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Loobach, NW", *mnr.n W btrtceten foaxeti: u, Gießen, Hen- Scriba erstattete 'alausschusses und der Tc/ derselbe gab auch ^neralversammlung des md; der Verband zahlt rsammlung genehmigte igvereins Grebenhain, lung wird Ulrichstein ■U9 Nidda-Salzhausen rzimnm im Clubhause eppe zum Dachgeschoß age einer Treppe zum igeschoben werden, bis Her doch mindestens die :ise gesichert ist. Der Zuschuß zum Bau eines n Antrag von Gedern, mf dem Herchenhainer tsprochen werden, dem ung an einem Mittwoch , daß dieselbe »ächsthin. n beMmter-Wochentag । trieben.
friil) erhängte sich bei einem hiesigen n Bude. Borüdn-- x chn nach FrMntz, vistadt erlaßt soebw T fir den 12. Sulin Met zm «»dkck"« d Stoffen
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dem Dr Cäsar Flaifchlen, reoidirt. — Wenn wir oben sagten, daß da- deutsche „Volk" eine musterhafte Ausgabe seines Hauff erhalte, so war das Wort „Volk" mit Vorbedacht gewählt, im großen und umfastenden Sinn. Nicht an Bücherfreunde allein, nicht an dm Besitzenden vorzugsweise: an jeden Deutschen, an jedes deutsche Haus und Heim wendet sich dieser Haust. Dm billigen Preis — 50 Pfg. pro Lieferung — kann Jedermann aufbringen und dem kostbarm Besitz opfern. Daß es drrm recht Viele seien, wünschen wir der Deutschen Verlags-Anstalt in Stuttgart, die durch ihren Glauben an den Absatz dieses Buches am besten bewiesen hat, daß sie dm Glauben an den Idealismus des deutschen Volkes nicht verloren hat. _____________
— Besser als daS kürzlich erschienene dritte Heft der »Elec- tticiiäi* (oificlelle Zeitung der Internationalen Electrotechnischen AustteUung Frankfurt a. M. 1891, Verlag Zeil 39, Redaction: Ingenieur Massenbach und Dr. Quarck), kann man den Ton nicht treffen, in welchem das allgemeine Verständniß für die Wunder der Electrotechnik zu gewinnen ist, welche auf der Frankfurter Ausstellung dem Befucker, sei er Fachmann oder Laie, sich darbietm sollen. Auf dem allgemeinen Gebiet der Electrotechnik orientirt eine außerordentlich volkslhümlich und anziehend geschriebene Uebersicht dieses Heftes über die Entwicklung der Telegraphie von der bekannten Autorität dieses Wissenszweiges, von Professor Zetzsche-Dresden. Ferner wird bereits eine vollständige Zusammenstellung der Kessel, Motoren und Dynamomaschinen gegeben, welche auf der Ausstellung arbeiten werden; es sind nicht weniger als 26 Kessel, 71 Motoren und 63 Dynamomaschinen. In Wort und Bild werden die Hauptleiter der Ausstellung, die Herren L. Sonnemann, O. v. Miller und Professor Sommer geschildert. Vom AuSstellungsplatze ist diesmal die große Fefthalle in ganzseitiger Zeichnung vorgeführt und beschrieben. Die Anzahl der vermischten Mittbeilungen ist zu groß und mannigfaltig, als daß sie hier sämmtlich erwähnt werden könnten; es sei nur darauf aufmerksam gemacht, daß sich für Interessenten werthvolle Informationen über die Ausftellungsvorbereilungen darunter befinden. Schließlich liefert der Verfasser der vielgelesenen „Sclzze vom Festplatz" in Nr. 1 als Stimmungsbild eine muntere Plauderei, die nicht weniger gefallen dürfte, als die erste. Alles in Allem also eine Fortsetzung des Prachtwerkes, die ihm und der Ausstellung zur Ehre gereicht.
Laudwirlhschaftliche Winke und Rathschläge.
Beiträge zur rationellen Schweinezucht.
△ ««» Oberhefse«, Mitte Mai.
Unserem Versprechen in Nr. 113 dieser Zeitung vom 17. d. Mts. pcmäß bebandeln wir heute zunächst die Ernährung der saugenden Ferkel.
Die erste Bedingung hierzu ist die gule Ernährung des MutterthiereS» In dieser Beziehung werden häufig die gröbsten Fehler gemacht, sie rächen sich aber sehr bitter. Was an dem Mutter- ibiere versäumt und gesündigt wird, das muß der Nachwuchs büßen. Er wird arm und mangelhaft an Form und Gestalt, an Haupt und Gliedern und das drückt sich selbstredend im Preise auS. Wer mag verkommene, schlecht gebaute, häßliche Thiere kaufen d
Wenn die Ferkel stark genug geworden sind, beginnt man mit dem Entwöhnen. Jeder Bauer weiß, daß man hier ab und zu geben muß, je nachdem die jungen Thiere schwächlich oder kräftig gebaut sind. Das Entwöhnen soll nicht plötzlich, sondern «ach und nach geschehen. Zuerst giebt man am Vesten Kochmilch, aber auch
nur allmählich, dann Vollmilch, darnach Magermilch und zuletzt Schlippermilch. Kleine Zugaben von Gerstenkörnern sind beim Mutlerthiere zu empfehlen. Sodann richte man sein Auaenmerk darauf, ob die Nahrung kalkarm ist. In diesem Falle empfiehlt es sich sehr, von Zeit zu Zeit eine kleine Portion phosphorsauren Kalk, etwa 40 bis 50 Gramm zu geben.
Ein großes Uebel bet manchen Zuchtsauen ist es, daß sie ihre eigene« Ferkel aufsresse«. Man schaffe, um diesem entgegen zu wirken, sogleich die Nachgeburt aus dem Stalle, damit das Thier sich nicht daran vergreift; sodann ist es auch deshalb nöthig, daß das Zuchtschwein gut genährt wird, daß es nicht durch Appetit gereizt wird, sich an der Nachgeburt und wenn es Blut gerochen Hot, an den Jungen sich zu vergreifen.
Sodann ist es nöthig, von Zeit m Zeit eine Prüfung bei den jungen Thieren vorzunehmen, ob die spitzen, sehr rasch wachsenden Zähnchen der Ferkel die Zitzen des Mutterthteres Nicht verletzen, u»as Letzterer Schmerzen verursacht und sie zur Mißhandlung oder Todtung der Jungen veranlaßt. Sind die Zähne stark und scharf, dann ist es das Beste, wenn man sie abbricht oder abbrechen läßt.
Aber nicht blos die säugenden Sauen sollen und müssen gut ernährt werden, bei den trächtige« ist dies geradeso wichtig und nothwendig. Man soll bet dem Futter darauf sehen, daß es kräftig und leicht verdaulich ist. Diese Ansicht wird von vielen Land- wirthen bestritten oder doch mindestens belächelt. Warum nicht gar, sagen sie, auch noch leicht verdaulich! Ein Schweinemagen mutz Alles vertragen, selbst Schuhnägel, wenn sie vorgekaut sind. Heißt es nicht bet denjenigen Menschen, die alles vertragen können, die das Widersprechendste durcheinander essen und in den Magen arbeiten, ohne daß sie eine Belästigung empfinden, sie hätten einen Schweinemagen? Und nun sollen Schweine, die wirklich einen Schweinemagen besitzen, mit leichtverdaulichem Futter versehen werden!
Allerdings sollen sie das, denn es handelt sich hier um Zucht- thiere im Zustande der Trächtigkeit und da lohnt sich Sorgfalt in jeder Beziehung. Aus diesem Grunde soll man keine Fabrtkrückstände geben. — Sehr wichtig ist, wie wir in dem ersten Aufsatze schon sagten, Bewegung und freie Luft. Deshalb ist es zu empfehlen, wenn man die Zuchtthtere im Sommer mit auf Vie Weide gehen läßt. An Grünsutter im Sommer soll man eS ebenfalls nicht fehlen lassen. Die Thiere nehmen es gern und es ist ihrer Gesundheit entschieden zuträglich. Ein Uebermatz an Grünfutter ist jedoch nicht zu empfehlen.
Wer es machen kann, versäume nicht Kraftfuttermittel zu verabreichen. Hafer, Gerste und Welschkorn (Mais) üben eine vortreffliche Wirkung. Bei den gegenwärtigen hohen Getreidepreisen wird diese Fütterung natürlich sehr kostspielig; es muß also Jeder für sich ausrechnen, wie weit er gehen kann oder will.
Bei jeder Zucht, sie mag Namen Haven wie sie will, als Pferde-, Rindvieh-, Schaf-, Schweine- oder Geflügelzucht, ist eine richtige Auswahl der Zuchtthiere die erste Bedingung für das Gelingen der Zucht. Soll die Schweinezucht in jeder Beziehung rationell betrieben werden,' dann darf die häuftge Blutauffrifchung niemals außer Acht gelassen werden.
Eine nothwendige Folge dieses Grundsatzes ist: man mutz öfter mit dem Eber wechseln. Bet Anschaffung des Ebers sehe man auf guten Bau, richtige Knochen und gute Gesundheit Bet dem Mutierschwein ist auf kräftige Glieder, feine und daneben doch starke Knochen, möglichst viere Zitzen und vollbehaarte Haut zu sehen.
■ Es wäre nun noch Einiges über die arrzuschastende« Ralfe« I zu sagen. Hier entscheiden indessen häufig Liebhabereien und Ge
wohnheiten; sogar Vorurtheile spielen noch reckt ost mit. Manche Käufer, die Bedarf an Ferkeln haben, nehmen keine schwarzen oder schwarz und weiß gestreiften T iere. Wo solche Ansichten herrschen, würde der Züchter einen Fehler machen, wenn er derartige Ferkel züchten wollte. Am besten ist es in einem solchen Falle, wenn er die großen, weißen Rassen begünstigt. Wer sich aber durch die Farbe nicht beeinfluffen läßt, dem darf man getrost die Kreuzung zwischen weißen und schwarzen Thiere» empfehlen, denn diese Kreuzungen haben sich überall bewährt.
Auf die einzelnen Spielarten einzugehen, würde viel zu weit führen; dazu reicht weder Raum noch Zeit. Es kommt aber auch gar nicht darauf an. Wer das will, muß schon nach einem größeren Werke greifen, oder große Züchtungen insptzirm und sich dort Rath erholen. Für uns kommt es darauf an, die Hauptgrundsätze der Schweinezucht möglichst kurz, aber doch klar und verständlich vorzutragen, damit sie die Landwirthe unserer Provinz verstehen und anwenden lernen. Die meisten kleinen Landwirthe wissen zwar schon aus der Praxis, wie es bei der Schweinezucht herzugehen pflegt; ein richtiges Bild von der ganzen Sache haben sie aber nicht. Manche Dinge sind ihnen vielleicht noch ganz fremd. Darum haben wir uns die Mübe nicht verdießen lassen, die Sache zusammen zu fassen und hoffen, Manchem einen kleinen Gefallen damit gcthan zu haben.
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Gießen, 26. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigen Wockenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,08-1,18, Hühnereier 1 St. 5-, 2 St. 9— A. Enteneier 1 St. 5-6 H, 2 St. — A, Käse pr St. 5—8 H, Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 17 A. Linsen pr. Liter 28 A, Tauben pr. Paar X 0,90-1,20, Hühner pr. Stück X 1,50-1 80, Hahnen pr. St X 1,50-2,30, Enten pr. Stück X 2,00-2,30, Ochsenfleisch pr. Pfd 70-74 A, Kuh- und Rindfleisch 60—64 A, Schweinefleisch 56-64 A, Hammelfleisch 50—76^, Kalbfleisch 50-56 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 6,00—8,00, Weykraut pr. St. 3—7 A, Zwiebeln per Centner X 7,50—0,00, Milch per
Friedbäg, 23. Mai. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. X 1.15-1.20, Eier 1 St. 5 H, 2 St. 10 A-
Alsfeld, 23. Mai. Auf dem heutigen Frucht markt wurden verkauft: 100 Kilo Weizen zu 24 X, Korn 20 X, Gerste 18 50 X. Hafer 15 88 X, Linsen 30 X
Herborn (an der Koln-Gießener Eisenbahn), 25. Mat. Auf den heutigen diesigen Markt wurden gebracht: 302 Ochsen, Kühe und Rinder, und 1268 Schweine. Der nächste Markt ist am Montag den 29. Juni I. I., zugleich Wollmarkt.
— Promenaden - Concert am Mittwoch den 27. Mai. Programm: 1. Triumph-Marsch von Kaminsky. 2. Ouvertüre z. Operette „Dichter und Bauer" von Suppe. 3. Prinz Eugen (1749). 4. Fantasie a. d. Op. „Jessonda" von Spohr. 5. A. M. 123.
Temperatur der Kahn und Luft gemessen am 26. Mai, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 12, Lust 1172 Grad Reoumur.
L. Ehr. Rübsamen Wwe.
Bekanntmachung.
Heute wurde in unserem Genossenschaftsregister eingetragen, daß der Vorstand des Landwirthschastlichen Consumvereins zu Treis a d. Lda, eingetr. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht, nach dem Ausscheiden des seitherigen Directors und des Rendanten nunmehr aus:
Heinrich Alheit, Landwirth in Treis als Director
Adam Kehr, Landwirth daselbst als Rendant und Adam Schick, Schreinermeister ebendaselbst
als Stellvertreter des Directors besteht.
Gießen, den 23. Mai 1891. Großh. Amtsgericht Gießen.
Landmann.4943 Bekanntmachung. Als Director der Spar- u. Leihkasse in Watzenborn, Actiengesellschast, ist, an Stelle des ausgeschiedenen Lehrer Kling von Watzenborn, Jacob Philipp IV. von Watzenborn und für das ausgejchiedene Aufsichtsrathsmitglied Jacob Philipp IV. von Watzenborn, Balthasar Philipp VII. von Watzenborn gewählt worden.
Gießen, den 25. Mai 1891. Grobherzogliches Amtsgericht.
Land mann. 4944
Donnerstag den 4. Juni-
Nachmittags 2>k Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht freiwillig die der Heinrich Petri Wittwe und Kindern in Gießen gehörige Hof- raithe:
Flur I Nr. 28 — 106 Meter in der Neustadt
öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 26. Mai 1891.
Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A: Vogt.4939
Versteigerung.
Freitag den 29. ds. MtS, Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich im Pfandlocal, Seltersweg Nr. 11, gegen Baarzahlung : 1 Pianino 1 H'ttschrank, 2 Regulateure , 2 Cylinderuhren, mehrere Sophas, Commod?, Kleiderschränke, einen Spiegel, mehrere Bilder und einen fast noch neuen Havelock
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Mittwoch -en 8. Juli, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die der Ehefrau des Karl Christian Werner, geb- Ott, in Gießen gehörige Hofraithe: Flur I Nr. 180 — 169 Meter in der Wolkengasse öffentlich meistbietend versteigert werden
Gießen, 25. Mai 1891.
Großh. Ortsgericht Gießen. __________I A-: Vogt._______4937
Mittwoch den 8. Juli, Nachmittags 2</2 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den Jacob Wacker Eheleuten in Gießen gehörige Hoftaithe.
Flur I Nr. 32 — 94 Meter in der Mühlgasse
öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 25. Mai 1891.
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Heute Abend findet das letzte Concert des Zapf schen Vocal-Künstler-O.uartetts statt. Möge doch Keiner dasselbe versäumen sammt Ihren verehrten Damen, denn der Besuch dieses Concertes lohnt sich und müßte Ehrensache sein.
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