BuerrsS Ayres, 27. November. Meldung des Bureau Reuter. Die Entlassung der durch die Insurgenten in der Provinz Rio Grande do Sul gebildeten Armee wurde suspendirt, da man Verwickelungen befürchtet. Die Flotille des Obern Uruguay schloß sich der revolutionären Bewegung nicht an.
Depeschen deS „Bureau Herold".
Berlin, 28. November. Die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet aus Dresden: Die versammelteu Vertreterder deutschen Wollkämmer und Kammgarnspinnerbeschlossen einstimmig, Maßregeln zu ergreifen, um den Kammzug und den Terminhandel zu beseitigen.
Berlin, 27. November. Wie die „Berl. Pol. Nachr." melden, läßt die Regierung Versuche anstellen, die Elec- tricität als Triebkraft für die Schifffahrt auf den Canälen zu verwenden.
Berlin, 27. November. Für den Reichstag wird folgende weitere Disposition getroffen: Nach der ersten Lesung des Etats folgt voraussichtlich eine dreitägige Be- rathung der Börsenanträge, der Krankenkaffennovelle und die Specialberathung des Budgets. Die dritte Lesung der Krankenkaffennovelle erfolgt nach Neujahr.
Berlin, 27. November. Die „Voss. Ztg." meldet aus Dresden: Der Director Franz von der Dampf- und Wollwäscherei-Maschinenfabrik in Crimmitschau unterschlug 95,000 Mk., weßhalb eine Zahlungsstockung in der Fabrik eintrat. Der Aufsichtsrath beantragte die Anmeldung des Concurses, um die Zwangsvollstreckung zu vermeiden.
Berlin, 27. November. Der deutsche Antisemitenbund richtete eine Eingabe an den Bundesrath, betreffend die Einleitung des Verfahrens gegen Bleichröder in der Eidesangelegenheit. Die Eingabe verlangt die Einleitung des Strafverfahrens wegen Meineids bis zum 28. November wegen Eintritt der Verjährung, mit der Begründung: „Trotzdem es durch die Druckschriften des Rector Ahlwardt, bezeichnet: „Eid eines Juden" und „Prozeß Manchs und Bleichröder" bekannt, daß der Eid Bleichröder vom 29. November 1881 falsch ist und bisher kein Strafverfahren eingeleitet wurde. Wir erwarten von dem Verfahren das Erreichen eines Geständnisses angesichts der erdrückenden Beweise,- falls die Voracten verschwunden sind, sind wir bereit, anzugeben, wo die Originalacten sind. Wir betrachten die Nichteinhaltung r des Verfahrens als eine Rechtsverweigerung."
München, 27. November. Die Abgeordneten nahmen die Heimathsgesetznovele mit 147 gegen 2 Stimmen an. Auch die rückwirkende Kraft des Gesetzes wurde mit großer Mehrheit angenommen.
Wien, 28. November. Die „Polit. Corresp." erklärt, das über Rom verbreitete Gerücht, Italien beabsichtige infolge des russischen.Ausfuhrverbots den Getreidezoll um 5 Frcs. herabzusetzen oder denselben auszuheben, sei völlig unbegründet.
Mainz, 28. November. (Privat-Dep.) Medicinalrath Dr. Helwig', langjähriger Kreisarzt, ist verflossene Nacht in der Irrenanstalt Eichberg gestorben.
Loyaler unb provinzielles.
§ Aus dem Kirchspiel Crainfeld, 25. November. Für unser Kirchspiel wird demnächst durch Herrn Pfarrer Fuldat eine Lese-Bibliothek gegründet werden. Es soll hier den Leuten Gelegenheit geboten werden, nur nützliche und lehrreiche Bücher zu lesen. Der jährliche Betrag soll auf 40 Psg. festgesetzt werden. Es wird dies Unternehmen allseitig mit Freuden begrüßt.
Pcrmi)cbtcs.
* Bor fünfzig Zähren wurden in einer Berliner Wochenschrift die europäischen Hauptstädte in folgender originellen Weise characterisirt, die zum Theil auch noch auf die heuigen Verhältnisse paßt. Es hieß da: Berlin specu- lirt. — London schmollt. — Neapel schwitzt. — Frankfurt sackt. — Petersburg geigt. — Leipzig componirt. — Mailand räsonirt. — Prag musicirt. — Düsseldorf malt. — Sebastopol träumt. — Lyon schafft. — Paris baut. — Breslau promenirt. — Kassel chloroformirt. — Konstantinopel grollt. — Stockholm stützt. — Manchester packt. — Warschau schweigt. — München polulirt. — Potsdam exercirt. — Helgoland rekrutirt. — Hamburg ißt und zahlt. — Cagliari schäumt. — Florenz gafft. — Wien verbaut. — Am zeit- gemäßesten erscheint jetzt die Erinnerung, daß schon damals an der Spitze der europäischen Civilisation das „speculirende Berlin" maschirte.
Auszug aus den Sianbesamfercgiftertt
-er Stadt Gretzeu.
Aufgebote.
November: 21. Ulrich Georg Ludwig Vermehren, Buchhändler zu München, mit Lulle Martha Anna Marie Vaubel von hier. 25. Louis Stroh, Taglöhner zu Großen-Ltnden, mit Kath. Marg. Haas dahier. 26. Justus Weiershauser. Müller dahier, mit Elisabeth Lemp zu Sarnau. 26. Balthasar Häuser, Taglöhner zu Steinberg, mit Sophie Schmelz zu Grotzen-Linden. 27. Johannes Ludwig Scharmann, Geschäftsreisender dahier, mti Marte Grafenstadt Hierselbst. 27. Johannes Dietz, Rangirer zu Schalke, mit Elise Sittner daselbst.
Eheschließungen.
November: 21. Wilhelm August Heinrich Langner, Hilfsheizer dahier, mit Emilie Auguste Wilhelmine König von Stargard t. Pomm. 25. Karl Stephan Friedrich Ewald, Sergeant und Regimentsschreiber dahier, mit Elisabeth Katharine Henriette Karoline Löb dahier. 25. Johann Heinrich Hahn II, Schneider aus Beuern, mit Sophie Häuser dahier. 26. Karl Georg Emil Keil, Bäcker dahier, mit Wllhelmine Karoline Malkomefius dahier. 27. George Heinrich Hildebrand, Schneider dahier, mit Margarethe Peter Hierselbst.
Geborene.
November: 16. Dem Schlosser Ludwig Aff ein Sohn, Ferdinand Heinrich. 19. Dem Schreiner Hermann Hoffe eine Tochter. 19. Dem Schuhmacher Theodor Eihfeller eine Tochter. 21. Dem Schneider Heinrich Klee ein Sohn, Friedrich. 21. Dem Vicefeldwebel Johann LouiS Lotz ein Sohn, Louis Willy. 21. Dem Schneider Johann Büttner ein Sohn. 21. Dem Schreiner Georg Hammel eine Tochter, Emma Elisabeth Carola Franziska. 25. Dem Hilfsheizer Wilhelm Reis eine Tochter.
November: 22. Anna Margarethe Helferich, 1 Jahr alt, Tochter von Fuhrmann Martin Helferich dahier. 25. Marie Kahn, 8 Jahre alt, Tochter von Fabrikarbeiter Karl Kahn dahier.
Attszttg aus den Aircheirbücherit
-er Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getränte.
Am 21. November. Wilhelm August Heinrich Langener, Hilfsheizer zu Gießen, und Auguste Wilhelmine König, Tochter des Wagnermeisters Carl August König zu Stargardt.
Am 25. November. Johann Heinrich Hahn II., Schneider zu Beuern, und Sophie Hauser, Tochter des verstorbenen Weißbinders Johannes Häuser zu Steinberg.
Denselben. Carl Stephan Friedrich Ewald, Sergeant und Regimentsschreiber zu Gießen, und Elisabeth Katharine Henriette Caroline Löb, Tochter des Schneiders Georg Löb zu Newyork.
Am 26. November. Carl Georg Emil Keil, Bäcker zu Gießen, und Wilhelmine Caroline Malkomefius, Tochter des Metzgermeisters Philipp Malkomefius zu Gießen.
Am 27. November. George Heinrich Hildebrand, Schneider zu Gießen, und Margarethe Peter, Tochter des Forstwarts Heinrich Peter H. zu Odenhausen.
Getaufte.
Am 22. November.'^ Den Bahnarbeiter Wilhelm Christoph Mootz eine Tochter, Lina Marie Margarethe, geboren am ll.Octbr.
Dens. Dem Rangirer Jean Schneider ein Sohn, Heinrich Carl, geboren am '5. November.
Dens. Dem Strumpfweber Otto Gaßmann ein Sohn, Carl August Otto, geboren am 24. September.
Dens. Dem Bürstenmacher Johannes Krauskopf ein Sohn, Heinrich Ludwig Carl Emil, geboren am 2. November.
Dens. Dem Dienstmann Kaspar Eisenbach eine Tochter, Lina Caroline Katharine Elisabethe, geboren am 24. September.
Dens. Dem Spengler Anton Bellnhöfer ein Sohn, Albert Joseph Friedrich Johannes, geboren am 16. September.
Beendigt«.
Am 24. November. Elisabeth Auguste Otto, Tochter des verstorbenen Eisengießers Philipp August Otto, alt 19 Jahre, starb am 21. November.
Am 27. November. Marie Kahn, Tochter des Gasarbeiters Carl Kahn, alt 9 Jahre, starb am 25. November.
Verkehr, Land« nnd Volksivirthschaft.
Gieße«, 28. November. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,00—1,14, Hühnereier 1 St. 7-8, 2 St.----4s, Enteneier 1 St.--4s, 2 St. - 4s,
Käse pr. St. 5—10 X Käsemcttte pr. St- 3 4s, Erbsen pr. Liter 25 4s, Linsen pr. Liter 29 4, Tauben pr. Paar X 0,40—0,60, Hühner pr. Stück X 0,90-1.00, Hahnen pr. St- X 0,50-0,75, Enten pr. Stück X 1,70-2,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70-76 X Kuh- und Rindfleisch 62-66 X Schweinefleisch 60-70 X Hammelfleisch 50—7041 Kalbfleisch 60-64 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 7,00-8,00, Weißkraut pr. St. 4—10 X Zwiebeln per Centner X 4,50—5,50, Milch per Liter 12-18 X Ganse 44-58 X
Eingesandt.
Gießen, 28. November.
Aus Starkenburg! — so lautet die Ueberschrift eines in Nr. 275 des „Gießener Anzeiger" erschienenen Artikels, in welchem über den Rückgang und die Unrentabilität der Schweinezucht geklagt wird. Gleichzeitig benutzt der Verfasser jenes Artikels die Gelegenheit, um gegen das Metzgergewerbe vorzugehen. Obgleich es sich nicht empfiehlt, öffentlich über gewerblichen Verdienst zu sprechen, so gebietet es doch die Pflicht, derartige, der Begründung entbehrende Behauptungen zurückzuweisen. Es ist möglich, daß in Starkenburg die Verhältnisse anders liegen wie hier, doch stehen die Einkaufspreise in Darmstadt weit über den im fraglichen Artikel angeführten.
In der Einleitung erwähnten Artikels wird gesagt, daß in Folge theurer Arbeitslöhne, Futterlöhne u. dgl. Zuchtsauen, Ferkel und halbfette Mastschweine in Mafien abgesetzt werden. Gerade Dieses ist der Fehler, daß die Herren Landwirthe nur dann mästen, wenn die Futtermittel anderweitig nicht besser an den Mann gebracht werden können, dagegen den Diehstand aufs Aeußerste beschränken, sobald solche im Preis hoch stehen. Die Folge ist Fallen der Preise, dem gewöhnlich rapides Steigen auf dem Fuß folgt. Will die Landwirthschaft den heutigen Anforderungen entsprechen, so muß sie stets mästen; es wird dann ein steter Mittelprets eintreten, der für beide Theile das Beste ist. Auf diese Weise würde fich unsere Landwirthschaft die fremde Concurrenz vom Halse schaffen.
Es wird im angeführten Artikel sündhafte Ausbeuterei genannt, wie gegenwärtig die Metzger das Publikum übervortheilten. Obgleich diese Behauptung jeder Begründung entbehrt, dürfte es sich empfehlen, Einkaufs- und Verkaufspreise einander gegenüber zu stellen. Der gegenwärtige Einkaufspreis für Schweine beträgt 54 für gute Maare 55 4^, ausschließlich 3 H indirecte Abgaben; dem gegenüber steht ein mittlerer Verkaufspreis von 65 X Rechnet man, daß das gute Fleischschwein höchstens 30 Pfd. verkaufbaren Fleisches liefert (alles Uebrige muß mit theuren Arbeitskräften conservirt und theils zu Wurst verarbeitet werden), so kann gewiß die Frage aufgestellt werden: „Wo liegt hier die sündhafte Ausbeuterei?" Oder glaubt der Verfasser, daß die Metzger immer nur für die Herren Landwirthe und Consumenten arbeiten müßten, wie dieses thatsächlich in den Jahren 1889 und 1890 geschehen mußte, wo 30—35 Procent aller deutschen Metzger genöthigt waren, ihr Gewerbe aufzugeben? Wenn nun in jenem Artikel die gute Zeit der Fletschtaxe zurückersehnt wird, so rufen ihm die Metzger zu: Die Gewerbefreiheit hat diesem Zwang ein Ende gemacht, sie gestattet Jedem, sich seinen Beruf nach eigenem Ermessen zu wählen. Die Concurrenz hat bis jetzt stets dafür gesorgt, daß bezüglich des Verdienstes Keinem der Sack zerrissen worden ift und wird dieses auch in Zukunft thun. Auch der Vorschlag zur Gründung von Genofienschaflsschlächtereien macht die Metzger nicht ängstlich; sie werden mit derselben Schuldenlast binnen kurzer Zeit endigen, wie diejenigen von Mainz, Magdeburg, London u. s. w., welch erstere bei l^jührigem Bestehen mit ungefähr 250000 X, diejenige von London in derselben Zeit mit V/i Millionen Mark Schulden abschloß. Auch der weitere Vorschlag, den die Hausfrauen befolgen sollen, macht die Metzger nicht stutzig; eintretenden Falls würde der Vorschlag rückwirkend auf die Landwirthschaft sein, indem die Metzger weniger schlachten. Durch alle diese schönen Dinge würde das Gewerbe sich nicht in diese Enge treiben lassen, sondern stets nach eigenem besten Ermessen handeln. Lehrt doch die Erfahrung, daß das Metzgergewerbe, eben so wie jeder andere Erwerbszweig, mit seiner Existenz zu kämpfen hat, es auch nur Demjenigen möglich ist, ein bescheidenes Dasein zu führen, der sein Gewerbe gründlich versteht und Sparsamkeit, sowie thatkräftige Mitarbeit sich zur Richtschnur nimmt. Mögen diese Zellen den Herren Landwirthen und dem Verfasser jenes Artikels zur Lehre dienen, dem consumirenden Publikum aber zur AufllLrung. P.
BekiM-UMchchrmg.
Aufschrift der Pestlenduvgea.
Zur Sicherung schneller Bef-rderung und Bestellung der Pvstsendungen müssen auf denselben Grnpfünger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt rottb. Dadsi find namentlich folgende Punkte zu beachten:
1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empstingers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge.
1. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Post bezirk (0., N., NO. rc), in weichem die Wohnung sich befindet, hinter der OrtSbezeichrüm- -Berttn" zu vermerken.
L. Mbt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizusügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post- verkehr als maßgebend anzufehen sind, ergibt sich aus dem „Ber- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zurr. Preise von 10 Pf. durch Vermittelung jeder Reichs-Postairstalt bezogen werben kann.
4. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt vergehen, defienungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirk« (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.f, oder von Gebirgen s(Harz), (Riesengebirge) rc.). Nicht minder sind zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc.) für den Zweck geeignet.
5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Post- anstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll.
•. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so fit außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben.
Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen lleberkunst der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Jntereffe der Absender, die Aufschriften der Sendunaen hiernach aenau anzufertigen.
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Was schenke« wir ««seren «Inder«! Diese Frage beschäftigt die Eltern mit dem Herannahen des Weihnachtsfestes immer lebhafter. Heut zu Tage wird für die Kinder des Schönen und Prächtigen soviel geboten, daß die obige Frage keineswegs so leicht zu beantworten ist, besonders nicht für jene Eltern, die nur einen bescheidenen Betrag für Geschenkzw?cke ausgeben können. Diesen nun glauben wir einen Dienst zu erweisen, wenn wir ihnen ein paffendes Weihnachts-Geschenk in Vorschlag bringen.
Es ist kein neuer Artikel, sondern ein Spiel, das die Prüfung der Zeit bereits bestanden hat und dessen hoher erzieherischer Werth von den angesehensten Gelehrten anerkannt ist. Es sind die in dm weitesten Kreisen rühmlichst bekanntm Anker-Steinbaukaften, welche wir meinen. Sie bieten den Kindern viele Jahre hindurch angenehme Beschäftigung und selbst die wildesten unter ihnm sptelm stundmlang ruhig damit. Der Hauptvorzug aber liegt darin, daß jeder Anker-Stetnbaukasten später durch Hinzukauf von Ergänzungskasten beliebig vergrößert werden kann und daß jene Eltern, welche nicht auf einmal den Betrag für einen größeren Kasten ausgeben wollen, diese Ausgabe auf mehrere Jahre zu vertheilen vcrmögm. Wer noch Näheres über diesen vorzüglichen Geschenk-Artikel zu erfahren wünscht, der wolle fich von der Fabrik (F. Ad. Richter & Cie., Rudolstadt) eine Preisliste kommen lassen, die gratis und franko ver- sandt wird.
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