Ausgabe 
27.2.1891
 
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Herzogliche Beamte", wird, da aus Reichsmitteln bestritten, nichts gefordert.

Cap. 121,Reisekosten, Diäten und Remunerationen", werden 24000 Mk. bewilligt.

Cap. 122,Sterbequartal an Hinterbliebene von activen Beamten der Finanzverwaltung" mit 4200 Mk. undUnfall­versicherung der in staatlichen Betrieben beschäftigten Arbeiter" mit 15 000 Mk., wird debattelos genehmigt.

Schluß 1 Uhr. Morgen Debatte über die Weinsteuer.

Darmstadt, 24. Februar. Das heute ausgegebene Großherzogl. Regierungsblatt (Beil. Nr. 4) enthält:

1. Berzeichniß der Vorlesungen, welche aus der Groß- Herzoglich Hessischen Ludewigs - Universität zu Gießen im Sommerhalbjahre 1891 gehalten werden und am 27. April ihren Ansang nehmen.

2. Concurrenzeröffnungen.

Erledigt sind: Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Falkengesäß mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Die Lehrerstelle an der evangel Schule zu Neu-Bamberg mit einem jährl. Ge­halte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst ver­bunden. Die mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Geinsheim mit einem jährl. Ge­halte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst ver­bunden. Dem Herrn Fürsten zu Usenburg-Birstein steht das Präsentationsrecht zu derselben zu.

Köln, 25. Februar. DieKöln. Volks-Ztg." erfährt, die Staatsanwaltschaft habe den Prozeß gegen dasDeutsche Tageblatt" wegen Beleidigung Eugen Richters in- solge einer Anregung von hoher Stelle angestrengt. Die von Berliner Blättern bespöttelte Pariser Zeitungsnachricht, der Kaiser habe gesagt, Eugen Richter sei ein Mann von großer Tüchtigkeit, er werde sich vielleicht noch einmal an ihn wenden, soll richtig sein, womit nicht gesagt ist, der Kaiser hege eine spezielle Vorliebe für die freisinnige Partei; v. Helldorff und v. Huene erfreuten sich großer Gunst bei dem Kaiser. Allen Credit sollen die rheinisch-westfälischen Großindustriellen ver­loren haben, sodann dieKreuzzeitung" und deren Hinter­männer- personae ingratissimae dürsten v. Hammerstein und Stöcker sein. (F. Z.)

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Neueste Nachrichten.

Wolffs telegraphisches Lorrespondenz-Bureau.

Berlin, 25. Februar. Von authentischer Seite geht uns folgende Mittheilung zu: Das von Profeffor Liebreich ent­deckte und neuerdings wiederholt bereits erwähnte Heil­mittel besteht in der systematischen Anwendung der sub- cutanen Jnjection von cantharidinsaurem Kali. An die Canthariden knüpsen sich von Alters her vortreffliche Heil­berichte- durch eine Reihe neuer Experimente, welche, gestützt auf einen neuen Ideengang unternommen wurden, gelang es diese in den Canthariden enthaltene krystallisirte Substanz bei subcutanen Jnjectionen zu verwerthen. Es scheint, daß nicht nur bei der Tuberculose, sondern auch bei anderen Jnsectionen das Mittel, in richtiger Weise benutzt, einen heilenden Einfluß ausübt. Eine große Reihe sorgsältiger Beobachtungen wird erforderlich sein, um dem Mittel, dessen Wirksamkeit außer Zweifel steht, die richtige Stellung im Arzneischatze anzuweisen. Nach Liebreichs Erklärung ist er vor Schluß seiner Untersuchungen gezwungen worden, Alles mitzutheilen- er hofft, daß bei gemeinsamer Arbeit aller Aerztc dem Mittel bald die richtige Stellung gegeben wird. Die Resultate des Professor B. Fraenkel und des Dr. Hei­mann bei Kehlkopserkrankungen sind als günstige zu bezeich­nen. Die Versuche mit dem Mittel werden bei Haut­krankheiten und Tuberculose sofort in Angriff genommen werden. Die Vorschrift gelangt in den nächsten thera­peutischen Monatsheften bei Julius Springer (Berlin) und in der heutigen medicinischen Gesellschaft, deren Berichte in der Klinischen Wochenschrift erscheinen werden, zur Veröffent­lichung. Von Seiten des Cultusministers v. Goßler ist auch dieser Entdeckung volle Aufmerksamkeit und Stütze zu Theil geworden.

das," bald riß er verblüfft die Augen aus und bald kicherte er vor sich hin.

Die Unterhaltung trugden Todtengeruch verstorbener Lust" an sich und ließ in den modernen, lichtlosen Abgrund menschlicher Natur ohne Gott blicken. Alle drei Gesellen hatten das gemeinsam, daß ihre Sprache, ihr Benehmen ein auffallendes Gemisch ursprünglicher gesellschaftlicher Bildung und nach und nach angesetzter Gemeinheit zeigte. Auch in den edelgeformten Gesichtern hatte die letztere von der Seele aus Linien eingegraben, die ihnen etwas Widerwärtiges, Thierisches verlieh, wie es geschieht, wenn der Engel im Menschen gewichen ist. Am verletzendsten wirkte das Ge­präge innerer Rohheit mit der Verbrämung in der Gesell­schaft gangbarer Wendungen bei Demjenigen, welchen die anderen Karl anredeten. Er war stark gebaut, von hoher Gestalt und konnte, wenn das Zerrbild der Seele in seinen Zügen nicht durch zu große Nähe ins Auge fiel, für einen schönen Mann gelten. Ein starker, weit hinausgedrehter Schnurrbart gab ihm den Anschein eines Offiziers in Civil und auch seine Bewegungen sprachen dafür.

In der That war er einst Cavaüerieosfizier gewesen, hatte sich aus schimmernden Parketts bewegt und zu der besten Gesellschaft gehört. Seine Rennpferde waren berühmt. Er hatte auf den Rennplätzen erstaunliche Summen gewonnen und verloren. Wenn er im leichten, eleganten Cab durch die Straßen rollte, zog er die Augen auf sich und wenn bei einer Parade die schwarzgekleidete Dame sich aus ihrem Wagen neigte, dann erglänzten ihre Augen, ihre Wangen rötheten sich, gewahrte sie ihn als einen der stattlichsten Reiter in schmucker Offiziersuniform. Ein verzeihlicher Stolz, er das letzte lebende ihrer Kinder war, ihre Hoffnung und Freude auf Erden, ihr einziger Sohn.

(Fortsetzung folgt.)

Berli», 25. Februar. Seitens der Reichsbank wird heute den Zeichnungsstellen für die Reichsanleihe Nach­richt über die den einzelnen Stellen zugetheilten Beträge und die bei der Zutheilung an die Zeichner zu befolgenden Grund­sätze zugehen. Jede Zeichenstelle hat denjenigen Bettag erhalten, welcher im Verhältniß zwischen den im Ganzen ge­zeichneten 9 288162 700 Mk. zu dem aufgelegten Betrage von 200000 000 Mk. aus hie bet ihr gezeichnete Summe entfällt. Die Untervertheilung soll in der Weise stattfinden, daß die Einzelbeträge nach Verhältniß des danach zugetheilten Betrages zu kürzen, jedem Zeichner jedoch mindestens 200 Mk. zu überweisen sind. Eine Ausnahme von dieser vorzugsweisen Berücksichtigung kleiner Zeichner findet dann statt, wenn die Ueberzeugung besteht, daß eine Person, sei es unter dem­selben Namen, sei es durch verschiedene vorgeschobene Personen ihre größere Zeichnung in verschiedene kleinere Zeichnungen zerlegt hat, um eine stärkere Zutheilung zu erlangen. Der Ueberrest soll, soweit dies nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden bezw. der Zeichnungsstelle überwiesenen Abschnitte ausführbar ist, nach gleichem Procentsatze vertheilt werden. Die preußische Regierung konnte in der Bevorzugung der kleinen Zeichner weiter (bis zur Zutheilung von 500 Mk.) gehen, weil die von ihr aufgelegten 250 Millionen nur etwa 30fach gezeichnet worden sind. Die aufgelegten 200 Millionen Reichsanleihe dagegen sind mehr als 46sach gezeichnet.

Danzig, 25. Februar. Durch die vom Oberpräsidenten angeordneten Weichsel-Eissprengungen wurde nunmehr bei Schulitz eine Eisstopfung von 11,650 Meter, bei Fordon desgleichen eine 7000 Meter Länge völlig beseitigt. Die Eisbrechdampfer brachen den Strom von der Mündung bis über Marienwerder aus. Heute wird die Arbeit fortgesetzt.

Paris, 25. Februar. Der Gouverneur des Senegal­gebiets theilt telegraphisch mit, daß im Senegalgebiete kein Fall gelben Fiebers vorgekommen sei.

Cannes, 25. Februar. Die Aerzte Bettin, Pick und Roustan nahmen heute Versuche mit Transfusion des Ziegenblutes vor und erzielten glänzende Resultate.

Lyon, 25. Februar. Fast sämmtliche Arbeiter der hiesigen Glasfabriken begannen den angekündigten S t r i k e wegen Nichtbewilligung der vor 14 Tagen geforderten Lohn­erhöhung.

Loudon, 25. Februar. Meldungen aus Durham zufolge fanden anläßlich der gerichtlichen Ausweisung von strikenden Kohlengrubenarbeitern der Grube Silksworth aus den von dem Grubenbesitzer Marquis Londonderry erbauten Arbeiterwohnungen Ruhestörungen statt. Gegen die Polizeimannschaften, welche mit Stöcken einschritten, wurden Steine geschleudert, wobei mehrere Personen theilweise erheblich verletzt wurden.

Rom, 25. Februar. Prinz Ernst von Ratibor und Corvey ist nach kurzer Krankheit hier gestorben.

Lima, 24. Februar. Infolge Nachrichten, welche hier aus Chile eingetroffen sind, ist Jquique von der Flotte der Aufständischen genommen worden.

Rio de Janeiro, 25. Februar. Die brasilianische Verfassung ist neu promulgirt worden. Dieselbe bestätigt den bundesmäßigen Character Brasiliens.

Cocales tenö Lrovinztelles.

Gießen, 26. Februar.

Theater. Die letzte Vorstellung morgen im Neuen Theater wird bekanntlich zum Benefiz von Herrn Rudolf Biebrach stattfinden. Herr Rudolf Biebrach gehört zu den talentirtesten und vielseitigsten Schauspielern, die jemals an einem Gießener Theater engagirt waren, und wird zweifellos in seinem Berufe einmal Carriere machen (in anerkennendster Weise hat sich z. B. auch Thessa Klinkhammer über ihn geäußert). Als er zum ersten Mal ein Engagement in Gießen übernahm, hatte er bis dahin ein ganz anderes dramatisches Fach studiert, als er hier infolge der Verhältniffe zu spielen gezwungen war. Man wird sich erinnern, mit welchem Erfolge er zuerst character- comische Rollen darstellte. Als dann Fritzschler entlassen wurde, trat Herr Biebrach an die Stelle eines ersten Lieb­habers. Was er hier geleistet hat, z. B. als Robert (Ehre), Willy (Sodoms Ende), Derb la y (im Hüttenbesitzer) u. s. w., ist noch in aller Erinnerung. Freilich hat Herr Rudolf Biebrach seine trefflichen Leistungen nicht allein aus Grund seines reichen Talentes heroorzubringen vermocht, sondern dazu waren außerdem die außerordentli chsten persönlichen Anstrengungen nöthig. Gewöhnlich stellt man sich den Berus des Schauspielers als den denkbar leichtesten und amüsantesten vor. Das Gegentheil ist richtig. Man bedenke nur, daß Herr Rudolf Biebrach Abend für Abend und zwar jedesmal in einer centralen Partie be­schäftigt war, daß er keine einzige seiner Rollen vorher studiert hatte, und jedes neu für ihn sein mußte, und dann rechne man noch hinzu, daß zu den meisten Vorstellungen mindestens zwei süns- bis sechsstündige Proben nöthig sind. Wir wiffen zusällig, daß Herr Rudolf Biebrach einen großen Theil seiner Nächte darangegeben hat, um so vor sein Pub­likum treten zu können, wie es seinem Pflichtbewußtsein und Streben entspricht. Die coloffale Rolle des Robert hat er z. B. in anderthalb Tagen bewältigen müssen. Zu solch enormen Anstrengungen hat ihn nur die hohe Begeisterung für seinen Berus befähigen können. Aber die eigentliche Lebenslust des Schauspielers ist und bleibt doch die öffent­liche Anerkennung. Man weiß, wie spärlich sich diese bei unseren Verhältniffen kundzugeben pflegt und wie wenig ost die äußeren Auszeichnungen mit dem Geleisteten gleichen Schritt halten. Um so mehr wünschen und hoffen wir, daß Herr Rudolf Biebrach wenigstens an seinem Ehrenabend erfahren wird, wie voll­kommen man hier sein schönes Talent und seinen aufopfernden Fleiß zu würdigen versteht.

Vermischtes

* Der 10. Cougreß für innere Medici» findet vom 6 bis 9. April 1891 zu Wiesbaden statt. Den Vorsitz über­nimmt Herr Leyden (Berlin). Folgende Hauptthemata sollen zur Verhandlung kommen: Montag, 6. April: Die Gallen­steinkrankheiten. Referenten: Herr Naunyn (Straßburg) unö Herr Fürbringer (Berlin). Dienstag, 7. April: Das Koch'sche Heilverfahren bei Lungentuberkulose und anderen inneren tuberkulösen Erkrankungen. Mittwoch, 8. April: Angina pectoris. Referenten: Herr A. Fränkel (Berlin) und Herr O. Vierordt (Heidelberg). Außerdem sind folgende Vorträge bereits angemeldet: Herr Kahler (Wien): Ueber intermittirende Albuminurie. Herr Mosler (Greifswald): Ueber Behandlung der Leukämie. Herr Th. Schott (Rau­heim) : Ueber Differentialdiagnostik der Pericardialexsndate und der Herzdilatation. Herr Knoll (Prag): 1. Zur Lehre von den Kreislaufstörungen. 2) Zur Lehre von den krankhaften Veränderungen der quergestreiften Muskulatur. Herr Brieger (Berlin): Ueber chemische Vorgänge bei Jnfectwnskrankheiten. Herr Rosenstein (Leiden): Ueber die Diagnose der hypertrophischen Lebercirrhose. Herr Quincke (Kiel): Ueber Hydrocephalus. Herr Eichhorst (Zürich): Wahrnehmungen über den Patellarsehnenreflex bei Tarbes dorsalis. Herr Edlefsen (Kiel): 1) Zur Frage der Entstehung des vesiculären Athmungsgeräusches. 2) Zur Statistik der Varicelen, mit Rücksicht auf die neuer­dings wieder behauptete Zugehörigkeii derselben zur Variola. Herr Külz (Marburg): Thema Vorbehalten. Herr Tappeiner (München): Ueber die diuretische Wirkung der Phenylmethylpyrazolcarbonsäure. Herr G. Klemperer ''Ber­lin) : Thema Vorbehalten. Herr Leo (Bonn): Thema Vor­behalten. Herr Friedländer (Leipzig): 1) Ueber die Methode dermathematischen Diagnostik" des acuten Gelenkrheumatis­mus und aller sonstigen Gestaltungssormen be§ Rheumatismus centralis. 2) Zur Aetiologie des morbus Brightii. Herr Leubuscher (Jena): Klinische Untersuchungen über die Säure­abscheidung bei Geistes- und Nervenkrankheiten. Herr Lenhartz (Leipzig): Thema Vorbehalten. Herr Schmaltz (Dresden): Die Untersuchung des specifischen Gewichts des menschlichen Blutes und das Verhalten desselben bei anämischen Zuständen. Herr Mordhorst (Wiesbaden): Zur Diagnose und Behandlung der Gicht. Mit dem Congresse ist eine Ausstellung neuerer ärztlicher Apparate, Instrumente, Prä­parate u. s. w. verbunden. Anmeldungen für dieselbe find an den Secretär des Cougreffes Herrn Dr. Emil Pfeiffer, Wiesbaden, Friedrichstraße, zu richten.

Citeratur mwch Knnft

Eine neue illustrirte Ausgabe der Heilige« Schritt für Katholiken beginnt soeben tm Verlag von Friedrich Pfetlstücker in Berlin zu erscheinen. Der Druck ist nach der vom päpstliche» Stuhl und von vielen Bischöfen approbtrten Uebersetzung von Alliolt, ebenso die Erläuterungen des Textes; auch enthält das erste Heft nach den Vorschriften der katholischen Kirche eine Einleitung mit Anweisung, wie die Bibel gelesen werden soll. Was nun die Bilder anbelangt, so sind diese, abgesehen von der jedes Heft schmückend«! in Farben gedruckten Kunstbetlage nach den Meisterwerken der christ­lichen Kunst, aang neuer Art. Abweichend nämlich von dm bis­herigen Bilderbibeln, welche nur Scenen und Ereignisse der biblische» Geschichte mit mehr oder weniger Phantasie zur Darstellung bringen wird bet dieser Ausgabe zum ersten Mal unternommen, daS Ber- ständntß der Heiligen Schrift durch Darstellung von Gegenständen, Stätten und Plätzen, durch Karten, sowie durch Abbildung von Pflanzen, Thieren, Alterthumern u. s. w. nach den Forschungen »nd Ausgrabungen zu unterstützen, welche tn den letzten Jahrzehnten in Palästina, Affyiien und Egypten von so merkwürdigem Erfolg be­gleitet waren. In gar vielen Fällen wird durch die Denk­mäler, deren Kenntniß wir diesen Forschungen verdanken, dieWahrheit alter biblischer Gescvtchten beglaubigt, »ub gerade dieser Umstand verleiht der neuen BtbelauSgabe einen besonderen Werth. Besonders auch beim Reltgionsunter-- richt dürste diese Bibel von großem Werth sein; denn das kleinste Bild erklärt durch bloße Anschauung besser als alle mündlichen Er- läuterungsoersuche von Dingen, die unserem Verständnitz doch »eist so fern liegen. Papier, Druck und Ausstattung, sowie die Wahl der schönen, großen Schrift verdienen volles Lob. Das erste Heft ent­hält auch eine prächtig gezeichnete, in Gold gedruck>e Familienchronik Die neue Bibel erscheint mit Gutheißung und Approbation des hochw. Herrn Fürstbischofs zu Breslau; monatlich zwei Hefte in Großquaitsormat; jedes Heft zu 50 Pf. Das ganze Werk wird in nicht ganz zwei Jahren vollendet sein; die Ausgabe von 50 Pf. alle 14 Tage vertheilt sich also auf einen so langen Zeitraum, daß auch Mmderbemtttelte tm Stand fein werden, sich die Bibel anzuschaffev. Laut Erklärung der Verlagshandlung und Annahme Seitens des hochw. Herrn Fürstvtschöfl. Delegaten, Propst Dr. Jahnel, fließt ein Theil des Reingewinns (1500 Mark für jede Auflage) dem Ktrchenbau - Fonds von St. Ptus in Berlin, Pallisa denftratze, zu.

Um die Ueberetnsttmmung des Bibel-Textes mit dem vom päpstlichen Stuhl avprobirten zu sichern, robb der Druck von einem durch den hochw. Herrn Fürstbischof zu Breslau beauftragten Geist­lichen überwacht.

Beim Schluß des Werkes erhält jeder Abnehmer unentgeltlich daS von höchster Autorität empfohlene, in Farben- und Lichtdruck ausgeführte Kunstblatt: Der Kreuzweg unseres Herrn Jesu Christi, eine Darstellung der 14 Stationen, wie sie in der Wirklichkeit auS- sehen. Nach in Jerusalem gemachten photographischen, also natur­getreuen Aufnahmen nebst illustrtnem Textbuch.

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