No«, 23. December. Der Papst befindet sich andauernd wohl. Er empfing das Cardinalscollegium, nahm Weih- uachtswünsche desielben entgegen und beantwortete die von dem Doyen der Cardinale verlesene Adreffe.
Rom, 23. December. Die Allocution des Doyens der Cardinäle beantwortend, behandelte der Papst die Arbeiterfrage und berührte dabei die letzten Pilgerzüge.
Brussel, 23. December. Eine schreckliche Explosion hat heute Morgen um 11 Uhr bei dem Antwerpen gegenüber liegenden Katt en dH k stattgefunden. Eine französische Barke zersprang nämlich mit furchtbarem Knall. Man vermuthet, sie sei mit Dynamit beladen gewesen. Zwei Matrosen von der Mannschaft wurden zerschmettert. Die Häuser in der Nähe wurden stark beschädigt.
Autwerpeu, 23. December. Das französische Schiff, woraus die Explosion im hiesigen Hafenbassin erfolgte, ist ein Lugger aus Dünkirchen, welcher während des letzten Sturmes vor Anker trieb und durch Fischer eingebracht wurde. Der Lugger hatte eine Dynamitladung und wollte in Ostende löschen, wo die Behörden sich aber widersetzten. Die Löschung erfolgte dann in hiesiger Nachbarschaft durch Geniesoldaten, woraus der Lugger die Erlaubniß erhielt, in den diesigen Hafen einzulausen. Wahrscheinlich ist ein Theil des Dynamits an Bord zurückgeblieben. Der Lugger ist gänzlich zerstört- zwei französische Matrosen desselben wurden getödtet. Ein naheliegendes Lichterschiff mit Getreide kenterte; es ist norwegischer Herkunft und heißt „Vega". Die Bemannung der „Vega" wurde gerettet. In sämmtlichen Straßen, die der Unglücksstälte benachbart sind, sind die Häuser zersprungen. Die gerichtliche Untersuchung ist ein- geleitet.
Deveichen deS „Bureau Herold".
Berlin, 23. December. Wie dem „Berliner Tagebl." aus Danzig gemeldet wird, petitionirte der Magistrat beim Reichskanzler, die Zoll er Mäßigung aus die Getreide- vorräthe in den Transitlagern auszudehnen und keine Differentialzölle gegen Rußland einzusühren.
Berlin, 23. December. Nach dem „Confectionär" holte die Regierung von verschiedenen Handelskammern Gutachten darüber ein, ob der Schutzzoll aus englische Baumwollgarne aufzuheben sei.
Berlin, 24. December. Nach den „Berliner Politischen Nachrichten" ist die Einberufung des Landtags auf den 14. Januar als sicher zu erwarten. Der Kaiser wohnt der Eröffnung voraussichtlich nicht bei. Entgegen anders lautenden Meldungen werden in der nächsten Landtagssession die Canal- Vorlagen nicht zur Berathung gelangen.
Köln, 23. December. Der Rhein hat starken Eisgang. Die Schiffbrücke wurde abgefahren und die Schifffahrt eingestellt.
Paris, 23. December. Der Schriftsteller Albert Wolff ist heute Nacht an einem Herzleiden gestorben. Derselbe verlangte ein Armenbegräbniß für sich.
Rom, 23. December. Das Befinden des Papstes hat sich gebessert. Er schlief ohne Unterbrechung vier Stunden.
Rom, 23. December. Ein heftiger Schneesturm verwehte eine auf der Strecke Solomona-Jsernia beschäftigte Arbeitergruppe. Es kamen angeblich 15 Arbeiter dabei ums Leben.
Helfiygsors, 23. December. Nach amtlicher Ermittelung befinden /ich im nördlichen Finnland über 120,000 Nottz- leid ende.
Das »reue Schulhaus an der Nordanlage.
/ Im Anschluß an unseren Bericht vom 19. ds. MtS., betreffend die Einweihung des neuen Stadtknabenschulhauses, bringen wir heute als Nachtrag hierzu einen uns gütigst überlassenen Abriß über diese Anlage, indem wir eine kurze Geschichte dieser Bauanlage demselben voranstellen. Wir entnehmen diese dem bei genannter Feier gehaltenen Vortrag unseres Herrn Oberbürgermeisters und einem am 30. November 1889 in diesen Blättern von sachkundiger Hand veröffentlichten Aufsatz.
wie ihr Assessor am letzten Sonntag Adele Pselling im Nebenzimmer der Ressource geküßt!
Aber der Zeit kann Niemand die Flügel binden. Es dunkelte und um sieben Uhr sollte der Ball beginnen. Drüben am Fenster mir gegenüber, stand schon die Frau Brauerei' besitzerin in großer Toilette und „wie der Sterne Chor um die Sonne sich stellt", umstanden ihre beiden hoffnungsvollen Söhne nebst den fünf Töchtern die Hausfrau. Auch ich zog meinen Frack an, bürstete meinen Cylinder und empfahl seufzend mein freies Herz den schützenden Göttern. Es klopfte. — „Herein!" — „Eine Empfehlung von der Frau Amtmann, und sie schickt hier ihre Fächer- der Herr Doctor möchte doch die Güte haben und ihr sagen laffen, welcher von diesen wohl am meisten modern und selbst in der Residenz passend sei."
Ich verbiß das Lachen und prüfte sorgsam. Ich gestehe es zu meiner Beschämung, der Geist des Uebermuthes beschlich mein Doctorherz, und ich bezeichnete der Magd den Fächer, der mir der wunderlichste schien. Er war groß genug, einen Sturmwind zu erregen, und spielte in allen sieben Farben des Regenbogens. Die Geschichte vom Jonas 'und dem Wallfisch war von dem sinnvollen Maler sehr effectvoll daraus dargestellt, und ich zweifle nicht, daß die Großmutter von der Frau Amtmann ihrer Zeit damit geglänzt hatte. Dankend empfahl sich die Magd und ich schlug im Ballstaat den Weg nach dem Gasthof „Zum blauen Engel" ein, wo der Ball stattfinden sollte, und wo ich meinen Freund Wind vor dem Beginn treffen wollte. Dieser Weg, die Hauptstraße des Ortes, führte mich zunächst am Hause des Apothekers vorüber. Ein dunkler Schatten bewegte sich vorsichtig an der Ecke des Hauses; es war Kreisrichters Köchin.
Am 5. October 1887 wurde vom Schulvorstand der Antrag gestellt, dem Neubau einer Stadtknabenschule näher zu treten und am 11. Mai 1888 genehmigte der Stadtvorstand die Erbauung eines Ende 1891 zu beziehenden Schulbaues. Januar 1889 wurde der Ankauf des Bauplatzes beschlossen und im November desselben Jahres der Gesammt- voranschlag in Höhe von 252 000 Mk. genehmigt. Trotz mehrfacher Hindernisse konnte die Fertigstellung und Uebergabe zu gedachtem Termin erfolgen.
Ueber den projectirten Neubau ging uns unterm 30. November 1889 obenerwähntes Schreiben zu, dem wir folgenden Passus entlehnen:
„Das projectirte Knabenschulgebäude wird, was sein Aeußeres betrifft, der Stadt zur besonderen Zierde gereichen, ohne daß man zu besorgen braucht, daß das Gebäude dadurch wesentlich theuerer in der Ausführung wird, als die schon bestehenden, gleichen Zwecken dienenden Neubauten."
Inwieweit letzteres Wahrheit geworden, mögen unsere geehrten Leser selber entscheiden, weßhalb wir nunmehr den obengenannten Abriß hier folgen lassen:
Die neue Stadtknabenschule ist eine geschlossene Bauanlage mit beiderseits bebautem Mittelgang, welcher jein Licht durch die beiden an den Giebelsronten gelegenen mächtig großen Treppenfenster erhält.
Sie enthält in drei Stockwerken 16 Lehrsäle, für je 60 Schüler berechnet, einen naturwissenschaftlichen Lehrsaal mit Sammlungszimmer, einen großen, auch als Festsaal benutzbaren Zeichensaal, außerdem ein Oberlehrer-, ein Bibliothek- und ein Conserenzzimmer, einen Warteraum und die abgeschlossene Wohnung des Schuldieners mit besonderem Eingang.
Die Schule ist in ihren Constructionstheilen solid durchgeführt, Gänge und Treppenhäuser sind mit Betonkappen überspannt, die zwei breiten Treppen von Eisen hergestellt und mit Bohlen von Eichenholz belegt. Als Fußboden der Gänge wurde Terrazzo, für die Fußboden der Lehrsäle und die sonstigen Räume Buchen-Parquetriemen gewählt.
Alle Unterrichtsräume erhalten ihr Licht durch vier große Fenster einseitig.
Zur Erwärmung der Lehrsäle dient eine Niederdruck- Damps-Luftheizung. In dem in der Mitte des Gebäudes gelegenen Heizkeller sind drei Dampferzeuger aufgestellt, von welchen die Dampsrohrleitungen nach den vier verteilten Heizkammern abzweigen. Die frische Luft tritt durch vergitterte Kellerfenster in einen Vorraum und von da in die bequem zugänglichen Heizkammern, erwärmt sich an den dort gelagerten, mit Dampf erwärmten Heizkörpern und gelangt, nachdem ihr noch die nöthige Feuchtigkeit beigemengt worden ist, durch die senkrechten Steigcanäle in die einzelnen Räume. Zu bemerken ist noch, daß je zwei dieser Heizkammern durch einen unter der Kellersohle liegenden Canal verbunden sind, damit bei ungünstiger Windrichtung die frische Luft einseitig entnommen werden kann. Die Warmluftcanäle sind bis auf den Boden der Heizkammern hinunter geführt und haben unten eine Oeffnung für kalte, an der Decke für warme Luft. Eine Mischklappe gestattet dem Lehrer, mittelst eines Kettchens die Temperatur der Lust in den Zuströmungscanälen willkürlich zu regeln. Die schlechte Luft wird durch Canäle nach dem luftigen, schönen Dachraum geführt, welcher durch das Ab- saugthürmchen aus dem First wiederum gelüstet wird. Während einer Stunde wird die Luft drei Mal erneuert. (Wir verweisen hier auf den oben citirten Artikel vom 30. November 1889, in welchem die Vortheile der Central- Heizung und Ventilation gegenüber der bis jetzt gebräuchlichen localen Heizung größerer Anlagen insbesondere aus sanitären Gründen und wie ersichtlich mit Recht hervorgehoben worden sind. Wenn die Heizung, was wir zuversichtlich hoffen, in der gewünschten Weise sunctionirt, so dürften sie einen Glanzpunkt in der Gesammtanlage bilden.)
In dem Keller ist außer der Centralheizung noch ein Schulbad mit Badeofen, acht Douchebassins und einem Ankleideraum untergebraucht.
Durch einen geschloffenen Verbindungsgang gelangen die Kinder in die Helle und luftige, mit Wasserspülung betriebene
„Guten Abend, Herr Doctor," flüsterte sie ängstlich, mich erkennend.
Ich gab ihr den Gruß zurück und fragte, weshalb sie bei dem scharfen Winde hier auf und ab laufe.
„Ach," entgegnete sie, „die Frau Kreisrichter will nicht die Erste auf dem Balle fein, und da soll ich warten, bis Apothekers das Hans verlassen, und ihr dann Nachricht bringen."
Ich ging ahnungslos weiter.
An der nächsten Querstraße wohnt „Seisenpieseke, Fabrik fertiger Sodaseife und Stearinlichter". Im Thorweg stand Brauereibesitzers Hausknecht und rauchte eine echte Pfälzer aus einem weißen Pseisenkopfe mit der Inschrift: „Wohl bekomm' e§ !"
„Böses Wetter, Herr Doctor! Ich habe Reißen in meinen alten Gliedern, und da muß ich stehen und Wache halten!"
„Ja, warum denn?" fragte ich.
„Ich soll es eigentlich nicht sagen, aber Sie werden es nicht verrathen. Ich warte, bis Piesekes auf den Ball gehen, und soll es dann meiner Herrschaft melden, damit die später gehen und nicht die Ersten sind."
Dreißig Schritte weiter begegnete ich Linchens Bruder im Ball-Anzug und forderte ihn auf, mich zu begleiten.
„Unmöglich," war die Antwort, „ich muß hier (und er blickte hinüber nach der Brauerei) warten, aus Gründen —"
Ich drang nicht weiter in ihn; es war mir klar, daß er sein wasserblaues Auge auf eine der schönen Brauerinnen geworfen hatte, und einen Blick von der Angebeteten erhaschen, vielleicht sie begleiten wollte.
(Schluß in der Beilage.)
Closet- und Piffoiranlage und von da direct anschließend m die schöne, geräumige Turnhalle.
Ein besonders schöner Spielplatz, welcher durch die Abtragung des Oswaldsberges eine weitere Vergrößerung erfahren wird und auch noch einen Schulgarten erhalten soll, vervollständigt die ganze Anlage.
Was den Ausbau und die Anstattung im Innern betrifft, so wurden sowohl die Wandvertäselung, wie auch die Thüren und Möbel in Tannenholz einfach geölt, die Thür- beschläge in einfach verzierter Form gefertigt.
Es sei hier besonders hervorgehoben, daß sämmtliche Arbeiten solid und geschmackvoll ausgeführt worden sind und daher den betr. Meistern alle Ehre machen. Die schönen Schulbänke mit beweglichen Sitz- und Tischplatten sind Muster der Schönheit und Zweckmäßigkeit.
Die äußere Erscheinung der Schulanlage ist namentlich durch die schöne Gruppirung und durch die sparsame Verwendung von Sandsteinen, sowie die Beschränkung künstlerischen Schmuckes auf Portale und Giebel mustergiltig gelungen und gewährt, namentlich von der Nordanlage aus gesehen, ein malerisch schönes und farbenprächtiges Bild.
Die Baukosten der Gesammtanlage sollen sich, wie man uns bestimmt mittheilt, auf ca. 212000 Mk. für die Schule, 31000 Mk. für die Turnhalle und 14000 Mk. für das Closetgebäude und den Verbindungsgang belaufen. Hierzu kommen die Kosten des Mobiliars mit Schulbänken in Höhe von ca. 18000 Mk., mithin Gesammtkosten für Gebäude und Einrichtung ca. 275000 Mk.
Wir wollen unsere heutigen Mittheilungen übrigens nicht schließen, ohne noch Derer ehrend gedacht zu haben, welche sich um die ganze Anlage hochverdient gemacht haben, nämlich der Herren Architecten Has und B l a 11 n e r. Der reichen und künstlerischen Begabung des Ersteren verdanken wir den Plan und die Ausführung des Rohbaues, der langjährigen Erfahrung und gewissenhaften Sorgfalt des Letzteren die vollständige Fertigstellung des Hauses und der damit im Connex stehenden Gebäulichkeiten, die wahrhaft prächtige, sinnreiche und praktische Ausstattung der Räume, die Hofanlage und vieles Andere. Wir glauben, daß ihnen hierfür reicher Dank und hohe Anerkennung gebührt und wollen nicht verfehlen, ihnen beides hiermit als besten Empfehlungsbrief zuzuerkennen.
Localer and j)vovinzieller.
Gießen, 24. December 1891.
— Am erste» Feiertage wird morgens um 8 Uhr vom Thurme der Stadtkirche Choral („Vom Himmel hoch da komm ich her" und „Lobt Gott ihr Christen allzugleich") geblasen werden.
— Wohllh'ätigkeitsfeier. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, Nachmittags 4 Uhr, feiert der Hauptsechtclub Gießen (nicht zu verwechseln mit Fcchtverband Lahr-Gießen) in der Restauration Vogt, Sonnenstraße 14, sein erstes Weihnachts- fest zum Besten Gießener armer Waisen, wozu Freunde und Gönner des Vereins ganz ergebenst eingeladen werden. (S. Inserat.)
— Die Strafrechtspflege im Großherzogthum Hefle«. Nach einer vor Kurzem durch das Reichsjustizamt und das statistische Amt des Reiches veröffentlichten Bearbeitung der Strafrechtspflege im Jahre 1889 ist in Hessen die Kriminalitätsbewegung keine günstige, die strafbaren Handlungen, welche bei der Betrachtung des Verbrechens als Massenerscheinung vorzugsweise in Betracht kommen, haben sich stark vermehrt - trotzdem gehört das Großherzogthum noch zu denjenigen Theilen des Reiches, deren Kriminalitätsziffer eine relativ niedrige ist- es entfielen auf 100,000 Gerichtseingeseffene in dem Berichtsjahre 550 Verurteilungen wegen Verbrechen und Vergehen gegen die Reichsgesetze, in Baden dagegen 681, in Württemberg 640, in Elsaß-Lothringen 653 und in Rheinpreußen 518. Während im Reiche überhaupt und in einer größeren Anzahl Oberlandesgerichtsbezirke die Zunahme der Kriminalität im Jahre 1889 in erster Linie auf die progressive Bewegung der Vermögensdelicte und speziell des Diebstahls und erst in zweiter auf die Körperverletzung zurückzuführen ist, beruht die Vermehrung der verurtheilten Personen in Hessen auf der Vermehrung der Körperverletzungen und Beleidigungen. Von den Verurtheilten waren 3418 evangelisch, 1822 katholisch, 109 Juden, 13 anderer christlicher Religion und 39 unbekannter Religion- auf die Provinz Starkenburg entfielen von der Gesammtzahl 2201, auf Oberhessen 1258, auf Rheinhessen 1942. Das 18. Lebensjahr hatten noch nicht überschritten 599 männliche und 85 weibliche Personen, von letzteren entfallen auf Rheinhessen 37, Oberhessen 19 und Starkenburg 29, von jenen 235, 99 und 265 - die erwachsenen weiblichen Verurtheilten betrugen 674 und zwar in Rheinhessen 259, Oberhessen 152, Starkenburg 263. Besonders wichtig in socialethischer und kriminalpolitischer Beziehung sind die Angaben über die Beteiligung der Jugend an den Verbrechen. Die Zahl der unter 18 Jahre alten Personen, welche verurteilt wurden, hat sich in Hessen seit 1882 von 523 auf 599 erhöht, auf 10,000 Personen dieses Alters kamen in dem obengenannten Jahre 46,7 Verurtheilte, in dem Berichtsjahre dagegen 49,2. Wenn schon diese Reifeentwickelung eine unerfreuliche, so gehört das Großherzogthum doch noch zu den Gebieten, in welchen die jugendliche Entartung noch nicht die größten Dimensionen angenommen bat, wie aus der Thatsache wohl zur Genüge hervorgeht, daß auf 10,000 in dem betreffenden Alter stehende Personen der Reichsbevölkerung 64,2 pCt. wegen Verbrechen und Vergehen gegen die Reichsgesetze Verurtheilte entfielen- nicht unbedenklich ist freilich, daß die Beteiligung der Jugend an schweren Sittllichkeitsverbrechen keine ganz geringe ist.
— Zur Sage auf dem Prodncteumarkte. Die Gefchäfts- tätigkeit auf dem Productenuwrktt war in der letzten Woche still und schwach, doch bleibt es ein characterijüsches Merkmal für den Getreidehandel, daß die Nachfrage nach Roggen fast.


