Ausgabe 
26.4.1891 Zweites Blatt
 
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tobet 1868 zu Nr. M. d. I. 11,339) auszunehmen und solches mit Fragenbeantwortung und Begutachtung an das ihnen vorgesetzte Kreisamt einzusenden haben. Das Kreisamt übersendet sodann die Verhandlungen, nachdem es erforder­lichen Falles deren Vervollständigung veranlaßt hat, mit seinem Gutachten und unter Beisügung eines Gutachtens des betreffenden Landwehr-Bezirks-Commandos an das Civilmtt- glied der Großherzoglichen Ersatzbehörde dritter Instanz, von welchem hieraus bezügllch derjenigen Gesuche, die nicht wegen Mangels gesetzlicher Begründung sofort zurückzuweisen sind, mit dem Commando der Großherzoglichen Division zur ge^ meinschaftlichen Entscheidung in Benehmen tritt. Gesuche um -Entlassung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit, welche auf anderem Wege an das Commando der Großherzoglichen Division gelangen, können, so lange das erwähnte Verfahren nicht emgehalten worden ist, keine Berücksichtigung finden.

Gesuche um zeitweise Beurlaubung von im -activen Dienst stehenden Soldaten sind stets an das betreffende Regiments-, beziehungsweise Truppen- Commando zu richten, wie bereits in unserem Ausschreiben vom 26. October 1869 (Nummer 19 des Amtsblattes) be­merkt und der darin enthaltenen Weisung gemäß in den Kreis­blättern bekannt gemacht worden ist. Werden statt dessen der­gleichen Gesuche unmittelbar bei dem Commando der Groß- herzoglichen Division eingereicht, so haben die betreffenden Bittsteller es sich selbst zuzuschreiben, wenn dieselben un­berücksichtigt bleiben.

Da die Mehrzahl der bei dem Commando der Groß­herzoglichen Division unmittelbar einlaugendcn Gesuche um Entlassung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit oder um zeitweise Beurlaubung von den betreffenden Bürgermeistereien beglaubigt oder besürwortet sind, so wollen Sic insbesondere xxurf) den Großherzoglichen Bürgermeistereien die vorstehenden Bestimmungen zur sorgfältigen Beachtung in Erinnerung bringen und dieselben zugleich anweisen, bei jeder sich ihnen darbietcnden Gelegenheit die Betheiligten wegen des bei Ge­suchen der mehrerwähnten Art einzuhaltenden Geschäftsgangs geeignet zu belehren.

v. Bechtold.

L o t h e i ß e n.

LandwirthschafUiche Winke und Kathschliigc.

Beiträge zur landwirthschaftliche« Buchführung und Hauswirthschaft.

(Schluß aus Nr. 90).

Aus Oberheffen, Mitte April.

Nicht uninteressant ist cs, zu vergleichen, Wie die Buchführung bei manchen Landwtrthen gehandhabt wird. Unter hundert Fallen bestebt das Buch 90mal aus einem Kalender, in welchen Einträge über die Trächtigkeit der Kalbinnen, Zuchlschwetne und Stuten gemacht werden. Das ist Alles. Zuweilen ist der Kalender mU Schreibpapier durchschossen; dann findet sich schmr da und dort noch Eine wettere Notiz. Hat der Kalender gar noch Rubrrken für Drusch- Zitate moltereiertrdge u. dgl., bann findet sich auch ab und $u einmal eine wettere Notiz und diese sind dann die besten Anfänge für eine geregeltere Buchführung.

Schon aus dreien G'ünoen - avaesehen von vielen anderen - ist der Kalender ein wichtiges Stück für eine bäuerliche Haus­haltung und es sollte m dieser Beziehung noch mehr gethan werden, als geschieht. Es gibt eine Maste Kalender, aber nicht viele gute. Dem Landwirthe sollte, wie der Heranwachsenden Fugend, hinsichtlich der Lectüre nur daS Beste geboten werden.

Den größten Widerstand findet man bet Landwrrthen, die von Wissen, Können und Verstehen überhaupt nichts hören wollen. Dem Ein ender wurde kürzlich einmal gesagt: Unsere Buben sollen alle

Hauswirthschaft vsrzulragen.

SchrffSN«chrkchten.

Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.

wie über die Vandwirthschaft. Darum nimmt man sie in die Lehr­pläne der höheren Töchterschulen, der Haushaltungsschulen (Lindheim) u. a. m. auf.

Eine Bäuerin, die nicht auffchreibt, was sie jährlich für Eier und Butter einnimmt oder für Kaffee, Zucker, Salz, Pfeffer, Seife, Kücken- und Hausgeräthschaften u. dgl. m. auszibt, hat keinen richtigen Ueberblick über ihr Hauswesen, fie mag sonst so tüchtig, fleißig und geschickt sein, wre sie will.

Zum Schlüsse können wir uns mcht ueifaaen, noch einige Be­merkungen üver das Kochen in den bürgerlichen und däner- lichen Haushaltungen hier folgen zu lassen. Es steht fest, daß die edle Kochkunst in den genannten Haushaltungen eher zurück, als vorwärts geht. Wir haben dies schon früher bet anderen Gelegenheiten heroorgehoben. Unsere Mütter können die Tochter nicht mehr so unterrichten, wie es früher geschah. Man kann diesen. Rückgang zum Theil dadurch entschuldigen, daß eine größere Anzahl von Interessen und Bedürfnissen befriedigt werden müssen, als früher und daß daher nich: mehr so viel Zeit zu erübrigen ist, als früher. Streng genommen ist dies nicht richtig. Welchen Werth hat eS, wenn unsere bürgerlichen und bäuerlichen Töchter die feinsten Häkelarbeiten, die prächtigsten Goldstickereien, die dlfficilsten Blumenarbeilen macken, abtr keinen Strumpf ordentlich stopfen, keinen Rock richtig sticken, keine Suppe genießbar auf den Tisch bringen können. K'ommr zu jenen brodlosen Künsten nun gar noch das nervenzerstörende Elaviergeklimper, dann ist die Stadtmamsell fertig. Sie taugt meistentheils weder für den Bauer, noch für den Bürger, noch für den Beamten eiwas, wenn sie sich später von der Erfahrung in härtere Schule als diejenige des Elternbauses genommen nickt sehr zu ihrem Vorthetle änbert.

Darum soll man die Mädchen frühzeitig in die Küche nehmen und sie tüchtig mithelfen lassen.^ Dre meisten Mutier rhuu gerade das Gegeuthetl: sie treiben die Töchter hinaus; ste können eS nicht leiden, wenn ihnen ins Handwerk gepfuscht wird, oder sie besitzen die Fähigkeit nicht. Jemanden etwas zu erklären oder Unterweisung zu erthrilen und thun dann die Arbeit lieber felbst. Davor kann nicht genug gewarnt werden. Die jungen Mädchen werden, wenn sie das merken und sie merken es bald - gleichgültig gegen diesen wichtigen Zweig der

Haushaltung.

Schnell vergehen die Jahre, die Mädchen lernen nichts, sie gründen einen eigenen Haushalt und was ist die Folge der Un­wissenbeit bei der jungen Frau? Unfriede im Hause, schleckte Er­nährung der Kinder, Krankhett und Stechihum unter denselben, Heranziehung einer schwächlichen Generation.

So weit muß man hinauSblicke«, wenn man die schlimmen Folgen einer mangelhaften Ausbildung titUtt der heranwachfenden weiblichen Jugend richtig verstehen lernen Will. So üöele Folgen mutz man schildern, damit bte Mädchen ihre kostbare Zeit nicht mit werth'.osen Tändeleien ver- ttödeln und sich mit Schnickschnack und Schnunpfeisereten befassen, die für diejenigen aar z geeignet find, welche reichlich Zeit und Geld haben, um ihre Mußestunden mit solchen Beschäftigungen angenehm auszufüllen. Wir verachten folche Arbeiten keineswegs; von Oen geeigneten Personen, zur reckten Zell und am recoten Orte ausgeführt sind sie recht nützlich. So lange aber eine Bürgers- und Bauerntochter nicht tüchtig koche«, bügeln, stricken, sticken usw. Esnn, mag das Elamerklimpern, Blumenmachen, Sticken und wie die übrigen hu »fernen Sachen alle heißen mögen, fortbleiden. Hiermit wollen w i die-mal schließen,, vielleicht findet sich später einmal Gelegenheit, i och Einiges über

das thun.

Noch ein Wörtchen über die Ansicht vieler Landwirthe: die Beamten hätten eS besser als sie, Letztere feien darum zu beneiden. Gustav Freitag lagt irgendwo in seinemSoll und Haben: »Alles waS den Menschen stark, gesund und gut macht, ist dem Landwirthe zu Theil geworden. Von welchem anderen Stande, er mag Namen haben wie er will, läßt sich rin Gleiches sagen? Von keinem, ein Beweis dafür, daß der Bauernstand einer der benetdenswerthesten ist, die es gibt. Die meisten Menfchen wissen das aber nur sehr wenig ober gar nicht zu würdigen.

Nach dieser Digresfion, die wir aber tmmeruin unter die Hauswirthschaft rechnen, wenden wir uns zu der Buchführung der Hausfrauen. Hier sieht es aber noch viel leerer aus, als bet den Männern, denn die Frauen schreiben noch viel weniger gern, als kie Männer und doch ist die Buchführung hier gerade so nützlich, grade so wichtig wie für den Deconomievetrieb. , ...n uhr

Alles was für bte Buchführung in oer Oeconomie angeluhrt | 15. April von Southampton abgegangen war, ist geirern iu uyr wurde, kann auch für das Haus geltend gemacht werden und man kann jede Wette partren, daß diejenige Hausfrau, die Sorgfältig aus- schreibt, waS sie einnimmt und ausgtbr, eine vortreffliche Wirth- schafterin ist und über hundert Andere, die sonst auch tüchtig sind, weil hervorragt. Man muß es deshalb jeder Hausfrau dringend anratben, ein Haus- und Wirthschaftsbuch zu führen. D-e Wichtigkeit der Buchsührung über häusliche Verhältnisse wird von den Behörden und Lehrern ebensowohl anerkannt und gewürdigt,

Bremen, 23. April. (Per transatlantischen Telegraph.; Der Schnelldampfer Spree, Eapt. W. Willigerod, vom Nordoeulfchen Lloyd in Bremen, welcher am 14. April von Bremen und am

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zu Professoren gemacht werden; das ist dummes Zeug. Wenn einer I ordentlich lesen, schreiben und rechnen gelernt hat, ist es genug; alles Uebrige ist Schnickschnack.So glaubte man war meine Antwortvor einem halben Jahrhundert, zu Anfang der vierziger Jahre. Damals kam ein reicher Bauer aus dem Odenwalde an die Bergstraße, um mit seiner Frau zum ersten Male in seinem Leden die Eisenbahn, die geiabe fertig war, votüberfahren zu sehen- Es regnete ein Bischen; der Bauer spannte den riesigen baumwollenen Schirm mit blankem Messinggriff auf und seine Frau schlüpfte mit darunter. Da donnerte der Zug heran.Annelies mach den Schirm zu", sagte der Bauer,daß die Lokemativ ntt lebe« wird." Und als der Zug vorbeigesaust war, sagte Annelies:Du Jörgpäiter, es haben | doch ein Paar Gäul in der Lokemativ gesteckt, sonst wär sie nicht so ! geschwind vorbei gerannt."

Das war die Zeit vor 50 Jahren, als man mit Lesen, Schrerben und Rechnen schon für einen halben Gelehrten auf dem Lande galt. Unterdessen sind wir fortgeschritten; was würden Sie, guter Freund, zu Jorgpaiter und Annelies sagen, wenn diese heutzutage mit ihren Ansichten zu Ihnen kämen? Unser biederer Oberhesse verzog das Gesicht, kratzte sich hinter den Ohren und sprach mit einem tiefen Athemzuge:Eich glaab Sai hun räacht und eich learn in meine ahle Tage noch e Bieche Buchführing".

Genau genommen gehört dies nicht zurBuchführung" als solcher. Aber derartige Beispiele rütteln manchen freundlichen Leser zuweilen viel eher aus dem Dusel auf, als stundenlange Vor­trage und darum schadet ein solches Stücklein aus der Praxis sicher nichts.

Es war von jeher grundfalsch und ist es heute noch mehr als je, daß man nur soviel zu lernen brauche, als man für den jeweiligen Beruf Nöthig hat. Für den großen, wie für den mittleren und kleinen Vanbmirtb hat der Grundsatz Geltung: Bildung macht frei und Wissen ist eine Macht. Je mehr Kenntnisse ein Bauer von Naturwissenschaft, Arithmetik, Bodenkunde, Viehzucht. Düngerleyre, Rechnungswesen» Buchführung, Verwaltungswefen besitzt, desto größer und weiter ist fein Blick, desto mehr vermag er die Dinge im Zusammenhang zu erkennen und zu beurtheilen, desto richtiger wird er feine Maßregeln treffen, desto bester nnd sicherer werden Erfolg und Resultate sein. o

Selbstverständlich muß theoretisches Wiste« und practisches Können Hand in Hand geh n; überwiegt ersteres, so ergibt sich der Manschettenvauer, der in früheren Jahrzehnten eine stehende lächerliche Figur war. Der Manschettenbauer ist bedeutend zurück­getreten, denn der Schwierigkeiten in der Oeconomie sind es eine so große Anzahl, daß wie schon bemerkt wurde ein Fonds von theoretischen Kenntnissen nicht entbehrt werden kann. Die Praxis kann jetzt leichter als früher erworben werden, weil wir eine zehn« fach höhere Anzahl von wistenfchaftlich und praetisch ge­bildeten Oeeonomen landauf landab besitzen.

Dagegen macht sich öfters der Geldprotze kenntlich und lächerlich, denn wer sich auf seine paar Pfennige eiwas einbilDet, tft ein lächerlicher Mensch. Gewöhnlich sind es die Dummen, die

ArbeitMrsttigmmW.

Dienstag den 28t L MtS., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhause versteigert werden: veranschlagt zu

Maurerarbeit Steinhauerorbeit Cementrohrlieserung Schlosserarbeit Gußeisenlieferung Basaltsteinlieferung Steinfuhrlohn Chaussirarbeit Pflasterarbeit

Fuhr- und Planirarbeit Auf- und Abschlagen des Volksschulbades

3822,42 JL

7720,66

1145,00

2733,00

196,00

346,00

1317,00

6775,55

4272,05

2295,00

290,00

Gießen, 24. Aprll 1891.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 3920

Verdingung.

Der Abtrag von 2750 cbm Boden­massen auf der südlichen Erzrampe des Bahnhofes Wetzlar soll unter Zugrunde­legung der in Nr. 295 derKölnischen Zeitung" vom 24. October 1889 ver­öffentlichten Bedingungen. in einem Loose vergeben werden. Verdingungs- Unterlagen können bei der unterzeich­neten Dienststelle eingesehen, auch gegen Erstattung von 0,50.Mk. von dort be­zogen werden.

Mit entsprechender Ausschrist ver­sehene Angebote sind versiegelt und kostenfrei bis Montag, brn 27. Aprii 1891, Vormittags 10 Uhr, einzureichen. 3736

Zuschlagfrist 3 Wochen.

Wetzlar, den 16. April 1891.

Kgl. Eisenbahn-Bau-Jnspection III.

-890] Ein Brodwagen zu verkaufen. .-res Wallthorftraße 7.

Versteigerung.

Auf freiwilliges Anstehen werben

Montag den 27. April l. I., von Vormittags 9 Uhr an, durch den Unterzeichneten auf der Mit- telstmühlc bei Alten-Bufeck öffentlich gegen Baarzahlung versteigert:

20 Stück Rindvieh, darunter 2 Al- gäuer» 1 Simmenthaler, 1 Hollän­der Rind, fämmtlich reine Rasse, das übrige Verner Rasse, ca. 15 Schweine, größ. Quantitäten Roggen- mehl, Futtermehl und Roggenkleie, mehrere Säcke Vogelwicken, eine Quan­tität Kartoffeln, große Parthien Hcu, Grummet und Stroh, großer Haufen Mist, Parthien Thomasschlacke und Kaintt, eine große Anzahl leere Säcke, 1 Break mit Geschirr, 1 Schlitten, 1 Obstkelter, Quantitäten Brennholz (Scheit-, Prügel- und Wellenholz), sowie Oeconomicgeräthschaften.

Die Millelstmühle ist von Gießm aus per Wagen in einer halben Stunde zu erreichen und liegt ^etwa eine halbe Stunde entfernt von der Station Großen» Bnfeck (Oberhess- Eisenbahn).

Es wird bemerkt, daß biefe nach neuestem System eingerichtete, in allen Stücken aufs Beste im Stande befindliche Mühle mit Oeconomiegebauden, zu der ca 60 Morgen in unmittelbarer Nähe gelegenen arron- dirten sehr guten Landes gehören, eben­falls zum Verkaufe freisteht, nicht minder die bei Beuern gelegene Neumühle, gleichfalls etwa V2 Stunde von der genann­ten Station belegen. Diese Mühle ist vor 10 Jahren nach neuestem System erbaut, mit Wasser und Dampskrast ausge- ftattet und befindet sich wie die Mittelst­mühle in bestem Zustand

Der Verkauf findet zwecks Auseinander­setzung statt; Auskunst in dieser Bezie­hung ertheilt Herr Jean Böck in Gretzen.

Geißler,

3857 Gr. Gerichtsvollzieher.

Tannen- und Fichten-Schwarlen von 3:> Ctm stärke, sowie eine Parlhie tannene Sägespährre verkauft billigst

Zimmermeister Werner

3866 in Atz dach.

3795] Kartoffeln verkauft Emil Lotz.

Bekanntmachung.

An der Veterinäranstalt da­hier sollen vergeben werden:

1. die daselbst in der Zeit bis Ende März 1892 erwachsenden Pferdehante an den Meist­bietenden ;

2. die Abfuhr von Asche, die Reinigung der Senkgruben und die der Oefen an den Wenigstnehmenden.

Ich ersuche die Interessenten, sich alsbald mit ihrem Angebot an die Unterzeichnete zu wenden.

Gießen, 22. April 1891.

Die Direction der Veterinär-Anstalt. Prof. Dr. Pflug- 3896

Holzversteigerung.

In der Waldung der Gemeinde Laubach kommen Donnerstag den 30. April in den Distr cten Gaulskopf, Senges und Eichwald 1900 Stück Fichten-Derbstangen (zu Rüststangen und Leiterbäumen ge­eignet), 7000 Stück Fichten-Reis­stangen (Bohnenstangen», 13 Eichen- Stämme von 2185 cm Durch­messer mit 13 cbm Inhalt zur Ver­steigerung. Anfang Vormittags 9 Uhr an der Straße nach Schotten am alten Keller.

Laubach, 23. April 1891.

Großh. Bürgermeisterei Laubach.

Jochem. 3887

M S h t u 5B g ! 12

Bertraud Wettergasse 3 empfiehlt in reicher Auswahl zu fabel­haft billigen Preisen bei reeller Waare garnirte Damen- und Mädchenftrohhüte. [3772 Knabenhüte von 40 Pfg an.

Montag öm 27. April,

werden aus dem Nachlaß der Frau Apo-! theker Haufch Wwe., Gartenstratze Rr. 38 III, nachverzeichuete Möbel und HauShaltungSfache« meistbietend versteigert:

1 Secretär, 1 Berticow, 1 Com- mode, 2 Kleiderschranke, 1 Nähtisch, 1 Sopha, 1 Sessel, 12 Stühle, 1 Waschtisch, 3 Nachttischchen, 1 Eck- schränkchen, 3 Betten mit Sprung­federmatratzen, 1 Deckbett, 2 Kissen, 1 Blumentisch, 1 großer Klapp­tisch, 1 großer Spiegel, 3 kleinere, 4 gewöhnliche Tische, Bilder, 1 Ala­baster-Standuhr,

uMT 1 Singer Nähmafchine Haushaltungs- und Küchengeräthe, 1 fast neue Fleifchmafchine u. s. w.

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LouiS Rothenberger, Gerichtstaxator.

Keitgeöstenes.

Wormser Dombau-Geld-Lotterie Hauptgewinn 75,000 Mart. Loose ä 3 Mark (Porto und Liste 30 Pfg.) versenden [2862

Gebrüder Henrich, Wetzlar.

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