üMMMü!
-22SLS
Üonbe,«1' '« $8,1^"’» ö6en ZZ'-rn ft»
•w V*?’* •"«=, tourte0^'" H- d°- tief Ql„?et ®tob!
* ‘wfr* «rd- ''«'»iS:.«*
•« 5 ** ltrNeitunn •^enle* *» mS8W* 'Pam Gefell«, >««, £"«d-«„ und L «°n m
*‘e' jtoetfatbig,
n‘u?“‘ S-iner cr/?iMte MeSwal in ■rifft ^Crb05a3enbw Weise jur Feier des Laaes »-gunm-MsH w„D«m ö^i-nstteich 6[0[te
L“'5 ®tb«‘8ta8t8 bet ’b,m te8 « dn ““ bii Wj-Gnmsm e“tn.^’Ml Hafen. Rai, Marktplatz PM- [tatt.
ö Mannschaften in der ge- :het- Nachmittags 4 ühr otoie die Beamten und Be- ' zum „hessischen Hof" zu ivdann noch Tanzvergnügen
Fn der Nacht vom 23. aus wiche des Landwirths Karl welches in kurzer Zeit dessen Stallungen in Asche legte, stark gehenden Winde und an ein Löschen nicht ju
ix. toÄ
ütenschlirs wieder im Sande :t kürzlich ein provisorischer nner Genossenschasts- !ieder-Moos gebildet. JtooS, 22. Januar, wird der )r einigen Tagen las ich m er (auch uns zugegangeuen. Vogelsbergs daß eine ver- !e eine Folge des urnmter- iters sei. Diese Behaupt^ denn schon seit Monaten be- ündigen Laib Brod 48 Pjg. Indmgs sehr fühlbar, doch , dem der Müller daS Mehl in Anspruch nimmt, lieber »bä* selbst. Di- U«en ife find nach meiner W Misere Getteidepwie M" in umgekehrtem BerhLtmß.
. sehr gut,
Ä'SZS
“■ Mt#*S uat. ^„caebeS®1^” - .'°kl n einet. «°r-
t-r «n die &V Tnnettei^^e Sätet
n* in “”’W^i4teb. ®e .-eteört ha"'' Msande", « g4“6 mtäqebe«®'1“’
,,.n und dre ^MerS (#* „te ®*“«hi6 „ feit einer
S* J
irrta»' 6t(ol8 fei,‘ $
5«r £Ät> * }' ewp!^ »crksalN^ «.«»»? “ “ “ Ji'5
irtr-,-
rwthig, daß man demselben vor Allem Dung bringe, was am besten geschehe, indem, soweit die Aeste in die Weite ragen, man in 2/3 dieser Entfernung vom Stamme ab, Gräbchen mache von einem oder zwei Spatenstich Tiefe, \t nach der Lage der Wurzel und Beschaffenheit des Bodens und dahin den Dung, Jauche u. dgl. bringe. Er habe beobachtet, daß sogar Bäume, welchen nur öfters Wasser in diesen Gräbchen gebracht worden, sich schon hierdurch zu einer- üppigeren Vegetation entfalteten. Außer der Düngung sei es nöthig, daß man im Herbste die äußere grobe Rinde der Bäume abkratze, da sich hinter derselben Legionen Jnsecten aufhielten, welche den Baum schädigten. Die abgekratzte Rinde solle man vom Stamme entfernen, am besten verbrennen. Das Bestreichen der Bäume mit Kalk sei sodann zu empfehlen, doch müsse dieses mit frisch gelöschtem Kalke geschehen, da nur dieser eine ätzende Wirkung habe und die rrwa noch am Stamm vorhandenen Jnsecten tobte. Herr- Metz setzte sodann die Nützlichkeit der Klebgürtel auseinander, besprach die Heilung des Krebses und sonstiger Schäden der Bäume, welches am besten geschehe, wenn man mit einem Messer diese Schäden ausschneide und dann mit einer Mischung von Kalk und Sand, also sogenannten Speis, wie er von den Maurer verarbeitet wird, auswirft. Er habe gefunden, daß bei dieser Behandlung alle Schäden sicher wieder auswüchsen. Redner meinte, daß dieses Alles dem Baumzüchter wohl Mühe und Arbeit koste, doch würden gutgepflegte Bäume die Mühe und Arbeiten wieder hundertfach vergelten und schloß sodann seinen mehr als einstündigen, lehrreichen Vortrag mit den Worten des Dichters: Arbeit ist des Bür- zers Zierde, Segen ist der Mühe Preis. Aus verschiedene an Herrn Metz gerichtete Fragen besprach derselbe sodann noch die Pflanzung und Veredlung junger Bäume, sowie die einträglichsten Obstsorten und meinte, daß das Obst nie wieder, durch die bestehenden vielen Conservensabriken veranlaßt, zum Unwerth kommen könne wie früher, wo es vielfach als Viehfutter hätte benutzt werden müssen.
Schließlich lud Herr Metz die Versammelten ein, dem Wetterauer Obstbau-Verein beizutreten, welcher bereits über 1600 Mitglieder zähle und demnächst die Bezeichnung ^Ober- hessischer Obstbauverein" annehmen würde, da sich dieser Verein über ganz Oberhessen erstrecken solle. Mehrere hiesige Landwirthe traten hieraus diesem Vereine als Mitglieder bei.
— Oleine Mittheilungen aus dem Großherzogthum Hessen. In Rieder-Ingelheim ist am 20. Januar der letzte Veteran aus den Freiheitskriegen im Alter von 98 Jahren 8 Monaten gestorben. — Ein aus Udenheim gebürtiger Rekrut des 115. Regiments wurde seit einigen Tagen vermißt. Da eine Desertion nicht angenommen wurde, so wurde die Nachforschung nach dem Vermißten eifrig betrieben. Der Rekrut wurde glücklich wieder gesunden, er hatte sich als Verdeck einen im Landkrankenhause in Darmstadt stehenden leeren Sarg erkoren. — In Offenbach stürzte ein Spengler bei Reparatur eines Dachkandels zwei Stockwerke herab. Hierbei erlitt der Mann einen Beinbruch und einen dopelten Armbruch.
Vermischtes.
* AuS Mainz wird berichtet, daß die dortigen VolkS- schullehrer an die Bürgermeisterei eine Eingabe um ander- ] wellige Regulirung ihrer Gehaltsverhältniffe gerichtet hätten. 1 Die Lehrer bezogen sich u. A. auf andere hessische Städte, i in welchen angeblich günstigere Gehaltsverhältnisse eingesührt seien. Da nun aber auch in anderen hessischen Städten, z. B. Worms, ebenfalls die Volksschullehrer sich an die Stadtverwaltung wendeten und eine Regulirung ihres seitherigen Gehalts verlangten, so hat sich die Mainzer Bürgermeisterei an sämmtliche Stadtverwaltungen des Großherzogthums gewendet mit dem Ersuchen, in der Normirung der Lehrergehälter gemeinsame Schritte zu thun. Worms unb auch bereits anbere Städte haben sich hierzu bereit erklärt. Die Vertreter der verschiedenen hessischen Städte werden demnächst über diese Angelegenheit berathen, um in Hessen die Besoldung der Volksschullehrer zu einer völlig gleichmäßigen zu machen. Es bezieht sich dies selbstverständlich nur auf diejenigen Städte des Großherzogthums, in welchen die Städteordnung eingeführt ist.
* Marburg, 24. Januar. Eine mißglückte 011ern - jagd. Im Mühlgraben in der Nähe des Postgebäudes hatten gestern Mittag zwei passionirte Jäger die Spuren einer Fischotter entdeckt unb beschlossen, derselben nachzugehen. Da man jeboch Zweifel in bie Tragfähigkeit bes Mühlgraben- eises setzte, so legte man ein Brett über basselbe. Kaum aber hatte sich einer ber beiben Nimrobe einen Schritt weit von bemselben entfernt, als auch schon bie Eisdecke nachgab unb ein kaltes Bab ben Jagbeifer bes Betreffenbeu berart abkühlte, baß er Otter Otter sein ließ unb unter dem Gaudium ber Zuschauer sein warmes Zimmer aufsuchte.
* Abgefahren. Folgenber amüsante Vorgang wirb von einer Soiree in Bonbon beim Prinzen von Wales berichtet. Unter ben Gästen befanb sich ein junger Gentleman zum ersten Male unb ber Prinz erwies sich ihm beshalb ganz be- sonbers gastfreunblich. Dies stieg bem jungen Herrn berart zu Kopf, baß er sich sofort als einen besonberen Günstling betrachtete unb unter anwesenben Bekannten bamit prahlte, baß er Einfluß auf Se. Königl. Hoheit gewonnen. Er ver- stieg sich so well, eine Wette zu contrahiren, darauf hin, daß er sich von bem Prinzen aufwarten lassen werde. Als man sich nach Tische in das Billardzimmer zurückgezogen, rief ber Begünstigte plötzlich: „Hören Sie, Wales! Läuten Sie mir freundlichst um ein Glas Punsch!" Alle Anwesenden standen wie vom Donner gerührt, aber ber Prinz ging mit freund- lichem Lächeln an den Klingelzug unb läutete. Als ber Lakai erschien, sagte er ihm: „Hole bem Herrn seine Equipage!"
Verkehr, Land« nnd Volkswirthschaft.
— Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die Roheiseuprodrretto« des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat December 1890 auf 362 560 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Sptegeletsen 146 386 Tonnen, Beffemerroheisen 30 783 Tonnen, Thomasrohetsen 138 021 Tonnen und Gießereiroheisen 47 400 Tonnen. — Die Production im December 1889 betrug 391523 Tonnen, im November 1890 361384 Tonnen. — Vom 1. Januar bis 31. December 1890 wurden productrt 4 563 025 Tonnen gegen 4 387 504 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres.
— Im Publikum iü vielfach die Ansicht verbreitet, daß firb’e »«die Postbehörder» gerichteten Schreibe« Porto nicht ui xnh\ n sei. Den Oberpostdtrec'oren und Den Postanstalten gehen Laber bäufia aus den Kreisen des Publikums Schreiben und Eingaben zu, wuche unfranfht in die Blirfkästen gelegt worden sind, für welche die Absender dann nachttägltch das höhere Porto für unfranttrtc Briese zu zahlen haben. Es wird daher im allgemeinen Interesse darauf aufmerksam gemacht, daß auch für alle an die Postbehörde gerichteten Sendungen, welche in die Postbriefkaften gelegt werden, daS volle Porlo zu entrichten ist. Wer diese Ausgaben ersparen will, mutz die betreffenden Sendungen im Bureau der Postdircctionen oder im Amtszimmer der Postanftaltcn abgeben.
Srünberg, 21. Januar. Fruchtpreise. Weizen 1880, Korn X 17.50, Gerste 15.—, Hafer JL. 14-40, Erbsen JL Linsen —, Lein — —, Wicken ——, Samen —, Kartoffeln 0.—'
Neues Theater in Gießen.
Dienstag den 27. Januar geschloffen.
Donnerstag den 29. Januar: Sodoms Ende.
Apietplau der vereinigten Frankfurter Stadttheater.
Opernhaus»
Dienstag den 27. Januar: Zur Feier des Allerhöchsten Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wllhelm II. Die Walküre. Gewöhnliche Preise.
Mittwoch den 28. Januar: Zum Gedächtnisse Mozarts. Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Die Entführung aus dem Serail. Außer Abonnement.
Donnerstag ben 29. Januar: Der fliegende Hollander. Gewöhnliche Preise.
Freitag den 30. Januar geschloffen.
Samstag den 31.Januar, Nachmittags 3«/» Uhr: Prinzessin Gold haar. Ermäßigte Preise. Außer Abonnement. Abends 7 Uhr: Lucretia Borgia. Saltarello. Gewöhnliche Preise.
Sonntag den 1.Februar, Nachmittags 3V,Uhr: Prinzessin Goldhaar. Ermäßigte Preise. Außer Abonnement. Abends 7 Uhr: Prophet. Große Preise.
Schauspiel-««-.
Dienstag den 27. Januar: D t e S o n n e. Gewöhnliche Preise.
Mittwoch den 28. Januar: Gastspiel des Fräulein Seraphine Detschy. Maria Stuart. (Maria Stuart: Fräulein Detschy.) Gewöhnliche Preise.
Donnerstag den 29. Januar: Die Sonne. Außer Abonnement. Gewöhnliche Preise.
Freitag den 30. Januar: Gastspiel des Fräulein Detschy. Adrienne Lecouvreur. (Adrienne: FräuleinDetschy.) Gewöhnliche Preise.
Samstag den 31. Januar: Fall Clemenceau. Gewöhnliche Preise. Anfang 7 Uhr.
Sonntag den 1. Februar: Sodoms Ende. Anfang 7 Uhr. Gewöhnliche Preise.
Kirchliche Anzeige« der evangelischen Gemeinde.
Bibelstunde heute Mondtag den 26. Januar, Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Jakobusbrtef, Kap. 5, von Vers 13 an: die Kraft gläubigen Gebets, rechte Lebensrettung. Pfarrer Dr. Naumann.
Festgottesdienst zur Feier des Geburtstags Sr. Majestät des Kaisers am Dienstag den 27. Januar, Vormittags 10 Uhr (das Läuten beginnt 9*/< Uhr). Pfarrer Dingeldey.
— Nach der Analyse von Fresenius ist das Natron-Li- thion-Heil wasser der ^Kaiser-Friedricli-IJuelle” völlig bacterienfrei und übertrifft die Heilwirkung; aller ähnlichen Minetalquellen. Die aus den Salzen desselben hergestellten schleimlösenden Pastillen sind in allen Apotheken, Mineralwasserhandlungen etc. zu haben.623
Buckskins und Kammgarne
in allen gediegene« Qualitäten zu wirklich billigen Preisen en gros & en detail bei 421
Gebr. Stamm.
Die reichgattigfle alter Jnoöen-Seitungen
ist die Jllnstrirte Krane«-Aeitnng. Dieselbe bringt in jährlich 24 Doppelheften 24 Moden- und Unterhaltungs- Nummern mit Beiblättern, in reizvollen farbigen Umschlägen. Die Moden-Num- mern sind der „Modenwelt" gleich, welche mit ihrem Inhalte von jährlich über 2000 Abbildungen sammt Text weitaus mehr bietet, als irgend ein anderes Moden- blatt. Jährlich 14 Beilagen geben au Schnittmustern zur Selbstanfertigung der Garderobe für Damen und Kinder wie der . , überhaupt genügend für den ausgedehntesten Bedarf. — Der Mterhaltungstheil bringt außer Novellen, einem vielseitigen Feuilleton und Briefen über das gesellschaftliche Leben in den Großstädten und Bädern regelmäßige Mitthet- lungeu aus der Frauenwelt, Kunstgewerbliches, Fürs Haus, Gärtnerei und Briefmappe, sodann viele künstlerisch ausge
führte Illustrationen und an Moden und Handarbeiten endlich noch Folgendes: jährlich über 75 Artikel mit über 300 Abbildungen, 12 große farbige Modenbilder, 8 farbige Musterblätter für künstlerische Handarbeiten und 8 Extra-Blätter mit vielen Illustrationen, so daß die Zahl der letzteren an 3000 jährlich htnanretcht. Kein anderes illustrirtes Blatt überhaupt, Innerhalb ober außerhalb Deutschlands, kann nur entfernt diese Zahl aufweisen: dabet beträgt der vierteljährliche Abonnements- Preis nur 2 Mk. 50 Pf. Einzelne Hefte kosten 50 Pf. oder 30 Ar. — Die „Große Ausgabe mit allen Kupfern" bringt außerdem jährlich noch 36 große farbige Modenbilder, also jährlich 64 besondere Beigaben, und kostet vierteljährlich 4 Mk. 25 Pf. (in Oesterreich-Ungarn nach Cours).
Abonnements werden jederzeit angenommen bet allen Buchhandlungen und Postanftalten. — Probe-Nummern gratis und franco durch die Expedition Berlin W., Potsdamer Stratze 38, Wim I., Operngasse 3.
in
Die Spar- und Ieihlraste j« Iaulmch
Waschbiitten, Waschklammcr«, Waschkörbe, Waschböcke
größter Auswahl empfiehlt
Grosse Gewinne in Gold!
Das billigste Loos der Wett
Geschw. Heerz, Reuruweg 7.
Mull
zu Ballkleidern, sowie
Ballshawls
empfehlen billigst
2 Harmonikas, 2 d Zithern, Violinen, Trommeln, Flöten, H
: sowie alle Instranente In grösster Auswahl zu Fabrikpreisen In der A Instrumentenfabrik und -Handlung [221 2
M Ernst Challier (Rudolphs Nachf.), Giessen, ä
ist das BarlettMPrL«rie«-LooS. Keine Nieten, jedes Loos gewinnt sicher. Ankauf überall gesetzlich gestattet und mit deutschem Reichsstempel versehen. Gewinne: Höchster Treffer 2,000,600, 5 je 500,000, 5 je 400,000, 6 je 200,000, 79 je 100,000 Fr. rc. Der kleinste Treffer 80 Einlage auf ein Loos mit sofortigem Anrecht auf jeden Treffer nur 5 und 4 Bezugscheine versendet auch gegen Nachnahme. Porto 20 4- Nächste große Ziehung am 20. Februar 1891.
Achtungsvoll August Seidel, Tschirmkau bet Bauerwitz, O.-S.
verleiht fortwährend Geld, insbesondere zu 4% gegen Privatbürgschaft bis zu 100 JL bei einem, bis zu 500 bei zwei Bürgen. Auch erwirbt dieselbe Güterkaufgelder je nach den Verhältnissen auch ohne Hebgebühren.
Die Bewohner des oberen Theils des Licher Amtsgerichtsbezirks werden besonders hierauf aufmerksam gemacht. 6901779
Geschäfts- u. Wohnhäuser in bester Lage zu verkaufen. [794 K. KleeS, Südanlage 18.
6—700 Centner
Korn- und Weizen-Stroh (Hand- und Maschinendrusch) verkauft 801 Oeconom Sitz.
804] Eine link-gewundene Eichentreppe, fast neu, ist wegen baulicher Veränderung billig zu verkaufen.
Marktplatz 20.
L. Kohlermann
814 Küferei, Bleichstraße 12.
Schlachtvieh Versicherung.
Nachdem der Bezirks-Ausschuß die Statuten der von der hiesigen Fleischer-JnMNg errichteten
„Schlacht - Großvieh - BerficheruugS - Kaffe im Innung- - Schlachthause der Stadt Marburg"
genehmigt hat, wird diese Kasse den Vieh-Verkäufern zur allgemeinen Benutzung bestens empfohlen. Die vor dem Schlachten an die Versicherungs- Beamten im Schlachthause zu zahlende Versicherungs-Prämie beträgt
pro Stuck:
Ochsen und' Bullen .... 2 M. - Pfg.
Kühe.........1 „ 50 „
Rinder und Stiere .... 1 „ — „
Gegen Entrichtung dieser Beträge wird bei Beanfiaüdung des Fleisches in Fällen des Vorhandenseins von Tuberkulose (Perlsucht), Darm- rc. rc. Entzündung, Wassersucht, Gelbsucht, Strahlenpilz und sonstiger Fehler, sofern- hierdurch die Nichtbankwürdigkeit des Fleisches bedingt ist, der von den Vieh-Eigenthümern anzugebende Kaufpreis der Schlachtthiere ohne jeden Abzug aus dieser Kasse ersetzt werden.
Gleichzeüia wird die Benutzung der schon länger dahier bestehenden „Schweine- BerffcherungS- Kaffe"
in gefällige Erinnerung gebracht. Der Versicherungsbeitrag beträgt pro Stück Schlachtschwein ... 50 Pfg.
und ist derselbe vor dem Schlachten an die unterzeichnete Stelle zu zahlen. Auch hier erfolgt dann in Krankheitsfällen (mit Ausnahme der Finnenkrankheit) der Ersatz des versicherten Schweins nach dem jeweiligen Werth desselben.
Marburg, am 30. December 1890. 133
___ Die Schlachthaus-Verwaltung.___
MU- Phönix-Pomade "WB
nach wissenschaftlichen Erfahrungen hergestellt, ist das einzige reelle, in seiner Wirkung unübertroff. Mittel z.Pflege u. Beförderung eines vollen u. starken Haarwuchses u. z. Erlang, eines flotten u. kräftigen Schnurrbartes. Erfolg, sowie Unschädlichkeit garantirt. Man hüte sich vor werthl. Nachahm. u. achte genau auf Firma u. Schutzmarke. Täglich einlauf. Dankschreiben liegen zur Einsicht aus." Preis pro Büchse M. 1,— u. M. 2,—.
Gebr. Hoppe, Berlin SW.
Med.-chem.-Ladüratortiull & Varfiimerie-Fadrlk. g
Zu haben In Glessen bei C. Fr. Conrad. [119 g
799] Ein zuverlässiges, fleißqes, ge-,
wandtes Mädchen. welch?s Liebe zu .-ÜlMjttÄC M-OCyIM
Kindern hat, auch etwas kochen und einem in e Nesimiranl nh fSnM
tmsesarsär—«»’msäa»
Zu erfragen Marktplatz 5 (Laden).
”815] Ein Schreiner gesucht von
H. Sack, Schreinermeister.
i 802] Eine Frau nimmt Arb. au tut
Kleiderm-, Weisn. n. Flicken Neuenw. 48.


