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Summa: 8 (3)

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wasserhandlungen etc.

3 (1) 1

Weichmachen von Gummiringen; Vergoldete Sachen zu Geselligkeit. (Carnevals-Zauber. Ein Fastnachtsspiel und Klein). Unsere Kinder. (Lichter. Ein Märchen.) kunftsecke. Briefkasten.

für Glotz

Aus-

Betanntinachrtrrg.

Aufschrift der Postsendungen.

Wann sollen Edelreiser zum Proysen «nd Copn- liren der Bäume geschnitten werdenr Am besten geschieht dieses im Januar und Februar, spätestens Anfang März, dann aber nur in solchen Lagen, wo der Saft um diese Zeit sich noch nicht regt. Zu spät geschnittene Reiser, bei denen bie Knospen schon zu schwellen begonnen haben, wachsen weit schwerer an, besonders wenn sie nicht bald nach dem Schnitt verwendet werden können.

Zum Schnitt der Edelreiser dürfen nur gesunde kräftige Bäume benutz! werden, weil nur diese genügend Neferoenahrung in den Knospen abgelagert haben, von der der junge Sproß in der ersten Zeit leben muß. Die Reifer müssen mit vollkommenen Augen ver­sehene vorjährige Triebe sein. ÜRur wenn man keine einjährigen Triebe besitzt und eine besonders werthvolle Sorte trotzdem fort- pflanzen möchte, lohnt es sich, mit altem Holz zu veredeln.

Das Alter der Bäume, von denen die Edelreiser genommen werden, ist, wenn die Bäume nur frisch und kräftig von Wuchs sind, auch die zu verwendenden Triebe nichts zu wünschen übrig lassen, gleichgültig. Die Ansicht, daß die Bäume, von denen man die Edel­reiser schneidet, schon Frucht getragen haben müßten, damit auch die jungen Evlinge sruchtbar würden, ist eine irrige.

Die Aufbewahrung der Edelreiser erfolgt am besten an einem kühlen Orte. z. B. einem kalten Keller, wo man sie in den Sand etnschlägt. Letzterer ist so feucht zu ha ten, daß ein Vertrocknen nicht möglich, aber auch ein Austreiben nicht herbeigefuhrt wird. Recht­zeitig geschnittene und gut aufbewahrte Edelreiser kann man noch Ende Frühling verwenden.

Berlin" zu vermerken.

Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lau­tende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bereich- nung bLizufügen Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post- verkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich aus demSer« zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittelung jeder Reichs-Postanstalt bezogen werden kann.

Wenn der im Reichs-Postgebiet bele-ene Bestimmungsort zwar nut einer Postanftalt versehen, deffemmgeachtet aber nicht als all« gemein bekannt anzunehmen ist, so empsiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. ro.), in welchem der Bestim­mungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen j(Oder), (Elbe), (Rhein)- (Main) k.], oder von Gebirgen l(Harz), (Niesengedirge) rc.j. Nicht minder sind zusätzliche Be« Zeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) ic.) für den

Zweck geeignet.

5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Post« an stalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll.

e. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben.

Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleu­nigen Ueberkunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften bet Sendunaen hiernach aenau aurufertigen.

Die ausschliesslich ans den Natron-Lithion-Salzen der Kajger-Friedrich-Quelle hergestellten Pastillen lässt man am besten im Munde zergehen oder löst 23 Stück in einer Tasse heisser Milch auf. Zu haben in allen Apotheken, Mineral-

Frau. Von H. Äarrtng, ferner den Berliner Theaterbrief Nr. VIII, Sprüche für Ge»ft und Gemüth, ein Gedicht und zwei Räthsel.

Das ist dcr Inhalt einer einzigen Wochennummer; einer wetteren Empfehlung glauben wir uns angesichts solcher Vielseitigkeit enthalten

Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen- 3. Woche. Vom 18. Januar bis 24. Januar 1891. Einwohnerzahl: 20 600 (incl. 1600 Mann Militär).

Sterblichkeitsziffer: 20,1 °/oo bezw. für die Einheimischen nur 12,6 o/oe.

Kinder

Rachenbräune

Acute entzündliche Er- krankungen der Ath- mungs-Organe

Gebirnschlagfluß

Andere bekannte

Krankheiten_____

Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müßen auf denselben Empfänger und Bestimmungs- ort fo genau bezeichnet fein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei sind namenttich folgende Punkte zu beachten:

Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichstgenauanzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets au der­selben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmitteU bar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge.

Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Woh­nung des Empfängers, der Poft bezirk (0., N., NO. :c), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbezeichnung

Daneben bietet das Feuilleton zunächst Fortsetzungen Romane: Ungarisch Blut. Von Carl Ab. Klopfer. Eine tadellose

Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom

1. Lebensjahr: 2.Ib^Jahr:

legcnheit, auf diese gediegene und reichhaltige Zeitschrift empfehlend aufmerksam zu machen. Beispielsweise enthält Nr. la, welche am 10. Januar d. I. erschienen ist, folgende Artikel:

Zum hundertjährigen Geburtslage Franz Grillparzers. Nervenschwäche und Lebensweise. (Schluß.) Früh auf! Für die Küche. (Wöchentliche Speisezettel für die feine, einfache und vege- lariantsche Küche; Kleine Winke für die Kücke, Recept zu Sardellen­butter- Recept zur vorzüglichen Nemouladen-Sauce; Gebackene Kalbs­nieren ; Gebackene Kalbsfüße.) Nahrungsmittel. (Die Herstellung deS Trtronenols in Sictlien.) Kleidung. (Masken-Anzüge; Stock­flecke aus Glcco-Handschuhen zu entfernen; Trocknen des Schuhzeugs der Kinder bet nassem Wetter.) Handarbeiten. (Russische Mützen- Baretts- Arbeittztäfchchen für junge Mädchen, mit Abbildungen; Arbettskorb, besonders zweckmäßig für die Reise, mit Abbildungen; Decke aus Band und Häkelsternen, mit Abbildungen; zwei Mono­gramme für Kreuzstich, zwei Monogramme für Plattstich.) Kunst tm Hause. (Ständer für Spazierstöcke; Eine hübsche Randverzierung.) Haus- und Zimmergarten. (Zimmerpflanzen im Januar; Schutz gegen Frostschäden der Zimmerpflanzen.) Wohnung. (Zur Schonung der Tapeten; Zur Schonung der Möbel; Eichene Möbel zu reinigen.) Hausthiere. (Der Ohrwurm bet Hunden.) Heilmittel. (Gegen rissige Hände; Gegen Heiserkeit; Gegen Frostbeulen; Gegen Schuppen auf der Kopfhaut). Gemeinnütziges. (Nähmaschinen zu reinigen; Silberzeug zu putzen; Etngewachfene Fingerringe zu entfernen;

reinigen.)

Anm. Die in Klammern gesetztm Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke lomnten

ganzen Sommer gearbeitet haben. Wahrlich, die Obstbäume sind in vieler Hmsicht ein beschämendes Bild für den Menschen!" Während dieser Betrachtungen kamen wir an einen Acker, der mit jungen Obftbäumen bepflanzt war.Dieses Grundstück ist mein Eigentbum", sagte R . . .,ick habe die Bäume im Frühjahr 1888 gepflanzt, aber sie wollen nicht recht vorwärts; worin mag dies wohl seinen Grund haben?"

Ich unterzog die Bäume einer eingehenden Besichtigung, sie hatten meistens krumme, verwachsene Stämme, zeigten eine unregel­mäßige Kronenbildung und schwache Jahrestriebe.Woher Haden Sie denn die Bäume bezogen?" lautete meine Gegenfrage.Ich habe sie", versetzte er,von Händlern gekauft, die jeden Herbst und jedes Frühjahr Hunderte von Obstbäumen in die hiesige Gegend bringen und absetzen."Guter Freund", erwiderte ick,da haben Sie aus Unkenntniß einen großen Fehler begangen. Händlersbäume sind geringwerthtge Waare, das Wurzelvermögen derselben ist in der Regel mangelhaft, die Stämme lassen hinsichtlich des Wuchses und her Stärke viel zu wünschen übrig und für die Richtigkeit der Sorten ist keine Garantie geboten. Junge Obnbäume bezieht man am besten aus einer leistungsfähigen in der Nähe befindlichen Baumschule. Selbstverständlich mutz bei der Bestellung auf die Auswahl der für die Bodenverhältnisse geeigneten Sorten, für deren Richtigkeit vom Baumfchulenbesttzer Bürgschaft geleistet wird, Bedacht genommen werden."Das will ich mir merken", sagte N. . .,und auch meinen guten Freunden die empfangenen Lehren mittheilen, damit sie nicht in denselben Fehler verfallen, den ich gemacht habe. Vielleicht gelingt es uns, eine Vereinigung der obstbautreibenden Bewohner unseres Dörfleins zu Stande zu bringen, wodurch ein gemeinsamer Bezug von Odstbäumen ermöglicht wird. Wir bekommen dieselben dann ganz gewiß um so schöner und billiger. Zugleich will ich aber auch das schöne Sprüchlein beherzigen:

Wer die Bäume liebt und hegt, Sie recht sitzt und gut verpflegt, Der ist werth zu leben.

Aber wer sie läßt vergeh'n, Den soll Kind und Enkel schmäh'n!"

Verkehr, Land- unö

rtzrankfuet, 26. Jamrar. Vieh markt. Es waren ange­trieben 346 Ochsen, 7 Bullen, 443 Kühe, Stiere und Rinder, 256 Kälber, 179 Hämmel und 800 Schweine. Die Preise stellten fich für Ochsen L Qual, auf JL 6769 pr. Ctr Schlachtgewicht, 2. Qual. JL 5862, Bullen 5460, Kühe und Rinder 1. Qual. JL 5458, 2. Qual. 45-48, Kälber 1 Qual. 6570 H, 2. Qual. 55-60 4, Hämmel 1. Qual. 63-66 H, 2. Qual. 5660 H per Vfd, Schweine 1. Qual. 5760 2. Qual. 5556 H pr. Pfd.

Schlachtgewicht.

W. Wieses, 27. Januar. Es ist Sonntag-Nachmittag. Milde Frühlingslüfte wehen. Freundlich blickt die Sonne vom klaren Himmelsdom hernieder. Wir greifen zum Stabe und wandern in Gottes schöne Welt. In der freien Natur vergißt man die Sorge, das Gemüth wird besänftigt,wenn es vom wilden Drange der Leidenschaften bewegt ist". Unser Weg führt an einer Obstanlage vorbei. Ein verständiger Landwirth, den das herrliche Frühlings­wetter gleichfalls ins Freie gelockt hat, gesellt sich zu uns.Sehen Sie, Herr N . . den Blüthenretchthum der Bäume", sagte ich, Millionen von Blüthen sind den Knospen entschlüpft, wenn wir keine Spätfröste bekommen, Raupen, Blüthenstecher und anderes Ungeziefer nicht überhand nimmt, so haben wir eine reiche Obsternte zN ei warten." Wir traten unter einen besonders blüthenreichen Apfelbaum und schauten unverwandt aus das weiß und röthlich geschmückte Blüthendach. Tausende von Bienen summten und schwirrten in den üppig schwellenden Blüthen, wie Pfeile kamen und flogen sie wieder ab.Wie uneigennützig und selbstlos sind doch die Obstbäume", nahm ich wieder das Wort,im Lenz erfreuen fie unS durch ihre Blüthenpracht, öffnen in freundlicher Weise den emsigen Bienen, durch deren Wirksamkeit eine leichtere, schnellere und sichere Befruchtung der Blüthen stattfindet, ihre mit Nectar gefüllten Kelche «nd reichen uns im Herbste ihre Früchte, an deren Bildung sie den

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Elsässer Rothwein Wachenheimer Sect Oppmann Sect

pr. Fl. JC 1.10

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1.40

,, n h 1.40

Span. Cotes ]

Portug. Gebirgwein Priorato (herb)

(mild)

(siiss)

(süss, alt)

Tarragona (süsser) Valdepenna# Malaga Xeres Pajarete Portwein (weisser) Sherry Malaga

(alter)

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1.75

3.

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