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Herstellen lasten. Die innere, sehr geschmackvolle Ausstattung unterscheidet sich, wie die Blätter berichten, von derjenigen eines gewöhnlichen Salonwagens dadurch, daß in dem Hauptraum ein besonderes Krankenbett aufgestellt ist. Dastelbe kann auch als Tragbahre benutzt werden, um den Kranken mit Bequemlichkeit in den zu diesem Zweck an der Stirnwand zur Plattform mit breiten Flügelthüren ausgestatteten Wagen zu schaffen. Für die Begleitung sind zum Ausziehen eingerichtete Schlassestel im Krankensalon, außerdem noch eine Bettstatt im zweiten Salonwagen vorhanden. Abort und Wascheinrichtung, Eis- und Flaschenschränke rc. vervollständigen die Ausstattung. Auch ein Dienerraum ist geschaffen. In Altona, Elberfeld, Wiesbaden, Erfurt und Köln sollen ebenfalls solche Wagen ausgestellt sein. Bei Benutzung eines dieser Wagen sind 12 Fahrkarten erster Klasse zu lösen. Die Bestellung desselben hat bei der Station, von welcher die Reise angetreten werden soll, zu erfolgen, und zwar möglichst frühzeitig, da der Wagen erst von dem Aufstellungsorte herbeigeschafft werden muß.
-n- Lollar, 23. Juli. Unser Veteranen- und Kriegerverein hat seit der diesjährigen Kaisersgeburtstagsfeier einen bedeutenden Aufschwung genommen. Die Mitgliederzahl stieg von einigen vierzig Mann bereits auf das Doppelte; weitere Anmeldungen stehen bevor, so daß der Verein bald über hundert Mitglieder zählen dürfte und alle unbescholtenen gedienten Leute umfassen wird- auch steht zu erwarten, daß ein entsprechend frisch pulsirendes Vereinsleben eintreten wird zur Pflege der Kameradschaft und treuen patriotischen Sinnes. Auf dem verflossenen Sonntag in Staufenberg stattgehabten Fahnenweihsest des dortigen Kriegervereins konnte unser Ver> ein schon in recht stattlicher Anzahl, geschlossen, mit Musik und der ehrwürdigen hundertneunundvierzig Jahre alten Fahne erscheinen. Möchte dies Beispiel doch für alle die Kriegervereine, welche wegen geringer Betheiligung seither wenig bieten konnten, anspornend wirken- möchten diese alle gedienten Leute heranziehen und möchten vor Allem die Kameraden des Bürger- und Beamtenstandes von selbst der wichtigen Kriegervereinssache das ihr zukommende höhere Interesse freiwillig entgegenbringen und nicht ein Opfer an Zeit und Bequemlichkeit (die Kosten sind ja gering) in ihrem Beitritt erblicken, sondern es als eine selbstverständliche Pflicht- und Ehrensache ansehen, dem Kriegervereinswesen durch active Betheiligung diejenige Würdigung zu beweisen, die sie in den jetzigen ernsten socialen Zeitverhältnissen in hohem Maße verdient. Die Kameraden des Arbeiterstandes aber, welche seither hauptsächlich das Kriegervereinswesen, auch ohne das ausgesprochene Interesse bezügl. Sympathie der weitesten Kreise zu besitzen, hoch hielten und somit der Treue gegen Kaiser und Landesfürsten, Reich und Vaterland offenen Ausdruck gaben, verdienen vollste Anerkennung und Dank. Hoffentlich und voraussichtlich wird unsere Hassia von dem diesjährigen Bereinsjahre einen allgemeinen außerordentlichen Aufschwung berichten können.
Lauterbach, 21. Juli. In der Nacht vom ersten auf den zweiten Pfingstseiertag d. I. wurde einem Lehrer zu Angersbach mittelst eines dicken drei Pfund schweren Steines ein Fenster in der Schlafstube eingeworfen und die Tags zuvor von seinen Schülern gesetzten Pfingstmaien abgerissen. Heute kam diese Sache vor dem hiesigen Schöffengericht zur Verhandlung, und es wurden die Helden jener That, Bürschchen, die kaum der Schule entwachsen sind, in folgender Weise besttaft: Konrad Dörr als der Haupt- thäter mit vier Wochen, Karl Rod em er und Sebasttan Kraft je mit vierzehn Tagen und Friedrich Lindt mit acht Tagen Gefängniß. Außerdem wurden sie zur Tragung der nicht unbedeutenden Kosten verurtheilt.
Alsfeld, 23. Juli. Vergangenen Samstag stattete der Herr Geheime Hosrath Professor Dr. Heß aus Gießen mit 20 Studenten der Forstwissenschaft der hiesigen Möbelfabrik Hammonia (Fabrik für massiv gebogene Möbel) einen längeren Besuch ab. Die Herren besichtigten alle Einrichtungen auf das Genaueste und nahmen mit großem Jntereffe von allen Vorrichtungen Kenntniß. Sie wohnten der Verarbeitung des Holzes, vom einfachen Verschnitt der Stämme in Bohlen an bis zur Drechslerei und Schleiferei bei, besichtigten dann noch die im Bau begriffene und der Vollendung nahe Biegerei, und schieden mit der Ueberzeugung, daß die umfangreiche, praktische Anlage auch eine große Zukunft habe, und daß das Werk nicht nur für die Umgegend segenbringend sein wird, sondern daß auch ganz Oberhessen stolz darauf sein kann, eine derartige Fabrik zu besitzen, welche seinen Buchenholzbeständen eine gute Verwerthung sichert und der arbeitenden Bevölkerung neue Erwerbsquellen zusührt.
-r. Alsfeld, 22. Juni. Gelegentlich des am letzten Montag dahier abgehaltenen Prämienmarktes kam es zwischen zwei dahier beschäftigten Arbeitern zu Excessen, die damit endeten, daß der eine derselben durch einen Mefferstich eine bedeutende Verwundung am Kopfe davontrug und der andere in Folge eines wuchtigen Hiebes mit einem buchenen Scheit
holz aus der Stelle besinnungslos zusammensank. Die Ex- cedenten dürften demnächst ihrer gerichtlichen Bestrafung wegen Körperverletzung entgegen zu sehen haben.
Darmstadt, 22. Juli. Der Sohn des Staatsministers vr. Finger, Herr Amtsrichter Adolph Finger, zuletzt in Mainz und von da nach Oppenheim versetzt, mußte einer Heilanstalt übergeben werden.
Babenhausen, 21. Juli. Nach dem letzten Armee-Verordnungsblatt Nr. 15 vom 17. Juli ist nunmehr der Termin unserer G arniso ns-Auflösung endgiltig bestimmt. Der betreffende Passus lautet daselbst: „Berlin, den 10. Juli 1891. Verlegung der 2., 3. und 4. Escadron 1. Großh. Hess. Dragoner-Regiments (Garde-Dragoner-Regiments) Nr. 23 von Babenhausen nach Darmstadt. Infolge Allerhöchster Cabinets- ordre vom 25. März ö. I. werden die vorbezeichneten Es- cadrons zum 6. October von Babenhausen nach Darmstadt verlegt, v. Kaltenborn."
Seligenstadt, 22. Juli. Der kaum der Volksschule entlassene Fabrikarbeiter Adam Ei les daher schob kürzlich in jugendlichem Uebermuth dem Radfahrer Christian Pfeifer aus Hanau, Konsul der Radfahrer-Union Bezirk Hanau, einen Stock durch die Speichen des in voller Fahrgeschwindigkeit befindlichen Velocipedes, wodurch Herr Pfeifer stürzte und sich am Arm verletzte. Aus erhobene Anzeige wurde Eiles bei letzter Schöffengerichtssitzung dahier wegen seines Vergehens zu einer 18 tägigen Gefängnisstrafe und zur Tragung der Kosten verurtheilt.
** Klein-Krotzenburg, 21. Juli. Der junge Geschäftsreisende, welcher sich am Samstag Abend auf der Kreisstraße zwischen hier und Seligenstadt eine Kugel durch den Kopf jagte, ist gestern Vormittag nach längerem Todeskampfe seiner Verletzung erlegen. In einem an seine Angehörigen gerichteten Schreiben bezeichnete er eine unheilbare Krankheit als Selbstmordmotiv. Die Leiche des Unglücklichen wurde heute nach dessen Heimath überführt.
* Worms, 22. Juli. Heute Vormittag kam hier ein Angestellter der Rheinschifffahrts-Assecuranz in Mannheim mit einem Nachen rheinabwärts getrieben und stürzte sich unweit der Rheinmühle in den Strom. Er kam nicht mehr zum Vorschein. Aus den im Fahrzeug gefundenen Papieren konnte die Identität des Mannes festgestellt werden.
vermischtes.
* Frankfurt a. M., 23. Juli. Der Lehrer I. Kannati aus Bialystock hatte in Baden-Baden vergeblich Heilung von einem Lungeru.iden gesucht. Aus seiner Rückreise logirte er sich am letzten Sonntag in einem Hause der Mainstraße hier ein, von wo aus er den Armenpfleger Weishaupt um Aufnahme in ein Spital ersuchte. Bevor der Arzt, der ihn untersuchte, die Entscheidung gegeben, schoß Kannati gestern Nachmittag gegen 5 Uhr in seinem Zimmer eine Kugel gegen sich ab, die unter dem Herzen in die Weichtheile eindrang. Der Verletzte fand zunächst Aufnahme in das Heiliggeistspital.
* St. Goar, 22. Juli. Mitten in einer lustigen Reisegesellschaft, welche gestern mit dem Salondampfer „Deutscher Kaiser" eine Rheinreise machte, griff der Tod mit eiserner Hand. Die Frau des Fabrikbesitzers Z. aus Aachen wurde, als das Schiff an den Loreleyfelsen vorbeisuhr, vom Schlage getroffen und war sofort todt. Die Leiche wurde hier ausgesetzt.
* Ausschließung eines Innuugsmitgliedes wegen Majestats- beleidiguug. In einer Innungs-Versammlung im Regierungsbezirk Breslau hatte der Vorsitzende Veranlaffung genommen, die Anwesenden aufzufordern, das Andenken der Kaiserin Augusta durch Erheben von den Sitzen zu ehren, auch hatte er ein Hoch auf Kaiser Wilhelm ausgebracht. Einer der anwesenden Meister hatte weder der Aufforderung entsprochen, noch sich an dem Hochrufe beteiligt, war vielmehr während der Kundgebung der übrigen Jnnungsmitglieder sitzen geblieben. Seines Verhaltens wegen wurde gegen ihn Anklage aus § 95 St.-G.-V. erhoben und er wurde wegen Majestätsbeleidigung zu einer Festungsstrafe von zwei Monaten verurtheilt. Die dagegen eingelegte Revision wurde vom Reichsgericht verworfen. Außerdem beschloß die Innung auf Grund einer Bestimmung ihres Statuts, wonach diejenigen Mitglieder, welche durch unehrenhafte Handlungen in schlechten Ruf ge- rathen sind, aus der Innung ausgeschlossen werden können, seinen Ausschluß. Der Einspruch des Betreffenden wurde von der Aufsichtsbehörde abgewiesen, ebenso auch die gegen diese Entscheidung bei dem Bezirksausschuß zu Breslau erhobene Klage. Auf die Berufung des Klägers wurde dieses Urtheil vom Oberverwaltungsgericht bestätigt. In den Gründen ist u. A. Folgendes ausgeführt: Die neuen Innungen seien nicht mehr lediglich Körperschaften des bürgerlichen Rechts, sondern umgestaltet zu solchen des öffentlichen Rechts. Sie seien ins Leben gerufen, um nicht nur durch die Förderung der gewerblichen Interessen ihrer Mitglieder, sondern auch durch Pflege des Gemeingeistes und Standesbewußtseins eine
wirthschaftliche und sittliche Hebung des Handwerkerstandes anzubahnen. Mit diesen im § 97 der Gewerbeordnung den Innungen gesetzten Zielen, Pflege des Gemeingeistes und Aufrechterhaltung der Standesehre, lasse sich das Verhalten des Klägers nicht vereinbaren- es habe ihn des Rufes, ein ehrenhaftes Mitglied der Innung zu sein, beraubt und es könne in seiner Ausschließung durch die Jnnungsversammlung nur die Bethätigung richtigen Pflichtgesühls in Wahrnehmung der Aufgaben der Innung gesunden werden.
Schiffsnacheichten.
Der Postdampfer „Noordland" der ,„Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 22. Juli wohlbehalten in Newyork angekommen.
Nniverptäts - Nachrichten.
— Die katholischen Studenten-Veretne Deutschlands halten gegenwärtig in Berlin ihre Generalversammlung ab. Vertreten sind die Verbindungen „Ascania" und „Burgundia" an der Universität Berlin, „Germanta"-Münster, „Arminia"-Bonn, „Allemannia"-Tübingen, „Saxonia"-München, „Borussia"-Königs- derg, „Unita"-Breslau, „Thurtngia"-Marburg, „Teutonta"-Leipzig, „Walhalla"-Würzburg, „Boltia"-Kiel, „Gothia"-Hannover, „Caro- lingta"-Aachen und „Wtnfriedia"-Göttingen. — Die genannten Studenten-Veretne umfassen 1000 active Mitglieder und 3000 a. H. Den Verhandlungen ging ein feierliches Hochamt in der St. Hedwigs- kirche voraus, das der Fürstbischöfliche Delegat und Propst Dr. Jahnel celebrirte und zu welchem die Delegtrten in studentischem Wichs und mit den Fahnen erschienen waren.
verkehr, Land« nnd volkswirthschaft.
Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 23. Juli. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 561 Ochsen, Kühe und Rinder, und 795 Schweine. Der nächste Markt ist am 24. August l. I.
Frankfurt, 23. Juli. Der gestrige Markt im städtischen Viehhos war befahren mit 281 Kälbern und 402 Schweinen. Die Umsatzpreise waren bet Kälbern erster Sorte 65 bis 70 Pfg., zweiter Sorte 55 bis 60 Pfg., bei Schweinen erster Sorte 59 bis 60 Pfg., zweiter Sorte 55 bis 58 Pfg. per Pfund. — Am Dienstag waren 192 Schweine auf dem Markt gestanden.
— Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die Roheisenproduetto« des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat Juni 1891 auf 365 073 Tonnen, darunter Puddelroheisen junb Spiegeletsen 152 615 Tonnen, Bessemerroheisen 27 451 Tonnen, Thomasroheisen 137 465 Tonnen und Gießereiroheisen 47 542 Tonnen. — Die Production im Juni 1890 betrug 387 852 Tonnen, hn Mai 1891 354 010 Tonnen. Vom 1. Januar bis 30. Juni 1891 wurden producirt 2 123 466 Tonnen gegen 2 339 583 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres.
Nirchttche Anzeigen der Stadt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
Samstag den 25. Juli:
Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Dingeldey.
9. Sonntag nach Trinitatis, 26. Juli:
Vormittags 7s/4 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittags 97a Uhr: Professor Stamm.
Feier des heiligen Abendmahls.
Kinderkirche Vormittags ll1/« Uhr: Pfarrer Schlosser.
Katechismuslehre für die Realgymnasiasten und Realschüler Vormittags 117» Uhr in der Kleinkinderfchule. Pfarrer Dr. Naumann.
Die Pfarraeschäfte in der Woche vom 26. Juli bis 1. August besorgt Pfarrer Schlosser.
Katholische Gemeinde.
10. Sonntag nach Pfingsten, 26. Juli:
Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 7-8 Uhr Gelegenhett zur hl. Beichte.
Sonntag: Morgens von 8/<6 Uhr an Gelegenhett zur hl. Beichte; um 6 Uhr erste hl. Messe; um 7,8 Uhr zweite hl. Messe; um 8/40 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 7-3 Uhr Andacht. Abends um 6 Uhr Herz-Mariä-Bruoerschaftsandacht mit Predigt.
Gottesdienst in der Synagoge.
Samstag den 25. Juli:
Vorabend 715 Uhr, Morgens 8°0 Uhr, Nachmittags 400 Uhr
Sabbathausgang 830 Uhr-
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85 ,, bei 13Flaschen
(ohne Glas)
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Temperatur der Lahn und Lust
gemessen am 24. Juli. Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16, Lust 14 Grad Reaumur.
L. Ehr. Rübsamen Wwe.
Submission.
Zwecks Chaussirung einer 300 m langen Wegstrecke an der Heuchelheimer Grenze sollen die bezüglichen Arbeiten im Ganzen mittelst Submission vergeben werden.
Voranschlag und Accordbedingungen hierfür liegen aus dem Stadtbauamt offen, woselbst bis zum 29. L M., Borin. 11 Uhr, die Angebote ein* Zureichen sind.
Gießen, den 24. Juli 1891.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 6720
6725] Mn guter Handwagen zu Verkaufen. Wetzsteingasse 19.
Versteigerung.
Samstag den 25. Juli ds. IS.,
Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Marktplatz 20 dahier gegen Baarzahlung:
1 Kuh und einige Hausmobilien. Bor«, 6732_____________ Gerichtsvollzieher.
Montag den 27. Juli,
Nachmittags 2 Uhr, wird der Nachlaß von Hch. Dittmars Eheleuten, LSwengaffe 24, bestehend in 1 goldenen Damenuhr, 1 goldenen Siegelring, 1 vollständigen Bett, etwas Weißzeug, Kleidern, HausgerSthen rc. rc. meistbietend versteigert. [6727
Im vormundschaftlichen Auftrag: LouiS Rothenverger, Gerichts-Taxator.
Einladung.
Alle verehrten Pfarrfamilien des Decanats Gießen und alle außerhalb desselben wohnenden, in deren Hände der Gießener Anzeiger gelangt, werden hiermit zu einer sog. Familienzusammenkunst aus Montag den 27. ds. Mts., Nachmittags 3 Uhr, in Steins Garten (Gießen) freundlichst eingeladen. ,An die Pfarrhäuser der Decanate Friedberg, Grünberg und Hungen ergeht noch besondere Ein- ladung. Besonders herzlich werden auch alle in Gießen wohnenden Pfarr- wittwen nebst Kindern und etwaigem Besuch um ihre gütige Theilnahme an der beabsichtigten Zusammenkunft gebeten.
Wieseck, den 18. Juli 1891. 6647
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