vom 1. December 1890 im Deutschen Reich.
29 959 388
2.
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Neuß ältere Linie . .
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25.
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n
1885.
1959 475
1 408 229
1 315287
2 342 411
1 505 575
1 715618 4112219
2 428 367
1 150306
ff
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5 589 382
3 500 513
2 035 443
1 656817
994614
578 565 325 824
97 978 355000 403029 223 920
170867 206 329
271 759
75514
85 838
57 283
62 759 119555
39183 128414
76 469 180 309 624199
1 603 987
20. Neuß jüngere Linie .
21. Schaumburg-Lippe
23. Lübeck
24. Bremen
1890.
1958132 1433 480
1 579 244 2 542 401
1 521211 1 752094
4 223 807 2 579 852
1 217 393
2 086 2 280 491
2 428 736 1 664000
4 710 303
66148
1890
24 Meisterschaften, 214 erste Preise, 149 zweite Preise, 82 dritte Preise.
Ortsanwesende Bevölkerung am 1. December.
1889
15 Meisterschaften, 143 erste Preise, 69 zweite Preise, 39 dritte Preise.
OueBBsaSzseaffe sodaseife) rät I die mildeste Seife für Damen, Kinder und reiz-
vorzulegen. , ,
Den Grobherzoglichen Bürgermeistereien liegt es ob, darauf aufmerksam zu machen, daß ein Militärpflichtiger Wegen gerichtlicher Bestrafung beS Militärdienstes unwürdig ist, und sind deshalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen.
Im Anschluß an das Ersatz-Geschäft findet Donnerstag den 9. April im Rathhaus zu Lich, Mittwoch den 15. April in dem früheren Hof- gerichtSgebäude zu Gießen,
SamStag den 18. April im Gasthaus zum Rappen zu Grünberg,
die Claffifieirung der Mannschaften der Reserve, der Landwehr ersten und zweiten Aufgebots und der Grsatz-Reserve rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältniffe statt.
Es haben daher diejenigen Reservisten und Landwehr, männer ersten und zweiten Aufgebots, sowie die Ersatz- Reservisten, welche im Falle einer Einberufung auf Zurückstellung wegen häuslicher Verhältniffe einen Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, Morgens 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen.
Gießen, den 12. März 1891.
Der Civil-Vorsitzende der Ersatz-Commission des Kreises Gießen.
Jost, Regierungsrath.
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Ausland.
Paris, 26. März. Dem Präsidenten der französischen Republik, Herrn Carnot, wurde am Donnerstag der ihm vom Kaiser von Rußland verliehene St. Andreasorden durch den russischen Botschafter Baron Mohrenheim seierlichst überreicht. Gewiß braucht man dem Vorgänge keine weittragende Bedeutung zuzuschreiben, vielmehr wird man in dieser Ordensverleihung nur einen Act persönlicher Auszeichnung des französischen Staatsoberhauptes Seitens des Czaren, der Herrn Carnot hochschätzt, zu erblicken haben. Immerhin legt der Vorgang einen neuen Beweis für die vortrefflichen Beziehungen zwischen dem republikanischen Frankreich und dem absolutistischen Rußland ab.
Locales unb z-rovinzieltes.
Gießen, 28. März.
— Zur Reform der Personentarise hat die Mainzer Handelskammer folgende, dem Bezirks-Eisenbahnbeirathe zu unterbreitende Anträge gestellt: Der Bezirks-Eisenbahnbei rath wolle erklären, daß er 1) einverstanden ist mit der Vereinigung der 3. und 4. Wagenklasse mit der Ausstattung der jetzigen 3. Wagenklasse und dem Normalsatze von 2 Pfg. pro Kilometer, 2) einverstanden ist mit dem Wegfall des Frei-
Veuttctzes Äcleh.
Berlin, 27. März. Der Kaiser wird unmittelbar nach Ostern einen Ausflug nach der Ostsee unternehmen. Derselbe gilt zunächst dem Besuch der alten Hansestadt Lübeck, welche schon früher um die Ehre des kaiserlichen Besucher gebeten hatte. Der Kaiser trifft hier im Lause des 1. April ein und verweilt bis zum Abend daselbst. Alsdann erfolgt die Weitersahrt nach Travemünde und am nächsten Morgen die Ankunft in Kiel. Die Heimkehr nach Berlin geschieht über Stettin. In der Mitte April wird dann eine Rheinreise des Kaisers folgen mit dem Besuche des Monarchen in Düffeldors als Mittelpunkt.
— Am 1. April tritt das Reichsgesetz über die Gewerbegerichte gänzlich in Kraft. Die Vorschriften deffelben über die zu seiner Durchführung erforderlichen Einrichtungen waren schon mit dem Tage der Verkündigung des Gesetzes — 29. Juli 1890 — in Geltung 'gesetzt worden.
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gepäcks - 3) einverstanden rst mit der Erhebung eines einheitlichen Zuschlags für die Benutzung der Schnellzüge, ohne Unterschied der Klaffen, von höchstens einem Pfennig pro Kilometer. Dagegen vermöge der Bezirks-Effenbahnbeirath die Bemessung des Kilometerstandes aus 4 Psg. für die 2. Klaffe und 6 Psg. für die 1. Klaffe unter gleichzeitigem Wegfall der Rückfahrkarten, Sommerkarten, Rundreisekarten und dergleichen und des Freigepäcks nicht als eine Ermäßigung des Personen-Tarifs anzuerkennen. Soll eine Ermäßigung der Personen-Tarise wirklich eintreten, so ist nach Ansicht des Bezirks-Eisenbahubeirathes nothwendig, entweder die Kilometersätze so billig zu greifen, daß in keinem Falle bei Lösung eines Doppelbillets die gegenwärtig in Kraft befindlichen Preise der Rückfahrkarten überschritten werden, was wohl im Allgemeinen nicht der Fall sein dürste, wenn die 2. Klasse mit 3 Pfg., die 1. Klasse mit 4,5 Psg. tarifirt wird, ober- unter Annahme der Sätze von 4 bezw. 6 Psg. Erleichterungen gewährt. Diese Erleichterungen können nach Ansicht des Be- zirks-Eisenbahn-Beirathes bestehen in a) Beibehaltung der Rückfahrkarten und combinirbaren Rundreisekarten im bisherigen Umfang oder b) unter Wegfall der Rückfahrkarten, in der Bewilligung der Bestellung eombinirbarer Rundreisekarten schon aus die Entfernung von 100 Kilometer, statt wie bisher von 600 Kilometer ober c) in der Gewährung von Fahrkarten-Ermäßigungsbüchern, in der Weise, daß sür 100 Fahrkarten zu 1 Mk. eine Ermäßigung von mindestens 30 Prozent eintritt. Dieft Fahrkarten-Ermäßigungsbücher könnten persönlich und für eine begrenzte Zeitdauer ausgestellt werden. — Der Bezirks-Eisenbahnrath nimmt zustimmend davon Kemttniß, daß die Zeitkarten, Schülerkarten und Arbeitskarten beibehalten, bezw. dem Verkehrsbedürfniß entsprechend weiter ausgebildet werden sollen und für den Vorortverkehr- großer Städte besondere Einrichtungen Vorbehalten bleiben.— Der Bezirks-Eisenbahnbeirath erachtetes endlich sür nothwendig, daß beim Eingehen der 4. Klasse Traglasten und Marktgüter der Passagiere der 3. Klaffe in dem Umsange unentgeltlich mitgesührt werden dürfen, wie solches bisher den Reisenden 4. Klasse gestattet war. Nöthigensalls sind diese Güter in besonderen verschließbaren Postwagen unterzubringen.
-r. Bad Nauheim, 26. März. Aus Dankbarkeit für erfolgreiche Kur sind der hiesigen K i u d e r h e i l a n st a l t von befreundeter Seite wieder 1000 Mk. zum Zwecke der Stiftung eines Freibettes für arme Kinder überwiesen worden. Die so wohlthätig wirkende Anstalt erfreut sich von Jahr zu Jahr eines immer stärkeren Besuches, was schon daraus hervorgeht, daß die sür die drei ersten Kurperioden vorgesehenen Plätze bis jetzt schon soweit vergeben sind.______________________
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ihrer medicinischen Wirkung als Präservativmittel gegen Unreinigkeiten «er Hmu und Hautkrankheiten die Haut bei fortgesetztem Gebrauche weiss und zart macni.
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Butzbach, den 24. März 1891. Großh. Bürgermeisterei.
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956611
575152
313 946
98371
341525
372 452
214 884 161460
198829
248 166
73 606
83 836
56575
55904
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Wenn ein Mllitärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krank- | Vorläufiges Ergebnis? der Volkszählung beit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er sich in gerichtlicher Hast befindet, so ist darüber em auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugniß des Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung des Gerichts
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