postkarten in Erinnerung.
— Die Nothwendigkeit strenger Untersuchung amerikanischer Fleischwaareu. Die Herren Amerikaner pochen bekanntlich daraus, daß ihre Schlachtthiere, zumal die Schweine, streng aus Krankheiten untersucht würden, daß aber in Wirklichkeit die amerikanische Praxis in dieser Hinsicht nicht gründlich ist, das lehrt die Thatsache, daß seit der Aufhebung des deutschen Einfuhrverbotes für amerikanische Fleischwaaren sich unter den nach Deutschland eingesührten mehreren hundert amerikanischen Schinken und Speckseiten doch immer einige mit Trichinen befunden haben, was doch sehr bedenklich ist. Sehr beachtenswerth ist daher in dieser Hinsicht, daß die Polizei- direction in Stettin angeordnet hat, daß sämmtlicher amerikanischer Speck, welcher sich aus Verkaufslagern der Stettiner Groß- und Kleinhändler befindet, von den amtlichen Fleischbeschauern auf Trichinen zu untersuchen ist. Auf die Vorstellung der Vorsteher der Stettiner Kaufmannschaft, welche sich aus die Erklärung des Staatssecretärs v. Bötticher beriefen, daß zur Anordnung einer Nachuntersuchung amerikanischen Schweinefleisches auf Kosten der Importeure noch keine amtliche Veranlassung vorliegt, hat die Polizeidirection erwidert, daß durch das Gesetz vom 3. September d. I. nur das Einfuhverbot vom 6. März 1883 ausgehoben, nicht aber der Wegfall der örtlich angeordneten Untersuchung aus Trichinen vor dem Berkaus ausgesprochen sei. Auf die in Amerika vorgenommenen Untersuchungen sei kein besonderes Gewicht zu legen, vorausgesetzt, daß sie überhaupt erfolgen (!). Bei der in Stettin vorgenommenen Untersuchung von 68 amerikanischen Speckseiten seien zwei trichinös befunden worden, eine davon stark. — Die Nothwendigkeit, alle amerikanischen Fleischwaaren noch einmal in Deutschland zu untersuchen, muß also anerkannt werden.
Lich, 27. December. Heute fand im Gasthofe zum Holl. Hof dahier die Generalversammlung der hiesigen Pfennigsparkasse statt. Aus dem vom Schriftführer des Vereins, Herrn Lehrer Sauer, verlesenen Rechenschaftsbericht pro 1891 war zu entnehmen, daß die Zahl der Einleger gegenwärtig 434 beträgt, welche im letzten Jahre die Summe von 9844 Mk. 30 Pf. eingelegt haben. Seit der Gründung des Vereins, dem Jahre 1882, wurden im Ganzen 91246 Mk. 80 Pf. eingelegt- mithin dürste das hiesige Institut eine der ersten Stellen unter sämmtlichen Anstalten derselben Art im Großherzogthum Hessen einnehmen.
Bad-Nauheim, 23. December. Heute Mittag 2 Uhr wurden die sterblichen Ueberreste des verewigten Bade- eommissärs Majors z. D. Freiherrn v. Rotsmann unter einer außerordentlich zahlreichen Trauerbegleitung auf den hiesigen Friedhos der Erde übergeben. Dem reich mit Blumen und Kränzen geschmückten Leichenwagen schritten der Bezirks- commandeur Major z. D. Winter von Friedberg mit den dortigen Reserveoffizieren und der Commandeur des Gendarmeriecorps des Districts Oberhessen Major Cullmann von Gießen mit den Gendarmen des Bezirks voran. Hinter dem Wagen folgten im Anschluß an die nächsten Verwandten der hiesige Militärverein „Hassia", dessen Ehrenpräsident der Verewigte gewesen, mit umflorter Fahne, weiter der Stadtvorstand in corpore, die Beamten, die Salinenarbeiter und Badewärter, sowie zahlreiche Vertreter des Bürgerstandes. Herr Pfarrer Walz hielt die tief ergreifende Trauerrede. Bürgermeister Wörner legte Namens der Stadt, Rittmeister z. D. Langsdorf Namens des Militärvereins „Hassia" und Lehrer Wagner Namens des Curvereins Kränze auf das Grab mit ' entsprechenden Ansprachen nieder.
Rüsselsheim, 22. December. Wie der „Mainsp." mit- getheilt wird, hat die Kramer-Klett'sche Fabrik zu Gustavsburg bezüglich ihrer jugendlichen Arbeiter, welche die Fortbildungsschule besuchen müssen, solgende Bestimmungen getroffen: Jeder Schüler, der sich gut beträgt und fleißig lernt, erhält beim Schluß der Fortbildungsschule eine Prämie von 10 Mark. Wer sich gut beträgt, aber nicht fleißig lernt, bekommt keine Prämie. Wer sich Ungezogenheiten erlaubt und ein schlechtes Zeugniß in der Schule erhält, wird aus der Fabrik entlassen.
A. Lampertheim, 26. December. Der gestern erfolgte Uebertritt des katholischen Lehrers Herrn W. zum Protestantismus macht in hiesigen Kreisen Aussehen. Herr W. hatte sich im Sommer nach Ober-Ingelheim in Rheinhessen gemeldet, bekam auch die Stelle, nahm sie aber nicht an, sondern blieb hier. Aus welchen Gründen der Uebertritt zur evangelischen Consession erfolgte, ist bis jetzt nicht bekannt geworden. Seit längerer Zeit empfing der Ueber- getretene Religionsunterricht. — Nicht minder Aussehen macht der tragische Ausgang eines Streites, welcher zwischen zwei Brüdern stattfand. Die Uneinigkeit wurde zu Thätlich- keiten, der eine stach den andern in die Hand- der letztere versetzte ersterem einige heftige Schläge mit einem starken Stocke auf den Kops. Gestern Abend starb der Geschlagene'- heute srüh wurde der andere in das Amtsgerichtsgesängniß nach Lorsch abgeführt.
— Bau-, Werk- und Nutzhölzer zeigen eine abwärtsgehende Tendenz. Es kommen derartige Sortimente aus Süddeutschland und aus dem Schwarzwald, weil die Franzosen den Holzzoll erhöht haben. Fichtenholz wird von den Zellstofffabriken in riesigen Massen verarbeitet. Diejenigen Fichtenwaldungen, welche jenen Fabriken bequem erreichbar sind, machen gute Geschäfte, weil sie selbst solche Stämme verwerthen können, die für andere Zwecke nicht mehr brauchbar sind. Man stellt jetzt aus Fichten- und Weißtannen eine Holzwolle her, welche bezüglich ihrer weißen Farbe und Zartheit fast mit mancher Baumwolle verwechselt werden kann.
Vermischtes.
* Frankfurt a. M., 24. December. Scheidung und Abschied. Gestern sand hier eine Ehescheidung statt, die einen ganz merkwürdigen Abschluß fand. Das Urtheil war gefällt und die Parteien entfernten sich. An der Thüre des Saales standen Mann und Frau, da eilte er plötzlich aus sie zu, drückte sie an sein Herz, gab ihr einen Kuß, stieß sie dann von sich und rief: Werde glücklich! Dann gingen sie weg, jeder seinen eigenen Pfad fürs fernere Leben.
* Frankfurt a. M., 24. December. Der Historiker Professor Janssen ist heute Nacht 1 Uhr an Lungenlähmung gestorben.
Schisfsnachrichteir.
Der Postdampfer „Waesland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 24. December wohlbehalten in Newyork angekommen.
Der Postdampfer „Belgenland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 24. December wohlbehalten in Phtla- delphta angekommen.
Universität- - Nachrichten.
Bonn, 17. December. Der zeitige Rector der hiesigen Universität Geheimer Regierungsralh Prof. ]0r. Strasburger ist zum auswärtigen Mitgliede der Royal Society in London, der ältesten wtffenschaftlichen Gesellschaft Englands, ernannt worden.
— Die Universität Leipzig wird in dem laufenden Wintersemester von 3431 Studirenden besucht. Die Universität Breslau zählt 1262 Studirende, Stratzburg 969, Heidelberg 932, Marburg 841, Königsberg 667, Jena 581, Rostock 381, Basel 401.
— Der Besuch der Universität Berlin ist im laufenden Winterhalbjahr wieder etwas stärker. Im Sommer waren 4427 Studirende immatriculirt, von denen 4026 hier verblieben. Hinzugekommen sind 2345, sodaß die Gesammtzahl im gegenwärtigen Semester 5371 beträgt, das sind 40 mehr als im Vorjahr. Die Studentenschaft vertheilt sich folgendermaßen auf die einzelnen Facultäten: Theologen 707, Juristen 1505, Mediciner 1410, Philosophen 1650. Von diesen sind 363 aus Gymnasien, 213 aus Realgymnasien hervorgegangen, 360 besitzen noch kein Reifezeugniß.
— Die badische Regierung hat kürzlich aus einer besonderen Veranlassung die Zulassung von Frauen zum Studium, zunächst in der naturwissenschaftlich-mathematischen Facultät genehmigt.
— Dem Oberpräsidenten der Provinz Ostpreußen, Graf zu Stollberg-Wernigerode ist das Amt des Curators der Universität Königsberg übertragen.
— Am 19. December waren 100 Jahre verflossen, seit einer der gefeiertsten Lehrer der Universität Erlangen, Ludwig v. Döderlein, geboren war. Zur Erinnerung an diesen Tag veranstaltete die philosophische Facultät der Universität einen Festact.
— Ein interessanter Fall ist jetzt an der Berliner Universität eingetreten. In der letzten Woche am Montag habilitirte sich ein erst jüngst immatriculirter Student als — Prtvatdocent in der philosophischen Facultät. Der Fall, daß Jemand an derselben Hochschule gleichzeitig Lehrer und Lernender sein wird, hat ein eigenes Be- wandtniß. Der neue Docent vr. Dessoir war literarisch bereits thätig. Seine philosophische Doctorarbeit (1889) beschäftigte sich mit Karl Philipp Moritz, der, Conrector am Grauen Kloster und Professor an der Akademie der Künste, E..de des vorigen Jahrhunderts als Sprachforscher, Mytholog, Romandichter und Aesthettker eine Rolle gespielt hat. Deffoir hat in seiner Doctorschrift ihn als Aesthettker gewürdigt. Im vorigen Jahre veröffentlichte Dr. Dessoir eine Schrift aus dem Bereiche des wissenschaftlichen Spiritismus. In diesem Winterhalbjahre hat er sich als Student der Medtcin von Neuem an der Universität einschreiben lassen und während er in dieser Eigenschaft mithin noch als „Brandfuchs" gelten muß, hält er bereits in einer anderen Facultät seine Antrittsrede als Prtvatdocent.
Halle a. S. Der berühmte Augenarzt Prof. Graefe suchte Kränklichkeit halber um Entlassung von der Leitung der Universitäts- Augenklinik nach.
Literatur und riunft.
— Geh. Krrchenrath D. theol. Diegel in Friedberg hat den vielen Schülern und Freunden, die er vorab in Hessen, seiner Heimath und dann in ganz Deutschland besitzt, eine Gabe vor Weihnachten geweiht in dem eben erschienenen sebr nett in Leinwand gebundenen und sehr billig-n (gebunden 1.60 Mk) Bucke: Franz Volkmar vteirrhard. Elf ausgewählte Predigten mit einer ooi trefflich ortenlirenden „einleitenden Monographie" von Diegel. Mitglieder des geistlichen Standes und Gemeindeglieder, welche sich für die Geschichte der evangelischen Predigt und Kirche interesstren, machen roh mit Freuden auf des Verfassers schöne und so billige Gabe aufmerksam und find wir gewiß, daß insonderheit die zahlreichen Schüler des hochverehrten Leiters des F'iedberger Predigerseminars seine, neuesten Arbeit gern ihre Aufmerksamkeit widmen werden. Sie kennen die finnige, liebevoll der jeweilig vorliegenden Arbeit sich hin gebende Art des beliebten Lehrers. Nicht ohne Einschränkung ist natürlich die Anerkennung Reinhards Seitens des neuesten Herausgebers. „Man muß zugestehen, daß sich bei ihm nichts im höchsten
Sinn deS Wortes EigenthümlicheS und Geistreiches findet, aber auch das Andere, daß er sehr viel tüchtige und feine Gedanken bringt und wohl nie in Verfehltes und Werthloscs hinetngeräth."
Wir nennen zum Schluß noch einige Themata der soeben bet Fr. Richter in Leipzig erschienenen Predigten: Von der Empfindlichkeit. Von der Pflicht, Geduld mit sich selbst zu haben. Ueber das Schicksal, bald vergessen zu werden. Ermahnungen zu bürgerlicher Eintracht. Ob jeder Mensch seinen Preis habe, für den er fich »eggibt. — Die Sorgfalt der Ausarbeitung der Richter'schev Predigten ist den Kundigen bekannt. L.
— Das zwölfte Heft der Monatsschrift ^Unsere Zeit", heraus- gegebm von Friedrich Bienemann (Leipzig, F. A. Brockhaus), wird eröffnet durch eine Novelle von Martha Asmus, „Rosen", die ein erschütterndes Lebensschicksal zum Vorwurfe genommen hat. Darauf begegnet uns in einer Studie von I. E. Freiherr von Grotthuß „Der Zukunftsstaat im Spiegel des modernen Romans". Beobachtungen in Mexico „An dem Südende der Ljanos" theilt H. Pohlig mit. H. A. Lier urtheilt mit einem Rückblick auf Berlin über „Die Malerei auf der dritten Münchener Jahresausstellung". Die Löwen- feld'sche Ausgabe von Tolstois Werken hat Fritz Lernmermayer den Anlaß zur Zeichnung der dichterischen Persönlichkeit des Grafen Leo Tolstoi geboten, wie Münsterbergs Schrift über die Aufgabe der Psychologie zu einem Artikel über „Die gegenwärtige Lage der psychologischen Forschung" von Dr. Morltz Kronenberg geführt hat. Ein Aufsatz des Herausgebers „Noch ein Blick auf Finland" schließt den Text, worauf ein sorgfältiges Generalregister über die letzten vier Jahrgänge der Zeitschrift folgt.
— Napoleon UI. und sein Hof. Denkwürdigkeiten, Erlebnisse und Erinnerungen aus der Zett des zweiten französischen Kaiserreiches (1851—1870) von Adolf Ebeling. I. Band. 8° broschirt 6 Mk. In elegantem Liebhaber-Einband 8 Mk. (Verlag von Albert Ahn, Köln und Leipzig.) Der Verfasser hat ganz recht, wenn er in seinen» Vorwort sagt, daß jetzt, nachdem schon zwei Jahrzehnte seit dem Sturz des zweiten Kaiserreiches verflossen find, ein größeres Werk über dasselbe willkommen sein dürfte. Das Urtheil über jene bedeutsame Epoche und über Napoleon III. selbst ist aufgeklärter und unbefangener geworden, ohne der von jedem geschichtlichen Werke verlangten Unparteilichkeit zu nahe zu treten. Und namentlich von diesem letzten Standpunkte aus verdient schon dieser erste Band volle Anerkennung und Empfehlung. Das auf drei Bände berechnete Werk (der zweite ist bereits unter der Presse) bildet eine weitere Reihenfolge der in demselben Verlage erscheinenden Memoiren- bidliothek, welche bereits diejenigen der Gräfin Remusat, der Generalin Durand (Napoleon I. und sein Hof, 4 Bände) und neuerdings die Memoiren des Fürsten Talleyrand umfassen.
Spielplan der vereinigten frankfurter Ltadttheater.
Opernhaus.
Dienstag den 29. December, Nachmittags 3*/2 Uhr: Aschenbrödel. Außer Abonnement. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Golo. Gewöhnliche Preise.
Mittwoch dm 30. December, Nachmittags 3% Uhr: Aschenbrödel. Ermäßigte Preise.
Donnerstag den 31.December, Nachmittags 3^Uhr: Aschenbrödel. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Der schwarze Domino. Gewöhnliche Preise.
Freitag den 1.Januar, Nachmittags 3^2Uhr: Aschenbrödel. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Mignon. Außer Abonnement. Große Preise.
Samstag den 2. Januar: Meistersinger. Gewöhnliche Preise.
Sonntag den 3. Januar, Nachmittags 3«/, Uhr: Aschenbrödel. Außer Abonnement. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Norma. Große Preise.
Montag den 4. Januar, Nachmittags 3Vs Uhr: Aschenbrödel. Ermäßigte Preise.
Dienstag den 5. Januar, Nachmittags 3*/? Uhr: Aschenbrödel. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Neu einstudirt: Johann von Paris. Hierauf neu einstudirt: Coppelta. Gewöhnliche Preise.
TchauspttkhauS.
Dienstag den 29. December: Der freie Wille. Gewöhnliche Preise. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch den 30. December: Das verwunschene Schloß. Gewöhnliche Preise. Anfang V|7 Uhr.
Donnerstag den 31. December geschlossen.
Freitag den 1.Januar: Das Buch Hiob. Der vornehme Schwiegersohn. Anfang 7 Uhr. Gewöhnliche Preise.
Samstag den 2. Januar: Zum ersten Male: Die Sclavin von Ludwig Fulda. Gewöhnliche Preise. Anfang 7 Uhr.
Sonntag den 3. Januar, Nachmittags 372 Uhr: Großstadtluft. Außer Abonnement. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Zum ersten Male wiederholt: Die Sclavin. Gewöhnliche Preise.
Montag den 4 Januar: Eine Dante-Lecture. Die Kreutzer-Sonate. Gewöhnliche Preise.
Altkatholischer Gottesdienst.
Am 1. Januar 1892 findet in der Stadtkirche um elf Uhr altkatholischer Gottesdienst statt.
Arn 2. Januar 1892 ebendaselbst eine Gedenkfeier für den verstorbenen Professor Dr. Lutterbeck.
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